Disclaimer:

Dieser kurze Abschnitt stammt von Stephenie Meyer's Homepage. Daher: Das Copyright liegt bei Stephenie Meyer/ This short passage belongs to Stephenie Meyer, I'm only translating it.


So, hier endlich der zweite Teil des Telefongesprächs!! Haltet die Taschentücher bereit...!

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an majan25 fürs Betalesen und auch an Tamsy, die die 3 Schritte vom Bett bis zum Bücherregal gemacht hat, um für mich das Telefongespräch Jacob/Edward nachzuschaun! :)


Zweifellos würde ich kriechen müssen, sollte ich zurückkehren. Das machte mir nichts aus. Ich konnte das nächste Jahrzehnt glücklich auf den Knien verbringen, wenn ich mit ihr zusammen war.

Nein, nein, nein.

„Edward? Interessiert es dich gar nicht, warum Alice dort ist?"

„Nicht besonders."

Rosalies Stimme wurde jetzt ein bisschen selbstgefällig; sie war ohne Zweifel erfreut, dass sie mir eine Antwort entlockt hatte. „Na ja, natürlich bricht sie nicht wirklich die Regeln. Ich meine, du hast uns nur gewarnt, von Bella wegzubleiben, nicht war? Der Rest von Forks ist egal."

Ich blinzelte langsam mit den Augen. Bella hatte die Stadt verlassen? Meine Gedanken kreisten um diese unerwartete Vorstellung. Sie hatte die Schule noch nicht abgeschlossen, also musste sie zurück zu ihrer Mutter gegangen sein. Das war gut. Sie sollte in der Sonne leben. Es war gut, dass sie fähig gewesen war, die Schatten hinter sich zu lassen.

Ich versuchte zu schlucken und konnte es nicht.

Rosalie lachte nervös. „Also musst du nicht auf Alice wütend sein."

„Warum hast du mich dann angerufen, Rosalie, wenn nicht um Alice in Schwierigkeiten zu bringen? Warum belästigst du mich? Argh!"

„Warte!", sagte sie, denn sie vermutete ganz richtig, dass ich drauf und dran war, wieder aufzulegen. „Darum hab ich nicht angerufen."

„Warum dann? Sag es mir schnell und dann lass mich in Ruhe."

„Na ja ...", zögerte sie.

„Spuck es aus, Rosalie. Du hast zehn Sekunden."

„Ich denke, du solltest nach Hause kommen", sagte sie hastig. „Ich hab es satt, dass Esme die ganze Zeit trauert und Carlisle nie lacht. Du solltest dich schämen für das, was du ihnen angetan hast. Emmett vermisst dich die ganze Zeit und das fängt an, mir auf die Nerven zu gehen. Du hast eine Familie. Werd erwachsen und denk mal an was Anderes außer dich selbst."

„Interessanter Rat, Rosalie. Lass mich dir eine kleine Geschichte über ein Glashaus und ein paar Steine erzählen ..."

„Ich mache mir Gedanken über sie, im Gegensatz zu dir. Macht es dir gar nichts aus, wie sehr du Esme verletzt hast, wenn dir die Anderen schon egal sind? Sie liebt dich mehr als der Rest von uns, und das weißt du. Komm nach Hause."

Ich antwortete nicht.

„Ich dachte, sobald diese ganze Forks-Geschichte vorbei wäre, würdest du es hinter dir lassen."

„Forks war nie das Problem Rosalie", sagte ich und versuchte, geduldig zu sein.

Was sie über Esme und Carlisle gesagt hatte, hatte einen Nerv getroffen.

„Nur weil Bella" – es war schwer, ihren Namen laut auszusprechen – „nach Florida gezogen ist, heißt das nicht, dass ich einfach ... Sieh mal, Rosalie. Es tut mir wirklich Leid aber vertrau mir, es würde niemandem besser gehen, wenn ich da wäre."

„Ähm ..."

Da war es wieder, dieses nervöse Zögern.

„Was ist es, dass du mir nicht sagst, Rosalie? Geht es Esme gut? Ist Carlisle­­- "

„Es geht ihnen gut. Es ist nur ... na ja, ich hab nicht gesagt, dass Bella umgezogen ist."

Ich sagte nichts. Ich ging unsere Unterhaltung in Gedanken noch einmal durch. Ja, Rosalie hatte gesagt, dass Bella umgezogen war. Sie hatte gesagt: „... du hast uns nur gewarnt, von Bella wegzubleiben, nicht war? Der Rest von Forks ist egal." Und dann: „Ich dachte, sobald diese ganze Forks-Geschichte vorbei wäre ..." Also war Bella nicht in Forks. Was meinte sie damit, Bella war nicht umgezogen?

Und dann sprach Rosalie hastig weiter, beinahe wütend dieses Mal.

„Sie wollten es dir nicht sagen, aber ich finde das ist dumm. Je schneller du über das hier hinwegkommst, desto schneller kann alles wieder seinen gewohnten Gang nehmen. Warum sollten wir dich in den finsteren Winkeln der Welt Trübsal blasen lassen, wenn es gar nicht nötig ist? Du kannst jetzt nach Hause kommen. Wir können wieder eine Familie sein. Es ist vorbei."

Mein Verstand schien nicht zu funktionieren. Ich kam nicht dahinter, was ihre Worte bedeuten sollten. Es war, als ob da etwas sehr, sehr Offensichtliches war, dass sie mir mitteilen wollte, aber ich hatte keine Ahnung, was es war. Mein Gehirn spielte mit den Informationen und fügte sie zu merkwürdigen Mustern zusammen. Ohne Sinn.

„Edward?"

„Ich verstehe nicht, was du mir sagen willst, Rosalie."

Eine lange Pause, so lange wie ein paar menschliche Herzschläge.

„Sie ist tot, Edward."

Eine längere Pause.

„Es ... tut mir Leid. Aber du hast ein Recht darauf, es zu wissen, finde ich. Bella ... ist vor zwei Tagen von einer Klippe gesprungen. Alice hat es gesehen, aber es war zu spät, irgendetwas zu unternehmen. Ich denke aber, sie hätte geholfen, ihr Wort gebrochen, wenn genug Zeit gewesen wäre. Sie ist zurückgegangen, um Charlie zu helfen, so gut sie kann. Du weißt doch, wie sehr sie ihn immer gemocht hat - "

Dann war die Leitung tot. Es dauerte ein paar Sekunden, bis mir klar wurde, dass ich mein Telefon ausgeschaltet hatte.

Die Zeit schien stillzustehen, während ich lange in der staubigen Dunkelheit saß. Es war, als ob die Zeit geendet hätte. Als wäre das Universum zum Stillstand gekommen.

Ich bewegte mich langsam, wie ein alter Mann und schaltete mein Telefon wieder ein. Ich wählte die eine Nummer, die ich mir selbst geschworen hatte, nie wieder anzurufen.

Wenn sie dranging, würde ich auflegen. Wenn es Charlie wäre, würde ich die Informationen, die ich benötigte, durch einen Vorwand bekommen. Ich würde beweisen, dass Rosalies kranker kleiner Scherz eine Lüge war und dann zu meinem Nichts zurückkehren.

„Bei Swan", antwortete eine Stimme, die ich noch nie zuvor gehört hatte. Die kräftige Stimme eines Mannes, tief, aber trotzdem jugendlich.

Ich hielt nicht inne um darüber nachzudenken, was das bedeuten konnte.

„Hier spricht Dr. Carlisle Cullen", sagte ich und imitierte die Stimme meines Vaters perfekt. „Könnte ich bitte mit Charlie sprechen?"

„Der ist nicht da", antwortete die Stimme und ich war leicht überrascht über den Zorn, der darin zu hören war.

Die Worte waren beinahe ein Knurren. Aber das war nicht wichtig.

„Wo ist er dann?" fragte ich nach; ich wurde langsam ungeduldig.

Es gab eine kurze Pause, als wollte mir der Fremde die Information vorenthalten.

„Er ist auf der Beerdigung", antwortete der Junge schließlich.

Ich klappte das Telefon wieder zu.


...

JA! Stephenie Meyer hört tatsächlich hier auf! NEIN, es kommt nix mehr! Tut mir Leid, ich war auch sauer, ich würde soooo gerne wissen was dann passiert ist, was hat er gedacht, wie/wann hat er sich entschieden, nach Volterra zu gehen?

Vielleicht erfahren wir im Film mehr darüber ... apropos Film: ich hoffe ihr habt alle den Trailer schon gesehen, der letzte Nacht bei den MTV Movie Awards das erste Mal gezeigt wurde! Taylor Lautner hat sich wirklich nette Muskeln antrainiert... Rrrrrrr. (auch wenn ich kein Jacob Fan bin und er 5 Jahre jünger ist als ich, die Muskeln dürfen mir gefallen, oder? :)) zu den anderen Sachen sag ich nix weil da hat jeder so eigene Vorstellungen, da müssn wir den ganzen Film sehn, um uns eine Meinung zu bilden, glaub ich :) aber mir gefällts bis jetzt nicht schlecht!

WICHTIG:
es gibt noch eine Szene von Stephenie Meyer, sie spielt kurz vor diesem Telefongespräch (soweit ich mich erinnern kann) und ist aus ROSALIES Sicht! Wenn ihr möchtet, werde ich die auch noch übersetzen ... Einfach in der Review Bescheid sagen :) ...

Das nächste was ich veröffentliche wird aber auf jeden Fall wieder ein Kapitel aus Midnight Sun sein - dürfte nicht mehr allzu lange dauern ;)