Draco weiß nicht wie viel Zeit vergeht während er in den begehbaren Kleiderschrank sitzt. Nur ist ihm bewusst das mittlerweile Mittag sein müsste, denn vor kurzem ist ein Teller mit Nahrung bei ihn aufgetaucht, was wohl sein Mittagessen sein sollte. Auch hat er schon diesen bescheuerten Eimer eingeweiht und wahr mehr als froh als dieser sich von selber gereinigt hat. Denn er wollte nicht unbedingt mit seiner eigenen Körperflüssigkeit neben sich die Zeit verbringen. Die Zeit totzuschlagen ist dafür mehr als schwierig, da er nicht mehr schlafen konnte und nicht weiß was er machen soll. Deswegen ist er nach einer Weile sogar einfach im Raum rumgelaufen und hat sich wieder die Kleidungsstücke angeschaut, doch selbst damit konnte er sich ja nicht ewig die Zeit vertreiben. Also liegt er derzeit einfach auf dem Boden, da sitzen seinen geschundenen Hintern nicht gerade gut tut und versucht seine Gedanken abzuschalten. Leider gelingt ihn dass nicht wirklich, weswegen ihn dauert wieder dass in den Sinn kommt was Dixi ihm erzählt hat. Es sind immerhin nicht sonderlich rosige Aussichten für ihn, dass bis jetzt kein Sklave des jungen Lord sehr lange überlebt hat. Seine einzige Möglichkeit ist irgendwie zu schaffen dessen Liebling zu werden, um das hier zu überstehen. Er ist seiner Meinung nach nämlich noch viel zu Jung zum Verrecken und muss es doch irgendwie schaffen wieder nach Hause zu seinen Eltern zu können.
Zwar bestehen dafür nur sehr geringe Chance wenn nicht sogar keine, aber er will einfach nicht die Hoffnung verlieren. Wenn er das tuen würde könnte er seinen Herrn direkt eine reinhauen und auf einen schnellen Tod hoffen. Doch er hätte davor viel zu große Angst, denn er glaubt dass dieser Sadist seinen Tod eher in die Länge ziehen würde. Es macht diesen doch viel zu großen Spaß andere zu quälen als dass er es schnell hinter sich bringen würde. Auch fragt er sich wann der junge Lord wohl das erste Mal einen Menschen getötet hat, den spätesten muss dass der Fall bei der ersten Sklavin gewesen sein. Nur befürchtet er dass diese nicht das erste Opfer seines Peinigers war. Bei diesen Gedanken taucht Dixi vor ihm auf und piepst auch sofort los, wobei er sich doch etwas erschreckt. „Der Sklave soll zum Herrn ins Badezimmer kommen!" Leider lässt sie ihm keine Zeit irgendwelche Fragen zu stellen. Genau als sie zu Ende gesprochen hat verschwindet sie wieder und lässt ihn mit seiner aufkeimenden Angst alleine zurück. Anscheinend hat der junge Lord die Lust daran verloren ihn hier im Schrank versauern zu lassen, wobei Draco eindeutig lieber wäre weiter die Zeit totzuschlagen als sich jetzt ins Badezimmer zu begeben. Trotz der Panik in ihm steht er aber auf, um zur Tür zu gehen. Ihm ist nämlich auch bewusst dass er sich beeilen sollte, denn wenn er dem Anderen zu langsam ist wird er bestimmt diesmal härter bestraft. Worauf er getrost verzichten kann. Schnell ist der begehbare Kleiderschrank hinter ihm und er bleibt zögerlich vor der Badezimmertür stehen. Sein ganzer Körper fängt auch wieder an zu zittern, aber er hebt trotzdem ängstlich seine Hand um zaghaft zu Klopfen. Augenblicklich hört man ein herrischen „Komm rein!" und der Blonde öffnet mit feucht geschwitzten Händen die Tür.
Auf den ersten Blick entdeckt er den schwarzen Strubbelkopf gemütlich in der Wanne liegen. Dessen grüne Augen sind dabei entspannt geschlossen sowie die Arme ruhig an den Wannenrand liegen. Gerade als er die Tür wieder geschlossen hat macht der Andere eine zu sich winkende Handbewegung ohne dabei die Augen zu öffnen. Mit vor Angst wackeligen Beinen setzt Draco einen Fuß vor den anderen um näher heranzutreten. Kaum kommt er zum Stehen wird er wie schon so einige Male grob am Arm gepackt und ruckartig ins Wasser gezogen. Vor Schreck kreischt er kurz auf wie ein kleines Mädchen, was den Schwarzhaarigen zum Lachen bringt. Sofort schlingen sich aber die anderen Arme um seine Körpermitte um ihn mit den Rücken nah an den Körper des jungen Lords zu ziehen. Deswegen versteift sich auch augenblicklich alles an ihm und er zittert nur umso mehr. Doch die grollende Stimme des Anderen lässt ihn sofort zusammenschrecken. „Beruhig dich! Ich habe gerade nicht vor dich zu ficken und wenn du dich benimmst wirst du auch nicht bestraft!" Auch wenn der andere Junge ihm immer noch Angst macht, beruhigt er sich wirklich ein wenig. Jetzt muss er einfach dass tun was von ihm verlangt wird und er bekommt dann auch keine Bestrafung. Ein weinig lässt er sich deswegen auch zurücksinken, um es sich bequemer zu machen. Immerhin kann er den Körperkontakt gerade nicht verhindern und will wenigstens seine Position so Schmerzfrei wie es möglich ist haben. „Die Klamotten sehen gut an dir aus! Ich denke aber das du morgen noch etwas Freizügigeres von mir bekommst!" Ihm entgeht nicht der belustigte Unterton in der Stimme des jungen Lords, weswegen es ihm wegen der morgigen Kleiderwahl jetzt schon graut. Eigentlich findet er das was er derzeit trägt schon demütigend genug, aber am nächsten Tag verspricht es noch schlimmer zu werden. Doch seine Meinung wird dem anderen wohl wenig interessieren und dieser redet einfach fachmännisch weiter als ob er jetzt was sehr wichtiges von sich gibt.
„Außerdem kommt heute nach dem Abendessen noch ein Piercer, der dir deinen Körper noch etwas verschönert! Ich will dass du dich anständig benimmst und nicht so was wie gestern bei Bella machst! Diesmal kommst du mir sonst nicht nur mit ein paar Klapsen davon!" Dass er auch Essensentzug hatte scheint der Schwarzhaarige zu übergehen. Nur die Sache mit dem Piercings will ihm dann doch nicht so wirklich gefallen. Am liebsten würde er wissen wie viele überhaupt auf ihn zukommen, damit er sich wenigstens mental darauf vorbereiten kann. Aber fragen tut er lieber nicht, denn er will den Anderen, der gerade eher freundlich mit ihm umgeht nicht doch noch sauer machen. Trotzdem kann er sich einen kleinen Blick über die Schulter nicht verkneifen, weswegen ihn ein fieses Grinsen geschenkt wird. „Würdest du etwa gerne wissen, wo du später den Schmuck gestochen bekommst?" Wieder einmal hört es sich so an als ob er den Grünäugigen mit seinen Verhalten belustigen würde. Aber trotzdem würde ihn dass wirklich interessieren und deswegen nickt er zaghaft mit dem Kopf. Augenblicklich wird das Grinsen noch breiter und die grünen Augen fangen an gefährlich zu glitzern. Schwer muss er schlucken, da er denkt dass er so ungefähr erahnen kann wo die Piercings hinkommen werden. Nur hofft er dass der Andere doch was anderes sagt und lauscht gespannt als dieser anfängt zu Erläutern. „Deine Brustwarzen, Hoden sowie dein Schwanz werden später geschmückt! Darauf freue ich mich sogar schon richtig und bin sicher dass du damit noch schärfer aussehen wirst!" Für den Malfoyspross ist das dann doch ein Schock. Er hat sich zwar das mit den Brustwarzen schon gedacht, aber dass sein Intimbereich gepierct werden kann, kam ihn nicht in den Sinn. Wahrscheinlich hat er diesen Gedanken unterbewusst einfach nicht zugelassen. Aber das bedeutet auch, dass er sich vor den Piercer ausziehen sowie anfassen lassen muss und wegen dieser Erkenntnis wird er sehr blass um die Nase. Schnell dreht er seinen Kopf wieder rum, damit er den Schwarzhaarigen nicht mehr anschauen muss.
Doch der Andere fängt nun einfach an seinen freien Bauch zu kraulen und er hört diesen hinter sich wollig aufseufzen. Auch wird Blonde noch enger an den anderen Körper gezogen, was ihn doch wieder unangenehmer ist. Denn er spürt an seinen Hintern einen steifen Schwanz, der sich leicht an ihn reibt. Sofort kehrt die Angst mit einem Schlag zurück und am liebsten wäre er wieder ganz weit weg. Vor allem als eine fremde Hand unter Wasser in seinen von der Hose bedeckten Schritt greift sowie diesen sofort leicht massiert. „Auch wenn ich gesagt habe, dass ich dich nicht ficke, heißt das noch lange nicht dass ich dich nicht anfassen werde!" Kaum haben diese eher gezischten Worte den Mund des Schwarzhaarigen verlassen, leckt eine fremde Zunge lasziv über seine Ohrmuschel. Ein Schauer breitet sich über seinen Körper aus, während der Andere jetzt anfängt an seinen Ohrläppchen zu saugen. Dabei wandert die freie Hand von seinen Bauch weg, um sich unter das nasse Top zu schleichen. Wieder einmal macht sich Panik in ihm breit und er betet dass er das hier übersteht. Schnell sind zwei Finger an seiner rechten Brustwarze und zwirbelt diese mit sanftem Druck. Erschrocken stellt er fest, dass wegen dieser ganzen Liebkosungen ein Seufzer seine Lippen verlässt. Die leichte Lust, die in ihm aufkommt kann er diesmal nicht auf ein Aphrodisiakum schieben und das verängstigt ihn nur noch mehr. Nur wird kurz der Mund von seinen Ohr weggenommen, um leicht amüsiert hinein geflüstert. „Dir scheinen meine Berührungen mehr zu gefallen als du dir eingestehen willst! Immerhin wirst du langsam Hart und wenn du ganz brav bist werde ist dich auch kommen lassen!" Um das gesprochene zu untermahlen wird der Griff in seinen Schritt fester und die Reibung an seinen Hintern noch intensiver.
Leicht beißt sich Draco auf die Lippen, damit er nicht einfach anfängt zu stöhnen. Er kann sich ein wenig denken warum ihn das hier gefällt und trotzdem will er nicht gefallen daran finden. Auch wenn ihm bewusst ist, dass seine Eltern ihn lieben hat er nie besonders viele Zärtlichkeiten bekommen. Auch wenn er mit Mädchen geschlafen hat waren dass dann doch eher Quickies. Es schockiert ihn deswegen umso mehr dass er solche Sanftheit von einem Jungen bekommt, der mehr ein Monster ist als ein Mensch. Auch ist ihm bewusst das diese Liebkosungen das einzig nette sein wird was er je von seinen Herrn bekommen wird. Immerhin ist dieser ein kranker Bastard, der schon seine genauso kranken Fantasien bewiesen hat. Allein wenn Draco daran denkt wie er den Boden von seiner eigenen Körperflüssigkeit sauber lecken musste, könnte er kotzen. Doch gerade im Moment entflieht ihn wegen der Reibung an seinen Glied doch noch ein seichtes stöhnen was den Anderen auflachen lässt.
„Du bist so eine willige kleine Hure und ich denke ich werde noch sehr viel Freude mit dir haben! Außerdem habe ich meine Meinung geändert! Ich will dir jetzt unbedingt den Verstand herausvögeln!" Mit vor Schreck geweiteten Augen muss er registrieren wie sich die Hand von seinen Penis wegbewegt, um ihn mit einer fließenden Bewegung die Hose geöffnet und das Stück Stoff hektisch etwas runtergerissen wird. Bevor er irgendetwas dagegen machen kann, rammt der junge Lord seinen Schwanz in seinen Körper. Gellend jault er auf, da sein Loch noch vom letzten Mal gereizt ist sowie sein geschundener Hintern auch noch von den Schlägen. Trotzdem wird nicht darauf geachtet und eine Hand legt sich fest um den Penis des Malfoyerben, um diesen zum Tackt der harten Stöße zu pumpen. Auch wenn er Schmerzen hat bemerkt er am Rande wie das Wasser in der Wanne über den Rand schwappt. Kaum hat er dies bemerkt sieht er Sterne vor den Augen. Immerhin hat der Andere diesen einen Punkt in ihm getroffen, der ihn vor Lust laut Stöhnen lässt. Genau deswegen fängt auch an sein Körper sich wie in Trace den Bewegungen entgegenzudrücken. Auch wenn er es hasst das ihn das gefällt, will er es wenigstens im Moment genießen. Hinterher hat er dann wieder genug Zeit für seine Angst sowie um sich zu Schämen. „Ich werde dich noch süchtig nach meinen Schwanz machen und du wirst noch mal betteln wenn ich dich zu lange links liegen lasse!" Die Worte sollen wohl erotisch klingen, doch bei Draco bewirken sie etwas ganz anderes. In ihm steigt nämlich die Frage auf, was wäre wenn der andere das wirklich schafft. Was ist wenn irgendwann sein einziger Sinn darin besteht wenigstens ein wenig Zärtlichkeit genießen zu können und er deswegen versuchen wird seinen Herrn immer zufrieden zu stellen.
Immerhin kennt er so was ja schon. Schon immer hat er alles gemacht um die Anerkennung seines Vaters zu bekommen. Es ist nichts Ungewöhnliches für ihn sich zu verbiegen, damit er von jemand auch nur ein nettes Wort geschenkt bekommt. Aber vielleicht gibt ihn auch gerade dass die Kraft seinen neues Leben durchzustehen. Zwar hat seine Mutter ihn immer wie etwas Besonderes behandelt, doch bei seinen Vater war es nie so. Nie hat er dessen Ansprüche zufrieden stellen können und nun ist er wieder in genau so einer Situation. Nur wird er diesmal für Fehler hart bestraft und muss seinen Herr gewähren sich an ihn zu vergreifen. Während immer lauter werdendes Stöhnen den Raum erfüllt, fließt eine einsame Träne aus seinem Auge. Bis zu den Todesser treffen hat er sein Leben immer als zumindest angenehm empfunden, da er ja noch seine Mutter sowie seine Freunde hatte. Doch jetzt kann er sich nur noch auf sich selbst verlassen und ist der Hand des jungen Lords ausgeliefert. Plötzlich wird sein Körper aber vor gestoßen, wodurch er sich auf allen vieren im Wasser wiederfindet. Dabei hat sich der Andere aber für keine Millisekunde aus seinen Hintern zurückgezogen, sondern rammt den Schwanz nur unerbittlicher in seinen Po. Auch die Hand an Dracos Männlichkeit ist noch da, um diese härter zu reiben. Der andere Körper hat sich bei dieser Prozedur mehr über ihn gebeugt und es erinnert ihn in seinen vernebelten Gedanken an einen Rüden, der seine Hündin besteigt. Laut jault er auf als sich noch Zähne in seinen Nacken verbeißen, während er sich in das warme Badewasser ergießt. Kaum ist er gekommen spürt er einen heißen Strahl in seinen Po, der zeigt dass auch der junge Lord zum Orgasmus gekommen ist. Doch der Körper bewegt sich nicht von ihm weg. Der Andere zieht zwar etwas sein Glied zurück, die Arme schlingen sich fast zärtlich um seinen Bauch und die malträtierte Stelle an seinen Nacken wird sanft geküsst.
Der Körper des Slytherins erschaudert durch diese seichten Berührungen, was einen leichten Seufzer aus seinen Lippen hervorbringt. Er versteht einfach nicht wie ein Mensch zum einen so sanft sein kann und gleichzeitig so ein verrücktes Arschloch ist. Doch als er die noch heißere Stimme hört zuckt er leicht zusammen. „Wenn du weiterhin so brav bist, werde ich dich noch belohnen müssen!" Der Blonde ist sich nicht sicher ob diese Aussage wirklich etwas Gutes bedeutet. Immerhin kann es sein das er was ganz anderes unter einer Belohnung versteht als sein Herr. Etwas ängstlich schaut er deswegen fragend über die Schulter und begegnet vollkommen zufrieden wirkenden grünen Augen. Sofort wird aber ausgenutzt dass er seinen Kopf gedreht hat, da sich fremde Lippen auf seinen Mund legen, um ihn wild zu küssen. Im ersten Moment weiß er nicht was er machen soll, da ihn das doch überfordert. Nur das bedrohliche knurren was die Kehle des Schwarzhaarigen verlässt, veranlasst ihn dazu den Kuss schüchtern zu erwidern. Augenblicklich als sich seine Lippen dabei einen Spalt breit öffnen, wird ihn die Zunge in den Hals gesteckt. Gierig wird seine eigene zum Mitmachen animiert, weswegen er einfach ergeben seufzend die grauen Seen schließt und auf das Spiel eingeht. Wenn der Andere nicht so ein Bastard wäre, würde er sogar sagen dass dieser ein guter Küsser ist. Immerhin verteilt sich bei dieser Liebkosung ein seichtes Kribbeln auf seiner Haut, was durch die Kraulbewegungen an seinen Bauch nur verstärkt wird. Erst als der Grünäugige sich nach einer Ewigkeit von seinen Lippen entfernt wird ihn bewusst was er gerade genossen hat. Panisch reißt er die Augen auf um in das grinsende Gesicht des Anderen zu schauen. Draco wird dann auch noch leicht blass um die Nase, als sich sein Herr dann noch lüstern über die Lippen leckt. „Du schmeckst wirklich gut! Da bekomme ich sogar noch Lust auf Nachschlag, aber leider habe ich gleich noch Unterricht und dass muss eindeutig bis heute Abend warten! Aber ich habe eine Idee wie ich dir die Wartezeit noch etwas versüßen kann!"
Schwer muss der Grauäugige den aufkommenden Kloß herunterschlucken. Jetzt hat er eindeutig wieder Angst, was seinen Körper wieder Mal zittern lässt. Während der Andere einfach aus der Wanne steigt und ein „Komm mit!" von sich gibt, wird sein Atem vor Panik schneller. Aber er weiß dass er dem Gesagten lieber direkt Folge leisten sollte, um einer Strafe zu entgehen. Deswegen springt er halb aus der Badewanne, wobei er fast Kopfüberfällt, da er sich in seiner runtergelassenen Hose verheddert. Was ihn aber wundert ist dass der harte Aufprall nicht kommt. Zwei starke Arme fangen ihn mitten in der Luft auf und er wird einfach mal so über die Schulter des Anderen genommen. Schockiert hängt er nun über der Schulter, während er aus dem Badezimmer getragen wird. Um ehrlich zu sein verblüfft es Draco wie stark sein Herr anscheinend ist. Er ist zwar nicht sonderlich schwer, doch dass ihn jemand einfach so schleppen kann ist irgendwie erschreckend. Im Schlafzimmer angekommen wird er einfach auf das Bett geschmissen, wobei ein Windhauch über seinen Körper streift. Verwundert stellt er fest dass der Andere wohl Stablos gezaubert und sein ganzen Körper getrocknet hat. Noch immer etwas ängstlich schaut er zu seinen Herrn, der ihn aber gerade nicht beachtet. Dieser ist eher damit beschäftigt irgendwas aus den Nachtschränkchen herauszusuchen. Währenddessen wandern das erste Mal graue Augen über den nackten Körper seines Peinigers. Der leicht gebräunte Körper ist überall mit leicht ausgeprägten Muskeln durchzogen. Zwar nicht wie bei einen Muskelpacket, doch sichtlich macht der Andere irgendeinen Sport. Auch hat die eben erlebte Trageaktion den Blonden überzeugt dass sein Herr eindeutig stärker sein muss als er. Immerhin kann er nicht einfach mal so jemand über die Schulter werfen.
„Ach, da ist er ja!" Sofort ist seine Aufmerksamkeit bei dem Gegenstand, der aus dem Schrank hervor geholt wird. Aber am liebsten hätte er in dem Moment als er das Ding sieht, nicht erfahren was der Andere da herausgeholt hat. Denn der Schwarzhaarige hält mit einen diabolischen Grinsen einen grünen Analplug, der eher die Größe sowie Form eines Penis hat. Am liebsten würde er gerade aus Angst laut aufschreien und sich ganz schnell vom Acker machen. Doch der Teufel lässt ihn nicht mal die Zeit dazu wirklich zu reagieren, sondern packt mit einer Hand nach seinen Fußgelenken und reißt ihn daran etwas in die Höhe. Auch wenn der Blonde Panik hat, kann er nicht anders als seine derzeitige Position mit einer Kerze beim Turnen zu vergleichen. Trotzdem fangen seine Augen an zu tränen. Als das Spielzeug an seinen Anus angesetzt wird, fragt er sich was er in seinen letzten Leben gemacht haben muss um so etwas zu verdienen. Gerade als er das zu Ende denkt, wird ihm der Plug mit einen kräftigen Stoß in den Hintern geschoben, weswegen er auch sofort schmerzverzerrt aufjault.
Aber der andere lässt ihn nicht einfach wieder los und er kann aus den Augenwinkeln erkennen wie dieser sein Werk mit einen teuflischen Lächeln betrachtet. „Das lässt du drin bis ich heute Abend mit dir spiele! Haben wir uns verstanden Sklave?" Auch wenn der Gedanke nicht sonderlich angenehm ist so etwas in sich zu haben, nickt der Blonde eifrig und antwortet mit zitternder Stimme. „Ja, Herr!" Erst dann lässt der andere seine Beine los und verschwindet im Ankleidezimmer. Den Augenblick ausnutzend zieht Draco jetzt einfach seine Hose hoch, aber rutscht dann auch lieber runter vom Bett. Er will nämlich nicht wissen was sein Master mit ihm anstellt, wenn er sich noch auf dem Möbelstück befindet wenn er wiederkommt. Ängstlich rollt er sich auf dem Boden zusammen und kann dann auch nicht mehr verhindern dass ihm Tränen über die Wangen laufen. Auch fängt sein ganzer Körper wieder an zu zittern, da ihm bewusst wird was jetzt schon wieder alles passiert ist. Unter Tränen zitternd verliert er ohne es wirklich zu wollen einfach das Bewusstsein, nur um einen von Alpträumen beherrschten schlaf zu segeln. Dabei bemerkt er noch nicht Mal mehr wie der junge Lord den Raum wieder betritt und kurz auf ihn zugeht. Etwas verwundert beugt er sich herunter, um kurz über das seidige blonde Haar zu streicheln. „Bis später kleiner Sklave! Ich freu mich schon auf unser nächstes Spiel!"
Zur gleichen Zeit im Salon von Malfoy-Manor:
„MIT DRACO IST WAS PASSIERT?!" Sinkwütend hat sich Severus Snape vor seinen besten Freund aufgebaut, der etwas zusammengesunken in einen protzigen grünsilbernen Sessel vorm Kamin sitzt. Die schwarzen Augen brennen vor Wut und er kann nicht glauben was ihm Lucius gerade zu verstehen gegeben hat. „Nur damit ich das richtig verstanden habe! Der dunkle Lord hat den Sohn von Potter als seinen eigenen groß gezogen und Draco wurde dieser Brut zum Geburtstag geschenkt, weil du deine letzten Aufträge vergeigt hast! Noch dazu hast du kein Ton dazu gesagt und deinen einzigen Sohn einfach seinen Schicksal überlassen!" Immer mehr verzweifelt redet sich der Zaubertrankprofessor in rasche. Immerhin ist der junge Malfoy fast so etwas wie ein eigener Sohn für ihn und jetzt soll dieser einfach ein Sklave sein. Noch dazu sagt sein bester Freund, der ja der richtige Vater von den Jungen ist nichts dazu, sondern lässt sich seit einer geschlagenen halben Stunde von ihm beschimpfen. „Außerdem hast du heute Morgen noch von der Verrückten, die so nebenbei die Schwester deiner Frau ist, erfahren das sich der junge Lord köstlich mit seinem neuen Spielzeug amüsiert! Weswegen du vermutest das Draco kein normaler sondern ein Sexsklave ist!" Mit stechenden Blick kann er beobachten wie der Blonde sein Gesicht in den Händen vergräbt und Severus muss zugeben dass er das erste Mal sieht das Draco seinen Vater anscheinend doch mehr bedeutet als dieser immer zeigt. Als das Malfoyoberhaupt endlich wieder etwas dazu sagt, wirkt dessen Stimme matt sowie leer.
„Was hätte ich deiner Meinung nach machen sollen! Severus, wenn ich mich dagegen aufgelehnt hätte wäre meine ganze Familie jetzt vielleicht Tod! Wahrscheinlich hätte ich zumindest irgendetwas machen sollen, aber ich wusste einfach nicht was ich dagegen machen könnte!" Erst dann hebt der Andere wieder seinen Kopf und verzweifelt blicken ihm graue Augen entgegen. Auch fällt Severus auf, das der Blonde wohl nicht mehr richtig schläft, denn dunkle Schatten sind unter dessen Augen zu sehen. Ihn ist zwar selbst bewusst das Lucius nicht viel hätte machen können, aber er hätte ihm zumindest schon vorher Bescheid sagen können. Deswegen sind seine nächsten Worte auch gefährlich leise gesprochen und man hört eindeutig noch die angestaute Wut heraus. „Warum bist du noch nicht früher zu mir gekommen? Draco ist immer noch mein Patensohn und ich habe auch das Recht zu erfahren wenn so etwas mit ihm passiert! Vielleicht habe ich nämlich eher die Möglichkeit zu erfahren wie es deinen Sohn geht, da ich morgen wieder bei unseren Herrn vorbei muss!" Hoffnungsvoll schaut jetzt sein bester Freund zu ihm auf. Immerhin kann dieser eventuell morgen was von seinen Sohn erfahren. Auch wenn Snape sich nicht sicher ist, ob er wirklich was rausbekommt. Trotzdem kann er es wenigstens versuchen. Er will sich lieber noch nicht ausmalen was derzeit bei Draco passiert, denn ein Kind was vom dunklen Lord großgezogen wurde hat bestimmt seine eigene ganz spezielle Vorstellung von Spaß. Seufzend lässt er sich deswegen in einer der freien Sessel fallen und denkt sorgenvoll an sein Patenkind. Er betet inständig das Draco es schafft seine große Klappe zu halten. Denn als Sklave hat er alle Rechte verloren und kann egal wie es der Potterbengel möchte bestraft werden.
„Wie geht es Narzissa?" Fast schon wieder Sachlich verlassen diese Worte seinen eigenen Mund, doch gleichzeitig fühlt er sich hilflos wegen der ausweglos wirkenden Situation. Auffordernd schauen trotzdem seine schwarzen Onyxe zu den blonden Aristokraten. Dieser seufzt erst besorgt und erhebt dann selbst erschöpft seine Stimme. „Seit dem Todessertreffen hat sie kein Wort mehr mit mir gewechselt und wandelt nur noch wie ein Geist durch das Manor! Dauernd verschanzt sie sich immer wieder für Stunden in Dracos Zimmer um alleine zu Weinen! Auch schläft und ist sie kaum noch, was mich umso mehr besorgt! Kannst du nicht noch Mal mit ihr reden bevor du gehst?" Als wenn er das wirklich abschlagen könnte. Für die geborene Black ist ihr Sohn ihr größter Schatz sowie das wertvollste auf der Welt. Es wundert ihn um ehrlich zu sein nicht, dass sie sich solche Sorgen macht und am Verzweifeln ist. Da überrascht ihn sein sonst eher kalter Freund doch um einiges mehr. Manchmal scheinen seiner Meinung nach Menschen erst zu merken wie viel ihnen Jemand bedeutet, wenn sie ihn schon längst verloren haben. Der Tränkeprofessor hofft das Draco irgendwann die Gelegenheit hat zu erfahren wie sein Vater sich in der jetzigen Situation verhält. Dann würde der Malfoyerbe auch endlich merken wie viel er auch seinen Vater bedeutet. „Natürlich werde ich noch versuchen mit deiner Frau zu reden, aber vorher gib mir erst Mal einen Feuerwhiskey!" Kaum sind dieser Worte ausgesprochen fangen er und sein blonder Freund an sich etwas zu betrinken. Auch wenn er es nicht übertreibt, denn auf ihn wartet immer noch eine verzweifelte Mutter mit der er sich auseinander setzen muss.
