~ Chapter Nine ~
Eine Menge an Schülern wartete bereits vor den Gewächshäusern als Hermine und Blaise endlich eintrafen. Es war kein idealer Tag für Draußenunterricht, aber genau aus diesem Grund war die Klasse hier.
Die Luftfeuchtigkeit lag irgendwo bei hundert Prozent und die grauen Wolken über dem Schloss hingen wie dunkle Tücher in der Luft. Nur darauf wartend endlich dichte Wassermassen hinab zu schicken. Die Luft war ruhig und lastete schwer auf den Gemütern. Der See, der ungewöhnlich ruhig dalag, schimmerte wie dunkles Glas und spiegelte den trügerischen Himmel.
Libellen und allerlei Gewittertierchen schwirrten interessiert um die schwitzenden, missgelaunten Schüler herum. Kein Luftfächeln konnte an der Hitze etwas ändern und selbst der Kraken war es Leid in den Tiefen des Sees auf den kühlen Regen zu warten und hatte sich unter großen Anstrengungen an Land gehievt und wartete nun im seichten Wasser auf eine kühle Brise.
Wie gewöhnlich hatte sich die Klasse bereits in Gruppen geteilt. Die Gryffindors hatten sich, trotz der Hitze, eng zusammen gestellt und hatten sich der Schuluniform soweit entledigt, wie Professor McGonagall es wohl erlauben würde, würde sie zufällig vorbei kommen. Die Ärmel waren hochgekrempelt und die obersten Knöpfe standen offen.
Die Slytherin jedoch standen ungerührt auf den Schlossgründen, die Uniform unangetastet und warteten auf ihren Lehrer.
„Da ist sie ja", sagte Harry schließlich und wandte den Kopf in Hermines Richtung. Harry war heute erstaunlicherweise gut gelaunt, was auf das großartige Quidditchtrainig vom frühen Mittag her zu schließen war. Es war Harrys Ziel, Gryffindor solange er noch hier war, zur besten Kondition zu zwingen. Das Team gab sich die größte Mühe und war wahrscheinlich noch nie so gut in Form, wie nach den patentierten Potter-Trainingsmethoden. Dazu kam, dass sie eine neue Treiberin aus dem fünften Jahr eingearbeitet hatte. Sie hatte bedauerlicherweise den unpassenden Namen Emma Snotscotter, aber den Klatscher schlug sie mit solcher Wucht übers Feld, wie es nur die Weasleys zustande gebracht hatten.
Mit einem breiten Grinsen winkte er Hermine zu und bedeutete ihr, sich ebenfalls unter den Schatten der Bäume zu stellen.
„Du hast schon wieder das Mittagessen verpasst. Wir wollten schon jemanden losschicken, um dich zu suchen." Harry warf Seamus einen kurzen Blick zu, welcher Ron finster betrachtete.
Seamus schien wieder einmal eine Unstimmigkeit mit Ron zu haben. Eine Tatsache, welche immer häufiger zur Tagesordnung wurde, seitdem Seamus seine Absichten mit Ginny deutlich gemacht hatte.
„Mit losschicken, meinten sie, dass ich durch das Schloss rennen sollte, während ich deinen Namen schreie", sagte Seamus finster. „Und das in dieser Hitze", fügte er noch missmutiger hinzu.
Ron scheuchte ein Gewittertierchen weg. „Wenn du clever gewesen wärst, hättest du mit der Bücherei angefangen. Aber das bist du ja nicht. Das Wetter ist aber wirklich schlimm. Da widerspreche ich nicht. Mein Shirt ist transparent, zum Teufel." Sein Blick glitt hinüber zu Lavender, die mittlerweile den zweiten Knopf ihrer Bluse geöffnet hatte und sich Luft zufächelte. Ron starrte begierig auf den kleinen Streifen an BH, den ihre Bluse nun offenbarte.
Lavender machte einen angewiderten Laut und verschränkte die Arme vor der Brust.
Harry und Hermine tauschten einen eindeutigen Blick miteinander. Es hatte Hermine einiges an Zeit gekostet den Ron-das-sexuelle-Monster neben dem Ron-der-verlässliche-gutgläubige-Freund zu akzeptieren. Es war nicht so, dass er nicht mehr verlässlich oder freundlich war. Nur wenn weibliche Schüler in der Nähe waren, verhielt er sich immer mehr wie ein Affe, als wie ein Mensch.
„Ja, es ist drückend heute", bestätigte Hermine mit Nachdruck.
Dean Thomas starrte gen Himmel. „Es sieht nach Regen aus. Wenn Lupin nicht gleich kommt, dann werden wir höchst wahrscheinlich eine kräftige Dusche abbekommen."
In diesem Moment kam Lupin mit weiten Schritten über das Gelände auf sie zu. Die feuchte Luft hatte den Holzrahmen des unbenutzten Gewächshauses aufquellen lassen, was es etwas schwierig machte, die gesamte Klasse dort hineinzuzwängen.
„Es klemmt etwas", erklärte er, während er sich gegen die Türe warf. Harry hustete einmal und mehrere Slytherins begannen zu flüstern. Noch immer war es ein großes Gesprächsthema, dass Lupin ein Werwolf war. Es verursachte Kopfschütteln und Stirnrunzeln bei vielen Schülern, außer bei Dean und Seamus. Diese bettelten Lupin jedes Mal um eine Vorstellung seiner Kräfte an mit Rufen „verbiegen Sie das mal, Professor!" oder „Wie weit können Sie das hier werfen?"
Hermine hatte Lupin erst einmal in Aktion gesehen. Er hatte einen ausgewachsenen Todesser als wöge er nichts durch eine Glasscheibe geworfen. Sie hatte nicht den Drang noch einmal etwas Derartiges zu sehen.
Abgesehen von seinen unmenschlichen Kräften gehörte Lupin zu den beliebtesten Lehrern und das nicht ohne Grund. Er hatte, wie Dumbledore es nannte, den Goldenen Ton, wenn es um Anweisungen ging. Selbst die Slytherins sprachen sehr respektvoll mit ihm. Dies war eine Ehre, die eigentlich nur Snape zuteilwurde. Aber Lupin wurde diese Ehre zuteil, ohne die wöchentliche Androhung von Gift im Kürbissaft, um zu sehen, ob ihre Gegengifte auch ordentlich wirkten.
Die Tür gab schließlich unter dem Brechen von Holz nach. Lupin wischte sich die Stirn an einem Taschentuch trocken und schob die Klasse eilig hinein.
„Also gut." Er blickte entschuldigend in die Runde. „Ich weiß, es ist heiß hier draußen, aber Professor Sprout hat mir ein Problem mitgeteilt und ich habe uns freiwillig für diese Aufgabe eingetragen." Lupins braune Augen blickten glücklich in die Runde, bis sie bei Harry stoppten, der auf seinen Fersen vor und zurück wippte.
„Wer fehlt heute?"
Tatsächlich fehlten drei Schüler heute. Neville, der Professor Sprout auf einen Ausflug zum Utensilienkauf begleitete, als Teil seines Projekts, Vincent Crabbe, der von seinen Eltern aus der Schule genommen worden ist, nachdem er sein einziges UTZ Examen abgelegt hatte und Draco, der zu Hermines großer Erleichterung fehlte, auch wenn er keinen erkennbaren Grund dafür hatte.
„Aber das ist kein Problem. Wir sollten trotzdem innerhalb einer Stunde fertig werden." Lupin hob den Blick zu den Wolken. „Es sei denn, es fängt noch in den nächsten fünf Minuten an zu regnen."
Eine riesige Kiste wartete vor dem Gewächshaus, während Lupin der Klasse die Anweisungen gab.
„Hier ist das Problem. Professor Sprout hatte sich bereit erklärt eine Lieferung an Fadenkraut anzunehmen. Unglücklicherweise hatte die Zustellereule einen Zusammenstoß mit einem… nun, sie hatte einen Unfall südlich vom Schloss. Das Paket ging verloren und das was wir finden konnten, hat sie nun wegen der Hitze recht schnell hinter dem Wald ausgebreitet. Einige Hogsmeadebewohner haben sich schon wegen schweren Stichen beschwert."
„Was ist mit der Zustellereule passiert, Sir?", fragte Dean Thomas mit einem breiten Grinsen.
Natürlich wusste bereits jeder was mit dem armen Vogel passiert worden war, der extra von Burma gekommen war. Es gab nur wenig zu lachen während der UTZ Examen und die Schüler waren dankbar für Ablenkung.
Hagrid schoss bereits seit zwei Monaten auf die Parasitengleichen Vampirfledermäuse um aus ihnen dann wenigstens noch einen Mantel machen zu können, wenn sie schon für sonst nichts zu gebrauchen waren. Dieser Mantel war für Olympe Maxime bestimmt. Dementsprechend brauchte es eine Menge an Fledermäusen.
Lupin brachte ein teilnahmsloses Gesicht zustande. „Er ist gestorben, Dean."
„Wie ist es gestorben, Sir?", fragte jetzt Gregory Goyle.
Nun, vielleicht wusste es nicht jeder.
„Wie er gestorben ist, ist nicht wichtig", sagte Lupin jetzt ungeduldig. „Was wichtig ist, ist wie wir mit dem Problem umzugehen haben. Das Fadenkraut wird unsere Beschäftigung für den Nachmittag sein." Er öffnete die Kiste schwungvoll.
Die Schüler starrten bloß, ohne sich zu bewegen.
Die kombinierte Hitze von siebzehn Schülern und einem Werwolf war kaum auszuhalten. Harry wischte sich seine Brille an seinem nassen Ärmel ab. Hermine versuchte ihre Haare zu bändigen, aber die Locken sprangen sofort wieder über die Schulter zurück. Harry war auf einen Schlag weniger motiviert. Der Sommer seines dritten Jahres hatte er damit zugebracht, die Hecke im Ligusterweg Nummer 14 zu stutzen und der Inhalt in der Kiste erfüllte ihn nicht gerade mit Freude.
„Wir sollen Unkraut jäten?", fragte er mit einem angewiderten Blick auf die Handschuhe und Heckenscheren, die in der Kiste warteten. „In wie weit ist das Verteidigung gegen die Dunklen Künste, Sir?"
„Vielleicht ist es böses Unkraut. So wie die Teufelsschlinge", schlug Lavender jetzt vor.
„Fadenkraut ist nicht unbedingt ein Kraut", erwiderte Blaise jetzt und versetzte Lavender einen kurzen Blick. „Es ist ein Tier, welches bloß einer Pflanze ähnelt. Es wurde fälschlicher weise dieser Gattung zugeordnet."
Lupin nickte. "Sehr gut Blaise. Das stimmt auffallend. Bevor wir anfangen, möchte ich euch bitten euch zu zweit in euren zugeteilten Teams zusammen zu finden und euch ein paar Handschuhe, einen Eimer und eine Schere zu greifen."
Es war nur Lupins guter Verhandlungstaktik und Diplomatie zu verdanken, dass sich die Schüler nur wenig gegen das Prinzip des zugeteilten Partners gewährt hatten. Jungen mit Mädchen, Gryffindors mit Slytherins. Er war die volle Zeit damit beschäftigt die Grenzen zwischen den Häusern einfach zu eliminieren. Dumbledore unterstützte ihn hierbei. Nicht so die Professoren Snape und McGonagall, die es nur als Ablenkung ansahen, wenn Jungen und Mädchen zusammen arbeiteten.
Hermine hatte es als angenehme Abwechslung empfunden, mal nicht Nevilles ständigen Blick über die Schulter zu spüren, wenn sie Unterricht hatten. Obwohl Crabbes Hygiene manchmal zu wünschen übrig ließ
Auch Neville hätte es schlimmer treffen können als mit einem Partner wie Malfoy. Neben den ganzen Sticheleien, die Neville ertragen musste, schafften es die beiden trotzdem sich zusammen zu reißen. Denn Lupin bewertete nur das Team, nicht den Einzelnen. Aber mit dem Fehlen der beiden und dem wohl dauerhaften Fehlen von Vincent Crabbe, blieb Hermine allein.
Sie erreichte Lupin, der gerade die Handschuhe austeilte.
Er hielt inne und ein Lächeln erschien auf seinen Zügen. Allerdings verblasste es, noch bevor es seine Augen erreichen konnte. Für einen Moment kam es ihr so vor, als zog er die Luft zwischen ihnen beiden in die Nase.
„Ahem, Professor?"
„Hermine", begann er nun und schüttelte den Kopf, wie um einen lästigen Gedanken loszuwerden. Verständnis erhellte jetzt seine Züge und immer noch blickte er sie an. „Oh, ja. Das hatte ich vergessen. Crabbe ist ja nicht mehr bei uns. Du musst dich wohl mit mir als Partner zufrieden geben."
Hermine hielt dies für eine ausgezeichnete Idee. Sie ergriff gerade die Handschuhe als die Temperatur plötzlich merklich kälter wurde und sich eine Gänsehaut über ihren gesamten Körper zog.
Sie fühlte Malfoy einen winzigen Moment bevor sie ihn sah.
Sie hatten sich nicht so nahe gegenüber gestanden, seit dem Tag an dem sie das Schloss wieder erreicht hatten und er sie vor den Türen stehen gelassen hatte. Ganz plötzlich und zu ihrer größten Beunruhigung konnte sie alles an ihm fühlen. Es war, als würde sie in seinen Körper gleiten können. Nur einen Moment lang und dann glitt sie wieder hinaus.
Malfoy war verschwitzt, hungrig und ziemlich müde. Aber dort war auch eine ruhelose Ungeduld in seinem Gesicht.
Hermine ließ ihren Blick nicht lange auf ihm verweilen und wandte sich ihren verschränkten Armen zu.
„Meine Entschuldigung", sagte Draco jetzt zu Lupin, etwas außer Atem. „Ich wurde leider unabkömmlich von meinen Pflichten aufgehalten."
„Das ist schon in Ordnung, Draco", erwiderte Lupin freundlich. „Wollen wir mal sehen…"
Hermine biss die Zähne zusammen. Oh, nein. Bitte nicht. Jeden, nur nicht ihn.
„Gut. Hermine fehlt heute der Partner."
Draco gönnte ihr kaum einen Blick. „Eine deutliche Verbesserung im Vergleich zu Neville", sagte er jetzt, während er seine Tasche schulterte und zu ihr hinüber schritt. „Was tun wir?"
„Wir jäten Unkraut", antwortete Lupin fröhlich, mit dem Versuch diese Aufgabe auf erdenkliche Weise nach einer Herausforderung klingen zu lassen.
Draco seufzte schwer. „Natürlich tun wir das."
„Bevor wir anfangen, sollten wir noch mal über die Besonderheiten von Fadenkraut sprechen. Ja, Blaise, ich weiß, das taten wir bereits das letzte Jahr, aber etwas Wiederholung kann nicht schaden. Die Stiche können ziemlich schmerzhaft sein, wenn ihr euch wirklich welche zuzieht."
Die Klasse schaute Lupin zu, währen er ein Stück Pergament aus der Kiste zog, es mit seinem Zauberstab entrollte und auf das Diagramm zeigte, auf welchem ein Zauberer das Fadenkraut mit einer Axt bearbeitete.
„Ist diese Zeichnung dem Maße entsprechend?", fragte Ron beunruhigt und Hermine fand, es war eine gute Frage. Das Fadenkraut auf dem Bild war in etwa zweimal so hoch wie der Zauberer.
„Ja, das ist es. Aber das Fadenkraut welches wir zu entfernen versuchen ist erst ein paar Tage alt, also sind sie nicht besonders groß. Ein schneller Griff sollte es lösen können, aber meidet ihre Stacheln", erklärte Lupin jetzt. „Es hilft sich ihnen leise zu nähern. Sie verbringen die meiste Zeit des Tages schlafend und werden sehr leicht aggressiv wenn man sie weckt. Faszinierende Kreaturen", bemerkte er beeindruckt während er den Zauberer in der Skizze betrachtete, der gerade eben vom Fadenkraut gepackt worden war und nun von seinen Knöcheln hinab baumelte.
Der Rest der Klasse teilte Lupins Enthusiasmus nicht unbedingt. Millicent griff sich mit einem angewiderten Laut ein paar Handschuhe und ließ sie wieder in die Kiste fallen.
„Weasley", sagte sie jetzt mit harscher Stimme und schubste Ron zu der Kiste. „Du kannst das Rausziehen übernehmen."
Ron verdrehte die Augen und begann ihre Utensilien zusammen zu suchen. Er warf Hermine noch einen mitleidigen Blick zu, bevor er mit Millicent verschwand.
„Hermine, wenn du es gerne hättest, dass deinem neuen Partner ein mysteriöser Unfall passiert, musst du es nur sagen", bot ihr Ron jetzt an. Dieser Kommentar war offensichtlich an Draco gerichtet, der Ron anstarrte, als wäre er Schmutz auf seinem Ärmel.
„Schade, dass du bloß zu spät warst. Aber es wäre auch zu viel der Hoffnung gewesen, dass du den Unterricht diese Woche ausfallen lassen würdest", flüsterte Hermine ihrem Partner zu als Lupin begann Fragen zu beantworten.
„Viertklässler", war alles, was Draco dazu sagte.
Hermine wartete darauf, dass er seine Tasche ablegte.
Er griff sich ein Paar Handschuhe und eine Schere aus der Kiste. „Du bist dafür verantwortlich, dass ich meine Mittagspause für diese Kleinkinder opfern musste, nicht wahr?"
Sie schenkte ihm ein überlegenes Lächeln. „Das ist richtig."
„Und du meidest meine Anwesenheit", fügte er leise hinzu. Er traf ihren Blick und wie üblich fühlte Hermine, wie sich ihr Herzschlag beschleunigte.
„Das ist dir erst jetzt aufgefallen? Ich vermeide deine Anwesenheit seit Jahren, Malfoy."
„Sicher", gestand er jetzt ein und senkte seine Stimme, als er ihr und den anderen Schülern über das Gelände folgte. „Für die Schulsprecherin bist du ziemlich schwer zu finden, wenn man dich sucht. Ich wäre eigentlich sauer, da du mir Aufgaben auferlegst, gegen die sich sogar Vertrauensschüleranfänger wehren würden, aber es gab eine unerwartet nette Unterhaltung."
„Die wäre?", hörte sie sich fragen, obwohl sie eigentlich den Mund hatte halten wollen.
„Carmen Meliflua", erklärte Draco jetzt mit einem dreckigen Grinsen. „Eine versaute, aber dennoch sehr interessante Slytherin. Mir sehr ähnlich, in diesem Alter."
Wirklich angewidert, öffnete Hermine den Mund, aber Lupin blickte zu ihnen hinüber. „Mehr arbeiten, weniger reden, Draco", sagte Lupin gereizt, während er Pansy erklärte, dass sie mitarbeiten mussten, egal wie spät die Entschuldigung ihrer Mutter eingetroffen sei, laut der sie Gewächse jeglicher Art nicht mal ansehen durfte.
„Aber sicher, Professor", versprach Draco jetzt mit einem gewinnenden Lächeln, wie das eines Zauberstabverkäufers. Er starrte hinab auf die Drachenhauthandschuhe in seinen Händen, als wäre ihm erst jetzt aufgefallen, dass er sie trug. Der Ausdruck auf seinem Gesicht war nahezu komisch.
„Granger, ich denke, du übernimmst das Rausziehen."
