Anm.: Wisst ihr was? Ich stell euch heute gleich noch ein Chap zu dieser Story rein! Also viel Spass beim Lesen...
39. Kapitel - Auswahlzeremonie
„bla, bla, bla." = Gesprochene Worte
# bla, bla, bla. # = Gedankenübertragung
Übergang aus dem vorherigen Kapitel:
… In dieser Halle werden immer Festlichkeiten abgehalten, wie zum Beispiel die Einschulung der Erstklassler oder die jährliche Halloween Party. Bei solchen Anlässen ist sie mit tausenden von Kerzen erleuchtet und es gibt einen riesigen Festschmaus.
Bei der Jahresabschluss Feier ist sie in den Farben des Hauspokalsiegers geschmückt. Für jedes Haus gibt es einen riesigen Tisch, an dem die Schuler jeden Tag essen, für die Lehrer gibt es einen Lehrertisch. Das Essen, dass plötzlich auf den Tisch gezaubert kommt, kochen die Hauselfen von Hogwarts in einer großen Küche.
Morgens, wenn die Schüler an ihren Tischen sitzen und frühstücken, kommen ihre Eulen und bringen die Post.
Ausbildung
Wird ein Kind mit magischem Talent geboren, egal ob von Muggel- oder Zaubererfamilien, wird es von dem magischen Federkiel in Hogwarts notiert. Professor McGonagall lädt dann die Kinder, die bis zum 1. September ihr 11 Lebensjahr vollendet haben, zur Einschulung ein. Die Schuler verbringen 7 Jahre an der Schule. Nach dem fünften und sechsten Schuljahr, legt man eine Prüfung zum Zaubergrad (ZAG) ab. Nach dem siebten hat man dann den Zaubergrad "Unheimlich Toller Zauberer" und verlasst die Schule mit ungefähr 17 Jahren, in diesem Jahr wird man als Zauberer volljährig."...
Langsam, fast ehrfürchtig gingen Harry und Evelyn auf das große Tor von Hogwarts zu. Evelyn, die heute das erste Mal hier her kam war sprachlos vor Staunen ob der vielen Eindrücke. Dieses Schloss machte mit seinen gewaltigen Türmen und der Größe überhaupt einen gewaltigen aber auch erfurchtsvollen Eindruck!
Mit lautem Knarren öffnete sich das Tor und Harry konnte sofort eine ihm sehr vertraute Stimme hören. "Erstklässler hier hin!", donnerte Hagrids Stimme durch die Dunkelheit.
"Falls überhaupt jemand da ist...", hörte man ihn noch etwas kleinlaut anfügen, "Oh hi Harry!
„Schön dich zu sehen! Mann bist du groß geworden in den Ferien! Wo sind die anderen, Ron und Hermine und wer ist das da bei dir? Sie kenne ich gar nicht! Hoffe wir treffen uns morgen bereits! Ihr habt mir bestimmt mal wieder viel zu erzählen."
"Hi Hagrid! Ja wir beide werden dich morgen besuchen, falls uns da nichts dazwischen kommt, aber wo die anderen sind und was sie machen weis ich nicht. Es ist mir auch egal, da wir nicht mehr mit einander befreundet sind. Und sie heißt Evelyn und ist meine Freundin, aber mehr werden wir in Zukunft vielleicht mit dir besprechen können", antwortete Harry und grinste ein wenig seinen großen Freund an.
„Wie siehst du eigentlich aus und deine Freundin auch. Hast mal wieder die ollen Sachen von deiner gemeinen Familie bekommen?"
„Hagrid, ich kann mir nichts mehr leisten, als das was ich anhabe. Meiner Freundin ist es ebenso ergangen und hat nichts mehr als sie anhat, da hat uns irgendjemand unsere Gringotts-Verliese leer geräumt."
Hagrid nickte und schaute sich um. Gerade mal zwölf Erstklässler standen bei ihm.
„Kommt mit! Für euch zwölf lohnt es sich eigentlich nicht für übern See zu schippern! Aber ich will euch das nicht vor enthalten", sagte Hagrid zu ihnen und die Kinder folgten ihm.
Er hörte aber noch, wie andere über Harry und Evelyn herzogen. Er war irritiert und schüttelte seinen großen Kopf, so dass seine Haare hin und her flogen.
Harry und Evelyn hatten unterdessen die Eingangshalle von Hogwarts betreten und sahen sich sofort mit einem äußert unbeliebten Geist konfrontiert - Peeves.
Der Geist schwebte in etwa 3 Meter Höhe und schaute ganz verlegen auf die Gruppe von Schülern herab. Eigentlich ja nichts schlimmes, jedoch ließ er alle 2-3 Sekunden immer eine Wasserbombe fallen.
Zum Schock aller, die heute das erste Mal Hogwarts betraten, kam der blutige Baron durch die Wand geflogen und die Schüler hörten ihn zum ersten Mal sprechen: "PEEEVES! Hör auf damit!", hörte man seine sehr tiefe Stimme sagen und der Poltergeist verstummte sofort und hörte auf zu werfen.
Harry und Evelyn betraten gerade die große Halle, als sie sahen, dass kaum als der blutige Baron durch die Wand verschwunden war, Peeves auch schon weiter machte.
#Der ändert sich auch nie... #, gab Harry telepatisch an Evelyn weiter. Diese nickte nur.
Als Harry sich dann in der großen Halle umsah, war er doch recht erstaunt.
Anstatt vier langen Reihen von Haustischen waren nur noch mehrere kleine Tische da und der Lehrertisch war dafür in zwei Reihen hintereinander aufgebaut. „Die Schule scheint nicht so gut besucht zu sein, wie noch im letzten Jahr. Na woran das wohl liegt?", hörte Harry einen seiner Schulkameraden im Vorbeigehen murmeln.
Aber nicht nur von den Slytherins waren nicht mehr viele da, sondern auch eine ganze Menge von Schülern aus den anderen Häusern. Wie Harry schon im Hogwartsexpress gemerkt hatte, waren erstaunlich viele aus Angst zu Hause geblieben und deshalb waren auch ca. ¼ aller Schüler der anderen Häuser nicht da.
Evelyn musste sich dann zu den Erstklässlern gesellen, während Harry sich Not gedrungen an den Gryffindor-Tisch begab. Er setzte sich aber ganz ans Ende an einem Tisch, der er für sich alleine hatte, weit abseits seiner ehemaligen Freunde, die wieder in der Mitte an einem der Tische, eine Art erlesene Runde abgaben.
An den Gryffindor-Tischen, welche am vollsten besetzt waren, redeten die Gryffindors erst mal über dieses Fehlen und warum sie alle da waren.
Neville erzählte ihnen: „Meine Oma wollte mich auch gar nicht gehen lassen! Sie hat zu mir gesagt es ist viel zu gefährlich wieder nach Hogwarts zu gehen, auch wenn jetzt Dumbledore wieder da sei. Als ich ihr dann gesagt habe, dass ich zurück in die Schule gehe und nichts mich aufhalten wird, brach sie in Tränen aus und sagte ich werde doch noch wie meine Eltern!"
Daraufhin mussten alle lachen. Ron erzählte auch, dass er eigentlich hätte zu Hause bleiben sollen, jedoch konnte er seine Mutter damit überreden, dass Dumbledore auch weiterhin hin Direktor dieser Schule sei.
Ginny sagte dann: „Wir konnten sie auch überzeugen, weil wir ihr versprochen hatten nicht mehr so mit Potter uns abzugeben, da ja alle in seiner Nähe in höchster Gefahr sind, durch Du-weißt-schon-wer umgebracht zu werden." Dabei hatte sie einen fiesen Blick in Richtung Harry geworfen.
Harry, der das mitbekommen hatte sackte in sich zusammen, wurde aber durch Evelyn telepatisch wieder aufgepäppelt: #Lass dir nichts sagen und lass dich auch nicht fertig machen. Die bekommen schon alle, was sie verdient haben! #
#Stimmt schon, Evelyn, aber es ist halt bescheiden, wenn andere aussprechen, was man selber immer geglaubt hat! #
Hermine hatte keinerlei Probleme wieder zurück nach Hogwarts gehen zu dürfen. Sie habe ihren Eltern zwar erzählt, dass Voldemort sehr gefährlich ist und unberechenbar, jedoch sagte sie ihren Eltern auch, dass Hogwarts der sicherste Platz auf Erden ist und somit war es für die Eltern von Hermine keine Frage sie gehen zu lassen. Sie war auch die einzige am Gryffindor-Tisch, die bei den Worten von Ginny nicht eifrig mit genickt hatte.
Nachdem Hermine ihren Freunden das erzählt hatte, stand auch schon Professor Dumbledore auf und klopfte mit einer Gabel gegen ein Glas als Zeichen, dass es ruhig sein soll.
„Liebe Schülerinnen und Schüler! Ich bin der alte und neue Direktor von Hogwarts. Mein vorgetäuschter Tod hat sie alle schwer getroffen, aber es war notwendig, um einen weiteren Vorteil im Kampf gegen das Dunkel zu erlangen. Ich möchte mich auf diesem Weg bei ihnen allen entschuldigen. Ich weiß nicht ob es richtig oder falsch war, denke aber der Erfolg gibt uns recht!"
„Ich werde keineswegs versuchen die Position des weisen Mannes hier einzunehmen, ich werde lediglich versuchen weiterhin einigermaßen meinen Humor und meine Lebensfreude auch weiterhin als Schulleiter zu repräsentieren und euch auf zu muntern!"
„Insofern bitte ich nun unsere wenigen Erstklässler, die sich dieses Jahr trauen ihre Ausbildung zu beginnen nach vorne zu kommen, um auf die Häuser verteilt zu werden. Des Weiteren wird dann am Schluss eine neue Schülerin, Evelyn Evans, den sprechenden Hut aufsetzen, um dann auch einem Haus zugeordnet zu werden und um sich auf eins der vier Häuser verteilen zu lassen!", beendete Professor Dumbledore seine Ansprache.
Zwölf sehr verängstigt wirkende Mädchen und Jungen, welche etwa so groß wie Professor Flitwick waren bahnten sich ihren Weg nach vorne. Das Tor der großen Halle öffnete sich und Hagrid trat ein. Er trug einen dreibeinigen Stuhl und den Sprechenden Hut. Er stellte beides vorne, dort wo normalerweise ein aber heute zwei Reihen von Lehrertischen standen, ab. McGonagall begab sich ebenfalls nach vorne um den Schülern den Sprechenden Hut aufzusetzen. Der erste der Kinder setzte sich und McGonagall setzte den Hut auf seinen Kopf. Gespannt warteten alle darauf, dass sich die Krempe des Hutes öffnete und er preisgab, in welches Haus der Junge solle, jedoch auch nach ganzen zehn Minuten sagte der Hut immer noch nichts.
Alle Schüler warteten vergebens. McGonagall hob nach weiteren fünf Minuten den Hut wieder hoch und sprach mit einer leisen, beinahe angsterfüllten Stimme: „Der Sprechende Hut, ist seit über 1000 Jahren im Besitz von Hogwarts, hat scheinbar seine Magie verloren. Er wird nicht mehr bei der Aufteilung in die Häuser behilflich sein können."
Eine Art Tumult brach los. „Wer soll denn nun bitte schön die Schüler verteilen?" „Wer soll uns Mut mit seinen Liedern machen?"
Solche und ähnliche Fragen wurden quer durch die Halle geworfen, bis McGonagall einen Schreikrampf bekam um endlich die Halle ruhig zu stellen.
„Ich weiß es nicht! Aber bitte bewahrt jetzt eure Ruhe! Ich schlage vor, dass sich die zwölf einfach selbst aussuchen in welches Haus sie möchten.", rief McGonagall durch die Halle nachdem alles ganz ruhig geworden war.
„Nun setzt euch bei dem Tisch eurer Wahl. Rechts ist der Tisch der Gryffindors, rechts in der Mitte der der Ravenclaws und links in der Mitte der der Hufflepuffs und dann ganz links außen, das ist der Tisch von Slytherin. Als kleine Hilfe sage ich euch Gryffindor besteht aus mutigen Schülern, Ravenclaw ist bekannt für seine Hilfsbereitschaft, Hufflepuff ist bekannt für seinen Fleiß und das Haus Slytherin ist bekannt durch List und Cleverness. Nun erwählt euer Haus.", setzte sie fort.
Dann aber sprach der Hut, den Professor McGonagall noch in der Hand hielt doch einige Worte: „Keine Wahl habe ich getroffen, doch eine Entscheidung will ich fällen. Jeder der zwölf Schüler soll ein viertel des Schuljahrs in einem Hause verweilen. Nach dieser Zeit des Prüfens, werde ich zum Anfang des zweiten Jahres euch verteilen, wie ihr euch gemacht habt!"
So verteilten sich dann die Erstklässler jeweils zu dritt an jeweils eins der Häuser. Tosender Beifall war an allen Tischen zu hören aber auch an den zwei Lehrertischen blieb der Beifall nicht aus.
Professor McGonagall wollte ebenfalls zurück zum Gryffindor Tisch gehen, an dem sie vorher schon gesessen hatte, jedoch war ihr Platz von Hagrid eingenommen und obwohl einige Schüler fehlten war beim besten Willen kein Platz mehr für sie. Sie wollte Hagrid gerade darauf aufmerksam machen und ging schon direkt auf ihn zu, als sie vom sprechenden Hut angemahnt wurde: „ Ich sehe noch weitere Verteilungen, die ich treffen muss, doch scheint es so, dass das niemand möchte…"
Professor McGonagall bekam einen roten Kopf. Ihr war das sehr peinlich. Mit entschuldigender Gestik ging sie auf Evelyn Evans zu und bat sie um Entschuldigung: „…das ist mir noch nie passiert. Verzeihen sie mir, das soll keinesfalls bedeuten, das wir sie nicht hier haben möchten…"
Dann wandte sich Professor McGonagall an die versammelten Schüler: „Ferner haben wir dieses Jahr noch, wie sie sehen können eine weitere Schülerin, die im siebten Schuljahr anfangen wird." Sie lächelte und deutete Evelyn an zu dem Sprechenden Hut hinüber zu gehen.
„Nun werden sie in das für sie passende Haus einsortiert. Ich vertraue darauf, dass ihr sie in eurer Mitte Willkommen heißt."
„Evans, Evelyn!", rief Professor McGonagall aus. Evelyn ging zum Sprechenden Hut hinüber. Sie fühlte sich doch ein wenig nervös, ganz so, wie in letzter Zeit, bei ihren ganzen Ausbildungen und neuen Eindrücken. Sie setzte sich hin und ihr wurde von Professor McGonagall der Hut auf den Kopf gesetzt.
‚Ah, endlich da, Mrs. Potter oder soll ich doch eher sagen Mrs. Evans?', fragte der Hut nachdenklich. ‚Doch wo soll ich Sie dieses Mal hin stecken?' ‚Im Gegensatz zu Harry ist es mir dieses Mal wirklich egal!', gestand Evelyn ein. ‚Nun, da ich Slytherin kenne, wird es nicht so übel sein...', dachte sie noch weiter.
‚Das ist schwierig!', antwortete der Hut. ‚Das letzte Mal, wollte dein Bruder im Unterbewusstsein nach Gryffindor. Er flehte mich an, ihn nicht nach Slytherin zu stecken. Nun, jedoch ist es anders. Dich kümmerts nicht und ich... ich bin besorgt, ich weiß es nicht.'
‚Anders, in der Tat, das bist du...', grübelte der Hut nun langsam. ‚Du sind der Erbe von Hufflepuff und Slytherin und ein Teil von Dir hat starke Persönlichkeiten von Ravenclaw und Gryffindor, Was soll ich mit Ihnen machen, Mrs. Evans?'
‚Bitte, beeil dich!', dachte nun Evelyn. Nun waren es schon fast zehn Minuten, seit dem er den Hut aufgesetzt bekam. Andere wurden und ruhig und bedenklich.
‚Wenn Du es so sagst, dann will ich es sagen!', stimmte der Hut zu, öffnete seinen Mund und fing an zu singen.
‚Oh, lieber Schulleiter, endlich wieder da, es tut mir leid doch muss ich dies sagen, ich weiß nicht wohin, dieses Mädchen verbleiben soll, ich kann es nicht entscheiden.'
‚Ihr Lebensweg, trotz aller Schrecken, ist der eines Gryffindors, ihr Herz ist geschmiedet aus Gold und Güte, tapfer und aufopfernd, mutig und kühn aber auch wild und ungezügelt ist sie.'
‚Ihre Gedanken sind die einer Slytherin, gerissen und schlau, aber nicht bösartig und hinterlistig, wie sie scheint, ich frage mich neugierig warum das so ist?'
‚Ihr Gehirn ist das einer Ravenclaws, solche eine Brillanz im Inneren ich hab noch nie gesehen, mit Büchern und Wissen, soll sie sich niemals trennen und wird Wissen sich aneignen in bisher nie dagewesener Art.'
‚Doch ihre Seele ist die einer Hufflepuff, intelligent und weise, für immer treu, ein Segen in der Erscheinung, gut zu allen, aber nur die, die es verdient haben.'
‚Dein Blut kommt von drei, eigentlich von sechs, Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass mit all seinen Kräften, wird sie für immer und überall kämpfen.'
‚Überall und nirgends, die Häuser müssen sich vereinigen, so wie in dir geschehen, um ein Ganzes zu bilden, aufrichtig dazugehören, schaue von der ultimativen Höhe aber nicht herab, wie zu einem niederen Volke.'
‚So wähle weise, meine Liebe, wo wünscht hin zu gehen? Kind des Lichts, der Liebe, des Kampfes und der Dunkelheit, gefüllt mit Freude und Leid.'
‚Die Beiden, die Leben werden, doch auch durch Blutvergießen und Tränen, nimm dich und deinen Partner in Acht und seid vorsichtig, überkomme deinen Ärger und überwinde deine Ängste.'
‚So wähle nun als eine der Auserwählten, überdenke alles, von einem ganzem, oder alles wird fallen wenn du dich falsch entscheidest.'
Es war Totenstill in der Halle, als der Hut aufhörte zu singen. Für einen Moment bewegte sich niemand.
„Nun.", unterbrach Dumbledore endlich die Stille und überging damit geflissentlich Professor McGonagall. „Es scheint mir, Mrs. Evans, dass die Wahl bei Ihnen liegt. Wünschen Sie nach Gryffindor, Slytherin, Hufflepuff oder Ravenclaw zu gehen?"
Evelyn wusste nicht, was sie sagen sollte. Ja, Rowena und Godric waren sehr wichtig für sie, sie beide, gewesen, aber... das hier war anders. Sie war die Erbin von Salazar und Helga, also sollte er keines der anderen Häuser wählen oder doch? Okay, entweder konnte sie Slytherin oder Hufflepuff beitreten. Was nun?
Als sie darüber nachdacht hatte, wurde ihr dann doch endlich klar, dass früher oder später, ihrer beiden wahre Identitäten aufgedeckt werden würden. Nun, als Evelyn Potter hatte sie eigentlich keine andere Wahl aber die Erfahrungen im Lebensweg von Gryffindor, wie sie Harry und ihre Eltern gesammelt hatten ließen sie zögern: ‚Warum dann nicht den Gegensatz wählen? Oder doch ganz was anderes? Was will ich am Meisten … lernen und Wissen ansammeln…'
„Schulleiter, ich wünsche nach Ravenclaw zu gehen.", sagte sie ruhig. Für eine Sekunde bewegte sich niemand. Doch dann, nachdem alle sich endlich aus ihrer Erstarrung gelöst hatten brach beim Ravenclaw Tisch kaum Applaus auf.
Dann aber setzte der Hut seinen Gesang fort und bat Harry, dass er sich nochmals der Auswahl stellen sollte.
Entsetzen machte sich bei den Lehrern breit, da so etwas noch nie geschehen war, aber auch bei den Gryffindors. Schließlich war Harry durch seine Berühmtheit etwas, was wie ein Pokal oder Medaille für das Haus Gryffindor wirkte.
Trotz aller Meinungsverschiedenheiten, wollte Harry niemand wirklich aus dem Hause Gryffindor verlieren!
Harry trat zum dreibeinigen Stuhl am Lehrer-Tisch und setzte den Hut auf meinem Kopf.
‚Mr. Potter.', sagte der Hut. ‚Es ist mir eine Freude Sie zu treffen! Erb von Ravenclaw und Gryffindor, nicht wahr?'
‚Ja, das bin ich!', antwortete er ein wenig genervt, dass der Hut seine Gedanken lesen konnte. ‚Wo soll ich hin gehen?'
‚Du bist ein anderer, der wahrhaftig auch in alle vier Häuser gehört.', sagte der Hut und überraschte ihn aber nur wenig. ‚Doch dich werde auch dich fragen zu wählen. Würde es dir was ausmachen nach Ravenclaw zu deiner Partnerin gehen?'
‚Nein, es macht mir nichts aus!', sagte ich neugierig. ‚Aber warum Ravenclaw?'
‚Diejenige in Ravenclaw bedarf deiner Hilfe, um das Dunkle zu besiegen, Kind!', antwortete er. ‚Ihr müsst zusammen arbeiten. Nun geh!'
Dan fing der Hut auch bei Harry an zu singen: ‚Auch dein Blut kommt von drei und eigentlich auch von den sechs, Licht und Dunkelheit, Liebe und Hass aber auch Tod und Verderben und unendliche Trauer mit all seinen Kräften, wirst du für immer und überall kämpfen.'
‚Überall und nirgends kann ich dich hinschicken, die Häuser müssen sich vereinigen, so wie in dir geschehen, um ein Ganzes zu bilden, aufrichtig dazugehören, schaue von der ultimativen Höhe aber nicht herab, wie zu einem niederen Volke.'
‚Deshalb und um euch zu binden entscheide ich nun…'
Nun machte der Hut eine deutliche Pause und die Spannung bei alle in der Halle stieg ins unermessliche.
Dann öffnete der Hut den Mund sperr Angel weit auf und rief aus: "… sollt auch du gehen in das Haus RavenclaW!"
Entsetzen machte sich bei den Gryffindors breit. Sie schrien, ob der vermeintlichen Ungerechtigkeit. Sogar Hermine meldete sich wie im Unterricht und wollte wissen, ob man das ungeschehen machen könne.
Nachdem sich alle soweit beruhigt hatten, Die Ravenclaws waren gar nicht so begeistert, das zwei Schüler, die derart zerlumpt aussahen in ihr Haus kamen, sie machten ihrem Unmut auch ungefiltert Luft.
Die Slytherins feixten wegen der unterschiedlichen Reaktionen der beiden Häuser. Nur die Hufflepuffs blieben ruhig. Sie beobachteten das ganze nur.
Nachdem sich alle wieder beruhigt hatten übernahm Professor Dumbledore wieder das Wort und fuhr fort: „Nun da ihr alle verteilt 'worden' seid, möchte ich darauf aufmerksam machen, dass für jeden, für absolut jeden Schüler das Verlassen des Schlossgrundes nicht gestattet ist, besonders das Betreten des verbotenen Waldes, es sei denn er habe eine Kräuterkunde oder Pflege magischer Geschöpfe Stunde auf den Ländereien. Nun noch eines, wir haben einige neue Lehrer. Die alten und neuen Lehrer für dieses Schuljahr sind die folgenden:
Professor Hagrid für Pflege magischer Geschöpfe
Professor Flitwick für Zauberkunst
Madam Hooch als Fluglehrerin
Professor Sprout als Kräuterkunde
Für Verteidigung gegen die dunklen Künste sind die Auroren Shacklebolt und Moody hier an der Schule. Sie werden gleichzeitig Lehrer als auch Beschützer sein.
Für Wahrsagen steht uns der Zentaur Firenze zur Verfügung.
Also nun bleiben noch Verwandlungen und Zaubertränke. Verwandlungen wird von Professor McGonagall weiterhin unterrichtet
Und nun Zaubertränke. Von der ersten bis zur fünften Klasse wird von Professor Slughorn unterrichtet. Professor Snape Unterrichtet die Jahrgangsstufen sechs und sieben!"
Die Lehrer standen einer nach dem anderen auf, als ihre Namen genannt wurden. Hagrid, Professor Flitwick, Madam Hooch und Professor Sprout saßen allesamt am Gryffindor Tisch, Shacklebolt und Moody waren nicht anwesend und Professor Slughorn...
Als sein Name fiel, tauchte plötzlich hinter dem Slytherin Tisch ein Mann auf, die Kapuze seines schwarzen Reisemantels bis über das Gesicht gezogen und verbeugte sich kurz.
Zunächst waren die Leute am Tisch allesamt erschrocken, denn sie sahen ja kaum etwas von dem Fremden und wussten ja gar nicht, wer er war. „Ich bin Professor Slughorn. Ich freue mich an der Schule sein zu dürfen und hoffe auf eine gute Zusammenarbeit mit euch.", hörte man eine Stimme, welche so kalt und rau wirkte, dass jedem ein Schauer über den Rücken lief, unter der Kapuze sagen und kaum, dass er das gesagt hat, war er plötzlich wieder verschwunden und die Kälte im Raum verlöschte.
Professor Flittwick teilte den Schülern von Hogwarts mit, das die Schülerin Luna Lovegood, auf Grund einer in den Ferien abgehaltenen Sonderprüfung, die Erlaubnis erhalten hat, eine Klasse zu überspringen. Sie ist somit auch Schülerin der siebten Jahrgangs-Stufe.
Da brach bei den Ravenclaws tosender Applaus auf.
Dann fuhr Professor Dumbledore fort: „Des weiteren habe ich noch eine weitere Bekanntgabe zu machen. Mr. Harry Potter ist der Begründer der Verteidigungsgruppe namens DA-Dumbledores Armee. Er wird diese Gruppe nun weiterhin führen. Er hat alle Privilegien und Rechte wie einer der Lehrer und wird auch zusammen mit den Auroren Shacklebolt und Moody das Schloss verteidigen wenn dies nötig sein wird. Es werden ab morgen noch ungefähr ein Dutzend weitere Auroren hier da sein und jeden einzelnen Tag hier leben."
„Wie die DA wieder aufgebaut wird und in welchem Maße wird Mr. Potter morgen früh um 9 Uhr mit den Herren Moody und Shacklebolt besprechen. Ich werde unter anderem auch anwesend sein."
Jetzt stellte sich Harry hin und sagte emotionslos: „Es tut mir leid, ihnen mit zu teilen, das ich die DA nicht weiter führen werde. Ich bin der Überzeugung, dass die beiden Auroren einen ausgezeichneten Unterricht machen werden, bei all ihrer Erfahrung. Außerdem ist mein Leumund im Moment offensichtlich eher fragwürdig! Diese Entscheidung meinerseits ist endgültig!"
Wieder hatte Harry alle mit seiner Aktion überrascht und besonders bei seinen ehemaligen Freunden konnte er riesige Wut in den Augen und auch in den Auren erkennen.
Professor Dumbledore atmete einmal resignierend durch bevor er sagte: „Wie auch immer. Es ist die Entscheidung von Mr. Potter. Nun möchte ich euch nicht weiter aufhalten und beginne mit den weisen Worten unseres ehemaligen Schulleiters das Festmahl: Schwachkopf! Schwabbelspeck! Krimskrams! Quiek!"
Die Teller und Platten auf den Tischen füllten sich schlagartig mit Essen und man konnte nur noch Rons Magenknurren zusammen mit einem „Endlich!" hören, als auch schon begonnen wurde zu essen.
„Scho schade, das man hir kein Wein grigt", sagte Ron mit vollem Mund und verschluckte sich an seinem Bissen, „Das Zeug schmeckt so gut", fügte er hinzu, als er alles herunter geschluckt hatte. Hermine und Ginny verdrehten beide die Augen und Neville konnte nicht anders und bekam einen Lachanfall.
Dann hatte er ausgekaut und zog wieder einmal über Harry her: „Aber was bildet sich der Depp eigentlich ein? Es ist doch seine Pflicht uns aus zu bilden?"
Alle ehemaligen DA-Mitglieder nickten. Es wurde überall aufgeregt diskutiert.
Nachdem alle genug gegessen und getrunken hatten, stand Professor Dumbledore wieder auf, er hatte, ebenso wie Professor McGonagall, zum Essen einen Platz am Tisch der Ravenclaws eingenommen und versucht mit Harry zu sprechen, der aber nur, ohne zu antworten weiter aß und nicht auf ihre Fragen reagierte.
„Nun meine lieben Schüler und Schülerinnen, da wir nun alle gesättigt sind, ist es an der Zeit die Betten aufzusuchen! Ich wünsche euch eine angenehme Nacht!", sagte er und die Teller leerten sich wie von Geisterhand von selbst.
Die Schüler strömten aus der Halle in Richtung ihrer Gemeinschaftsräume.
Harry und Evelyn gingen dann, nachdem sie sich mit einem Kuss, still und heimlich, von einander verabschiedet hatten, jeder in seinen Schlafsaal. Er zog sich seinen Schlafanzug an und ließ sich in sein warmes, kuscheliges Bett fallen. Einige Minuten später hörte er die anderen Mitschüler bereits schnarchen.
Harry und ebenso Evelyn lagen noch einige Zeit da und unterhielten sich telepatisch. Sie einigten sich, den Raum der Gründer am nächsten Wochenende ausfindig zu machen, um dann dort endgültig ein zu ziehen.
Dann endlich schliefen die beiden kurz nach einander ein.
