Okay, dann wären wir auch schon beim letzten Kapitel und der heißen Szene angelangt!
Hoffe das es euch gefällt... is das erste Mal das ich sowas je geschrieben habe! xD
Longing
Es schien mir als würde ein elektrischer Stoß durch meinen Körper jagen bei dieser Berührung und doch nicht auf die negative Art und Weise.
Schnell, viel zu schnell waren diese warmen Lippen auch schon wieder verschwunden und leicht nervöse und doch etwas verschleierte türkisgrüne Augen sahen in die meinen.
„…glaube ich, hab ich mein Herz verloren."
Erneut legten sich seine Lippen auf meine ohne auf eine Antwort zu warten, waren nun jedoch nicht ganz so zögerlich sondern fordernder.
Ich ließ mich von diesen Gefühlen die mich in diesem Moment durchströmten mitreißen und schloss meine Augen, während ich meine Lippen ein wenig öffnete und dem anderen somit ein Zeichen gab weiter zu machen.
Cecil schien sich diese Gelegenheit nicht entgehen zu lassen und gleich darauf spürte ich auch schon seine Zunge die meine an stupsen, versuchte sie zu animieren.
Aus fast vergessenem Reflex ließ ich mich auf das Spiel ein, während wir die Mundhöhlen des jeweils anderen erkundeten.
Es war anders als früher…
Früher hatte ich keine andere Wahl, keinen eigenen Willen, doch nun geschah all dies mit meinem zutun und ich musste zugeben es fühlte sich gut an, einfach nur überwältigend, berauschend.
Ich wusste nicht warum, aber Cecil schien mir wirklich nahe zu gehen.
War dies Liebe?
Wenn ja, dann fühlte sie sich schön an und ließ mich auch fast meine Berührungsängste vollkommen vergessen, als die großen Hände desbraunhaarigen begannen eine sich in meinen Nacken zu legen, während die andere meine Seite auf und abstrich.
Ich selber hatte mich mittlerweile unbewusst an die Vorderseite seines Hemdes geklammert.
Nach einigen weiteren Momenten in denen unsere Zungen einen feurigen Kampf bestritten, aus dem Cecil klar als Sieger hervor ging, mussten wir den Kuss wieder lösen um Atem zu schnappen.
Gierig sog ich die feucht-warme Luft im Bad ein, während noch immer ein leichter Speichelfaden meinen und Cecils Mund miteinander verband.
Keinen Moment später, wurde ich auch schon an den Hüften gepackt und hochgehoben, automatisch schlangen sich meine Beine um die Mitte des größeren, während dieser sich zurück auf den Weg in unser Zimmer machte und das nächst beste Bett ansteuerte.
Ich wusste in was das enden würde und selbst wenn die Erinnerung an damals mich noch mit Angst erfüllte, Cecils Anwesenheit schien sie einfach fort zu waschen als wäre sie nie da gewesen.
Ich spürte wie die Matratze unter mir nach gab, als Cecil mich auf dem Bett ablegte und sich selber über meine Hüfte postierte, mich somit ans Bett pinnte, mein Oberkörper voller Narben vor ihm entblößt, doch es schien ihn nichts aus zu machen und das freute mich irgendwie.
Er nahm mich hin wie ich war.
Mit einer schnellen Bewegung, entledigte auch Cecil sich schnell seines Hemdes und begann dann langsam mit seinen Lippen spuren über meinen Hals, Oberkörper zu ziehen, fuhr sogar die ein oder andere Narbe mit seiner Zunge nach was mich dazu veranlasste leise aufzustöhnen vor Genuss.
Egal wie sehr ich es hasste von anderen berührt zu werden, wie groß die Angst davor war, diese Berührungen fühlten sich einfach nur verboten gut an, setzte meine Haut in Flammen und veranlasste Erregung durch meinen Körper zu fließen.
Berührungen hatte ich mir nie so gut vorgestellt… zwar zuckte ich hin und wieder zusammen, aber war dies dann eher den Tätigkeiten zuzusprechen die der andere nun begann.
Ich spürte, wie Cecil sanft an eine meiner Brustwarzen griff, während er die andere mit dem Mund bearbeitete, ich schloss die Augen und stöhnte leise.
Während der andere nun beschäftigt war, beschloss ich kurzerhand den nächsten Schritt zu wagen.
Wenn der braunhaarige mir das schon antat, dann wollte ich es ihm nun zurück zahlen und das können dazu besaß ich, hatte ich es mir damals aneignen müssen und nur jetzt schien es mir in gewisser Weise zu Gute zu kommen.
Für gewöhnlich war ich zwar eher derjenige der hinnahm was man mit ihm machte, weil ich früher nie eine andere Wahl hatte, aber nun sah das irgendwie ein klein wenig anders aus.
Ich hob Cecils Kinn mit einer Hand an und küsste ihn, während meine Hand sich kurzerhand um die deutlich sichtbare Beule zwischen Cecils Beinen schloss.
Cecil stöhnte in den Kuss hinein, während ich nun meine Finger unter seine Hose bewegte und begann seinen Penis mit meiner Hand zu umschließen und langsam zu bewegen.
Freudig nahm ich die Laute wahr die der andere von sich gab und ich merkte selbst, wie der Stoff um meine Hüften immer beengender wurde, die Tatsache das der andere noch immer auf dieser saß half dem nicht weiter, ganz und gar nicht, es schien das Ganze nur noch weiter zu steigern.
Unsere Münder lösten sich wieder, sein Atem streifte meine Wange und ich hielt kurz mit dem massieren seines Gliedes inne, erntete dadurch einen leicht wiederwilligen Laut, aber auch das Cecil sich nun auch seiner Boxer entledigte und nun in voller Pracht auf mir saß.
Ich versuchte mich aufzusetzen und begann weiter zu pumpen, als ich einigermaßen aufrecht saß und den Mund des anderen wieder in Beschlag nahm.
Cecils Hände erkundeten währenddessen nun ebenfalls wieder meinen Körper, während meine nicht beschäftigte Hand im Nacken meines Partners lag und sich an ihn klammerte.
„Aleck!", keuchte der braunhaarige zwischen einen unserer Küsse und kam dann auch kurz darauf in meine Hand, wonach ich noch einmal mit flinken Fingern über seine ganze, pulsierende Länge strich.
Der andere sah mich nun mit wildem, leicht verschleierten Blick an, als er mir dann selber schnell meine Boxer von den Hüften entfernte und mich somit von der bedrückenden enge befreite.
Ein keuchen entkam meinen Lippen, welches nur noch intensiver wurde, als Cecil meine Hüften packte, mich ein klein wenig hoch hob und begann langsam einen vorher noch angefeuchteten Finger einzuführen, um mich zu weiten.
Mittlerweile klammerte ich mich fester an den Oberkörper des anderen, zog sein Gesicht wieder näher aber nur um dann ein wenig abzutauchen und Schmetterlingsküsse auf seiner Brust zu verteilen, die Cecil ein wenig freudig aufstöhnen ließ, während nun ein zweiter Finger dem ersten Folge.
Es war ungewohnt, ungewohnt und doch noch ein wenig bekannt dieses Gefühl, aber die Hitze, welche durch Cecil ausgelöst wurde und durch meinen Körper pulsierte, machte es wieder weg und ließ mich entspannen.
Es fühlte sich schön an in seinen Armen zu sein.
Schon merkwürdig wenn man bedachte, das ich noch nicht so lange zuvor vor einer simplen Berührung zurück gezuckt war, aber wahrscheinlich war der braunhaarige einfach nur eine Ausnahme.
Okay, er war eine Ausnahme wenn er mich schon so schnell in seinen Bann ziehen konnte.
Lust begann meinen Körper weiter zu füllen und als Cecil gerade den dritten Finger verwenden wollte, hielt ich ihn kurzerhand davon ab.
Überrascht sah der andere mich an, während mein Blick immer mehr durch die Lust zu verschleiern schien, mein Atem schnell wie auch mein Herzschlag.
„Nein… Cecil-kun… ich will… dich.", keuchte ich leise ins Ohr des anderen, ehe ich ihm leise in dieses hineinbiss und daran knabberte und saugte.
Cecil schien mich zu verstehen und keinen Augenblick später hatte der andere mich auch schon umgedreht und sich positioniert.
Ohne groß abzuwarten, begann er dann auch schon zuzustoßen und diese plötzliche Bewegung, dieses Gefühl ihn in mir zu haben ließ mich leicht aufschreien.
Leichter Schmerz schoss mir durch den Hintern, als Cecil sich in mir zu bewegen begann, eine Hand währenddessen um meinen Bauch geschlungen, während die andere sich mit meiner verflocht als er weiter zustieß.
Ich begann mich zu entspannen, hörte den anderen gegen mein Ohr keuchen, während er begann ein angenehmes Tempo für uns beide zu finden.
Auffordernd hielt ich mit meiner Hüfte gegen seine, wollte dass er ein wenig schneller, härter zu stieß.
Ich sah zwar vielleicht nicht so aus, aber wenn dann richtig.
Cecil kam meinen Wunsch nach und zog sich ein klein wenig zurück, ehe er fester zustieß, sodass ich tatsächlich Sterne sah und lauter zu keuchen begann, hatte Cecil meine Prostata erwischt.
Die Laute die ich von mir gab wurden lauter, unkontrollierter, als Cecil dann auch noch nach vorne in meinen Schritt griff und mein Glied zu bearbeiten begann.
Er trieb mich in den Wahnsinn.
Unsere verschwitzten Körper klebten förmlich aneinander, während Cecil sich in einem schnellen Tempo in mich bewegte, dies und die Bewegungen seiner Hand ließen mich meinem Höhepunkt immer näher kommen, sodass ich als es soweit war meinen Kopf in den Nacken warf und mit verschleierten Blick seinen Namen rief.
Kurz darauf spürte ich auch wie der andere mit einem lauten Keuchen und meinen Namen auf den Lippen in mir kam und sich sein Sperma sich in mir zu verteilen begann.
Ein letztes Mal stieß er noch zu, ehe er sich zurück zog, ebenso wie seine Hand, nur um mich erneut stürmisch zu küssen und meine Zunge zu beanspruchen.
Als die Luft wieder knapp wurde und wir uns kurz voneinander lösten, sah ich in die leuchtenden türkisgrünen Augen Cecils und lächelte ihn leicht an.
„Ich glaube ich hab es vergessen zu erwähnen, aber ich glaube ich habe mich schon seit unserer ersten Begegnung, nein auch gestern schon in deine Stimme und heute auch in dich verliebt…", flüsterte ich ihm zu und merkte wie sein Blick weicher, liebevoller wurde und er seine Stirn gegen meine legte, nicht den Blickkontakt unterbrechend.
Wir lagen nun nebeneinander und ohne hinzusehen schnappte sich Cecil die völlig verrutschte Decke und zog sie über uns.
„Tja, dann sind wir glaube ich schon mal zwei.", antwortete er mir ebenfalls lächelnd, brachte mein Herz somit zum schneller klopfen, während die schon die ganze Zeit präsente Hitze in meinen Wangen sich zu verstärken begann.
Mit diesen Worten und einem letzten Kuss, kuschelten wir uns aneinander und ehe ich mich versah, war ich auch schon eingeschlafen.
Leicht grummelnd wollte ich mich zur Seite drehen und weiter schlafen, als ich das Geräusch meines verhassten Weckers hörte, konnte mich jedoch kein Stück bewegen, weswegen ich meine Augen langsam öffnete, nur um sie einen Moment später vor Überraschung aufzureißen, als ich direkt in das schlafende Gesicht Cecils sah, der seine Arme um mich geschlungen und seine Beine mit meinen verhakt hatte, beide vollkommen nackt und nur von einer leichten Decke bedeckt.
Rot anlaufend, dachte ich an die gestrige Nacht zurück und musste kurz schlucken, im Nachhinein war mir diese Aktion schon ein klein wenig unangenehm, auch wenn ich es nicht bereute, überhaupt nicht.
Es war wesentlich besser als das was damals… aber wahrscheinlich deshalb, weil dies hier aus freien Stücken geschehen war und es mit der Person war, die ich in mein Herz gelassen hatte.
Mein Blick wurde sanfter und vorsichtig strich ich mit der Hand eine Haarsträhne aus dem Gesicht des braunhaarigen, nur um kurz darauf in zwei türkisgrüne Seen zu blicken die mich noch etwas müde aber dennoch freundlich ansahen.
Mit einem Mal spürte ich, wie meine Wangen wieder heißer wurden und wandte etwas meinen Blick ab.
„Morgen…", murmelte ich leise und erhielt nach kurzem schweigen, einen kurzen Kuss auf die Wange von dem anderen, ehe sich dieser aufsetzte und gähnend streckte.
„Morgen Aleck!", lächelte er, als er dann auch gleich aufstand.
Unsicher sah ich zu Boden, als sich mir eine Hand ins Blickfeld schob, die Cecil gehörte.
„Komm, lass uns duschen gehen und dann in den Unterricht. Ich will doch nicht gleich am zweiten Tag zu spät sein.", meinte er, während er mich hoch zog, sodass ich gegen seine Brust landete an der ich für einen kleinen Moment noch verweilte und die Augen schloss.
„Ja, klar.", lächelte nun ich und ließ mich in den kleinen Nebenraum ziehen, nicht aber ohne einen weiteren Kuss zu kassieren.
„Cecil-kun! Hey, muss das denn sein? Die Leute gucken schon und e-es ist mir peinlich…!", flüsterte ich, während der größere mich hinter sich durch die Gänge der Akademie zog und dabei ein breites grinsen im Gesicht hatte.
Die Schüler um uns die uns sahen, begannen bei unserem Anblick zu tuscheln, ob es nun daran lag das Cecil neu war, wir Hände hielten oder weil die anderen mich und meine Berührungsprobleme kannten.
Die Möglichkeit, dass alle drei Sachen zutrafen, hielt ich dabei auch für wahrscheinlich, weswegen ich zu Boden schaute.
„Ach komm schon Aleck, was ist schon dabei? Wir gehen doch nur zum Klassenzimmer.", antwortete Cecil mir und sah mich kurz über die Schulter hinweg an, ich seufzte.
„Wenn du meinst… aber es ist trotzdem… was ist wenn die anderen ein falsches Bild von der Situation bekommen… und vor allem eigentlich die Regel…", gab ich leise zurück, schielte von einer Seite zur anderen und sah Takeru aus einiger Entfernung mir zu grinsen, ehe er wieder zwischen der Masse verschwand.
Cecil lachte kurz auf.
„Mach dir keine Sorgen und es ist mir auch egal. Aber wenn ich mich richtig erinnere, sind Liebesbeziehungen mit dem anderen Geschlecht verboten und wenn ich das richtig gesehen habe…", sein Blick wanderte kurz an mir hinab, mein Gesicht wurde dunkler als ich verstand.
Wir kamen an unserem Klassenzimmer an und ehe ich erneut etwas sagen konnte, befanden wir uns schon in diesem und unsere Freunde sahen uns mit großen Augen an.
„Kizawa?", erkundigte Masato sich ungläubig und auch die anderen staunten nicht schlecht, als sie uns sahen, ich schluckte.
Wenn ich das jetzt auch noch zu erklären hatte, dann wäre ich doch lieber gleich im Zimmer geblieben.
Mein Gesicht wanderte zwischen meinen Freunden hin und her, ehe es auf Haruka fiel die uns anlächelte, naiv wie immer.
Aus den Augenwinkeln sah ich Cecils lächeln, das in meine Richtung gewendet war.
Ein kleines Gefühl des Triumphes erfüllte mich dann doch.
Es schien so, als hätte wenigstens einmal die naive Männerfalle nicht funktioniert.
Vorsichtig drückte ich die warme Hand die meine hielt.
Stay with me and never leave me again
