Kapitel 6:

Edward kam. Ich weiß nicht mehr, wie lange wir uns nicht mehr gesehen hatten. Aber plötzlich war er da und schaute mich an. Er sagte nichts, er berührte mich nicht. Er stand einfach nur da. Ich sah seine Augen. Schwarz – so schwarz wie die Nacht – und doch konnte ich den Schmerz erkennen. Dieses endlose Leid…es war als würde ich in meine eigenen Augen schauen.

„Bella" Dass diese wunderschöne Stimme sich einmal so quälend anhören würde, wollte ich nicht wahrhaben. Etwas in mir zerbrach. Mein Schutzwall um mich herum stürzte ein, die Welt drehte sich. Ich brauchte ihn, war der letzte Gedanke, bevor mich die Dunkelheit umgab.

Ich wachte auf und lag auf meinem Bett. Dicht neben mir, und doch ohne mich zu berühren, lag Edward. Er schaute mich mit besorgtem Blick an. Er berührte mich nicht, so sehr er sich doch nach mir sehnte. Ich wusste, dass es so war. Wir fühlten das gleiche. Keiner von uns konnte ohne den anderen. Edward war mein Leben. Ich hatte die verloren, die ich liebte, ihn wollte ich nicht auch noch verlieren. Vorsichtig streckte ich meine Hand nach ihm aus und strich ihm über die Wange. Ich spürte, wie meine Augen feucht wurden und die Tränen liefen. Endlich konnte ich weinen. Ich spürte die sanfte Umarmung. Ich war nicht mehr alleine….er war da, und er würde auch nicht mehr gehen.