12. Kapitel – Treffen mit den Gründern
„bla, bla, bla." Gesprochene Worte
# bla, bla, bla. # Gedankenübertragung
Übergang aus dem vorherigen Kapitel:
… Harry folgte der Stimme und fand Evelyn bei der Herren Unterwäsche. Sie hatte noch einige Boxershorts über dem Arm liegen und sagte: „Wie versprochen, ich hab dir welche aus gesucht!"
Damit legte sie ihm noch etliche Short über seinen Arm, er hatte tatsächlich nicht daran gedacht.
Nach einiger Zeit waren sie und endlich auch Evelyn ausreichend versorgt und so verließen sie den Laden von Madame Malkins vollgepackt und zufrieden.
Dann, im Verlies wieder angekommen, legten sie ihre Sachen in die Schränke, wohl wissend, das sie wahrscheinlich von Hauselfen erst einmal gewaschen würden und dann wieder ordentlich in dem Schrank würden liegen!
Dann sagte Harry: „Was hältst du davon zu Ollivander zu gehen. Das ist ein sehr altes (seit 382 v. Chr.) Geschäft für Zauberstäbe in der Winkelgasse. Dort könnten wir doch einmal schauen, ob wir dort noch einen Zauberstab für dich und mich finden, der besser zu uns passt, als der unserer Eltern!"
Bevor aber Evelyn aber antworten konnte hörten sie eine unbekannte tiefe, männliche Stimme, die sagte: „Das ist sehr wohl überlegt, aber nicht notwendig, da die optimalen Stäbe auf euch doch schon seit fast tausend Jahren warten!"
Harry und Evelyn hatten sie erschrocken umgedreht und sahen sich zwei Frauen und zwei Männern in altertümlichen Gewändern gegenüber.
Vor Schreck und doch wohl eher, weil ein Lichtwirbel auf sie zugeflogen kam, der sie umhaute, wurden beide ohnmächtig.
Als Harry die Augen öffnete, fand er sich in einem großen breiten Bett in einem schönen, hellen, weißen Raum wieder. Neben sich lag Evelyn, die ebenfalls gerade auf wachte.
Er schaute auf und sah einen Mann mit langer, rötlich brauner Robe mit goldenem Saum. Der Mann bereitete eine Art von Zaubertrank vor, er zerschnitt fachmännisch, wie Harry feststellte, Weidenrinde.
„Hallo?", rief er ungewiss aus.
Der Mann drehte sich um, als er sah, dass Harry aufgewacht war. Ein Lächeln zierte seine Lippen. „Salazar! Rowena! Helga!", rief er. "Kommt alle her! Unsere Gäste sind endlich aufgewacht!"
Einen Moment später, kamen drei weitere in den Raum gestürmt. Als erstes kam ein Mann mit dunklem schwarzem Haar; er trug eine grüne Robe, welche im Licht aufleuchtete. Als nächstes kam eine Frau mit Haselnussbraunen Augen herein gerannt. Ihr Haar war einen reichliche Schattierung von dunkelrot und ihre Roben waren Saphir blau. Zum Schluss trat eine große Frau ein, ihre sanften, grünen Augen leuchteten auf; ihr ordentliches honigfarbenes Haar wehte hinter ihr. Ihre Robe war hell Gelb.
"Gott sei Dank seid ihr beiden endlich aufgewacht!", sagte die Frau mit der blauen Robe, mit einem Lächeln.
„Wir dachten schon, ihr hättet es nicht überlebt, als wir euch hier her zu uns mit genommen hatten. Es stand alles auf des Messers Schneide. Die Chancen, dass ihr das nicht überlebt waren sehr groß, aber wir mussten das Risiko eingehen und euch hier her holen und ausbilden. Doch jetzt lasst mich erst einmal die letzten Zauber zu eurer endgültigen Heilung durchführen!"
Zuerst ging sie zu Evelyn und legte ihre Hände auf ihre Narben. Ein blaues Licht strahlte von ihrer Hand ab und sie wartete, bis auch die letzte Narbe verschwand. Nur an einer einzigen Stelle unter Evelyns linker Brust, schüttelte diese ihren Kopf, was Rovenna zwar verwundert bemerkte, aber akzeptierte. Dann setzte sie dies fort, indem sie über den Unterkörper von Evelyn fuhr.
Fragend beobachtet dies Evelyn und fragte dann: „Vielen Dank erst einmal, das sie meine Narben entfernt haben. Aber was haben sie bei meinem Bauch gemacht?"
Mit einer Mischung aus Trauer und Zufriedenheit sagte sie: „Du hattest eine Krankheit, die bei den Menschen eurer Zeit als die schlimmste Geisel erst noch aufkommen wird, schlimmer noch als die Pest. Wir nennen sie den schleichenden Tod, ihr nennt sie AIDS. Doch keine Sorge ich konnte dich heilen!"
Entsetzt und ohne ein Wort zu sprechen mächtig schauten Harry und Evelyn die Frau an.
Sie ging dann zu Harry hinüber und legte eine Hand auf seine erste Narbe. Wieder strahlte ein blaues Licht von ihrer Hand ab und die Narbe verschwand. Sie setzte dies fort, bis schließlich sein Körper Narbenfrei war. Auch bei ihm setzte sie dies fort, indem sie über den Unterkörper von Harry fuhr.
Als sie schließlich über seine Blitznarbe an der Stirn fahren wollte, schüttelte Harry seinen Kopf und sagte: „Nein, die will ich als Andenken an unsere Eltern, die sich für uns geopfert haben behalten!"
Evelyn nickte dazu und sagte: „Da stimme ich meinem Bruder zu! Erst wenn Voldemort und seine Vasallen tot sind, dann kann man daran denken, dieses Mal verschwinden zu lassen. Außerdem," und damit zog sie ihr Shirt hoch und zeigte eine identische Blitznarbe unter ihrer linken Brust, „habe ich auch mein Mal behalten!"
Scharf zogen die vier älteren Menschen die Luft ein, aber keiner gab einen Kommentar dazu ab.
Gleichzeitig waren damit Evelyn und Harry klar geworden, das sie in diesem Moment von den Toten wieder auferstanden waren, zumindest bildlich gesehen!
Nach dem sich dann beide angezogen hatten, wurden noch etliche Zaubertränke geschluckt. Dann fragte Harry schließlich vorsichtig: „Ähm...Könnten Sie mir sagen, wo ich bin und wer Sie sind? Obwohl ich mir letzteres eigentlich schon denken kann!"
Der Mann mit der rötlich braunen Robe lachte. „Oh, ja natürliche, die Einleitung muss gemacht werden, der Höflichkeit wegen, soviel Zeit sollte wohl wahrlich sein!", lachte er. „Ich bin Godric Gryffindor und das, "er zeigte auf den Mann mit der grünen Robe, „Ist mein bester Freund, Salazar Slytherin. Wenn du irgendwelche üblen Gerüchte über ihn gehört hast, lass dir versichern, dass sie nicht der Wahrheit entsprechen. Die Lady mit dem roten Haar ist Rowena Ravenclaw, und zum Schluss, dass ist Helga Hufflepuff."
„Ihr beiden seid in einer alternativen Dimension.", unterbrach hier Salazar. „Ihr Potters, eure Bestimmung und euer Schicksal ist es dem Licht zu helfen, das Dunkle, welches die Welt zu übernehmen droht, zu bezwingen. Ihr gemeinsam und nur gemeinsam seid die einzigen, die die Stärke und die Fähigkeit hat dies zu tun. Sie muss als erste Etappe zuerst bei uns erweckt und gefördert werden. Es folgen noch weitere Etappen, aber ihr werdet sie alle durchschreiten. Und deshalb seid ihr heute hier um zu lernen."
„Aber", begann Evelyn verwirrt. „Ähm... um nicht unverschämt oder so zu klingen, warum ausgerechnet wir? Wir sind doch gar nichts Besonderes. Ich meine, ich bin nur Evelyn und das ist Harry zwei Geschwister, deren Eltern nicht mehr leben und die fast 16 Jahre wie Sklaven gehalten wurden? Warum wurden wir überhaupt zum lernen hierher gebracht? Müssen wir nicht demnächst nach Hogwarts gehen?"
"Du wurdest nach Gryffindor eingeteilt, doch der Sprechende Hut wünschte dich nach Slytherin einzuteilen, stimmt es, wie ich es sage?", unterbrach Rowena und blickte zu Harry.
Als Harry nickte fuhr sie fort. „Hast du dich nie darüber gewundert, warum? Oder warum bei dir mein Mädchen die Funken mehr grün sind und bei dir mein Junge rot? Meine Kinder, es ist deswegen, weil ihr unserer aller Erbe seid. Du Harry bist der Erbe von Gryffindor und mir und du Evelyn bist der Erbe von Slytherin und Hufflepuff. Gleichzeitig seid ihr aber auch zu achtzig Prozent die Erben der anderen beiden Gründer!"
"Was?", Harry und Evelyn schnappten nach Luft, war geschockt über sein Glauben hinaus. Ich muss träumen, dachte er benommen. Evelyn ging es genau so!
"Wie kann das angehen?" wollte Evelyn wissen.
„Unsere Erben haben sich dafür entschlossen, um jegliche Aufmerksamkeit zu vermeiden, andere Nachnamen auszuwählen. Godrics und mein Erbe wählte den Namen Potter, Während Salazars und Helgas Erbe den Namen Frostpine wählte. Henry Frostpine hatte nur eine Tochter, Maria Frostpine, die Nobilius Potter einzigen Sohn, Harold Potter, heiratete. Sie waren deine Ur-ur-urgroßväter. Daher seid ihr die einzigen Erbe von Salazar, Helga, Godric und mir."
„Ihr seid hierher gebracht worden...", sagte Helga nun, „... zwecks Ausbildung in zweierlei Hinsicht. Erstens weil ihr die Erben von uns allen vieren seid, von Godric, Helga, Salazar und mir und zweitens müsst ihr Voldemort besiegen."
„Voldemort ist kein Erbe von Slytherin." Sagte Salazar mit Abscheu. Ein höhnisches Lächeln im Gesicht.
Er wurde wieder Ernst, als er sich Harry und Evelyn zuwandte. „Ihr Kinder, trotz all der Geschichten, die ihr wahrscheinlich gehört habt, versichere ich euch, dass ich nicht im Geringsten böse bin, wie jeder Mensch in der Zukunft sagen wird. Ihr werdet trainiert, in jeder sich nur vorstellbarer Hinsicht, welches um genau zu sein, drei Jahre in Anspruch nehmen wird. Wenn drei Jahre um sind, werdet ihr in eure Dimension zurückkehren. Doch macht euch keine all zu große Sorgen, es werden nur drei Tage in eurer Dimension vergehen. Dann solltet ihr lernen zu kämpfen und dem Licht helfen."
„Ich...", Harry war sprachlos. „Aber was haben Helga und Rowena mit all dem zu tun?" Evelyn nickte zu der Frage.
"Ihr beiden.", sagte Rowena. "Obwohl ihr die Merkmale der Erbe von Godric und Salazar ganz besonders in euch tragt und trotz dem Fakt, dass du in Gryffindor bist, habt ihr unentdeckte Eigenschaften in euch. Ihr habt nicht nur die Eigenschaften aller vier Häuser in dir wie Mut und Tapferkeit, sondern seid ihr listig und gerissen. Ihr nutzt euren Verstand in noch nie dagewesener Weise und ihr werdet in den meisten Fächern die Besten. Und das Wichtigste von alles, ihr bleibt der Seite des Lichts loyal. Und Intelligenz und Loyalität sind die Eigenschaften von Ravenclaw und Hufflepuff. Aber es kommen noch weitere hinzu. Dazu können und dürfen wir euch aber nichts sagen, doch werdet ihr sobald ihr in eure Dimension zurück gekehrt seid weiteres erfahren!"
„Ich verstehe!", sagte Evelyn benommen. „Ich..."
„Sagt nichts.", sagte Salazar. „Ich weiß ihr müsst im Moment geschockt sein, aber es hilft nichts. Wenn ihr nach drei Jahren zurück in eure Dimension wollt, werdet ihr mit dem Training alsbald beginnen müssen. Ich werde euch in Zaubertränke, in den vielen verschiedenen Sprachen und in den Dunklen Künsten unterrichten."
Als er sah, wie Evelyn und Harry zurückwich, fügte er hinzu. „Kinder, ihr müsst über die Dunkle Kunst Beschied wissen, wenn ihr erfolgreich sein wollt. Godric wird euch in Verteidigung, Heilung, Quidditch und Verwandlung unterrichten. Rowena wird die Zaubersprüche, Animagus Verwandlung, Apparation und Historische Runen übernehmen. Helga wird euch in Pflege magischer Geschöpfe, Kräuterkunde, Wahrsagen und Arithmantik unterrichten. Außerdem wirst du in deiner Geschwindigkeit, Schnelligkeit, Fähigkeiten und so weiter trainiert werden. Wir beginnen morgen mit dem Unterricht. Jetzt, werdet ihr erst erstmal schön schlafen und dann beginnen wir morgen."
Nach dem dann die drei Jahre voller Entbehrungen und Mühen aber auch vieler, vieler Erfolge vorbei waren saßen sie wieder einmal zusammen.
„Meine lieben Kinder", sagte Salazar, „drei Jahre sind nun vergangen seit ihr beiden hier in dieser Dimension, das erste Mal, erschienen seid. Heute sollt ihr gehen und in eure Welt zurückkehren."
Harry und Evelyn Potter standen vor Salazar, Godric, Rowena und Helga. Sie beide schauten ihre Mentoren und lieb gewonnenen Freunde an, die ihnen durch alles, in den letzten Jahren, hindurch geholfen hatten. Ihre beiden Augen brannten, als sie die Tränen des Schmerzes zu unterdrücken versuchten.
„Ich weiß, Salazar.", sagte Evelyn traurig, ihre Stimme voller Schmerz. „Ich werde euch alle vermissen und Harry auch. Was hätten wir nur ohne euch gemacht?"
Trocken kam es von Harry: „Wir wären tot und keiner hätte gewusst warum!"
"Bevor ihr beide nun leider geht", sagte Godric. „Haben wir für jeden ein Geschenk, für euch!" Er nahm eine große Box und händigte es Harry und Evelyn aus.
Harry und Evelyn nahmen zusammen die Box und öffnete sie vorsichtig. Darinnen befanden sich zwei identische glitzernde Schwerter, wunderschön und doch so tödlich. Eingraviert waren die Initialen von Godric, Salazar, Rowena und Helga. Auf den Griffen befanden sich jeweils ein großer Juwel, unterteil in vier Quartiere. Ein Quartier war blutrot, ein anderes saftig grün. Die letzten beiden waren Saphir blau und scheinendes gelb. Die Farben ergänzten sich wunderschön zusammen, die Stücke kamen zusammen und ergaben ein Ganzes.
„Danke!", flüsterte sowohl Evelyn als auch Harry mit Tränen der Glücks und der Rührung in den Augen.
„Nur zusammen, gemeinschaftlich, werden ihr beide in der Lage sein, die Dunkelheit zu besiegen.", sagte Godric.
„Die Schwerter haben eine weitere Besonderheit. Sie sind der Schlüssel zu Hogwarts. Mit ihnen bleibt euch kein Raum verschlossen. Apparieren oder Tarnen ist nur euch möglich, ebenso wie den Geist der Verteidigung hervor zu rufen!"
Evelyn und Harry brachten nur ein synchrones: „Wow!", heraus.
„Und nun hat jeder von uns noch einen Rat für euch. Mein Rat ist, der gilt besonders für dich Harry, dich zu öffnen und die Hilfe zu akzeptieren von deren die du liebst. Nicht jeder ist das, was er zu sein scheint."
„Mein Rat.", sagte Salazar. „Ist es niemals eure wahren Gefühle zu zeigen. Seid glücklich oder traurig, ja, aber drückt sie niemals im Gesicht aus. Eure Feinde werden diese Schwäche gegen euch verwenden um euch zu verletzen, dies gilt insbesondere für die meine liebe Evelyn."
„Oh, Salazar, hör auf so ein Blödmann zu sein!", lachte Godric. „Musst du so... listig sein?"
„Ach, halt den Mund.", giftete Salazar.
Harry und Evelyn schmunzelten und lachten. So Weise, wie die vier Gründer waren, so kindisch konnten sie manchmal sein.
„Hört auf damit, Jungs!", schimpfte Rowena als sie sich an Harry und Evelyn wand. „Mein Rat an euch: Erinnert euch, eure Intelligenz und Weisheit zu gebrauchen. Und was immer auch passieren mag, ihr bist nicht allein. Wir werden für euch immer da sein."
„Und zum Schluss, Harry, Evelyn.", fügte Helga hinzu. „Bleibt unbedingt dem Licht loyal und glaubt an euch selbst. Glaube und ihr seid erfolgreich."
„Ich danke euch viel Mals.", flüsterte Harry. Ein Lächeln zierte seine Lippen.
„Die letzten drei Jahre waren die glücklichsten meines Lebens." Kam es von Evelyn
„Es war uns ein Vergnügen, meine Lieben!", sagte Rowena.
„Es ist Zeit zu gehen.", sagte Salazar ernst. „Seid ihr auch bereit?"
„So bereit wie ich es immer bin!", sagte Harry und kniff seine Augen zu.
„Ich auch, egal was da kommen!" antwortet Evelyn bestimmt
Es gab einen Lichtwirbel und die beiden Potters waren weg.
„Hätten wir sich nicht auf die weitere Ausbildung vorbereiten sollen?" fragte Helga.
Godric schüttelte seinen Kopf: „Nein, dann hätten wir eventuell die Geschichte geändert. Das dürfen wir nicht!"
Auch Rovenna schaute ein wenig unglücklich: „Aber wenn sie die nächsten Stufen nicht schaffen, dann haben sie keine Chance zu überleben!"
Godric nahm sie in den Arm, ebenso wie es Salazar bei Helga machte und der sagte dann auch: „Wir haben sie optimal ausgebildet. Sie sind besser als jeder von uns sogar als wir vier zusammen. Jeder von den beiden, da bin ich mir sicher wird sein Ziel erreichen und auch die nächsten Prüfungen bestehen!"
Harry und Evelyn öffneten ihre Augen und fanden sich selbst in dem Verlies wieder, genau da, wo sie vor drei Jahren verschwunden waren. Nur das in dieser Welt es drei Tage waren!", erinnerte sie sich selbst.
Mehurian stand aufgeregt vor ihnen und bestürzte sie mit Fragen: „Wo wart ihr, wir haben euch drei Tage lang gesucht?"
