Schade, kein Review. Man kann nicht immer alles haben. Ich hoffe euch gefällt das nächste Kap:
Stunden später sitzt Reid an Morgans Bett. Wieder hält er seine Hand. Er hat begonnen sanft über die Handoberfläche zu streicheln. JJ musste ins Hotel zurück und einiges klären, während Garcia gegenüber von Reid sitzt.
POV Spencer:
Ich bin so erleichtert, aber noch immer angespannt. Ich hab solche Angst, dass diese Monitore plötzlich Alarm schlagen könnten. Zum Glück sieht alles normal aus.
Seit zwei Stunden geht es Derek etwas besser. Aber er atmet noch nicht selbst ständig, das macht den Ärzten Sorgen.
Wir können nur abwarten. Ich bin zur Hilflosigkeit verdammt!
Reid ist noch ganz in Gedanken versunken, als Morgans Fingern anfangen zu zucken. Zuerst denkt Reid es wären nur Muskelzuckungen, was schon ein paar mal passiert war. Aber dann drücken die Finger wirklich zu. Reid steht auf und sieht Morgan ins Gesicht. Morgans Lider zucken. Er fängt an zu zittern. Reid sieht zu Garcia und die drückt sofort den Notfallknopf. "Ganz ruhig, Morgan. Ich bin's, Reid. Garcia und ich sind bei dir."
POV Spencer:
Oh mein Gott! Oh mein Gott! Er wacht wirklich auf. Ich zittere am ganzen Körper. Ich möchte weinen, vor Freude. Derek fängt an gegen den Tubus anzukämpfen. Ich muss dafür sorgen, dass er ruhig bleibt.
POV Derek:
Ich kann nicht atmen. Ich bekomm meine Augen nicht auf. Was ist hier los? Wo bin ich?
Das alles macht mir irgendwie Angst. Aber da ist eine bekannte Stimme… Es ist Reid. Spencer ist bei mir… Wie kommt das? Was, um Himmels Willen, ist hier passiert? Ich muss dagegen ankämpfen. Ich muss atmen. Ich ersticke. Ich will was sehen!
Morgan fängt an zu zittern, immer wieder will er einatmen, was ihm unmöglich gelingen kann. Reid spricht leise weiter auf ihn ein: "Ganz ruhig, Morgan. Du kannst nicht alleine atmen. Du hast einen Schlauch in der Luftröhre, er atmet für dich." Morgan schüttelt den Kopf, versucht immer noch angestrengt die Augen offen zu halten. Garcia stellt sich auf die andere Seite, des Bettes und legt Morgan eine Hand auf die Schulter: "Hey, mein Prinz. Es ist alles gut. Streng dich nicht so an." Endlich schafft es Morgan die Augen aufzuhalten. Er sieht erst Reid und dann Garcia an. Beide lächeln ihn an.
Dann kommt ein Arzt ins Zimmer, gefolgt von Schwester Tracy. Sie schieben Garcia beiseite und Dr. Anderson stellt sich zu Morgan. Er sieht ihm ins Gesicht: "Guten Tag, Mr. Morgan. Mein Name ist Dr. Anderson. Ich hab mich um sie gekümmert." Der Arzt lächelt beruhigend und Morgan sieht ihn an. Er schüttelt immer wieder den Kopf und will nun mit einer Hand an den Tubus greifen. Sofort nimmt Reid sie in seine Hand. Dr. Anderson nickt Reid zu und wendet sich dann wieder zu Morgan: "Beruhigen sie sich. Sie können nicht atmen." Reid streicht Morgan sanft über die Wange: "Es ist alles gut." Morgan wendet sich zu ihm und sieht ihn Hilfe suchend an. "Ich bin hier.", Reid lächelt, um Morgan zu beruhigen. "Es wird alles wieder gut. Bleib ganz ruhig."
POV Spencer:
Ich hoffe er merkt meine Anspannung nicht. Ich zittere und meine Hände ebenfalls. Ich verstehe Morgan, ich wäre auch panisch.
POV Morgan:
Ich kann nicht atmen! Wie soll ich denn da ruhig bleiben?! Aber es geht nicht anders. Es bringt und ändert alles nichts. Spencer ist da und Garcia auch. Ich fühle nicht wirklich Schmerzen. Also wird es mir schon gut gehen.
Also… ganz ruhig bleiben. Spencer ansehen und Garcia. Sie lächeln. Keine Ahnung warum, aber es beruhigt mich.
Dr. Anderson nickt. Sein Patient wird ruhiger. Er erklärt: "Sehr gut so. Bleiben sie ganz ruhig. Sie wurden angeschossen und von zwei Kugeln getroffen. Die Chirurgen mussten sie operieren. Leider wurden sie am Hals getroffen und konnten deshalb nicht selbstständig atmen. Ich werde ihnen jetzt den Tubus entfernen, dann sehen wir mal weiter."
POV Morgan:
Na super… Ich wurde wirklich angeschossen. Dabei bin ich immer so vorsichtig. Ich hab doch eine Schussweste getragen… Eine Kugel war in meinem Hals… na super.
Er will mir den Tubus rausziehen. Ich hab schon gehört dass das alles andere als angenehm ist. Was ist wenn ich dann nicht allein atmen kann? Ich will nicht ersticken!
Spencer?! Hilf mir.
POV Spencer:
Er hat Angst. Nein, nicht mein Schatz. Es wird alles gut. Du musst keine Angst haben. Ich bin bei dir und tolle Ärzte und Schwestern, die sich sehr gut um dich gekümmert haben, und es auch noch tun werden.
Reid lächelt. So beruhigt sich Morgan. Er hebt nur die Hand und drückt fest Reids. "Ist gut, ich bin bei dir." Dr. Anderson nickt: "Keine Sorge. Im ersten Moment wird ihnen das Atmen vielleicht etwas schwer fallen und sie müssen husten, aber das wird sich schnell bessern." Morgan nickt. Vorsichtig legt Dr. Anderson Morgans Kopf nach hinten, trennt den Beatmungsschlauch vom Tubus ab und zieht ihn dann langsam raus. Morgan fängt sofort an zu husten und zu röcheln. Reid drückt seinen Kopf zurück aufs Kissen, so dass die Luftröhre gestreckt bleibt, aber auch das hilft Morgan im ersten Moment nicht. Dr. Anderson nimmt einen kleinen Schlauch, mit zwei Öffnungen und befestigt den dann unter Morgans Nase. "Atmen sie ganz ruhig." Morgan hustet noch einmal kräftig, bis er sich dann beruhigt.
POV Derek:
Endlich, ich hab schon gedacht, ich kann gar nicht mehr normal atmen. Das war ja Schwerstarbeit. Mir tut mein Hals weh, das Atmen schmerzt. Aber das ist wohl kein Wunder. Ich hoffe dass sich das bessern wird.
Ich bin so froh, dass Spencer da ist, Garcia natürlich auch aber… Er kann mich leichter beruhigen, er hat einen ganz besonderen Einfluss auf mich… Ich hab ihn schrecklich vermisst.
POV Spencer:
Er atmet wieder. Ich hatte solche Angst, dass er nicht mehr selbstständig atmen könnte. Die Kugel war ja gefährlich nahe an der Luftröhre… Ich bin so froh.
Ich liebe ihn. Seine Augen sind so unglaublich. Seine Nähe wieder zu spüren und wie er meine Nähe sucht…
"Sehr gut, Mr. Morgan." Erst jetzt wenden sich beide wieder dem Arzt zu: "Das sieht alles schon sehr gut aus. Wir müssen jetzt einige Tests machen, dafür nehmen wir sie mit."
POV Derek:
Ich würde viel lieber hier bleiben. Hier, bei Spence und Garcia. Und ich würde lieber einschlafen, ich bin noch so müde. Und dann aufwachen und in sein Gesicht sehen. Ich lächle vor mich hin.
Muss mich aber der Realität stellen. Ich will wieder ganz gesund werden, also…
Morgan nickt. Reid lächelt und streichelt über die Hand, die er immer noch hält: "Ich bleib hier und warte auf dich." Morgan lächelt. Garcia nickt: "Ich warte auch hier. Mach dir keine Sorgen, mein Hübscher. Das wird schon wieder." "Danke."
