Sorry, hatte Probleme mit meinem Laptop. Jetzt geht's aber weiter. Muchas gracias, für das Review. :)

Nachdem Morgan für die Untersuchungen weggebracht worden war, sind nur noch Reid und Garcia im Zimmer. Sie lächelt ihn an: "Siehst du? Er ist wieder aufgewacht und es geht ihm den Umständen entsprechend gut." Reid nickt. Sie schmunzelt und geht zu ihm. Sie breitet ihre Arme aus. Er umarmt sie sofort. Garcia drückt ihn fest an sich: "Es wird alles wieder gut. Das schlimmste hast du überstanden, Süßer." "Ja, hoffen wir mal. Es scheint ihm ja soweit gut zu gehen." Reid und Garcia gehen danach einen Kaffee trinken. Endlich können sie sich die Ruhe gönnen. Sie essen nun auch weil sie wirklich Hunger haben. Man merkte ihnen die Erleichterung an.

Eine Stunde später kommt Morgan wieder in sein Zimmer. Tracy schiebt das Bett wieder an seinen alten Platz und schließt Morgan an die Überwachungsgeräte an, auch der Sauerstoffschlauch wird wieder unter seiner Nase befestigt. Morgan öffnet die Augen und sieht sich um: "Sind meine Freunde weg?" Tracy schüttelt lächelnd den Kopf: "Nein, sie haben sich eine Pause gegönnt. Eine Kollegin hat mir gesagt dass sie an der frischen Luft sind. Sie werden gleich wiederkommen." Morgan nickt, lächelnd dankbar.

POV Derek:

Ich bin völlig geschafft. Ich hasse es, wenn man so an mir rummacht. Immer wieder Fragen und notwendige Antworten, immer wieder die Bitte dies und das zu tun. Ich will nur noch schlafen.
Aber es wäre schön Spencer und Garcia vorher noch mal zu sehen. Sie sind wirklich noch hier. Wie lange sie wohl schon hier sind? Ist ja klar, dass sie da auch mal eine Pause brauchen.

Reid und Garcia kommen ins Zimmer. Tracy lächelt zu ihnen: "Hallo. Wir sind jetzt erstmal fertig. Dr. Anderson wertet noch einiges aus. Er kommt dann zu ihnen und wird alles Nötige mit ihnen besprechen." Die Beiden nicken verstehend. Tracy geht zu ihnen und erklärt leise: "Es geht ihm, den Umständen entsprechend, gut, er ist nur sehr erschöpft. Wenn was ist, dann sagen sie uns Bescheid. Am Besten sie lassen ihn jetzt erst mal schlafen." "Ist gut.", meint Reid ruhig und geht auf das Bett zu. Garcia lächelt der Krankenschwester zu und die verschwindet daraufhin.

Reid sieht Morgan an, der hat zwar die Augen geschlossen, doch seine Lider flattern immer wieder: "Hey, wie fühlst du dich?" Morgan öffnete die Augen: "Ganz gut. Die haben mich ganz schön in die Mangel genommen." "Ja, aber das musste sein.", Reid lächelt: "Versuch zu schlafen. Ich bleib bei dir. Es wird alles wieder gut." Morgan nickt schwach und schließt die Augen, bevor er einschläft flüstert er leise: "Danke."

Garcia geht zu Reid und grinst. Der dreht sich zu ihr um und seufzt laut: "Ich bin so erleichtert." "Ja, ich auch. Ich bin so froh, dass es ihm gut geht. Jetzt müssen wir…" Ein Pfleger betritt den Raum: "Entschuldigung." Beide wenden sich zu ihm. "Ein Telefongespräch für Agent Garcia?" Garcia nickt: "Das bin ich." "Kommen sie bitte mit mir?" Garcia wendet sich zu Reid: "Ich bin gleich wieder da." "Ist schon gut. Geh du nur." Sie lächelt und verlässt dann das Zimmer. Langsam geht Reid wieder auf das Bett zu, diesmal setzt er sich auf den Stuhl.

POV Spencer:

Ich kann gar nicht sagen wie erleichtert ich bin. Er sieht so friedlich aus. Er schläft ganz ruhig. Natürlich ist er noch schwach. Er ist blass ihm Gesicht und wirkt schwach. Aber er lebt.

Kurz danach kommt Garcia wieder. Sie öffnet die Tür und bittet leise: "Reid", als er sich zu ihr dreht, fügt sie hinzu: "kommst du bitte mal?" Reid wirft noch einen Blick auf den ruhig schlafenden Morgan und geht dann mit ihr hinaus. Sie verlassen die Intensivstation und Garcia erklärt: "Ich muss nach Chicago. Das Team hat einen neuen Auftrag bekommen und ich werde dort dringend gebraucht." Reid seufzt. Er mochte Garcia, ihre Nähe war tröstend. Sie sieht ihm die Gedanken an: "Ich weiß. Ich würde auch lieber hier bleiben und für euch beide da sein. Aber es geht nun mal nicht." Reid nickt. "Morgan geht's besser. Ich denke er wird wieder ganz gesund." "Ja, du hast sicher Recht." Garcia fasst mit einer Hand an seinen Oberarm: "Ruf an, wenn's was neues gibt." "Natürlich. Mach ich." Sie nehmen sich kurz in den Arm und dann eilt Garcia davon. Reid besorgt sich eine Zeitschrift und setzt sich dann wieder zu Morgan.

Zwei Stunden später kommt Dr. Anderson ins Zimmer. Reid war in Gedanken versunken. Der Arzt lächelt und meint leise: "Hallo. Ich hab hier die Resultate." Reid nickt. "Würden sie ihn bitte wecken? Ich mach das nur ungern, aber ich hab dann Feierabend und…" "Ja, natürlich." Reid legt Morgan eine Hand auf die Schulter: "Hey Morgan. Wach bitte auf." Morgan bewegt sich und öffnet kurz danach die Augen. Reid lächelt: "Dr. Anderson muss was mit dir besprechen." Morgan nickt. Er schließt noch einmal seufzend die Augen und sieht dann den Arzt an. Dr. Anderson geht näher zu ihm. "Ich hab hier die Resultate und ich hab mich auch noch einmal mit einem Spezialisten beraten."

Reid sieht ihn besorgt an, ganz zufrieden schien ihm der Arzt nicht zu sein. "Im Großen und Ganzen sieht alles sehr gut aus, das einzige was uns Sorgen macht, ist ihre Lunge. Sie benötigen noch immer Sauerstoff, ohne fällt ihnen das Atmen schwer. Um es kurz zu fassen. Ihre Lunge funktioniert momentan nicht ganz einwandfrei. Mit Medikamenten und Asthma-Sprays bekommen wir das wieder in den Griff. Aber es wird einige Zeit dauern." Morgan nickt ruhig: "Wie lange?" "Naja, bis sich die Lungenkapazität wieder normalisiert hat… ein paar Wochen bestimmt." Morgan und Reid sehen sich ängstlich an. Dr. Anderson lächelt: "Sie werden wieder gesund. Es dauert nur ein wenig. Für einige Tage müssen sie noch hier bleiben. Wenn sie den Sauerstoff nicht mehr benötigen, dann werden wir sie auf die normale Station verlegen. Dort wird sich auch ein Spezialist um sie kümmern. Sie werden auf die richtigen Medikamente eingestellt und ihnen wird alles erklärt." Die Beiden schwiegen noch immer: Dr. Anderson nickt, die Beiden mussten erst einmal damit zurechtkommen. "Wir sehen uns morgen wieder. Ich hab am Nachmittag Dienst und komm dann vorbei." Morgan und Reid nicken und der Arzt verlässt das Zimmer.

POV Derek:

Na toll. Ich fühl mich schon so gut, ich hab nicht gedacht dass ich noch so lange beeinträchtigt sein werde. Das ist gefährlich, wenn ich nicht richtig Atmen kann. Wer weiß schon wie lange es dauert, bis ich wieder ganz gesund bin. Das ist so…
Aber ich hab Glück, dass ich überlebt hab. Ich hätte sterben können. Also kann ich doch froh sein. Ich werde wieder gesund, es dauert eben nur eine Weile. Das pack ich schon.

POV Spencer:

Ich hatte die Hoffnung dass er sich schneller erholt. Es ging ihm doch schon so gut. Seine Lunge wurde offenbar doch schwerer getroffen, als wir es gehofft hatten.
Wir können nur hoffen dass er sich schnell erholt. Es wird wohl noch einige Zeit brauchen, bis er wieder voll auf dem Damm ist. Ich hoffe Morgan hat die Geduld dazu, sich langsam zu erholen.

Fünf Tage später, am frühen Vormittag, kommt Reid zu Morgan ins Zimmer. Der sitzt aufrecht in seinem Bett und lächelt: "Guten Morgen, Reid." Reid nickt: "Guten Morgen. Ich hoffe es geht dir gut." "Ja, geht schon." Reid setzt sich, auf einen Stuhl, neben dem Bett. Er seufzt und meint: "Ich hab eine guten und eine schlechte Nachricht für dich." Morgan runzelt die Stirn und bittet dann: "Zuerst die Schlechte." Reid seufzt: "Garcia hat deine Post geöffnet, also die wichtige halt." Morgan nickt stumm. "Dein Vermieter hat dir was geschrieben… Deine Kündigung." Morgan erstarrt: "Bitte was?!" Er regt sich ein wenig auf, woraufhin er nach Luft schnappen musst. Reid legt ihm eine Hand auf den Arm: "Bleib ruhig. Wir haben uns ein wenig informiert, er hat das Recht dazu. Du musst dort ausziehen. Ein Gutachter hat Schäden am Mauerwerk festgestellt und der Vermieter will es nicht reparieren lassen." Morgan schüttet den Kopf: "Das kann doch alles nicht wahr sein!" "Garcia wird es übernehmen, deine Wohnung leer zu räumen." "Was?!" Reid steht auf und setzt sich aufs Bett: "Morgan bitte, beruhig dich." Morgan kämpft mit der Kurzatmigkeit und Reid griff sich die Sauerstoffmaske und hielt sie Morgan über Mund und Nase: "Atme ganz ruhig." Morgan war noch immer wütend, beherrschte sich jedoch und versuchte seine Atmung zu normalisieren. Reid lächelt: "Gut so, genauso."

POV Derek:

Das ist so nervig. Ich darf mich nicht anstrengen. Ich darf mich nicht aufregen. Ich darf gar nichts mehr! Ich muss so aufpassen und als ob ich damit nicht schon genug zu tun hätte.
Der kann mir doch nicht so einfach kündigen! Warum beseitigt er die Schäden nicht einfach?!
Die Antwort ist, weil er noch mehr Häuser hat und er wohl das Wohnhaus einfach abreißen lässt. Wahrscheinlich waren die Mängel schon immer vorhanden. Dieser verdammte Mistkerl!

POV Spencer:

Wann lernt er endlich dass er sich besser unter Kontrolle haben muss? Sicher, es ist nicht ganz einfach, sich ständig zu beherrschen. Seine Atmung macht ihm immer wieder Probleme und es fällt ihm schwer, damit zurecht zukommen.
Ich werde ihm helfen, eine neue Wohnung zu finden und wieder auf die Beine zu kommen. Wir schaffen das schon. Er ist mein Freund.

Reid wartet, bis Morgan sich beruhigt hat. Dann legt er die Sauerstoffmaske wieder beiseite und sieht Morgan fragend an. Der nickt: "Okay, ist gut. Mit mir ist alles klar." Er holt tief Luft und fragt dann: "Wann muss ich aus der Wohnung raus?" "Naja… morgen wollen sie deine Wohnung ausräumen.", meint Reid leise. "Was?!" Reid seufzt: "Es ändert auch nichts. Wir können deine Sachen zwischenlagern. Für die nächste Zeit musst du erstmal im Krankenhaus bleiben. Ich bring dir frische Kleidung und Hygieneartikel mit." Morgan sieht ihn plötzlich fragend an: "Wie willst du das machen?" Reid nickt und lächelt: "Oh ja, das ist die gute Nachricht. Du wirst heute noch nach Quantico ausgeflogen. Das Krankenhaus dort weiß Bescheid." "Na wenigstens etwas.", sagt Morgan und stöhnt.