Anmerkung des Autors: Sorry das es so lange gedauert hat! Hoffentlich liest irgend jamand weiter! Grins
49. Kapitel: Hermine und Luna
„bla, bla, bla." = Gesprochene Worte
# bla, bla, bla. # = Gedankenübertragung
Übergang aus dem vorherigen Kapitel:
… In ihren Räumen angekommen fiel Evelyn ihrem Harry um den Hals, um ihn aber gleich zu fragen: „Ich habe mit Hermine ausgemacht, das wir uns morgen aber erst einmal bei ihren Eltern treffen. Luna wird auch da sein. Ich hoffe du bist nicht sauer, dass ich das ausgemacht habe. Ich mag die Beiden!"
Harry streichelte ihr sanft über die Wange und sagte: „Natürlich nicht. Wenn du sie magst und du ihnen vertraust, dann ist mir das recht! Wir können schließlich nicht bis an unser Lebensende nur alleine leben. Wir brauchen auch Freunde, ich weiß das auch. Aber ich kann noch nicht so leicht wieder vertrauen. Da brauche ich deine Hilfe!"
„Wir schaffen das und auch alles andere gemeinsam. Da bin ich mir jetzt sicher!"
„Aber erst einmal sollten wir uns mit Luna und Hermine in Godrics Hollow treffen und mit ihnen uns aussprechen. Schließlich habe ich ja noch nicht vorgehabt mich komplett ihnen wieder zu zuwenden!"
„Einverstanden! Ich informiere sie und gebe ihnen einen persönlichen Zweiwege Portschlüssel!"
Damit verschwand Evelyn, um aber eine viertel Stunde später wieder zurück zu sein.
„Erledigt, wir treffen uns dort!" sagte sie nur kurz.
Dann packten sie weiter, um mit einem Zwischenstopp in Godrics Hollow, sich dann endgültig zu den Grangers zu begeben.
Nachdem sie gepackt hatten, erschienen Dobby und Twinky, um das Gepäck nach Godrics Hollow zu bringen.
Evelyn und Harry hatten sie sportliche aber Warme Sachen angezogen. Sie wollten mit ihren Vertrauten gemeinsam nach Godrics Hollow fliegen.
Außerdem brauchten sie nun halt auch ein wenig Zeit, um mit dem eben Geschehnen klar zu werden, nicht das sie es in Frage gestellt hätten, sondern eher um das Glück besser zu begreifen.
Der Rest der Menschen die in der großen Halle mit anwesend gewesen waren, hatten sich in Gruppen zusammen gefunden, um über das eben Geschehene zu sprechen und zu diskutieren. An diesen zwei Feiertagen war doch sehr viel passiert und es hatten sich doch sehr viele Dinge geändert.
Es blieb ab zu warten, was sich in Zukunft daraus ergab und besonders welche Manipulationsversuche stattfinden würden, um Harry oder nun die Potters auf ihre Seite zu ziehen. Das würde aber erst die Zukunft zeigen.
Ron ging derweil auf Hermine zu: „Was streunst du eigentlich bei Potter rum? Willst du was von dem?"
„Was soll das denn heißen? Spinnst du?" fragte Hermine
„Na ist doch klar, andauernd warst du, Hermine, mit ihm oder sogar noch öfter mit ihr zusammen und hast mit ihr andauern rum gequatscht. Meinst du ich hab das nicht gemerkt?"
„Ron, was willst du? Hast du was dagegen, mit wem ich mich unterhalte? Willst du mir vorschreiben mit wem ich mich treffe?"
„Ja, Hermine, das will ich. Besonders wenn es sich um die Potters handelt. Die sind so was von eingebildet und überheblich. Das ist nicht dein Niveau, genau genommen ist das nicht unser Niveau. Du gehörst zu mir und das weißt du!"
„Ron, willst du mir etwa was vorschreiben? Das kannst du vergessen!"
„Hermine, du bist meine Freundin. Und du tust, was ich dir sage. Damit das ein für alle Mal klar ist!"
„Ich sag DIR was Ron und merk dir das ganz genau. Ich bin weder dein Eigentum, noch hast du über mich in irgendeiner Art und Weise zu bestimmen oder Entscheidungen für mich zu treffen. Sondern ganz im Gegenteil. Du hast mir gar nichts mehr zu sagen. Genau genommen bist du ab sofort nicht mehr mein Freund. Ich beende hiermit meine Beziehung mit dir. Eigentlich war das noch nie eine Beziehung, was das mit dir war. Machs gut! Vielleicht findest du jemanden, der dich anhimmelt. Ich bin das nicht!"
Damit stürmte sie furios aus der großen Halle. Unauffällig folgte ihr ein Schüler. Kurz vor dem Gryffindor Gemeinschaftsraum wurde Hermine aufgehalten: „Was ist passiert? Kann ich dir helfen?"
„Es geht schon. Ich habe gerade mit Ron Schluss gemacht! Er meinte mir vorschreiben zu können, mit wem ich mich treffen soll und mit wem nicht!"
„Dieser Arsch, aber ich habe dich gewarnt. Das ist doch zu erwarten gewesen!"
„Du hast ja recht. Übrigens Danke für die vielen schönen Gespräche und das du mir immer wieder zu gehört hast. Das hat sehr gut getan!"
Hermine schaute in liebevoll lächelnde Augen: „Hoffentlich war ich nicht der auslösende Grund, weswegen du mit Ron Schluss gemacht hast!"
Hermine schüttelte wild ihren Kopf: „Das hätte ich nie gemacht und das weist du. Ich weis aber auch, dass du dich nie dazwischen geschoben hättest. Du bist einfach jemand, mit dem ich viel öfter zusammen sein möchte!"
„Ich hab dich sehr gerne Hermine. Vielleicht, nein eigentlich bin ich mir sicher, ich mag dich mehr als nur einen Kumpel. Was machen wir nun?"
„Was machst du in den Weihnachtsferien?"
„Hast du vergessen, Hermine, ich bleibe hier, da meine Eltern sich nicht sicher genug fühlen!"
Dann fasste sich Hermine ein Herz: „Weißt du was, komm doch über die Ferien zu mir. Wir haben ein Gästezimmer, da kannst du übernachten. Und wie es weitergeht, das werden wir dann sehen. Aber ich werde mich morgen zu Hause mit den Potters treffen!"
„Oh, dann komme ich erst übermorgen, wenn dir das lieber ist!"
„Quatsch, ich muss Harry und Evelyn nur darüber unterrichten. Ich denke nicht, das sie mit dir ein Problem haben!"
Dann trennten sie sich und Hermine betrat den Gryffindor Gemeinschaftsraum. Dann ging sie in den Mädchenschlafraum und dachte so bei sich: ‚Da trifft sich ein Slytherin und ein Schlammblut. Mal schauen was daraus wird!'
Dann überzog sie ein Grinsen: ‚Er ist doch schon ganz anders als Ron. Er kann Zuhören, ist Klever, gut in der Schule und gut aussehen tut er auch noch… hey was soll denn das? Hab ich mich da gerade in jemanden verliebt?'
Sie packte ihre Sachen, um sich dann mit Luna zu treffen.
Derweil hatte sich in der großen Halle Ginny zu Dean begeben, mit dem sie ja seit einigen Monaten zusammen war: „Dean, ich will es kurz machen. Das mit uns das ist nichts und das wird auch nichts. Du weist ja das Harry meine große Liebe ist. Er wird schon merken, was er an mir hat. Daher ist es besser, das wir uns nicht mehr sehen!"
Dean nahm das, für Ginny, überraschend locker: „Weißt du Gin, ich hab mir so was eigentlich von Anfang an bereits gedacht. Doch man will die Hoffnung ja nicht ganz aufgeben. Aber wenn ich es mir recht bedenke, dann muss ich dir Recht geben. Wir passen nicht zusammen und werden das wohl auch nie!"
Ginny schaute ihn aus großen Augen an. Sie hatte im Stillen geglaubt, das ihr Dean eine Szene machen würde. Damit wäre sie dann wieder Schulgespräch gewesen. Aber diese Wendung war doch für sie unerwartet.
„Das war es dann also, Dean?"
„Ja, mach es gut, aber glaub mir, Harry kriegst du nie. Der ist nicht deine Kragenweite. Der hält sich sowie so für was Besseres!"
„Hast du ne Ahnung. Der wird mir noch aus der Hand fressen. Spätestens, wenn wir wieder in der Schule zurück sind, dann wird Professor Dumbledore dafür sorgen, das Harry wieder zu uns nach Gryffindor kommt und die andere Tussi bleibt in Ravenclaw…"
Dean schüttelte nur mit seinem Kopf. Neville ebenso, der die letzten Sätze von Ginny mitbekommen hatte.
„Ginny ich glaube du leidest unter einem ausgewachsenen Realitätsverlust. Sie sind beide durch den Seelenbund und durch die magische Verlobung verbunden und können sie sich sowie so nicht mehr trennen. Außerdem werden die beiden Eltern. Du hast nie mehr eine Chance bei Harry. Und das ist auch gut so!"
„Halt die Klappe Neville!" brüllte Ginny.
Neville schüttelte nochmals seinen Kopf.
Derweil war Dean auf Luna zu gegangen und fragte sie: „Hi, Luna, wie geht es dir? Fährst du in den Weihnachtsferien nach Hause?"
„Warum willst du das wissen?" fragte Luna zurück.
„Na wenn du hier bleibst, dann können wir uns doch besser kennen lernen! Das wäre doch was oder?" wollte Dean wissen.
Luna runzelte ihre Stirn und stellte dann fest: „Ich bin mit Nev zusammen. Und ich habe kein Interesse daran, meine Beziehung und meine Freundschaft mit Neville zu beenden. Was bildest du dir denn ein?"
„Hey, Luna, du willst mir doch nicht weis machen, das du auf diesem lahmarschigen Trottel wirklich stehst. Schau dich doch an. Du siehst toll aus, wunderschöne lange blonde Haare, super Figur, Rundungen an den richtigen Stellen und einen Mund der zum Küssen einlädt! Aber was hat dagegen Neville … nichts!"
Nun wurde es Luna zu bunt: „Doch etwas hat Neville, was du nicht hast. Er hat die Sicherheit, wenn er nur will, kann er alles von mir bekommen, was er nur möchte. Mich, meine Liebe und wenn er es möchte meinen Körper. Wann immer er nur möchte!"
Dean war blas geworden und Neville, der die letzten Teile der Auseinandersetzung mit gehört hatte, wurde gleichzeitig hochrot: „Luna, was soll das. Das musst du mir so etwas nicht versprechen…"
„Nev, ich weiß das. Genau deswegen liebe ich dich auch. Aber was ich gesagt habe das meine ich auch so!"
Neville nahm Luna liebevoll in den Arm: „Ich hab dich ganz doll lieb. Danke, dass du mir so traust. Aber ich werde dir niemals was tun, was du nicht willst!"
„Weist du was Neville? Ich würde mich freuen, wenn wir uns über die Weihnachtsferien treffen würden. Ich möchte mehr Zeit mit dir verbringen."
Sie standen dann noch Arm in Arm und unterhielten sich leise flüsternd und niemand bekam mehr etwas mit.
Nur Dean stand mit entsetztem Blick in der Gegend herum. Das war ganz und gar nicht sein Morgen gewesen.
Aber auch Ron und Ginny hatten heute am Vormittag eigentlich nur Niederlagen einstecken müssen.
Mit unguten Gefühlen und enttäuschten Gesichtsausdrücken gingen die jüngsten Weasleys zu ihren Eltern, um mit ihnen dann auch in den Fuchsbau zu verschwinden.
Derweil hatten sich Evelyn und Harry auf den Weg gemacht oder besser in die Lüfte erhoben, um nach Godrics Hollow zu gelangen. Beide genossen, ebenso wie ihre Gefährten, den Flug. Selbst ihre Schlangen, die sich unter den Mänteln um ihre Körper geschlungen hatten, schienen den Flug zu genießen.
Nach zwei Stunden waren sie angekommen und landeten ungesehen von den Muggeln im Park ihres Hollows.
Sie ließen dann ihre Gefährten frei im angrenzenden Gelände des Hollows laufen. Mit einem guten Gefühl der Freiheit und Zuneigung schauten sie ihren sechs Gefährten zu, wie sie zu den anderen magischen Tieren liefen und flogen, um sich mit ihnen zu treffen. Es war ein Anblick der Harmonie und des Friedens. Sie genossen die unbeschwerten Augenblicke, ohne an die noch kommenden Aufgaben und Gefahren zu denken.
Nach einiger Zeit des Genießens verließen sie den Park und begaben sich in das Haus. Dort hatten Dobby und Twinky bereits die Sachen von Evelyn und Harry ordentlich weg geräumt und auch schon Tee gekocht und im Kaminzimmer für die beiden gedeckt.
„Weißt du was mir noch gar nicht so richtig klar geworden ist, ist die Tatsache, dass du jetzt unsere Kinder in dir trägst und wir in ein paar Monaten dann schon mit ihnen rum knuddeln können."
Evelyn kicherte und hieb ihm auf den Arm: „Wag dich ihnen gleich Besen und Quidditch-Ausrüstung zu kaufen. Und zu Anfang solltet du erst einmal ganz vorsichtig sein!"
„Oh menno", machte Harry auf beleidigt, stürzte sich auf Evelyn, um sie durch zu kitzeln. Erst als sie mehrfach Gnade rief ließ er von ihr ab, dann küssten sie sich wieder ausgiebig.
Nach einiger Zeit schaute er sie nachdenklich an und fragte auch schon etwas besorgt: „Muss ich den eigentlich nun mehr darauf achten, das du dich nicht zu sehr anstrengst?"
„Hey ich bin schwanger aber nicht krank! Du brauchst nicht in irgend einer übertriebenen Art und Weise mich schonen. Vielleicht wenn ich dann eine Bauch habe, wird mir zum Beispiel das Bücken oder das Treppen steigen schwerer fallen, aber sonst…"
Nun kicherte Harry: „Oh, oh, dann krieg ich ja ein süßes, dralles Mädel…"
Jetzt stürzte sich Evelyn auf Harry, um ihn um zu schubsen und ihn danach kräftig durch zu kitzeln. Nach einigen Minuten musste nun auch Harry sich geschlagen geben.
Er hielt sie aber in seinen Armen und dann fielen sie schmusend und knutschend über einander her. Sie merkten gar nicht, dass sie auf einmal Besuch hatten.
Harry lies gerade seine Hände unter Evelyns Pullover auf Erkundungstour gehen, was von Evelyn mit einigen wohligen Seufzern quittiert wurde. Dann bemerkten sie, dass sie Besucher hatten und mussten unwillkürlich laut auflachen, als sie die hochroten Köpfe von Luna und Hermine bemerkten.
Nachdem sie sich wieder einigermaßen beruhigt hatten sagte Evelyn: „Hey, Mädels, das ist nicht schlimm. Ihr wisst, wie sehr wir uns lieben, zumindest könnt ihr euch das denken. Und ich habe kein Problem damit, wenn ihr beide das merkt oder uns überrascht. Ich vertraue euch!"
Ein glückliches Lächeln stahl sich auf die Gesichter von Hermine und Luna, aber besonders Hermine betrachtete Harry, was er dazu sagen würde.
Harry, der gedankenverloren seine Hände nicht nur nicht unter Evelyns Pullover hervor geholt, sondern im Gegenteil er fummelte weiter an Evelyns Busen herum, ohne das ihm das bewusst war.
Evelyn, die das natürlich realisierte, grinste und sagte: „Schatz, lenke ich, beziehungsweise mein Körper dich derart ab, das du dich auf nichts mehr konzentrieren kannst und du auch nicht auf die fragenden Blicke von Luna und besonders von Hermine reagierst? Aber ich liebe es, wenn ich deine ungeteilte Aufmerksamkeit habe!"
Nun endlich reagierte Harry, indem er seine Augen aufriss aber dann agierte: „Soll ich mich etwa mehr, vergleichbar wie bei dir, um unsere Gäste kümmern?"
Evelyn hob nur eine Augenbraue: „Wenn du Todes-Sehnsucht hast, dann mach nur weiter…"
Nun kicherten Hermine und besonders Luna, wobei Luna sagte: „Nee, nicht der auch noch. Mir hat die dämliche Anmache von Dean heute Vormittag bereits gereicht…"
Nun hatte sie die volle Aufmerksamkeit der drei und Harry fragte: „Wieso Dean, der ist doch mit Ginny zusammen. Wieso wollte er was von dir?"
„Nun Ginny hat mit ihm heute Morgen Schluss gemacht. Warte mal, was hat sie noch genau gesagt…ach ja… sie sagte folgendes: Hast du ne Ahnung. Der wird mir noch aus der Hand fressen. Spätestens, wenn wir wieder in der Schule zurück sind, dann wird Professor Dumbledore dafür sorgen, das Harry wieder zu uns nach Gryffindor kommt und die andere Tussi bleibt in Ravenclaw…genau so hat sie sich geäußert.
Harry und Evelyn schauten sich an, sagten aber nichts.
Hermine fand es an der Zeit ihre Neuigkeit kund zu tun: „Nun ich hätte da auch noch etwas zu erzählen. Kurz ich habe mit Ron heute Morgen Schluss gemacht. Er wollte mir doch tatsächlich klar machen, wie ich zu ticken habe und was ich tue und mit wem ich mich abzugeben habe und mit wem nicht. Er wollte mir den Umgang mit dir, Evelyn, verbieten. Da hatte ich dann endgültig die Nase von diesem Macho Arsch voll und hab ihm den Laufpass gegeben!"
Erstaunen machte sich nun auf Harrys Gesicht breit. Das war etwas, was er überhaupt nicht erwartet hatte.
Dann grinste er und fragte Hermine: „Und gibt es da jemanden, der deinen Vorstellungen näher kommt!"
Nun musste auch Hermine grinsen und sagte: „Ja da gibt es jemand, der mich in den letzten Wochen immer wieder aufgerichtet hat und der mir menschlich auch sehr viel bedeutet. Aber es ist kein Gryffindor!"
Nun war Harry in seinem Element: „Oh unsere Oberlöwin geht „Hausfremd". Hermine, Hermine, das hätte ich aber nicht von dir gedacht. Jetzt sag auch noch, das es ein Slytherin ist und dann versteht niemand mehr die Hogwarts-Welt!"
Nun schaute ihn Hermine mit rotem Gesicht an und stammelte dann: „Er ist tatsächlich aus Slytherin. Ist das schlimm?"
„Hermine, stellst du mir im Ernst diese Frage?" wollte Harry wissen.
„Nein eigentlich stelle ich dir nicht die Frage, welchen Freund ich mir auswähle, sondern, ob du mit Slytherin im Allgemeinen noch so deine Probleme hast?"
„Weder im Allgemeinen, noch im Speziellen, habe ich Probleme mit den Slys!" antwortete Harry wahrheitsgemäß, „ich habe nur mit speziellen Typen, unabhängig aus welchem Haus sie kommen, ein Problem."
Nun mischte sich auch Evelyn ein: „Zum Beispiel die Malfoys, die Dursleys, die Lestrangs besonders Bellatrix, dann Pettigrew, und natürlich Voldemort, Dumbledore und ein wenig noch den einen oder anderen „alten" Freund oder Freundin, wenn sie sich nicht ändern!"
Harry nickte und schaute Hermine dann offen an: „Jetzt verrat mir doch deinen heißen Lover, ich verrat dir dann auch ein paar Neuigkeiten!"
Nun schauten ihn Luna, Hermine und besonders Evelyn überrascht an. Harry bemerkte das und sagte an Evelyn gerichtet: „Schau nicht so Eve, wenn du ihnen Traust, dann kann ich das auch. Und sie haben mir doch nun auch gezeigt, das sie sich ändern!"
Er schaute in ihre fragenden Gesichter und bemerkte, dass sie es vielleicht falsch verstehen würden. Daraufhin korrigierte er sich: „Ich meinte mit Ändern nicht, das sich Hermine von Ron trennen sollte, sondern das sie ihre eigene Meinung haben soll und sie auch vertreten, vor allen anderen. Das mit Ron tut mir leid, aber meiner Meinung nach war das sowieso zum Scheitern verurteilt!"
„Ach und warum?" fragte Hermine und stellte sich provokativ mit in die Hüften gestemmten Fäusten vor ihn.
„Sachte, sachte, ich will dich hier nicht kritisieren aber Ron ist einfach ein aufbrausender Macho-Arsch, der völlig unsensibel ist und auch nicht besonders viel Anstand und Manieren hat." Erklärte Harry.
Nun lächelte ihn Hermine sanft an und sagte: „Es stimmt, du hast recht. Deshalb habe ich die Sache auch beendet. Und vielleicht habe ich mich auch in Mr. Unbekannt verliebt, wer weis?"
„Nun sag doch schon wer ist denn der Auserwählte, der Glückliche?" wollte nun Harry neugieriger Weise wissen.
„Es ist Blaise. Blaise Zabini und ich habe ihn morgen zu mir nach Hause eingeladen. Er wird auch die restlichen Weihnachtsferien bei uns verbringen!"
Nun grinste Evelyn und neckte Hermine: „Hey, hey, du bist ja eine von der schnellen Sorte. Kaum umorientiert und schon den nächsten Stecher im Bett…" dann lachten alle außer Hermine, die einen roten Kopf hatte.
Als sich die drei beruhigt hatten sagte Hermine trocken: „Wenn er dann mein Stecher wird ist es aber der erste…Stecher…den ich ran lasse!" und hob dann eine Augenbraue.
Nun waren alle über ihre Offenbarung überrascht. Besonders, da Hermine nicht so leicht mit solchen Informationen herausrückte.
Dann sagte Luna ebenso trocken: „Neville und ich sind auch noch nicht so weit, aber das macht doch nichts. Wenn dann soll er es auch sein, mit dem ich das erleben möchte!"
„Lad ihn doch auch ein. Ich würde mich freuen, ihn und dich morgen auch zu sehen!"
„Gerne Hermine, ich schicke ihn über meinen Vertrauten eine Nachricht!"
„Luna, lass doch deine Chimära, wenn sie wieder zurück ist und du Hermine deinen Greif hier im Park einfach laufen. Unsere Vertrauten haben sich bereits mit den anderen magischen Wesen angefreundet und toben mit ihnen hier auf dem Gelände herum!" schlug Evelyn vor.
Harry wandte sich, nachdem Luna ihre Einladung an Neville verschickt hatte, an Hermine und Luna: „Wisst ihr was, ich bin froh, das ihr hier bei uns seid. Ich wünsche mir, dass wir wieder neu anfangen und alle Vergangenheit vergessen. Wäre das für euch beide so in Ordnung?"
Luna und Hermine fielen ihm um den Hals und waren richtig glücklich. Auch Evelyn strahlte die drei an.
Dann schaute sie Harry an und sie tauschten sich kurz telepatisch aus: # Ich würde ihnen gerne einiges erzählen. Hast du was dagegen? #
Harry schüttelte seinen Kopf und sagte: „Nein Schatz mir ist egal, was du mit ihnen besprechen willst, oder was du ihnen an Geheimnissen mitteilen willst."
„Also gut. Ihr müsst wissen, dass wir ab morgen, spätestens übermorgen einen Angriff der Todesser hier in Godrics Hollow erwarten. Seid uns nicht böse, aber das hatten wir wie vieles Andere bereits seit Wochen geplant. Deshalb freuen wir uns, mit euch zusammen bei Hermines Eltern zu sein. Dann aber werden wir hier her zurück kehren und die Todesser bekämpfen!" erklärte Evelyn.
Völlig geschockt sahen Hermine und Luna die beiden an. Sie wollten schon ansetzen, um etwas zu erwidern, als Harry ihnen dazwischen ging: „Glaubt mir, das wir das nicht unüberlegt machen. Aber bevor wir Voldemort endgültig vernichten, müssen wir ihn schwächen. Aber beruhigt euch, wir haben starke Verbündete. Wir werden euch davon erzählen, aber nur euch und euren Partnern, ich hoffe wir werden uns dann auch in Zukunft immer besser verstehen. Ich wünsche mir nicht mehr, als euch und einigen besonderen Freunden zu trauen…ich, nein wir, machen es ja schon!"
