Kapitel 14.
Das Leben ist hart, das Leben ist einfach, das Leben ist verdammt noch mal total shit!!
Anmerkungen : Gedanken an Eddie Kursiv
Ich blickte Nessie verwirrt an und versuchte ohne Erfolg eine Maske der Teilnahmslosigkeit aufzusetzen. WER IST RYAN? bildete es sich in meinen Kopf wie von selbst. Langsam drehte ich meinen Kopf in Edwards Richtung. Dieser sah genauso verwirrt aus wie ich. „Ein Typ der den ganzen Samstagabend mit ihr getanzt hat." wiederholte er ihre Worte. Das weiß ich auch!! Er zuckte unsicher mit den Schultern. „Sie hat vorher noch nie an ihn Gedacht." Wütend wandte ich meine Blick von Edward und richtete ihn wieder auf Nessie. Falsche Entscheidung!!
Sie strahlte wie ein Honigkuchenpferd über das ganze Gesicht, wegen diesem Ryan! Ich hatte mühe einen Brechreiz zu unterdrücken. Grummelnd wandte ich mich ab und verlies schleunigst das Krankenzimmer, ich war noch nicht mal in der Lage mich von Charlie zu verabschieden.
Nessie schien verwirrt. „Was hat er denn plötzlich?"
„Was hat er den plötzlich?" äffte ich genervt nach, wie konnte eine einzelne Person nur so Blind sein? Das hatte sie wahrscheinlich von Bella geerbt, die war ja rückblickend auch nicht viel cleverer. Seufzend stieß ich die Krankenhaustür auf und wurde von einer jungen Krankenschwester aufgehalten, die mich seltsam anstarrte. Sie riss die Augen weit auf und ihr knallroter Mund bildete ein großes OH.
„Hallo." säuselte sie und schlug ihre dichten Wimpern nieder. Ich musterte sie als hätte sie einen Hirnschaden. Versuchte die gerade mit mir zu flirten?
Und tatsächlich sie beugte sich doch wahrhaftig vor und lies ihren Finger über meine Brust streichen. „Ich kenn dich gar nicht, wohnst du weiter weg?" Nein aber gewöhnlich besuche ich keine Krankenhäuser.
Ich musterte sie gereizt. Ich hatte im Moment keinen Nerv für so was und wäre echt erfreut wenn sie ihren Finger von meiner Haut entfernen würde.
Ich öffnete gerade den Mund um meine Protest zu äußern als sie näher auf mich zutrat und welche ein Zufall stolperte. Rein aus Reflex fing ich sie auf, scheiß Reflex sag ich euch.
Ein wütendes schnauben lies mich erstarren, diese weibliche Stimme hätte ich unter tausenden erkannt. Langsam wandte ich mich um und blickte wie nicht anderes erwartet in Nessis Milchbraune Augen.
