Der Unterricht beginnt

„bla, bla, bla." = Gesprochene Worte

# bla, bla, bla. # = Gedankenübertragung

‚ bla, bla, bla' = Denken


Übergang aus dem vorherigen Kapitel:

… Evelyn nickte schmunzelnd und schaute sich um. Dann als sie sich wieder zu Harry zurück drehte, fand sie sich in Harrys starken Armen wieder und seine Lippen auf den ihren.

Sie öffnete ihre Lippen und ließ seine Zunge in ihren Mund, wo sie sofort mit der ihren zu spielen begann.

Es dauerte einige Minuten, bis sie sich wieder lösten.

Dann gingen sie Arm in Arm zurück in die Vorhalle der Kammer des Schreckens und der Mund Slytherins schloss sich wieder. Auch die große Tür schloss sich hinter ihnen.

„Wie kommen wir wieder nach oben?" fragte Evelyn.

„Gute Frage. Aber es muss einen Weg geben." sagte Harry.

Er sah, dass unten an der Röhre auch eine Schlange zu sehen war und hisste in Parsel „Zurück!"

Plötzlich erschienen Stufen in der Röhre und Harry grinste. Als sie die erste Stufe betraten, setzte diese sich in Bewegung und wie auf einer Rolltreppe wurden sie mit großer Geschwindigkeit nach oben gebracht. Als sie oben waren und stellten sie überrascht aber auch zufrieden fest, dass der Eingang der Röhre wieder verschlossen war.

„Perfekt, so kann uns keiner folgen." sagte Harry und schloss den Eingang hinter dem Waschbecken.


Gemütlich begaben sie sich in die große Halle zum Abendessen. Sie hatten gar nicht gemerkt, wie die Zeit davon gerannt war. Jetzt aber hatten sie großen Hunger.

Vor der großen Halle trafen sie auf Malfoy und sein Gefolge, bestehend aus Crabbe, Goyle und Parkinson. Sofort fing Malfoy mit seinen Stänkereinen an.

„Na Potter, wie geht es dir denn, wenn man keinen Protegé mehr hat. Ohne deine Flohquaste und deinen Wehrwolf fühlst du dich sicher sehr einsam, oder?"

Harry atmete nur tief durch und wollte weiter gehen, aber Malfoy war offensichtlich noch nicht fertig mit ihm, denn er fuhr fort: „Und dann scheint dir ja das Geld aus gegangen zu sein? Gehst du jetzt betteln?"

Die Parkinson fügte noch hämisch grinsend hin zu: „Und hasst dir dabei ne Gossentussi zugelegt? Na ja zu was anderem bist du scheinbar auch nicht in der Lage!"

Lachend gingen dann Crabbe, Goyle und Parkinson hinter Malfoy her, in die große Halle. Der rief dann noch lauthals beim Eintreten: „Achtung, Achtung sehr geehrte Zauberer, Hexen und Schlammblüter, wir bitten um ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Prinz Schmuddel und Majestät Schlammbrödel betreten nun die heiligen Hallen. Bitte machen sie Platz, nicht das sie sich anstecken…"

Damit setzte sich der Malfoy-Clan an seinen angestammten Tisch. Harry und Evelyn hatten natürlich bei ihrem Eintreten die ungeteilte Aufmerksamkeit. Aber das war ihnen von vorne herein klar gewesen. Darauf waren sie vorbereitet. Es schmerzte zwar ein wenig, aber andererseits freuten sie sich auch schon darauf, wenn sie ihre Maskerade beenden würden.

#Es ist schon nett wieder zurück zu sein. Eigentlich hat sich doch nicht viel geändert! # sagte Harry zu Evelyn telepatisch.

#Soll das heißen, das dies, die für diesen eingebildeten und arroganten Arsch Malfoy, übliche Art und Weise ist, wie er durch die Welt geht und meint etwas besonderes zu sein? # fragte Evelyn ebenso zurück.

#Jep, so und nicht anders kennen wir ihn hier! Aber was mich immer wieder überrascht ist die Tatsache, dass unser lieber Schuldirektor nichts dagegen tut? Als würde er es dulden, oder als ob er keine Chance hätte dagegen ein zu schreiten. Es ist auf jeden Fall komisch. Nur wenn jemand anderes so etwas macht, dann hagelt es Strafarbeiten und Nachsitzen! #

#Das ist ja interessant. Mal schauen, was wir alles so in dieser Richtung in nächster Zeit noch heraus bekommen können. Vielleicht gelingt es uns Malfoy zu diskreditieren! # machte sich Evelyn so ihre Gedanken.

Harry fügte noch hinzu: #Und am besten erwischen wir das ganze Haus Slytherin… #

#Hey, was hast du gegen Sly oder noch schlimmer gegen mich, die Erbin von Slytherin? # ereiferte sich nun Evelyn telepatisch, konnte aber ein Funkeln ihrer Augen nicht unterdrücken.

#Es geht nicht um dich, sondern um dem jetzigen Hauslehrer eins aus zu wischen! # versuchte Harry Evelyn zu beschwichtigen.

Die aber war noch nicht fertig, besonders, da sie mit Harrys letzten Satz ihn selber doch etwas provozieren konnte, als sie sogleich sagte: #Was heißt es geht nicht um mich, liebst du mich nicht mehr? #

Harry verdreht nur genervt die Augen und antwortete lakonisch: #Wenn du willst, dann lassen wir das ganze mit der Tarnung sein und ich zeige dir hier vor der versammelten Lehrerschaft und allen Schülern, wie sehr ich dich liebe. Willst du? #

#Echt, du liebst mich? Wirklich mich, die hässliche, arme, kleine, ungewaschene und unsichere Evelyn? #

Harry legte sehr heftig sein Besteck auf den Tisch, das es laut knallte und schaute Evelyn mit blitzenden Augen an, atmete einmal tief durch…

Evelyn, die nun sicher war, das sie zu weit gegangen war, legte beruhigend ihre Hand auf seinen Arm und sagte ihm immer noch telepatisch: #Beruhige dich, ich wollte dich nur aufziehen. Und es hat ja wunderbar geklappt! #

#Erwarte nur nicht, das du mich immer so leicht wieder beruhigen kannst. # dabei hatten seine Augen ein Funkeln, das Evelyn gleichzeitig Himmel und Hölle versprach.

Sie musste auch noch einen drauf setzen: #Andererseits, genau diese Stimmung stelle ich mir besonders erregend vor, wenn wir das erste Mal … na du weißt ja schon, was mit ich dann dir anstelle…#

#Du solltest wirklich nicht mit dem Feuer spielen. Denn ich verspreche dir, dass du bei einem der nächsten Spiele mit dem Feuer du dir nicht die Finger verbrennst, sondern du ein heißes Liebesspiel erwarten kannst. Und dann ist es mir vielleicht egal, wo wir uns gerade befinden. Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen will? # Dabei glitzerten Harrys Augen wirklich teuflisch.

Evelyn schaute ihn mit großen Augen an, beugte sich zu ihm und flüsterte nur für Harry verständlich: „Das wünsche ich mir wirklich in nicht all zu großer Zukunft…"

Langsam beruhigten sie sich und widmeten sich dann auch ihrem Abendessen.

Später dann verschwanden sie wie immer, nachdem sie durch den Gemeinschaftsraum gegangen waren, im ihren Schlafräumen, um sich dann wieder in den Räumen der Gründer zu treffen.

Harry war direkt schon hier erschienen. Evelyn lies es sich nicht entgehen noch ein wenig zu lauschen, während sie so tat, als würde sie schlafen.

Wieder las Harry in den neuen Büchern, die er sich diesmal vorgenommen hatte. Später dann kam Evelyn auch dazu.

Grinsend setzte sie sich neben Harry und erzählte die neuesten Nachrichten, aus dem Hause Ravenclaw: „Also allen Anschein nach will deine Freundin Cho alles Mögliche versuchen, um dich, wie hat sie es genannt, in die richtige Bahnen zurück zu bringen. Damit meint sie natürlich, das sie dich zwischen ihre Schenkel bekommen will!" zum Schluss war Evelyn richtig giftig und auch ein wenig eifersüchtig geworden.

Irgendwie fand Harry die Eifersucht von Evelyn sehr schmeichelhaft. Leider war das durch sein leicht arrogantes Grinsen deutlich im Gesicht ab zu lesen. Evelyn bemerkte das sofort und fuhr ihn an: „Und dir gefällt das auch noch, das diese Schlampe Cho auf dich steht und ich eifersüchtig bin. Das sehe ich dir genau an!"

Harry war sofort klar, das er nun etwas gut machen musste und antwortete, wobei er versuchte seinen Arm um Evelyn zu legen, was sie aber vehement ablehnte: „Evelyn, ja ich gebe es zu, das ich mich geschmeichelt fühle, dass du eifersüchtig bist, gebe ich gerne zu. Aber der Grund ist ein anderer, als du meinst. Schließlich bist du alles und das einzige was ich möchte, als Mensch, Freundin, Partnerin, Geliebte und später als Ehefrau und Mutter unserer gemeinsamen Kinder. Das Cho auf mich steht oder sie mich nur ihrer Liste von Eroberungen hinzu fügen möchte ist mir völlig gleichgültig. Sie hat keine und wird keine Chance haben niemals. Auch keine andere, egal ob sie Ginny Weasley, Hermine Granger, Luna Lovegood oder sonst wie heißt. Bitte glaube mir das!"

Mit großen Augen hatte Evelyn dem Liebesgeständnis zu gehört. Fassungslos fing sie dann noch an zu realisieren, das Harry von ihrem gemeinsamen Leben, Heirat und schließlich auch von Kindern gesprochen hatte.

Dann endlich fiel sie ihm glücklich um den Hals, um ihn heftig zu küssen. Sich ganz seinen Gefühlen hingebend streichelte sie ihn überall, bis schließlich ihre Hand in Harrys Hose verschwand. Das erschreckte Harry sehr, denn er hatte immer noch Hemmungen weiter zu gehen. Erschrocken sprang er auf und sagte: „Ich gehe mal Baden, das wollte sich sowieso schon die ganze Zeit machen!" sagte Harry und verschwand im Badezimmer.

Evelyn, die erst enttäuscht und auch traurig war, weil sie immer noch nicht näher zueinander gefunden hatten, sie war längst schon zu mehr bereit, wollte im ersten Moment den Raum verlassen. Dann aber machte sie sich immer mehr Gedanken um Harry und wie er sich eigentlich in der letzten Zeit ihr gegen über verhalten hatte. Sie glaubte immer seine Lust und sein Wunsch auf mehr zu verspüren, andererseits aber auch eine Angst zu verspüren, was sie nicht einordnen konnte.

Dann kam ihr ein Gespräch mit ihrer Patentante in den Sinn, die irgendwann einmal zusammen mit Remus ihr von Harry erzählte, dass dieser immer erst daran dachte anderen nicht weh zu tun, bevor er an seine Wünsche dachte. Wie hatte sie noch gesagt, genau er würde lieber auf seine große Liebe verzichten, als den ersten Schritt zu tun, nur um niemanden zu irgendwas zu drängen. Remus hatte noch lachend hinzu gefügt, er brauche sicher einmal eine Freundin, die ihn anmachte und zielstrebig vorging und nicht wie üblich anders herum, das es der Mann, in dem Fall Harry, machen würde.

Nun kam ein Schmunzeln über ihr Gesicht und sie ging ebenfalls zielstrebig ins gemeinsame Bad.

########FLASHBACK ANFANG########

Derweil saß Harry in der Badewanne und hoffte, das Evelyn nicht herein kam. Es war ihm unendlich peinlich, dass er ein erigiertes Glied bekommen hatte, als ihn Evelyn dort berührt hatte. Er wollte sie zu nichts drängen.

Er hatte Angst, dass sie ihn wegstoßen würde. Sie hatte so viel Schlimmes erlebt, das sie sicher längst noch nicht so weit sei, obwohl er gerne schon weiter gegangen wäre.

Dann kam ihm auch noch die Tatsache in den Kopf, das ihre Eltern ein letztes Mal für 24 Stunden in einer halbkörperlichen Form erscheinen würden, wenn sie das erste Mal Geschlechtsverkehr haben würden. Das wollte er so weit wie möglich hinaus zögern.

Langsam redete er sich ein, das er das richtige gemacht hatte, obwohl im der traurige und verletzte Ausdruck in Evelyns Augen aufgefallen war.

Nachdem er ungefähr eine viertel Stunde so nachdenklich im Bad saß, öffnete sich die Tür und Evelyn trat ein.

########FLASHBACK ENDE########

Evelyn schaute zu Harry, sagte gar nichts, sondern fing langsam an sich aus zu ziehen. Mit großen erschrockenen Augen schaute ihr Harry zu. Als sie nur noch ihren Schlüpfer und ihren BH anhatte wollte er seinen Kopf abwenden, als Evelyn sagte: „Harry, Schatz, bitte schau mich an. Schau nur weg, wenn ich dir nicht gefalle oder du mich nicht mehr magst. Doch wenn du mich liebst, dann schaue mich an, wenn ich mich hier für dich ausziehe!"

„Aber … aber … ich darf … dich so … doch … nicht …anschauen!" stammelte Harry.

Evelyn schüttelte ihren Kopf und sagte so liebevoll wie möglich: „Doch du darfst und ich will, das du mich anschaust und gleich auch überall streichelst!"

Bebannt schaute Harry sie an, als sie ihren wunderschönen Busen entblößte und dann auch noch das Höschen auszog. Dann ging Evelyn langsam in die Badewanne und entdeckte Harrys erigiertes Glied, als sie sagte: „Und das deine Gefühle für mich so deutlich zu sehen sind, macht mich stolz und glücklich, bitte streichele und küss mich, Harry!"

Damit kniete sie sich vor Harry küsste ihn leidenschaftlich und führte seine Hand an ihre Brust. Sie streichelte ihn ebenfalls an seiner Brust und fuhr dann langsam seinen Körper herunter.

Gleichzeitig führte sie auch seine Hand langsam an ihrem Körper herunter. Dann hatte es Harry endlich verstanden und streichelte sie nun auch an ihrer intimsten Stelle, was ihr das eine oder andere wohlige stöhnen entlockte.

Dann aber wurde sie ein wenig energischer und bearbeitet seinen Penis immer intensiver mit der Hand. Harry saß nun zwischenzeitlich auf dem Beckenrand und Evelyn ging mit ihrem immer näher an Harrys bestes Stück und nahm schließlich sein Glied mit ihrem Mund auf und verschaffte so in wenigen Minuten Harrys ersten Höhepunkt. Sie genoss es sichtlich, wie er zuckte und bebte, während sie ihn mit Zunge und Mund über den Abgrund trieb.

Mit einer Mischung aus Glückseeligkeit und Überraschung schaute Harry Evelyn an, nachdem er sich einigermaßen beruhigt hatte und wieder zu Atem gekommen war.

„Das war das schönste, was ich je gespürt hatte, ich liebe dich!" flüsterte Harry glücklich.

„Und das nächste Mal aber bist du dran, mich glücklich zu machen!" sagte Evelyn ebenfalls glücklich grinsend.

Nun fasste sich Harry ein Herz hob seinerseits Evelyn auf den Beckenrand und sagte: „Warum warten…"

Damit küsste er erst ihren Mund, fuhr küssend ihren Hals entlang, kam zu ihren Brüsten, dann leckte er ihre Brustwarzen und saugte ausgiebig daran. Das Bad war mit dem wollüstigen Stöhnen Evelyns gefüllt.

Langsam ging Harry mit seinen Fingern weiter herunter und fuhr schließlich langsam mit der Zunge zwischen den Schamlippen entlang.

Schließlich trat seine Zunge an die Stelle seiner Finger und dann saugten seine Lippen zärtlich an ihrer Klitoris.

Es gab keinen Weg, der sie, Evelyn, stoppen konnte, immer wieder seinen Namen zu schreien und nichts konnte sie abhalten, ihn zu greifen, ihre Finger brachten sein unordentliches Haar durcheinander, als sie ihn verzweifelt näher zog.

Er drängte sie so schnell an den Rand... zu schnell... aber sie liebte, was er mit ihr tat. Sie liebte wie er ihr Empfinden weckte... wie schnell er sie dazu brachte zu kommen... wie ungehemmt sie hier mit ihm umging. Dann hatte auch sie ihren Orgasmus.

Noch lange Zeit lagen sie dann sich umarmend im wieder aufgefüllten Bad. Am nächsten Morgen frühstückten sie gemeinsam dann war der Augenblick des Aufbruchs da.

Wieder einmal waren sie früh geräuschlos aus den Räumen der Gründer noch schnell in die Schlafräume teleportiert, um von dort dann, nach dem sie sich umgezogen und gewaschen hatten, wie alle Schüler zum Frühstück zu gehen.

Nach den ersten Tagen in Hogwarts, wo sie sich erst einmal in die neuen Unterrichte und ihre Lehrer eingelebt hatten, wurde es für die meisten ruhiger. Nicht jedoch für Harry und Evelyn. Dadurch, dass sie sich entschlossen hatten einen besonders negativen oder eher billigen Eindruck bei den Mitschülern zu hinterlassen.

Wieder und wieder wurden sie Ziel der verbalen Angriffe der verschiedensten Schüler. War es Malfoy und seine Clique, oder Cho mit ihrem Anhang oder die ehemaligen Freunde von Harry aus dem Gryffindor-Turm.

In Snapes Unterricht nahmen sie im Augenblick nur Theorie durch und auch dort waren sie nicht sicher vor den Schikanen von Snape aber auch vor denen der Slytherins, allen voran von Malfoy.

Nach ein paar Tagen kam es dann, wie zu erwarten zur Eskalation. Malfoy passte Evelyn und Harry am Ausgang aus dem Kerker, nach dem Unterricht zu Zaubertränke ab und lästerte gehässig: „Na Evans, was hängst du denn mit dem Weichei Potter immer so ab? Musst du unbedingt das letzte was es gibt dir als Begleitung aussuchen? Da sind doch meine beiden Begleiter doch schon eine ganz andere Klasse als dieser unterbelichtete Arsch…"

Goyle und Crabbe lachten und Goyle fragte: „Nun wie wäre es mit mir?"

„Oder mit mir? Ich wäre nicht abgeneigt, dir zu zeigen zu was du eigentlich gemacht bist, doch du solltest dich zu erst einmal waschen…" fügte Crabbe noch hinzu.

Malfoy unterbrach die Beiden und sagte: „Erst einmal bin ich dran. Danach dürft ihr sie vielleicht dann auch mal probieren. Aber erst ich!"

Dann drehte er sich zu einer bestürzten und immer wütenderen Evelyn und fragte scheinheilig: „Na wie wäre es, tritt dem Penner von Potter in den Arsch und lass dir von mir zeigen, wozu du gemacht bist…"

Einmal durchatmend und einen warnenden Blick auf Harry werfend, der verstand, dass das Evelyn erst einmal selbst erledigen wollte, sage Evelyn mit dem bissigsten Ton zu dem sie in der Lage war: „Was willst denn du von mir. Du bist doch nur als das schwule Frettchen hier bekannt. Genau genommen lauft ihr drei doch unter dem Pseudonym: Das schwule Frettchen und seine Arschficker-Sklaven…"

Mit Entsetzen und Bestürzung wurde sie von Malfoy, Crabbe und Goyle angestiert. Dann wurde Malfoy immer wütender und schrie sie schließlich an: „Was soll denn das für ein Scheiß sein. Wer behauptet denn so etwas. Den bringe ich um!"

„Oh, oh, klein Dracy, regt sich über die Gerüchte auf, die es über ihn und seine ebenso schwule Leibgarde gibt? Dabei sind das noch nicht einmal alle Gerüchte…"

„Halt die Schnauze du billige Schlampe und nenn mich nicht Dracy!" wurde Evelyn nun von Malfoy angeschrien.

„Uh, jetzt bekomme ich es aber mit der Angst, klein Malfoy dreht gleich durch. Dabei ist das andere Gerücht doch noch viel ätzender…" provozierte Evelyn.

„Es gibt keine Gerüchte über mich…" fauchte sie nun Malfoy an, wobei Harry immer mehr am Grinsen war, was Draco auch bemerkte.

„Und du Potter, wisch dir das grinsen aus deinem hässlichen Gesicht. Du hast ja sowieso keine Ahnung und davon ganz viel!"

„Och, klein Malfoy, jetzt krieg ich aber Angst. Aber du brauchst dich nicht zu fürchten, ich überlasse das ganz alleine Evelyn. Mit dir wird dir noch alle Mal alleine fertig. Aber das andere Gerücht ist wirklich zu köstlich!" lästerte nun Harry.

Nun stellten sich Crabbe und Goyle demonstrativ vor Harry, als wollten sie ihn abhalten, gegen Malfoy an zu gehen. Harry grinste nur süffisant und verschränkte seine Arme vor der Brust.

Doch Evelyn lies nicht locker und fragte weiter provozierend: „Und klein Malfoy will nicht das nächste Gerücht wissen? Aber ich sag es dir trotzdem. Alle Mädchen behaupten, das dein kleiner Prinz nur so lange ist wie ein kleiner Finger. Was willst du dann damit bei einer Frau machen. Da bist du doch besser bei den Ärschen deiner Leibgarde auf gehoben…"

Nun war es mit der Beherrschung von Malfoy geschehen: „Halt die Fresse du blöde Schlampe. Dafür wirst du büßen. Das wird dir noch leid tun!"

Trocken sagte Evelyn: „Und warum nicht gleich? Wir haben doch jetzt Zeit oder nicht?"

Und zu Harry gewand sagte sie: „Und du lässt mich das alleine machen, wenn Malfoy fair bleibt!"

„Klar, WENN er fair bleibt!" antwortete Harry trocken.

Evelyn und Malfoy zogen ihre Zauberstäbe. Sofort legte Malfoy los und schoss Fluch auf Fluch auf Evelyn ab. Sie wehrte alle locker ab oder wich ihnen aus. Einige schickte sie postwendend zurück, so das Malfoy nun springen musste.

Sie lachte und reizte Malfoy weiter: „Ist das alles was ein Malfoy und Nachwuchs-Todesser kann? Da brauchen wir ja keine Angst zu haben!"

Malfoy, der nun langsam merkte, dass ihm Evelyn wirklich überlegen war, schaute zu Crabbe und Goyle und nickte ihnen zu.

Die zogen beide ihre Zauberstäbe und richteten sie auf Evelyn. Doch schneller als die beiden griff nun auch Harry in den ungerechten Kampf mit ein und es entstand einheftiges Duell drei gegen zwei.

Aber auch in dieser Konstellation hatten Malfoy, Crabbe und Goyle gegen Evelyn und Harry kaum eine Chance, nun sah es für die Slytherins richtig schlecht aus.

Was Harry und Evelyn nicht mit bekamen war, das sich die restlichen Slytherins des siebten Jahrgangs von hinten an sie heran schlichen.

Jetzt provozierte sie Malfoy, als er sagte: „Wenn wir euch erledigt haben, dann werde ich dir zeigen, was es heißt einen Malfoy zu beleidigen. Und nach dem ich mit dir fertig bin, dann werden dich meine Jungs zureiten…"

„Jetzt droht er mir mich zu vergewaltigen…" sagte Evelyn und schickte einen wütenden Reductor auf Malfoy, der dem gerade so noch ausweichen konnte.

Harry fragte sich, woher Malfoy zu der Überzeugung kam, sie zu besiegen.

Dann aber bemerkte Harry ein grimmiges Aufblitzen in Malfoys Augen und schon wurden Evelyn und Harry von hinten angegriffen.

Sofort waren beide mehr oder weniger schwer verletzt.

Um sie beide, besonders Evelyn zu schützen schrie Harry: „Stupor maximus globales!"

Damit waren mit einem Male alle Slytherins betäubt. Jetzt erst kamen die ersten Lehrer, allen voran Professor Snape. Dazu die Professoren Flittwick, McGonagall und Dumbledore.

Snape schrie die beiden an: „Was hat das zu bedeuten, warum greifen sie Schüler aus meinem Haus an! Dafür werden sie zur Rechenschaft gezogen!"

Alle anderen Professoren schauten die Beiden, Evelyn und Harry, enttäuscht und wütend an.

Doch es kam anders als alle gedacht hatten. Der blutige Baron, Hausgeist der Slytherins, erschien und erklärte: „Es ist eine Schande, was sich Mitglieder aus meinem Haus hier geleistet haben. Sie haben die Beiden auf unnötigen Weisen provoziert. Dann haben sich Mrs Evans und Mr. Malfoy duelliert. Als Mr. Malfoy in Bedrängnis geriet bekam er unfaire Hilfe von den Herren Crabbe und Goyle. Das wurde zum Teil von Mr. Potter aufgefangen und zu dritt hatten sie keine Chance gegen die Beiden."

Nun machte der blutige Baron eine Pause und setzte dann seine Erläuterung fort: „Dann aber drohte Mr. Malfoy, das er und Mr. Crabbe und Mr. Goyle Mrs. Evans vergewaltigen wollten. Im gleichen Augenblick wurden die beiden vom gesamten siebten Jahrgang der Slytherins angegriffen."

Sir Nikolas fuhr ein wenig stolz fort: „Da hatten sie aber nicht mit Mr. Potter gerechnet, der einen Stuporfluch auf alle Slytherins sprach und sie gemeinsam betäubte!"

Das betätigte der blutige Baron und schloss seine Erklärung: „Nicht nur, das es eine Schande ist, das ein ganzer Jahrgang keine Chance gegen die beiden hatte, dass was sie mit Mrs. Evans vorhatten ist eine Schande, wie sie das Haus Slytherin noch nie erlebt hatte…"