Endlich lag auch das letzte Blatt da wo es liegen sollte. Alfred strich sich über die Stirn, ein Grinsen auf den Lippen.
Sealand war bis eben bei ihnen gewesen, doch nachdem er von Finnland und Schweden abgeholt wurde, war es an Alfred, das von ihnen angerichtete Chaos, aufzuräumen. Warum er das freiwillig tat?
Ganz einfach. Er wollte danach spielen. Sein Grinsen wurde breiter, als er plötzlich einen Blick im Nacken merkte. Er drehte sich herum und sah zur Treppe. Was er sah raubte ihm den Atem. Arthur stand mit verschränkten Armen und an die Wand gelehnt da und musterte ihn. Ein Bein war angewinkelt und der Fuß ruhte an der Wand. Aber nicht die Tatsache wie er dastand raubte ihn dem Atem, sondern eher was er an hatte. Wie hatte er es ausgedrückt? Ach ja, die Sachen, die ihn als Kapitän auswiesen.
Arthur sah einfach umwerfend aus in seinen Piratensachen und der Blick, mit welchem er Alfred ansah, lies diesen erschaudern. Er war an sich neutral, doch dahinter blitzte die Spiellust auf, ein Teil vielleicht sogar schon Lust, doch er konnte es noch gut verstecken.
Unfähig sich großartig zu rühren, starrte Alfred auf seinen Lover, bekam nicht genug, von dem was er sah und noch nicht sah.
Ein selbstsicheres Grinsen schlich sich auf Arthurs Lippen, als er den Blick, des Amerikaners bemerkte.
Ohne eine weitere Bemerkung wand er sich ab und lief die Treppe wieder hinauf. Es dauerte etwas, bis America diese Szene verdaut hatte, eher er wie ein Hund dem Briten hinterher dackelte.
Viel zu geil war der Anblick von eben um den Coolen zu spielen, außerdem war er sich sicher, hatte Arthur so oder so schon bemerkt, dass Alfred kurz davor war, an seiner eigenen Sabber zu ersticken.
Bevor Arthur die Tür zu ihrem Schlafzimmer öffnen konnte, stemmte sich plötzlich eine Hand neben seinem Kopf an die Tür.
Er musste nicht hinter sich sehen um herauszufinden wer da stand. So groß war die Auswahl nicht.
Geschockt weiteten sich seine Augen, ehe ein dunkler Rotton seine Wangen überzog und ein Schauer über seinen Rücken ran.
Er spürte wie die heiße Zunge des Amerikaners über sein Ohrläppchen fuhr, spielerisch die Konturen nach fuhr und schlussendlich wie die Zähne sanft daran knabberten. Er verfluchte sich selbst für diese Reaktion und das Alfred diese Stelle zu schnell herausgefunden hatte. Er schloss kurz die Augen, sammelte seine noch vorhandene Courage zusammen und öffnete die Tür.
Geschickt trat er schnell zwei Schritte nach vorn und sein Grinsen erschien wieder auf seinen Lippen als er sah, wie der Amerikaner, durch den nicht mehr vorhandenen Widerstand, nach vorn fiel. Schnell packte Arthur ihm am Kragen und schütze Alfred vor dem unangenehmen Zusammenstoß mit dem Boden. Ein sehr amüsanten Anblick.
„Landratten sollten sich nicht mit den Gefahren des Meeres anlegen.", meinte er amüsiert und ließ Alfred los. Die letzten drei Zentimeter zum Boden würden dem Amerikaner nicht zu sehr schmerzen.
Dieser uffte erschrocken, als er schlussendlich doch den Boden spürte, doch sofort rappelte er sich wieder auf und stand nach nur wenigen Sekunden wieder auf den Beinen, ein Grinsen auf den Lippen.
„Ich habe eher das Gefühl mich mit dem Feuer anzulegen, als mit dem Meer."
Wieder nur ein Grinsen des Briten, eher dieser eine Hand auf Alfreds Brust legte. Verwundert blinzelte eben dieser auf die Hand herab, nicht ahnend was dann kam.
So sanft Arthur die Hand auf Alfreds Brust gelegt hatte, so stark war der Schub dem er ihm jetzt gab, welcher den Größeren nach hinten taumeln ließ und ihn schlussendlich auf dem Bett zu Fall brachte.
„Du redest zu viel!"
Das Klacken der Schuhe war zu hören, ehe Arthur vor Alfred stehen blieb, welcher mit großen Augen zu ihm aufsah. Er hatte den Kleineren noch nie so gesehen. Vielleicht schon als Kind, aber dann hatte er es nie so wahrgenommen. Arthurs auftreten wirkte erhaben. Allein seine Aura zwang andere sich zu ergeben, sich unterlegen zu fühlen. Was Kleider alles anstellen konnten. Ein Schaudern durchfuhr Alfred. Jedoch sicherlich nicht das Gleiche, was viele Feinde des Briten spürten.
Es war viel mehr Erregung, Herausforderung, Kampflust. Auch wenn dieser Kampf auf einer ganz anderen Ebene ausgeführt werden würde. Da war er sich sicher.
Sein Kampfgeist wurde geweckt. Nun würde sich herausstellen wer eher nachgeben würde. Die alte oder die neue Weltmacht. Pirat oder Cowboy. Obwohl er die Sachen nicht einmal an hatte. Dennoch verspürte er das drückende und dennoch einzigartige, beflügelnde Gefühl wie beim Rodeo. Doch weiter kam er nicht, denn plötzlich spürte er einen Fuß zwischen seinen Beinen. Erschrocken und mit weit aufgerissenen Augen sah er zu Arthur, welcher ihn mit einem undeutbaren Blick ansah.
„Hier spielt die Musik! Wenn du nicht auf sein Gegenüber achtest könnte es schwere Folgen haben, vor allem wenn es der Kapitän ist.!"
Ein Grinsen legte sich auf Alfreds Lippen.
„Was hast du gesagt?", fragte er frech, ehe er Arthurs Hand packte und ihn auf das Bett zog, sich über ihn rollte.
„Seit wann höre ich denn auf jemanden?"
Arthur sah zu ihm auf, war mit dieser Position ganz und gar nicht zufrieden. Er bemerkte nur nebenbei, dass Alfred ihm die Stiefel auszog. Besser so. Er hätte wohl hinterher wieder herum gemeckert, dass das Bett dreckig wäre.
Amüsiert sah Alfred auf den Piraten hinab. Er war zum anbeißen, doch er wusste, das es wohl diesmal nicht so einfach werden würde, das zu bekommen was er wollte, wenn er nicht sogar selbst in die Gefahr lief hier schlussendlich der unterlegene Part zu sein. Er kannte Arthur mittlerweile. Es wäre nicht das erste Mal.
Er presste seine Lippen auf die des Kleineren, übte einen Druck aus und als er merkte wie Arthur den Kuss erwiderte, schob er frech seine Zunge zwischen Arthurs Lippen hindurch. Neugierig und verspielt erkundete die Zunge das nicht mehr all zu fremde Gebiet, bis sie auf ihren Gegenpart traf.
Ein hitziger Kampf entstand, welcher keiner bereit war aufzugeben. Nur kurz unterbrachen sie den Kuss, um Luft zu holen, doch tat dies dem Kampf kaum einen Abbruch.
Ein Grinsen legte sich auf Alfreds Lippen, als er merkte, dass er daran war den Kampf zu gewinnen. Er war in solchen Dingen nun einmal ein fleißiger und gehorsamer Schüler.
Auch Arthur bemerkte den Umstand, doch er würde sich nie von so einem unerfahrenen Jüngling unterkriegen lassen.
Er hob sein Knie etwas an und rieb es kreisförmig an Alfred Schritt. Ein erschrockenes keuchen verließ dessen Mund und unterbrach so den Kontakt der Lippen. Zufrieden bemerkte der Pirat den schon leichten Widerstand gegen sein Knie. Er nutzte den kurzen „Schockzustand" des Amerikaners und brachte ihn wieder unter sich, setzte sich absichtlich direkt auf dessen Schoß.
„Dachtest du wirklich, mich unterkriegen zu können?", fragte er gefährlich hauchend, biss ihm bestimmt aber dennoch sanft in den Hals, leckte dann zufrieden über die hinterlassenen Bissspur.
„Ein Versuch war es wert.", antwortete der Amerikaner nur frech und öffnete die Knöpfe des Mantels, strich ihn ohne weiteres über Arthurs Schulter und warf ihn dann neben das Bett. Mit hochgezogener Augenbraue sah Arthur zuerst zu seinem Mantel, ehe er wieder zu Alfred sah.
„Ich hoffe du weißt, welche Strafe darauf folgt...", knurrte er gefährlich und Alfred sah ihn nur verwirrt blinzelnd an.
„Der Hut und der Mantel sind die Wahrzeichen eines Kapitäns, du hast eines gerade achtlos zu Boden geworfen."
Noch bevor Alfred antworten konnte, bewegte Arthur seine Hüfte ruckartig und der Amerikaner stöhnte laut auf.
„Wag es nun nicht auch noch den Mund zu öffnen." Mit einem gefährlichen Grinsen leckte ihm Arthur über das Ohr und den Hals entlang. Zufrieden merkte der das schweren Schlucken, als seine Zunge am Kehlkopf angelangt war. Er begann seine Hüfte in einem gewissen Takt stoßartig zu bewegen.
Dieser von sich selbst überzeugte Amerikaner würde schon nach sehen was er von der ganzen Aktion hatte. Seine Hände fingen die des Größeren ein, bevor sie noch mehr unüberlegte Dingen taten.
Es war ein Bruchteil einer Sekunde, in der Alfred zu spät reagierte. Es gab nur ein klickendes Geräusch und seine Hände waren an den Stäben des Kopfendes gefesselt.
„Ne jetzt, oder? Arthie, das ist unfair!", beschwerte er sich sofort und zog an den Handschellen. Wieder eine unüberlegte Tat. Wieder musste Alfred laut aufstöhnen, hatte Arthur doch seine Hand an das bereits erregte Glied gelegt und zugedrückt.
„Wie hast du mich eben genannt?"
„Arthieaaahhh~." Ein weiteres mal hatte der Brite gnadenlos zugedrückt.
„Das heißt Sir oder Käpt'n!" Amüsiert sah Alfred den Briten an, wohl wissend ihn dadurch nur noch mehr zu reizen.
„Ja sicherlich. SIR~." Das letzte Wort mit einer besonderen Betonung aussprechend sah Alfred den Mantellosen Piraten an.
Abermals biss Arthur zu, diesmal war die Bissspur um so einiges deutlicher auf Alfreds Hals zu sehen.
„Werd nicht frech, oder du musst die Konsequenzen tragen."
„Uh jetzt hab ich aber Angst."
Es gab ein reisendes Geräusch und Alfred war im ein Shirt ärmer, aber das war das Letzte, was den Briten nun interessierte. Abermals wollte Alfred einen Kommentar von sich geben, war er doch keineswegs damit einverstanden, das Arthur einfach so seine Sachen zerstörte, doch er kam nicht mehr dazu. Frech hatte sich eine Hand von Arthur unter deine Unterhose geschlichen und massierte mit festen Griff seine Erregung. Der Größere musste aufkeuchen, spürte er nun auch noch die heiße Zunge an seinen Brustwarzen, wie Arthur eine Seite mit seinem Mund bearbeitet und die Andere mit seiner zweiten Hand. Eine Gänsehaut überzog seinen ganzen Körper und - auch wenn er es kaum noch für möglich hielt – Blut schoss in seine unteren Regionen. Amüsiert und vor allem zufrieden registrierte Arthur die Reaktion des Jüngeren. Er wanderte tiefer und fuhr mit der Zunge die Konturen der Muskeln nach. Er musste zugeben, als er Amerika das erste Mal ohne Oberteil gesehen hatte, war er doch etwas überrascht gewesen. Hatte er doch ein kleines Schwabbelbäuchlein erwartet. Doch Muskeln wogen ja bekanntlich mehr als Fett, nicht? Wohl ein Grund warum Alfred, trotz deines flachen Bauches so viel wog. Aber zurück zum Eigentlichem.
Seine zweite Hand öffnete die Hose und zog diese mitsamt Unterhose aus. Nun ließ auch seine andere Hand von Alfred ab und er beugte sich über seinen Geliebten. Ein liebevollen Lächeln legte sich auf seine Lippen, ungesehen von dem Amerikaner. Er wusste, dass er manchmal etwas gemein zu dem Jüngeren war, doch das war einfach seine Art ihm zu zeigen wie gern er ihn hatte. Er konnte nicht wie Alfred ihm ständig Komplimente machen. Sein „Ich lieb dich" war eben ein „Du bist ganz schön dick geworden", oder „du verdammter Dummkopf!". Er wusste, dass Alfred es nicht immer erkannte, doch er wurde besser darin. Sanft strich er Alfred über die Wange und nahm ihm die Brille ab. Erst da öffnete dieser wieder seine Augen. Wann genau hatte er sie eigentlich geschlossen? Er wusste es nicht. Er sah wie Arthur Texas auf den Nachttischschrank legte. Der Einzige der Texas einfach so anfassen durfte und selbst bei Arthur hatte er anfänglich die Hände weg geschlagen.
Arthur hatte sich mittlerweile wieder gefangen, wollte er doch nicht, das Alfred dachte, er wäre schon entlassen, auch wenn sein Herz einen Spruch machte, als er in die blauen, lustverschleierten Augen sah.
Es war sein...
Sein ganz allein! Und er würde es nicht mehr hergeben! Ein Pirat gab niemals etwas her, was ihm gehörte!
Ohne Vorwarnung legte Arthur seine Hände an Alfreds Wangen und küsste ihm die Seele aus dem Leib. Überrascht sah Alfred den Kleineren an, erwiderte den Kuss aber nur all zu gern.
„Ich lass dich kein zweites Mal gehen..." Alfred sah auf, blickte direkt in Arthurs grüne Augen, ehe er schmunzeln musste. „Dann ist es ja gut, das ich nicht mehr von dir ablassen werde."
Amüsiert sah ihn Arthur an, ehe sich wieder sein Grinsen auf seine Lippen legte. „Im Moment bin es wohl eher ich, der nicht von dir ablässt." Um seinen Worten Nachdruck zu verleihen, legte er seine Hand wieder auf Alfred Schritt und fing an diesen zu massieren. Sofort streckte sich Alfred der Hand entgegen, stöhnte laut auf. „Unfair! S-so...gemein!"
„Was erwartest du von einem Piraten?" Amüsiert beugte sich Arthur hinab und leckte provokativ über die gesamte Länge. Sofort riss Alfred die Augen auf, drückte den Rücken nur noch mehr durch. Er wusste was Arthur für Fähigkeiten hatte. Wieder zog er an den Handschellen, vergebens.
Mit festem Griff hielt der Brite die zuckende Hüfte des Größeren fest, legte seinen Lippen um die empfindliche Spitze, nippte leicht an ihr und übte mit der Zunge einen leichten Druck auf. Alfreds ganzer Körper vibrierte, sämtliche Muskeln waren angespannt und sein Atem ging stoß weiße.
Endlich nahm Arthur die gesamte Länge in den Mund und fing an zu saugen, umspielte den Schaft mit der Zunge. Er wusste was er tun musste um Alfred um den Verstand zu bringen.
Er wusste es wirklich, mittlerweile wusste Alfred nicht mehr wo ihm der Kopf stand, wo oben und wo unten war, wohin mit seinen ganzen Gefühlen. Es war die süßeste Qual die er kannte. Er spürte wie er dem Höhepunkt immer näher kam, wie er immer mehr nachgab.
Sein Körper bebte, wollte endlich erlöst werden.
Doch Arthur ließ ihn nicht, ließ plötzlich von ihm ab und drückte den Schaft vorsichtig zusammen, so, dass der Amerikaner nicht kommen konnte.
„Na na na. Wer wird denn hier so übermütig sein?" Abermals beugte sich der Brite über den Größeren, küsste ihn immer wieder, aber zu kurz, als das der Amerikaner erwidern könnte. Dessen Sinne waren immer noch vernebelt, ließen ihn nicht mehr klar denken, der Druck, der sich in den unteren Regionen aufbaute, aber nicht freigelassen wurde, machte es nicht gerade besser.
„Ich sagte doch, du musst dann mit den Konsequenzen leben.", lächelte der Pirat selbstgefällig. Er ließ nun ganz von dem Amerikaner ab und zog sich selbst aus. Zu langsam für Alfreds Geschmack. Viel zu langsam!
Als endlich auch das letzte Kleidungsstück des Briten auf den Boden fiel, konnte sich der Größere nicht satt sehen. Er liebte den Anblick des Kleineren. Er war schmächtig, aber nicht schwach, das konnte täuschen. Seine Hüften waren fein geschwungen, ließen nur erahnen wie beweglich er eigentlich ist und auch wenn ihn Alfred gern als Opa oder alten Mann bezeichnet, war der Körper jung und nur hier und da zeugten Narben von alten und neueren Schlachten. Zu gern würde er jetzt seine Hände über den Körper gleiten lassen, jede einzelne Stelle verwöhnen, die Punkte, die besonders sensibel waren, reizen. Doch er konnte nicht! Diese Handschellen hinderten ihn.
Sanft legte sich eine Hand auf seine Handgelenke. Alfred sah auf, blickte direkt in Arthurs Augen. Als er dessen amüsierten Blick sah, fing er an zu schmollen.
„Sadist!",
„Danke.", war jedoch die einzige Antwort und er legte Alfred drei Finger an die Lippen. Der Amerikaner sah zu dem Briten, welcher bei dem zweifelnden Blick nur mit den Augen rollte.
„Mach einfach!"
Ohne weiteren großen Widerstand nahm Alfred die Finger in den Mund und fing an sie zu befeuchten, sie mit seiner Zunge zu umspielen und leicht daran zu saugen. Es fiel ihm schwer sich darauf zu konzentrieren, durfte er doch immer noch nicht von der süßen Erlösung kosten. Kurz darauf entzog ihm England die Finger. Ein Moment in dem Amerika merkte, das es auch ihm schwer fiel sich zu beherrschen, doch hatte Arthur wohl mehr Geschick im Verbergen als er selbst.
Immer noch mit einem mulmigen Gefühl im Magen und etwas skeptisch sah Alfred die drei Finger an.
Er war doch so ungern der Unterlegene.
Dann legten sich auch schon die weichen Lippen es Piraten auf seine und er konnte nicht anders als den Kuss zu erwidern. Als sich ihre Lippen lösten lehnte sich Arthur nah an Alfred Ohr.
„Wehe du kommst.", hauchte er nur drohend, kassierte nur einen fragenden Blick des Amerikaners.
Arthur lächelte ihn nur gefährlich an, als er auch schon den ersten Finger in seinem Eingang verschwinden ließ, dabei kehlig aufstöhnte. Alfred schluckte schwer.
Jetzt verstand er. Oh Gott! Das wollte Arthur doch nicht wirklich von ihm? Er war so oder so schon kurz vor der Klippe und nun sah er den Himmel und durfte nicht hineinspringen! Wie sadistisch konnte Arthur eigentlich noch werden? Er wollte es eher nicht wissen. Ein erneutes Stöhnen drang zu seinen Ohren und seine Augen waren wie paralysiert auf Arthur gerichtet. Dieser hatte mittlerweile den zweiten Finger in sich, suchte nun einen Punkt, der ihn Sterne sehen ließ. Sein Körper erzitterte als er eben diesen fand und er stöhnte kehlig auf.
Alfred biss sich auf die Unterlippe, musste sich stark zurückhalten. Er merkte wie sein Unterleib zuckte, doch er wollte nicht wissen was Arthur tat, wenn er nun kommen würde.
Immer wieder im Takt, stieß Arthur mit zwei Fingern zu, warf den Kopf leicht in den Nacken und stöhnte kehlig auf. Alfred hielt es nicht mehr aus, er konnte nicht mehr länger an sich halten. Zu sehr trieb ihn dieser Anblick in den Wahnsinn. Er schmiss den Kopf in den Nacken und stöhnte laut auf als er sich endlich ergab und kam.
Nicht gerade begeistert sah der Brite sein Problemkind an und zog seine Finger zurück, strich sich leicht über den Bauch und somit auch durch ein Teil von Alfreds Erbe. Er hob eine Augenbraue und sah Alfred teils genervt teils ungläubig an.
„Nicht einmal hörst du auf das, was man dir sagt. Es wird zeit, dass dich jemand mal dafür bestraft."
Es dauerte etwas bis Alfred sowohl die Welle der Erlösung als auch die Worte von England verarbeitet hatte. Er war ja auch nur ein Mann. Mit großen Augen sah er Arthur an. Irgendwie...war ihm unwohl bei dem, was nun passieren würde. Doch Arthur gab sich ungerührt, grinste dann jedoch wieder.
„Wenn du meinst ohne mich kommen zu müssen, warum sollte ich dann nicht auch die Freude haben? Dann sind wir Beide für heute glücklich."
Das war jetzt nicht sein ernst? Er wollte ihn jetzt nicht wirklich einfach so lassen. Sich selbst noch befriedigen und dann Schluss. Das konnte nicht Englands Ernst sein...oder?
Doch ohne auch nur einen Zweifel an seinen Worten zu lassen begab sich England in die vorherige Position zurück, kniete also so zusagen über Amerika. Es dauerte nicht lange und Arthur hatte seine vorherige Stimmung wieder gefunden, pulsierte doch nun mittlerweile seine Mitte.
Nur kurze Zeit später fand auch der dritte Finger sein Weg zu Arthurs Lustpunkt, ließ diesen immer lauter aufstöhnen. Alfreds Atem wurde immer flacher. Er konnte einfach nicht wegsehen. Es gelang ihm einfach nicht und er wollte es auch nicht. Er bemerkte jeder Veränderung des anderen Körpers. Die Gänsehaut, das leichte Vibrieren, das zu einem ausgeprägtem Zittern wurde, die Muskeln die sich immer mehr anspannten. Immer wieder zog Alfred an den Handschellen. Er wollte es sein, der Arthur ausfüllte! Er wollte es sein, der ihm zu stöhnen brachte! Er wollte Arthur seinen Namen schreien hören!
Es gab ein klirrendes Geräusch, als Alfred es tatsächlich schafft die einzelnen Ringe, welche die Handschellen zusammenhielten, auseinander zu reisen. Ok irgendwo bei der Nation kein Wunder, auch wenn es das erste Mal war, dass so etwas passierte. Doch ohne groß über diese Tatsache nach zu denken, griff Alfred nach Arthurs Arm und brachte ihn dazu, seine Finger zurückzuziehen.
Mit einem Ruck drehte er Arthur auf den Rücken und setzte sich auf ihn drauf. Dieser war unfähig etwas zu tun, war er doch immer noch im Moment der Überraschung, als er auch schon Alfreds Lippen auf seinen spürte. Er erwiderte den Kuss instinktiv und schlang seine Arme um dessen Nacken. Ok, das war wohl Bestrafung genug. Er merkte wie Alfred in Richtung Nachttischschrank griff, die Schublade öffnete und eine beinah leere Tube herauszog. Doch der Rest reichte. Schnell erwärmte Alfred die Creme mit seinen Fingern, ehe er es ausgiebig auf seinem bereits wieder erregtem Glied verrieb. Immer noch etwas hektisch, aber trotz allem vorsichtig spreizte er Englands Beine. Er drückte ihm nochmals einen leidenschaftlichen Kuss auf, ehe er mit einem Ruck in den Briten eindrang, welcher sofort aufstöhnte.
„Nicht so schnell, du Dorftrottel! Sonst tut mir morgen wieder alles weh!"
Schwer atmend stützte Alfred seine Arme jeweils links und rechts von Arthurs Gesicht ab und sah ihn entschuldigend an.
England seufzte nur tief und zog den naiven und liebenswerten Vollidioten zu sich hinab, verwickelte ihn in einen hitzigen Kuss, ehe er seine Beine um Alfreds Hüfte schlang und ihn näher an sich drückte.
„Jetzt beweg dich endlich oder ich muss dafür sorgen..."
„Aye Käpt'n!" Ach auf einmal ging es...blöde Amerikaner.
Erst langsam begann Alfred sich zu bewegen, doch schnell wurden seine Stöße härter
fordernder. Er wusste genau wo England es mochte und wo er ihn zum schreien bringen konnte. Arthur wand sich unter dem Größeren, brachte ihn mit Druck durch seinen Beinen, dazu, härter und tiefer in ihn einzudringen. Seine Hände verkrallten sich im Bettlacken und er fing gerade wirklich an sich zu fragen, ob er es wirklich geschafft hätte diese Nacht ohne richtigen Sex auszukommen.
Doch das wurde egal, alles um sie herum wurde egal.
Arthur merkte wie es immer der Klippe immer näher kam und Alfred ihm aber auch keine Pause gab und es zurückzuhalten. Er biss sich auf die Unterlippe, versuchte es noch hinauszuzögern so gut er konnte.
Alfred kannte diese Mimik und Gestik, musste schmunzeln. Innig küsste er den Briten.
„Komm und schrei meinen Namen.", hauchte er sanft und leckte noch einmal reizend über Arthurs Ohr.
Das war das Aus!
Arthur konnte es nicht mehr an sich halten, schrie laut auf als er kam und nur mit viel Phantasie konnte man Alfreds Namen erkennen, doch das war diesem egal.
Er folgte nur wenige Sekunden später und ließ sich dann erschöpft neben Arthur fallen.
Kurz war es still im Raum, nur das schwere Atmen der Beiden war zu hören. Alfred war der erste, welcher sich wieder regte er lag auf dem Bauch und stützte sich auf seine Ellenbogen betrachtete amüsiert die kaputten Handschellen an seinen Handgelenken.
„Super Freundschaftsbänder. Willst du auch eins?", fragte er Arthur amüsiert, bekam nur eine sanft Kopfnuss als Antwort.
„Wenn du jetzt nicht sofort her kommst und kuschelst will ich gleich gar nichts mehr."
England drehte den Kopf zu Alfred und sah ihn leicht amüsiert an.
Fröhlich lachte der Amerikaner auf und legte seine Arme um Arthur, zog dessen Kopf auf seine Brust und die Decke über ihre langsam auskühlenden Körper.
Nur wenige Augenblicke später hörte er das gleichmäßige Atmen des Kleineren. Ein Schmunzeln legte sich auf seine Lippen und er wusste jetzt schon, dass er sich morgen eine Standpauke anhören durfte die sich gewaschen hatte. Hatte er immerhin die Handschellen kaputt gemacht und die eine Stange war auch verdammt verbogen, Arthurs Hintern wird wohl auch nicht in bester Verfassung sein.
Aber es hatte sich definitiv gelohnt!
Mit einem zufriedenem Lächeln auf den Lippen schlief schlussendlich auch der Amerikaner ein.
