Titel: Cleveland – die Kate Akten
Staffel 1 Folge 7: Und die Anklage lautet Mord
Autoren: Endymion
Idee: Endymion
Datum: 16.05.04
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir
Was bisher geschah:
Angel
Staffel 2 Folge 18:
Lindsey bekommt von Wolfram & Hart eine neue Hand geschenkt. Diese Macht sich öfter selbstständig. Von Lorne erfährt er, dass er das Rätsel, wo seine neue Hand herkommt und warum diese sich selbstständig macht, nur mit Angels Hilfe lösen kann. Die Zwei begeben sich gemeinsam auf die Suche nach Antworten. Die Hand wurde einem lebenden Mann abgeschlagen. Reste des noch immer lebenden Körpers sind noch im Labor. Als Lindsey das sieht, hilft er Angel das Labor zu zerstören. Danach kündigt er bei Wolfram & Hart und verlässt die Stadt.
Cleveland
Staffel 1 Folge 5:
Tommy: „Kate?"
Kate: „Ja?"
Tommy: „Kate, ich liebe dich. Ich weiß, dass ich ein paar Jahre jünger bin und ich hoffe, das macht dir nichts aus. Seit dem Moment, wo ich dich das erste Mal gesehen hab, bin ich in dich verliebt. Du warst am Anfang zwar noch etwas kühl, aber selbst da merkte man, dass du ein herzensguter Mensch bist."
Kate nahm Tommy in den Arm und gab ihm einen langen, nicht enden wollenden Kuss.
Kate: „Nun Tommy, auch ich liebe dich schon eine ganze Weile, ich wusste nur nicht, wie ich dir das hätte sagen sollen."
Alle gingen nach der Party nach Hause. Kate allerdings ging mit Tommy in seine Privatwohnung.
Staffel 1 Folge 6:
Während Kate einen Vampir killt, wird Tommy hinter ihr von einem anderen ausgesaugt. Als sie ihn bemerkt ist er Tod. Der Friedhofswärter verständigt die Polizei und sie wird verhaftet.
Auf dem Polizeirevier wurde Kate in eine Zelle geführt. Einer der Polizisten redete mit dem Friedhofswärter.
Polizist: „Bitte erzählen sie mir genau, was sie gesehen haben."
Friedhofswärter: „Nun, ich habe die Beiden gesehen, ich wollte zu ihnen gehen und habe gehört, dass sie einen Streit hatten. Die Frau wurde wütend. Dann nahm sie einen, einen, nun, man könnte es Pflock nennen, und rammte diesen 2 Mal in den Hals des Mannes. Die Löcher müssen sehr tief gewesen sein, vielleicht hat sie auch die Halsschlagader erwischt, denn er verblutete fast auf der Stelle. Dann habe ich sie angerufen. Die Frau schien nach ihrer Tat wie gelähmt zu sein. Zuerst hatte ich Angst, sie könnte auch mich angreifen, aber sie saß so still da, bis sie gekommen sind."
Der Friedhofswärter verließ das Polizeirevier. Draußen kreuzte er die Arme flach über die Brust und vollführte dann einen Halbkreis mit den Armen. Daraufhin änderte sich seine Gestalt und aus ihm wurde der Meister. Er lachte kurz und teleportierte dann weg.
Elisabeth Rohm als Kate Lockley
Shannen Doherty als Charlie Silverstone
Tom Lenk als Andrew Wells
Luke Perry als Pike
Anthony Stewart Head als Rupert Giles
Christian Kane als Lindsey McDonald
und
Drew Fuller als James Ashton aka der Meister des Grauens
Gaststars
Dorian Gregory als Polizist
Brian Krause als Richter Williamson Trunk
Michael Rosenbaum als James Diener
Kate saß im Gefängnis, mittlerweile war sie offiziell wegen Mordes angeklagt. Sie ließ das Vergangene noch einmal Revue passieren. Auch ihr Gespräch mit ihrem Anwalt. Sie hatte ihm schlecht erzählen können, dass Vampire für den Tod von ihrem Freund verantwortlich waren. Da ihre Erzählungen was den Ablauf des Abends betrafen sehr dürftig ausfielen, sah sie ihm an, dass er ihr nicht glaubte und sie für schuldig hielt. Während sie noch nachdachte, kam plötzlich ein Polizist rein. Er sagte ihr, dass sie Besuch habe. Sie wurde von ihm in einen Raum mit einem Tisch und vier Stühlen gebracht. Der Besucher kam rein. Sie erkannte ihn nicht sofort wieder, aber dann machte es klick.
Kate: „Sie sind doch der Anwalt von Wolfram und Hart oder?"
Lindsey: „Ja, ich bin Lindsey McDonald. Freut mich sie wieder zu sehen, Kate."
Kate: „Ich muss sagen, dass das Vergnügen ist nicht so ganz meinerseits ist. Außerdem gehöre ich wohl kaum zu ihrer Klientel."
Lindsey: „Ich habe bei Wolfram & Hart schon vor Jahren aufgehört. Ich bin mittlerweile auch auf ihrer Seite. Ein Mr. Giles hat Angel verständigt, dass sie Probleme haben. Er ließ mich suchen, damit ich für sie den Fall übernehme. Ich habe das schon mit ihrem alten Anwalt abgesprochen. Es scheint so, dass er ganz froh war, den Fall abgeben zu können. Ich weiß auch, dass sie eine Jägerin sind und kann mir ungefähr denken, was passiert ist an dem Abend. Wir sollten jetzt eine Taktik entwickeln, mit der wir sie rausboxen können. Auf Kaution bekomme ich sie leider nicht raus, da dringende Fluchtgefahr besteht."
Kate: „Nun, da Angel sie geschickt hat und sie sowieso schon mit meinem Anwalt geredet haben, wieso nicht. Dass ich auf Kaution nicht rauskomme weiß ich schon. Das hatte mir mein alter Anwalt auch gesagt."
Kate erzählte ihm noch mal alles, was sie wusste. Die ganze Geschichte von vorne bis hinten. Lindsey wunderte sich über die Aussage des Friedhofswärters, der ja einiges dazu erfunden hatte, vermutlich unter Schock. Den würde er sich also genauer vornehmen bei der Verhandlung.
Nächster Tag – 16Uhr
Polizist: „Sie haben Besuch, Kate."
Kate: „Ok, ich komme."
Der Polizist brachte Kate in das Besucherzimmer, indem sie auch schon gestern gewesen war. Als sie eintrat, wurde sie direkt von Andrew, Pike, Charlie und Mr. Giles begrüßt. Sie umarmte sie Alle. Der Polizist verabschiedete sich, und wartete vor der Tür draußen auf sie. Er hatte so viel Anstand, eine alte Kollegin ein paar Minuten mit den Freunden allein zu lassen.
Andrew: „Wie geht es dir, Kate?"
Kate: „Den Umständen entsprechend recht gut. Die meisten hier behandeln mich ganz ordentlich, da ich selbst mal Cop war. Außerdem glauben Einige, dass ich zu Unrecht hier drin sitze. Die Story ich hätte meinen Freund mit einem Pflock zweimal in den Hals gestochen glaubt kaum jemand. Auch Lindsey denkt, dass er mich bei Gericht recht gut freigesprochen bekommt."
Giles: „Das ist gut. Ich hoffe, er schafft es wirklich."
Kate: „Na ja, Angel scheint Vertrauen in ihn zu haben, also werde ich das auch."
Charlie: „So, das war der offizielle Teil, jetzt sag uns, wie es dir wirklich geht. Wir wissen, dass du und Tommy gerade erst frisch zusammen gewesen seid und ich kann mir vorstellen, wie schlimm es ist, wenn der eigene Freund von Vampiren ausgesaugt wird."
Kate: „Ja, du hast Recht. Ich träume jede Nacht tausend Varianten dieser Nacht und was ich alles hätte anders machen können. Ich hätte ihm das zum Beispiel lieber erzählen sollen, dann wäre er vorsichtiger gewesen. Oder ich hätte nicht ans Handy gehen sollen und einfach die Nacht mit ihm verbringen, dann wäre das alles nicht passiert."
Giles: „Aber Kate, du konntest es nicht wissen, hinterher ist man immer schlauer. Du hast so gehandelt, wie du in dem Augenblick angenommen hast, dass es das Beste wäre. Da wird dir keiner einen Strick draus drehen und das solltest du selbst auch nicht tun."
Charlie: „Giles hat Recht, Kate. Es ist nicht deine Schuld, und du konntest es nicht verhindern, mach dich nicht verrückt, indem du dir tausend Wege ausdenkst, wie es hätte laufen können."
Pike: „Ja, konzentrier dich jetzt lieber auf den Prozess als auf die Schuldgefühle."
Andrew: „Wann ist jetzt eigentlich der Prozess?"
Kate: „Lindsey meint, er wird in drei vier Wochen sein, ihr werdet wohl alle bald eine Vorladung erhalten."
Der Polizist kam wieder rein.
Polizist: „Tut mir Leid, aber die Zeit ist rum, ich bitte sie, nun zu gehen und Kate, kommen sie bitte mit mir."
Kate verabschiedete sich von den Freunden, dann wurde sie wieder in ihre Zelle gebracht. Die Gruppe verließ stillschweigend das Gefängnis.
4 Wochen Später – Im Gerichtssaal
Kate und Lindsey saßen am Tisch. Auf der Gegenseite war ein junger Anwalt, der für den Staat arbeitete. Kate schaute kurz zu ihm rüber. Er hatte einen eisigen Gesichtsausdruck, bei dem sie ein Frösteln spürte und sogar Gänsehaut bekam. Sie schaute Kurz nach hinten. Pike war unter den Zuschauern. Er hatte keine Vorladung bekommen, genau so wie Giles, der gerade rein kam, und sich neben Pike setzte. Lediglich Andrew und Charlie waren als Zeugen gelistet und natürlich auch der Friedhofswärter. Die Jury bestand aus sechs Frauen und sechs Männern verschiedenen Aussehens.
Der Richter betrat den Saal und Alle standen auf. Der Gerichtsdiener stand auf.
Gerichtsdiener: „Der ehrenwerte Richter Williamson Trunk hat den Vorsitz. Bitte erheben sie sich alle."
Die Meisten waren schon aufgestanden, aber nichts desto trotz musste er das sagen.
Richter: „Bitte setzen sie sich alle. Mister Ashton, bitte fangen sie an."
Der Staatsanwalt stand auf. Er lies seinen eisigen Blick noch einmal über Kate schweifen. Dann wandte er sich dem Richter und der Jury zu.
James: „Sehr geehrter Richter Trunk, sehr geehrte Damen und Herren. Ich werde ihnen im Laufe dieses Verfahrens zeigen, dass diese Frau (er zeigte auf Kate Lockley) eine gemeine, sehr gefährliche Mörderin ist, die auf keinen Fall in die Öffentlichkeit zurück gelassen werden darf."
Lindsey: „Einspruch!"
Richter: „Ja, Mister McDonald?"
Lindsey: „Der gegnerische Anwalt versucht, den Anwesenden hier ein falsches Bild meiner Mandantin zu suggerieren, indem er Beschreibungen wie „gemein" einfließen lässt."
Richter: „Stattgegeben. Bitte halten sie sich an die Fakten, Mister Ashton."
James: „Wie dem auch sei werde ich ihnen Beweise liefern, aus denen sie schließen werden, dass Miss Lockley die Mörderin ist. Danke für ihre Aufmerksamkeit."
Richter: „Mr. McDonald."
Lindsey: „Ich werde ihnen in diesem Verfahren zeigen, dass sich der Herr Staatsanwalt irrt. Was er als Beweise sehen will, sind nicht einmal Indizien, sondern nur Behauptungen. Ich werde ihnen also beweisen, dass für Kate Lockley nur ein Urteil in Frage kommt. Der Freispruch und zwar nicht aus Mangel an Beweisen, sondern weil sie unschuldig ist. Danke meine Damen und Herren."
Richter: „Wir beginnen nun mit den Beweisen, Mr. Ashton bitte."
James: „Ich möchte hiermit Beweisstück Nummer 1 abgeben. Hier habe ich einen Pflock. Die Fingerabdrücke von Kate Lockley sind daran gefunden worden."
Er zeigte den Pflock ein Mal der Jury, dann gab er ihn dem Richter. Danach nahm er ein Paar Fotos aus seinem Lederkoffer. Er zeigte die Fotos der Jury und gab sie dann dem Richter.
James: „Diese Fotos hier zeigen das Opfer, dessen Hals und die 2 Einstiche. Wie man sieht, sind sie so groß, dass ein Pflock, oder dessen spitze in die Löcher passt. Und als letztes ist hier noch ein schriftliches Verhör des Friedhofswärters, der mittlerweile leider gestorben ist, so dass wir nur seine Aussage bei der Polizei haben."
Er gab auch noch die schriftlich festgehaltene Aussage des Friedhofswärters ab.
Richter: „Ok, auf die einzelnen Beweise kommen wir gleich zu sprechen. Wir werden jetzt eine kurze Pause einlegen. Wir sehen uns alle wieder in 10 Minuten."
Nachdem er das gesagt hatte, ging er raus und machte eine kurze Pause.
Kate: „Was meinen sie Lindsey? Werden die Beweise genügen?"
Lindsey: „Sowohl die Fotos als auch das mit dem Pflock kann man erklären. Nur die schriftliche Aussage eines kürzlich Verstorbenen ist ungünstig. Schauen wir mal, wie es mit der Befragung läuft."
Der Richter kam wieder herein und nahm die Verhandlung wieder auf.
Richter: „Nun zu der Zeugenbefragung, Mr. Ashton fangen sie bitte an."
James: „Als erstes bitte ich Kate Lockley in den Zeugenstand."
Kate ging nach vorne und setze sich auf den Stuhl neben dem Richter. Nun kam eine Frau mit der Bibel und Kate stand noch mal auf.
Frau: „Schwören sie die Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit, so wahr ihnen Gott helfe?"
Kate: „Ich schwöre."
Richter: „Bitte setzen sie sich."
Kate setze sich. Mr. Ashton trat vor sie.
James: „Wir fangen mal einfach an."
James: „Wie heißen sie?"
Kate: „Kate Lockley."
James: „Wie alt sind sie?"
Kate: „29 Jahre."
James: „Als was arbeiten sie?"
Kate: „Als Kellnerin."
James: „Aber sie hatten eine andere Ausbildung, oder?"
Kate: „Ja, ich bin ausgebildeter Detective der Polizei von Los Angeles."
James: „Sie wurden dort gefeuert, weshalb?"
Kate: „Man fand, ich würde mich zu sehr in die Arbeit stürzen nach dem Tod meines Vaters und ich sollte eine Auszeit nehmen."
James: „Wieso sind sie nach Cleveland gezogen?"
Kate: „Es sollte ein Neuanfang werden. Ich hatte einen Selbstmordversuch nur knapp überlebt und wollte woanders neu anfangen."
James: „Wie lief es hier in Cleveland?"
Kate: „Es lief sehr gut hier. Ich habe nach kurzer Zeit den Job in Tommys Bar bekommen. Mein Arbeitgeber war sehr nett und ich hab schnell eine beste Freundin gefunden."
James: „Warum sind sie vor etwas über 3 Monaten nach Los Angeles geflogen?"
Kate: „Um einen alten Bekannten wieder zu treffen."
James: „Mitgebracht haben sie den späteren Zeugen Andrew Wells, ist das richtig?"
Kate: „Ja. Auch er wollte einen Neuanfang starten und ich fand Cleveland dafür passend."
James: „Kommen wir nun zu aktuelleren Sachen. In welcher Beziehung standen sie zu dem Toten, Tommy Wilders?"
Kate: „Anfänglich waren wir nur gute Freunde, aber vor acht Wochen wurden wir ein Paar."
James: „Beschreiben sie mir den Abend, an dem Mr. Wilders starb."
Kate: „Nun, wir waren beide mit der Arbeit fertig, also gingen wir zu ihm. Wir wollten gerade miteinander schlafen, da erhielt ich einen Anruf. Charlie wollte mich treffen."
James: „Charlie?"
Kate: „Die andere Zeugin. Charlie Silverstone."
James: „Ok, weiter."
Kate: „Ich wollte also gehen, da Charlie wohl ein Problem hatte und ich ihr helfen sollte."
James: „Wie hat Mr. Wilders darauf reagiert?"
Kate: „Er war sauer, weil es nun schon das zweite Mal an diesem Abend war, dass wir durch Freunde von mir gestört worden waren. Er war auch sauer, dass ich den Anruf entgegen genommen habe."
James: „Was passierte dann?"
Kate: „Dann wollte ich auf dem schnellsten Weg zu Charlie. Ich nahm dafür die Abkürzung durch den Friedhof."
James: „Den um diese Zeit abgeschlossenen Friedhof."
Kate: „Ja, das ist war, ich bin über die Mauer geklettert."
James: „Ziemlich viel Aufwand, nur um einer Freundin zu helfen."
Kate: „Wie schon gesagt, es war der kürzeste Weg."
James: „Was geschah dann?"
Kate: „Ich war schon mehr als die Hälfte des Weges gegangen, als ich feststellte, dass ich mein Handy bei Tommy vergessen hatte. Ich machte mich auf den Rückweg. Als ich an dem Mausoleum ankam, sah ich Tommys Leiche auf der Erde liegen. Ich lief hin und beugte mich über ihn. In dem Moment kam der Friedhofswärter. Er verständigte wohl die Polizei."
James: „Nettes Märchen haben sie sich da ausgedacht. Nun probieren wir es mal mit der Wahrheit."
Kate: „Das ist die Wahrheit."
James: „Erklären sie mir bitte, woher der Pflock kommt."
Kate: „Na ja, Pflock würde ich das nicht nennen. Es ist einfach mein Glücksstock."
James: „Ihr Glücksstock? Warum rammen sie ihrem Freund ihren Glücksstock ins den Hals?"
Lindsey: „Einspruch!"
Richter: „Ja, Mr. McDonald?"
Lindsey: „An dem Hals des Opfers wurden keine Holzsplitter gefunden. Es wurde nie bewiesen, dass die zwei Löcher durch den Glücksstock meiner Mandantin entstanden sind."
Richter: Stattgegeben, Mr. Ashton, formulieren sie die Frage bitte anders."
James: „Ok, könnte es nicht so gewesen sein, dass sie nach dem Streit mit ihrem Freund die Beherrschung verloren? Vielleicht hatte er Erinnerungen an ihre Zeit in Los Angeles geweckt. Und dann wurden sie wütend und vielleicht haben sie ihn dann angegriffen?"
Kate: „Ich sag doch, dass es so nicht gewesen ist. Ich liebte ihn, ich hätte ihm nichts antun können."
James: „Nun zu etwas anderem. Haben sie schon mal einen Menschen verletzt?"
Kate: „Nein, äh, doch ja."
James: „Nein, äh doch ja? Also halten wir fest, dass sie schon mal einen Menschen verletzt haben."
James: „Haben sie schon mal einen Menschen getötet?"
Kate: „Ja, ich habe auch schon mal einen Menschen getötet, aber…"
James: „So, sie haben also schon mal einen Menschen getötet. Welches Gefühl stellte sich dabei bei ihnen ein?"
Kate: „Na ja, ich hatte das Gefühl richtig gehandelt zu haben."
James: „Das Gefühl, richtig gehandelt zu haben? Vielleicht hatten sie dieses Gefühl ja auch, als sie ihren Freund verletzten?"
Kate: „Ich sage doch, so war es nicht."
James: „Vielen Danke Miss Lockley, ihre Zeugin, Mr. McDonald."
Lindsey: „Danke."
Lindsey wendete sich Kate zu.
Lindsey: „Kate, sie sagten gerade, sie haben schon mal Menschen verletzt und sogar getötet. Bitte beschreiben sie uns doch wie es dazu kam."
Kate: „Das war zu der Zeit, wo ich noch für die Polizei gearbeitet habe. Dort ergab es sich öfter, dass man die Diebe oder die Mörder bei der Jagd, oder auch bei der Gefangennahme verletzte. Zwei oder Drei erhoben Feuer. Die musste ich leider erschießen. Aber sie können mir glauben, dass ich damals gelernt habe, die einzelnen Fälle einzuschätzen und das ich nie in einer falschen Situation geschossen hab. Und ich schwöre, dass ich nie das Feuer eröffnet hab."
Lindsey: „Erzählen sie uns mehr über ihren Glücksstock. Seid wann haben sie ihn? Wieso haben sie ihn immer dabei?"
Kate: „Nun, das ist schon eine Weile her. Wir standen kurz vor den Abschlussprüfungen auf der Polizei Akademie. Ich hatte schreckliche Angst, durch die Prüfung zu fallen, obwohl ich gelernt hatte, ausgeschlafen war, und so weiter. Mein damaliger Freund hob den Stock vom Boden auf und weihte ihn als meinen Glücksstock. Nun, ich habe mitgespielt. Ich habe die Prüfung mit Bravour bestanden. Und da hab ich beschlossen, dass dieser Stock wirklich Glück bringt. Seid dem bin ich nie ohne ihn aus dem Haus gegangen. Er wurde mir erst weggenommen, auf dem Friedhof und als Beweisstück gegen mich eingesammelt."
Lindsey: „Danke Miss Lockley. Sie können wieder neben mir Platz nehmen."
Richter: „Ok, machen wir nun mit dem zweitein Zeugen weiter. Wachtmeister, sagen sie bitte Mr. Wells das er reinkommen soll."
Andrew trat ein. Er schaute kurz Kate zu und ging dann zu dem Platz neben dem Richter auf dem gerade noch Kate gesessen hat. Dann trat die Gerichtsdienerin neben ihn. Sie holte die Bibel hervor. Wie vorher auch Kate legte Andrew seine linke Hand auf die Bibel. Die rechte Hand erhob er.
Gerichtsdienerin: Schwören sie die Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit, so wahr ihnen Gott helfe?"
Andrew: „Ich schwöre."
Richter: „Gut, sie können sich setzen."
Andrew setze sich hin. James stand auf. Er stellte sich direkt vor Andrew. Er zeigte mit dem erhobenen Handinneren auf Andrew und ließ die Hand einen Halbkreis machen. Dadurch erfuhr er Andrews Geheimnisse und Wünsche."
Richter: „Mr. Ashton, bitte fangen sie an."
James: „Guten Tag Mr. Wells."
Andrew: „Guten Tag."
James: „Wie alt sind sie Mr. Wells?"
Andrew: „Ich bin 21."
James: „Wo sind sie geboren worden?"
Andrew: „In Sunnydale, Kalifornien"
James: „Wie kam es, dass sie nach Cleveland kamen?"
Andrew: „Ich lernte Kate in Los Angeles kennen. Da ich keine großen Pläne für mein Leben hatte, nahm sie mich mit nach Cleveland und besorgte mir sogar einen Job."
James: „Sie sind 21, Miss Lockley ist 29 Jahre. Umgibt sich Miss Lockley gerne mit jüngeren Männern?"
Lindsey: „Einspruch."
Richter: „Ja Mr. McDonald?"
Lindsey: „Der Altersunterschied sowohl zwischen meiner Mandantin und dem Opfer, als auch zwischen meiner Mandantin und Mr. Wells hat nicht das Geringste zu sagen und ist daher nicht von Belang."
James: „Euer Ehren, ich möchte daraufhin weisen, dass diese Frage wichtig ist um das Profil von Miss Lockley herauszuarbeiten."
Richter: „Abgelehnt, Mr. McDonald. Bitte beantworten sie diese Frage Mr. Wells."
Andrew: „Ich denke, dass ist eher Zufall."
James: „Wie schätzen sie die Beziehung zwischen Miss Lockley und Tommy Wilders ein?"
Andrew: „Sie waren ein glückliches Paar."
James: „Gab es Geheimnisse zwischen den zwei?"
Andrew: „Ja, aber in welcher Beziehung ist man schon vollkommen offen?"
James: „Sie sagten, sie kommen aus Sunnydale, oder?"
Andrew: „Ja, wieso?"
James: „Waren sie dort nicht verhaftet worden?"
Andrew: „Wie bitte?"
James: „Sind sie dort nicht verhaftet worden, weil sie einen Diamanten aus dem Museum geklaut haben?"
Andrew: „Nun, nein, eigentlich nicht."
James: „Nun, doch, eigentlich schon… um es mit ihren Worten auszudrücken. Ich habe hier die Papiere der Polizei."
James zeigte die Papiere den Geschworenen und dann gab er sie dem Richter.
James: „Nach meinen Informationen gab es noch einen anderen Mann der ihnen geholfen hat. Was ist aus dem geworden?"
Andrew keuchte: „Jonathan?"
James: „Ja, was ist aus Jonathan Livingston geworden?"
Lindsey: „Einspruch!"
Richter: „Ja, Mr. McDonald?"
Lindsey: „Die Vergangenheit des Zeugen hat mit diesem Fall nicht das Geringste zu tun. Wenn der Herr Staatsanwalt das verwenden will, soll er eine Anklage gegen den Zeugen aufsetzen, obwohl die Sache mittlerweile verjährt sein dürfte. Aber er soll das nicht in diesem Fall nachfragen."
James: „Euer Ehren, ich mache das bloß, um ein Bild der Glaubhaftigkeit des Zeugen zu vermitteln."
Richter: „Abgelehnt. Der Zeuge soll die Frage beantworten."
Andrew: „Das weiß ich nicht. Ein Freund von uns starb damals, danach sind wir getrennte Wege gegangen."
James: „Dann haben sie Mr. Livingston also nicht umgebracht?"
Lindsey brüllt: „Einspruch! Das geht nun wirklich zu weit."
Richter: „Stattgegeben. Mr. Ashton falls sie für diese Behauptung keine Beweise haben, bitte ich sie, sich zu mäßigen."
James: „Jawohl, euer Ehren. Keine weiteren Fragen. Ihr Zeuge Mr. McDonald."
Lindsey: „Danke."
Richter: „Aber vorher eine kleine Pause. Mr. Wells sieht so aus, als könnte er die ganz gut gebrauchen."
Andrew: „Danke Herr Richter."
Nach der kleinen Pause fühlte sich Andrew schon etwas besser. Die Pause war vorbei, der Richter betrat den Raum und die Vernehmung von Andrew wurde fortgesetzt.
Lindsey: „Guten Tag Mr. Wells."
Andrew: „Guten Tag."
Lindsey: „Nun Mr. Wells. Wir haben gerade ein Paar Argumente vom Staatsanwalt gehört warum wir ihnen nicht glauben sollen. Sagen sie mir bitte doch ein Argument, warum wir es doch tun sollten."
Andrew: „Was der Herr Staatsanwalt gesagt hat ist richtig, ich habe einen Diamanten gestohlen zusammen mit meinen Freunden. Aber wir sind geschnappt worden. Das war mir eine Lehre. Tommy Wilders gab mir eine Chance ein neues Leben zu beginnen. Ich schulde diesem Mann sehr viel. Ich würde also alles tun, damit sein Mörder gefasst wird."
Lindsey: „Glauben sie, dass es ihre Kollegin Kate Lockley war?"
Andrew: „Nein. Ich bin überzeugt davon, dass Kate so etwas nicht tun könnte."
Lindsey: „Wie erleben sie Miss Lockley so?"
Andrew: „Wie meinen sie das?"
Lindsey: „Sie sind ihr Arbeitskollege. Welche Eindrücke konnten sie von ihr Gewinnen als sie mit ihr zusammen gearbeitet haben?"
Andrew: „Sie ist durch und durch ehrlich. Einmal rannte sie einem Kunden hinterher, weil er sein Portemonnaie vergessen hatte und gab es ihm dann wieder. Sie wollte nicht mal ne Belohnung oder Finderlohn haben."
Lindsey: „Danke Mr. Wells. Mehr Fragen habe ich nicht."
Richter: „Sie können dort drüben Platz nehmen Mr. Wells."
Andrew stand auf und nahm auf einem Stuhl hinten Platz.
James: „Als nächstes rufe ich Charlie Silverstone in den Zeugenstand."
Richter: „Wachtmeister, sagen sie bitte Charlie Silverstone, dass sie reinkommen soll."
Charlie kam rein und wartete vor dem Stuhl neben dem Richter. Die Gerichtsdienerin kam mit der Bibel in der Hand auf Charlie zu und stelle sich vor sie hin.
Gerichtsdienerin: „Schwören sie die Wahrheit zu sagen und nichts als die Wahrheit so wahr ihnen Gott helfe?"
Charlie legte die linke Hand auf die Bibel und die rechte Hand streckte sie hoch.
Charlie: „Ich schwöre."
Richter: „Mr. Ashton bitte beginnen sie mit der Befragung."
James: „Guten Tag Miss Silverstone."
Charlie: „Guten Tag."
James: „Wie alt sind sie, Miss Silverstone?"
Charlie: „Ich bin 29 Jahre alt."
James: „Wie lange kennen sie Kate Lockley?"
Charlie: „Seid ungefähr zwei Jahren."
James: „In welcher Beziehung stehen sie zu Kate Lockley?"
Charlie: „Wir sind Arbeitskolleginnen und Freundinnen."
James: „In welcher Beziehung standen sie zu dem Opfer?"
Charlie: „Tommy war mein Boss."
James: „Wie schätzen sie die Beziehung von Miss Lockley und Mr. Wilders ein?"
Charlie: „Nun, sie waren glücklich. Aber das ist nicht weiter verwunderlich."
James: „Können sie das näher erläutern?"
Charlie: „Na ja, die Zwei waren ja erst seid ein Paar Wochen zusammen, Ich glaube sogar erst seid 3 Wochen. In der Anfangsphase sind alle Beziehungen noch glücklich. Die Probleme kommen doch erst später."
James: „Na, das ist aber doch nicht zwangsläufig so."
Charlie: „Ok, es ist nicht immer so, aber bei den Beiden schon. Die hatten noch keine Probleme."
James: „Wo sie gerade von Problemen reden. Miss Lockley erzählte uns, dass sie einen Streit mit Mr. Wilders hatte. Der ging dadurch hervor, dass sie zu ihnen wollte, weil sie ein Problem hatten. Welches Problem hatten sie denn, Miss Silverstone?"
Charlie: „Wissen sie, ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass ich Kate und Tommy beim Sex gestört habe. Mein Problem war nicht so groß, dass ich deshalb dieses Aufsehen hätte erregen dürfen."
James: „Bitte versuchen sie doch nicht mich rein zu legen, Miss Silverstone. Antworten sie jetzt bitte auf die Frage. Welches Problem hatten sie?"
Charlie: „Wenn sie es denn unbedingt wissen müssen, meine Regel ist ausgefallen. Ich hab mir einen Schwangerschaftstest gekauft. Ich hatte aber zu viel Angst, ihn alleine zu machen. Kate sollte mir beistehen. Aber ich hab am Telefon kaum was rausbekommen, außer dass sie herkommen sollte."
James: „Dann darf man ihnen also zum Baby gratulieren?"
Charlie: „Nein, der Test war negativ."
James: „Haben sie vielleicht die Quittung noch? Oder einen Beleg dafür, dass sie diesen Test an dem Tag gekauft haben?"
Charlie: „Tut mir Leid, nein."
James: „Wir sollen ihnen das also einfach so glauben?"
Charlie: „Na, es ist die Wahrheit."
James: „Ach, ist es das?"
James hielt die Handfläche zu ihr gezeigt. Dann drehte er die Hand um, so konnte er nun auch ihre Ängste, Träume, Hoffnungen und Erinnerungen lesen.
James: „Sagen sie mal, glauben sie an Vampire?"
Charlie: „Wie bitte?"
James: „Vampire, Blutsauger sie wissen schon, wie Graf Dracula."
Lindsey: „Einspruch euer Ehren, das hat doch nichts mit dem Fall zu tun."
James: „Ich brauche diese Frage um etwas zu beweisen."
Richter: „Abgelehnt, bitte beantworten sie die Frage Miss Silverstone."
Charlie: „Nein, ich glaube nicht an Vampire. Das sind Fabelwesen."
James: „Glauben sie, dass es Leute gibt, die an Vampire glauben?"
Charlie: „Schon möglich, ja."
James: „Könnte es nicht sein, dass ihre Freundin, Miss Lockley an Vampire glaubt? Vielleicht hat sie ja mit ihrem Glücksstab, der sehr nach einem Pfahl aussieht, versucht ihren Freund zu töten, weil sie ihn für einen Vampir hielt."
Charlie: „Das ist doch Schwachsinn."
James: „Glauben sie an Hexen?"
Charlie: „Nein. Sicher nicht so wie bei Charmed."
James: „Das ist keine Antwort Miss Silverstone."
Charlie: „Gut, ich glaube an Hexen, na und?"
James: „Sie glauben an Hexen aber nicht an Vampire? Muss ich sie daran erinnern, dass sie hier unter Wahrheitspflicht stehen?"
Charlie: „Ich glaube nicht an Vampire und ich glaube erst recht nicht, dass Kate ihren Freund ermordet hat, weil sie ihn für einen Vampir hielt."
James: „Aber sie glauben, dass sie ihn ermordet hat?"
Charlie: „Hören sie auf, mir die Worte im Mund rum zu drehen."
James: „Keine Antwort ist ja bekanntlich auch eine Antwort. Danke Miss Silverstone. Das war sehr informativ. Keine weiteren Fragen euer Ehren."
Richter: „Ihre Zeugin Mr. McDonald."
Lindsey: „Danke euer Ehren."
Lindsey: „Nun, Miss Silverstone. Was meinten sie damit, als sie gesagt haben, sie glauben an Hexen?"
Charlie: „Wissen sie, früher wurden Kräuterfrauen als Hexen bezeichnet. An diese Frauen glaube ich. Wobei es im Grunde nur verfrühte Apotheker waren."
Lindsey: „Sie kennen Miss Lockley jetzt seid zwei Jahren. Was halten sie von ihr?"
Charlie: „Sie ist die netteste und beste Freundin die man haben kann."
Lindsey: „Sie ist also ihre beste Freundin. Sagen sie uns bitte, warum wir ihnen trotzdem glauben sollen, dass sie es nicht wahr."
Charlie: „Ich bin ein Mensch der mit einem stark ausgeprägtem Bewusstsein für Gut und Böse erzogen wurde. Ich würde das Böse nie unterstützten."
Lindsey: „Danke sehr Miss Silverstone."
Charlie: „Ich würde gerne noch hinzufügen, dass vielleicht ein paar Antworten an den Herrn Staatsanwalt falsch rüberkamen. Dafür möchte ich mich entschuldigen und noch mal versichern, dass ich Kate für unschuldig halte und dafür meine Hand ins Feuer halten würde."
Richter: „Ok Miss Silverstone. Setzen sie sich bitte neben Mister Wells."
Charlie stand auf und setze sich neben Andrew.
Richter: „Ok, wir machen nun eine kleine Pause, die den Anwälten die Zeit geben wird, sich zu sammeln. Gleich kommen die Abschlussplädoyers und dafür müssen beide gut vorbereitet sein."
Kate: „Was meinen sie, Mr. McDonald? Wie stehen meine Chancen?"
Lindsey: „Recht gut. Mr. Ashton hat ja nichts bewiesen. Aber er wird es beim Abschlussplädoyer so drehen als wäre alles sonnenklar und bewiesen. Ich nehme auch an, dass er Mr. Wells und Miss Silverstone dafür in den Dreck ziehen wird. Ich werde also gleich eine Säuberungsrede halten müssen. Aber ich sehe das relativ optimistisch."
Kate: „Dann hoffe ich mal, dass sie Recht haben."
Lindsey: „Das Problem liegt hauptsächlich darin, dass es keinen Rat der Wächter mehr gibt. Der wäre sicher stark genug gewesen, um einen Richter und Geschworene einzuschleusen, die wissen, dass sie die Jägerin sind. Aber wir schaffen das schon."
Richter: „Mr. Ashton, sind sie bereit?"
James: „Ja, euer Ehren."
Richter: „Dann beginnen sie bitte."
James: „Euer Ehren, liebe Geschworene, Herr Rechtsanwalt, was haben wir heute erfahren? Wir haben eine Mörderin erlebt, die selbst sagte, dass ihr das Gefühl zu töten richtig vorkommt. Dann haben wir dort zwei ihrer Arbeitskollegen gehört. Der eine ein Einbrecher, der etwas aus einem Museum klaut und sich dann dem Gefängnis entzieht. Und dann noch Miss Silverstone, die an Hexen glaubt und in einer psychiatrischen Anstalt sicher besser aufgehoben wäre, als hier bei Gericht.
Nicht zu vergessen ist natürlich die schriftliche Aussage des Friedhofswärters, der gesehen hat, wie Miss Lockley ihren Freund mit einem Pflock erstach. Zu guter Letzt noch der Umstand, dass Mister Tommy Wilders seine Bar im Fall seines Todes an Miss Kate Lockley vererbt. Das alles zusammen genommen zeigt doch deutlich, dass nur sie in Frage kommt."
Kate: „Wie bitte? Er hat mir seine Bar vermacht?"
Richter: „Miss Lockley, sie sind nicht dran. Wie können sie es wagen, das Schlusswort von Mr. Ashton zu stören? Und Mr. Ashton. Wenn sie das als Beweislast anbringen wollen, dann hätten sie das am Anfang machen müssen und nicht in ihrem Schlussplädoyer."
James: „Es tut mir Leid, euer Ehren. Nun meine Damen und Herren Geschworene. Sie haben jetzt die Aufgabe zu entscheiden, ob sie diese Mörderin laufen lassen und auf die Bevölkerung los lassen wollen, oder ob sie sie hin stecken wo sie hingehört, hinter Schloss und Riegel. Danke"
Richter: „Mr. McDonald."
Lindsey: „Meine Damen und Herren Geschworene. Ist es nicht nett, was der Herr Staatsanwalt so sagt? Dabei hat er keine Fakten genannt. Das einzige Beweismittel ist die Aussage des toten Friedhofswärters. Der könnte unter Schock gestanden haben. Einzig Miss Lockley weiß, was in der Nacht passiert ist und diese schwört, dass sie es nicht gewesen ist. Ich glaube ihr das. Auch die beiden Zeugen haben gesagt, dass sie es nicht war. Zeugen, die der Herr Staatsanwalt selbst angeordnet hatte. Erst als er merkte, dass sie nichts Negatives über Miss Lockley sagen würden, machte er sie schlecht. Zeugen, die er hatte hören wollen. Und ob Miss Silverstone nun an Kräuterfrauen glaubt, oder nicht, macht sie doch in diesem Punkt hier nicht mehr oder weniger glaubwürdig. Konzentrieren wir uns also auf das was wir haben.
Wir haben einen Glücksstab an dem kein Blut war, zwei Einstiche am Hals des Opfers an denen keine Holzsplitter zu finden waren und eine junge Liebe, die wohl kaum nach drei Wochen eine so tragische Wende nehmen würde. Bitte entscheiden sie sich jetzt für die Unschuld. Sie wollen doch nicht einen Unschuldigen hinter Gitter bringen, oder vielleicht sogar auf den elektrischen Stuhl. Danke für ihre Aufmerksamkeit."
Richter: „Ihr letztes Wort, Miss Lockley?"
Kate: „Sie müssen mir einfach glauben, dass ich nichts gemacht habe. Erst verliere ich meinen Freund und anstatt, dass ich trauern darf, werde ich vor Gericht gezerrt. Bitte glauben sie mir, dass ich das niemals tun würde."
Richter: „Bitte ziehen sie sich nun zurück um ihr Urteil zu besprechen."
Die Geschworenen gingen ins Hinterzimmer um sich zu beraten. Sie waren schon nach 10 Minuten wieder da.
Richter: „Wie lautet ihr Urteil?"
Geschworener Nummer 12: „Wir, die Geschworenen befinden einheitlich die Angeklagte Kate Lockley für nicht schuldig euer Ehren."
Richter: „Die Anklage wurde abgelehnt. Und nun noch ein paar Worte von mir. Auch ich habe nicht an die Schuld der Angeklagten geglaubt. Die Beweise waren bestenfalls Indizien und für eine Verurteilung waren sie nicht dicht genug. Die Verhandlung ist geschlossen. Sie können gehen, Miss Lockley."
Der Richter knallte den Hammer auf den Tisch. Damit war die Verhandlung vorbei. Kate ging zusammen mit Lindsey, Giles, Andrew, Pike und Charlie raus. Auch James verließ das Gebäude. Er stellte sich hinter eine Mauer und teleportierte davon.
In Tommys Bar, die nun Kate gehörte, gab es eine kleine Feier. Da aber immer noch alle traurig über den Verlust von Tommy waren, war die Feier nicht all zu überschwänglich. Kate zog sich mit Lindsey in ein Hinterzimmer zurück, um mit ihm reden zu können.
Kate: „Vielen Dank Mr. McDonald."
Lindsey: „Nennen sie mich ruhig Lindsey."
Kate: „Dann vielen Dank Lindsey für deine Hilfe."
Lindsey: „Gern geschehen Kate. Seid ich damals bei Wolfram und Hart aufgehört hab, suche ich nach einem Weg, Gutes zu tun. Und einer Jägerin zu helfen, war sicher ein guter erster Schritt."
Kate: „Wenn du Gutes tun willst, um deine Schuld zu sühnen, dann schließ dich doch unserer Gruppe an. Andrew macht ja auch nichts anderes."
Lindsey: „Gerne, wieso nicht?"
Kate: „Klasse."
Die Zwei gingen wieder zurück zu den anderen.
In einer Höhle am Rande von Cleveland:
Dämon: „Meister?"
James: „Ja?"
Dämon: „Ihr seid so sauer. Wieso?"
James: „Wieso? Wieso? WIESO? Weil Kate entkommen ist. Sie ist auf freiem Fuß."
Dämon: „Aber warum wolltet ihr sie ins Gefängnis bekommen? Ihr könnt sie doch einfach erledigen."
James: „Ja, ich könnte, aber ich wollte sie quälen."
Dämon: „Soll ich den Gefangenen holen? Dann könnt ihr ihn wieder quälen."
James: „Hör endlich auf zu fragen."
Dämon: „Aber Meister."
James funkelte seinen Diener böse an. Dann hob er die Hand und der Dämon wandte sich am Boden vor Schmerzen. Zuletzt ließ er ihn in tausend Teile zerspringen.
James: „Endlich mal ein Bisschen Ruhe. Und Kate, du wirst meine Rache zu spüren bekommen, wenn du es am wenigsten erwartest."
Dann ging er in den Kerker, welcher unter der Höhle Lag. Er öffnete eine Holztür, die beim öffnen quietschte.
Stimme: „Oh nein, bitte nicht schon wieder."
Die Steintür schloss sich unter Ächzen und Quietschen.
Ende Folge 7
