Die Wartezeit zieht sich so lang für Draco wie ein Kaugummi. Ab und an schaut auch die kleine Hauselfe nach ihm, aber sagt auch nichts sondern mustert ihn jedes Mal mit strengen Blick. Außerdem muss er immer dringender auf Toilette. Immerhin war er heute Morgen zuletzt darauf und dass ist schon eine Weile her. Als es dann endlich bald 16:00 Uhr ist, kann er es gar nicht mehr abwarten das sich die Tür endlich öffnet, da er hoff dass er dann kurz darauf Pinkeln gehen darf. Nur dann kommt ihn wieder hoch was er eigentlich machen soll, was ihn dazu veranlasst schwer zu schlucken. Deswegen stellt er sich mit zitternden Knien auf allen vieren mit den Hintern zur Tür hin. Anscheinend gerade noch rechtzeitig, da unerwartet früh plötzlich die Tür aufgerissen wird. Kurz blick er über die Schulter und sieht wie der junge Lord gerade die Tür schließt. Gerade als dieser dann seinen Aufmerksamkeit auf ihn legt, wendet er schnell den Kopf ab und greift mit zitternder Hand zwischen seine Beine. Sofort hat er wieder eine Heidenangst, die seinen Körper zum Beben bringt. Auch wenn er es kennt sich selbst an den Penis zu fassen, ist es diesmal alles andere als angenehm. Hektisch versucht er sich mit der Hand zu stimulieren und spürt dabei einen bohrenden Blick auf sich. Es ist den Malfoyerben unsagbar peinlich vor den Augen des Anderen sich selbst zu berühren, weswegen sich auch nichts bei ihm regt. Immer mehr Panik steigt in ihm auf, denn er befürchtet dass er noch bestraft wird weil er keine Erektion bekommt.

Er weiß zwar nicht warum, aber vor seinen Herrn hat er irgendwie mehr Angst als vor dem dunklen Lord. Er glaubt nicht dass es nur an der Vergewaltigung liegt, denn da ist noch etwas anderes was ihn an den Schwarzhaarigen Angst macht und gerade das kann er nicht beschreiben. Diese Angst hat ihn auch bis jetzt dazu gebracht immer alles zu machen, was der Andere verlangt. Da ist ihm selbst die Demütigung egal, da er glaubt dass sonst viel Schlimmeres auf ihn warten wird. Leider wird auch sein Harndrang durch die eigenen Bewegungen an seinen schlaffen Glied nur gefördert und sein Herz rutsch ihn bei dieser Erkenntnis in die nicht vorhandene Hose. Dieses rast aber dann so wie bei einem ängstlichen Kaninchens als der Andere schneidend sowie genervt die Stimme erhebt. „So wird das nichts! Nimm deine Hand da weg und lass mich Mal ran!" Tränen der Verzweiflung steigen wieder in seine Augen als er die Hand wie befohlen wegnimmt. Über die Schulter schaut er bettelnd auf den näher Kommenden, der seinen Blick mit einen den stechenden Augen erwidert. Doch der Andere hält nicht an und Draco muss beobachten wie dieser sich hinter ihn zwischen seine Beine kniet. Sofort wendet er den Blick ab als eine kalte sowie etwas feuchte Hand sich um sein Glied legt. Anscheinend wurde die Gliedmaße mit irgendetwas eingerieben, denn sein Penis kribbelt leicht als er sanft geknetet wird. Erschrocken stellt er fest dass dieses Mittel sofort Wirkung zeigt und eine leichte Lust in ihm aufsteigt. Seicht seufzt er auf, weswegen die nächsten Worte wohl eher belustigt klingen sollen. „Geht doch!" Kaum ist das ausgesprochen schieben sich erbarmungslos zwei glitschige Finger in seinen geschundenen Anus und er schreit Laut vor Schmerz. Trotzdem wird sich in ihm weiter zurück und wieder vor bewegt. Auch wird die Massage an seinen Schwanz kräftiger, was seinen Verstand etwas vernebelt.

„So aufgegeilt gefällst du mir schon viel besser!" Die lüsternen Worte versprechen fast schon auf mehr und Draco hat die Angst dass ihm das wegen dem Mittelchen auch noch gefallen wird. Hart rammen sich die Finger immer wieder in ihn, wobei diese plötzlich einen Punkt in ihm Treffen der ihn zu Stöhnen bringt sowie Sterne vor den Augen sehen lässt. Auch der Penis wird quälend erregend gerieben, weswegen er sich immer mehr zusammenreisen muss nicht zu pinkeln. Doch das weiß der Andere nicht und reizt ihn deswegen immer weiter. Am liebsten würde er laut aufschreiend sagen dass er auf Toilette muss, doch ist ihm bewusst das der Andere ihn dafür hart bestrafen würde. Deswegen ist seine einzige Option sich zusammen zu reißen und auch den anrollenden Orgasmus zu unterdrücken. Nur seinem Herrn scheint das gar nicht zu gefallen. Denn dieser grollt ihm wütend die nächsten Worte entgegen. „Warum kommst du nicht?" Sofort zittert sein ganzer Körper aus Furcht. Denn er ist sich nicht sicher wie der Wütende reagieren wird wenn er seine Antwort hört. Aber er versucht all seinem Mut zusammen zu nehmen und spricht mit heißer Stimme. „Weil ich dringen muss!" Augenblicklich werden ihm alle Gliedmaßen entzogen und ist um ehrlich zu sein erleichtert. Er will schon dankend über die Schulter schauen, muss aber dann verschreckt feststellen dass der junge Lord seinen erigierten Schwanz auspackt. Dieser will doch nicht gerade jetzt seine Männlichkeit in ihm versenken. Dass würde er nicht aushalten und könnte auch sein Urin irgendwann nicht mehr zurückhalten. Sein erster Reflex ist es von den Schwarzhaarigen weg zu krabbeln, doch dieser packt ihn plötzlich eisern an den Hüften. Dieser übergeht einfach seinen Fluchtversuch und erhebt seine kalte Stimme. „Ich werde dich jetzt trotzdem Ficken und wenn du wirklich pisst, leckst du hinterher einfach den Boden wieder sauber!" Dass konnte der Redende doch nicht ernsthaft so meinen. Er kann doch nicht einfach so pinkeln wenn dieser ihn nimmt und den Urin hinterher wieder auflecken.

Doch sein Herr scheint es genauso zu meinen. Denn dessen Schwanz schiebt sich mit einem harten Stoß in sein Loch und fängt sofort an sich wild in diesen zu bewegen. Während er laut ächzt, verkrampft sich gleichzeitig sein Anus was ihn sogar noch mehr stimuliert. Heiße Tränen fließen während dieser Prozedur über seine Wange und verzweifelt versucht er seine Erregung zu unterdrücken. Die schlimmste Demütigung an der ganzen Sache ist für ihn seine Lust, auch wenn sie nur durch eine Droge hervorgerufen wird. Den Schmerz sowie die Angst kann er ja noch irgendwie ertragen. Aber dass er hierbei einen Orgasmus haben soll und es sogar den Anderen egal ist wenn er dabei pinkelt, ist für ihn einfach unerträglich. Gerade verflucht er ein weiteres Mal seinen Vater, der ihn Kampflos seinem Schicksal überlassen hat. Zwar weiß er, dass es dumm von diesen gewesen wäre sich zu wiedersetzen, aber so was macht doch ein liebender Vater. Von seiner Mutter konnte er dagegen nicht erwarten sich gegen den Lord aufzulehnen denn er will eindeutig nicht, dass sie ein Ähnliches Schicksal erleidet. Jeder weiter Stoß treibt ihn währenddessen immer mehr in den Wahnsinn. Immer lauter schreit er halb seinen Schmerz heraus und verzweifelt an der Tatsache, dass es sich doch eher nach lustvollem Stöhnen anhört. Plötzlich wird er an seinen Haaren in eine senkrechte Position gezogen, wobei er sich kurz wundert warum er nicht bemerkt hat dass sich eine Hand von seiner Hüfte wegbewegt hat. Aufreizend leckt der Grünäugige dann über seine Wange, um ihn einen Schauer durch den Körper zu schicken. „Na, hast du nicht gesagt du muss pissen?!" Die fast schon verspielt klingende Stimme führt ihn gnadenlos vor Augen, was ihn so viel Angst an den Anderen macht.

Dieser ist nämlich wie ein verspieltes Kind, was gleichzeitig unglaublich Brutal und dadurch einfach unberechenbar ist. Bei dem dunklen Lord weiß man was einen erwarten kann, bei seinen Herrn dagegen nicht. Da die Aussage von diesen aber auch wie eine Frage geklungen hat ist ihm bewusst, dass er auch darauf antworten muss. „Ja, aber das muss doch eklig für euch sein und deswegen halte ich es zurück!" Mit diesen halb gestöhnten Worten versucht er den Anderen ein wenig von seinen Vorhaben abzubringen. Doch dieser Kichert erst mal nur bösartig und gibt dann mit lauernder Stimme Kontra. „Mir ist so etwas egal! Ich helfe dir einfach, damit es dir leichter fällt alles laufen zu lassen!" Die eine Hand löst sich zwischen kräftigen Stößen aus seinen Haaren, um zu seiner Vorderen Körperregion zu schleichen. Sanft schließen sich Finger um seinen zuckenden Penis, um diesen hauchzart zu stimulieren. Zwei der Gliedmaßen setzen sich sogar an das Loch in seiner Eichel und umrunden dieses mit Streicheleinheiten. Durch diese Maßnahme ist es ihn unmöglich sich noch zurück zu halten, was zur Folge hat das ein gelblicher Strahl aus seinen Glied sprießt und den Boden verdreckt. Sofort fängt die Hand an dabei im gleichen Takt wie die Stöße zu pumpen. Mit lauten stöhnen auf den Lippen kommt er dann sogar zum Orgasmus und sein Sperma vermischt sich mit der anderen Flüssigkeit. Aber auch sein Herr ergießt sich mit einen heißeren Ächzen in seinem Loch. Doch dieser lässt ihm keine Ruhe sondern redet wieder amüsiert zu ihm. „Da du so brav gepisst hast, darfst du jetzt den Boden auflecken und zwar jeden einzelnen Tropfen! Ich werde hinterher mit einen Zauber kontrollieren ob du auch nichts ausgelassen hast!" So wie der Andere spricht, hört es sich fast so an als ob dies eine Belohnung sein soll. Bei dieser Erkenntnis schüttelt sich sein Körper und er will gar nicht wissen was dann eine Bestrafung wäre.

Der Schwarzhaarige beachtet ihn gerade nicht mal mehr, da dieser sich erhebt sowie dabei seine Hose wieder schließt. Schwer muss er schlucken als er sieht wie der Andere einfach an ihn vorbeigeht und sich in Richtung Badezimmer begibt. Erst dann wendet er seinen Blick zu der Sauerei, die er mit seiner Zunge verschwinden lassen soll. Er fragt sich ernsthaft ob er sich diesmal dem Befehl wiedersetzen sollte. Es ist für ihn nämlich keine sonderlich anregende Vorstellung, seinen eigenen Urin aufzuschlecken. Wieder bilden sich Tränen in den grauen Augen, denn ihm wird auch sofort klar dass er keine andere Wahl hat. Immerhin weiß er nicht ob er allein deswegen ein Avada aufgehalst bekommen würde. Verrückt genug dafür ist der junge Lord alle Mal. Gedemütigt beugt er sich wirklich nach vorne, wobei ihn ein saurer Geruch in die Nase steigt. Augenblicklich wird ihm kotz übel und dennoch streckt er die Zunge heraus, um den ersten Tropfen aufzunehmen. Angewidert schüttelt sich sein Körper, währen seine Tränen auf die gelbliche Flüssigkeit tropfen. Trotz dem Gefühl das jeden Moment sein Mittagessen wieder hochkommt, lässt er seine Zunge weiter über den Boden gleiten. Dabei verschwimmt seine Sicht, durch die Nässe in seinen Augen.

Immer mehr von der ekligen Substanz findet seinen Weg in seine Mundhöhle und er wünscht sich nichts sehnlicher als aus diesen Alptraum aufzuwachen. Doch leider dringt sogar zu seinen Ohren durch wie die Badezimmertür sich öffnet und wieder schließt, was für ihn alles noch schlimmer macht. Immerhin kann sich der Grünäugige jetzt daran satt sehen, wie der Sklave sein eigenen Urin herunterwürgt und es würde ihn nicht mal wundern wenn der Anblick seinen Peiniger wieder aufgeilt. Erst als er denkt wirklich alles aufgenommen zu haben hebt er seinen Kopf, wobei ihm speiübel ist. Seine Sicht ist aber immer noch vom Weinen verschwommen, weswegen er den Anderen nicht genau sehen kann. Aber er wendet seinen blonden Schopf trotzdem ab und sieht nur ansatzweise aus den Augenwinkeln dass der von ihm geleckte Boden kurz aufleuchtet. Er betet dass dies ein gutes Zeichen ist, er jetzt keinen Ärger bekommt weil er nicht geschafft hat alles richtig sauber zu machen. Plötzlich fühlt er eine fremde Hand auf seinen Kopf und muss augenblicklich vor Angst zusammenzucken. Doch es kommt kein erwarteter Schlag, aber dafür fahren die Finger sanft durch sein Haar. „Du bist wirklich ein braver Sklave und besitzt genug Verstand um zu wissen was gut für dich ist! Ich werde beim Abendessen meinen Vater berichten dass ich dich behalten und nicht wie ein paar der anderen Dummköpfe entsorgen werde! Ich hoffe wirklich, dass du mir nicht so schnell kaputt gehst!" Seine grauen Augen weiten sich wegen den Schock, dass er eventuell wirklich getötet worden wäre wenn er sich widersetzt hätte. Auch scheint sein Master schon mehrere Sklaven gehabt zu haben und diese waren entweder nicht befriedigend genug oder sind an der Situation Seelisch zerbrochen. Schwer muss er schlucken, weil er jetzt endgültig nicht mehr wissen will was ihn alles erwartet. Er glaubt von sich zwar dass er so einiges aushalten kann. Aber ganz bestimmt nicht alles und erst recht nicht über einen längeren Zeitraum hinweg.

„Komm mit zum Sofa! Ich will dich bis zum Essen noch ein wenig am Hintern streicheln während ich noch ein Buch lese!" Kaum sind die wieder eiskalt ausgesprochenen Sätze beendet, macht sich der Schwarzhaarige auf den Weg zur Sitzgelegenheit. Zitternd sowie vollkommen überfordert erhebt sich auch Draco um dem Sadisten zu folgen. Wie kann ein Mensch nur in seinen Launen so stark hin und her schwenken. Eigentlich hat er gedacht Tante Bella wäre schlimm, aber sein Herr schlägt diese bei weitem. Bei der Couch angekommen legt er sich wie heute Morgen wieder auf den Schoß des Anderen. Augenblicklich hat er wieder eine kalte Hand am Hintern, die zärtlich darüber streift. Innerlich betet er dabei, dass der Sitzende dabei nicht wieder auf perverse Ideen kommt und sich nicht schon wieder an ihn vergreift. Allein wegen diesen Gedanken liegt er eher stocksteif da und versucht das eben geschehene mit aller Macht aus seinen Kopf zu verbannen. Gerade im den Moment als der andere den Zauberstab schwingen will, um wie Draco vermutet ein Buch heranschweben zu lassen, wird dies durch ein lautstarkes Klopfen an der Tür verhindert. Während er ängstlich zusammenzuck, steckt der junge Lord den Stab wieder weg und ruft ein „Herein!" mit grollender Stimme. Innerlich hofft er, dass nicht der dunkle Lord hereinkommt. Es genügt eindeutig eine Person im Raum vor der er Angst hat und es ist sowie so schon demütigend genug, dass er gerade nackt ist. Doch die schrille weibliche Stimme die er kurz darauf vernimmt, ist auch nicht viel besser als der Lord.

„Guten Abend junger Herr! Ich wollte euch nicht stören sondern alles Gute nachträglich zum Geburtstag wünschen und euch noch euer Geschenk überreichen, dass ich euch noch nicht geben konnte!" Er wird dabei gekonnt von seiner Tante ignoriert, was ihn aber auch ganz recht ist. Diese muss nicht noch in so einer verrückten Situation auf ihm herumhaken, was diese sonst nur zu gerne tut. Doch der andere Junge scheint sich ehrlich über ihren Besuch zu freuen und dessen Stimme klingt nun doch etwas freundlicher. „Tante Bella, du weißt doch das du wenn wir unter uns sind nicht so förmlich mit mir reden musst! Außerdem habe ich schon erwartet dich heute noch zu Gesicht zu bekommen! Immerhin haben wir uns gestern nur kurz sehen können und davor warst du zwei Wochen wegen eines Auftrags meines Vaters unterwegs! Und setz dich endlich!" Während die Frau anfängt wahnsinnig zu kichern, fragt er sich nicht wirklich warum diese Zwei sich anscheinend gut verstehen. Denn beide haben einen starken Hang zur Verrücktheit, wobei er trotzdem Angst hat, dass gleich nicht noch was Schlimmes passiert. Anscheinend hat der junge Lord auch schon sein Geschenk überreicht bekommen, denn die Hand entfernt sich von seinen Po und wird als Ablage für den Hölzernen Gegenstand missbraucht. Eine einsame Träne verlässt wieder seine Augen, da er immer mehr gedemütigt wird und gerade noch mehr wie irgendein Gegenstand behandelt wird. Es ist zusätzlich nicht gerade ein angenehmes Gefühl splitterfasernackt auf einen Schoß zu liegen, während die eigene Tante im Raum ist. In seinen Selbstmittleid hört er ein überraschtes auf keuchen, worauf Bella wieder anfängt schrill zu reden. „Ich dachte dass könnte nützlich sein, weil ich schon länger wusste dass du meinen Neffen zum Geburtstag geschenkt bekommst! Auch wenn er ein Weichei ist, kann er so einiges einstecken und ich denke dass er dir nicht so leicht zerbrechen wird! Durch dieses Halsband kannst du noch ein wenig besser mit ihm spielen! Ich habe es extra deswegen anfertigen sowie mit vielen kleinen Flüchen belegen lassen und auch eine Anleitung liegt anbei!"

Der Malfoyerbe hofft ehrlich gesagt, dass er sich verhört hat. Denn es ist dann doch ein Schock mitzubekommen, wie wenig er doch seiner eigenen Tante bedeutet und diese es nicht mal für nötig gehalten hat ihn und seine Eltern vorzuwarnen. Außerdem scheint es ihr Scheißegal zu sein was aus Draco wird und den jungen Lord mehr zu mögen als ihn. Kurz blickt er über die Schulter, wobei sofort das Halsband sein Blickfeld Kreuz. Da der Andere es in den Händen hält kann er sich das Ding auch genauer anschauen. Es ist aus schwarzen Drachenleder gefertigt wie er erkennen kann und auf den ganzen Band sind irgendwelche Runen mit Silber eingearbeitet worden. Noch dazu ist ein einfacher silberner Ring daran befestigt, der auch feine Linien aufweist. Als Verschluss ist zu guter Letzt noch eine silberne Schnalle an dem Leder angebracht, doch diese hat ebenfalls solche Einkerbungen wie der Ring. Im passt der Gedanke überhaupt nicht wie ein Hund ein Halsband verpasst zu bekommen, doch leider will sein Herr ihn es jetzt schon umlegen. Denn die Hände nähern sich gefährlich seinen Hals und er muss sich ehrlich gesagt sehr zusammenreißen um nicht zu flüchten. Denn dieses Band ist jetzt nur noch der nächste Punkt auf der Liste seiner Demütigungen. Während ihm dieses Ding angelegt wird, merkt er beschämt, dass ihn das Halsband jeden Morgen im Bad an seinen jetzigen Wert erinnern wird. Selbst wenn der Master ihn mal einen Tag in Ruhe lassen sollte, kann er jetzt eindeutig nicht mehr versuchen zu verdrängen, dass er nun ein Sklave ist. Während sich sein Blick wieder senkt hört er die Stimme des schwarzhaarigen Jungen, mit einen amüsierten Ton zu seiner Tante sprechen.

„Das Halsband steht ihm eindeutig! Ich danke dir Bella und ich werde mir nach dem Abendbrot noch genauer die Anleitung anschauen! Aber wieso denkst du, dass mein neuer Sklave ein Weichei ist?" Dabei wird das Kästchen in dem sich das Band befunden hat beiseitegelegt und die Hand wandert wieder auf seinen blanken Hintern. Trotz dieser Tatsache ist er gespannt was die Frau dazu sagen wird. Zwar weiß er das diese keine hohe Meinung von ihm hat, aber sie gab sich nie die Mühe ihm zu sagen warum dass eigentlich so ist. „Weil er niemanden richtig quälen kann! Auch wenn er in der Schule soweit ich weiß den bösen Todessersohn heraushängen lässt, kann er noch nicht mal einen einfachen Cruciatusfluch! Geschweige denn diesen an einen Lebewesen anwenden!" Danach fängt sie an hysterisch zu lachen und sein Körper dagegen bebt vor Wut. Nur weil er diesen Scheiß Fluch nicht kann, macht ihn seine Tante immer wieder zur Sau. Dass ist seiner Meinung nach das bescheuertste was er je gehört hat. Er würde ja irgendwie verstehen wenn es an seinen Charakter liegt, aber nur weil er nicht die Eigenschaft hat jemanden in den Wahnsinn foltern zu wollen kann diese verrückte Tussi ihn doch nicht so vor den Kopf stoßen. Leider entflieht seiner Kehle ein leises aber dennoch wütendes Knurren, was das Lachen verstummen lässt.

Schnell presst er die Lippen aufeinander und verflucht sich in dem Moment als die eben noch zärtliche Hand angehoben wird und hart auf seinen geschundenen Po klatscht. Schmerzhaft muss er deswegen auf schreien, da der Schlag so hart ist dass er dieses Geräusch nicht mehr zurückhalten kann. Kurz darauf kollidiert die Hand ein weiteres Mal mit seiner Haut und sein Herr fängt beim dritten Schlag an eisig zu grollen. „Du hast dich meinen Gästen gegenüber respektvoll zu verhalten und darfst diese ganz sicher nicht anknurren! Hast du mich verstanden, du kleine unbedeutende Schlampe?" Währenddessen wird weiter ohne Erbarmen sein Hintern versohlt und gleichzeitig seine Haare gepackt, um seinen Kopf so zu drehen dass er den Anderen anschauen muss. Die grünen Augen schauen funkelt sowie wütend zu den Häufchen Elend, was nicht anders kann als mit zitternder Stimme halb vor Schmerz schreiend zu Antworten. „Ja, Herr! Ich werde es auch nie wieder machen!" Trotz der eigentlich zufriedenstellenden Antwort klatscht die Hand noch unendlich wirkend viele weitere Male auf seine Haut und legt sich erst dann wieder ruhig auf das Hinterteil. Auch wird in den Moment Dracos Kopf aus dem festen Griff entlassen, wodurch dieser einfach schlapp auf das Sofa sinkt. Nur ist das nicht das Ende der Strafe sondern vernimmt er noch weitere gefährlich gezischte Worte, die seine weitere Bestrafung verkünden. „Heute Abend bekommst du nichts zu essen und schlafen wirst du ohne deine Bettsachen im begehbaren Kleiderschrank!" Er fragt sich womit er das verdient hat, immerhin ist er ein Malfoy und es kann doch nicht sein dass er sich so behandeln lassen muss. Aber ein kleines Stimmchen in seinen Hinterkopf, sagt ihm das er dies hinnehmen muss, wenn er überleben will. Bald wird er wirklich durchgehend heulend durch die Gegend laufen, denn die Nässe ist schon wieder in seinen überschwemmenden grauen Seen.

„Zum Essen sollten wir auch Mal langsam Sal! Wir wollen deinen anbetungswürdigen Vater doch nicht warten lassen!" Am Anfang hat sich die Stimme noch bösartig belustigt angehört, aber als es um den Lord geht hört man die Verehrung für diesen absolut heraus. Seinen Herrn scheint das auch noch für ihn unverständlicher Weise zu amüsieren. Denn plötzlich ist von diesen ein fast grausames sowie irgendwie belustigtes Lachen zu hören. „Lass bitte diese Andeutungen über meinen Vater! Mir genügt einmal mit meinen eigenen Augen gesehen zu haben wie sehr du ihn wirklich verehrst!" Auch wenn Draco noch immer verzweifelt weint, entgeht ihm nicht die Zweideutigkeit in dieser Aussage. Dass ist für ihn eine ekelhafte Vorstellung und genauso war ihm nicht bewusst gewesen, dass seine Tante ihren Meister auf diese Weise vergöttert. Plötzlich steht der andere Junge dann einfach auf, wobei er hart auf den Boden landet. Kurz jault er auf, während der Andere ein letztes Mal kalt seine Stimme an ihn richtet. „Wenn ich vom Abendessen komme, bist du bereits im Schrank! Ich will dich heute kein einziges Mal mehr zu Gesicht bekommen!" Elegant wird dann über den am Boden liegenden hinweggeschritten, als ob er nur ein Stück Vieh wäre. Doch er schaut nicht auf und wartet einfach starr bis die Tür etwas später ins Schloss fällt, um dann erleichtert auszuatmen. Er versteht langsam wie sich jetzt alles für ihn gestallten wird. Ein wenig hofft er dass der Grünäugige vielleicht für die nächsten Tage die Lust an ihm vergangen ist. Doch dies zu glauben wäre eindeutig zu optimistisch und er kann sich denken dass spätestens morgen wieder irgendetwas Krankes auf ihn wartet.

Obwohl ihm alles wehtut, versucht er langsam sich aufzurichten. Seiner Meinung nach sollte er sich am besten sofort in den Schrank verkriechen und einfach an nichts mehr denken. Denn wenn er zu viel nachdenkt, wird er hier noch genauso verrückt wie sein angeblicher Herr sowie so schon ist. Schleppend macht er sich auf den Weg zur der Tür, die in den begehbaren Kleiderschrank führt und bei jeden Schritt brennt sein Arsch wie Feuer. Als er dann in den für ihn neuen Raum tritt erstarrt er regelrecht. Er hat zwar gedacht dass er schon einen Hang für Kleidung hat, aber sein Herr scheint noch weitaus schlimmer zu sein. Jetzt doch neugierig geworden fängt er an die Regale entlangzulaufen, um einen Oberflächlichen Blick auf die Klamotten zu werfen. Rausnehmen darf er sie bestimmt nicht und begnügt sich daran sie so zu betrachten. Wenigstens lenkt ihn das eine Weile ab, doch irgendwann tut ihm sein Körper dann doch zu sehr weh. Weshalb er sich dann irgendeine Ecke sucht und lässt sich dort nieder. Etwas froh ist er schon als er merkt, dass auch seine Tränen versiegt sind. Während er sich vor Erschöpfung auf den blanken Boden legt, nimmt er sich in Gedanken vor sich nicht unterkriegen zu lassen. Irgendwann wird er schon wieder frei sein und wieder ganz normal leben können. Dieser Wunsch ist auch das Letzte das sein Verstand zulässt, bevor er unruhig in Morpheus Arme fällt.

Das erste was er hört als er erwacht, ist eine piepsige sowie nervige Stimme. „Aufwachen! Dixi soll den Sklaven wecken damit er Frühstücken kann!" Sofort ist Draco verwundert, dass schon morgen ist und er anscheinend trotz dass er gestern nochmal Tagsüber genickt hat, auch durchgeschlafen hat. Wahrscheinlich ist das aber nur eine Phase. Seine derzeitige Situation nagt ihn so sehr an den Nerven, das selbst jetzt noch Müde ist. Langsam richtet er sich in eine Sitzende Position auf und begegnet sofort wieder den strengen Blick der Hauselfe. Früher hätte er dieses Wesen allein für so einen Blick zur Sau gemacht. Aber anscheinend ist sie hier so etwas wie seine Anstandsdame und er muss auf ihre Worte hören, was ihn unwillig seufzen lässt. Dixi dagegen pieps auch sofort wieder los, als sie sieht dass er wach ist. „Sir sagt, dass der Sklave anziehen soll was Dixi von den Herr bekommen hat und dann essen!" Augenblicklich fällt ihn ein das er vollkommen nackt ist und in Gegensatz zu gestern keine Decke hat mit der er sich bedecken kann. Während Schamesröte auf seine Wangen steigt, hält die kleine Elfe ihn ein Bündel Stoff entgegen, wonach er sehr schnell schnappt. Nur leider verschwindet die Hauselfe nicht einfach sondern schaut ihn auffordernd an. Sich von der Situation gedemütigt fühlend schaut er kurz, was für Kleidung er da in der Hand hält und ist verwundert das es nur zwei Kleidungsstücke sind. Die Hose zieh er als erstes über, um seine Intimregion zu verstecken. Sofort schmerz sein geschundener Körper bei seinen hektischen Bewegungen sowie er sich einen kleinen Schmerzenslaut nicht verkneifen kann. Nur muss er dabei verschreckt feststellen, dass die Hose nur sehr knapp ist und eher an schwarze Hotpants für Mädchen erinnert. Auch das Oberteil ist nicht besser, wie er bemerkt als er sich dieses anschaut. Denn es ist ein ebenso schwarzer Top, der knapp über seinen Bauchnabel enden müsste und er fragt sich ob sein Herr ihn für ein Weib hält. Denn anders kann er sich nicht erklären, warum er jetzt Frauenkleidung tragen soll. Trotzdem zieht er das Kleidungsstück mit einen murren an und schaut dann wieder zu Dixi.

Diese reicht ihm dann auch noch wortlos ein Tablett mit essen, was er nur zu gerne entgegennimmt. Mit knurrenden Magen begutachtet er sein Essen was wieder aus einem Orangensaft und diesmal zwei belegten Brötchen besteht. Freudig sowie hungrig will er sich schon an verspeisen der Nahrung machen, als er bemerkt dass die Elfe sich ihm gegenüber auch den Boden gesetzt hat. Verwundert runzelt er die Stirn und schaut das magische Wesen neugierig an. Immerhin ist sie bis jetzt immer ziemlich schnell wieder verschwunden und es ist deswegen ungewöhnlich dass sie ihn anscheinen Gesellschaft leisten will. Deswegen entscheidet er auch augenblicklich sie darauf mit etwas monotoner Stimme anzusprechen. „Warum bist du noch hier? Sollst du mir etwa noch was ausrichten oder mich einfach beobachten?" Die Elfe schnaubt kurz und er fragt sich mal wieder wie tief er gesunken ist, um sich so etwas von einer Hauselfe gefallen lassen zu müssen. Leicht sauer funkelt er deswegen die Kleine an, was sie im ersten Moment nur mit einen bösen funkeln erwidert. Dann aber erhebt sie gnädiger Weise ihre helle Stimme. „Herr hat gesagt, dass Dixi bei den Sklaven bleiben soll da er heute Morgen keine Zeit für ihn hat! Außerdem soll Dixi sich mit dem Sklaven unterhalten, damit er noch weiter Fragen stellen kann! Aber das macht Dixi erst wenn alles aufgegessen ist!"

Dabei schaut die Elfe dann noch auffordernd zum Tablett, was ihn wieder an sein Frühstück erinnert. Während er den ersten bissen nimmt fangen an Gedanken in seinen Kopf zu kreisen. Was die Elfe gesagt hat gefällt ihm eindeutig. Immerhin muss er sich erst Mal nicht mit seinen Herrn konfrontiert fühlen und kann die Kleine ein wenig ausfragen. Er weiß zwar nicht wie viel sie ihm wirklich beantworten darf, aber er ist sich sicher, dass er zumindest etwas aus ihr herausbekommen wird. Aber so kann er vielleicht etwas über die vorigen Sklaven des jungen Lord herausbekommen und sehen was bei denen so passiert ist. Außerdem würde es ihn brennend interessieren ob Dixi in der Rangordnung über ihn steht, was er sie auf jeden Fall fragen muss. Schnell sind die Brötchen verschlungen und er fängt auch sofort an auf sie einzureden. „Kann es sein, dass du seit ich ein Sklave bin so was wie meine Vorgesetzte bist?" Er hat die Worte extra ein wenig schmeichelnd ausgesprochen, denn vielleicht kann er so ihre Zunge etwas lockern. Immerhin sind Hauselfen nicht gewohnt das Zauberer freundlich zu ihnen sind und dass will er eindeutig ausnutzen. Wie erhofft fangen ihre großen blauen Augen an Stolz zu leuchten sowie ihre Ohren wild zucken. Mit piepsiger Stimme Antwortet sie auch sofort auch seine Frage. „Dixi steht über den Sklaven und muss ihm auf die Finger schauen! Auch soll Dixi den Sklaven ein wenig erziehen, damit er lernt ganz brav zu sein!" Diese Aussage gefällt ihm ganz und gar nicht. Eine Hauselfe soll ihn erziehen. Dass ist für ihn wirklich erniedrigend und er muss sich zusammenreisen nicht abfällig zu schnauben. Jetzt fehlt nur noch dass sie sagt er soll sich selbst bestrafen wenn er einen Fehler macht. Aber Draco atmet einmal tief durch um seine aufkeimende Wut herunter zu schlucken. Wobei er sich die nächste Frage schon mal zurechtlegt, um diese gut zu verpacken.

„Du kannst ruhig Draco zu mir sagen, außer natürlich wenn dir dass verboten ist! Nebenbei würde mich interessieren was mit meinen Vorgängern passiert ist und wie viele es überhaupt waren!" Wieder trifft ihn ein strenger blick was ihn die Antwort auf sein Angebot schon erahnen lässt. Er hofft zumindest dass ihm die Elfe wirklich etwas über die vorigen Sklaven erzählen wird sowie dass er heraushören kann was ihn noch erwarten wird. Vielleicht sogar was für Strafen noch auf ihn zukommen könnten, wenn er sich nach der Meinung des Sohnes des dunklen Lord nicht richtig verhält. „Dixi soll Sklave sagen wie bei den Anderen und werde bestraft wenn ich Sklaven beim Vornamen nenne! Der Herr hatte schon neun Sklaven! Die erste war ein Mädchen als Sir dreizehn war, doch sie hat ihm nicht gefallen weswegen er sie getötet hat! Darum waren es danach nur noch Jungen, die dem Herrn dienen durften und er war immer irgendwann unzufrieden mit ihnen!" Kurz endet die Elfe und scheint kurz über etwas nachzudenken. Doch auch in dem Kopf den Malfoyspross rattert es wegen gehörten. Es ist für ihn schockieren dass der Master schon so viele Sklaven hatte und schon so jung angefangen hat Leben auszulöschen. Dadurch hat er jetzt nur noch mehr Angst vor diesen, was ihn leicht erzittern lässt. Mehr als vorher ist ihm jetzt auch bewusst, dass er auf der Hut sein muss wenn er seine neue Lebenslage überleben will. Aber er horcht sofort wieder auf als Dixi anfängt weiter zu erklären.

„Der nächste Sklave hat sich nach einen Monat selbst getötet und Herr war so wütend dass er sein ganzes Zimmer kaputt gemacht hat! Deswegen hat Herr beim Dritten so viele Zauber wie möglich angewandt um das für den Sklaven unmöglich zu machen! Doch der Junge wurde dem Sir zu langweilig und hat ihn an Herrn Greyback verschenkt! Der vierte Sklave wurde nach drei Tagen getötet da er zu Ungehorsam war, genau wie der Fünfte! Den sechsten Sklaven hatte der Herr am liebsten, denn er hat ihn ein Jahr lang behalten und sich sehr oft mit ihm beschäftigt! Der Siebte wurde nach drei Wochen bei einer Vollmondnacht zu Mister Greyback rausgeschickt, da der Sklave es gewagt hat den Herrn zu schlagen! Leider ist der achte Sklave bei einen Spiel des jungen Lords gestorben und war nur zwei Monate bei dem Herrn! Der letzte Sklave war vier Monate hier und wurde vor einen Monat vom Herrn getötet weil der Herr fand dass die Spiele mit ihm zu langweilig geworden sind! Aber Herr sagt auch dass der neue Sklave ihn sehr gut gefällt und Dixi glaubt das du neuer Liebling von ihm werden kannst!" Umso mehr Draco hört desto mehr wird ihm schlecht. Nicht nur wegen dem was den anderen Sklaven passiert ist, sondern auch weil die Elfe so redet als ob sie ihren Herrn mehr wegen der Verluste bedauert als die gequälten Menschen. Aber er konnte auch heraushören das anscheinend der Werwolf Fenrir Greyback auch von dem Sohn des Lords wusste und langsam wundert ihm immer weniger warum dieser so durchgeknallt ist. Wie soll man auch anders werden wenn man nur von Monstern großgezogen wird. Da kann man doch nur selbst zum Monster werden. Doch die Tatsache dass er der neue Liebling werden könnte ist für ihn sehr befremdlich. Er weiß nicht ob er das wirklich gut finden soll. Denn einerseits würde das bedeuten, dann sein Herr sich oft an ihn vergehen wir. Aber andererseits würde so etwas seine Überlebenschancen steigern. Auch hat ihm fragt er sich was mit dem letzten Liebling passiert ist, da Dixi nur erwähnt hat dass der Herr ihn ein Jahr lang behalten und nicht das er diesen umgebracht hat.

Deswegen fragt er wegen den Gedanken sofort mit angespannter Stimme die kleine Elfe. „Was ist denn mit dem Liebling des Herrn passiert nachdem er so lange bei ihm war!" Augenblicklich wurden die Augen der Hauselfe unsagbar traurig, weswegen er vermutet dass der andere Junge den Sklaven nicht getötet hat. Eine kleine Träne verlässt sogar ihr linkes Auge, während sie ihm mit gequälter Stimme antwortet. „Der Liebling des Sirs ist sehr krank geworden und kein Heiler wusste was er hat! Drei Wochen hat der Sklave gekämpft um zu überleben da er den Herrn nicht alleine lassen wollte! Aber der Sklave ist trotzdem gestorben und der Herr hat sich einen Monat in sein Zimmer gesperrt! Nur Dixi durfte zu ihm, aber der Herr hat kaum mit Dixi geredet! Erst als der Lord die Tür gesprengt und jungen Herrn angeschrien hat, ging es ihm wieder besser! Dixi glaubt dass Herr seinen Liebling sehr geliebt hat und Dixi hofft auch dass er neuen Sklaven lieben kann, damit er Liebling endlich hinter sich lassen kann!" Er kann um ehrlich zu sein nicht glauben was er da hört. Dieser Liebling wie die Hauselfe den Sklaven nennt muss an den jungen Lord verrückt geworden sein, wenn er diesen wirklich geliebt hat. Auch bezweifelt er das sein Herr diesen Sklaven solche Gefühle entgegengebracht hat. Es ist für ihn einfach zu unvorstellbar dass dieses Monster zu einen Gefühl wie Liebe im Stande sein soll. Wahrscheinlich hat dieser nur geschmollt weil sein Spielzeug weg war. Nur sind diese Informationen auch sehr praktisch für ihn, denn das heißt trotzdem dass der Sklave vielleicht noch leben würde wenn er nicht an einer Krankheit verstorben wäre. Wenn es also stimmt was Dixi sagt und er der neue Liebling des Herrn wird kann er diese Sache eventuell überstehen. Vielleicht muss er sogar nur darauf hoffen, dass sein Vater den Lord wieder mit seiner Arbeit zufrieden stellt und Draco kann irgendwann wieder nach Hause.

Doch die kleine Hauselfe verlangt wieder nach seiner Aufmerksamkeit, indem sie ihn wieder anspricht. „Will der Sklave noch etwas von Dixi wissen?" Dabei beobachtet sie den Malfoyerben sehr aufmerksam, als ob sie versuchen würde seine Gedanken zu lesen. Auch wenn ihn das doch ein wenig verunsichert, sieht er das Positive daran. Denn anscheinend ist die Kleine zum Reden zu Mute und das kann er nicht ungenutzt vorüberziehen lassen. Deswegen stellt er eine weitere Frage, auch wenn diese ihn schon jetzt Angst vor der Antwort macht. „Was für Bestrafungen erwarten mich denn wenn ich mich falsch Verhalte?" Er erschaudert ein wenig als die kleine Elfe leise kichert, denn diese hat die Verrücktheit augenscheinlich von ihren Herrn übernommen. Auch funkelt sie ihn dabei mit den Augen an und er fragt sich ernsthaft ob er jemals so eine Elfe gekannt hat. „Harmlose Strafen sind für den Sklaven wenn eine Mahlzeit ausgelassen werden muss, der Hintern des Sklaven geschlagen wird, er eine Backpfeife bekommt oder irgendwo eingesperrt wird! Wenn der Sklave ganz besonders böse war, wird er vielleicht zwei Tage nackt draußen im Garten an einen Baum gefesselt, vielleicht wird er auch so lange gehauen bis er ohnmächtig wird oder der Herr steckt den Sklaven für einen Tag, einer seiner Spielzeuge in den Hintern, wird dabei Bewegungsunfähig gemacht und mit einen Zauber wird verhindert das der Sklave Spaß daran hat! Manchmal lässt der Herr sich auch noch viel schlimmere Dinge für böse Sklaven einfallen!" Beim dem was er Hört wird sein Gesicht immer blasser und auch steigt eine Panik in ihm auf. Er hofft ernsthaft, dass er seinen Master niemals so sehr verärgert umso behandelt zu werden. Aber wenn er es sich recht überlegt hat er allein für ein Knurren den Hintern versohlt bekommen sowie Essensentzug.

Da er von sich weiß, dass er auch manchmal sehr unüberlegt handeln kann hat Draco eine Heidenangst dass ihn die schlimmen Sachen auch noch passieren werden. Gerade wünscht er sich seine Mutter herbei, damit sie ihn beschützend in die Arme nimmt. Er weiß zwar dass er kein kleines Kind mehr ist, aber in dieser Situation darf er sich das trotzdem wünschen. „Der Herr ruft mich! Wenn der Sklave auf Toilette muss, steht dort ein Eimer und der Sklave bleibt hier drin bis der Herr ihn zu sich ruft!" Aus den Gedanken schreckend schaut er in die Richtung in die dünne Hand deutet und sieht wirklich einen Blecheimer, der ihn vorher noch nicht aufgefallen ist. Auch liegt daneben eine Rolle Klopapier. Während er starr vor Schreck zu den Gegenstand schaut, hört er ein ‚Plopp' was ihm verrät, dass er jetzt alleine in Raum ist. Trotzdem will sein Kopf noch nicht ganz fassen was die Elfe ihm zuletzt gesagt hat. Es ist seiner Meinung nach mehr als erniedrigend was sein WC sein soll, aber das muss er wohl oder übel benutzen wenn er später nicht wieder auf den Boden Pinkeln will.