Ü/N: Hallo meine Lieben! Ich hoffe, ihr habt die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es hier jemals weitergeht. Ich bekomme nun Unterstützung von der wunderbaren 16MusicFreak16 und von nun an wechseln wir uns immer ab mit den Kapiteln. Also viel Spaß!
Diamond in the Rough
Kapitel 2
BPOV
Nachdem Aro uns einander vorgestellt hatte, saß ich neben einer Frau, deren Name Heidi war. Jake saß mir gegenüber und als die Kellnerin kam, bestellte er ein Bier und Weißwein.
Der Raum, in dem wir waren, war schmaler als die zwei Haupträume. Drei Wände waren vollkommen verdeckt mit dunkelgoldener Seide. Die andere Wand bestand aus einer Art Einwegspiegel, der uns erlaubte den Rest des Clubs zu beobachten, aber den anderen nicht gestattete zu uns hinein zu sehen. Dort waren ein Dutzend Leute, die um vier Tische, die zusammen geschoben wurden, saßen. Ein halbes Dutzend Tische nahmen den Rest des Raumes ein, in der Ecke befand sich ein schmaler Barbereich.
Während ich meinen Blick im Raum umherschweifen ließ, bemerkte ich Edward, der von der Bar aus auf unseren Tisch zusteuerte. Er hielt zwei Flaschen Bier in einer Hand und einen Krug mit einer klaren Flüssigkeit in der anderen.
Ich konnte meine Augen nicht abwenden, als ich beobachtete, wie er sich bewegte. Ok, um ehrlich zu sein, ich wollte nicht. Ich meine, wer könnte wegschauen, wenn eine Person vor Sex nur so triefte. Seine Augen trafen meine und ich starrte ihn für einen Moment an, bevor ich mich dazu zwingen konnte wegzuschauen, nicht ohne zu erröten.
Er gluckste, während er sich unserem Tisch näherte. Den Krug setzte er ab und gab Jake ein Bier und Heidis Ehemann - ich glaube, sein Name ist Demetri - das andere. Er drehte sich um und nahm ein Weinglas von dem Tablett der Kellnerin - hmm, sie musste ihm gefolgt sein - und ein langes rotes Glas mit einem Zitronenstück am Rand des Glases.
Er gab mir das Weinglas mit einem Grinsen im Gesicht. „Weißwein für Miss Isabella. "
Ich streckte meine Hand aus, um es von ihm zu nehmen. Als meine Finger leicht über seine strichen, fühlte ich erneut dieses Kribbeln.
„Danke, Edward."
Sein Lächeln wurde breiter: „Gern geschehen, Isabella."
Ich musste tief Luft holen, damit ich mich nicht selbst blamierte.
Er platzierte das rote Glas am Ende des Tisches, entfernte ein halbes Dutzend Shot-Gläser und stellte sie neben den Krug mit der klaren Flüssigkeit.
„Danke, Lauren." Seine Stimme war hart und es war offensichtlich, dass er keinerlei Interesse an ihr hatte.
Sie beäugte ihn einen Moment.
„Gern geschehen, brauchst du noch irgendwas anderes?", schnurrte sie praktisch. Ich hasste sie.
„Nein, das war alles."
Ich wurde von dem Geräusch euphorischen Gelächters aus meinen Gedanken gerissen, als ich über meine Schulter blickte, leuchteten meine Augen auf.
„Bella?"
Ich sprang von meinem Stuhl und umarmte stürmisch die kleine, energiegeladene Elfe.
„Oh mein Gott ... Alice!"
„Was machst du hier?" Wir kicherten zusammen über unsere spontane Frage.
„Meine Schwägerin bekommt ein Baby; wir sind hier, um mit ihnen zu feiern."
Ich verengte meine Augen.
„Oh." Ich wusste nicht, was ich sonst sagen sollte.
Wir ließen einander los und sie lief um den Tisch und umarmte und küsste jeden. Der Mann, der sie begleitete, setzte sich auf den leeren Platz zwischen Jake und Edward.
Jake streckte seine Hand nach dem Mann zu seiner Rechten aus.
„Jacob Black."
„Jasper Whitlock, Alices Ehemann, erfreut dich kennen zu lernen." Er hatte einen leichten Südstaaten-Akzent. Er drehte sich erwartungsvoll zu mir um.
„Bella Swan.", erwiderte ich. Ich schüttelte seine Hand, als Alice sich neben mich setzte.
„So, was machst du hier?"
Ich schaute zu ihr, um zu antworten, als ich eine samtige Stimme, die Schauder in meinen unteren Regionen verursachten, vom Ende des Tisches hörte.
„Isabella schrieb ihre These über alternative Lebensstile, Aro half ihr mit den Informationen." Ich lächelte Edward an, weil das ein akzeptabler Grund war.
„Oh ... sooo du und Jacob?", fragte Alice neugierig. Aus dem Augenwinkel sah ich wie Edward sich interessiert vorlehnte. Jake würgte und spuckte sein Bier aus.
„Nein, nein, nein … Jake ..." Ich schaute kurz zu ihm, bevor ich Alice antwortete; er war immer noch am Husten und wischte sich das Gesicht mit einer Serviette ab.
„Oh … Das ist einfach ... falsch!", endete ich.
„Weil du verheiratet bist?", fragte sie.
„War ... Nicht mehr, ich hab meinen Mädchennamen wieder angenommen. Ich wollte nichts von ihm." Den letzten Satz sagte ich sehr leise.
Alice lehnte sich näher zu mir mit einem breiten Lächeln auf den Lippen: „Ich bin froh, er war ein Bastard!"
Jake fing an zu lachen: „Oh, ich mag sie."
Ich starrte ihn an und er zuckte die Schultern: „Was? Er ist ein Bastard."
Ich seufzte tief, weil ich nichts dagegen zu sagen wusste.
„So Alice, wie hast du Bella kennengelernt?", fragte Edward seine Schwester, aber seine Augen waren auf mich gerichtet.
Normalerweise würde ich die Leute korrigieren und sie bitten mich Bella zu nennen, aber da war irgendetwas Sinnliches in seiner Art Bella zu sagen. Mein Bauch zog sich zusammen und meine unteren Regionen wurden warm.
„Wir hatten ein paar Kurse zusammen am Community College." Ihre Augen wanderten zurück zu mir.
„Du wurdest versetzt, richtig?"
Ich nickte und nahm einen Schluck von meinem Wein. „Mmhmm, Dartmouth."
Aus dem Augenwinkel konnte ich sehen, wie sich auf Edwards Gesicht ein Lächeln breit machte.
„Emmett!", rief er, als er mir in die Augen schaute.
„Wir haben einen weiteren Dartmouth-Absoventen unter uns!" Er zeigte auf mich, was mich dazu brachte zu erröten.
„Niemals!" Die laute Stimme ließ den Raum vibrieren. Emmett stand beinahe sofort hinter Jake.
„Wer?"
Jake sagte über seine Schulter: „Bella, sie hatte ein Stipendium. Du hättest das Gesicht ihres Vaters sehen sollen, als sie ihm den Brief zeigte." Ich schüttelte den Kopf und wurde rot. „Obwohl du hättest das Gesicht des Bastardes sehen sollen, das war unbezahlbar."
Jake lachte und ich schaute runter auf den Tisch, weil dies keine Nacht war, in der ich darüber nachdenken wollte.
Emmett fragte Jake: „Bastard?"
Jasper lächelte und Edward antwortete: „Isabellas Ex-Ehemann."
Wieder dieses Isabella, wenn er das beibehielt, müsste ich ins Badezimmer gehen und mein Höschen auswringen.
„Braucht jemand einen Arschtritt, kleine Bella? Weil, du weißt, ich bin nicht abgeneigt ab und zu mal die Sau raus zu lassen. Besonders für eine Studienkollegin."
„Keine Sorge, Emmett, dafür wurde bereits gesorgt" , versicherte ich ihm.
Jake schnaubte und schüttelte den Kopf: „Yeah, zum größten Teil." Emmett blickte zu Jake, erwartete weitere Erklärungen; ich schüttelte meinen Kopf, somit ließ er das Thema fallen.
Als ich zu Edward herüber schaute, hatte dieser einen Ausdruck der Konzentration auf dem Gesicht, aber er sagte nichts.
„Kommilitonen aus Dartmouth, steht auf!" Emmett nahm den Krug mit der klaren Flüssigkeit in die Hand, goss uns drei Kurze ein; ich stand auf und er gab mir ein Shot-Glas. Edward nahm das andere, was mich zum Lächeln brachte.
„Auf den Jahrgang von 2002", sagte Emmett.
„2004", kam es von Edward.
„2006", lachte ich, als wir anstießen und unsere Gläser leerten. Oh mein ... Kamikaze. Lecker, mild und warm.
„Emmett, trink nicht so viele Kurze oder du kannst im Auto schlafen!" Der Angesprochene schaute rüber zu seiner wunderschönen Frau.
„Aww Rosie, das war nur einer", wimmerte er.
Ich gluckste, weil es wirklich witzig war zuzusehen, wie ein Bär von einem Mann anfängt zu wimmern. Jasper grinste und Edward lachte. Emmett lehnte sich zu mir und flüsterte: „Du weißt ja, wie schwangere Frauen sind."
„Nein Emmett, wie sind denn Schwangere", schrie Alice.
Wir alle kicherten.
Rosalie war auf der Stelle neben Emmett.
„Was hast du gesagt?"
Er schüttelte schnell seinen Kopf: „Nichts Baby, nichts. Wir tauschen uns einfach über unsere Dartmouth Erinnerungen aus und ich sagte, du seist schwanger und dass wir wirklich glücklich deswegen sind."
Ich musste auf den Tisch schauen und auf meine Unterlippe beißen, um nicht zu lachen. Unglücklicherweise konnte Emmetts Familie ihr Gelächter nicht zurückhalten und alle drei, Jake eingeschlossen, kicherten und lachten.
Emmett schüttelte seinen Kopf: „Ich seh schon; kleine Bella, ich rede später mit dir. Der Rest von euch kann mich am Arsch lecken!" Er folgte Rosalie und wir fünf brachen in schallendes Gelächter aus.
„Wie lange seid ihr schon verheiratet?", fragte ich Alice.
Sie strahlte und schaute zu Jasper: „Fünf Jahre, wir haben zwei Kinder." Sie griff in ihre Tasche und holte ihr Handy heraus. Nachdem sie ein paar Tasten gedrückt hatte, zeigte sie mir ein Foto von zwei hinreißenden runden Kindergesichtern.
„Vincent wird fünf in zwei Monaten und Mia wurde vor kurzem zwei." Sie zeigte mir mehr Bilder, eins von Mia, der Spaghetti am Mundwinkel hingen, und eins von Vincent, der in eine Marinekluft gekleidet war.
„Sie sind anbetungswürdig." Ich lächelte sie an. „Hast du deinen Abschluss gemacht?"
„Oh, ja. Ich hab jetzt mein eigenes Geschäft.", sie zog zweideutig ihre Augenbraue hoch. „Ich designe gewagte Dessous."
Ich kicherte und wollte nach mehr Details fragen, als Jake sich über den Tisch lehnte: „Machst du auch etwas für Schwangere?"
Ich schaute ihn an, als Alice sich näher zu ihm beugte.
„Was stellst du dir denn vor, Jacob?", fragte sie verrucht.
Jake sah aus, als würden ihm jeden Moment die Augen aus den Höhlen springen, und sein Gesicht nahm einen Rotton an, den ich nicht für möglich gehalten hätte.
Alice sank zurück in ihren Stuhl. „Das ist gut, uh?", sagte sie mit einem Zwinkern, bevor sie aus ihrer Tasche eine Visitenkarte fischte und sie ihm reichte. „Ich sag dir was, du rufst mich an und ich versuche mich deiner Vorstellung, oder was auch immer dir durch den Kopf geht, anzupassen."
Ich kicherte, Jake schaute mich mit erhobenen Finger an: „Du wirst es ihr nicht erzählen!"
„Ich werde nichts sagen", erzählte ich ihm mit erhobenen Händen und einem Lachen in der Stimme. „Du solltest dich beeilen, du hast nur noch ein paar Monate", ergänzte ich schelmisch.
Alice machte eine wegwerfende Handbewegung: „Alles, was herausgelassen wird, kann auch wieder zurück genommen werden. Außerdem alle Frauen wollen sich sexy fühlen, selbst Schwangere. Ich designe zurzeit eine ganze Linie für Rose. Also deine Frau wird bestimmt mehr als ein Baby gebären, somit wäre sie auf jeden Fall gewappnet. Falls nicht, kann ich das ändern." Sie schaute nickend zu Jake: „Yeah, du wirst mich anrufen."
Jake nickte und steckte Alices Karte ein.
Während dieser Konversation redete Edward mit Jasper; hin und wieder schaute ich ihn unverhohlen an, manchmal erwischte er mich und manchmal, wenn ich in seine Richtung schaute, war er derjenige, der mich beobachtete.
„Du unterrichtest, Bella?", fragte Alice und ich wunderte mich, woher sie dies wusste. Jake nickte, also schätzte ich, dass ich dank meiner Träumerei diesen Part ihres Gesprächs verpasst habe.
„Ja, ich unterrichte Psychologie an der UW. Es ist lediglich der Kurs für Einsteigers, aber ich mag es."
Sie zeigte auf ihren Bruder: „Edward unterrichtet auch an der UW, Anatomie. Ich bin überrascht, dass ihr niemals in einander gerannt seid."
Edward räusperte sich: „Alice, ich bin im Naturwissenschaften-Block und der Campus ist groß, auch wenn ich es gewollt hätte, ich glaube nicht, dass ich in Isabella gerannt wäre."
Schon wieder dieses Isabella; ich musste meine Beine spreizen, um die Hitze dazwischen abzukühlen.
Jake schnaubte. „Es ist mehr, dass Bella in dich rennen würde", sagte er mit einem Kichern.
Ich funkelte Jake wütend an und drehte mich zu Edward: „Ich weiß nicht so recht, du bist vorhin ebenfalls unwillentlich in mich hineingerannt", sagte ich mit einem Lächeln.
„Stimmt, aber ich hab's genossen", grinste er schelmisch.
„Muss Schicksal sein", brach es aus mir heraus, bevor ich mich selbst stoppen konnte. Sobald die Worte meinen Mund verließen, hätte ich mir selbst in den Arsch treten können.
Aber ich hätte schwören können, ihn sagen zu hören: „Ja, das muss es sein."
Der Rest des Abends war gespickt von witzigem Geplänkel, Emmett mit seiner lauten Stimme und Rose, die ihn die ganze Zeit in Zaum halten musste. Edward verschwand ein paar Mal; ich denke, um sich um ein paar Clubangelegenheiten zu kümmern. Alice redete über ihr Geschäft und ihre Kinder. Vinny, wie sie ihn nannte, fing an in der Kinder-Baseball-Liga zu spielen und war sehr aufgeregt. Mia konnte schon alleine aufs Töpfchen gehen und sie dachten darüber nach, nächstes Jahr vielleicht ein weiteres Kind zu bekommen.
Jake unterhielt sich mit den Leuten, die um ihn herum standen, und fragte Jasper über die Arbeit im Labor aus; als er immer blasser bei seinen Beschreibungen wurde, mussten Alice und ich einfach über seinen Ausdruck lachen. Ich wurde höllisch rot, als Jake fragte, ob Leah nach der Geburt wieder ganz die Alte wäre, denn er hoffte, sie würde nicht ‚ausgeleiert' sein.
Jasper versicherte ihm, dass alles wieder an seinem Platz wäre nach der Geburt und Alice erzählte ihm, dass solange sie ihre Übungen machte, wäre sie stramm wie eine Trommel. Das brachte uns eine zwanzigminütige Diskussion darüber ein, was genau das für Übungen wären und wie man diese machen sollte.
Nach drei Gläsern Wein starb ich fast, als Heidi, die neben mir saß, plötzlich mit ihrem irrwitzigen Plan kam, diese Übungen ebenfalls zu machen, wobei wir anderen Frauen natürlich mitmachen mussten.
Jake wirkte schockiert. „Du meinst, du willst sie in der Öffentlichkeit machen", sagte er zu Heidi. Sie, Alice und ich nickten. „Das ist einfach falsch", brummte Jake und wir brachen in schallendes Gelächter aus.
Aro kam lächelnd in unseren Raum zurück. „Wie ich sehe, hat jeder eine schöne Zeit, das freut mich. Bevor jemand geht, würde ich gerne einen Toast aussprechen."
Edward setzte sich einfach zurück auf seinen Stuhl. Keine Ahnung wie, aber Edward schien zu wissen, wann er gebraucht wurde, denn keiner schien ihn geschickt zu haben. Er schien einfach aufzustehen, durch den Club zu streifen und dann zurück zu kommen.
„Bitte erhebt eure Gläser. Auf Rose und Emmett, mögen eure Kinder stark, gesund und unabhängig groß werden. Möge Liebe sie oder ihn umgeben an jeden Tag seines Lebens. Zum Wohl!" Gläser klirrten und ein lautes ‚Zum Wohl' von allen erfüllte den Raum. Aro entschuldigte sich und verließ unsere Gruppe, um die Nacht noch gebührend ausklingen zu lassen.
„Bist du soweit, Bells? Ich sagte Leah, ich würde um 1:00 Uhr morgens zu Hause sein, jetzt ist es Viertel vor."
Ich schaute auf meine Uhr. „Oh mein Gott! Yeah, ich bin fertig."
Alice griff sich meine Hand: „Oh … geh nicht, Jasper und ich können dich nach Hause bringen."
„Ich muss wirklich gehen. Ich habe morgen wichtige Termine, naja um genau zu sein heute. Aber wir können gerne mal zusammen etwas essen gehen", sagte ich lächelnd.
Alice grinste: „Oder wir können shoppen gehen!" Sie klatschte aufgeregt in ihre Hände und kicherte, während sie auf und ab hüpfte.
Ich nickte: „Ok. Sicher, shopping." Wir tauschen unsere Nummern aus und umarmten einander. Ich sagte dem Rest des Tisches ,Auf Wiedersehen' und gratulierte Emmett und Rosalie.
Emmett legte seine Arme um mich und drückte mich fest. „Wir Dartmouth-Absolventen halten zusammen. Richtig, kleine Bella?"
„Richtig, Emmett", lächelte ich.
Ich bedankte mich erneut bei allen für den tollen Abend. Ja, ich versuchte Zeit zu schinden; Edward war noch nicht zurück von wo auch immer er war, und ich hoffte wirklich ihm noch gute Nacht sagen zu können. Langsam trottete ich hinter Jake her, der langsam seinen Weg durch den Club machte.
EPOV
Diese Nacht wurde immer interessanter. Zu sagen, dass ich überrascht war, dass meine Schwester Isabella kannte, wäre eine Untertreibung gewesen. Eigentlich sollte ich nicht überrascht sein; meine kleine Schwester war sehr in die Gesellschaft integriert. Außerdem kam sie aufgrund ihres Geschäftes mit jeder Art von Mensch in Kontakt, von Wohlhabenden bis zu den unteren Schichten.
Den ganzen Abend überlegte ich fieberhaft, ob Isabella ein Klient von Alice war. Mein Hirn spuckte immer neue Bilder von ihr aus: Isabella in einer dunkelblauen Korsage, die ihre Taille einschnürte und ihre Brüste hochdrückte und mir erlaubte ihre kecken pinken Nippel zu betrachten; oder ein schwarzes benetztes, schrittloses Katzenkostüm, das jede ihrer delikaten Kurven einfing, während sie sich über mein Holzpferd beugte. Ich musste tief Luft holen bei dieser Vorstellung. Ich atmete, damit der Sauerstoff wieder zurück in meinen Körper kommen konnte, weil meine Hose immer enger zu werden schien, da mein Schwanz hart wie Stein wurde. Ich dachte mir, es wäre besser, wenn ich fragen würde, anstatt zu riskieren, dass mein Schwanz bei diesen Szenarien, die mir durch den Kopf rauschten, explodierte.
Ich nickte, als Alice sagte, dass sie zusammen zur Schule gegangen waren. Ich war bereits auf dem College, als Alice mit dem lokalen Community College anfing. Sie wollte Jasper nicht verlassen und wir alle verstanden das.
Isabella heiratete jung - ich wunderte mich, ob sie schwanger war? - und es schien so, dass Alice ihn nicht mochte. Das war untypisch für meine Schwester, denn normalerweise sah sie in jedem Menschen das Gute. Ihr Unmut ihm gegenüber besorgte mich. Dartmouth? Zu gut, um wahr zu sein.
„Hey Emmett, wir haben einen weiteren Dartmouth-Absolventen unter uns!"
Ich wusste, er würde einen heben wollen nach diesem Geständnis. Hölle, er braucht keinen Grund, um zu trinken, aber es half ein bisschen, was Rose betraf. Jacob sagte, sie hatte ein Stipendium bekommen und dass ihr Vater stolz auf sie war. Ich lächelte, er sollte auch stolz auf sie sein. Hölle, selbst ich war fucking stolz auf sie und ich hatte sie gerade erst getroffen. Bei der Erinnerung an den ,Bastard' senkte sie die Augen und ihr Gesicht wurde zu einer Maske der Traurigkeit. Was zur Hölle hatte er ihr angetan?
Nach dem Toast und dem Witz auf Emmetts Kosten lockerte sich die Konversation am Tisch weiter auf. Meine Hosentasche vibrierte, Tyler brauchte mich an der Tür.
Drei Frauen versuchten in den Club zu kommen ohne eine Eskorte; sie waren süß und angemessen gekleidet, aber sie verstanden das Wort ,nein' einfach nicht.
„Bitte? Wir werden uns benehmen."
Ich schüttelte meinen Kopf: „Entschuldiget Ladies."
Die große Blonde mit den offensichtlich gemachten Brüsten kam zwei große Schritte auf mich zu und strich mit ihrer Hand über die Vorderseite meines T-Shirts. „Bitte? Du kannst doch unsere Eskorte sein. Von uns allen drei. Wir können dich glücklich machen und du kannst alles mit uns machen, was du nur willst. Alles", wisperte sie in mein Ohr.
Ich holte tief Luft, nahm ihre Hand und grinste. „Ich denke nicht, dass du mein ,Alles' handhaben kannst. Kommt nächstes Mal wieder mit einer Eskorte und ich werde euch gerne rein lassen. Aber heute Nacht wird das nicht passieren."
Die Große schnaufte und kehrte mir den Rücken zu. „Arschloch! Du weißt nicht, was du verpasst! Ich könnte deine Welt erschüttern!", schrie sie, als die drei zusammen wegstolzierten.
Lachend drehte ich mich zu Tyler. „Ich gehe wieder rein, ruf mich an, falls du mich brauchst." Als ich den Club betrat und mich zurück auf den Weg in den VIP-Bereich machte, war ich immer noch am Lachen. Isabella schaute sich gerade Bilder von meiner Nichte und meinem Neffen an. Sie waren süße Kinder und ja der kleine Vinny dachte, ich wäre besser als Spongebob. Was sollte ich sagen? Das Kind hatte Geschmack.
Mein Handy vibrierte erneut, Mike und Eric wollten kurz Pause machen. Also nahm ich Mikes Posten vor dem Barbereich ein. Es war eine ruhige Nacht, die Band spielte in einem anderen Bereich und die Leute passierten die verschieden Räume des Clubs. Die meisten Leute wollten lediglich für ein paar Stunden ausgehen, ein bisschen trinken und die Nacht genießen. Es war hilfreich, dass Aro seinen ,Tag der offenen Tür' immer am Donnerstag veranstaltete. Morgen war ein ganz normaler Arbeitstag für die meisten Menschen in Seattle, was den größten Problemen vorbeugte; aber hin und wieder trank jemand einen übern Durst, so dass wir die Security einsetzen mussten.
Mike kam zurück und ich machte mich auf den Weg, um Eric abzulösen. Aro kam zu mir und fragte, wie es im VIP-Bereich lief. Ich informierte ihn darüber, dass alles bestens war. Er wollte zu uns stoßen und ein Toast auf Emmett und Rose ausbringen, bevor sich jemand auf den Heimweg begeben würde. Ich schaute über seine Schulter zu einem Pärchen auf der Tanzfläche, die ganz offensichtlich betrunken waren, aber zurzeit machten sie keinen Ärger.
„Aro, was ist das zwischen dir und Isabella?", fragte ich ohne ihm in die Augen zu sehen.
Er lachte, was mich dazu brachte, mein Augenmerk auf ihn zu legen. „Ich habe Miss Swan, oh mein Gott, vor drei Jahren das erste Mal getroffen. Ich hab dir bereits gesagt Edward, sie hat mich wegen ihrer Thesen interviewt und ich verteilte ihre Umfrage und sammelte sie dann schließlich für sie ein. Während diesen zwei Jahren, in den sie an ihren Thesen arbeitete, wurden wir ... ich weiß nicht, was wir genau für eine Beziehung haben. Sie hat sehr hart daran gearbeitet und kam zu mir, um Informationen zu sammeln und Probleme zu besprechen ... Das ist alles."
„Yeah, aber warum ist sie hier? Ich meine, du hast ihr einen Pass gegeben, hat sie irgendwie ihr Interesse geäußert, den Club zu sehen?"
Er grinste lediglich.
„Warum grinst du?", ich war leicht genervt.
Er schüttelte seinen Kopf und legte seine Hand auf meine Schulter. „Weißt du Edward, ich bin viel älter als du, ich bin voller Weisheit und Erfahrung. Manchmal hast du dieses Gefühl. Ich eröffnete Miss Swan, dass sie vorbeikommen könnte, um den Club zu sehen, weil als wir geredet haben, hatte sie Fragen, die meiner Meinung nach mehr persönlicher Natur waren, als akademischer oder geschäftlicher. Sie ist ein ungeschliffener Diamant, ein wirklich wunderschöner ungeschliffener Diamant. Wenn ich 25 Jahre jünger wäre und nicht deine Tante Jane hätte, würde ich diesen Diamant schleifen, bis er funkelt. Aber sei vorsichtig mit Miss Swan, sie hat bereits eine Menge erlebt."
Was zur Hölle meinte er damit?
„Ich hab bloß gefragt, ich denke nicht darüber nach, Isabella zu schleifen."
„Natürlich tust du das nicht."
Er lachte verflucht noch Mal, als er davon ging.
Als Eric zurück kam, machte ich ihn auf das Pärchen aufmerksam, das weiterhin beobachtet werden musste. Danach machte ich mich auf den Weg zurück in den VIP-Bereich. Während ich den Raum betrat, hörte ich lautes Gelächter von unserem Tisch. Die Frauen lachten so stark, dass sich Tränen in ihren Augen bildeten, die Männer grinsten, aber der arme Jacob sah so aus, als ob er krank werden würde und er sagte immer wieder: „Das ist nicht richtig." Ich fragte Jasper, was ich verpasst habe, er schüttelte einfach seinen Kopf und sagte irgendwas von Übungen und Festigkeit. Ich denke, dies war eines der Dinge, bei denen man anwesend sein musste, um es zu verstehen.
Immer wieder sah ich zu Isabella, als ich mich mit Jasper unterhielt. Vinny hatte ein Spiel am Samstagmorgen und die ganze Familie plante dort hinzugehen. Dieses Kind liebte Baseball, aber war er ein Naturtalent? Nein. Aber hey, welcher Fünfjährige war das schon? Die Spiele waren spaßig mit anzusehen und das Wetter schien gut zu werden. Danach wollten wir uns alle in Alice und Jaspers Haus treffen, um gemeinsam zu essen; Jasper wollte, dass ich einen Kasten Bier mitnahm, das könnte ich einrichten.
Erneut blickte ich in Bellas Richtung und erwischte ein Paar brauner Augen, die mich beobachten. Ich grinste, als sie errötete und wieder zurück zu Alice schaute. Verdammt, sie war süß, wenn sie das tat, so süß und unschuldig, ein ungeschliffener Diamant. Hmm, ich fragte mich, wie ungeschliffen?
Verdammt, hör auf an sowas zu denken Edward oder du wirst ein Zelt in deiner Hose aufstellen, in dem eine zehnköpfige Familie Platz hätte.
Alice erwähnte die Tatsache, dass wir uns noch nie über den Weg gelaufen sind am College. Ich erzählte ihr, dass ich im Naturwissenschaftsgebäude arbeitete und Isabella im literarischen Trakt, so dass es ungewöhnlich wäre, ineinander zu rennen.
Isabella starrte mir lächelnd in die Augen. „Ich weiß nicht so recht, wir beide hatten vorhin bereits ein ungeplantes Aufeinandertreffen."
Ich lächelte sie an. „Stimmt, aber ich habe es genossen."
„Das muss Schicksal sein", sprudelte es aus ihr heraus, was sie dazu brachte, ihre Augen zu senken und ihren Kopf zu schütteln.
Ich beobachtete sie weiterhin und dachte mir: „Ja, das muss es sein."
Woher kam das denn? Ich glaubte nicht an das Schicksal. Wir waren das, was wir selbst aus uns machten. Wir bestimmten unseren Kurs mit den Entscheidungen, die wir trafen. Ich schüttelte den Kopf, als mir Aros Worte wieder einfielen. „Wenn ich 25 Jahre jünger wäre." Ich fühlte, wie sich ein Knurren in meiner Brust bildete. „Ich würde diesen Diamanten schleifen, bis er funkelt." Fick das, wenn irgendjemand Isabella schleift, dann bin ich das.
Getreu seiner Worte kam der Diamanten-Bergarbeiter herein. Er schlenderte um den Tisch und fragte jeden, ob er die Nacht und die Gesellschaft auch genoss. Jeder bejahte ihm seine Frage. Er stieß auf Emmett und Rose an, segnete ihr ungeborenes Kind und war froh, dass es unserer Familie gut ging und sie wuchs.
Nachdem er erneut den Raum verließ, musste ich zur Tanzfläche gehen. Eric war gerade dabei das betrunkene Pärchen von der Tanzfläche zu führen. Mike kam herüber, um ihm zu helfen; es sah so aus, als ob sie alles unter Kontrolle hätten, also nahm ich meinen Posten ein und beobachtete das Geschehen. Nachdem das vorbei war, sprach ich mit einem Mitglied des Clubs; er wollte wissen, ob er einen Pass bekommen könnte für jemanden, den er heute Nacht kennengelernt hatte. Ich sagte ihm, dass ich ihm die Formulare zum Unterschreiben zukommen lassen würde.
Während ich mit ihm sprach, sah ich, wie Jacob durch die Menge schritt. Es war schwer, ihn nicht zu erkennen; er war 1,95m groß, muskulös und fiel auf mit seinem schwarzen Haar. Isabella hing ihm an den Fersen, es sah so aus, als würden sie gehen. Ich fragte Felix, ob er mir 10 Minuten geben könnte, dann wäre ich mit den Formularen zurück, die er brauchte.
Schnell machte ich mich auf den Weg zu den beiden. „Ihr zwei geht?"
Jacob blieb sofort stehen, was Isabella dazu brachte leicht zu stolpern. Instinktiv streckte ich die Arme aus, um nach ihr zu greifen, ich genoss das Gefühl bei dem Kontakt mit ihrer Haut.
Isabella drehte sich und Jacob antwortete: „Yeah, wir müssen. Es ist spät, ich muss arbeiten, Bella hat einen anstrengenden Tag morgen und meine Frau wartet auf mich."
„Na dann, vielleicht solltest du dich noch von Aro verabschieden? Es wäre unhöflich, es nicht zu tun."
Isabella errötete; yeah, ich zog alle Register, um weiter mit ihr zu sprechen, na und?
„Nur noch ein paar Minuten Jake. Ich möchte nicht, dass Aro denkt, ich würde seine Gastfreundschaft nicht wertschätzen."
„Ok, Bells. Mach schnell, Leah wird mich umbringen."
Sie folgten mir zu Aro. Isabella dankte ihm; dann nahm er ihre Hand in seine, brachte sie zu seinen Lippen und gab ihr einen Handkuss. Ich wollte ihre Hand aus seinem Griff reißen, stattdessen knurrte ich. Er schaute mich amüsiert an.
„Ah Miss Swan, ich bin so froh, dass Sie heute Nacht gekommen sind. Sehen Sie? Ich sagte Ihnen bereits, es gibt nichts, wovor Sie Angst haben müssten, hier sind nur Menschen. Keine Dämonen, Werwölfe oder Vampire. Nichts wird Sie hier beißen, es sei denn, Sie würden das wollen." Er kicherte. „Vielleicht kommen Sie in einer anderen Nacht wieder, wenn der Club wie immer läuft? Das würde Ihnen einen besseren Einblick gewähren."
Isabella sah leicht nervös aus. „Um, ich ... ich weiß nicht genau. Um, Jake, naja Leah, seine Frau, ist wirklich schwanger und ich weiß nicht, ob er nochmals mitkommen kann."
Aro schaute zu Jacob. „Herzlichen Glückwusch, Junge. Kinder sind ein Segen von Gott persönlich!" Er lächelte wieder Isabella an. „Sie haben immer noch den Pass, den ich Ihnen gegeben habe, oder?"
„Ähm, ja Sir, habe ich."
„Das ist alles, was Sie brauchen. Diese Karte sagt, dass ich für Sie bürge. Kein Eskorte nötig.", gestikulierte er.
Jacob schnaufte hinter ihr. „Yeah, Bella ich würde mich dabei nicht wohl fühlen. Du solltest so spät abends nicht alleine draußen sein. Mit dem was du tust, das ist nicht sicher."
Ich guckte ihn an und wunderte mich, was sie zur Hölle tat. Sie unterrichtete Psychologie am College. Nichts Gefährliches.
Aro schien zu wissen worüber Jacob redete, denn er seufzte. „Na gut, vielleicht hat Mr. Black Recht."
Jacob nickte in einer ,ich hab's dir doch gesagt' Weise.
„Mir kommt da ein Gedanke; Edward, mein Junge, vielleicht könntest du Miss Swan eskortieren? Würden Sie sich so besser fühlen, Mr. Black?"
Jacob sah nicht so aus, als würde ihm die Idee sonderlich gut gefallen.
Isabella schaute in meine Richtung. „Aro, ich will mich Edward nicht aufdrängen, er braucht mich nicht zu babysitten."
„Unsinn mein Kind, du hast nichts dagegen, oder Edward?"
Ich schüttelte den Kopf. „Nicht im Geringsten", antwortete ich. Es würde mich nicht stören einen ganzen Abend mit Isabella auf engstem Raum zu verbringen.
Aro klatschte in die Hände. „Also abgemacht. Ich liebe es so, wenn alles gut endet." Erneut nahm er Isabellas Hand in seine. „Sie schauen vorbei, mein Kind, Sie arbeiten immer noch freitags?"
Sie nickte mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht. „Ja, das ist richtig."
Er lehnte sich in ihrer Richtung. „Sie lassen mich wissen, ob ihr noch mehr Spenden braucht."
Immer noch lächelnd riss sie ihre leuchtenden Augen auf. „Wir würden niemals eine Spende ablehnen, Sir."
Er kicherte. „Ich werde euch einen Scheck in Gedenken an deine Mutter zu kommen lassen."
Ihr Gesicht wurde zu einer ruhigen Fassade. „Danke", sagte sie ehrfürchtig.
Er tätschelte ihre Hand. „Gern geschehen, mein Kind. Haben Sie ebenfalls eine angenehme Nacht Mr. Black und bringen Sie sie sicher nach Hause."
Jacob schüttelte Aros Hand. „Keine Sorge, das werde ich."
Auf dem Weg zum Ausgang wunderte ich mich, ob Isabella überhaupt daran interessiert war, mit mir in den Club zu kommen. Vielleicht sollte ich mit etwas Unverfänglichem starten, Lunch oder Kaffee. Nachdem wir den Club verließen, verabschiedete ich mich von Jacob.
Er betrachtete mich für einen Augenblick und fragte dann Bella: „Ist es ok, wenn du hier wartest, während ich das Auto hole?"
Sie schaute sich um. Die Straße war gut beleuchtet, Tyler stand an der Seite und ich war ebenfalls da. „Ja, kein Problem Jake."
Er nickte und überquerte die Straße. Ich wollte gerade mit ihr sprechen, als sie sagte: „Es tut mir Leid."
Ich blickte sie irritiert an. „Was tut dir Leid, Isabella?" Ich konnte mir nicht vorstellen, was sie getan haben könnte, um sich dafür zu entschuldigen. Wollte sie sich für Jacob entschuldigen, weil er sich wie ein Arsch verhielt?
Sie seufzte lauf und schaute runter auf ihre Hände. „Dafür, dass Aro dich zur Sprache gebracht hat, das war nicht fair; du musst dich nicht verpflichtet fühlen, mich zu eskortieren. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt kommen möchte." Den letzten Teil flüsterte sie beinahe.
Ich legte einen Finger unter ihr Kinn und hob es leicht an. „Isabella, sieh mich an."
Da stand ich, starrte ihr Gesicht an, sie war wirklich wunderschön und vielleicht sollte ich sie Bella nennen. Ihre Augen waren flüssige Schokolade, die vor Menschlichkeit schimmerten. Das Kribbeln in meinem Finger breitete sich in meiner gesamten Hand aus und brachte meinen Schwanz in Ektase. Ich wollte sie mit nach Hause nehmen, wie eine verlorene Puppe, und sehen, was sich hinter ihren Augen sonst noch verbarg.
„Isabella, du wirst noch bemerken, dass ich ein Mann bin, der nichts tut, was er nicht auch will." Sie lächelte schüchtern. „Was ich aber wirklich möchte ist, mit dir einen Kaffee trinken zu gehen. Du bist beschäftigt am Freitag?" Sie nickte erneut. „Was machst du?"
Sie schüttelte ihren Kopf und biss sich in ihre Unterlippe. „Das ist eine lange Geschichte."
„Werde ich diese Geschichte eines Tages hören?"
Sie grinste. „Ich weiß nicht ... vielleicht."
„Hmmm … Vielleicht, ugh? Weißt du Isabella, ich habe Mittel und Wege, um dich zum Reden zu bringen", sagte ich verschlagen.
Kurz japste sie schockiert nach Luft und brachte mich zum Lachen. „Wie auch immer, ich bin am Samstag beschäftigt, aber was hältst du davon, wenn wir Sonntag früh einen Kaffee trinken würden?"
„Ok?" Ich war mir nicht sicher, ob das eine Antwort oder eine Frage war.
„Ok … Gibst du mir deine Nummer, damit ich dich anrufen kann?" Ich holte mein Handy raus, als sie anfing ihre Nummer runter zu rattern. Gerade als ich mein Handy zurück in meine Hosentasche steckte, fuhr ein blauer Honda CR-V vor den Club. Das Fenster wurde geöffnet und die Autohupe ertönte, was mich zurück ins Hier und Jetzt holte.
„Das ist unhöflich", sagte ich geringschätzig.
„Das ist Jacob", seufzte Isabella. Ich legte meine Hand auf ihren Rücken. Sie schien mit meiner Hand zu verschmelzen und ich fragte mich, wie willig ihr Körper in meinem Playroom oder in meinem Bett wäre.
Während ich ihr die Tür öffnete, stieg sie runter vom Bordstein. Sie schaute zu mir hoch und ich ließ meinen Daumen über ihr Kinn streichen. Ich wollte erneut dieses Kribbeln spüren. „Ich ruf dich Samstagnacht an."
Sie nickte und legte ihre zierliche Hand um meine Hüfte, was mir Schockwellen durch den Arm jagten. Ich beugte mich zu ihr herunter und küsste ihre Wange. „Samstag?", schnurrte sie.
Ich nickte. „Samstag."
Sie kletterte ins Auto.
„Schnall dich an, Isabella." Ich schaute rüber und nickte. „Jacob."
„Edward", antwortete er mit einem Nicken. Ich schloss die Tür und blickte dem Auto hinterher, während es die Straße runter fuhr und um die nächste Ecke verschwand.
Ich lächelte Tyler an, als ich zurück in den Club ging.
„Keine schlechte Nacht", äußerte er.
Ich grinste. „Nö, in der Tat hat sich die Nacht zum Positiven gewendet."
