9. Kapitel - Leerer Raum


„bla, bla, bla." Gesprochene Worte

# bla, bla, bla. # Gedankenübertragung

‚ bla, bla, bla.' Nachdenken


Übergang aus dem vorherigen Kapitel:

… Das reichte den Auroren und sie stürmten die Treppe hoch. Harry und Evelyn hatten zwar immer einen Verschlusszauber auf die Türe gelegt, aber der war keine besondere Sicherheit. Sie schreckten beide auf, als heftig an ihre Türe geklopft wurde und sie eine laute Stimme hörten: „Öffnen sie die Türe, Widerstand ist zwecklos. Wir geben ihnen fünf Minuten, dann kommen wir mit Gewalt herein!"

Harry und Evelyn schauten sich erschrocken an. Dann aber sagte Evelyn bestimmt: „Mich kriegen die nicht und wenn ich dabei drauf gehe!"

Harry nickte und bestätigte: „Mich auch nicht und nur wir Beide zusammen. Kannst du apparieren?"

Evelyn schüttelte den Kopf aber Harry sagte beruhigend: „Ich habe gelesen, das wir auch zusammen apparieren können. Du musst mich und ich dich nur ganz fest halten und wir müssen uns einen Ort vorstellen, wo wir hin wollen!"

Ohne ein weiteres Wort nahm ihn Evelyn fest in ihre Arme. Alles was sie brauchten, hatten sie sowieso getarnt am Körper. Sie sagte nur: „Dann Mal los. Die brechen gleich die Türe auf. Wohin gehen wir?"

„Da wo es sicher ist will ich hin!" sagte Harry.

Und Evelyn wiederholte ungewollt den Satz: „Da wo es sicher ist will ich hin!"

Dann waren sie auch schon verschwunden und kurz darauf realisierten sie, das sie in einer dunklen Kammer oder einem dunklen Verlies gelandet waren.


Nachdem Evelyn und Harry begriffen, das sie entkommen waren, stellte sich die Frage, wohin sie gelangt waren.

„Weißt du wo wir hier sind?" fragte Evelyn Harry.

Der schüttelte nur seinen Kopf und sagte: „Nein, diesen leeren Raum kenne ich nicht und ich glaube auch nicht, das ich ihn schon jemals betreten hätte. Wieso sind wir hier her gelangt?"

Evelyn überlegte und sagte nachdenklich: „Was haben wir beide gesagt? Da wo es sicher ist will ich hin! Ja genau das war der Satz, den erst du, Harry, und dann ich gesagt habe. Danach sind wir hier erschienen. Aber wo ist das, wo wir sicher sind?"

Harry überlegte: „Hogwarts ist es hoffentlich nicht, denn durch das falsche Spiel von Dumbledore sind wir dort wahrscheinlich nicht sicher. Ich denke wir haben beide gleichzeitig an etwas gedacht, was dem Ort hier entsprach, nur deshalb sind wir hier, glaube ich!"

Evelyn sagte: „Das wird es sein. Woran hast du denn gedacht als sichersten Ort? Ich habe an das Gringotts-Verlies gedacht und du?"

„Stimmt", bestätigte Harry, „besonders, da der Kobold, Mr. Oberon, so hilfsbereit war, kam mir das als sicherer Ort vor."

„Dann ist es möglich und wahrscheinlich, dass wir in deinem Verlies sind!" stellte Evelyn nun bestimmt fest.

„Da hast du wahrscheinlich recht. Lass uns einmal Licht machen!" entschied Harry.

Mit einem gemeinsamen „Lumos" erhellten sie den Raum. Nachdem sie sich ein wenig umgeschaut hatten entdeckten sie eine Türe. Sie gingen auf sie zu und konnten sie öffnen. Dahinter war ein kleiner Gang und eine weitere Türe. Sie gingen durch den Gang, bemerkten aber nicht die Nische und den Kobold, der verschlafen auf einem Sessel saß und gingen durch die andere Türe. Als sie die zweite Türe geöffnet hatten fanden sie einen weiteren leeren Raum vor.

Unschlüssig gingen sie wieder langsam durch den Gang und Evelyn bemerkte den Kobold und erschreckte mit einem lauten Schrei.

Harry zog sofort seinen Zauberstab und richtete ihn auf den Kobold. Der hob abwehrend seine Hände und rief in der für Kobolde so typischen Stimme: „Bitte bewahren sie Ruhe, Mrs. Und Mr. Potter ich habe sie bereits erwartet!"

Nun waren Harry und Evelyn doch sehr erstaunt.

Dann fragte Harry: „Und wie heißen sie?"

„Ja und warum haben sie auf uns gewartet, Hr. …?" fragte direkt darauf noch Evelyn.

Nun machte der Kobold etwas, was nur sehr wenige Zauberer jemals gesehen hatten. Er lächelte beide an und antwortete dann: „Es ist mir schon zu Ohren gekommen, das sie wohl die höflichsten Zauberer der Welt sind. Besonders Oberon hatte länger als gewohnt gebraucht, um wie befohlen Alarm zu geben. Er hat auch dafür Sorge getragen, das die Schilde für sie, verifiziert anhand ihrer aktuellen Blutproben, so modifiziert wurden, dass sie problemlos hier her apparieren können. Ach ja bevor ich es vergesse, Mein Name ist Mehurian."

Lächelnd sah ihn Evelyn an und sagte: „Mr. Mehurian, könnten sie bitte Mr. Oberon unseren Dank aussprechen? Durch seine Entscheidung konnten wir letzt endlich noch fliehen und wurden nicht von den Auroren des Ministeriums gefangen genommen!"

„Ja, das ist auch in meinem Sinne", bestätigte Harry und fuhr fort, „hoffentlich bekommen sie keinen Ärger. Wenn die Gefahr besteht, dann lassen sie uns gehen, und wir suchen uns ein anderer Versteck!"

Nochmals schmunzelte der Kobold Mehurian, dann erklärte er ihnen: „Also sie können beide beruhigt sein. Niemand wird herausfinden ob und wann sie hier sind. Auch wenn wir nun sein über hundert Jahren keinen Zauberstab mehr benutzen können, haben wir doch Möglichkeiten mit unserer Magie, alle unerwünschten Personen aus der Bank und besonders aus speziellen Räumen heraus zu halten!"

Nun schaute Harry den Kobold Mehurian nachdenklich an als er fragte: „Und wieso können sie keinen Zauberstab mehr benutzen?"

Mehurian schaute beide lange nachdenklich an, bevor er sagte: „Das liegt nicht in meiner Macht, darüber zu sprechen. Aber ich hole den leitenden Kobold der Bank und außerdem den Anführer aller Kobolde. Er heißt Kastellaun, bevor sie mich danach fragen!" dabei schmunzelte er nun sogar ein zweites Mal.

Er schrieb etwas auf seinen Notizblock, den er in dem Moment hervor geholt hatte. Kurz darauf erschien ein deutlich älterer Kobold.

Harry und Evelyn, die nicht wussten, wie sie sich richtig verhalten sollten, gingen unbewusst gleichzeitig auf die Knie und sagten sogar synchron: „Es ist mir eine Ehre sie kennen zu lernen!"

Mit großen Augen wurden die beiden von dem alten Kobold betrachtet. Dann sagte er aber schon sofort: „Bitte stehen sie doch auf Mrs. Potter und Mr. Potter. Das ist nun wirklich nicht nötig…"

Harry schaute ein wenig unsicher und sagte dann: „Aber sie sind doch der Anführer aller Kobolde Mr. Kastellaun. Damit sind sie doch so etwas wie der Zauberei Minister oder gar ein König?"

Evelyn nickte dazu.

Der Kobold Kastellaun schaute beide wohlwollend und freundlich an und sagte dann: „Sie sind wirklich etwas besonderes. Und sie werden hier immer auf uns zählen können. Sie haben ein gutes Herz. Außer ihnen werden nur die wenigsten Zauberer die Möglichkeit haben, mich an zu treffen. Aber wenn wir uns treffen dann reicht es, dass sie mich Kastellaun ansprechen!"

„Dann sagen sie bitte zu mir auch Evelyn, zumindest wenn sie es vertreten können! Das gilt auch für sie Mr. Mehurian und auch für Mr. Oberon!" sagte Evelyn.

„Ja, bitte nennen sie mich dann auch einfach Harry. Das wäre mir sehr recht!" sagte Harry.

Kastellaun nickte und lächelte nun auch dazu, daran mussten sich die Beiden erst gewöhnen, an lächelnde und nette Kobolde. Der erklärte dann: „Nach den Koboldkriegen trafen wir und die Zauberer die Einigung, das wir das uneingeschränkte Recht hätten, die Banken für die Zauberer in der Welt zu führen, dafür aber durften wir nie wieder Gebrauch von dem Zauberstab machen…"

„Das ist eine bodenlose Unverschämtheit…" ereiferte sich Evelyn.

Und Harry fügte hinzu: „Sollte ich irgend wann einmal die Möglichkeit erhalten, dann schwöre ich jetzt, das ihnen das Recht zum Tragen und Benutzen eines Zauberstabes wieder zugesprochen wird!"

Evelyn nickte eifrig und bestätigte: „Dieser Schwur gilt auch für mich. Ich möchte über Haupt, das alle magische Wesen Rechte erhalten und ihr Leben selbst bestimmen können. Da für will ich mich einsetzen, das schwöre ich hiermit auch!"

„Das stimmt Evelyn, dann hätte ich Dobby nicht befreien müssen. Besonders, da ich ihm wie kaum einem anderen vertraue, außer dir natürlich!"

Kastellaun und Mehurian betrachteten beide mit größtem Erstaunen. Dann sagte Kastellaun: „Wissen sie, was sie gerade gemacht haben?"

Evelyn und Harry nickten bestimmt mit ihren Köpfen, während Kastellaun weiter fort fuhr: „Sie können gar nicht ahnen, welche Tragweite ihre Eide haben?"

Harry fragte: „Nun erst einmal müssen wir eine Chance bekommen zu überleben!"

Und Evelyn fügte hinzu: „Und dann müssen wir erst einmal die Möglichkeit erhalten und in der Lage sein etwas für sie und alle unterdrückten, magischen Wesen zu tun!"

Kastellaun atmete tief durch und sagte dann: „Ich darf nichts vor weg nehmen. Aber nur soviel kann ich sagen. Sie werden in nicht allzu langer Zeit in der Lage sein, die Welt zu verändern. Doch fragen sie mich bitte nicht, nach mehr Details oder Informationen. Ich darf sie zu diesem Zeitpunkt nicht weiter geben. Aber sie werden alle uns mögliche Unterstützung erhalten. Ich verspreche ihnen hiermit als Anführer der Kobolde, sie beide gehören zu uns und jeder Kobold wird seine Leben für sie einsetzen!"

„Wir wollen aber nicht, dass sich ein Kobold für uns opfert!" sagte nun Harry.

„Das können wir nicht annehmen!" bestätigte nun auch Evelyn.

„Doch das können sie, besonders da ich weiß, dass sie nie unnütze Opfer fordern würden. Außerdem ist der Bund mit den Kobolden durch meinen Schwur bereits besiegelt. Und ich bin sicher noch nie so einen guten Deal geschlossen zu haben! Doch ich muss nun gehen aber Mehurian steht ihnen hier im Verließ und für die kommenden Tage zur Verfügung. Wenn sie es akzeptieren, dann steht ihnen Oberon an der Oberfläche zur Verfügung. Er hat sich mir übrigens regelrecht auf gedrängt!"

Nun schmunzelten Evelyn und Harry und nickten. Danach war Kastellaun auch schon verschwunden.

Der Kobold Mehurian sah auf die beiden und fragte: „So, Misses Potter und Mister Potter. Was wünschen Sie? Was kann ich für sie tun?"

„Bitte Evelyn und Harry, sprechen sie uns bitte so an!" bat Harry

Harry und Evelyn, immer noch sehr verwirrt erklärte ihm dann ihre aktuelle Situation.

Der Kobold zog ein Pergament aus einer Schreibtischschublade und schrieb mit einer magischen Feder in einer Schrift, die die Beiden noch nie gesehen hatte, einige Sachen auf. Nach kurzer Zeit drehte er das Pergament zu Harry um. Jetzt konnte Harry die Schrift lesen. Was er da las, schockierte ihn:

Eigentum von Harry James Potter - Momentanes Vermögen des Schulverlieses:

7 Galleonen 2 Sickel 5 Knuts

Die 25 letzen Überweisungen:

2.7.1996 - 25 Tausend G, 2000 S. 1456 K. ... Albus Dumbledore

15.6.1996 - 15 Tausend G... Familie Weasley

14.6.1996 – 1,75 Millionen G...Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei

10.6.1996 – 25 Tausend G... Familie Dursley

Es folgte 21 weitere Überweisungen an die Familien Weasley, an Hogwarts und an Albus Dumbledore.

Insgesamt waren über 5 Millionen Galleonen, unzählige Sickel und noch mehr Knuts abgehoben worden. In Harry kam zu der Verwirrung nun Wut auf wieso beklauen die mich? - wie bekommen sie das Geld?

Derweil hatte Mehurian ein weiteres Dokument erstellt und gab es Evelyn.

Eigentum von Evelyn Annabelle Potter - Momentanes Vermögen des Schulverlieses:

207 Galleonen 21 Sickel 56 Knuts

Die 25 letzen Überweisungen:

2.7.1996 - 32 Tausend G, 600 S. 156 K. ... Albus Dumbledore

15.6.1996 - 25 Tausend G... Familie Malfoy

14.6.1996 – 1,15 Millionen G...Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei

10.6.1996 – 25 Tausend G... Familie Dursley

Es folgte 21 weitere Überweisungen an die Familien Weasley, an Hogwarts und an Albus Dumbledore.

Insgesamt waren über 4,8 Millionen Galleonen, unzählige Sickel und noch mehr Knuts abgehoben worden. In Evelyn kam genau so wie bei Harry zu der Verwirrung nun Wut auf, wieso beklauen die mich? - wie bekommen sie das Geld?

Harry sah zu den Kobold: „Wieso überweisen Sie Gold ohne meines Wissens an irgendwelche Familien und Personen?" Der Kobold erwiderte nur: „Wir sind diskret – Ihre Eltern hatten Sirius Black bei ihnen Harry und Nymphodora Tonks bei ihnen Evelyn als Verliesleiter über das Pottervermögen eingesetzt, bis Sie volljährig sind. – Da nun Mr. Black in Askaban saß und Mrs. Tonks am Anfang selber noch nicht alt genug war, um Verwalter eines Fremdvermögens zu sein wurde Albus Dumbledore der Leiter für ihre beiden Schulverliese!"

Wut kochte in Evelyn und Harry auf und war kaum noch zu bändigen...

„Das ganze Vermögen unserer Eltern hatte Dumbledore geklaut und dieser senile Arsch hatte auch noch das Recht dazu! Und wir konnten bisher nichts dagegen tun. Das reicht jetzt ein für alle Mal!"

„Und dann werden noch die Familien unterstützt, die uns schlimmstes angetan haben! Das schreit nach Rache. Ich will But sehen! Am liebsten würde ich sofort raus gehen und alle diese Bastarde killen!" schrie nun Evelyn.

Entsetzt schaute Mehurian die beiden Potters an. Langsam dämmerte ihm, dass dort einige schlimme Sachen noch nicht bekannt waren. Wie schlimm, davon macht er sich überhaupt noch keine Gedanken!

Harry schwor sich derweil, dass er nicht länger Dumbledores Schachfigur war, und das Geld irgendwie zurückbekommen würde...

Aber da waren dann noch die Weasleys... Warum täuschten sie ihm ihre angebliche Armut denn vor? Warum beklauten auch sie ihn? Sie hatten so getan, als würden sie ihn wie einen Sohn, und Bruder behandelt...

Bei Evelyn waren das die gleichen Gedanken, nur mit anderen Teilnehmern….

Dann fiel Harry noch etwas auf etwas auf: „sagen Sie, Mehurian, haben und unsere Eltern vielleicht noch andere Verliese überlassen, die bisher vielleicht unbekannt sind?"

Jetzt horchte Evelyn auf und fragte direkt im Anschluss: „Sirius Black, hat er irgendwas Harry hinterlassen? Und Nymphodora Tonks mir? Und wie ist es mit Remus Lupin? Gibt es nicht noch irgendwas, was wir vielleicht noch nicht wissen?"

Der Kobold schrieb wieder etwas auf ein extra Pergament.

Dann meinte er: „Sirius Black hat Sie, Harry, zum Haupterben der Blacks gemacht; abgesehen von 500 Millionen Galleonen, die aufgeteilt werden, an Remus Lupin und Nymphadora Tonks bekommen Sie das gesamte Black'sche Vermögen! Das wären", er schrieb kurz noch etwas auf: „gut 50 Milliarden Galleonen."

Der Kobold schrieb nochmals etwas auf ein neues Pergament.

Dann erläuterte er: „Nymphodora Tonks hat Sie, Evelyn, zum Haupterben der Tonks gemacht. Sie bekommen Sie das gesamte Tonk'sche Vermögen! Das wären", er schrieb kurz noch etwas auf: „gut 75 Milliarden Galleonen."

Dann sah Mehurian nochmals auf das Pergament von Harry und sagte dann: „Remus Lupin hat Sie, Harry, ebenfalls zum Haupterben der Lupins gemacht. Sie bekommen das gesamte Lupin'sche Vermögen! Das wären", er schrieb kurz noch etwas auf: „knapp 25 Milliarden Galleonen."

„Doch leider können wir im Moment keinen Zugang zu dem Gold geben, da ein Erbe immer öffentlich gemacht werden muss. Das bedeutet, da wir im Moment keinen Nachweis, rechtskräftig, erbringen können, das sie die eingesetzten Erben sind, halte ich es für besser, das wir das alles noch beruhen lassen, bis wir eine akzeptable Lösung gefunden haben, ohne das sie ihr Gold verlieren!"

Harry meinte: „Das wäre mir auch recht. Das sollten wir so handhaben! Aber wie kommen wir an Geld, wegen unserer Ausbildung und unserem Lebensunterhalt?"

Evelyn fügte noch fragend hinzu: „Haben wir auch noch von unseren Eltern geerbt oder haben diese raffgierigen Geier alles genommen?"

Da sagte Mehurian: „Als unser Anführer Kastellaun sagte, sie erhalten unsere volle Unterstützung, dann meinte er das in diesem Beispiel so, das sie an einem geheimen Fonds teilhaben können, der es ihnen ermöglicht monatlich über zehn tausend und jährlich 250 tausend Galleonen zu verfügen. Und zwar jeder diese Summe von ihnen! Diese Fond ist wirklich geheim, den kennt noch nicht einmal das Ministerium!"

Nun grinsten das erste Mal Evelyn und Harry seit sie hier in dem Verlies angekommen waren.

Mehurian fuhr fort: „Entschuldigen sie, das ich das eigentliche Erbe ihrer Eltern vergaß!

Der Kobold schrieb wieder etwas auf ein neues Pergament.

Erstaunt sah er dann die beiden an und danach meinte er: „James und Lily Potter haben Sie beide, Evelyn und Harry, logischerweise gemeinsam zum Haupterben der Potters gemacht. Das gesamte, riesige Potter'sche Vermögen beläuft sich auf die sagenhafte Höhe von gut und gerne 335 Milliarden Galleonen. Dies und die anderen drei Erben sind in insgesamt 107 Verliesen verteilt. Hinzu kommen noch die zahlreichen, genau genommen 67 Betriebe und rund 200 Grundstücken und Immobilien überall auf der Welt verteilt. Sie beide sind, selbst wenn sie ihre Vermögen teilen würden, die beiden reichsten Hexen beziehungsweise Zauberer der Welt."

Sprachlos vor Staunen wurde ihnen langsam bewusst, was sich hinter dem Namen Potter alles verbarg. Sie schüttelten beide ihre Köpfe.

Der Kobold nickte verstehend, und fuhr fort: „Nun, Evelyn und Harry. Sicher wisst ihr auch nicht, dass wenn Zauberer sowohl ihre Eltern, als auch den Vormund verloren haben, der Zauberer oder auch die Hexe mit 16 als Erwachsen gilt."

Harry und Evelyn schauten ihn überrascht an. Noch etwas, was diese Bastarde und Manipulatoren uns verschwiegen haben...

„Nein, dass ist mir neu..." stotterte Harry

„Woher denn auch!" kam es geschockt von Evelyn.

Der Kobold sah sie Beide an: „Nun, gut … nun ja … ähm … also... Im großen und Ganzen ist das alles wie es ist; nur muss ich Sie noch auf folgendes aufmerksam machen: Da Sie beide nun die Erbe sein werden, sobald wir das bewiesen haben und dafür werden wir uns einsetzen, von vier ehrwürdigen Familien, namentlich Potter, Tonks, Lupin und Black sind, besitzen Sie vier Sitze im Zaubergamot; außerdem haben sie damit vier Sitze im großen Zaubererrat inne, der über allen Zauberer Regierungen steht. Sie können dann, wenn sie offizielle Erben sind zu jeder Sitzung gehen, und können dort an wichtigen Entscheidungen mit abstimmen. Es zwingt Sie jedoch keiner dort hin zugehen."

Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: „Wenn Sie noch Fragen haben, stellen Sie sie bitte, wenn nicht, dann war es das von meiner Seite!" Harry meinte, es gebe keine weiteren Fragen, genau so ging es Evelyn.

Dann sah der Kobold Mehurian noch mal auf: „Ach, und Harry, Evelyn; da Sie wohl jetzt eine gewisse Zeit hier sein werden, haben wir uns erlaubt ihnen es etwas wohnlicher ein zu richten!"

Damit erschienen in den beiden Verliesen jeweils ein Bett, eine Couch, ein Tisch mit mehreren Stühlen, ein schöner Kamin und alles was ein Leben angenehm machte. Beide hatten auch ein separates Bad.

Mehurian erklärte noch: „Wenn sie Essen oder Trinken möchten, dann sagen sie nur was sie wünschen und schon steht es auf dem Tisch, der ihnen am nächsten ist! Schönen Abend noch!" damit war er auch schon verschwunden.