38. Kapitel - 1. Weihnachtsfeiertag

„bla, bla, bla." = Gesprochene Worte

# bla, bla, bla. # = Gedankenübertragung

Übergang aus dem vorherigen Kapitel:

… Und dann mit einem gierigen Glitzern in den Augen und mit kühler Berechnung: „Das bedeutet ja das die Erben alle dem Ministerium zufallen. Aber ich denke bei einer guten Zusammenarbeit wäre es möglich den Kindern ein wenig davon zukommen zu lassen!"

Nun zeichnete sich ein gehässiges Grinsen auf dem Gesicht von James ab. Süffisant grinsend sagte er: „Vielen Dank für ihre Fürsorge. Der Gringotts Kobold Mehurian kann ihnen eine Aufstellung über den verbleib der großen Verliese machen!"

In dem Moment erschien ein Kobold und rollte ein Pergament aus und las völlig unbeteiligt vor: „Die ehrenwerten Familien Potter, Black, Lupin und Tonks haben ihr gemeinsames Erbe an die erbberechtigten Evelyn und Harry Potter mit dem Seelenerbe gesichert. Da von beiden Erben ein Abbild der Seele bei Gringotts direkt nach der Geburt hinterlegt wurde und beide seit einem halben Jahr volljährig sind, ist das gesamte Erbe und damit alle 107 Verliese, etliche Schlösser, Häuser und Ländereinen, sowie alle Beteiligungen an den 67 Firmen auf die beiden genannten übertragen worden. Das Erbe, wurde ebenfalls vom höchsten Gremium der Erde, dem weltweiten Zaubereirat, für rechtmäßig anerkannt. Des Weiteren erhalten als erste und einzige Mitglieder dieses Rates, Mr. Und Mrs. Potter ein Vetorecht. Alle Entscheidungen des Rates können von nun an nur mit Zustimmung der Familie Potter rechtskräftig werden. Das war es, was ich aufgetragen wurde ihnen mit zu teilen. Alles dies wir morgen weltweit in der Presse verteilt werden. Ich wünsche einen schönen Abend!" damit war er auch schon verschwunden.

Es dauerte noch lange, bis sich die Gemüter beruhigt hatten. Dann, es war schon sehr spät, machte Professor Dumbledore noch eine Ankündigung: „Ich möchte sie noch einladen, morgen früh an der gemeinsamen Bescherung teil zu nehmen. Ich fände es schick, wenn wir in Schlafgewändern uns zum frühstück treffen würden."

Viele fanden diese Idee reizend und man nahm sich vor die morgen genau so zu machen.

Im Schlafzimmer von Evelyn und Harry war es stockdunkel. Es war auch erst Fünf Uhr. Harry zog Evelyn zu sich und streichelte Gedanken versunken über ihre Brüste. Davon erwachte Evelyn und schaute ihn mit glücklichen Strahlen in den Augen an. Dann gab Harry ihr einen leidenschaftlichen Zungekuss. Während des Kusses entflammte wieder der Kamin wie von selbst und mehrere Kerzen entzündeten sich auch wieder.

„Ich liebe dich. Ich werd dich immer lieben und nie mehr loslassen. Und das solange ich lebe." Derweil war Harry aufgestanden, ging an einen kleinen Tisch. Auf ihm standen eine Flasche Sekt und 2 Gläser. Er öffnete die Flaschen, schenkte ein und hielt ihr das eine Glas hin.

„Ich möchte aber nichts trinken, ich möchte dich spüren!"

Evelyn kam langsam auf ihn zu und umarmte ihn. Urplötzlich schubste sie ihn auf das Bett zurück und stürzte sich auf ihn. Sie streichelte seine Brust und glitt immer tiefer mit den Händen. Genüsslich zog sie ihm das T-Shirt Stück für Stück von seinen wundervollen Oberkörper herunter und küsste seine Brust.

Sie staunte nicht schlecht dabei: ‚Wow. Ich liebe seine geilen Muckies!' dachte sie sich zum wiederholten Male.

Langsam streifte sie ihm die Boxer-Shorts runter, fuhr mit ihren Händen die Beine entlang und zog ihm die Shorts endgültig aus. Sie streichelte danach seine Beine und küsste jeden Zentimeter, den sie erreichte. Jeder ihrer Küsse entzündete ein erregendes Feuer auf seiner Haut. Es fühlt sich herrlich an und steigerte sein Verlangen nach ihr. Sie genoss welche Macht sie über „ihren" Harry hatte. Dann nahm sie sein Glied zart in ihre Hand und danach fuhr sie sanft mit der Zunge entlang und küsste es sanft.

Harry konnte nicht mehr an sich halten und zog sie langsam wieder hoch. Dann tat er es ihr gleich. Er kniete sich hinter sie, küsste ihren Nacken und streichelte sie. Langsam öffnete er ihr Schlafanzug-Hemd Knopf für Knopf. Er küsste sich sanft seinen Weg nach unten. Als das Hemd offen war drehte sie sich zu ihm um während er vor ihr kniete. Er zog eine brennende Spur mit seiner Zunge und den Lippen über ihren Bauch nach unten.

„Oh Merlin, du machst mich wahnsinnig!" Sie stöhnte bei jeder seiner Berührungen auf. Er zog ihre Hose langsam runter. Jede Sommersprosse, die er fand, bedeckte er mit seinen Lippen und seiner Zunge. Sorgsam darauf bedacht immer um ihre intimsten Stelle herum zu kommen und ihr nicht zu nahe zu kommen, machte er weiter bis die Hose aus war. Es steigerte ihre Lust und ihr Verlangen ins unermessliche.

„Du bist ein Sadist und du weißt das!" kam es stöhnend von ihr.

Er streichelte die Innenseite ihrer Schenkel während er ihr den BH auszog und liebkoste ihre harten Brustwarzen mit seiner Zunge. Ihr Körper bebte vor Begierde.

Dann beugte er sich über sie und streichelte ihre Brüste. Küsste sich wieder nach unten und zog ihr den Slip aus. Er küsste sich sanft den Weg nach oben. Bereitwillig spreizte sie ihr Schenkel und gewährte Harry so den Zugang zu ihrem Schambereich.

Mit seinen Lippen und seiner Zunge glitt er vorsichtig über ihre immer feuchter werdende Spalte und drängte ihre Schamlippen mit seiner Zunge zur Seite. Dann saugte er an den Schamlippen. Nach und nach drang er langsam immer weiter vor und massierte ihre Klitoris mit seiner Zunge. Sie schmeckte unglaublich gut.

Während dessen streichelte er mit seinen Händen sachte ihr Brüste und massierte mit seinen Fingern dabei ihre Brustwarzen. Sie stöhnte immer lustvoller und griff nach seinen Haaren.

Sie seinen Kopf noch ein kleines Stück weiter runter, was Harry verstand und drang mit seiner Zunge in sie ein. Ihr Stöhne wurde immer lauter und intensiver. Ein Vulkan schien in ihr zu brodeln. Sie drückte seinen Kopf fester gegen ihren Schambereich und Harry stieß heftiger mit der Zunge zu. Mit einem Mal schien bei ihr der Vulkan in ihr explodierte und es brachen alle Dämme. Mit einem extasischen Schrei kam sie zum Höhepunkt. Sie keuchte schwer und zog Harry zu sich hoch. Ihre Körper waren verschwitzt. Harry lächelte sie liebevoll und glücklich an dann küsste er sie.

Sanft aber bestimmt drückte sie Harry auf den Rücken. Nun grinste sie ihn lüstern an und sagte mit einer kehligen Stimme: „Jetzt bin ich dran. Und ich verspreche dir, du wirst nicht enttäuscht sein."

„Als ob du mich jemals enttäuschen könntest, Eve, mein Schatz!"

Dann drückte sie Harry aufs Bett und fing wieder an seine Brust Sie glitt mit ihrer Zunge langsam tiefer und streichelte ihn. Sie nahm wieder sein Glied in die Hand und massierte es etwas. Endgültig richtete es sich zu seiner vollen Größe und Härte auf. Erst küsste sie seine Eichel und strich sanft mit ihrer Zunge darüber. Dann öffnete sie ihren Mund und fing an langsam daran zu saugen. Auch Harry fing jetzt an zu stöhnen. Das hatte sie bisher noch nie mit ihm gemacht. Solch ein Gefühl hatte er noch nie erlebt. Nach kurzer Zeit ließ sie davon ab und kam wieder zu ihm hoch.

„Das ist dein erstes Weihnachtsgeschenk für dich. Meine unendliche Liebe." Damit setzte sie sich auf ihn.

Vorsichtig nahm sie ihn in sich auf. Sie senkte langsam ihr Becken. Sie nahm ihn immer tiefer in sich auf, als wollten sie ihn für immer in sich spüren. Mit jeder Bewegung wurde die Erregung der Beiden mehr und stöhnten beide lauter. Als sie schließlich ganz auf ihm saß bewegte sie ihr Becken langsam und lockend vor und zurück. Auf jede Bewegung folgte ein Stöhnen. Harry massierte dabei ihre, wie er immer wieder feststellte, wundervoll geformte Brüste und liebkoste sie mit seiner Zunge. Ihr Liebesspiel wurde immer schneller und verlangender.

Harry und Evelyn bewegten sich, je näher sie ihrem Orgasmus kamen, immer schneller und fordernder. Harry holte sie zu sich runter, küsste sie und unterstützte ihr Bewegungen mit seinen Händen. Er streichelte ihren Po und intensivierte die Bewegungen in dem er sich noch tiefer in sie hinein drängte. Sie wurden beide immer schneller und schienen in größter Ekstase zu kommen. Ihre beiden Körper waren angespannt und sie biss ihn in seinen Hals, fast wie ein Vampir. Ihre Hände krallten sich in seine Oberarme und hinterließen deutliche Spuren. Und dann war es soweit mit einem gewaltigen Ruck wurden sie gleichzeitig über die Schwelle zum Orgasmus katapultiert.

Evelyn sank keuchend auf Harry zusammen. Ihre Körper entspannten mit einem seligen Lächeln auf den Lippen. Harry küsste sie „Das war Wahnsinn Schatz. So intensiv hab ich es mir nicht träumen lassen." „Mit deinem Zauberstab darfst du mich jederzeit bedrohen. Du hast mich regelrecht verzaubert." neckte sie ihn und glitt von ihm runter. Mit einem letzten Kuss verschwand sie in der Dusche, nicht ohne ihm eine Kusshand zu zuwerfen.

Das lies sich Harry nicht zweimal sagen und aus der eigentlich kurzen Dusche wurde ein sinnliches Lustspiel.

Dann gingen sie mit edlen Seiden-Pyjamas zur großen Halle, um an der gemeinschaftlichen Bescherung teil zu nehmen.

Sie trugen beide ein kleines Päckchen in ihren Händen. Harry grinste: „Jeder ein Geschenk, ich freue mich schon dir meins zu geben!"

Evelyn grinste: „Ja auch ich freue mich, dir deine Geschenke zu geben und bin gespannt auf deine Reaktion!"

„Meine GESCHENKE? Ich sehe aber nur eins oder sind da drin mehrere drin?" wollte Harry wissen.

„Warts ab und lass dich überraschen!" war ihre einzige Reaktion.

Derweil hatten sie die Tür zur großen Halle erreicht. Sie gingen hinein und stellten fest, dass sie zu den Letzten gehörten, die hier her gekommen waren.

Sie waren aber nicht unbedingt begeistert hier wieder mit allen anderen zusammen zu sitzen. Einzig die Tatsache, dass die materialisierten Geister ihrer Eltern, Sirius, Remus und Tonks da waren machte es für die Beiden ertragbar.

Die fünf saßen bereits an einem Tisch, an dem nur noch zwei Plätze frei waren. Dort hin setzten sie sich.

Harry und Evelyn begrüßten die fünf: „Morgen Mom, morgen Dad, hi Sirius, hi Remus, hi Nymphodora…"

„Hey!" kam es von der zu letzt genannten. So darf mich nur mein Wölfchen nennen." Remus wurde rot und Tonks musste grinsen.

Harry und Evelyn stellten fest, das alle Familien immer an gemeinsamen Tischen saßen und bereits ihre Geschenke ausgepackt hatten.

Dann gab Evelyn ihr Päckchen Harry mit den Worten: „Hier mein Schatz erst einmal mein erstes Geschenk!"

Harry nahm es und wickelte das Päckchen vorsichtig aus. Er machte große Augen, als er erkannte, was es war.

Es handelte sich um eine Armbanduhr. Nicht nur, dass sie äußerlich genauso aussah wie Sirius seine Armbanduhr, die ja mit ihm für immer hinter jenem Torbogen verschwunden war. Nein, sie zeigte auch, wie die Küchenuhr der Weasleys, wer vom Familien- und Freundeskreis gerade wo war. Der absolute Clou aber war, dass sie in dem Kästchen, in dem Muggeluhren stets das Datum anzeigten, die aktuellen Nachrichten der Zaubererwelt durchgab.

„Wow, das ist unbeschreiblich!" strahlte Harry. Die wieder einmal neidischen Augen von Ron bemerkten sowohl Harry als auch Evelyn. Selbst Hermine und Luna fiel die miese Stimmung besonders von Ron, aber auch von den restlichen Weasleys auf.

Wieder kamen Professor Dumbledore und Professor McGonagall auf sie zugeschritten, wieder in Begleitung des Ministers mit seinem „Hofstaat".

Mit ausgebreiteten Armen, als wolle er Evelyn und Harry begrüßen, stand der Minister dann vor ihnen und sagte: „Lieber Mr. Potter ich möchte sie einladen, die Ferien im Schutz meines Ministeriums zu verbringen. Wir haben schmucke Räumlichkeiten für sie her gerichtet, in denen sie sich völlig sicher fühlen können."

Nun mischte sich Professor Dumbledore ein, als er nun sagte: „Das ist sehr nett Hr. Minister und ich bedanke mich schon einmal im vorne herein bei ihnen, für die Mühen, die sie sich gemacht haben, aber Harry war bisher jede Weihnachtsferien hier verbracht und war immer bestens geschützt! Das soll auch dieses Jahr so bleiben!"

Zwischenzeitlich waren auch die Weasleys heran getreten und Molly Weasley meldete sich nun zu Wort: „Ich denke, da Harry, wie wir erst jetzt fest gestellt hatten, so viel durch gemacht hat, braucht er die Nähe einer fürsorglichen Familie. Und da er sich bisher bei uns immer äußerst wohl gefühlt hatte, wäre es das Beste ihn zu uns in den Fuchsbau mit zu nehmen!" Dazu nickten auch die restlichen Weasleys.

Die Auren der Geister von Lily, James, Tonks, Remus und Sirius waren regelrecht vor Zorn am pulsieren, aber Harry bat sie auf telepatischen Weg sich zurück zu halten. Nur schwer konnten die fünf dem zustimmen. Aber kurz danach hatten sie sich wieder im Griff.

Luna und Hermine runzelten gleichzeitig mit ihrer Stirn. Evelyn hatte einen traurigen Ausdruck in ihren Augen und Harrys Augen drückten nur Zorn aus. Dann bemerkte er, wie es um Evelyns Gemütszustand bestellt war, nahm sie in den Arm und teilte ihr auf telepatischen Weg mit: #Was hast du? Glaubst du wirklich, ich würde irgendwo hin gehen, wo du nicht mit kannst? Ohne dich gehe ich nirgends wo mehr hin. Das schwöre ich dir! #

#Du hast recht und ich sollte das eigentlich wissen. Aber ich werde wohl noch häufiger deinen Liebesschwur hören müssen. Das hilft meinem Selbstbewusstsein und außerdem kann ich das gar nicht oft genug hören! # dabei konnte sie schon wieder schmunzeln.

Darauf hin erkannte Evelyn, das sie von Hermine und Luna aufmerksam betrachtet wurde. Harry hatte sich derweil wieder auf den Minister, Professor Dumbledore und McGonagall und die Weasleys konzentriert, so dass ihm die beiden nicht aufgefallen waren.

Evelyn baute gleichzeitig eine telepatische Verbindung zu Luna und Hermine auf: #Wollt ihr was von mir? Soll ich mit euch über diesen Weg kommunizieren? #

Beide nickten und Hermine dachte: #Lass dich nicht verunsichern. Ich bin mir sicher, dass dein Harry dich nie im Leben im Stich lässt. Ansonsten sag ihm einen schönen Gruß von mir, dann mach ich ihn platt! #

#Ich weiß nicht was Hermine denkt, aber eins kann ich dir sagen. Ich bin sicher, dass Harry gleich sowieso explodiert und den Deppen den Kopf wäscht, der wird dich nie mehr verlassen! Außerdem würde er das nicht überleben, wenn er anders denken würde. Dann würde ich mich um ihn kümmern… # dachte nun auch Luna.

Evelyn sandte ihnen dann grinsend: #Leider könnt ihr noch nicht auf diesem Weg mit einander kommunizieren, aber eigentlich habt ihr beiden das gleiche gedacht. Wir sollten uns gleich einmal zusammen setzten und mit einander quatschen. So von Frau zu Frau! #

Sie sah wie beide ihr energisch zu nickten.

Derweil fand eine kuriose Diskussion zwischen den drei Parteien statt, die sich so „fürsorglich" um Harry kümmern wollten.

Der Minister wandte darauf hin ein: „Liebe Professoren Dumbledore und McGonagall und ebenso leibe Familie Weasley Mr. Potter ist vom Ministerium eingeladen, die Ferien im Schutz meines Ministeriums zu verbringen. Es ist wichtig, für die Zaubereigemeinschaft, dass sie sieht, wie gut wir alle zusammen arbeiten. Damit bauen wir das notwendige Vertrauen auf, um die Bevölkerung zu beruhigen. Außerdem haben wir es uns einiges kosten lassen, für die schmucke Räumlichkeiten, die wir für ihn her gerichtet haben, in denen er sich, wie ich bereits vorhin erwähnt habe, völlig sicher fühlen kann."

Nun wurde es Professor Dumbledore zu bunt, als er nun laut und deutlich sagte: „Das ist, wie bereits gesagt, sehr nett Hr. Minister aber ich denke nicht, das sie nur Mr. Potters Sicherheit, sondern auch ihre Reputation im Auge haben. Harry war und wird, wie bisher auch schon immer jede Weihnachtsferien, hier verbringen und er war immer bestens geschützt und das wird auch diesmal so sein!"

Und an Molly Weasley gerichtet sagte er: „Und ich stimme euch zu, was die Fürsorglichkeit von euch betrifft, aber es wäre einfach zu teuer, ihm bei euch zu schützen. Ich will nicht zu viel von seinem Geld dafür verschwenden! Das wird noch anderweitig benötigt!"

Nun hatte Molly Weasley einen hoch roten Kopf schimpfte nun lauthals: „Ich denke, das sollten wir Harry entscheiden lassen und schließlich hat er uns schon des Öfteren angeboten uns finanziell zu unterstützen. Er wird dafür sicher Verständnis haben und außerdem denke ich, wo er doch so viel durch gemacht hat, braucht er die Nähe einer fürsorglichen Familie und seiner ersten echten Freundin, nämlich meiner Tochter Ginny. Nirgendwo anders als bei uns wird er die notwendige Ruhe finden!" Dazu nickten wieder die restlichen Weasleys und besonders Ginny bekam glänzende Augen.

„Stimmt, zu wem anders als seinem besten Freund und zu seiner Ginny sollte er gehen wollen!" meldete sich nun auch noch Ron zu Wort.

Derweil waren Luna und Hermine aufgestanden und hatten sich zu Evelyn begeben. Sie standen rechts und links von einer nun doch völlig geschockten Evelyn und nahmen sie beruhigend und liebevoll in ihre Arme.

Bevor es nun weiter gehen konnte mit dieser Farce von einer Diskussion kam nun Harrys voraussehbarer Ausbruch: „RUHEEEE, spinnt ihr alle! Was geht euch mein Leben an!"

Die Weasleys, Professor Dumbledore, Professor McGonagall und der Minister waren sprachlos und schauten Harry mit großen Augen an.

Dann sprach er laut und deutlich, aber ohne weiter zu schreien, weiter: „Erstens einmal zu ihnen Hr. Minister. Ich habe keinerlei Interesse für sie in irgendeiner Art und Weise mich vor ihren Wahlkampfkarren spannen zu lassen, oder ihre Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen. Besonders, da sie in Zeiten wo ich echte Hilfe benötigt hatte, sie nicht nur nie da waren, sondern mich als Spinner dar gestellt haben. Vielen Dank kein Bedarf! Doch sie haben wie die beiden anderen Gruppen etwas viel wichtigeres noch vergessen. Doch darauf komme ich gleich noch!"

Dann wandte er sich an Professor Dumbledore und Professor McGonagall: „Besonders bei ihnen Professor Dumbledore möchte ich mich bedanken. Ich habe wirklich keinerlei Interesse mehr ihre Marionette zu spielen. Auch mich von allem notwendigen Wissen fern gehalten zu haben war noch nie hilfreich für mich gewesen. Ich würde mich auch hier über die Ferien, genau so wie im Ministerium, nur wie in Gefangenschaft gehalten fühlen. Ich mache hier noch meinen Schulabschluss aber ansonsten bin ich volljährig und entscheide selber, was ich in meiner Freizeit tue. Auch für sie gilt, das sie etwas viel wichtigeres noch vergessen haben!"

Dann schaute er recht grimmig zu den Weasleys: „Doch was ihr hier abzieht ist ja wohl der Gipfel der Unverschämtheit. Ihr maßt euch an mir eure Tochter beziehungsweise eure Schwester an mich zu verschachern, nur um an mein Geld zu kommen? Und du Ginny, glotz nicht so lüstern, glaubst wirklich, das ich nicht schon längst die beste Wahl der Welt getroffen haben?"

Entsetzen machte sich bei den drei Gruppierungen breit, als sie realisierten, das sie alle ohne Ausnahme vergessen oder einfach ignoriert hatten, das Harry mit Evelyn zusammen war.

Das ganze wurde aber gekrönt, durch die folgenden Aktionen, zuerst von Harry und dann von Evelyn.

Harry drehte sich zu Evelyn sankt vor allen als Zeugen auf die Knie und sagte laut und deutlich: „Du weißt ich liebe dich Evelyn. Ich liebe dich mit ganzem Herzen und Worte können nicht ausdrücken, was ich für dich empfinde. Du bist mein Stern in dunkler Nacht, die Luft, die ich atme, du bist meine Liebe, die mich am Leben erhält. Deshalb möchte ich dich für immer und ewig an meiner Seite haben, bis zum Ende meines Lebens, offiziell...Also … Evelyn willst du meine Frau werden auch vor einem weltlichen Priester, um den Seelenbund zu vervollständigen?"

Evelyn war sprachlos und wusste nicht, ob sie ihre Stimme wieder finden würde, so sehr war sie von ihren Gefühlen überwältigt. Doch irgendwie brachte sie ein stockendes und schluchzendes: „Ja, Ja sehr gerne, ich liebe dich über alles", hervor bevor die Tränen sich ihren Weg bahnten und ihre Wangen hinunterliefen.

Dann, nach einigen Augenblicken, holte sie tief Luft, hob sie ihre Hand und sagte: „Harry hör zu! Ich habe ja zu deinem Antrag gesagt und ich meine es wirklich so. Ich möchte dich sehr gerne heiraten." Bei ihren Worten huschte ein Strahlen über sein Gesicht. „Aber bevor du dich dazu entschließt mich wirklich zu heiraten, muss ich dir vorher etwas sagen. Vielleicht willst du es dir dann nochmals überlegen..."

Harry blickte sie verwirrt an und antwortete lachend: „Eve, mein Schatz, ich hab meine Entscheidung schon lange getroffen, weshalb sollte ich sie jetzt überdenken?"

Evelyn kaute nervös auf ihrer Unterlippe. „Was ist los?" fragte Harry jetzt ernst, als er ihre Unsicherheit bemerkte.

Sie seufzte laut und drehte sich halb von ihm weg: „Du solltest wissen, dass ich..." O Merlin, wie sollte sie es sagen? „Ich...ich bin schwanger Harry. Und nicht nur das, wir bekommen Zwillinge!"

Sie schaute nun auf den Boden und traute sich nicht mehr ihn an zu schauen. Sie fürchtete sich vor seiner Antwort.

„Eve bitte schaue mich an", sagte Harry und hob sanft ihren schönen Kopf an: „Sieh mich an!"

Er hielt seine Hand unter ihr Kinn und zwang sie, ihm ins Gesicht zu sehen. Doch Evelyn hatte immer noch ihre Augen geschlossen. „Ich gebe zu, es kommt etwas unerwartet. Aber.... wirklich zwei Babys? .... Ich meine, wir werden Eltern, also ich werde Vater und du wirst Mutter?"

In seiner Stimme lag ein Ton von Freude und Glück und Evelyn schaute daraufhin in seine Augen. Dort sah sie zu ihrer Überraschung, dass er über alles strahlte. Seine Augen glitzerten und sein Mund hatte sich zu einem breiten Grinsen verzogen.

„Du... du freust dich wirklich?" fragte Evelyn immer noch ein wenig unsicher.

„Ob ich mich freue?" lachte Harry laut auf. „Ich? Natürlich freue ich mich. Wie noch nie in meinem Leben" Jetzt nahm er ihr Gesicht ganz zart und liebevoll zwischen sine beide Hände und sah ihr in die Augen. „Eve weißt du denn eigentlich, was ich mir immer schon immer gewünscht habe? Was ich mir am meisten mein ganzes Leben lang schon gewünscht habe und bisher nie hatte?"

Evelyn schaute ihn fragend und auch erwartungsvoll an.

„Eine Familie! Mein ganzes Leben lang habe ich mir eine Familie gewünscht. Ich selbst und du ja leider auch, haben nie ein richtige gehabt. Und jetzt, jetzt werde ich, nein wir, werden eine haben. Ich werde eine Frau haben und sogar gleich zwei Kinder. Damit sind wir doch eine Familie und schon gleich eine größere!" Er strahlt sie immer noch an.

Und Evelyn lächelte jetzt. Sie wusste es und fühlte es in ihrem Herzen, das er es ehrlich meinte und das seine Freude war echt.

„Ich hatte so Angst davor, wie du reagieren würdest!" stammelte sie leise.

„Süße, du musst dir im klaren sein, nie werde ich dich verlassen!", lachte Harry und beugte sich vor, um sie zu küssen.

„Gleich zwei süße Babys", murmelte er leise vor sich hin. „Ich werde Vater!" Und er lachte nochmals freudig auf. Dann hob er Evelyn hoch und wirbelte sie voller Überschwang herum. Sie fühlte sich dabei wie auf Wolke sieben, ihr Herz fühlte sich plötzlich so frei und schwerelos an. Harry freute sich über die Babys und Harry wollte sie heiraten. Das alles war so überwältigend.

„Ich liebe dich", flüsterte sie an sein Ohr, als sie Arme um seinen Nacken schlang.

„Ich liebe dich auch", antwortete er, bevor er sie küsste.

Dann ließ er sie vorsichtig wieder herunter und sank selber auf die Knie, öffnete liebevoll die zwei unteren Knöpfe ihres Pyjamaoberteils und küsste zärtlich Evelyns Bauch. „Hi ihr Süßen ich hab euch lieb..." sagte er dann versonnen und Evelyn fühlte, dass sie diese drei Menschen – Harry und ihre noch ungeborenen Kinder – mehr liebte, als alles anderes auf der Welt.

Keiner der anwesenden konnte sie der Magie des Momentes entziehen alle standen sprachlos vor Staunen um die beiden herum. So etwas von Liebe hatte noch nie jemand erlebt.

Dann schlich sich ein schelmisches Grinsen über Harrys Gesicht, als ein kleines Kästchen aus dunklem Holz, es hat ein winziges goldenes Schloss, das den Inhalt sicher verschloss, aus der Bademanteltasche zog.

„Als ob ich es geahnt hätte. Ich möchte dir noch etwas geben, mein Schatz."

Mit seinem Zauberstab tippte er kurz gegen das Schloss und die Schatulle sprang auf. Von innen war sie mit dunkel rotem Samt ausgestattet und zwei goldene Ringe lagen in ihr.

„Ich hab dir noch keinen Ring schenken können aber ich denke es ist an der Zeit das endlich zu tun. Diese Ringe haben habe ich aus den Ringen meiner Eltern gemacht, sie haben mir erst kürzlich gesagt, wo ich sie finden konnte, sie sind jetzt ganz offensichtlich ein Erbstück der Potters und wenn es dir nichts ausmacht, dann sollen es jetzt unsere Verlobungsringe und später Eheringe sein. Natürlich, wenn sie dir nicht gefallen, dann können wir auch neue kaufen, aber..."

Sie stoppte ihn, indem sie ihm ihre Hand auf den Arm legte: „Es wäre mir eine Ehre, diesen Ring zu tragen." Sagte sie leise, bevor sie genauer die Ringe betrachtete. „Du weißt, was das für Ringe sind, oder Harry?"

Harry nickte.

„Das sind keine gewöhnlichen Muggelringe", fuhr Evelyn fort ohne auf sein Nicken zu achten. „Das sind Zauberereheringe. Das bedeutet, wenn wir sie einander geben, dass wir für immer mit einander verbunden sind. Wirklich für immer! So etwas wie eine Trennung gibt es bei Zauberern nicht."

„Ja, verbunden bis in den Tod und darüber hinaus." Murmelte Harry.

Jetzt war es Evelyn die nickte. „Du bist dir also absolut sicher."

„Ja", antwortete Harry ohne zu zögern. „Ich möchte nie mehr von dir getrennt sein Evelyn. Ich liebe dich! Bist du dir denn sicher?" fragte er jetzt.

„Natürlich. Ich liebe dich ebenfalls Harry! Für immer...."

Sie sahen sich in die Augen, dann griff Harry in die Schatulle, nahm einen der Ringe heraus und griff nach ihrer Hand, langsam schob er ihr den schweren Goldring über den rechten Ringfinger, er funkelte an Evelyns Hand.

Evelyn sagte nichts, wortlos griff auch sie in die Schatulle und nahm den zweiten Ring, den sie dann ebenfalls über Harrys Finger schob. Einen Augenblick lang hielten sie nur schweigend ihre Hände und blickten auf die funkelnden Ringe. Evelyn spürte plötzlich, wie ihre Haut an der Stelle des Rings warm wurde, dann trat ganz plötzlich ein grün-silberner Lichtfaden aus ihrem und gleichzeitig trat aus Harrys Ring ein rot-goldener Lichtfaden hervor. Er schwebte ein Stück in die Luft empor und kringelte sich leicht, dann erkannte Evelyn, dass es ein Schriftzug war.

„Evelyn Annabelle Evans" stand auf ihrem Lichtfaden und bei Harrys „Harry James Potter".

Die beiden Lichtfäden schwebten aufeinander zu und berührten sich. Die Schrift leuchtete mit einem mal noch heller und schließlich verschwamm der Schriftzug zu zwei großen Buchstaben, es waren ein 'Y und ein H' die ersten Buchstaben ihrer beider Vornamen und sie waren ineinander verschlungen.

Sowohl Harry, als auch Evelyn starrten auf die Buchstaben, der ganz langsam zu einem großen „P" verschmolz und schließlich nochmals kurz aufleuchtete, bis er schließlich verschwand. Immer noch strahlte der Ring an ihrem Finger eine milde Wärme aus. Evelyn blickte zu Harry und ihre beiden Augen trafen sich.

„Jetzt sind wir wirklich verlobt", flüsterte Harry leise. „Für immer."

„Ja, für immer." Hauchte Evelyn, ihre Finger schlangen sich jetzt fest ineinander und beide beugten sich vor, um sich zu küssen.

„Für immer..." ging es Evelyn durch den Kopf und sie lächelte.

Langsam beruhigten sich die Beiden und alle Anderen lösten sich langsam aus ihrer Erstarrung. So etwas hatte scheinbar noch nie jemand erlebt!

Dann drehte sich Harry zu den Weasleys, Professor Dumbledore, Professor McGonagall und dem Minister: „So und damit ihr es auch wisst, wo wir zu erreichen sind. Zuerst werden wir in unserem gemeinsamen Elternhaus in Godrics Hollow Weihnachten verbringen und später dann im Potter Manor in Wales. Pünktlich zum Schulbeginn werden wir dann wieder in Hogwarts eintreffen. Aber eines können sie mir glauben. Nie, wirklich nie werde ich ihnen das vergessen wie sie alle Evelyn übergangen haben…"

Er wurde immer zorniger. Evelyn trat an ihn heran hielt seinen Arm und beruhigte ihn sogleich.

Dann kamen die Geister ihrer Eltern, Lily und James, Sirius, Remus und Tonks auf sie zu und Lily übernahm das Wort: „Evelyn und Harry…ich bin glücklich, das ihr zumindest auf diesem Weg euer Glück findet. Wirklich, auch wenn das so nie geplant war, ist das doch ein Ergebnis, auf das wir alle fünf hier richtig stolz sind. Aber leider bedeutet eure Verlobung, die ihr nun eben mit unseren Ringen vollzogen habt, dass wir nun ins Reich der Toten übergehen können und werden. Dort, aber ich hoffen erst in sehr langer Zeit, werden wir uns wieder treffen. Doch bis dahin alles Gute wir lieben euch!"

Sie hatte nun Tränen in den Augen, wie auch ihr Mann, Sirius, Remus und Tonks. Natürlich auch Evelyn und Harry, obwohl sie gewusst hatten, dass dies so geschehen würde. Sie verabschiedeten sich aufs Herzlichste und dann verschwanden die fünf Geister für immer.

Nach einigen Seufzern seitens Harry und Evelyn lächelten sich beide zu und dann verabschiedeten sie von den Umstehenden.

Evelyn nickte noch Hermine und Luna zu und dann gingen beide in ihre Räume, um sich zur Abreise fertig zu machen.

In ihren Räumen angekommen fiel Evelyn ihrem Harry um den Hals, um ihn aber gleich zu fragen: „Ich habe mit Hermine ausgemacht, das wir uns morgen aber erst einmal bei ihren Eltern treffen. Luna wird auch da sein. Ich hoffe du bist nicht sauer, dass ich das ausgemacht habe. Ich mag die Beiden!"

Harry streichelte ihr sanft über die Wange und sagte: „Natürlich nicht. Wenn du sie magst und du ihnen vertraust, dann ist mir das recht! Wir können schließlich nicht bis an unser Lebensende nur alleine leben. Wir brauchen auch Freunde, ich weiß das auch. Aber ich kann noch nicht so leicht wieder vertrauen. Da brauche ich deine Hilfe!"

„Wir schaffen das und auch alles andere gemeinsam. Da bin ich mir jetzt sicher!"

„Aber erst einmal sollten wir uns mit Luna und Hermine in Godrics Hollow treffen und mit ihnen uns aussprechen. Schließlich habe ich ja noch nicht vorgehabt mich komplett ihnen wieder zu zuwenden!"

„Einverstanden! Ich informiere sie und gebe ihnen einen persönlichen Zweiwege Portschlüssel!"

Damit verschwand Evelyn, um aber eine viertel Stunde später wieder zurück zu sein.

„Erledigt, wir treffen uns dort!" sagte sie nur kurz.

Dann packten sie weiter, um mit einem Zwischenstopp in Godrics Hollow, sich dann endgültig zu den Grangers zu begeben.