13. Kapitel – Ein weiterer Raum öffnet sich
„bla, bla, bla." Gesprochene Worte
# bla, bla, bla. # Gedankenübertragung
Übergang aus dem vorherigen Kapitel:
… „So bereit wie ich es immer bin!", sagte Harry und kniff seine Augen zu.
„Ich auch, egal was da kommen!" antwortet Evelyn bestimmt
Es gab einen Lichtwirbel und die beiden Potters waren weg.
„Hätten wir sich nicht auf die weitere Ausbildung vorbereiten sollen?" fragte Helga.
Godric schüttelte seinen Kopf: „Nein, dann hätten wir eventuell die Geschichte geändert. Das dürfen wir nicht!"
Auch Rovenna schaute ein wenig unglücklich: „Aber wenn sie die nächsten Stufen nicht schaffen, dann haben sie keine Chance zu überleben!"
Godric nahm sie in den Arm, ebenso wie es Salazar bei Helga machte und der sagte dann auch: „Wir haben sie optimal ausgebildet. Sie sind besser als jeder von uns sogar als wir vier zusammen. Jeder von den beiden, da bin ich mir sicher wird sein Ziel erreichen und auch die nächsten Prüfungen bestehen!"
Harry und Evelyn öffneten ihre Augen und fanden sich selbst in dem Verlies wieder, genau da, wo sie vor drei Jahren verschwunden waren. Nur das in dieser Welt es drei Tage waren!", erinnerte sie sich selbst.
Mehurian stand aufgeregt vor ihnen und bestürzte sie mit Fragen: „Wo wart ihr, wir haben euch drei Tage lang gesucht?"
„Nun das ist eine lange Geschichte", begann Harry, „wie wir ja festgestellt haben ist das hier ein spezieller Raum der Gründer, die nur den wahren Erben zugänglich ist!"
Jetzt war Mehurian sehr aufgeregt: „Bedeutet das, dass sie nun doch wieder über das Bluterbe der Potters verfügen?"
Traurig schüttelte Evelyn ihren Kopf: „Nein, das bedeutet es leider nicht! Aber die Gründer haben uns mehrere unterschiedliche Wege aufgezeigt, wie ein Erbe und der Erbnehmer mit einander verbunden werden kann!"
Harry nickte dazu und Mehurian fragte eindringlicher: „Können sie mir erklären, was ich darunter zu verstehen habe? Und welche anderen Möglichkeiten sind das und wie kann man sie verwenden?"
Harry schaute zu Evelyn und diese begann mit der Erklärung: „Also, es gibt fünf verschiedene Typen von Erben. Das wäre das materielle Erbe, das Bluterbe, das magische Erbe, das Geisteserbe und schließlich das Seelenerbe."
Gespannt hörte Mehurian bis hier her zu, als er dann sagte: „Lassen sie mich bitte Kastellaun den Leiter der Bank und Anführer aller Kobolde holen. Es wird ihn sicher auch interessieren, was sie heraus gefunden haben. Außerdem wollte er sofort informiert werden, falls sie wieder auftauchen!"
Damit verschwand Mehurian und Harry und Evelyn schauten sich nachdenklich an. Nach einer geraumen Zeit setzte sich Harry neben Evelyn und nahm sie in den Arm. Dann sagte Evelyn: „Was dankst du, Harry, sollen wir ihnen alles erzählen?"
Harry schaute sie nachdenklich und offen an und sagte dann: „Ich denke ja, ich habe das Gefühl wir können ihnen uneingeschränkt trauen. Aber wie siehst du das?"
„Ja genau das denke ich auch!" antwortete Evelyn.
So warteten beide, bis dann schließlich der Kobold Mehurian begleitet vom Kobold Kastellaun erschienen. Kastellaun ging auf beide zu und sagte: „Ich bin wirklich froh, euch wieder zu sehen. Können sie mir sagen, wo sie waren?"
Evelyn nickte und sagte: „Wie Harry bereits Mehurian angedeutet hat ist das ist eine wirklich lange Geschichte. Wie wir ja festgestellt haben ist das hier ein spezieller Raum der Gründer, die nur den wahren Erben zugänglich ist!"
Jetzt war auch Kastellaun genau so aufgeregt: „Bedeutet das, dass sie nun über das Bluterbe der Potters verfügen?"
Traurig schüttelte Evelyn ihren Kopf: „Nein, wie wir das Mehurian bereits gesagt haben, das bedeutet es leider nicht! Aber die Gründer haben uns mehrere unterschiedliche Wege aufgezeigt, wie ein Erbe und der Erbnehmer mit einander verbunden werden kann!"
Harry nickte dazu und Kastellaun fragte eindringlicher: „Können sie mir erklären, was sie damit denn meinen?"
Evelyn schaute zu Harry und er begann mit seiner Erklärung: „Also, es gibt fünf verschiedene Typen von Erben. Das wäre das materielle Erbe, das Bluterbe, das magische Erbe, das Geisteserbe und schließlich das Seelenerbe."
Nun antwortete Kastellaun: „Nun für uns ist eigentlich nur das Bluterbe relevant aber nicht das materielle Erbe, das bei uns noch nie zum Einsatz kam und kaum bekannt ist und wenn ich es genau nehme, kenne ich die drei anderen Erbarten überhaupt nicht!"
Mehurian schaute alle drei ganz fragend an und Harry erriet, das er einiges erklären musste, bezüglich des unter Muggel so üblichen Erbes: „Also unter Muggeln ist es üblich, sein Erbe über einen schriftlichen Nachlass, Testament oder etwas ähnlichen an irgend jemanden zu vermachen. Dazu muss der Erbe zunächst einmal erbfähig sein. Darüber hinaus muss der Erbe das Vermögen des Erblassers als Ganzes erhalten. Dies bedeutet, dass der Erbe Rechtsnachfolger des Erblassers werden muss. Der Erbe erhält damit nicht nur das Vermögen, sondern möglicherweise auch die Schulden des Erblassers. Soweit eine Person in einer letztwilligen Verfügung nur einzelne Vermögensgegenstände zuerkannt bekommt, handelt es sich bei dieser Person nicht um einen Erben, sondern um einen Teilerben. Da in einem solchen Fall der Erblasser keinen Erben eingesetzt hat, kommt die gesetzliche Erbfolge zum Zuge. Soweit mehrere Personen zum Erben bestimmt worden sind, bilden diese eine Erbengemeinschaft. Man spricht in diesem Fall von Miterben."
Kastellaun nickte und Mehurian schaute alle doch sehr nachdenklich an, dann sagte er: „Das ist aber leicht zu fälschen und unter uns magischen Wesen sollten wir das nur als Zusatz nehmen, oder um eventuell einige Erklärungen mit ein zu binden!"
Evelyn und Harry nickten. Dann sagte Evelyn: „Aber über das Bluterbe brauchen wir sicher nicht zu sprechen, denn wie wir alle nur zu genau wissen, ist auch dieses offenbar zu manipulieren. Das gleiche gilt übrigens auch für das magische Erbe. Es gibt eine Art Signatur eines jeden Zauberers, Hexe oder anderen magischen Wesens, die nicht veränderbar ist. Leider geht die magische Signatur, nachdem die Seele des verstorbenen Erbes in den Himmel gelangt ist verloren. Nur wenn die Seele in der Zwischenwelt bleibt, das heißt als Geist uns erscheint, dann bleibt auch das magische Erbe bestehen. Da dies also nur sehr unsicher ist, wird von dieser Art von Erbidentifikation nie Gebrauch gemacht!"
Nun fuhr Harry fort: „Aber über das Geisteserbe haben wir nie etwas heraus bekommen. Auch die Gründer haben darüber nichts gewusst!"
Nun sagte Kastellaun: „Nun das Geisteserbe ist eigentlich eine Abwandlung des Bluterbes, wird aber nie eingesetzt. Es gibt aber noch eine Alternative zum Bluterbe, und das ist der Blutbund!"
Nun fragte Evelyn Kastellaun: „Können sie uns dazu etwas erklären?"
„Nun eigentlich ist es nur eine Art Bündnis und kann aber auch als Erb-Nachweis dienen. Es gibt dazu eine Geschichte aus der Welt der Kobolde. Ich erzähle sie ihnen gerne. Lassen sie uns dazu hin setzen!"
Alle vier setzten sich zusammen und Kastellaun fing an, von dem Bund, der mit Blut besiegelt wurde zu erzählen:
„…Viel zu Feiern gab es ja nicht mehr seit die Kunde durch die Kontinente ging dass das Dunkle Portal wieder aktiv sei und Gedeih und Verderb auf die Völker der Welt spie. Dennoch gab es die ersten Erfolge für den Bund der Ehre auf der anderen Seite - in der Scherbenwelt…"
„…Irgendwo in Khan Modal in einem kleinen Wirtshaus... Man hatte etwas zu feiern und man wollte feiern. Der Bund der Ehre war fast vollständig erschienen. Gondagar, Xavor, Sieden, Liserl, Theogrimm und all die anderen wahrlich großen Helden des Bundes feierten die ersten Siege auf Ihrem Kreuzzug durch die Scherbenwelt. Es war schon spät aber die Stimmung war exzellent. Niemand dachte ans nach Hause gehen. Kein Wunder denn selbst für koboldische Verhältnisse war das Wetter vor der Türe einfach lausig."
„Der Wind rüttelte an den Fenstern und peitschte Schnee gegen die Wände des Hauses. "Gut das wir es hier drin trocken und warm haben" meinte Xavor, "Schlecht das mein Humpen auch trocken ist" raunte Gondagar und schon eilte ein kleiner Gnom heran und schenkte allen nach. Man prostete sich zu, aß und trank und ließ es sich gut gehen."
„Nur einer saß in voller Rüstung an einem Tisch etwas abseits und nippte eher verhalten an seinem Trunk - Theogrimm. Ihm war schon den ganzen Tag etwas komisch im Bauch gewesen. Als ob heute ein besonderer Tag war - ein bedeutender Tag. Und auf seinen Bauch konnte er sich verlassen. Zumindest konnte das bisher, denn der Tag war schon fast vorbei und noch war - abgesehen von den Feierlichkeiten - nichts Besonderes geschehen."
„Der Bund der Ehre hatte für diesen Abend extra den geräumigen Ballsaal des Wirtshauses im ersten Stock gemietet. Die Schankstube war sowieso klein und wie am an den Geräuschen von unten hören konnte auch brechend voll."
„Plötzlich war es Theogrimm als hätte er einen schwachen roten Schimmer am Fenster entlang vorbeihuschen sehen - ein Schimmer dessen Lichtquelle von unten kam. "Wahrscheinlich nur ein Fackelreiter der sich wärmen will" dachte er bei sich und nippte noch mal an seinem inzwischen warmen Bier."
„Der Wirt machte sich nun anscheinend langsam bereit für die Nachruhe, denn das Lärmen und Klirren aus dem Schankraum erstarb langsam. Es wurde ruhig und Theogrimm kam es vor als ob auch das Lärmen seiner Freunde leiser wurde. Er konzentrierte sich auf die geschlossene Tür. Etwas stimmte nicht - in ganz Khan Modal gab es keine Sperrstunde und ein Wirt würde sich nie ein gutes Geschäft entgehen lassen. Dann hörte es...durch den Lärm und durch das Stimmengewirr der Feier hörte er es... Fußtritte...Fußtritte eines gepanzerten. Der Unbekannte war schon auf dem Stockwerk und näherte sich der Türe."
„Theogrimm sprang auf - über den Tisch vor dem er gesessen hatte. Seine beiden Äxte flogen ihm wie von selbst in die Hand. Auf einen Schlag verstummten die Feiernden. Alle sahen verwundert zu Theogrimm hinüber der wie von der Tarantel gestochen den Schankgnom überrannte und auf die Tür zu stürmte. In diesem Moment schlug die Uhr Mitternacht. DONG - Theogrimm griff seine Äxte fester und ließ die Axtköpfe funken schlagen - DONG - vor der Tür erstarben die Schritte - DONG - die Tür wurde heftig aufgestoßen. Im Flur dahinter war es stock dunkel. DONG - Theogrimm beschleunigte noch einmal sein Tempo. DONG - wie aus dem Nichts trat plötzlich eine Gestalt aus dem Dunkel. DONG Theogrimm bremste schnell und heftig - ein scharfer Speer zeigte genau auf seinen Hals."
„Als Theogrimm endlich zum stehen kam ritzte die Speerspitze etwas in seine Haut. Das Blut aus der Wunde lief ein Stück an der Klinge entlang und wurde dann von dieser aufgenommen. Die Gestalt trieb ihn langsam in den Raum hinein. Im Rückwärts gehen musterte er den Fremden. Die Gestalt war etwa 2 Meter hoch, die Rüstung war von oben bis unten komplett schwarz. Jedoch wurde sie durchsetzt von blutroten Mustern die an Adern erinnerten. Rote Augen glommen im Helm, der mit einer blutroten Busche geschmückt war."
„Die andern des Bundes waren nicht vorbereitet auf so eine Erscheinung und standen wie gelähmt da. Xavor war der erste der versuchte nach seiner Büchse zu hechten. Er kam nicht weit. Der Angreifer hielt den mächtigen Speer in einer Hand - die freie hob sich in Richtung Xavor und dieser stürzte wie vom Donner getroffen zu Boden."
„Plötzlich löste sich die Klinge von Theogrimms Hals und schneller als das Auge sehen konnte beschrieb der Speer einen Kreis. Der Schankgnom hatte sich mit einem Schwert bewaffnet und war auf die Gestalt losgegangen. Mit einem Hieb durchschlug der Speer das Schwert des Gnoms, drang weiter, durch Magen, Brust und Kopf nach oben. Der Hieb war so schnell und überraschend dass ihn niemand so recht sah. Blut spritze keines, alles schien diese Waffe in sich aufgesogen zu haben. Der Gnom klappte in zwei Hälften auseinander und viel nach vorne über - der Schnitt war sauber, die Waffe musste unheimlich scharf sein."
„Theogrimm hatte den Augenblick genutzt in dem sich der Angreifen den Gnom tötete und stürmte nun abermals nach vorne. Seine Äxte hoben sich zum Schlag. Er stieß sich vom Boden ab. Er schnellte nach oben in Richtung Hals - da wo sich Helm und Brustpanzer treffen. Theogrimm nahm die Äxte über Kreuz - er würde den Kopf sauber abtrennen. Der Körper des schwarzen Ritters war noch dem Gnomen zu gewandt - nur sein Kopf schnellte nun in Richtung Theogrimm. Wieder hob sich die linke, freie Hand des Feindes - ein heller Schein erstrahlte um die Gestallt und Theogrimm prallte gegen etwas Unsichtbares. Er hieb auf den Ritter ein doch keiner seiner Schläge zeigte Wirkung - alle schienen kurz vor der Rüstung zu Enden. Theogrimm spürte wie die Wut sein Blut zum kochen brachte. Er wurde rasend. Doch da erklang plötzlich ein Laut - Satenem alor 'gata. Die Worte klangen hohl aber sehr tief. Wie das Grollen einer Lawine. Der Ritter hatte sich ohne sich weiter um Theogrimm zu kümmern aufgerichtet und seinen Speer in der rechten Hand aufgestellt."
„In der Tür erschien eine zweite Gestallt...Sie trat aus dem Schatten - leise und behände. Fast konnte man meinen sie schwebe. Das Gesicht war weich, trug aber deutlich männliche Züge. Die Augen schimmernden grün, das braune Haar viel wallend auf die Schultern. Hervorstechend waren allerdings die langen Ohren - ein Blutelf. Der Elf trug eine lange dunkelrote Robe durchsetzt mit Goldfäden. Über der Robe trug er einen Wams - ebenfalls blutrot mit zwei auf den Hinterpfoten stehenden Löwen. In der Hand trug die zweite Person einen Stab an dessen einem Ende eine Kugel saß die in einem bläulichen Licht pulsierte. Der Magier trat neben den gepanzerten."
„Der unerwartete Auftritt war so überraschend, dass selbst Theogrimm aufhörte auf das Schild des Ritters einzudreschen. Er wich langsam zurück. Der Blutelf lächelte während das Leuchten um den Kämpfer erlosch und dieser seine Waffe aufrichtete. Nun stand er da wie zu einer Parade."
„Unbemerkt in all dem Trubel hatte sich Gondagar fast bis zu seiner Waffe geschlichen. Stück für Stück war er auf allen Vieren eine umgestoßene Bank entlang gekrabbelt. Er würde beide erledigen. Das waren keine Nachtelfen - da würde es doppelt so leicht fallen. Blutelfen - Verräter - Horde - Perfekte Trophäen. Er griff zu und wirbelte herum. Seine Waffe klickte, der Hahn spannte sich und schnellte durch den Abzug beschleunigt nach vorne. Der Funke löste den Schuss. Er hatte genau auf den Kopf des Magiers gezielt - blitzschnell aus der Bewegung geschossen. "Sho'ka to Aliptes" erklang wieder diese dumpf hallende Stimme. Der Magier tat nur einen Schritt vor den schwarzen Kämpfer. Die Kugel flog nur Zentimeter am Kopf des Elfen vorbei und bohrte sich hinter ihm in den Türrahmen. Der Magier hob beide Hände, der Stab begann stärker zu pulsieren, das Leuchten breitete sich aus, wurde intensiver. Das Pulsieren wurde schneller. Jetzt wurde der gesamte Saal in blaues Licht getaucht. "SSSIIIIEEELLLEENNNCCEEE" klang die Stimme des Magiers auf - hell und klar und doch von einer unheimlichen Bestimmtheit. Keiner der Anhänger des Bundes konnte ein Wort sagen - wollte es auch gar nicht. Keiner konnte sich bewegen - wollte auch keiner. Der schwarze Krieger hob seine Arme zum Helm und setzte diesen mit einem Ruck ab."
„Das Gesicht des Blutritters war hart und hasserfüllt. Sein schwarzes Haar viel jetzt - da ihm der Halt durch den Helm fehlte weit über die Schultern und über den Rücken. Der Blutelf in schwerer Rüstung begann zu sprechen. Seine Stimme klang immer noch dunkel aber bei weitem nicht mehr so verhallt. "Endlich schweigt die erbärmliche Brut. Was Irmó nur an diesen Kreaturen findet?". Er blickte abschätzend in die Runde und drehte sich dann Richtung Gondagar. Der Magier war in tiefe Konzentration versunken und rührte sich nicht mehr. Das Licht aus seinem Stab erfüllte den ganzen Raum."
„"Höre", sprach der Blutritter zu Gondagar, "wir sind Abgesandte des Bundes des Blutes. Ich bin Adept der Blutritter Cáphalor und dies ist mein Diener Aliptes. Du bist der Anführer dieses Haufens." Das letzte Wort war fast gespuckt. "Ich bringe Kunde von unserem obersten Befehlshaber Irmó. Die brennende Legion bedroht beide Seiten - nicht nur uns oder die Völker der Allianz. Deshalb geht er mit dem Bund der Ehre ein Zwangsbündnis ein. Solange die Legion die Lande verwüstet wird zwischen Bund der Ehre und Bund des Blutes kein Blut fließen - wir bieten Euch sogar unsere Unterstützung an." Der Elf mit den schwarzen Haaren machte eine kurze Pause. "Überlegt Euch das Angebot und sendet dann einen Boten zu uns." Der Blutritter trat zurück. Er baute sich direkt vor dem gelähmten Theogrimm auf. "Und Dir sage ich, bete zu Deinen blitzschnell aus der Bewegung geschossen. "Sho'ka to Aliptes" erklang wieder diese dumpf hallende Stimme. Der Magier tat nur einen Schritt vor den schwarzen Kämpfer. Die Kugel flog nur Zentimeter am Kopf des Elfen vorbei und bohrte sich hinter ihm in den Türrahmen. Der Magier hob beide Hände, der Stab begann stärker zu pulsieren, das Leuchten breitete sich aus, wurde intensiver. Das Pulsieren wurde schneller. Jetzt wurde der gesamte Saal in blaues Licht getaucht. "SSSIIIIEEELLLEENNNCCEEE" klang die Stimme des Magiers auf - hell und klar und doch von einer unheimlichen Bestimmtheit. Keiner der Anhänger des Bundes konnte ein Wort sagen - wollte es auch gar nicht. Keiner konnte sich bewegen - wollte auch keiner. Der schwarze Krieger hob seine Arme zum Helm und setzte diesen mit einem Ruck ab."
„Das Gesicht des Blutritters war hart und hasserfüllt. Sein schwarzes Haar viel jetzt - da ihm der Halt durch den Helm fehlte weit über die Schultern und über den Rücken. Der Blutelf in schwerer Rüstung begann zu sprechen. Seine Stimme klang immer noch dunkel aber bei weitem nicht mehr so verhallt. "Endlich schweigt die erbärmliche Brut. Was Irmó nur an diesen Kreaturen findet?". Er blickte abschätzend in die Runde und drehte sich dann Richtung Gondagar. Der Magier war in tiefe Konzentration versunken und rührte sich nicht mehr. Das Licht aus seinem Stab erfüllte den ganzen Raum."
„"Höre", sprach der Blutritter zu Gondagar, "wir sind Abgesandte des Bundes des Blutes. Ich bin Adept der Blutritter Cáphalor und dies ist mein Diener Aliptes. Du bist der Anführer dieses Haufens." Das letzte Wort war fast gespuckt. "Ich bringe Kunde von unserem obersten Befehlshaber Irmó. Die brennende Legion bedroht beide Seiten - nicht nur uns oder die Völker der Allianz. Deshalb geht er mit dem Bund der Ehre ein Zwangsbündnis ein. Solange die Legion die Lande verwüstet wird zwischen Bund der Ehre und Bund des Blutes kein Blut fließen - wir bieten Euch sogar unsere Unterstützung an." Der Elf mit den schwarzen Haaren machte eine kurze Pause. "Überlegt Euch das Angebot und sendet dann einen Boten zu uns." Der Blutritter trat zurück. Er baute sich direkt vor dem gelähmten Theogrimm auf. "Und Dir sage ich, bete zu Deinen lausigen Göttern das wir uns nie wieder begegnen werden. Das wäre Dein Tod.""
„Als die beiden Blutelfen wieder nebeneinander standen vergingen sie plötzlich in einer hellen Leucht Erscheinung. Das Einzige was zurückblieb war der schwarze Helm, dessen Augen rot glommen."
„Als der Blutelf das erste Mal das Wort "Irmó" aussprach, wich von Xavor die lähmende Einschüchterung. Seine Gedanken begannen zu rasen. 'Irmó, nein... das ist unmöglich. Er fiel... sie fielen beide... ihre Spuren verloren sich in Darrowheim.' Xavor´s Mund wurde trocken und sein Herz begann heftig zu pochen, als der Blutelf das zweite Mal von Irmó sprach und sein Anliegen vorbrachte. 'Das kann kein Zufall sein! All die Jahre! Warum der Bund? Warum wir? Das kann kein Zufall sein!', in dem Moment, als die beiden Gestalten verblassten, nahm Xavor seinen ganzen Mut zusammen und sprach: "Wartet!", die verdutzen Blicke seiner Kameraden, der flehende Blick Liserl´s und seine weichen Knie waren ihm jetzt egal, zu viele Jahre hat er auf einen Konkreten Hinweis gewartet. Sollte der Magus jetzt ihn gefunden haben? Konnte es sein?"
„"Irmó! Ihr erwähntet einen Herrn namens Irmó. Sprecht! Wer ist dieser Irmó?", schnitten sich Xavor´s Worte durch den ansonsten mucksmäuschenstillen Saal. Unsicher ob die beiden ihn überhaupt noch hören konnten oder wollten, fuhr Xavor nun zornig fort: "Bei den Göttern! Gebt Auskunft über diesen Irmó!", Xavor hatte seinen Mut wiedergefunden. Der Mut der Verzweiflung nach Jahren der Suche, die nun vielleicht vor einem Ende steht..."
Gebannt hatten alle drei, Mehurian, Evelyn und Harry, Kastellaun zu gehört.
Dann sagte Harry aber: „Nun wir konnten beide aber nicht den Bund des Blutes eingehen mit unseren Eltern. Damit fällt diese Möglichkeit auch weg."
„Das stimmt!" sagte nun auch Evelyn. Dann aber fuhr sie fort: „Aber wir haben dennoch eine Chance, unser Erbe zu überprüfen. Sie müssen das Abbild unserer Seelen finden!"
„Und wie können wir das überhaupt finden?" wollte Mehurian wissen.
„Und wie können wir das überhaupt nachweisen?" fragte auch noch Kastellaun.
Nun erklärte Evelyn: „Zu erst einmal einiges allgemeines, was wir gelernt haben. Es gibt drei Arten von Seelen. Die Vernunftseele oder auch Logistikon, die für folgende Eigenschaften steht, wie Denken, Erkenntnis und Vernunft!"
Harry fuhr fort: „Dann kommt die Affektseele oder auch Thymoeides genannt. Sie steht für die Eigenschaften wie Vertrauen, Zuneigung, Liebe, Angst, Hass und Neid!"
„Und dann die letzte Seelenform, die Triebseele. Man nennt sie auch das Eepithymetikon, die für Nahrungs-, Sex- und Schlaftrieb stehen." Fügte nun wieder Evelyn hinzu.
Nun fasste Harry zusammen: „Sie müssen nun in den Verliesen, die uns betreffen, also das der Potters, der Blacks, der Lupins und der Tonks, jeweils drei Flaschen oder bei dem Verlies unserer Eltern müssen sogar sechs Flaschen vorhanden sein. Dort ist dann einmal eine gelbgoldene Flüssigkeit für die Vernunftseele, eine blaue Flüssigkeit für die Affektseele und eine rote Flüssigkeit für die Triebseele."
„Und dann sollte ihr im Ministerium Nach dem Gesetzt der Erbenwege aus dem Jahre 1001 n. Chr. Schauen. So haben es Slytherin und Godric gesagt, das dieses Gesetzt noch heute Gültigkeit hat. Wenn also unser Blut nicht ausreicht, dann sollte es möglich sein, wenn es ein Abbild unserer Seele gibt und unsere Verwandten ein solches hinterlegt haben, dann wären wir aus dem Schneider!"
Mehurian und Kastellaun versprachen, sich darum zu kümmern. Harry sagte dann: „Was machen wir dann so lange?"
„Vielleicht finden wir noch einige weitere Bücher, die wir noch nicht gelesen haben und lernen noch ein wenig!" fand Evelyn.
Auf einmal schien sie die Wand, ihnen gegenüber zu bewegen. Nun wurde ein kleines Regal sichtbar, auf dem eine einzig Pergamentrolle lag. Evelyn und Harry gingen zum Regal, und Evelyn nahm die Rolle und wickelte sie auf. Dann lasen beide, was auf dem Pergament stand.
Harry und Evelyn schauten sich an und hielten Mehurian und Kastellaun das Pergament hin. Die beiden schauten sie mit gerunzelter Stirn an und Mehurian sagte: „Das kann ich nicht lesen. Was steht den auf dem Pergament?"
Überrascht schauten Evelyn und Harry, Mehurian und Kastellaun an, dann erklärte Harry: „Milon Irago Lamal", das ist der Spruch, der Wissen über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bringen soll, das einem von einem Dämon ins Ohr geflüstert wird!"
„Mit dem Spruch „Saritap pernisox ottarim", soll jedes Schloss geöffnet werden, egal wie es auch verschlossen wurde!" erklärte Evelyn.
Harry fügte noch hinzu: „Und die Beschwörung: „Onaim peranties rasonatos", soll einem helfen, vergrabene oder sonst wie versteckte Schätze zu finden!"
Dann sprachen beide, nachdem sie sich zugenickt hatten, zuerst gemeinsam die Beschwörung: „Milon Irago Lamal"! Es geschah aber erst einmal gar nichts.
Dann aber wurden sie von einer milchigen Wolke umhüllt und sie hörten folgende Worte: „Wollt ihr die nächste Hürde nehmen, so müsst ihr erst einmal hinter mein Geheimnis kommen. Sobald ihr es gefunden habt, wird eine unlösbare Aufgabe euch gestellt. Wenn ihr sie erfüllen könnt, so soll euch der weitere Weg gewiesen werden. Doch solltet ihr scheitern, so seid des Todes!"
Erschrocken schauten sich sowohl Harry und Evelyn als auch Mehurian und Kastellaun an. Dann sagte der Kobold Kastellaun: „Das könnt ihr nicht machen! Dieses Risiko dürft ihr nicht eingehen. Bitte überlegt euch das Risiko!"
Doch Harry und Evelyn gingen gar nicht darauf ein und sprachen: „Saritap pernisox ottarim und direkt danach fügten sie noch hinzu: „Onaim peranties rasonatos", dann erschien in der Wand eine Art Tor und die milchige Wolke verschwand mit Evelyn und Harry durch das Tor, das sich direkt danach wieder verschloss.
