Natürlich hatte Eric sich gefreut seine Mutter wieder zu sehen, hatte er doch nicht wirklich verstanden was los gewesen war.

Es war auch besser so. Chris hatte sich frei genommen, das er Jill zum Arzt begleiten wollte.

Hand in Hand verließen sie die Frauenarztpraxis von Dr. Alexandra Green. Kaum waren sie draußen hauchte er Jill einen Kuss auf die Lippen.

Überrascht blickte sie drein, ging neben ihm her, durch die belebte Stadt Washingtons. Der Verkehr war nicht weniger als sonst, trotz der verschneiten Winterlandschaft. Die Schaufenster waren alle schon Weihnachtlich bestückt, kein Wunder da in knapp zwei Wochen schon das große Fest anstand.

,,Wofür war das?" wollte sie wissen.

Chris grinste übertrieben: ,,Der war für dich, dafür, das du mich so glücklich machst."

,,Tue ich das?" fragte sie amüsiert, blickte zu ihm.

Er nickte: ,,Ja, du schenkst mir noch einmal die Vaterfreuden."

Jetzt lächelte auf Jill.

Es stimmte, es war wirklich alles in Ordnung. Mehr sogar als das, denn auf dem Ultraschall konnte man schon das Geschlecht eines der Zwillinge erkennen. Eric würde auf jeden Fall noch einen Bruder bekommen.

,,Was glaubst du, was der andere Zwilling ist?" wollte Jill wissen.

Chris zuckte mit den Schultern, steckte seine freie Hand in die Jackentasche: ,,Keine Ahnung…steht immerhin fünfzig zu fünfzig. Was glaubst du?"

Jill atmete durch: ,,Ich weiß es nicht…" Ja, das zweite Baby hatte sich etwas hinter dem Ersten versteckt, man hatte es nicht sehen können.

,,Worauf hoffst du?"

Sie sah ihn an: ,,Worauf hoffst du?"

Chris grinste, blickte kurz nach beiden Seiten, da sie die Straße überqueren mussten. Er räusperte sich: ,,Ich habe dich zuerst gefragt."

Jill lächelte einmal mehr: ,,Keine Ahnung…ich denke…" sie wusste genau, was sie wollte, auch wenn es ihr klar war, das die Entscheidung bereits gefallen war, das die Geschlechter ihrer Zwillinge schon feststanden, ,,…Ich glaube ich hätte gerne auch eine Tochter." Sie dachte an Claire.

Chris drückte ihre Hand: ,,Dann wird es so sein."

Amüsiert schüttelte sie den Kopf: ,,Das kannst du nicht sagen…Vielleicht gibst du nur das Y-Chromosom ab, so was kann man nie wissen, zumal schon feststeht, das wir einen zweiten Sohn bekommen werden." Ja, die Chance auf ein Mädchen war klein, sehr gering.

Er blieb stehen, drehte sie zu sich um und legte ihr eine Hand an den Beweis ihrer Schwangerschaft: ,,Doch…ich hätte auch gerne noch eine Tochter, dann wäre es perfekt, vor allem, wenn sie so aussehen würde wie du…"

Sie lächelte, fand es süß, so wie er es eben sagte.

,,…aber ganz gleich was es ist, ich bin schon froh wenn ihr drei alle gesund bleibt."

Zustimmend nickte Jill: ,,Ja, ich auch und mal abgesehen davon hat ein Stall von Jungs doch auch etwas…" feixte sie, stupste dann an seinen Arm, ,,…Na komm, `Daddy´…Wir haben noch fast ein halbes Jahr zeit, suchen wir für den Sohn den wir schon haben ein Weihnachtsgeschenk aus."

Chris blickte ihr in die Augen…


Wenig später schon waren sie in einem Kaufhaus.

Sie gingen nebeneinander her, ratlos, was sie ihrem Kind schenken sollten, sahen sich die Spielsachen an. Viele andere Menschen waren ebenfalls hier in diesem Kaufhaus, nicht wenige in der Spielzeugabteilung.

So frostig und kalt es draußen auch war, hier drin war es heiß wie die Hölle.

,,Uh…" schnaufte Jill, öffnete sich ihren Mantel, zog ihren Schal aus und verstaute ihn in ihrer Handtasche, ,,…hier ist eine Bullenhitze."

Chris hob eine Augenbraue, riss seinen Blick von den Bauklötzen zu ihr rum und fragte amüsiert: ,,Ist dir schon wieder warm?" Sie hatte oft an unmöglichen Orten heiß seit sie schwanger war, aber das war wohl normal. Mitunter musste er ihr zustimmen, er selbst konnte nicht von sich behauten, das er noch viel frieren musste.

,,Warm?…" Jill blickte in seine Augen, ,,…Ich komme mir vor, als würde ich gleich Feuer fangen..." Sie strich sich das offene Haar hinters Ohr, blickte dann neben sich auf die Playmobil-Piratenschiffe. ,,…Sag mal, wenn du ein kleiner Junge wärest, was würdest du dir da wünschen?" fragte Jill ratlos.

Chris lachte augenblicklich.

Sie sah zu ihm: ,,Was denn?"

,,Jill…" Chris schüttelte amüsiert den Kopf, ,,…ich war doch mal ein kleiner Junge."

,,Und?" sie wartete auf eine Antwort.

,,…und ich glaube die Zeiten haben sich geändert, obwohl ich mit meinem Vater früher total auf Bauklötze abgefahren bin. Stundenlang haben er und ich etwas gebaut…" er hielt inne, sah zu ihr, ,,…Was ist eigentlich mit dir?"

,,Was soll mit mir sein?"
,,Du hast mir nie erzählt, das du früher eine Puppensammlung gehabt hast."

Jill teilte sein Lächeln nickt: ,,Weil ich keine gehabt habe."

,,Ach komm…"

Sie nickte: ,,Ich hatte ein paar Spielsachen, Memory-Karten, Holzfiguren und so, nichts großes, da meine Eltern nie das große Geld hatten. Die einzige Puppe die ich gehabt habe…" Jill erinnerte sich an eine Stoffpuppe mit gelben Haaren und einem grünen Strickkleid, ,,…Ich war fünf oder so, es war kurz nach Mom´s tot…Mein Dad hat sie mir mitgebracht…" sie lächelte plötzlich bei ihren Erinnerungen, obwohl ein trauriger Schimmer in ihren Augen lag, ,,…Natürlich hat er sie von einem seiner Diebeszügen mitgebracht. Ich war ein kleines Kind, habe es nicht besser gewusst und ich habe mich gefreut. Ich glaube…ja, Susi hieß sie Puppe, sie war meine beste Freundin. Die Einzige die ich hatte…"

Chris hatte ihr zugehört.

Einmal mehr erkannte er, das Jill ganz und gar keine glückliche Kindheit gehabt hatte. Es musste schwer gewesen sein, so aufzuwachsen wie sie. Immer darauf zu achten, den Vater nicht zu verraten, sich nie mit irgendwelchen anderen Kindern anzufreunden.

,,…Komisch…"

Er blickte auf, hörte weiter zu.

,,…ich weiß gar nicht mehr, was mit ihr passiert ist." Jill wusste wirklich nicht mehr, was mit ihrer Puppe passiert war.

,,Vielleicht fällt es dir wieder irgendwann ein."

Sie nickte: ,,Ich kann mich nur noch daran erinnern, das irgendwann dann, mein Dad mir ein Keyboard schenkte. Es war natürlich auch gestohlen." Bitter verging ihr die frohe Stimmung gänzlich. Sie hatte ihren Dad wirklich gern gehabt, doch erst als sie auf sein Geheiß hin den Beruf gewechselt hatte, hatte sie verstanden, das alles bisher eine Lüge gewesen war. Sie beneidete Chris in diesem Punkt. Er war zumindest in einer Intakten Familie aufgewachsen, bis zu jenem tragischen Unfall.

,,Dafür spielst du aber heute noch so, als würdest du den ganzen Tag nichts anderes machen."

Jetzt hob sie weder einen Mundwinkel, schob ihre Gedanken zur Seite: ,,Sagen wir mal so, es hat mich mehr als einmal weiter gebracht." Sie dachte an die Villa.

Er erkannte ihr Gedanken, bejahte: ,,Mich doch auch."

,,Oh…"

,,Was?" erschrocken musterte er sie, sah wie Jill an ihm vorbei ging, hinter ihn deutete. Chris drehte sich um.

,,Hier…" Jill nahm eine mittelgroße Schachtel aus dem Regal.

Er stellte sich zu ihr, legte beiläufig eine Hand an ihren Rücken, blickte grinsend zu ihr. ,,Er wird sich freuen, ich weiß es." Es war eine Indianerdorfspielbausatz von LegoDuplo. Große Figuren und große Bausteine, eben für kleinere Kinder geeignet.

Sie nickte: ,,Ja, Eric mag Indianer…" sie las die Altersempfehlung, ,,…von 2 bis 5 Jahren. Perfekt."

,,Jill sieh mal…" Chris hatte zur Seite geblickt, ging um die Ecke in den nächsten Gang. Sie folget ihm, nahm die Box schon mal mit und blieb überrascht stehen.

,,Nicht dein ernst, oder?"

Chris nickte, stand neben einem Spielzelt, einem Indianerwigwam für Kinder, mit den typischen Bemalungen. ,,Komm schon, das hat der kleine Kerl sich verdient, nicht wahr?…Ich mochte es früher immer in einem Zelt zu spielen."

,,Okay…" Jill lachte, kam auf ihn zu, ,,…wir nehmen es mit und weißt du auch warum?…" Ihre Arme legte sie um seine Hüften.

Wieder glitt sein Arm um ihren Rücken, Chris zuckte fragend mit den Schultern.

,,…Weil Eric unser Sohn ist. Immer wenn ich ihn ansehe, sehe ich dich und wenn er glücklich ist, bin ich es auch."

Chris hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn…

…und bemerkte wie schweigsam sie auf der Rückfahrt war.

,,Sag mal, Jill, kann ich dich was fragen?" er bog gerade nach links ab, in Richtung Arlington.

,,Natürlich." Jill drehte den Kopf vom Beifahrersitz aus zu ihm.

,,Ist wegen gestern…"

Sie zuckte mit den Schultern, blickte unter sich: ,,Es ist vorbei, was willst du da also noch nachbohren?"

Kurz riss er seine Augen vom Straßenverkehr weg, zu ihr, dann blickte er wieder nach vorne. Er machte sich nicht wenige Gedanken um das Geschehene und um Jill, zumal sie beide so wirklich noch nicht darüber gesprochen hatten. ,,Jill du reagierst so anders…auf die Sache von gestern. Es…es klingt blöd, aber es kommt mir vor, als wenn es an dir abperlen würde wie Wasser…" er schluckte kurz, ,,…ich meine, der Kerl hat dich gezwungen mit ihm zu gehen, er hätte sonst was mit dir anstellen können und…naja…ich kann mir nicht helfen, aber mich macht das wahnsinnig!"

Jill seufzte, hatte ihn die ganze Zeit über angeblickt und nickte: ,,Du hast recht, Chris und…" sie holte Luft, ,,…es perlt nicht an mir ab wie Wasser, dessen kannst du dir sicher sein, nur…ich habe es so satt mich zu fürchten, mir den Kopf über etwas zu zerbrechen und mich aufzuregen über etwas, was geschehen ist…Ich will das nicht mehr…" nach einer kurzen Pause erklärte sie sich genauer, ,,…Ich hatte schon etwas Angst, okay? Ich hatte fürchterliche Angst um die Zwillinge und glaub mir, ich hätte den Kerl auseinander genommen, wenn mein Bauch nicht gewesen wäre, aber ich konnte nicht und als er mir sagte, er hätte Eric in seiner Gewalt…" ein Schauer lief über Jills rücken, ,,…Er wurde schon einmal entführt und damals hätten wir ihn fast verloren, ich…ich wollte eben kein Risiko eingehen und deshalb bin ich ihm gefolgt…"

,,Jill…" er unterbrach sie, ,,…deute ich das jetzt richtig? Du bist doch drauf und dran dich zu entschuldigen oder?"

Sie nickte, traf seinen Blick erneut.

,,Das musst du nicht, klar!…" strickt sprach er zu ihr, ,,…Du warst mit einer Situation Konfrontiert, in dem jeder so reagieren würde, ganz besonders eine Mutter, die ihre Kinder zu schützen versucht. Ich werfe dir das doch nicht vor, Liebling."
,,Das weiß ich…aber ich werfe es mir selbst zum Teil vor…" Jill seufzte, lehnte sich gegen den Sitz und blickte aus dem Fenster, ,,…ich hätte Ahnen müssen, das es Eric gut ging, das Kindergartenpersonal ist immerhin zuverlässig. Ich hätte mich nicht in diese Gefahr bringen dürfen. Ach Chris, ich weiß ja selbst nicht was mit mir los ist…Warum hat es nur immer wieder jemand auf mich abgesehen? Es ist fast wie ein Fluch und wir müssen beten das der Frieden den wir haben wollen, unser ruhiges Leben auch bleibt…" sie schüttelte einmal mehr den Kopf, ,,…Ich verstehe es einfach nicht."

Chris verstand es genauso wenig, doch das warf er weder sich selbst noch ihr vor. Es war passiert. ,,Ich bin nur froh, das du nicht ernsthaft verletzt wurdest…" seine Hand tastete nach ihrer, fand diese auf ihrem Schoß und nahm sie in seine.

,,Ich auch…" entgegnete Jill, hielt seine Hand genauso, ,,…Dieser Kerl wird hoffentlich für lange Zeit eingesperrt bleiben. Nicht auszudenken, das ein Kinderarzt zu so was fähig ist."
Chris nickte: ,,Die Gerichtsverhandlung wird Anfang nächsten Jahres stattfinden, Barry meinte ja, das es gut möglich ist, das du…das wir dazu vorgeladen werden."
Jill seufzte: ,,Solange ich den Kerl nicht mehr sehen muss, sage ich denen alles, was sie wissen wollen."

Kurz kehrte Schweigen ein und es dauerte einige Sekunden ehe Chris wieder das Wort ergriff: ,,Wenn du…Probleme bekommen solltest oder so…"

,,Was für Probleme?" fiel sie ihm dazwischen, drehte den Kopf zu ihm.

Chris blickte ihr erneut kurz in die Augen: ,,Du weißt schon, Alpträume oder so…Wir wissen beide, das du etwas…naja…em…"

,,Das ich etwas was? Verrückt bin?…" Ärgerlich entzog sie ihm ihre Hand, verschränkte die Arme vor der Brust, ,,…Das meine Seele ohnehin kaputt ist oder das meine Psyche alles andere als stabil ist?"

,,Hey, reg dich nicht auf…" er versuchte sie zu besänftigen, als sie über die Arlingtoner Memorial Bridge fuhren, Washington D.C. verließen und nach Virginia einfuhren. ,,…Es ist eben Tatsache, das du früher schon Traumata gehabt hast, das war keinesfalls schön, wenn du dich erinnerst und ich will nur sicher gehen, das es dir gut geht und du nichts in dich hinein frisst, außerdem will ich sicher sein, das du weißt, das du mit mir reden kannst, wenn du das Bedürfnis danach hast."

So schnell ihr Ärger auch aufgekommen war, genauso schnell verflog er wieder, sie entspannte ihre Glieder, wusste ja das Chris recht hatte. Dennoch war sie nicht mehr so wie nach ihrer Rückkehr aus Afrika. ,,Du hast recht…" pflichtete sie ihm bei, ,,…ich werde nie wieder so unbelastet sein wie früher, aber…du musst zugeben, das ich mich seit Afrika geändert habe, auch meine Depressionen sind weg, es geht mir besser, Chris…auch wenn es manchmal nicht danach aussieht. Ich habe gelernt das zu ertragen, was mir widerfährt und ich hoffe das bleibt auch so…außerdem war ich auf den Kerl vorbereitet."

Mit hochgezogenen Augenbrauen blickte er verdattert zu ihr rüber: ,,Wie meinst du das?"

Jill schluckte, stürzte die Lippen und ab ihm die Antwort: ,,Ich habe doch mit Angela im Krankenhaus gesprochen, als Kathryn zur Welt kam."

,,Ja?"

,,Na, ich wusste, das Leon dein bester Freund ist, er hätte es dir sofort erzählt, also bat ich Angela darum mir einen Background von dem guten Doktor zu verschaffen. Er war früher schon verklagt worden, weil er Frauen nachgestellt hat. Er war und ist ein Stalker, beabsichtigt das, was er nicht haben kann. Seine Exfreundin, jene die ihn verklagt hat, hat in dem Bericht erwähnt, das er ein herrsüchtiger und Besitz ergreifender Mann ist."

,,Du wusstest das?" Chris glaubte kaum, was sie ihm da gerade erzählte.

Jill nickte: ,,Ja, ich habe seine Akte gelesen, Angela hat sie mir zugeschickt und ich em…ahnte, das er so etwas auch bei mir vor hatte."

Chris strich sich durchs Haar, er hatte seine Frau völlig unterschätzt.

,,Was?…" Jill sah zu ihm, wusste, was er dachte, ,,…Hey, ich bin es, Jill Valentine. Ich war selbst Polizistin, hast du das vergessen? Und ich weiß wie man mit so was umgeht. Nur weil ich jetzt deine Frau bin heißt das nicht, das ich alles verlernt habe, Chris."

,,Natürlich nicht em…" er schluckte, ,,…ich muss nur zu meiner Schande gestehen das ich dir das überhaupt nicht zugetraut hätte…Scheiße, was bist du raffiniert!"

Sie hob einen ihrer Mundwinkel: ,,Danke, Chief…aber was hast du erwartet? Das ich den Kopf in den Sand stecke?"

,,Natürlich nicht nur…" er blickte zu ihr, traf ihre Augen, ,,…glaubst du nicht, du hättest mich einweihen sollen?"

,,Dann hättest du dich eingemischt, den Helden gespielt und versucht mich zu schützen."

,,Und so sollte es ein, Himmel Jill, du bist schwanger, schon vergessen? Von mir aus hätte er Typ dich auch nur zum Kaffeenachmittag entführen können, trotzdem warst du verschwunden und das em…" er schloss kurz die Augen, schob seine Erinnerungen zur Seite, ,,…Das hat mir eine scheiß Angst gemacht."

,,Entschuldige…" sie wusste, das sie ihn an damals zurück erinnerte, ,,…ich muss dir recht geben und gestehen, das ich mit einer Entführung nicht gerechnet habe. Ich meine, ich war zwar darauf vorbereitet, das dieser Typ verrück ist, aber…naja…kannst du mir verzeihen?" Sie sah schuldbewusst zu ihm.

Er nickte, atmete durch: ,,Ja…" dann schüttelte er noch einmal den Kopf, amüsiert diesmal, ,,…Mann, du hast dich wirklich verändert, Jill. Ich brachte aus Afrika eine verschüchterte, ängstliche Frau nach hause, doch jetzt bist du so viel mehr. Du bist im Stand gewesen diese Tortur zu verarbeiten, du hast dein Leben wieder gefunden und du hast seither einen Schicksalsschlag nach dem anderen überwunden. Du bist sogar mit diesem Typen da fertig geworden…Ich kann wirklich nicht sagen, das ich jemanden kenne der mental so stark ist wie du es bist, mich eingeschlossen, aber du warst du schon immer die Beste von uns allen, Barry hat recht mit der Aussage."

Jill blickte gerade aus, ihr Blick verlor sich in der verschneiten Landschaft: ,,Wenn ich es nicht gewesen wäre…wäre ich jetzt nicht hier…" dann sah sie zu ihm, ,,…und wenn du nicht da gewesen wärest, mir zu helfen mit allem was du seit Afrika für mich getan hast, hätte ich mich umgebracht."

,,Sag das nicht."

,,Doch, es ist die Wahrheit…" sie blickte unter sich, ,,…du warst der einzige Grund für mich damals noch weiter zu leben und du bist der einzige Grund, warum ich zurück gekommen bin…"