43. Kapitel – Erster Unterricht - VgddK

„bla, bla, bla." = Gesprochene Worte

# bla, bla, bla. # = Gedankenübertragung

Übergang aus dem vorherigen Kapitel:

… Kurze Zeit später waren alle im Büro des Schulleiters versammelt und Dumbledore, noch immer mit seiner Beherrschung ringend sagte laut: „Mr. Potter, Mrs Evans, was haben sie sich dabei gedacht, die Entschuldigung aus zu schlagen? Die ernstgemeinte Entschuldigung, wohlgemerkt!"

Harry stand auf und sagte bestimmt und ernst: „Das war und ist eine Lächerlichkeit, wie sie mit diesen Straftaten, denen wir zu Opfer gefallen sind, umgehen. Und das mit der Ernsthaftigkeit glauben sie wohl selbst nicht. Wie sagte Snape, er musste sich entschuldigen und nicht er entschuldigt sich für diese Verbrechen oder so ähnlich…"

„Das heißt Professor Snape…" wurde er von Dumbledore korrigiert.

Nun stand auch Evelyn auf und sagte wütend aber doch beherrscht: „Vergessen sie das ganze doch. Hier ist niemand mehr vor den Machenschaften der Slytherins aus dem siebten Jahrgang und deren Professor mehr sicher und das haben hoffentlich die Meisten kapiert. Und was die Verbrechen angeht, so habe ich nur noch folgendes zu sagen. Es liegen an entsprechender Stelle Beweise gegen Malfoy vor, dass er schon der Vergewaltigung angeklagt werden kann, wenn ich nur will. Aber hier das ist erbärmlich…"

Damit drehte sie sich um, nahm Harry an die Hand und verlies grußlos das Büro Dumbledores.

Wieder einmal waren Harry und Evelyn unbemerkt aus dem Raum der Gründer in ihren Betten erschienen und hatten sich dann so gegeben, als würden sie grade auf stehen. Nachdem sie sich angezogen hatten, trafen sich Evelyn und Harry unten im Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Dort saßen noch viele der Schüler aus ihrem Jahrgang, unter anderem auch Cho und Luna und unterhielten sich.

Scheinbar hatten die Ravenclaws gar nicht bemerkt, dass Harry wieder in den Gemeinschaftsraum herunter gekommen war, da er die anderen Anwesenden auch nicht gegrüßt hatte.

Vielleicht ignorierte sie aber den angeblich besten Freund der Gryffindors aber auch absichtlich.

Kann man natürlich ändern dachte sich Harry. Außerdem war da ja noch der Wunsch ihres Hauslehrers…

Er zwinkerte Evelyn kurz verschwörerisch zu, welche grinste und langsam zu Harry ging. Sie begrüßte ihn mit einem Kuss auf beide Wangen.

Die ersten schauten die beiden nachdenklich an, kümmerten sich aber nicht weiter drum. Einzig Luna war etwas mehr abgelenkt.

Harry setzte sich auf einen breiten Sessel. Ihm folgte sogleich Evelyn, die sich daraufhin auf Harrys Schoss setzte.

Und tatsächlich jetzt reagierte auch Cho, immerhin wollte sie ja Mal was von Harry und war nach deren Aktion hellwach.

Alles was sich in ihrem Gesicht widerspiegelte war Hass und Verachtung gegen über Evelyn und Trauer und Enttäuschung gegen über Harry. Sie schaffte es allerdings nicht ihren Mund aufzumachen und etwas zu erwähnen oder auch nur einen gehässigen Kommentar ab zu lassen.

Wahrscheinlich war sie auch einfach zu geschockt dafür. Natürlich, dachten sich Harry und Evelyn, konnte man diesen Effekt noch ein wenig mehr verstärken.

Langsam beugte Harry sich vor und küsste Evelyn zuerst sanft auf die Lippen, welche den Kuss erwiderte und schon bald ihre Zunge ins Spiel brachte. Es wurde dann ein lang anhaltender inniger Kuss.

Als sich die beiden atemlos wieder gelöst hatten, war es total still in dem Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Alle starrten die offensichtlich Verliebten mit offenem Mund an.

Einzig Luna hatte mit sich und ihrer Beherrschung zu kämpfen, um nicht plötzlich laut los zu lachen. Irgendwie gefiel ihr was sie gesehen hatte.

Harry und Evelyn bemerkten, das Luna sie wohlwollend beobachtet hatte.

Erst nach einiger Zeit wurde den Anwesenden richtig klar was passiert war und Luna beglückwünschte die Beiden, dass sie zu einander gefunden hatten, zur Überraschung von Harry und Evelyn.

Und Cho Chang? Die verließ, den Kopf rot vor unterdrückter Wut, den Gemeinschaftsraum und machte sich auf in ihr Schlafzimmer.

Kurz danach erschien sie wieder im Gemeinschaftsraum und schrie wütend: „Das ist eklig, wie ihr Gossen-Freaks euch da abknutscht! Da ist doch selbst Malfoy und Bulstrode ein Traumpaar gegen euch beide!"

Evelyn und Harry ließen sich nicht provozieren, sondern Evelyn holte zum Gegenschlag aus: „Schatz, warst du wirklich mit dieser dummen Kuh einmal zusammen?"

„Ja, leider, aber das war ja nur kurz. Sie ist sosehr auf ihr Äußeres bedacht, das sie sich gar nicht auf ihr Gegenüber konzentrieren kann. War voll öde und langweilig. Und dann hat sie beim Küssen auch nur geflennt…"

Evelyn setzte sich nun rittlings auf Harrys Schoß und fragte lüstern: „Und mache ich dich jetzt an. Gefällt dir das?" Dabei lies sie zum Entsetzen der meisten Ravenclaws ihre Hände unter Harrys Shirt verschwinden und küsste ihn den Hals und biss zeitweise auch leicht seine Kehle.

Erregt stöhnte Harry auf und sprach leise aber für alle trotzdem verständlich: „Du weist wie sehr du mich erregst und wie sehr ich dich begehre. Und nicht nur deinen Körper, obwohl er einmalig ist!" dabei glitten nun seine Hände unter Evelyns Shirt und er streichelte sanft ihre Brüste.

Evelyn stöhnte wollüstig auf und sagte dann mit einem gurrenden Unterton: „Schade, das wir jetzt in den Unterricht müssen, am Liebsten würde ich dich jetzt vernaschen. Nach Strich und Faden!"

„Glaub mir, ich dich auch…" dann aber stand Harry auf und hob dabei Evelyn gleich mit hoch. Es sah aus, als würde er nur eine leichte Feder tragen und nicht eine junge Frau, die beinahe so groß war wie er.

Dann stellte er sie auf dem Boden ab und beide gingen Hand in Hand in die Große Halle. Dort setzen sie sich zusammen an einen Tisch, abseits der anderen. Luna ging grinsend an ihnen vorbei und flüsterte so, das nur Harry und Evelyn das mit bekamen: „The show must go on!" und nickte in Richtung der Gryffindors.

Harry und Evelyn schauten sich gegenseitig an und mussten grinsen. Dann unterhielten sie sich telepatisch: #Was war das denn? # fragte Harry.

#Scheinbar sind nicht alle dämlich und gegen uns. Manche haben doch was im Köpfchen! # stellte Evelyn fest.

#Wir sollten das im Auge behalten. Vielleicht solltest du mal mit ihr quatschen und sie abklopfen. Ich denke eigentlich, dass noch der oder die eine oder andere noch auf unserer Seite sind, aber es sich nicht anmerken lassen! #

# Dann lass uns doch ein wenig dem Wunsch von Luna nachkommen. Schließlich wollen wir sie doch nicht enttäuschen! # musste nun Evelyn grinsen.

Gesagt, getan. Harry holte sich Obst und zerkleinerte es in mundgerechte Stücke. Dann nahm er noch eine Schüssel leckeren Quark, den er näher an seinen Platz stellte. Evelyn beobachtete das interessiert aber auch ein wenig fragend. Harry ließ sich aber nicht irritieren. Er griff dann Evelyn und hob sie sich auf seinen Schoß. Dies führte dazu, dass die Beiden nun die Aufmerksamkeit vieler gewannen, auch dessen der ehemaligen Freunde.

Dann aber begann Harry seine grinsende Evelyn zu füttern. Dabei sprach er: „So ein Happen für Mami, ein Happen für Papi, ein Happen für unser erstes Baby, ein Happen für unser zweites Baby,…"

Evelyn konnte sich nicht mehr halten vor Lachen. Derweil hatten beide die volle Aufmerksamkeit der großen Halle. Besonders an einem der Gryffindor Tische, nämlich dem, an dem Ron, Ginny, Dean, Seamus, Parvati, Hermine und Neville saßen war helle Aufregung ausgebrochen. Dort wurde Scheins auf das heftigste diskutiert und mit Fingern auf sie gedeutet. Obwohl sich offensichtlich Hermine und Neville eher zurück hielten, als die beiden Weasleys und der Rest des Tisches.

Nachdem sich Evelyn einigermaßen beruhigt hatte sagte sie zu Harry, aber für jedermann verständlich: „Na Mr. Potter da nehmen sie aber die Ereignisse voraus. Was planen sie denn alles mit mir zu tun?"

Nun grinste Harry und sagte: „Das kann ich dir nicht öffentlich sagen. Das ist nicht jugendfrei…"

Nun lachten beide wieder und langsam beendeten sie das zweisame Frühstück. Dann gingen beide Händchen halten zum Unterricht Verteidigung gegen die dunklen Künste. Sie waren gespannt auf die Auroren Shacklebolt und Mad Eye Moody. Außerdem war das der einzige Unterricht, an dem alle vier Häuser der siebten Jahrgangsstufe gemeinsam teilnahmen.

Dann betraten die Schüler nach und nach einen sehr großen Klassenraum. Dort war außer den Auroren Shacklebolt und Mad Eye Moody auch Professor Dumbledore.

„Willkommen zu einem weiteren Jahr VgddK!" sagte Professor Dumbledore,

„Wir haben im letzten Jahr viel über das Duellieren gelernt. Jedoch haben wir zwei Schüler, wovon eine im letzten Jahr noch nicht da war und ein anderer, der einen geheimen Lehrgang geleitet hatte. Ich würde gern sehen, wie weit die beiden sind, obwohl ich kaum Zweifel habe, dass sie kompetent sind. Evelyn, Harry, würdet ihr bitte nach vorn kommen?"

Sie runzelten beide mit ihrer Stirn, standen auf und gingen auf Professor Dumbledore zu.

„Beherrscht ihr die Sprüche bis zum sechsten Schuljahr?"

Beide schauten sich an und rollten dann mit den Augen. „Klar!" sagte Harry und Evelyn nickte zustimmend.

„Dann würde ich mich freuen, wenn ihr ein freundschaftliches Duell durchführt und uns mit eurem Können überrascht. Ich möchte wenigstens fünf Zauber von jedem von euch sehen, auf dem Level des sechsten Schuljahres."

Die „Potter-Twins" nickten stellten sich gegenüber auf und gingen in Duellstellung.

„Regeln?" fragte Harry Professor Dumbledore.

Der fragte zurück: „Braucht ihr welche?"

Harry und Evelyn schauten sich an, als dann Evelyn sagte: „Wenn du willst, Harry, keine Einschränkungen, auch die drei unverzeilichen Flüche!"

Alle stöhnten auf aber Harry antwortete cool: „Also da verstehe einer die Frauen. Erst mich vernaschen wollen und dann im nächsten Atemzug willst du mich umbringen! Tse, tse, tse,…"

„Aber Harry", belehrte ihn Evelyn, „du musst wissen, wir Frauen sind wie Spinnen. Zum Beispiel wie die schwarze Witwe. Nach dem Geschlechtsakt verspeist das Weibchen meistens sein Männchen…"

„Oh, wieder was gelernt…" war die lakonische Antwort von Harry.

Nun unterband Professor Dumbledore die Diskussion: „Das ist kein Spaß! Also keine Unverzeihlichen, keine ernsteren Verletzungen."

Beide nickten und Mad Eye Moody zählte von drei rückwärts. Als er bei ‚Los' angekommen war, schleuderte Harry eine ganze Serie von Flüchen auf Evelyn und damit nahezu in einem einzigen unterschiedlich gefärbten Strahl rund ein Dutzend Flüche aus dem siebten Schuljahr.

Evelyn, die gespürt hatte, was ihr Partner vorhatte, lachte und rief: „Uh der gefährliche Junge-der-lebt geht gleich aufs Ganze!", und schützte sich rechtzeitig durch einen Schild, den sie erst am Ende des der Auroren Ausbildung lernen würden und der sehr viel Energie forderte.

Doch wie Harry hatte sie genug Power und Erfahrung in den letzten Monaten gesammelt und nur damit konnte sie diesem Ansturm an Flüchen wirkungsvoll einen Schutz ihrerseits entgegen setzen.

Dann konterte sie gleichzeitig mit einem Erblindungszauber und einem Versteinerungszauber, der an die dunklen Künste grenzte, eigentlich dazu gehörte und die Schüler, die ihn kannten, also hauptsächlich die Slytherins und Mitglieder der ehemaligen DA, stöhnten auf.

Harry beherrschte jedoch die entsprechenden Gegensprüche und neutralisierte die beiden Flüche von Evelyn.

Nun ging aber Evelyn jedoch in den Angriff über und deckte ihren Harry mit Flüchen ein, die alle aus dem sechsten oder siebten Schuljahr stammten, wenn nicht sogar aus dem Training mit den Gründern.

Harry wich lässig aus und reflektierte einige der Zauber absichtlich auf einige seiner besonderen Freunde. Ein Brandfluch traf Goyle, ein Quellfluch traf Ginny, die darauf hin sehr unförmig wurde und ein Fesselfluch traf zufällig Malfoy. Nur waren es keine normalen Seile, sondern welche, die sich selbst entzündeten. Ron wurde von einem abgelenkten Fluch getroffen, der sein Haar platinblond färbte. Alles Flüche, die eigentlich zu den dunklen Künsten grenzte. Mad Eye Moody und Professor Dumbledore befreiten die „versehentlich getroffenen Schulkameraden aus ihren Zwangslagen während Harry und Evelyn sich locker weiter duellierten.

Die Schüler waren von der Darstellung von Können, Wissen und Effektivität gefesselt. Gleichzeitig wurde jedem, ohne Ausnahme klar, das sie gegen keinen der beiden auch nur den Hauch einer Chance hätten. Es blieb eine große Unsicherheit, wie sie sich den Beiden gegenüber künftig verhalten sollten.

„Komm schon Schatz!" rief Evelyn provozierend, „Das kannst du besser, warum zeigst du es denn nicht auch!"

Harrys Augen funkelten entschlossen, als er sagte: „Wie du willst, meine Süße! Dein Problem, wenn du mich so provozierst… REDUCTO!"

Der Strahl von Harrys Explosionszauber durchbrach den gigantischen Schild von Evelyn zum Erstaunen aller und schleuderte sie hoch in die Luft in Richtung Saalwand. Harry, der damit gerechnet hatte und schoss ein: „TRANSPORTARE EVELYN!" im Anschluss hinterher.

Kurz bevor seine Evelyn hart an die Wand klatschen konnte und sich sicherlich verletzt hätte, wurde sie zurück gerissen und flog in Harrys Richtung und landete dann sicher in seinen Armen.

Sie rieb sich den Bauch, wo der Zauber sie getroffen hatte. Dann gab sie ihm einen Hieb auf die Schulter, „Das war nicht gerade das Verhalten eines Gentlemans, schon gar nicht meines Freundes. Was hast du zu deiner Entschuldigung zu sagen?"

Harry musste grinsen, „Das war doch alles so geplant oder meinst du, dass ich dich in die Wand hätte klatschen lassen, meine Süße? Ich wollte dich doch nur in den Armen halten und küssen... Aber vielleicht hätte ich dich doch gegen die Wand fliegen lassen sollen."

Dann gaben sie sich einen innigen aber kurzen Kuss.

Danach steckte sie ihm die Zunge raus, „Würdest du doch nicht machen! Dafür hast du mich viel zu lieb. Und willst mich doch in einem Stück vernaschen oder…"

Harry rollte mit den Augen, „Zu schade, dass ich für dich wie ein offenes Buch bin."

Dann wandte er sich an Mad Eye Moody, „Kann ich sie irgendwo umtauschen oder bekomme ich dafür vielleicht einen Gutschein, wenn ich sie zurück gebe?"

Die Klasse musste diesmal doch, wenn auch leise lachen, während die Lehrer fassungslos ihre Köpfe schüttelten. Sie vergaßen auch noch, dass sie die Beiden eigentlich dafür belangen wollte, weil einige der Flüche dunkler Natur waren.

„Schade, jetzt muss ich dich wohl behalten." seufzte Harry, was ihm einen neuen Schlag auf den Hinterkopf einbrachte.

Dann küsste er sie und gab ihr grinsend ihren Zauberstab wieder und sie setzten sich auf ihre Plätze, wobei Evelyn davon ausging, das ihr Platz der Schoß von Harry war.

Nun räusperte sich Shacklebolt: „Das war ein sehr gutes Duell. Zwanzig Punkte für Beide. Sie haben auch die geforderten Sprüche aus dem siebten Schuljahr gezeigt, de facto scheinen sie sogar bereits die Sprüche des ersten Lehrjahres der Auroren gemeistert zu haben."

„Wir brauchen also nicht fürchten, dass sie nicht mitkommen. Eigentlich... würdet ihr beide nicht doch die DA wieder eröffnen und die Schüler mit ihrem Wissen ausbilden?"

Harry und Evelyn schauten sich an und nickten sich zu. Dann drehte sich Evelyn zu Shaklebolt und sagte laut und deutlich: „Nein, wir sind ganz offensichtlich nicht gut gelitten innerhalb der Schülerschaft! Es würde niemanden etwas bringen, wenn sich niemand auf das Training sondern alle nur um die Lästerei über uns kümmern würde!"

„Nun gut", meldete sich Shacklebolt wieder zu Wort, „das kann ich verstehen, auch wenn ich das Verhalten der anderen nicht gutheiße!"

„Dann, wie sieht es aus, wer möchte ein Duell mit einem der Duellchampions?"

Als sich keiner meldete sagte Harry in einem absichtlich überheblichen Ton: „Tut euch doch zu mehreren zusammen. Vielleicht traut ihr euch dann? Außerdem ist das doch auch die bevorzugte Art der Todesser, dieser Feiglinge!"

Wie auf Kommando erhoben sich Malfoy, Crabbe, Goyle, Ron und Dean. Shacklebolt schaute Harry an und der sagte nur trocken: „Gute Idee, dann wäre das ein Aufwasch. Euch kann ich im Moment sowieso am wenigsten leiden! Dann klären wir das ein für alle Male…"

Nun mischte sich Evelyn mit ein und sagte: „Das ist wirklich eine sehr gute Idee und ich möchte gleichzeitig Parkinson, Chang, Bulstrode und die Patil-Zwillinge als Gegner. Eigentlich am liebsten gleich auch die kleine Weaseline und die Granger. Ich hoffe das wir dann die meisten Unklarheiten für immer und ewig klären können!"

„Aber keine unverzeilichen oder tödliche Flüche!" ging Dumbledore dazwischen.

Evelyn schüttelte ihren Kopf: „Meinetwegen können wir es auch so machen, das wir beide, Harry und ich uns daran halten, Professor Dumbledore, aber die anderen können meinetwegen machen was sie wollen!"

„Damit bin ich einverstanden!" sagte auch noch Harry

Professor Dumbledore rief: „Das kann ich nicht zulas…" wurde aber von Mad Eye Moody unterbrochen: „Warte bitte Albus, mein Freund!"

Und zu Evelyn und Harry gewandt fragte er: „Traut ihr euch das wirklich zu? Ich meine damit auch den Todesfluch und die beiden anderen Unverzeilichen?"

„Ja ganz sicher!" sagten Evelyn und Harry wie aus einem Munde.

Mad Eye Moody sagte dann an Professor Dumbledore gewandt: „Ich vertraue darauf, das die Beiden wissen, was sie tun und sich der Gefahr bewusst sind, in die sie sich begeben. Außerdem schlage ich vor, das wir das Gefecht in der großen Halle statt finden lassen. Und es sollen alle Schüler die Möglichkeit erhalten sich diese Aktion mit an zu schauen. Dann sehen sie entweder zwei gigantische Duellanten oder möglicherweise das Ende von Hochstaplern!"

Professor Dumbledore wollte eigentlich dem nicht zustimmen. Aber die allgemeine Zustimmung der beiden Auroren, der Duellanten und auch der anderen Schüler stimmten ihn dann doch um. So vereinbarten sie, dass der Unterricht für alle an diesem Vormittag ausfallen sollte und man sich in einer halben Stunde in der großen Halle gemeinsam treffen solle.

Zur verabredeten Zeit versammelte sich die gesamte Schule in der großen Halle. Die Schüler waren rechts und links an der Wand aufgestellt. In der Mitte der Schüler standen auf beide Seiten verteilt die Lehrer. Nur Professor Dumbledore stand noch in der Mitte.

Dann rief er die Duellanten auf: „Mr. Malfoy, Mr. Crabbe, Mr. Goyle, Mr. Weasley, Mr. Thomas, Mrs Parkinson, Mrs. Chang, Mrs. Bulstrode, Mrs. Patil und Mrs. Patil sie alle gehen an die Seite, wo normaler Weise die Lehrertische stehen."

Die genannten setzten sich in Bewegung und verteilten sich in einer Linie mit Blick auf die Türen der großen Halle.

Dann sagte Professor Dumbledore: „Sie Mr. Potter und sie Mrs Evans stellen sich bitte gegenüber auf!"

Als die beiden Angesprochenen nach vorne kamen und auf ihre Plätze gingen zwinkerte Mad Eye Moody Harry und Evelyn noch zu, ohne das es jemand hatte sehen können und machte den beiden Platz.

„Nehmt eure Positionen ein. Ich zähle bis drei und ihr duelliert euch. Ich möchte, wenn es geht, keine Toten also passt auf was für Zauber und Flüche ihr verwendet. Eins... zwei... drei."

Sofort griffen die Duellanten um Malfoy an und sie waren sich sicher, Harry und Evelyn einfach zu treffen, da diese ihre Zauberstäbe noch locker hatten runterhängen lassen, aber mit einem leichten Schlenker des Zauberstabs von Evelyn und einem „certus aetherchelys" wurden alle Flüche auf die Gruppe um Malfoy und Chang zurück gelenkt und alle mussten, total überrascht von dem plötzlichen Schildzauber, hektisch den eigenen Flüchen ausweichen. Nicht allen gelang das.

Kurz darauf waren aber alle zwölf wieder auf den Beinen, nach dem sie sich gegenseitig wieder aufgeweckt hatten. Harry hatte derweil ein bequemes Sofa herauf beschworen und rief Evelyn zu: „Willst du es dir nicht gemütlich machen, solange ja sowieso nichts passiert?"

„Du hast recht mein Schatz! Vielleicht schmusen wir solange bis endlich was passiert!" Gesagt, getan und schon saßen beide gemütlich auf dem erschaffenen Sofa.

Der Rest der schaute nur ungläubig, was sich da gerade abspielte. Keiner konnte fassen, wie leicht die Beiden mit den Besten Schüler umsprangen und sie wie nichts von ihnen im Schach gehalten wurden.

Das vereinte Dutzend ging wieder in den Angriff über, kamen aber nicht durch den Schild. Harry gähnte und sagte an Evelyn gewandt: „Sollen wir nicht ohne Schild weiter machen, sonst schlafe ich noch ein!"

„Stimmt!" sagte Evelyn und mit einem Schlenker war der Schild verschwunden. Nun gingen die Flüche, unter anderem einige sehr dunkle, durch, aber sie wehrten sie ohne große Anstrengung, wie Federballspieler, mit lockeren Schlenkern alle Flüche ab und schickten die meisten direkt an die Absender zurück.

Als Harry und Evelyn auch weiterhin nichts taten als rum zu sitzen und die Flüche ab zu wehren gingen die Gruppe um Malfoy wieder in den Angriff über und schleuderte einen Fluch nach dem nächsten auf Harry und Evelyn, nun auch ganz dunkle.

Die jedoch blockten weiterhin alles ab, was ihnen zu nahe kam. Sehr zum Ärgernis von ihren Gegnern, die immer wütender wurden, somit auch schlechter zielten und es Evelyn und Harry dadurch noch einfacher machten. Das eben jene nicht die geringsten Probleme zu haben schienen, steigerte die Wut nur noch mehr

Dann sagte Harry: „Ich weiß nicht aber irgend etwas fehlt mir noch. Mir fällt es aber einfach nicht ein?" fragte er an Evelyn gewandt.

Wie als hätte sie einen Geistesblitz sagte sie: „Ich weiß es! Wir haben noch gar nicht angegriffen, unser Part fehlt einfach noch!"

„Stimmt, das war es, was mir noch fehlte!" jubelte Harry.

Und irgendwann schickten Evelyn und Harry einige gut gezielte Flüche in kurzem Abstand hintereinander auf ihre Gegner.

Die erste Salve von Flüchen zerschmetterte die Schilde, die die Gegner gerade noch hatte herauf beschwören können, aber die nächste Salve nächste Entwaffnete alle und die letzten waren mehrere Schocker und ihre Gegner fielen der Reihe nach zu Boden.

Als Harry und Evelyn sich wieder den Schülern zu wandte schauten sie in verblüffte Gesichter. Die einzige die nicht überwältigt von der eben gebotenen Vorführung war Luna.

Selbst Mad Eye Moody wusste zuerst nicht was er sagen sollte, riss sich dann aber zusammen und stellte sich wieder vor die versammelten Schüler. Mit einem Schwenk des Zauberstabs und einem Gemurmelten „Enervate" wachten die Gegner von Harry und Evelyn aus ihren Schockzustand wieder auf und kam dann auch langsam wieder auf die Beine.

„Das... ähm... war eine sehr interessante Vorstellung. Danke ihnen allen und besonders ihnen Mrs. Evans und Mr. Potter, sie können sich jetzt wieder hinsetzten."

Malfoy, Chang und Konsorten warfen Evelyn und Harry noch einen bitterbösen Blick zu und setzte sich wieder auf ihre Plätze.

Dann analysierten sie das Duell bis ins kleinste Detail und suchten nach Stärken und Schwachstellen.

Am Ende der Stunde waren die Köpfe der Gruppe um Malfoy und Chang so rot wie eine Tomate mit Sonnenbrand und das Zähneknirschen war leicht mit dem Geräusch zu verwechseln, dass ein Auto machte, wenn es über einen Kiesweg fuhr.

Der Rest des Tages verlief planmäßig, obwohl Harry und Evelyn natürlich auch noch beim Abend Essen das Gesprächsthema waren.

Später, als sie alle Hausaufgaben gemacht hatten sprach Evelyn ihren Harry an: „Also gut, Harry. Ich denke wir haben heute genug getan. Lass uns ins Bett gehen, ja?"

„Klar, gehen wir zu dir oder zu mir?" wollte Harry wissen.

„HARRY!"

„Was ist los? Willst du nicht mit mir zusammen im Bett liegen und schlafen? Nicht was du jetzt denkst."

„Dann müssten wir zu dir und aber deinen Zimmernachbarn werden morgen die Augen ausfallen!"

„Also gut dann gehen wir zu dir." stellte Harry fest und ging in Richtung Mädchenschlafsäle.

„Harry, werd wach, du kannst da nicht rein. Weißt du nicht mehr, was da passieren kann?"

„Hey, das ist nicht mein Problem, sondern das der anderen Jungs!" sagte Harry bestimmt.

„Du bist, wie wir beide glücklicher Weise wissen, auch ein JUNGE, Harry."

„Und ein Nachfahre von Godric Gryffindor und Rowena Ravenclaw." erwiderte er grinsend und begann die Treppe emporsteigen, blieb allerdings auf der obersten Stufe stehen und sah sich nach Evelyn um, die noch keine Reaktion gezeigt hatte und ihn wieder einmal nur ungläubig ansah.

Schließlich gab sie sich einen Ruck und folgte ihrem Freund.

Bei der Tür mit dem Schild „Siebtklässlerinnen" blieb er stehen und öffnete sie vorsichtig.

Die anderen Mädchen schienen schon zu schlafen und schon trat er ein.

Zielsicher ging Harry auf ein bestimmtes Bett zu und Evelyn fragte: „Harry woher..."

„Ich wusste dass das hier dein Bett war? Ganz einfach. Dein Nachttisch ist nicht mit irgendwelchem Kram zu gemüllt." flüsterte er ihr zu und zog sie in eine Umarmung

Klar, darauf hätte sie auch selbst kommen können, sie waren ja nur selten wirklich in ihren eigentlichen Betten.

Nach einiger Zeit löste Evelyn sich wieder aus ihrer Umarmung und begann sich auszuziehen. Harry folgte ihrem Beispiel. Er würde in Boxershorts und T-Shirt schlafen, während Evelyn ihren Tanga und ebenfalls ein weites und gemütliches T-Shirt an zog.

Kurz darauf waren beide ins Reich der Träume geglitten wobei sie ihre feste Umarmung nicht lockerten. Die Mädchen würden am nächsten Tag einen schönen Schock bekommen wenn sie aufwachten.

Der nächste Morgen brach an in Hogwarts und es wurde langsam Zeit sich dem neuen Tag zu stellen, oder in Harrys Fall einer Horde pubertierender Mädchen.

Denn kaum war Luna aufgewacht und hatte angefangen sich anzuziehen bemerkte sie, dass Evelyn untypischer Weise vergessen hatte die Vorhänge an ihrem Bett zu zu ziehen und was sie dort sah schockte sie doch schon ein wenig.

Nicht sicher ob es eine Illusion, Einbildung oder Wirklichkeit war kam sie vorsichtig näher und besah sich den mit nacktem Oberkörper im Bett liegenden Harry mit der schlafenden Evelyn die zur Hälfte auf seiner Brust lag.

Noch immer nicht vollkommen überzeugt streckte sie zögerlich eine Hand nach Harry aus und berührte ihn am Arm, was diesen dazu bewegte seinen Kopf in ihre Richtung zu drehen ohne allerdings aufzuwachen.

Das erste was ihr dabei durch den Kopf schoss war: „Mein Gott!"

Das musste sie unbedingt Cho zeigen und vielleicht konnten sie Evelyn ja dazu überreden ihnen den Schwarzhaarigen auszuleihen, denn sie ging davon aus, das Evelyn eine Art Puppe herauf beschworen hatte.

Sofort rannte sie zu ihrer neu gewonnenen Freundin und weckte sie auf.

„Hey Cho, steh auf ich hab da was das du dir nicht entgehen lassen solltest."

„Hmm, was ist denn los? Ich schlaf doch noch. Geh wieder ins Bett und lass mich in Ruhe Luna, hab keinen Bock auf deine Phantasien am frühen Morgen!"

„Willst du etwa nicht den halb nackten Harry, der gerade in Evelyns Bett liegt sehen?"

Mit einem Schlag war Cho in der senkrechten und hellwach.

„WAS?"

„Psst sei leise! Du weckst sie sonst noch auf."

„Ich meine was?" flüsterte nun Cho in Richtung Luna zurück.

„Ich sagte Harry liegt zumindest halb nackt in Evelyns Bett..."

Sofort richtete sich Chos Aufmerksamkeit auf das Bett auf der anderen Seite des Schlafsaals.

Und tatsächlich. Dort lag mehr als eine Person im Bett, auch wenn Cho nicht wirklich erkennen konnte wer es war, da Evelyns Haarpracht das Blickfeld auf den Kopf der anderen Person versperrte.

Mit einem schnellen Satz war sie auf den Füßen und näherte sich vorsichtig dem Bett ihrer Zimmer-Genossin. Man hätte auch sagen können sie stürmte wie ein außer Kontrolle geratene Rakete mit atomarem Sprengkopf auf die beiden schlafenden Personen zuflog, aber was machte das schon für einen Unterschied, Hautsache sie explodierte nicht.

Zumindest stand Cho nur einen winzigen Augenblick später ungläubig an Evelyns Bett und starrte den attraktiven Jungen, welcher sich mit 100 pro zentiger Sicherheit als Harry herausstellte, an.

Inzwischen war auch Luna wieder zu ihr gestoßen und fragte sich im geheimen, ob es sich hier tatsächlich um den Harry Potter handelte nur um die Frage eine Sekunde später von ihrer Freundin zugeflüstert zu kriegen.

Was machte Harry Potter in ihrem Schlafsaal? Erstens war es einem Jungen nicht möglich die Treppe herauf zu kommen.

„Ich denke es ist eine Art Puppe oder so was, obwohl ich gar nicht weiß, ob Evelyn wirklich gut in Verwandlung ist, wahrscheinlich hatte sie sich einfach einen Harry zum „Vergnügen" geschaffen, in den Ferien muss ihr wohl endlich klar geworden sein, dass sie in ihn verknallt ist."

„Wirst wohl recht haben Luna, aber was machen wir jetzt?"

„Na was wohl? Sie wecken und fragen ob wir ihn uns mal ausleihen können." War die Antwort, begleitet mit einem ziemlich fiesen Grinsen.

„Und was wenn sie ihn für sich behalten will?"

„Ach komm schon, Cho was soll sie denn machen? Wir können ihr ja drohen zu Harry zu gehen."

„Du gehörst nach Slytherin weißt du das Luna?" Luna selber spielte nur ihre Rolle und hoffte, dass sie dadurch besser integriert würde. Im Prinzip war ihr egal ob und wie die Beiden zusammen waren oder nicht. Aber Cho war das nicht egal…

Das nächste was passierte war eine typisch Mädchenhafte Reaktion: Kichern und wie es aussah, würde das noch eine ganze Weile anhalten, was die beiden allerdings nicht mitbekommen hatten, war dass Harry in der Zwischenzeit längst aufgewacht war und auch Evelyn sanft wach gerüttelt hatte.

Nicht fähig ihren Lachkrampf länger zurück zu halten, prusteten die beiden immer noch im Bett liegenden „Zwillinge" los, was ihrerseits die anderen beiden Mädchen dazu brachte ihr Gekicher einzustellen und die beiden anderen Geschockt anzusehen.

Mühsam das Lachen verkneifend wandte sich Harry an die Geschockten Ravenclaws: „Sorry Ladies, aber ich bin leider schon vergeben, da müsst ihr euch wohl jemand anderen suchen, mit dem ihr euch die Zeit vertreiben könnt."

Bis Cho sich zusammen reißen konnte um ihm die alles entscheidende Frage zu stellen, gaben die beiden eine beeindruckende Goldfisch-Imitation ab.

„Du bist echt?"

„Na ja ich hoffe doch, aber am besten wäre es wenn ihr da meinen Schatz, Evelyn, fragt."

„Und was machst du, wenn ich euch bei den Lehrern verrate?"

„Mach doch, die wissen doch alle, wie du hinter Harry her bist. Wie eine läufige Katze. Jeder wird glauben, das du nur eifersüchtig bist und uns reinreißen willst!" provozierte Evelyn.

„Ich bin keine läufige Katze und außerdem habe ich einen Zeugen!" erwiderte Cho.

Evelyn deutete vom Bett aus abwechselnd mit ihrem Finger auf Cho und auf Luna und sagte: „Ene, meine, muh, und, aus, bist,…"

„Was soll das?" fragte Cho.

„Kennst du die Abzählreime? Ich wähle gerade aus, wen von euch beiden ich umbringe. Dann haben wir ein zwei zu eins Verhältnis, was die Zeugensituation aus macht oder nicht?" fragte Evelyn scheinheilig.

Sowohl Cho als auch Luna wurden blas. Ihnen war schlagartig klar geworden, was Evelyn damit meinte, besonders als Harry vor schlug: „Weiß du was! Las das auszählen nimm einfach Cho, die können wir doch beide überhaupt nicht leiden!"

Die wurde blas und sagte angstvoll: „Lasst uns das einfach vergessen…"

Evelyn und Harry nickten und sagten nichts mehr. Ohne auf die anderen zu achten zogen sie sich an und gingen locker zum Frühstück.