47. Kapitel: Erste Geheimnisse werden aufgedeckt

„bla, bla, bla." = Gesprochene Worte

# bla, bla, bla. # = Gedankenübertragung


Übergang aus dem vorherigen Kapitel:

… „Ich möchte mich bedanken, dass ihr meinen Vater in Schutz genommen habt! Und auch für das Interview, vielen Dank!" sagte Luna

Harry zuckte nur mit den Schultern.

„Das ist doch kein Problem!" wiegelte Evelyn ab.

Mit glitzernden Augen betrachtete Hermine Harry und sagte dann: „Danke übrigens für eure Warnung, aber eure Überraschung war wirklich der Knaller. Das hätte niemand erwartet, das ihr derart edel hier aufschlagen würdet."

„Und dann noch die Tatsache, dass ihr durch den Seelenbund verheiratet seid, war dann doch der größte Hammer" musste nun auch Luna schmunzeln.

Evelyn und Harry schauten sich an und dann sagte Harry leise zu den Beiden: „Und das war erst der Anfang, wir haben noch die eine oder andere Überraschung für heute geplant!"

„Und ich verspreche euch, zumindest eine stellt alles bisher hier auf dem Ball geschehene deutlich in den Schatten!" sagte Evelyn noch verschwörerisch aber auch mit einem Anflug von Zorn.

Sowohl Hermine als auch Luna hatte große, fragende Augen bekommen.

„Was meint ihr damit?" wollte Hermine wissen.

„Abwarten!" war Harrys lakonische Antwort.


Nach dem sie einige Zeit so zusammen gesessen waren und Hermine, wie Evelyn und Harry ganz deutlich merkten, immer unruhiger wurde, musste sie nun doch etwas los werden, was ihr offensichtlich sehr beschäftigte: „Sagt doch bitte einmal, können wir wieder Freunde werden?"

Nun blickte ihm Luna in die Augen und fragte: „Das selbe gilt für mich auch, bitte verzeihe uns beiden! Mir geht es genau so wie Hermine. Wir haben eigentlich schon längst kapiert, das wir uns völlig dämlich benommen haben und dich nur mit manipuliert hatten!"

Harry schaute Evelyn tief in die Augen, als diese genervt mit den Augen rollte: „Jetzt mach schon hin ich hab Hunger und das ist es doch was du wolltest!"

„Hey jetzt nimmst du mir die ganze Melodramatik. Ich wollte die beiden doch noch etwas schmoren lassen. Vielleicht wären da noch einige eindeutige Angebote gekommen…"

Hermine und Luna schienen einen Goldfisch imitieren zu wollen, so sehr waren sie geschockt, von dem Geplänkel der Beiden.

Dann schaute er sie länger nachdenklich aber offen an, bevor er ernst sagte: "Ich kann nicht vergessen, wir ihr mir in den Rücken gefallen seid und vor allem nicht die Szene bei der Rückreise nach dem sechsten Schuljahr aber ja, ich kann euch beiden verziehen. Aber ob ich euch wieder jemals so vertrauen kann wie davor weiß ich noch nicht"

Evelyn schaute Harry mit blitzenden Augen an: „Was sollte das mit den „eindeutigen Angeboten", auf die du scheinbar von den beiden aus bist? Reiche ich dir nicht, du ungestümer Hengst?"

Das konnte Harry auch: „Weist du Evelyn, ich wollte die beide doch nur aus ihrer Reserve locken. Aber du reichst mir jederzeit, besonders, wenn ich dich küsse, mit meiner Zunge denen Hals entlang fahre, mit meiner Zunge deinen Busen liebkose, weiter herunter fahre…"

In dem Moment packte Evelyn Harry, vor den verdutzten und deutlich roten Gesichtern von Luna und Hermine, am Genick und gab ihm einen sinnlichen Zungenkuss. Als sie sich nach längerer Zeit wieder löste hauchte sie nur: „Nicht Quatschen sondern machen…"

„Jetzt gleich?" provozierte Harry.

Evelyn stand auf setzte sich auf die Tischkante und fragte ihrerseits: „Gerne, hier auf dem Tisch…wie hätte es der Herr denn gerne, vielleicht von hinten?"

Jetzt lachte er mit einem grollenden und wollüsternden Unterton und sagte dann: „So wie ich dich kenne würdest du das auch ohne Skrupel durchziehen…und dafür liebe ich dich, weil es einfach nie langweilig wird!"

Evelyn schaute nun zu Hermine und Luna: „Schaut nicht so, ich wusste, das er jetzt aufhören würde. Aber hätte er es auf die Spitze getrieben, dann hätte ich mitgemacht. Harry weiß das!"

„Wow", kam es von Luna, „ihr passt wirklich perfekt zusammen.

Dann wurden sie unterbrochen, weil Dumbledore an den Tisch trat, von Professor McGonagall begleitet. Ebenfalls waren die Dursleys mit von der Partie.

Er sprach Harry an, ignorierte dabei aber Evelyn geflissentlich: „Harry, erst einmal vielen Dank, das du die Todesser unschädlich gemacht hast, obwohl es sicher nur Anfänger waren. Aber das ist eigentlich nicht das Thema, das ich mit dir Besprechen wollte. Ich müsste da einiges mit dir klären, vor allem wegen deinem Verließ. Und außerdem müssen wir noch klären, wie es nach deiner Schulausbildung weiter geht und ob und wie lange du noch bei den Dursleys weiter wohnen darfst. Schließlich haben die Dursleys durch dich ja eine Menge an Unkosten. Aber das alles das sollten wir in meinem Büro besprechen. Nur du, die Dursleys, Professor McGonagall und ich!"

Hermine und Luna sagten gar nichts, da sie es ja gewohnt waren, aus allen heraus gehalten zu werden und über nichts relevantes Informationen zu erhalten.

Evelyn schaute Harry ängstlich an, der aber überhaupt keine Reaktion zeigte. Nach einiger Zeit bemerkte das natürlich auch Dumbledore und fragte Harry explizit: „Harry hast du nicht mitbekommen, was ich gesagt habe, deine Verwandten warten auch darauf, das wir gehen. Also komm schon, steh auf wir wollen in mein Büro!"

Nun schaute Harry Professor Dumbledore in die Augen. Seine eigenen Augen leuchteten wie polierte Smaragde und schienen gleich Blitze verschleudern zu wollen. Dann endlich antwortete er: „Bevor ich ihnen hierauf überhaupt antworte, sind da ein paar Personen, die sich erst einmal mit ihnen und auch ein paar anderen hier im Saal unterhalten wollen. Sie haben da einige, wie mir mitgeteilt wurde, recht unangenehme Fragen. Aber vorab, ich werde nirgend wo hin gehen, ohne Evelyn!"

Dann einigte er sich mit Evelyn telepatisch, das sie nun mit dem ersten Teil ihrer Rache beginnen wollten. Dafür sprachen sie nun ihre selbst entworfenen magischen Flüche. Gemeinsam dachten sie nun: ‚scalpere magia Draco Malfoy, scalpere magia Lucius Malfoy, scalpere magia Narcissa Malfoy'.

Sie bemerkten, das die dunklen Auren der drei kurz aufleuchteten und sich dann von den Körpern der drei Malfoys trennten und sich in Nichts auflösten. Die drei Malfoys schüttelten sich kurz, als hätte sie eine Gänsehaut überzogen, dann schauten sie sich fragend an. Danach blickten sie sich um, ob irgendwo ein Fenster geöffnet wäre. Als sie nichts dergleichen feststellen konnten zuckten sie mit den Schultern und schienen sich keine weiteren Gedanken mehr darüber zu machen.

#Siehst du es hat geklappt. Ihre Auren sind verschwunden. Wir haben ihnen ihre Magie genommen. Sie werden niemanden mehr etwas tun können. Und wenn Voldi das heraus bekommt, dann wird er sie auch nicht mehr am Leben lassen! # teilte Harry Evelyn telepatisch mit.

Sie nickte nur, war aber etwas blas geworden. Doch gleich danach straffte sie sich wieder und dachte sich, das sie das auch verdient hätten!

#So und jetzt der zweite Teil. Bist du immer noch dabei, Yas? #

#Natürlich, keine Gnade, für beide Familien, sowohl dafür, was die Dursleys dir angetan haben, als auch dafür, das die Malfoys mir angetan haben! #

#Alles klar du bei den Malfoys und ich bei den Dursleys. Jetzt sofort, bevor die Überraschung kommt! #

Evelyn nickte nur ganz leicht und sprach dann telepatisch: # amputare amator familare Malfoy! #

Gelichzeitig sagte Harry telepatisch: # amputare amator familare Dursley! #

Wieder konnten sie eine Reaktion feststellen, nun aber deutlicher. Alle sechs, sowohl die Lucius, Narcissa und Draco Malfoy als auch Vernon, Petunia und Dudley Dursley hielten sich kurz schmerzverzert ihren Unterleib. Aber nach ein paar Sekunden hatten sie sich wieder beruhigt und entspannt.

Fragend schauten sie sich um und konnten aber nicht feststellen, woher die Ursachen des Schmerzes kam. So kümmerten sie sich nicht weiter. Was sie nicht wussten war, das sie alle sechs durch diesen für sie nicht hörbaren Fluch nun zeugungsunfähig waren. Das war die Rache der Potters. Zumindest für diese beiden Familien und deren schlimme Taten, die sie an Evelyn und Harry verbrochen hatten.

Dann konzentrierten Evelyn und Harry sich wieder auf ihre Umgebung.

Dumbledore hatte sich kurz gefasst und die Weigerung Harrys kurz durch den Kopf gehen lassen, als er nun weiter sprach: „Harry du kommst jetzt sofort mit in mein Büro und wenn ich es recht bedenke verbiete ich dir den Umgang mit Evelyn Evans oder Potter oder wie auch immer! Ich denke sogar, dass es das Beste ist, wenn ich euch beide in verschiedene Häuser stecke. Euer Umgang miteinander verursacht nur Unruhe, das kann ich nicht dulden!"

Harry legte den Arm um die Hüfte von Evelyn, schüttelte grinsend seinen Kopf und sagte: „Da gibt es ein paar Personen, die sich mit euch noch unterhalten wollen. Ich meine damit Sie Professor Dumbledore, die abartige Familie Dursley",

Hier unterbrach ihn Evelyn: „…und die nicht minder abartige Familie Malfoy, Todesserfamilie aus Überzeugung!"

Nun brach erst einmal ein gewaltiger Tumult aus, besonders heftig forciert von den Familien Malfoy und Dursley.

Nach einiger Zeit konnte Professor Dumbledore die Gemüter beruhigen und sagte laut und wütend in Richtung Harry und Evelyn: „Das ist eine Unverschämtheit und eine bodenlose Frechheit. Sie entschuldigen sich auf der Stelle!"

Harry und Evelyn grinsten nur und sagten nichts. Brauchten sie auch nicht. Denn in diesem Moment ging die Türe der großen Halle auf und alle Geister erschienen in Zweierreihen. Das war zwar nichts verwunderliches, das die Geister erschienen hier auf Hogwarts, aber derart militärisch, das war doch ungewohnt. Doch die eigentliche Überraschung folgte am Ende. Es waren fünf weitere Geister, die eine Art Aura um sich herum leuchten hatten. Es waren zuerst die Eltern von Evelyn und Harry, Lily und James Potter, dann Sirius Black und zum Schluss Remus Lupin und Nymphadora Tonks. Die ganze Halle schaute teils erschrocken, teils entsetzt, auf die erschienen fünf Geister.

Lily war es auch, die sich als erste regelrecht auf Professor Dumbledore stürzte: „Wag es ja nicht meine Kinder auch nur in irgend einer Art und Weise zu schikanieren oder einzuschränken. Denk nicht einmal dran sie weiter zu manipulieren du alter Bastard!"

Damit nahm sie ihm den Zauberstab aus der Hand und richtete ihn gegen Dumbledore selbst: „Wir sind zwar Geister, haben aber ausnahmsweise die Macht erhalten, uns zu materialisieren. Wir können trotzdem nicht durch irgendwelche Flüche getroffen werden, sehr wohl aber können wir jeden von euch mit jedem beliebigen Fluch belegen. Seid gewarnt ihr alle!"

Nur langsam setzte sich das soeben von Lily Potter gesagte. Die anderen vier schauten grimmig besonders die Malfoys und die Dursleys an. Dann sagte James Potter: „Was ihr hier gemacht habt ist unverzeihlich, doch wie ich bemerkt habe, wurden die entsprechenden Personen bereits gerecht bestraft!"

Nun mischte sich der Minister ein: „Auch wenn sie wie das Ehepaar Potter aussehen, haben Geister keine Rechte, also verschwinden sie!"

James grinste nur diabolisch und sprach weiter: „Es gibt aber andere Möglichkeiten zu unserem oder besser gesagt das unsere Kinder zu ihrem Recht kommen. Das was ich ihnen nun sage ist notariell unter anderem bei Gringotts und bei fünf Zaubereiministerien, dem deutsch, dem französischen, dem russischen, dem japanischen und dem amerikanischen Zaubereiministerien hinterlegt. Es ist unanfechtbar und bereits vom großen Rat der weltweiten Zauberei für legitim anerkannt worden."

Hier machte James eine bedeutungsvolle Pause, weil in dem Moment ein schwarzer Uhu herein geflogen kam und ein Dokument beim Minister ablieferte. Dieser las das Schreiben und wurde dabei immer blasser.

Dann sagte er an alle gerichtet: „Dies scheint alles seine Richtigkeit zu haben. Bitte Mr. Potter sprechen sie weiter!"

Professor Dumbledore schaute sich nur verwirrt um, während dessen versuchten die Familien Malfoy und Dursley heimlich die große Halle zu verlassen. Sie wurden aber von Lily entdeckt, die darauf hin mit Dumbledores Zauberstab auf die Malfoys deutete und rief: „Petrificus Totalus familare Malfoy!" Dann drehte sie sich in richtung Dursleys und rief nochmals den Spruch aber in abgewandelter Form: „Petrificus Totalus familare Dursley!" Das Ergebnis war frappierend. Alle sechs waren magisch gefesselt und konnten sich nicht mehr bewegen. Dies und besonders die Tatsache, das niemand diesen Zauberspruch kannte versetzte die anwesenden Zauberer in höchstes Erstaunen.

"Was hat das zu bedeuten!" brüllte nun Dumbledore.

"RUHE, ALLE ZUSAMMEN!" schrie nun Sirius

Jams sprach dann gleich weiter: „Dies hat alles so seine Richtigkeit. Diese beiden Familien sind Verbrecher der übelsten Sorte! Es liegen an den entsprechenden Stellen alle Beweise vor, für das was ich ihnen nun erzählen werde."

Während dessen wurden Harry und Evelyn von ihrer Mutter Lily in den Arm genommen, die sie tröstete: „Wir müssen das tun, man muss verstehen, dass das was man euch angetan hat nicht ungesühnt bleiben darf!"

Evelyn und Harry nickten, als James weiter fort fuhr: „Diese beiden Familien sind das schlimmste, was man sich nur vorstellen kann. Aber der Reihe nach. Als vor gut 16 Jahren wir beide, Lily und ich von Voldemort umgebracht worden sind hatten wir zwei Kinder, Zwillinge, nämlich die beiden hier Evelyn und Harry. Dann sorgte unser werter Professor Dumbledore dafür, das Harry, obwohl wir es extra in unserem Testament hinterlegt hatten das keines unserer Kinder zu den Dursleys kommen durfte…"

Zornig schaute er und Lily in Richtung Dumbledore: „Davon wusste ich nichts, ich habe nie ein Testament erhalten…" verteidigte sich Dumbledore.

„Das glaub ich dir nicht!" fuhr ihn Lily an, doch James beruhigte sie.

Dann sagte er: „Wie dem auch sei, ich glaube es auch nicht, aber zumindest im Moment können wir nichts anderes beweisen. Aber das Evelyn nicht zu ihrem Bruder kam ist unverzeihlich und dafür musst du dich verantworten!"

„Ich wusste doch auch nicht, das ihr Zwillinge hattet, ich habe davon erst erfahren als ich von Sirius davon, nach dessen Flucht aus Askaban, erfahren habe. Ich habe dann geglaubt, das eure Tochter bei dem Überfall auch ums Leben gekommen war!"

Nun fuhr James kopfschütteln fort: „Evelyn kam in die Hände der Malfoys. Ihr wurden schlimmste Misshandlungen zugefügt und ab ihrem zwölften Lebensjahr war sie eine Art Sklavin von diesem perversen Draco Malfoy, später dann wurde sie mehrfach über Monate von ihm und seinem Vater vergewaltigt. Als sie sich dann vor etwas mehr als einem halben Jahr dagegen wieder zur Wehr setzte, wollte sie diese abartige Malfoy auf den Strich schicken. Dabei wurde sie dann zufälliger Weise von Harry befreit."

Entsetzen war in allen Gesichtern zu sehen.

„Unserem Sohn ging es nicht besser. Jahrelange Misshandlungen und regelrechte Folter und zum Schluss war er wehrlos einer Gruppe von Homosexuellen ausgesetzt, die ihn mit ihren Spielchen zu Tode foltern wollten. Und das mit dem Wissen und dem Einverständnis der Dursleys, und das obwohl du Petunia, die Schwester von Lily bist. Wie er dort flüchten konnte ist mir ein Rätsel, aber er hat es schwerst verletzt geschafft und auch noch zufälliger Weise seine Schwester gerettet."

Nun meldete sich der Zaubereiminister wortgewandt: „Hiermit nehme ich die Familien Malfoy und Dursley fest, wegen Freiheitsberaubung, Folter, Vergewaltigung und schwerster Kindesmisshandlung!"

Nun mischte sich erstmals Sirius ein: „Zu spät werter Herr Minister, sie sollten das Pergament zu Ende lesen. Harry und Evelyn haben auf Anordnung des weltweiten Zaubereirats die Genehmigung erhalten, die Strafe selbst fest zu legen und das Urteil, das sie fällen, wenn sie wollen, auch selbst zu vollstrecken!"

Dann wandte er sich an Harry und Evelyn: „Habt ihr ein Urteil gefällt?"

Hier wurden sie von einem aufgebrachten Dumbledore unterbrochen: „Das könnt ihr nicht machen, jeder Mensch sollte eine zweite Chance erhalten…!

„RUHEEEE!" schrie nun Tonks, „Mischen sie sich nicht ein, die Entscheidung des weltweiten Zaubereirats ist endgültig und wenn sie sich nochmals einmischen werden sie mich kennen lernen, Dumbledore, schließlich war ich Evelyns Patin und hatte nie die Chance mich um mein Patenkind zu kümmern. Also alter Mann halte deinen Mund oder du kannst mich erleben, wie du es dir nie für möglich gehalten hast!"

„Meine Unterstützung hat sie ebenfalls!" meldete sich nun auch ein grimmiger Remus.

Evelyn und Harry schauten sich derweil an und baten dann Remus und Tonks zuerst die Malfoys auf zu stellen, die ja noch immer von dem Fesselfluch bewegungsunfähig auf dem Boden lagen.

Harry nickte Evelyn zu, die dann an Tonks, Remus und Sirius gewandt sagte: „Tante Nym löse bitte von den drei Malfoys die Fesseln, damit ich das Urteil fällen kann."

„Schatz bist du dir sicher?" fragte Tonks in Richtung Evelyn.

Die nickte nur und wurde noch von Harry unterstützt: „Mach sie ruhig los…"

Mit grimmigen Gesichtern standen die Malfoys da, als Evelyn ihr Urteil sprach: „Als erstes werden euch alle Güter die ihr besitzt abgenommen und davon wird ein Kinderheim für magische Weisen mit einer angegliederten Spezialklinik für traumatisierte und gefolterte Kinder gegründet. Außerdem soll die Familie Malfoy, deren letzte drei Vertreter hier angeklagt sind keine Nachkommen mehr zeugen können…"

Mit einem dreifachen Schrei rissen die Malfoys ihre Zauberstäbe aus den Roben und ohne das irgend jemand eingreifen konnten schrien sie zu dritt: „Avada Kedavra…"

Aber nichts geschah. Bevor sie nochmals den Fluch aussprechen konnten, waren sie von Remus, Sirius und Tonks entwaffnet und gefesselt.

Evelyn sprach seelenruhig weiter: „…auch ja und drittens verurteile ich die Familie Malfoy dazu ihr restliches Leben als Squibs zu verbringen. Ihnen wird die Magie entzogen. Und da das Urteil bereits seit einer Woche rechtskräftig ist, haben Harry und ich vor einer halben Stunde dafür gesorgt, dass der zweite und dritte Teil des Urteils bereits vollstreckt wurde. Der erste Teil wird im Moment von Gringotts veranlasst. Sie können gehen, es sei denn sie wünschen mit ihrem Halbblut Lord zu sprechen. Ich kann ihnen gerne einen Portschlüssel für ihre Reise generieren!"

Mit vor Zorn glühenden Augen stand sie wie ein Racheengel vor den dreien. Die Malfoys waren Geschichte und jeder realisierte, so langsam was sich gerade hier abspielte.

Ohne große Pause drehte sich nun Harry zu den Dursleys, die bereits von Lily und James von ihren Fesseln befreit worden waren.

Er sprach in ruhigen und bestimmten Ton: "Ebenso wie die Familie Malfoy soll die Familie Dursley, deren letzte drei Vertreter hier ebenfalls angeklagt sind keine Nachkommen mehr zeugen können…"

Ein Aufschrei ging durch die Menge, aber Harry zählte sein Urteil emotionslos weiter auf: „…außerdem wird ihnen im Moment auch sämtliche Besitztümer entzogen und davon wird ein Kinderheim für Muggel-Weisen mit einer angegliederten Spezialklinik für traumatisierte und gefolterte Muggel-Kinder gegründet. Und als letztes wird überall in der Weltpresse im Moment Berichte lanciert, die von den Taten berichten. Ihr seid damit weltweit gebrandmarkt. Beide Familien haben nur noch, was sie auf dem Leib tragen. Seht zu, ob ihr damit überleben könnt. Wir haben es ja schließlich auch geschafft!"

Dann sagte Sirius: „Außerdem wird noch untersucht, wer für die Anwendung des Trankes der vertauschen Identität bei Harry und Evelyn verantwortlich ist. Daher, wurden aus Geschwistern, zwei Menschen ohne jegliche Blutbande. Damit sind Harry und Evelyn und das ist bereist ebenfalls endgültig beim großen Rat hinterlegt worden, keine Geschwister mehr. Somit ist die Beziehung, die die beiden nun führen, bereits seit einigen Monaten auch für legitim erklärt worden!"

Dann nahmen sich Evelyn und Harry in ihre Arme und wurden sogleich von ihren Eltern, Tonks, Sirius und Remus in die Arme genommen. Minutenlang standen sie so dar und waren alle am schluchzen.

Als sie sich wieder ein wenig beruhigt hatten stellten sie fest, das sowohl die Dursleys als auch die Malfoys nicht mehr in der Halle waren. Der Zaubereiminister erklärte: „Ich habe mir erlaubt, das Auroren die beiden Familie an den Ort ihrer Schandtaten gebracht werden, wo sie sehen können, wie sie gerade alles verlieren!"

Sirius hob auf seine unverwechselbare Art und Weise eine Augenbraue und sagte: „Respekt Hr. Minister, ich bin überrascht über ihren Ideenreichtum. Das war eine ganz grandiose Idee!"

Geschmeichelt lächelnd nickte der Minister. Dann fragte er Harry und Evelyn: „Aber warum habt ihr auf den Besitz verzichtet, wie ich gehört haben sind eure beiden Verliese leer?"

Nun grinste besonders James aber auch die anderen vier Geister: „Wie sie ja noch nicht wissen, wurden unter anderem der Fluch der vertauschten Identität an beiden ausgeführt. Damit können sie kein Bluterbe annehmen!"

„Das wusste ich nicht! Aber das bedeutet doch jetzt, dass sie ihr Erbe nicht antreten können, das eigentliche und sehr große Erbe, der Potters und der Blacks und der Evans? Nicht wahr?"

Und dann mit einem gierigen Glitzern in den Augen und mit kühler Berechnung: „Das bedeutet ja das die Erben alle dem Ministerium zufallen. Aber ich denke bei einer guten Zusammenarbeit wäre es möglich den Kindern ein wenig davon zukommen zu lassen!"

Nun zeichnete sich ein gehässiges Grinsen auf dem Gesicht von James ab. Süffisant grinsend sagte er: „Vielen Dank für ihre Fürsorge. Der Gringotts Kobold Mehurian kann ihnen eine Aufstellung über den Innhalt und den Verbleib der großen Verliese machen!"

In dem Moment erschien ein Kobold und rollte ein Pergament aus und las völlig unbeteiligt vor: „Die ehrenwerten Familien Potter, Evans, Black, Lupin und Tonks haben ihr gemeinsames Erbe an die erbberechtigten Evelyn und Harry Potter mit dem Seelenerbe gesichert. Da von beiden Erben ein Abbild der Seele bei Gringotts direkt nach der Geburt hinterlegt wurde und beide seit einem halben Jahr volljährig sind, ist das gesamte Erbe und damit alle 107 Verliese, etliche Schlösser, Häuser und Ländereinen, sowie alle Beteiligungen an den 67 Firmen auf die beiden genannten übertragen worden. Das Erbe, wurde ebenfalls vom höchsten Gremium der Erde, dem weltweiten Zaubereirat, für rechtmäßig anerkannt. Des Weiteren erhalten als erste und einzige Mitglieder dieses Rates, Mr. und Mrs. Potter ein Vetorecht. Alle Entscheidungen des Rates können von nun an nur mit Zustimmung der Familie Potter rechtskräftig werden. Das war es, was ich aufgetragen wurde ihnen mit zu teilen. Alles dies wir morgen weltweit in der Presse verteilt werden. Ich wünsche einen schönen Abend!" damit war er auch schon verschwunden.

Es dauerte noch lange, bis sich die Gemüter beruhigt hatten. Dann, es war schon sehr spät, machte Professor Dumbledore noch eine Ankündigung: „Ich möchte sie noch einladen, morgen früh an der gemeinsamen Bescherung teil zu nehmen. Ich fände es schick, wenn wir in Schlafgewändern uns zum Frühstück treffen würden."

Viele fanden diese Idee reizend und man nahm sich vor die morgen genau so zu machen.