44. Kapitel – Pflege magischer Geschöpfe

„bla, bla, bla." = Gesprochene Worte

# bla, bla, bla. # = Gedankenübertragung

Übergang aus dem vorherigen Kapitel:

… „Und was machst du, wenn ich euch bei den Lehrern verrate?"

„Mach doch, die wissen doch alle, wie du hinter Harry her bist. Wie eine läufige Katze. Jeder wird glauben, das du nur eifersüchtig bist und uns reinreißen willst!" provozierte Evelyn.

„Ich bin keine läufige Katze und außerdem habe ich einen Zeugen!" erwiderte Cho.

Evelyn deutete vom Bett aus abwechselnd mit ihrem Finger auf Cho und auf Luna und sagte: „Ene, meine, muh, und, aus, bist,…"

„Was soll das?" fragte Cho.

„Kennst du die Abzählreime? Ich wähle gerade aus, wen von euch beiden ich umbringe. Dann haben wir ein zwei zu eins Verhältnis, was die Zeugensituation aus macht oder nicht?" fragte Evelyn scheinheilig.

Sowohl Cho als auch Luna wurden blas. Ihnen war schlagartig klar geworden, was Evelyn damit meinte, besonders als Harry vor schlug: „Weiß du was! Las das auszählen nimm einfach Cho, die können wir doch beide überhaupt nicht leiden!"

Die wurde blas und sagte angstvoll: „Lasst uns das einfach vergessen…"

Evelyn und Harry nickten und sagten nichts mehr. Ohne auf die anderen zu achten zogen sie sich an und gingen locker zum Frühstück.


Einige Tage später stand direkt nach dem Mittagessen eigentlich für die Slytherins und die Ravenclaws das Fach Pflege magischer Geschöpfe auf den Stundenplan. Ausnahmsweise sollte der Unterricht nicht eine, sondern zwei Doppelstunden dauern.

Eine weitere Besonderheit war, das wieder alle Schüler aus den vier Häusern der siebten Jahrgangsstufe an diesem Unterricht teil nehmen sollten.

Wieder einmal waren Harry und Evelyn Ziel von Spott und Häme. Es fing schon während des Mittagessens an.

„Ich kann nicht verstehen, wie sich Harry an so eine Schlampe hängen konnte. Vielleicht ist das ein Virus, den die da in sich trägt und sie hat ihn angesteckt!" kam es von Ginny voller Häme.

Cho, die bei ihr saß schlug in die gleiche Kerbe: „Wie kann es sein, Ginny, das wir mal was für ihn empfunden haben. Jetzt müssten wir ihn erst einmal entlausen und stundenlang baden, bevor man ihn wieder anfassen kann!"

Schallendes Gelächter war die Folgen von der Unterhaltung zwischen Ginny und Cho.

Evelyn, die das genau so gehört hatte wie Harry, war das doch immer wieder recht unangenehm. Harry der das bemerkte, sie saßen recht nahe von dem Tisch, an dem Ginny, Cho, Ron, Hermine und einige andere saßen, war wütend und sagte zu Evelyn: „Weist du, es ist schon komisch. Da beschweren sich gerade die, die mehr verschiedene Typen über sich drüber gelassen haben als an einem großen Tisch passen. Die sollten aufpassen, dass die sich nicht mit irgendwas angesteckt haben oder sie einen Großteil der männlichen Schüler nicht doch mit ihren nimmer müden Unterteilen in Verseuchungs-Gefahr bringen."

Ginny und Cho wurden blas vor Zorn und Ron schrie auf: „Was bildest du dir ein, so von meiner Schwester zu sprechen und von Cho. Die sind das Beste an Mädchen, was die Schule zu bieten hat!"

Hermine schaute Ron mit hoch gezogenen Augenbrauen an, während Ron weiter schimpfte: „Jeder wäre glücklich, wenn er das Glück hätte mit einer von ihnen zusammen zu sein! Und nicht mit so einer verseuchten Hure!"

Leise aber mit ungeheurer Wut zischte Harry Ron an: „Halte dich zurück oder ich fordere dich zu einem Duell heraus. Und dann garantiere ich für nichts. Und wer wohl die Ladies mit den meisten Freunden hier in Hogwarts sind ist wohl allgemein bekannt! Also halt die Klappe, wenn du den nächsten Sonnenaufgang noch erleben willst!" dabei blickte Harry Ron mit mörderisch funkelnden Augen an.

Und an Evelyn gewand sagte er: „Und was das mit dem Virus angeht…ich würde dich gerne mit einem infizieren, der dich dann nach neun Monaten wieder verlässt. Zwar nicht sofort, aber man weiß ja nie!"

Evelyn hatte ihn erst nicht verstanden. Es dauerte einige Minuten bis sie begriff, was er damit sagen wollte. Als sich die Erkenntnis langsam bei ihr setzte, nämlich das er sich mit ihr irgendwann einmal eine Familie wünschte mit Kindern, machte sie unheimlich stolz und glücklich.

Sie nahm ihn in ihre Arme und küsste ihn liebevoll. Er streichelte ihr auch glücklich und gedankenverloren über ihre Haare. Dann beendeten sie das Frühstück und verließen die große Halle.

So gingen also, nach und nach, alle Siebtklässer mehr oder weniger gemeinsam in Richtung Hagrids Hütte. Schon bevor sie das große Tor passiert hatten wurde wieder allgemein über sie gelästert.

„Schau dir das an. Die haben die beiden immer noch nicht wegen akuter Seuchengefahr aus der Schule geschmissen!" sagte Draco Malfoy an Pansy Parkinson, seine Freundin gerichtet.

Die antwortete ihm: „Ja, es ist leider so, das die Schule immer mehr den Bach runter geht!"

Ein großes, vierschrötiges Mädchen, Namens Millicent Bulstrode von Slytherin, das mit ihnen zusammen auf die Ländereien zu ging sagte: „Und das soll ein Gegner für den dunkeln Lord sein?"

Alle drei und auch Vincent Crabbe und Gregory Goyle beide ihres Zeichens strohdumm, aber bärenstark und von Slytherin gingen lachend ihres Weges.

Ähnlich unterhielten sich auch die Ravenclaws. Allen voran Michael Corner, der aktuelle Freund von Cho Chang: „Es ist echt peinlich, das so was in unserem Haus ist!"

Anthony Goldstein war der gleichen Meinung wie Michael Corner: „Dadurch haben wir genau so wenig Niveau wie Hufflepuff! Echt ätzend."

Padma Patil sagte dann: „Ich sollte vielleicht versuchen zu meiner Schwester zu kommen obwohl ich eigentlich gerne in Ravenclaw bin. Vielleicht können wir auch Dumbledore fragen, ob er nicht ein fünftes Haus gründen will?"

Die anderen Ravenclaws schauten sie fragend an und sie erklärte: „Nun was haltet ihr davon das Haus Skunk zu gründen und Potter und Evans dort dann rein zu tun. Dann hätten wir wieder ein sauberes Haus…"

Alle Ravenclaws waren nun am lachen. Dann gingen alle nach und nach raus auf die Ländereien in Richtung Hagrids Hütte. Sie konnten die vielen Gatter und Gehege erkennen, die am Rand des verbotenen Waldes standen.

Fragend und äußerst gespannt gingen sie alle weiter. An den Gattern und Gehegen standen viele unbekannte Zauberer und Hexen und auch einige Lehrer. Hagrid kam auf die Siebtklässler zu und hielt die Arme achtungsheischend hoch und versammelte sie, um zu ihnen zu sprechen: „Liebe Schüler des siebten Jahrgangs. Erstmals in der Geschichte von Hogwarts sollen sie eine noch nie dagewesene Chance erhalten!"

Hier machte Hagrid eine Pause und genoss es sichtlich, dass er die ungeteilte Aufmerksamkeit seiner Schüler hatte.

Dann fuhr er fort: „Wie ihr seht, sind hier eine Unmenge von Gattern und Gehegen aufgebaut worden. In den Gehegen befinden sich alle ihnen bekannten uns sicher auch viele ihnen unbekannter magischer Tierwesen."

Aufgeregt schauten sich die Schüler um. Derweil hatten sich Harry und Evelyn weiter im Hintergrund gehalten.

Nun endlich kam Hagrid zu seinem eigentlichen Punkt der Erklärung: „Das Zauberei Ministerium, Professor Dumbledore, die Lehrer von Hogwarts und der Schulrat haben entschieden, das sie meine lieben Schüler die einmalige Chance erhalten sollen, einen Vertrauten unter den magischen Tierwesen zu finden und wenn möglich sich mit ihm zu binden! Diese Chance gab es noch nie für eine Klasse in Hogwarts!"

Der letzte Satz ging in dem tosenden Aufschreien der Schüler unter. Evelyn schaute Harry an und ein schelmisches Grinsen schlich sich über ihr Gesicht. Telepatisch wandte sie sich an Harry: #Was hältst du davon, wenn wir auf diesem Wege unsere Vertrauten bekannt machen! Und auf gleichem Weg könnten wir ja wieder einmal für einen Schock sorgen! #

Jetzt musste auch Harry grinsen: #Du wärst ein prima Rumtreiber geworden, wie unser Vater oder Sirius. Ich glaube sogar, du hättest sie um Längen übertroffen! #

# Danke du bist lieb. Also machen wir das so o.k.? # fragte Evelyn.

Harry grinste nun tückisch und fragte: #Und wie hast du dir das Schauspiel denn so vorgestellt? Du hast doch sicher schon einen Plan, clever wie du bist! #

#Alter Schmeichler… also ich stelle mir das so vor … wir rufen unsere Vertrauten und sie sollen sich unsichtbar am Rand des verbotenen Waldes verstecken. Dann warten wir ab, bis die anderen ihre Partner gefunden haben oder nicht. Sicher wird uns Hagrid irgendwann auffordern uns auch zur Wahl zu stellen. Dann machen wir so als würden wir uns unsere Vertrauten auswählen und lassen sie so nacheinander erscheinen. Und am Besten sollen alle anderen magischen Tiere ein Spalier bilden, mit uns in der Mitte und einer Öffnung in Richtung des verbotenen Waldes, aus dem sie dann kommen sollen. Was hältst du davon? #

Harry antwortete nur beeindruckt: #Perfekt … ähm und du bist auf meiner Seite … nur der Sicherheit halber … #

Nun kicherte Evelyn und neckte ihn: #Nur wenn du auch machst, was ich will…#

#Ich bin dein Sklave… #

#Quatschkopf, aber danke für dein Lob. Ich hab dich lieb…aber das sagte ich ja schon eben! #

#Ich dich auch, Yas, ich dich auch! #

Während dessen waren die Schüler in heller Aufregung und stellten eine Unmenge an Fragen.

Michael Corner von Ravenclaw wollte wissen: „Wie kriegen wir denn einen Vertrauten?"

„Was müssen wir machen, um einen Vertrauten zu bekommen?" wollte Anthony Goldstein ebenfalls aus Ravenclaw wissen

Für Draco Malfoy war nur wichtig zu wissen: „Und die machen dann alles was wir wollen?"

„Wie viele kann ich haben?" fragte Terry Boot von Ravenclaw aufgeregt.

Neville Longbottom war unsicher und sagte: „Tun die uns auch nichts?"

Millicent Bulstrode von Slytherin wollte wissen: „Muss ich die auch füttern und putzen?"

Vincent Crabbe ist muskulös, aber dumm wie Stroh, ebenso wie Gregory Goyle wollten gemeinsam wissen: „Muss ich einen Vertrauten nehmen?"

Luna Lovegood von Ravenclaw schaute nur verträumt in die Gehege und Gatter

Pansy Parkinson fragte: „Kann man auch mehrere Vertraute bekommen?"

„Gibt es magische Wesen mit mehreren Eigenschaften?" wollte Cho Chang noch wissen.

„Kann man auch mehrere Eigenschaften hinzu züchten oder Zaubern?" kam es von Padma Patil.

Blaise Zabini von Slytherin Schüttelte nur seinen Kopf über die teils dummen Fragen, ebenso wie Hermine Granger. Dann schauten sich beide kurz an und mussten schmunzeln und zwinkerten sich zu, ohne dass es jemand merkte.

Susan Bones von Hufflepuff fragte noch: „Wo werden wir unsere Vertrauten dann unterbringen?"

Parvati Patil von Gryffindor wollte noch wissen: „Wird jeder einen Vertrauten erhalten?"

„Werden wir ihre Fähigkeiten dann auch übernehmen?" wollte Ron Weasley noch erfahren.

Es wäre noch lange so weiter gegangen, wenn nun Hagrid dem Treiben keinen Einhalt geboten hätte: „RUHEEEEE, verdammt noch mal, seid ruhig, ich werde eure Frage alle beantworten!"

„Also, dann will ich erst einmal eure Fragen beantworten. Wartet mal was hattet ihr für Fragen? Ach ja, Mr. Corner und Mr. Goldstein von Ravenclaw wollte wissen, wie sie Vertraute kriegen und was sie dafür machen müssen?"

„Also sie gehen nach und nach an den Gehegen und Gattern entlang und dann werden sie merken, welches magische Wesen sie auswählt und sich dann eventuell mit ihnen binden will! Gute Fragen ihr beiden zehn Punkte für Ravenclaw!"

„So und nun zu Mr. Crabbe und Mr. Goyle. Natürlich müssen sie keinen Vertrauten nehmen. Und sie Mrs. Bulstrode sie wollten wissen ob sie die magischen Wesen auch füttern und putzen müssen. Natürlich müssen sie Verantwortung übernehmen und ihren Partner hegen und pflegen!"

Nun dann hatten sie Mr. Longbottom die Frage, ob ihnen der Vertraute, wenn er sie denn auswählt, etwas tut. Nein, denn sonst wäre er kein Vertrauter, sondern nur ein wildes Tier! Also keine Angst und außerdem sehen sie heute all diese Betreuer, an den verschiedenen Gattern und Gehegen, die ihnen auch Tipps zu dem jeweiligen Wesen geben können."

„Und sie Mrs. Bones wollten wissen wo ihre Vertrauten untergebracht werden. Die kleineren magischen Wesen können sie mit in ihre Häuser nehmen. Diejenigen, welche ein größeres Wesen bekommen, erhalten neue Einzelzimmer im Erdgeschoss mit angrenzenden Unterbringungsmöglichkeiten für ihren Vertrauten."

„Aber man kann von seinen Vertrauten nicht erwarten, dass sie zulassen, dass sie dann alles machen was sie wollen! Es sind keine Sklaven, wie manche Zauberer ihre Hauselfen halten, sondern oft eigenständige, stolze Wesen mit eigenem Willen!"

„Gibt es noch weitere Fragen oder hab ich welche vergessen?" wollte Hagrid wissen.

Da meldete sich Pansy Parkinson sagte: „Ich wollte wissen, ob man auch mehrere Vertraute bekommen kann?"

„Ach ja, Mrs. Parkinson, gute Frage. Ja es gab vier Zauberer und Hexen, nämlich die vier Gründer von Hogwarts hatten jede zwei Verbündete! Sonst gab es das aber nie wieder!"

„Gibt es magische Wesen mit mehreren Eigenschaften?" wollte Cho Chang nochmals wissen.

„Das ist auch eine gute Frage Mrs. Chang. Ja es gibt Wesen wie den Hypogreifen, der die Eigenschaften von Adler und Pferd in sich vereint! Für sie und Mrs. Parkinson jeweils 5 Punkte!"

Dann erinnerte sich Hagrid noch an zwei weitere Fragen: „Ach und da waren noch Mrs. Patil von Gryffindor, die wissen wollte, ob jeder einen Vertrauten erhalten würde? Nein eher werden nur wenige einen Vertrauten erhalten"

„Mr. Weasley, wie war nochmals ihre Frage?"

„Werden wir ihre Fähigkeiten dann auch übernehmen, wollte ich wissen?" sagte Ron.

„Nun Mr. Weasley, es kommt eher selten vor, das die Bindung zu einem Vertrauten so eng wird, das sie dadurch auch magische Eigenschaften ihres Vertrauten übernehmen! So nun gehen sie an den Gattern und Gehegen entlang und dann werden sie merken, ob und wenn ja welches magische Wesen ihr Vertrauter werden will!"

„Los versuchen sie ihr Glück und seinen sie nicht enttäuscht, wenn sie nicht ausgewählt werden…"

Damit gingen die Schüler auf die Gatter und Gehege zu. Viele blieben lange an den Stellen stehen, wo sie zu erst hingegangen waren.

Hagrid rief: „Ihr müsst an den verschiedenen Gattern entlang gehen. Ihr sucht nicht aus, sondern ihr werdet ausgewählt!"

Harry und Evelyn waren zurück geblieben und das bemerkte Hagrid. Er fragte sie: „Wollt ihr euch nicht umschauen?"

Harry antwortete: „Doch, doch, aber erst wollen wir die anderen vorlassen!"

Evelyn nickte. Hagrid war das recht und ging wieder zu den Schülern, um sie zu unterstützen.

Nach und nach begaben sich die Schüler zu den verschiedenen Wesen. Einer der ersten, die scheinbar einen Vertrauten gefunden hatten war, aus Sicht von Harry und Evelyn, leider Draco Malfoy. Doch der schaute mehr als griesgrämig drein. Er war überhaupt nicht begeistert.

Im Gegensatz dazu war Hagrid richtig erfreut, und er erklärte: „ Mr. Draco Malfoy, sie können stolz sein das sie von einem Tebo ausgewählt wurden. Das Tebo wie sie erkennen können, ein aschgraues magisches Warzenschwein, das in Zentralafrika beheimatet ist. Es erweist sich als höchst gefährlicher Gegner anderer Lebewesen, weil es sich unsichtbar machen kann und diese Fähigkeit bei Angriffen nutzt: Wer es nicht rechtzeitig hört oder wittert wird von einem Teboangriff völlig unvorbereitet überrascht. Natürlich ist diese Eigenart für das Tebo auch sehr nützlich, um Jägern zu entkommen. Deshalb kann seine eigentlich als Material für Schutzschilde und Schutzkleidung äußerst begehrte Haut nur sehr selten erbeutet werden. Sie haben einen mächtigen Verbündeten getroffen!"

Malfoy aber ging weiter in der Hoffnung vielleicht doch noch ein weiteres Wesen zu finden. Mit seinem „Warzenschwein" schien er offensichtlich nicht begeistert zu sein.

Kurz darauf kam Zabini mit einer riesengroßen Raubkatze, die wie ein Leopard aussah. Hagrid war völlig begeistert: „Mr. Blaise Zabini das ist ja phantastisch. Wissen sie was das ist? Das ist ein Nundu. Der Nundu ist höchstwahrscheinlich das gefährlichste Tierwesen der Welt und in Ostafrika beheimatet. Er ist eine gigantisch große Leopardenart. Er bewegt sich trotz seiner Größe absolut lautlos und dessen Atem ansteckende Krankheiten verbreitet, die ganzen Dörfern den Tod bringen."

Zabini war deutlich sichtbar Happy und stolz. Malfoy dagegen betrachtete sich die ganze Sache mit deutlich sichtbarem Neid in den Augen.

Millicent Bulstrode, Vincent Crabbe, Gregory Goyle und Pansy Parkinson die Freundin von Malfoy mit dem Gesicht wie ein Mopshund kamen völlig frustriert zurück. Sie wurden ganz offensichtlich von keinem magischen Wesen aus gewählt.

Die nächste, die mit einem magischen Wesen im Schlepptau ankam war Cho Chang.

Hagrid ging auf sie zu und rief: „Glückwunsch Mrs. Chang ein Erumpent hat sie ausgewählt. Der Erumpent ist leicht mit einem gewöhnlichen Nashorn zu verwechseln. Das magische Wesen lebt ebenfalls in heißen Regionen Afrikas und sieht mit seinem dicken Panzer, seinem seilartigen Schwanz und seinem gefährlichen Horn auf der Schnauze fast genauso aus. Allerdings ist das Tierwesen noch weit gefährlicher, denn sein Horn kann nicht nur Opfer aufspießen, sondern enthält ein hochexplosives Sekret. Wenn ein Erumpent sein Opfer damit besprüht, bringt er es sofort zur Explosion. Das Horn, der Schwanz und vor allem das Erumpent-Sekret sind sehr wertvolle und streng kontrollierte Zaubertrankzutaten"

Sie lächelte und sagte dann: „Wenigstens kein Schwein…"

Terry Boot, Michael Corner, Anthony Goldstein und Padma Patil, waren die nächsten, die frustriert ohne einen Vertrauten gefunden zu haben sich von den Gattern und Gehegen entfernten und sie zu den anderen, ohne magische Wesen, gesellten.

Dann kamen Luna Lovegood und Hermine Granger mit jeweils einem ganz besonderen magischen Wesen im Schlepptau.

„Das ist der helle Wahnsinn", brüllte Hagrid und alle drehten sich um, während Hagrid weiter erklärte: „Mrs. Luna Lovegood, eine Chimära, ich fass es nicht. Das ist eins der mächtigsten Wesen! Die äußerst gefährliche Chimära, auch Chimäre, ist ein feuerspeiendes Mischwesen mit dem Körper einer Ziege, dem Kopf eines Löwen und einem Drachenschwanz. In ihrer Heimat Griechenland erzählen die alten Sagen, die Chimära stamme wie auch andere Ungeheuer von der schönen Echindas ab, die ebenfalls einen Drachenschwanz hatte. Echindas Mann Typhon mit seinen hundert Schlangenköpfen galt als Verkörperung des vulkanischen Feuers und der zerstörerischen Naturgewalten. Ebenso wie Drachen vermehren sie sich durch Eier. Wie die Eier anderer hochgefährlicher magischer Wesen gehören Chimära-Eier heutzutage in der magischen Welt zu den Gütern der Handelsklasse A, mit denen jeglicher Handel strengstens untersagt ist."

Dann wandte Hagrid sich an Hermine: „Uns sie Mrs, Hermine Granger, stehen mit ihrem Vertrauten Mrs. Lovegood in nichts nach, eine Sphinx, genau so wie eine Chimära, das hat es hunderte von Jahren nicht mehr gegeben. Die Sphinx ist ein Mischwesen verschiedener antiker Mythologien. Als Pharaonensymbol als Wächterin über Tempel und Grabmale oder als bedrohliche Unheilsgöttin verkörperte sie herrschende Gewalt. Dargestellt wurde sie meist mit einem geflügelten Löwenkörper und einem weiblichen Menschenkopf oder einem Raubvogelkopf. In der griechischen Mythologie galt die Sphinx als unheilvolle, aber sehr kluge Göttin, die ihre Opfer zerfleischte, wenn sie das Rätsel nicht lösen konnten, das sie ihnen stellte."

„Meine Hochachtung, das sich zwei solche Wesen am selben Tag an zwei Hexen binden, das ist einfach unfassbar!" Hagrid war völlig aus dem Häuschen.

Dann kamen Ron Weasley, Dean Thomas und einige andere Gryffindors enttäuscht zurück, da sie ebenfalls nicht erwählt worden waren.

Zur Überraschung aller kam Neville mit einem Affen auf dem Arm von den Gehegen zurück.

Einige Mädchen riefen, das das Äffchen süß aus sah andere lästerten ganz offen über Neville.

Hagrid unterbrach sie und ging auf Neville zu und erklärte ihm: „Mr. Neville Longbottom, hervorragend sie haben eine Demiguise als Vertrauten gefunden. Der Demiguise sieht aus wie ein zierlicher kleiner Affe mit langen seidigen Fellhaaren. Seine großen dunklen Augen verschwinden fast unter seinem langhaarigen Fell. Die aus Fernost stammenden magischen Äffchen sind reine Pflanzenfresser. Magische und nicht-magische Menschen bekommen Demiguise so gut wie nie zu Gesicht, weil diese sehr scheuen äffchengleichen Tierwesen sich unsichtbar machen, sobald sie Gefahr wittern. Nur Spezialisten für die Demiguise-Jagd schaffen es, diese Äffchen zu fangen und zu scheren. Ihr Fellhaar hat nämlich die magische Fähigkeit jemanden unsichtbar zu machen. Deshalb werden aus Demiguisehaaren Tarnumhänge gewebt."

Nun war es besonders für Malfoy zu viel und er schrie: „Warum kriegen die alle so tolle Vertraute und ich nur so was dämliches. Selbst die Lovegood, die offensichtlich geistig weg getreten ist, oder der dämliche Longbottom und am schlimmsten dieses unwürdige Schlammblut von Granger hat sich was Besonderes gekrallt. Aber ich bin schließlich ein Malfoy…" er bekam sich nicht mehr ein und bemerkte nicht, wie sein Tebo sich von ihm abwandte und zurück in das Gehege ging.

Professor Dumbledore mischte sich nun ein und rief: „Mr. Malfoy zuerst einmal erhalten sie 100 Punkte Abzug wegen Beleidigung und zum Glück hat sich ihr Vertrauter wieder von ihnen abgewendet. Sie sind es nicht wert, von einem solchen ausgewählt zu werden!"

Malfoy schien das nicht wirklich zu berühren, als er hämisch rief: „Wenigstens haben diese beiden Gossen-Typen auch keins ab gekriegt!"

„Sie waren auch noch nicht bei den Gehegen!" sagte Hagrid und zu den Beiden gewandt sagte er, „nun geht schon hin, vielleicht habt ich Glück und werdet erwählt!"

Evelyn schaute Harry an und sagte ihm telepatisch: #Also denk an den Plan… #

Harry nickte und gemeinsam Evelyn standen sie dann auf und begaben sich zu den Gattern und Gehegen, die ja noch immer offen standen.

Was dann geschah schockte alle anderen Anwesenden. Alle magischen Wesen, egal ob Drache, Greif, Phönix, Nachtmahr, Hypogreif, Sphinx, Chimära oder was auch immer, ohne Ausnahme jedes Wesen begab sich in Richtung Harry und Evelyn und umgaben sie in einer Art magischen Kreis, der eine Öffnung in Richtung des verbotenen Waldes lies.

Evelyn und Harry blieben stehen und schauten sich auch erstaunt an und um. Dann sagte Harry: „Verstehst du das? Warum kommen alle auf uns zu und bleiben aber jetzt stehen?"

Evelyn ging auf das geplante Spiel ein und sagte gestellt nachdenklich: „Vielleicht sollen wir uns auswählen wen oder was wir wollen?"

Sich überrascht stellend sagte Harry: „Ja, das könnte tatsächlich sein. Hast du denn eine Vorstellung, was du haben willst?"

Evelyn gab sich zu erst nachdenklich und sagte dann aber: „Zuerst einmal hätte ich gerne einen Vogel, der vom Phönix die Form und die Fähigkeiten der Heilung, der Macht des Feuers und der unendlichen Tragekraft, sowie der Wiedergeburt sollten sie vom Phönix haben."

Harry war begeistert: „Super und vom Adler sollten die Flügel sein, der Schnabel als Waffe und die unglaubliche Sehkraft. Was hältst du davon?"

„Fast perfekt. Aber zum Schluss sollte von der Feldermaus ebenfalls ein zweites Paar Flügel vorhanden, mit denen er unhörbar fliegen konnte und natürlich die Fähigkeit sich nachts Infrarot zu Recht zu finden! Was meinst du Harry?"

„Stimmt so wäre es perfekt, meinst du so etwas gibt es?"

In dem Moment hörten alle zwei laute Vogelschreie und genau wie sich Evelyn und Harry ihre Partner vorgestellt hatten, kamen zwei identische Wesen auf die beiden zu geflogen und setzten sich sanft auf jeweils eine Schulter von Evelyn und Harry und sangen ein Phönix-typisches Lied.

Für fast niemand verständlich, außer natürlich für Harry und Evelyn, die innerlich grinsen mussten, blieben alle Wesen weiterhin stehen.

Harry schaute Evelyn gespielt fragend an: „Was soll das denn bedeuten?"

„Ich hab keine Ahnung, außer vielleicht, das wir uns ein weiteres Wesen auswählen können?" gab Evelyn zu bedenken.

„Stimmt", kam es von Harry, „was würdest du dir denn noch vorstellen können?"

„Hmmm", gab sich Evelyn nachdenklich, „vielleicht ein pferdeähnliches Wesen?"

„Es sollte eine Hypogreif sein, dann sind wir beweglicher. Also die Form sollte es von einem Hypogreif haben, so dass es fliegen konnte und die Haut sollte ein Drache-Panzer sein, um es zu schützen und für den Angriff!"

Evelyn nickte und fuhr fort: „Dann sollte es die Basilisken-Fähigkeit erhalten mit seinem Blick zu versteinern oder gar zu Töten."

„Ja das gefällt mir und vom Einhorn das Horn und auch die Fähigkeit der Heilung."

„Harry, so etwas gibt es doch gar nicht, das wäre einfach zu perfekt!" entgegnete Evelyn.

In diesem Augenblick erklang ein zweifaches Wiehern und genau die Wesen, wie sie sich vorgestellt hatten erschienen aus dem Wald, kamen zu ihnen galoppiert und rieben sich die Köpfe jeweils eins an Evelyn und eins an Harry, als sie die Beiden erreicht hatten.

Als der Ring immer noch um sie herum bestehen blieb hob Harry eine Augenbraue und sagte: „Scheinbar sind wir immer noch nicht fertig. Wenn das so ist, dann hätte ich gerne einen Begleiter in der Form einer Raubkatze oder eines Wolfes. Was meins du, Evelyn?"

„Dann am besten ein Greif, vielleicht sogar ein königlicher Greif und die Fähigkeiten des Greifens, dann könnten alle Vertrauten von uns fliegen!"

„Du bist klasse Evelyn und von den Mystikatzen sollte die Fähigkeit stammen sich unsichtbar zu machen!"

„Super Harry und meinst du es würde gehen, das vom Wehrleopard die Fähigkeit sich zu Verwandeln und zwar in Krieger in der Form von dir oder mir haben sollte."

„Wow das wäre die Krönung!"

Kurz darauf erschienen hier wieder zwei identische magische Wesen, die genau den Wünschen der Beiden entsprachen.

Sie begrüßten auch wieder die Beiden, aber der Kreis blieb immer noch bestehen, worüber nun aber auch Harry und Evelyn nun wirklich erstaunt waren.

#Weist du, was das bedeuten soll, Harry? #

#Keine Ahnung, Yas, was das soll? #

In dem Moment meldete sich eine Stimme, die sie nicht zuordnen konnten: #Nun ist es an der Zeit, das ihr euch auch mit uns bindet und dann gleich auch mit euren drei anderen Vertrauten die endgültige Bindung eingeht! Wir sind gleich da! #

Dann schlängelten sich zwei ganz ungewöhnliche aber identisch aussehende Schlangen auf sie zu. Sie waren tief schwarz und schlank, hatten das Nackenschild, Kopfform und die Giftzähne einer Kobra und die Länge und Musterung einer jungen Anakonda, etwa drei bis vier Meter lang.

Dann hörten Evelyn und Harry: #Wir sind eine Mischung aus Inlandtaipan, Königskobra, Runespoor und Anakonda zugleich." Harry konnte es deutlich erkennen. „Mein Gift issst in SSSekunden absssolut tödlich für jedess Lebewessen, ich esse auch andre SSSchlangen sogar Basssilisssken. Ich kann Mensschen jede Art von Energie absssaugen und weiter geben und Zzzzauberern, Hexxxxen und Magiern ihre Magie entzzzziehen oder Entzzzzzogenen wieder hinzzzzu fügen. Wir ssssind die Sssserpentirus, die wir ja ssssschon eure Vertrauten ssssind und heute offenbaren wir unssssere wahre Form! #

#Was ist ein Runespoor? # wollte Evelyn wissen.

Harry, der sich sehr gut mit magischen Schlangen auskannte, erklärte: # Bei der Runespoor handelt es sich eigentlich um eine dreiköpfige Schlange, die besonders bei Schwarzen Magiern als Haustier beliebt ist. Dies liegt nicht daran, dass Runespoors besonders gefährlich sind, sondern dass der Anblick dieser auffällig orange-schwarz-gestreiften Schlange mit ihren drei in unterschiedliche Richtungen schauenden und züngelnden Köpfen jedem einen Schrecken einjagt. Da einige Runespoor-Halter sich als Parselmünder mit ihren Schlangen unterhalten konnten, kennt die magische Zoologie die Eigenart dieser Schlange. Dabei ist jeder dieser drei Köpfe für etwas anderes zuständig: einer plant, einer tarnt und der dritte tötet! #

#Wow, mächtige und imponierende Wesen. # und zu den Schlangen gerichtet fragte sie: # Und ihr wollt euch auch mit uns binden? #

#Ja, dazu müssen wir euch beißen, aber keine Angst es ist keine Gefahr für euch. Außerdem kennen wir uns ja schon einige Zeit, oder? #

Harry und Evelyn legten ihre Köpfe zur Seite. Bei jedem schlängelte sich nun eine der beiden Schlangen den Körper hinauf.

Panik machte sich unter den Zuschauern breit, aber niemand konnte den Gürtel der magischen Wesen durchbrechen. So blieb ihnen nichts übrig als zu zuschauen.

Die Schlangen ihrerseits schlugen nun ihre langen Giftzähne in die jeweilige Schulter von Harry und Evelyn. Ein Aufschrei des Entsetzens ging durch die Runde. Sie fühlten den kurzen Schmerz wie die nadelspitzen Zähne sich in ihre Körper bohrten. Das Gift rauschte durch die Adern und sie spürten wie die Magie der Beiden dagegen ankämpfte. Ein brennen war auf ihren Bäuchen zu spüren. Die beiden Schlangen zogen ihr Zähne wieder raus und züngelten ihr Blut von den jeweils beiden Wunden.

#Ich sssagte dir ja, dasss wir unsss ssso verbinden. SSSchau auf eure Hälse. # Beide hatten dort eine Markierung, fast wie ein Tattoo, das aussah wie die Schlangen selber.

Dann hörte Harry seine Schlange sagen: #Mein Name ist Janus, bisher hatte ich mich ja Shadow genannt, nach dem Gott der Tore und Eingänge; eigentlich der etruskischer Orakelgott. #

Ebenso erging es Evelyn, als sie von ihrer Schlange angesprochen wurde: #Mein Name ist Phoebe, bisher hatte ich mich ja Ice genannt, nach der Göttin der Jagd und des Mondes. #

Dann kamen noch die Phönixähnlichen Wesen und hackten jedem der beiden eine kleine Wunde in den Handrücken und ließen dann eine Träne darauf tropfen. Dieses Blut leckten dann jeweils die anderen Vertrauten etwas ab, so dass sie nun mit allen vier Wesen gebunden waren.

Nun zogen sich die anderen magischen Wesen ein Wenig zurück und Evelyn sagte: „Meine Vertrauten sollen wie folgt heißen: Du mein lieber Hypogreif bekommst den Namen Gaela, was die Edelmütige bedeutete, du mein Greifenweibchen hieß, wie nicht anders zu erwarten Venus und für dich Phönix möchte ich den Namen Melody!"

Und Harry hatten die Namen Racachou für sein Hypogreifen, Keyno für den königlichen Greifen und sein Phönix hieß Damian bekannt gegeben.

Dann hörten beide noch, das die Phönixe ihnen sagte: #Dadurch, das wir eigentlich immer nur ein Wesen sind, aber doppelt auftreten, ist durch die Bindung noch etwas geschehen. Ihr habt nun dadurch automatisch das Ritual des Handfasting vollzogen! #

Harry schaute verwirrt und Evelyn wurde rot. Er fragte sie dann telepatisch: #Weist du was das ist? #

Evelyn nickte und teilte ihm auf den gleichen Weg mit: #Das Handfasting ist kurz gesagt die „heidnische Hochzeit". Handfasting bedeutet eigentlich soviel wie Hände zusammen binden, da im Ritual üblicher Weise die Hände der beiden Partner mit einer Kordel zusammen gebunden werden, dies steht symbolisch für die Bindung der beiden Partner und Seelen. #

#Für die Heiden bedeutet natürlich ein Handfasting mehr als eine standesamtliche Hochzeit, da ein Handfasting eine magische Verbindung ist und die beiden Partner aneinander bindet und den Segen der bevorzugten Götter und Göttinnen erhält. Es ist die tiefste Verbindung die ein Paar egal ob männlich und weiblich oder gleichgeschlechtlich eingehen kann! Allerdings wird ein Handfasting nicht staatlich anerkannt. #

Harry war nur sprachlos, wieder etwas, was er nicht wusste, da er bei Muggeln aufgewachsen war. Evelyn fuhr mit der Erklärung fort: #Da ein Handfasting eine hohe magische Bindung zwischen beiden Partnern schafft, muss dieser Schritt von beiden Partnern wirklich erwünscht und gewollt sein. Es sind zwar „Scheidungen" möglich, und sollte auch bei einer Trennung unbedingt durchgeführt werden, denn auch wenn man sich trennt und nicht rituell scheiden lässt, bleiben die Seelen durch das Handfasting-Ritual miteinander verbunden. #

Eines der noch wirklich wunderschönen und besonderen Dinge des Handfasting ist, das es kein wirklich vorgefertigtes Ritual gibt, da das Paar sich, je nach Tradition, Vorlieben, Bedürfnisse, das ganze Ritual selbst zusammenstellen kann. Es gibt zwei verschiedene Arten von Handfasting. Eine davon ist eine Art Verlobungszeremonie. Man wird für ein Jahr und einen Tag aneinander gebunden, eine Art Probezeit. Nach diesem einen Jahr ist diese Verbindung gelöst, man kann sich dann sozusagen entscheiden ob man die Verbindung „für immer" eingehen möchte oder lassen möchte. #

#Das andere ist natürlich das, das wirklich „für immer und ewig" hält und besteht. Also ein Handfasting sollte man nicht leichtfertig eingehen! Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man eventuell ein Handfasting machen, das für ein Jahr und einen Tag gilt. Und falls man es doch voreilig und leichtfertig gemacht hat, und sich trennen will, muss man das Band so lösen, wie es gemacht worden ist da die Seelen auch nach einer Trennung noch aneinander gebunden sind. #

Harry schaute sie glücklich an und teilte ihr mit: #Aber eine richtige Hochzeit, die will ich auch noch machen, obwohl wir nun nach dem Seelenbund auch noch das Ritual des Handfasting durch gemacht haben. #

#Ich auch!" #war Evelyns einziger Kommentar.

Zwischenzeitlich hatten sich alle anderen magischen Wesen wieder in ihre Gehege begeben. Nun kamen die Professoren Dumbledore, McGonagall, Snape und Flitwick.

McGonagall war sichtlich sauer und sagte: „So sie haben ihre Show gehabt nun beenden sie die Illusionen und kommen sie zurück!"

„Typisch Potter immer will er im Mittelpunkt stehen!" war Snapes Kommentar.

Doch beide wurden eines Besseren belehrt. Die beiden Phönixe flogen auf die Schultern von Professor McGonagall und griffen fest mit ihren Krallen zu, so dass sie Schmerz verzerrt ihr Gesicht verzog.

Professor Snape hingegen wurde von den beiden Hypogreifen einfach umgerannt. Bevor er aufstehen konnte war er schon von zwei mächtig wütenden Schlangen umwickelt, die angriffslustig mit ihren Zähnen andeuteten Snape zu beißen.

„Ich denke dies beweist, dass wir mit Mrs. Evans und Mr. Potter keine Betrüger oder Scharlatane haben!" sagte Professor Flitwick und an die beiden Schüler gerichtet sagte er: „Bitten sie doch ihre Vertrauten, von den ungläubigen Professoren ab zu lassen!"

Harry nickte nur und Evelyn sagte: „Natürlich Professor Flitwick, wenn sie das sagen machen wir das sofort!"

Und augenblicklich waren McGonagall und Snape wieder frei. Harry sprach noch seine jetzigen Hauslehrer an: „Im übrigen können sie unsere Vertrauten zu jeder Zeit, solange wir uns auf Hogwarts befinden, streicheln, berühren oder wie auch immer, wenn es respektvoll ist in Kontakt treten. Schließlich sind sie unser Haulehrer. Das gilt aber nur für sie…" Beim letzten Satz schaute er Professor Dumbledore ernst an.

Professor Flitwick führte sie dann in ihre neuen Räumlichkeiten, die anderen Professoren einfach stehen lassend. Er erklärte ihnen dann: „So das sind nun ihre neuen Räume hier im Erdgeschoss. Ach, was ich noch sagen will. Die beiden Räume sind durch eine Tür miteinander verbunden. Viel Spaß beim Einrichten! Ach und schönen Gruß von Mme. Pomfrey soll ich euch ausrichten. Sie sagt ihr sollt nichts tun, was sie nicht aus tun würde, oder so ähnlich" mit einem Zwinkern verschwand er.

Sie machten ein Zimmer kurzer Hand zu ihrem gemeinsamen Schlafzimmer und das andere zu ihrem gemeinsamen Arbeitszimmer. Nachdem sie sich dann mit ihren Vertrauten endgültig eingerichtet hatten gingen sie zum Abendessen in die große Halle.

Dann aßen die Schüler erst einmal und viele waren in die Gespräche vertieft und unterhielten sich über die Ereignisse des heutigen Tages.

Der Knaller kam dann beim Abendessen, bei der Ansprache von Professor Dumbledore.

„Werte Schüler... angesichts der dunklen Zeiten, haben wir Lehrer beschlossen, dass ihr etwas Aufmunterung bedürft. Wir werden daher dieses Jahr einen Ball abhalten am Tag vor den Weihnachtsferien. Es werden auch ihre Eltern mit eingeladen. Des Weiteren werden auch anderen Verwandten von ihnen eingeladen sein. Alle Schüler ab dem dritten Jahr aufwärts sind willkommen, jüngere, wenn sie ein älteres Date haben. Formelle Kleidung ist Pflicht." verkündete Dumbledore. Natürlich war er vor den versammelten Schülern wieder sein fröhliches leicht seniles Selbst und seine Augen funkelten fröhlich.

Sofort erhöhte sich der Geräuschpegel in der großen Halle, als die Schüler begannen, über den Ball zu reden. Harry warf Evelyn einen heimlichen Blick zu und zwinkerte ihr zu. Sie sah ihn ein wenig überrascht an, bevor ihr Gesicht wieder ausdruckslos wurde.

Später dann gingen sie ohne weiter beachtet zu werden in ihre neue Unterkunft.