,,Oh hier…" Claire watschelte zu einem der Kleiderständer im Babygeschäft und griff nach kleinen, rosafarbenen Kleidchen, ,,…sind die nicht soo süß?" Sie grinste, als sie den Kopf zu ihrer Freundin drehte.
Jill hielt derweil den Buggy in dem Eric saß an und sah ihrer Schwägerin schweigend zu.
Beide Frauen haben schon vor längerem ausgemacht heute einkaufen zu gehen. Bummeln, um noch die restlichen Sachen für Claires Tochter einzukaufen.
Die Mall war voll gestopft mit Leuten, Kunden, die in den zahlreichen kleinen Geschäften ihren Besorgungen nachgingen.
,,Na, was meinst du?…" Claire hielt zwei Kleidchen hoch, ,,…lieber das mit der gelben Ente oder das mit dem lila Kuhmotiv?"
Jill schmunzelte leicht.
Sie freute sich für ihre Freundin, auch wenn sie selbst heute eher eine gedrückte Stimmung bei sich bemerkte. Es war kaum eine Woche vergangen seitdem sie ihre eigene Nachricht bekommen hatte und so schön diese auch war, es war noch immer ungewohnt und völlig überrumpelnd.
,,Jill?…Sag mal ist alles klar bei dir?…" wollte Claire wissen, nachdem ihre Freundin schon wieder geschwiegen hatte, ,,…Warum bist du denn so ruhig?"
Die Blondine zuckte mit den Schultern: ,,Keine Ahnung…" sie senkte den Kopf und blickte auf ihren ruhig schlafenden Sohn im Buggy, ,,…ich schätze, ich bin nur irgendwie müde."
,,Ach so…und ich dachte schon, du langweilst dich oder wolltest überhaupt nicht hier sein."
,,Unsinn…" verteidigte sich Jill, kam näher zu Claire und griff eines der beiden Kleidchen, ,,…Ich habe dir gesagt, ich gehe mit und was gibt es wichtigeres, als Klamotten für meine Patentochter anzuschaffen?…Hier, ich finde das mit der kleinen Kuh ganz niedlich."
Claire lachte vergnügt: ,,Ich auch. Ich mag Kühe…" Sie hing das andere zurück an den Ständer und behielt das ausgewählte im Arm. Dann ging sie weiter zum nächsten Ständer und kramte in den Schlafanzügen herum, als sie kurz darauf weiter sprach, ,,…Ach sag, möchtest du deine Sachen wiederhaben?"
Jill war ihr mit dem Buggy gefolgt und hinterfragte: ,,Hm?"
,,Na, die ganzen Neugeborenen- und Babykleidung, die du mir damals geschenkt hast. Die kleine Wiege, die Babyliege und den Maxi Cosi…" ging Claire ins Detail, ,,...Sonst musst du dir für deins wieder alles neu anschaffen und…"
,,Nein, nein, nein…" unterbrach Jill strickt, ,,…es waren Geschenke und du behältst das alles, okay?" Damals hatte Jill noch nicht geahnt, das sie schwanger war. Hatte alle Babysachen, aus denen Eric mittlerweile raus gewachsen war ihrer Schwägerin gegeben.
,,Ich kann verstehen, wenn du das wieder haben willst, ihr wart ja davon ausgegangen, das ihr keine Kinder ehr haben könnt. Die paar Kleider, die du noch behalten hast, reichen ja nie und nimmer für ein neues Baby."
Jill schloss kurz die Augen. Claire wusste noch nicht, genauso wenig wie jemand sonst, das Jill zwei Kinder erwartete.
,,Davon sind wir ausgegangen…Trotzdem, wir warten noch damit, alles wieder anzuschaffen." stimmte die Blondine zu, blickte dann nachdenklich zu Boden.
Claire hielt inne, da sie schon zwei Schlafanzüge ausgewählt hatte und drehte sich zu ihrer Schwägerin um. ,,…Ich kann mir den Grund dafür schon denken…Ist noch immer ein Schock, was?…" stellte sie fest und wusste woran ihre Freundin dachte, an was sie sich erinnerte. Aufmunternd legte sie ihr eine Hang an den Arm und sprach dann weiter, ,,…Jill, es ist alles okay. Das von vor knapp einer Woche hat deinem Baby überhaupt nicht geschadet, du sagtest doch du warst nur zwei Tage später schon bei deiner Frauenärztin und die Untersuchungen wären alle bestens. Mach dir also nicht so viele Gedanken darüber, was passieren könnte, oder ob du wieder…" Claire brach ab. Sie wollte nicht weiter sprechen, um Jill nicht daran zurück zu erinnern. Sie wusste noch sehr gut, wie hart es damals für ihre Schwägerin und ihren Bruder gewesen war, gesagt zu bekommen, nie wieder Kinder bekommen zu können und nur kurz darauf war Claire es gewesen, die ihre eigene Schwangerschaft entdeckt hatte. Sie hatte immer Jills traurige Blick gesehen, wenn sie sich trafen, je größer ihr eigener Bauch wurde.
,,Ich möchte nicht darüber reden…" murmelte die Blondine leise.
,,Okay…" Claire nickte, ,,…vergessen wir das, aber lach doch wenigstens mal, du sieht aus, wie zehn Tage Regenwetter, als würdest du dich überhaupt nicht freuen."
Jill schüttelte den Kopf: ,,…Das stimmt nicht, ich freue mich schon…nur…Chris und ich haben beschlossen, das wir uns nicht zu früh freuen, uns nicht zu früh darauf einstellen, um nicht wieder enttäuscht zu werden…"
Claire nickte, das war nur zu verständlich. Allerdings bemerkte sie auch, nein, sie konnte den Worten ihrer Schwägerin entnehmen, das sie ernsthaft in betracht zog mit Chris zusammen zu bleiben. ,,Ihr versteht euch wieder besser, nicht wahr? Das hat er mir vorgestern erzählt."
Jill bejahte dies: ,,Ja, ich habe es satt mich mit Problemen herum zu schlagen, ich habe es so satt das ständig irgendetwas ist, was mir den Verstand raubt, ich will vergessen, Claire, ich möchte einfach alles löschen, was war, alles abschließen und neu anfangen."
Die Brünette lächelte freudig: ,,Das aus deinem Mund zu hören ist fast wie Musik, Jill."
Beide lachten leicht zusammen und Jill fügte noch hinzu: ,,Es ist so. Ich kann mich wehren, wie ich will, Chris ist und bleibt der Mann meines Lebens, das wird sich nie ändern, egal was passiert, egal, was er auch angestellt hat. Ich komme einfach nicht von ihm los."
Claire fiel ihrer Schwägerin überglücklich um den Hals: ,,Es freut mich für euch, das ihr endlich wieder zueinander finden wollt…" Als sie sich lösten blickte Claire auf Eric herab, ,,…und schon bald, wir der junge Mann ein Geschwisterchen haben."
Jill lächelte auch rang mit sich und wollte schon etwas entgegnen, Claire das Geheimnis offenbaren, doch die Stimme eines Mannes hinter den beiden Frauen unterbrach ihr Vorhaben: ,,Wirklich? Da kann man aber Gratulieren, Misses Redfield."
Stutzig drehten beide Frauen sich um und im Gegensatz zu Claire, erkannte Jill den Mann. ,,Dr. James? Was machen Sie denn hier?"
,,Guten Tag Jill…" der dunkelhaarige Arzt lächelte schmalzig, ,,…ich war mit Einkäufen beschäftigt, als ich von draußen Sie beide gesehen habe, da musste ich Hallo sagen…" er blickte in den Buggy, ,,…der Kleine Mann schläft."
Irritiert musterte Claire den fremden Mann.
Jill sah das und half ihr auf die Sprünge, da Claire damals zwar auch im Krankenhaus gewesen war, aber nicht sonderlich viel mit den Ärzten zu tun gehabt hatte: ,,Das ist Dr. Derek James, er hat Eric damals behandelt, als er die Lungenentzündung hatte."
Jetzt schaltete es bei Claire und sie nickte ihm freundlich zu: ,,Ach ja, guten Tag."
,,Guten Tag, Miss Redfield…" dann wandte er sich wieder an Jill, ,,…Hier, ich habe noch eine Kleinigkeit für meinen Lieblingspatienten."
Überrascht und ein wenig irritiert, sah sie, wie er ein Spielzeugauto zückte. Es wunderte sie wirklich, denn eigentlich hatten sie seit Eric entlassen worden war, keinen Kontakt mehr, außer wenn sie sich in der Stadt über den Weg liefen.
Gut, Derek war damals an Erics Geburtstag auch überraschend noch aufgetaucht und eigentlich fand Jill das ganze hier gerade mehr als komisch, denn sicherlich war er zu seinen übrigen Patienten und besonders zu deren Müttern nicht so nett wie zu ihr.
,,Danke, aber das ist nicht nötig…"
Er hob ihr Einhalt gebietend die Hand, wollte ihr das Spielzeug einmal mehr reichen: ,,Aber, aber! Jill ich versichere Ihnen, ich mache das ohne jedwede Hintergedanken. Einfach nur eine kleine Aufmerksamkeit."
Jill hob beide Augebrauen, Claire sah den Mann schief an und sagte: ,,Ja, dann entschuldigen Sie uns, wir müssen noch weiter."
Jill nickte dem Arzt zum Abschied freundlich zu, nahm das Spielzeugauto jedoch nicht an, zum Glück schlief ihr Sohn, sonst würde er es sicherlich haben wollen.
Die beiden Frauen wollten gehen, doch Derek griff forsch an Jills Schulter, um sie aufzuhalten: ,,Jill, em…was ich eigentlich fragen wollte…"
Missmutig blickte die Blondine auf die Hand des Mannes an ihrem Arm und als seine Augen ihre trafen, zog er seien Hand auch gleich wieder zurück. ,,Verzeihung…" sein Lächeln war fast gespielt, ,,…Ich wollte eigentlich nur fragen, ob Sie nicht doch mal einen Kaffe mit mir trinken wollen, dann könnten wir…"
,,Dr. James…" unterbrach Jill strickt, ,,…ich danke Ihnen wirklich, das Sie so nett zu Eric sind und das Sie ihm damals geholfen haben, aber Sie haben schon einmal eine Absage von mir bekommen, so wird es auch bleiben…" Ihr war natürlich klar, worauf es dieser Mann wirklich abgesehen hatte, ,,…Und mit Sicherheit würde das meinem Mann auch nicht gefallen."
,,Er muss es ja nicht erfahren, wenn Sie…"
,,Dr. James, bitte…"
,,Derek." korrigierte er.
Jill seufzte, er wurde ihr jetzt doch zu aufdringlich: ,,Dr. James…" sie wiederholte es strickt, blieb förmlich, ,,…ich habe nicht vor etwas hinter dem Rücken meines Mannes zu tun. Wenn ich es wollte, wäre das für ihn auch kein Problem, aber ich möchte nicht. Bitte unterlassen Sie es auch in Zukunft meinen Sohn zu beschenken…" sie drehte sich zu Claire, ,,…Komm, wir gehen."
Claire folgte ihr, sie ließen den Arzt stehen.
,,Der war aber wirklich komisch…" sagte Claire, als sie außer hörweite waren und sie sah, das der Kinderarzt das Babygeschäft verließ.
Jill nickte zustimmend: ,,Ja, ich bin froh das er weg ist. Weißt du, er hat Eric etwas zu seinem Geburtstag geschenkt, das fand ich ja noch ganz nett, aber das geht jetzt doch etwas zu weit. Immerhin kenne ich den Mann kaum."
,,Tja, scheint mir, als das er mit der `sei lieb zu Kindern ´- Nummer nur an dich ran kommen wollte."
Jill nickte.
,,Naja, deine Aussage war strickt, den sehen wir nie wieder." Claire schmunzelte, dann wandte sie sich auch schon wieder den Kleiderständern zu…
Chris sah lächelnd hinaus in den Garten.
Er war gerade erst nach hause gekommen, endlich hatte er Feierabend und sein Herz tanzte, denn es gab nichts schöneres, als seinen Sohn mit dem Hund im Garten spielen zu sehen und Jill, die mit wachsamen Augen die beiden beobachtete, nebenbei in Arbeitsunterlagen blätterte. Zu aller Überraschung hatte es vorhin erst zu schneien angefangen. Es war noch nicht allzu kalt, man konnte es mit einer Jacke draußen noch leicht aushalten.
Der Agent mochte es, seiner Familie zuzusehen, es war sein eigener Frieden. Es war perfekt.
Er liebte es Eric und Ben vergnügt mit dem Ball spielen zu sehen, wie der Junge freudig versuchte die mit Leichtigkeit tanzenden Schneeflocken zu fangen.
Er liebte es Jill anzusehen. Er liebte es, wie sie ihre Lesebrille auf ihrer niedlichen Nase zurecht schob. Oh, er liebte sie.
Langsam kam er näher, durchquerte das Wohnzimmer, bis er die Glastür zum Garten erreicht hatte. Er öffnete sie und lächelnd trat er hinaus in den kühlen Winternachmittag. ,,Hallo Leute."
Jill drehte den Kopf, lächelte, als auch schon Ben an ihr vorbei huschte, sein Herrschen begrüßend und mit dem Schwanz wedelnd abschlabbern wollte.
,,Ja, ist ja gut, Ben…Ich bin ja wieder daheim…" Chris lächelte, blickte dann wieder zu seiner Frau, sie am Gartentisch unter dem kleinen Pavillon saß.
,,Daddy!" Eric kam eifrig angehüpft, fiel seinem Vater in die Arme, ließ sich von ihm hoch heben.
Chris lachte: ,,Hey, Junge…" er drückte ihn, ,,Na? Hast du deinen Alten Herrn vermisst?"
Eric nickte eifrig, hielt auf seiner kleinen Hand eine fast geschmolzene Schneeflocke: ,,Guck, für dich."
Der Agent lachte, hauchte seinem Sohn einen Kuss auf die Wange, sah ihn dann wieder an: ,,Fängst du mir noch eine? Oder zwei?"
,,Ja!…" der kleine Junge freute sich, eilte auch gleich wieder los, als Chris ihn abgesetzt hatte. Dann wandte Chris sich endlich Jill zu.
Er setzte sich zu ihr, sah zu, wie sie sich die Lesebrille auszog - ja seit ein, zwei Jahren brauchte sie eine, ohne bekam sie leicht Kopfschmerzen beim konzentrierten lesen und arbeiten.
,,Hey…"
Sie strich sich eine blonde Strähne zurück: ,,Hey…"
Übertrieben grinsend hielt Chris den Augen seiner Frau stand. Sie verzauberte ihn einfach jedes Mal und seit ein paar Tagen war alles viel besser als zuvor. Seit dem beide beschlossen haben, von neu anzufangen.
,,…wie war dein Tag?" wollte sie wissen.
Chris nickte: ,,Anstrengend…ich muss den Chaoten Disziplin und Teamwork beibringen."
,,Ich bin sicher, du machst das gut…" entgegnete Jill, ,,…Ein Chris Redfield macht alles gut, was er anfängt."
,,Ich gebe mir jedenfalls Mühe…" er sah sie noch immer an, ,,…wie war es bei dir?…Euch?"
,,Du kennst deine Schwester, sie war mal wieder im Kaufrausch…" Jill zwang sich ein Lächeln ab, ,,…Sie ist so…wahnsinnig glücklich."
,,Bist du das etwa nicht?…" wollte er wissen, strich ihr eine Haarsträhne hinters Ohr. Er bemerkte gleich, das Jill über irgendwas nachgrübelte, ,,…oder beneidest du sie, weil sie es schon in sechs Wochen hinter sich hat?"
,,Nein…" Jill blickte unter sich und klappte ihre Unterlagen zusammen, die sie für die morgige Konferenz von TerraSave Korrektur gelesen hatte, ,,…Ich em…hoffe, das es noch lange, lange dauert, bis ich an ihrer Stelle bin…"
,,Was ist es denn dann?" er legte einen Arm um ihre Schultern. Fragend blickte er in ihr Gesicht, als sie ihm nicht antwortete, sondern nur zu ihrem Sohn blickte, der noch immer den Kopf zum Himmel streckte, Schneeflocken fing, stupste er mit seiner Nase leicht an ihre Wange, ,,…Hm?…"
Jill besann sich und drehte sich von ihm weg: ,,Ach, später…ist nicht so wichtig…Lass uns rein gehen, ja? Es wird kühl und ich möchte nicht, das Eric sich erkältet." Sie stand auf.
Chris nickte, vertagte es und blickte ihr noch einen Moment hinterher. Er seufzte, mochte es, das Jill sich nicht mehr so sehr von ihm zurück zog. Sie ließ Berührungen zu, ein Küsschen auf die Wange, wenn beide morgens aus dem Haus hetzten. Sie redete wieder mit ihm, sie akzeptierte ihre Situation, so wie er auch und das einzige, was er zu tun hatte, war zu warten, bis Jill so weit war, wieder einen Schritt weiter zu gehen, nicht das er das Ganze nicht beschleunigen wollte.
Er konnte es zumindest versuchen, denn ihm kam eine Idee.
Chris grinste innerlich…
,,Schatz?" Chris stand im Flur im oberen Stockwerk und hatte gewartet, bis Jill Eric zu Bett gebracht hatte.
Sie sah auf, schloss gerade die Tür zum Kinderzimmer und legte lächelnd sich einen Zeigefinger vor die Lippen: ,,Schhh…er ist gerade eingeschlafen." Es war nur geflüstert.
Chris lächelte ebenfalls, nickte und griff ihre Hand, zog sie ein Stück weiter weg und sah sie dann an, er sah ihren fragenden Blick.
,,Bist du schon müde?" wollte er wissen.
Jill schüttelte den Kopf, es war immerhin erst kurz nach acht.
Schelmisch grinste Chris: ,,Hast du vielleicht Lust mit mir aus zu gehen?"
Verdutzt hielten ihre Augen seinen stand: ,,Jetzt?"
Er nickte. Die Idee war ihm spontan gekommen und er hoffte, das er Jill damit überraschen konnte, das er ihr eine Freude machen konnte und das er ihr vielleicht wieder noch ein Stück näher kommen konnte.
Jill blickte unter sich. Sie mochte es, wie er sich in den letzten Tagen, Wochen bemühte, doch ihr blieb nichts anderes übrig, als ihn zu enttäuschen. ,,Ich kann nicht…"
Chris sah sie weiter an, ließ bereits seine Schultern hängen und seufzte schwer. Er wollte etwas sagen, doch als Jill seinen Blick sah, wusste sie, was er annahm. Sie schüttelte einmal mehr den Kopf: ,,Nein, das ist nicht der Grund. Glaub mir nicht, ich wollte nicht…Wir waren schon lange nicht mehr alleine unterwegs…ich kann nicht wegen Eric."
Der Agent verdrehte amüsiert die Augen, Hoffnung keimte mit einem Lächeln in ihm auf und er blickte ihr noch einmal in die Augen: ,,Schatz, glaubst du, ich würde nicht an ihn denken?…Ich habe vorhin mit Susan telefoniert, sie wird rüber kommen und so lange auf ihn aufpassen." Mit ihren Nachbarn waren die beiden mittlerweile eng befreundet.
,,Echt?"
Chris lachte leise und glucksend bei ihre Gesichtsausdruck und nickte: ,,…Ja, ich brauche nur noch mal anzurufen und zu sagen, das du eingewilligt hast."
,,Und meine Arbeit?"
,,Jill, es ist Freitagnacht, du hast noch ein ganzes Wochenende Zeit, um die Unterlagen durchzusehen…Außerdem arbeitest du zu viel." Chris blickte sie mit einem schmunzeln an, setzte einen seiner Hundeblicke auf, denen Jill selten widerstehen konnte.
Resignierend gab sie nach und sie zuckte lächelnd mit den Schultern: ,,Und was haben Sie mit mir vor, Mister Redfield?"
,,Warten Sie es ab, Misses Redfield." Er zuckte unschuldig mit den Schultern…
