Titel: Cleveland – die Kate Akten

Staffel 1 Folge 8: Was mein sei dein, was dein sei mein

Autor: Endymion

Idee: Endymion

Datum: 30.05.04

Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir

Was bisher geschah:

Staffel 1 Folge 6:

Während Kate einen Vampir killt, wird Tommy hinter ihr von einem anderen ausgesaugt. Als sie ihn bemerkt ist er Tod. Der Friedhofswärter verständigt die Polizei und sie wird verhaftet.

Auf dem Polizeirevier wurde Kate in eine Zelle geführt. Einer der Polizisten redete mit dem Friedhofswärter.

Polizist: „Bitte erzählen sie mir genau, was sie gesehen haben."

Friedhofswärter: „Nun, ich habe die Beiden gesehen, ich wollte zu ihnen gehen und habe gehört, dass sie einen Streit hatten. Die Frau wurde wütend. Dann nahm sie einen, einen, nun, man könnte es Pflock nennen, und rammte diesen 2 Mal in den Hals des Mannes. Die Löcher müssen sehr tief gewesen sein, vielleicht hat sie auch die Halsschlagader erwischt, denn er verblutete fast auf der Stelle. Dann habe ich sie angerufen. Die Frau schien nach ihrer Tat wie gelähmt zu sein. Zuerst hatte ich Angst, sie könnte auch mich angreifen, aber sie saß so still da, bis sie gekommen sind."

Der Friedhofswärter verließ das Polizeirevier. Draußen kreuzte er die Arme flach über die Brust und vollführte dann einen Halbkreis mit den Armen. Daraufhin änderte sich seine Gestalt und aus ihm wurde der Meister. Er lachte kurz und teleportierte dann weg.

Staffel 1 Folge 7:

Kate: „Sie sind doch der Anwalt von Wolfram und Hart oder?"

Lindsey: „Ja, ich bin Lindsey McDonald. Freut mich sie wieder zu sehen, Kate."

Im Gerichtssaal bei Kates Verhandlung:

Richter: „Wie lautet ihr Urteil?"

Geschworener Nummer 12: „Wir, die Geschworenen befinden einheitlich die Angeklagte Kate Lockley für nicht schuldig euer Ehren."

Richter: „Die Anklage wurde abgelehnt. Und nun noch ein paar Worte von mir. Auch ich habe nicht an die Schuld der Angeklagten geglaubt. Die Beweise waren bestenfalls Indizien und für eine Verurteilung waren sie nicht dicht genug. Die Verhandlung ist geschlossen. Sie können gehen, Miss Lockley."

Bei der Feier bezüglich Kates Freispruch:

Kate: „Vielen Dank Mr. McDonald."

Lindsey: „Nennen sie mich ruhig Lindsey."

Kate: „Dann vielen Dank Lindsey für deine Hilfe."

Lindsey: „Gern geschehen Kate. Seid ich damals bei Wolfram und Hart aufgehört hab, suche ich nach einem Weg, Gutes zu tun. Und einer Jägerin zu helfen, war sicher ein guter erster Schritt."

Kate: „Wenn du Gutes tun willst, um deine Schuld zu sühnen, dann schließ dich doch unserer Gruppe an. Andrew macht ja auch nichts anderes."

Lindsey: „Gerne, wieso nicht?"

Kate: „Klasse."

Die Zwei gingen wieder zurück zu den anderen.

In der Höhle von James:

James funkelte seinen Diener böse an. Dann hob er die Hand und der Dämon wandte sich am Boden vor Schmerzen. Zuletzt ließ er ihn in tausend Teile zerspringen.

James: „Endlich mal ein Bisschen Ruhe. Und Kate, du wirst meine Rache zu spüren bekommen, wenn du es am wenigsten erwartest."

Dann ging er in den Kerker, welcher unter der Höhle Lag. Er öffnete eine Holztür, die beim öffnen quietschte.

Stimme: „Oh nein, bitte nicht schon wieder."

Die Steintür schloss sich unter Ächzen und Quietschen.

Elisabeth Rohm als Kate Lockley

Shannen Doherty als Charlie Silverstone

Tom Lenk als Andrew Wells

Luke Perry als Pike

Anthony Stewart Head als Rupert Giles

Christian Kane als Lindsey McDonald

und

Drew Fuller als James Ashton aka der Meister des Grauens

sowie:

Rose McGowan als Angela

Mittag – In einer Höhle in Cleveland

James ging durch den Raum. Hin und her. Er fragte sich gerade, wie er nur seinen Diener hatte umbringen können. Nun brauchte er dringend einen neuen. Er machte ein paar Handbewegungen, die alle Dämonen, ob nah, ob fern, dazu aufriefen, zu ihm zu eilen. Er wollte prüfen, ob sich unter ihnen einer als würdig erweisen würde, sein neuer Diener zu werden. Auf seinen Befehl hin, näherten sich viele Dämonen Cleveland.

Mittag – Vor Tommy's Bar

Kate saß mit den Anderen - lediglich Lindsey war nicht da - zusammen in der Bar. Seid Tommy gestorben war, war dies der neue Treffpunkt der Clique. Sie redeten gerade noch mal über die Bar. Durch den Tod von Tommy hatte Kate diese Bar geerbt. Außerdem hatten sie hinterher erfahren, dass er der Sohn eines sehr reichen Börsenmaklers gewesen war. Er hatte mit seinen Eltern wohl keinen Kontakt mehr. Lediglich Geld hatten sie ihm jeden Monat geschickt, mit dem er sich die Bar finanziert hatte. Alles weitere hatte er auf ein Bankkonto getan und einfach nur von den Einkünften aus der Bar gelebt. Das Geld von dem Bankkonto hatten Andrew und Charlie geerbt, Es war zusammen etwa so viel wert, wie die Bar alleine. Die Zwei hatten beschlossen, dass Geld auf dem Bankkonto zu lassen und einfach weiter in der Bar zu arbeiten. Man könnte das Geld so für Reparierungsarbeiten nehmen, oder wenn ein Finanzielles Hungerloch auftreten sollte. Tommys Eltern waren nicht mal bei der Verhandlung von Kate dabei gewesen. Was immer zwischen Tommy und seinen Eltern passiert sein mochte, war sicher nicht so schön gewesen. Plötzlich stand Charlie auf.

Charlie: „Spürt ihr es nicht?"

Alle: „Nein, was denn?"

Charlie: „Das Böse ruft."

Kate: „Was ruft es denn?"

Charlie: „Nun, das war ein kurzer Ruf. Es sucht einen neuen Diener."

Kate: „Welches Böse?"

Charlie: „Er nannte sich selbst der Meister des Schreckens."

Kate: „Schwachsinniger Name."

Charlie: „Ich habe seine Energie schon mal irgendwo gespürt."

Kate: „Oh, wo denn?"

Charlie: „Das weiß ich gerade leider nicht. Aber wenn diesen Ruf neben mächtigen Hexen auch alles Böse gehört hat, wird es hier bald nur so von Dämonen wimmeln."

Kate: „Ok. Ich finde aber, wir sollten uns trotzdem um diesen Meister kümmern, oder Giles?"

Giles: „Ich finde, du solltest auf Erkundungstour gehen und auch gleich mal eine Runde auf dem Friedhof drehen.. Und nimm einen Dolch mit. Die meisten Dämonen werden nicht gerade vor Angst schreien, wenn sie einen Pflock sehen. Der Rest sollte hier mit mir zusammen Bücher wälzen, und schauen, wer dieser Dämon des Schreckens oder des Grauens sein könnte."

Pike: „Kann ich nicht lieber mit Kate gehen? Mir liegt das Bücherwälzen nicht so. Ich kämpfe lieber. Ich habe auch, bevor ich mich der Gruppe angeschlossen habe, immer alleine gekämpft."

Kate: „Nein. Dir könnte das Selbe passieren wie Tommy. Ein zweites Mal würde ich es nicht verkraften."

Pike: „Ok, ich bleibe hier und wälze Bücher."

Kate rannte raus. Pike seufzte. Als Kate weit genug weg war, erhob er wieder das Wort.

Pike: „Also ewig wird sie diese Ausrede nicht benutzen können. Irgendwann will ich auch wieder kämpfen."

Giles: „Aber du hast keine Jägerkräfte. Im Prinzip kannst du froh sein, dass bei deinen nächtlichen Streifzügen nie 2 Vampire auf dich gelauert haben, sondern du immer einen von ihnen erwischt hast."

Andrew: „Nun, aber Giles, sie sollten wissen, dass man auch ohne Jägerkräfte den einen oder anderen Vampir ausschalten kann und Charlie, könntest du den Zauber nicht zurück verfolgen, zu dem, der den Ruf ausgesandt hat? Der Ruf war ja selbst ein Zauber."

Charlie: „Die Idee ist klasse. Man merkt, dass du dich mit Magie auskennst Andrew. Auch wenn du sie früher missbraucht hast für die falschen Dinge. Mir fällt da auch ein guter Zauber für ein. Der Zauber des Wunsches. Wenn wir alle uns auf den Wunsch konzentrieren, dass wir den Sender finden, sollte das erfüllt werden."

Giles: „Zauber des Wunsches? Hört sich nicht gerade nach weisser Magie an."

Charlie: „Sie sollten eigentlich wissen, dass Magie keine Farben hat. Sie wird entweder benutzt, um anderen zu helfen, oder um sich selbst zu helfen. Aber die Magie selbst ist nie Schwarz oder Weis."

Giles: „Trotzdem ist das ein egoistischer Zauber."

Charlie: „In meiner Familie zaubert man schon seid ewigen Zeiten. Ich würde sicher nicht als erste anfangen, für mich selbst zu zaubern."

Giles: „So etwas kommt auch eher schleichend. Aber mit einem recht selbstsüchtigen Zauber wie diesem fängt es an."

Charlie: „Unsere Beweggründe sind doch nicht schlecht. Und durch sie wird der Zauber entfacht."

Giles: „Als Willow einen Wunsch-Zauber aussprach hatte das ziemlich schlimme Konsequenzen. Jeder ihrer guten Wünsche wurde ihr versagt. Bloß die Bösen wurden erfüllt."

Charlie: „Willow war damals sicher noch Anfängerin. Ich aber weiß, was ich tue. Außerdem mag ich es nicht, wenn sie mich mit Willow vergleichen. Ich würde auch nie die Welt untergehen lassen."

Pike: „Genug. Konzentrieren wir uns lieber auf den Zauber."

Giles: „Ok, Andrew und Pike scheinen den Zauber auch machen zu wollen. Ich gehe und schaue lieber in meinen Büchern."

Giles ging raus. Er war sich innerlich darüber im klaren, dass es gemein war, Charlie mit Willow zu vergleichen. Aber er mochte Willow wirklich gerne und wollte kein zweites Mal mit ansehen, wie sich eine Hexe an einem Höllenschlund zu Grunde richtete. Er ging in seine Wohnung und suchte in seinen Büchern.

Zur selben Zeit bereitete Charlie den Zauber vor. Sie stelle die Kerzen auf. Die Drei setzen sich im Kreis um die Kerzen. Dann stand Charlie auf. Andrew und Pike nahmen sich bei den Händen und bildeten einen Kreis um Charlie.

Charlie: „Göttin Hekate. Göttin der Hexen und des Todes. Ich, deine treue Dienerin habe einen Wunsch. Diese Sterblichen hier und ich, wir flehen dich an, erfülle uns unseren Wunsch."

Plötzlich schossen die Kerzen im Raum hin und her. Sie knallten gegen die Wände. Charlie und die anderen fingen plötzlich an zu schweben. Dann war alles vorbei und sie fielen auf den Boden. Auch die Kerzen fielen zu Boden.

Andrew: „Autsch."

Pike: „Hat es geklappt?"

Charlie: „Nein, ich weiss nicht, wo der Meister sich befindet."

Zur selben zeit auf dem Friedhof:

Kate kämpfte mit einem Vampir. Plötzlich fing sie an zu schweben.

Kate: „Was? Wie machst du das?"

Vampir: „Ich hab gar nichts gemacht. Aber hier wird es mir zu freakig. Ich haue lieber ab."

Der Vampir verschwand zwischen ein paar Grabstätten und kurze Zeit später fiel Kate auf den Boden.

Kate: „Merkwürdig…"

Kate war auf dem Weg zurück zur Bar. Plötzlich kam ihr ein Vampir entgegen. Kate zückte den Pflock und verpasste dem Vampir einen Haken. Komischer Weise schmerzte nach dieser Aktion ihre Hand. Der Vampir hatte sich dadurch nicht beirren lassen. Kate schlug noch ein Paar mal auf den Vampir ein. Diesen schien das nicht mal zu kratzen.

Vampir: „Nett, jetzt bin ich dran."

Er hob Kate hoch und schmiss sie gegen den nächsten Grabstein. Da Kate alles am Körper wehtat, rannte sie weg. Der Vampir war ihr auf den Fersen.

Vampir: „Haha, ich mag es, wenn die Beute rennt. Das bringt das Blut schön in Wallungen. Außerdem macht das jagen noch etwas Hunger."

Kate: „Das interessiert mich eher wenig."

Kate blieb abrupt stehen. Der Vampir tat es ihr gleich.

In der Bar:

Pike: „Irgendwas hat der Zauber gemacht. Ich fühle mich ungewöhnlich stark."

Er nahm einen Tisch und stemmte ihn ohne Mühe hoch.

Charlie: „Was war dein stärkster Wunsch?"

Pike: „Hmm, konzentriert hab ich mich auf die Sache mit dem Meister, aber mein stärkster Wunsch war es, Kates Kräfte zu haben."

Charlie: „Nun, der scheint dir erfüllt worden zu sein. Wir sollten die Kräfte schnell wieder zurück tauschen."

Pike: „Zurück tauschen? Meinst du, Kate hat nun keine Kräfte mehr?"

Charlie: „Exakt."

Sie ordnete die Kerzen wieder an. Pike und Andrew bildeten wieder einen Kreis um sie.

Charlie: „Göttin Hekate. Göttin der Hexen und des Todes. Ich, deine treue Dienerin habe einen Wunsch. Diese Sterblichen hier und ich, wir flehen dich an, erfülle uns unseren Wunsch."

Nichts geschah.

Andrew: „Warum passiert nichts?"

Charlie: „Keine Ahnung."

Pike: „Ich gehe lieber auf den Friedhof, nicht dass Kate Probleme hat. Sie weiß ja nichts davon."

Charlie: „Ja, das wird das Beste sein. Andrew, wir beide gehen zu Giles. Vielleicht weiß er Rat."

Andrew: „Nach deinem Streit mit ihm?"

Charlie: „Ich bin kein kleines Kind mehr. Ich kann meine Fehler eingestehen. Ich denke, er wird genau so wie ich erst mal nach einer Lösung suchen wollen."

Am Friedhof:

Kate rannte mit dem Pflock auf den Vampir zu. Der fing sie allerdings ab und schmiss sie gegen die Wand von einer Gruft.

Kate: „Verdammt, warum bin ich plötzlich so schwach? Ob das wohl allen Jägerinnen passiert ist, die Willow erweckt hat?"

Der Vampir kam langsam auf sie zu. Kurz vor ihr blieb er stehen und lachte.

Vampir: „Und so starb die Jägerin…"

Pike: „Falsch. Und so starb ein weiterer Vampir."

Kate schaute hinter sich. Pike war gerade aufgetaucht.

Kate: „Pike, renn weg. Ich habe keine Kräfte mehr und kann dich nicht mehr beschützen. Ich kann versuchen ihn so lange hin zu halten, bis du weit genug weg bist."

Pike: „Nett das du dich opfern willst, aber ich habe momentan deine Kräfte."

Vampir: „Du willst die Kräfte der Jägerin haben? Lächerlich."

Pike ging auf den Vampir zu. Er verpasste ihm ein paar Tritte und Schläge. Der Vampir taumelte nach hinten.

Vampir: „Aber das ist doch nicht möglich."

Kate: „Das sehe ich genau so. Oder anders gefragt. Wie ist das möglich?"

Kate sah, dass Pike auf der Suche nach einem Pflock war, also warf sie ihm ihren zu. Er rammte dem Vampir den Pflock ins Herz und dann erzählte er Kate von dem misslungenen Zauber.

Kate: „Du wolltest meine Kräfte haben? Ich glaub, wenn ich meine Kräfte wieder habe, trainieren wir etwas zusammen, und dann nehme ich dich gerne mit. Ich denke, ich muss einfach mehr Vertrauen in andere haben…. Ich bekomme meine Kräfte doch zurück, oder?"

Pike: „Wenn Andrew und Charlie rausgefunden haben, wieso der Spruch um das rückgängig zu machen vorhin nicht funktioniert hat, dann sicher. Und Charlie wird es schon irgendwie rausbekommen."

Vor Giles Wohnung:

Charlie: „Also los, gehen wir rein."

Andrew: „Ok, ich klingel."

Andrew klingelte, Giles machte ihnen auf. In kurzen Sätzen erklärte Charlie was passiert war.

Giles: „Nun, ich denke, nun hat Andrew deine Kräfte."

Charlie: „Aber wir zwei haben uns doch keinen Kräftetausch gewünscht."

Giles: „Nein, aber der Wunsch von Pike war wohl so stark, dass ihr gleich mit eingeschlossen wurdet. Damit hat sich mal wieder gezeigt, dass sich Magie nicht wie ne Fernbedienung benutzen lässt, sondern nach eigenen Regeln arbeitet. Nun, Andrew sollte den Zauber durchführen, damit alles wieder seine Richtigkeit annimmt."

Andrew: „So gut kenn ich mich mit Magie aber nicht aus. Ich kann nur Dämonen beschwören. Jonathan war der aus der Gruppe, der Magie beherrschte."

Charlie: „Meine Magie ist jetzt in dir. Du musst sie nur beherrschen."

Andrew: „Und wie soll ich das schaffen?"

Charlie: „Nun, sagt dir Joga was?"

Andrew: „Entspannungsübungen?"

Giles: „Ich halte das für eine gute Idee."

Andrew: „Da kann ich mich ja auch gleich im Schneidersitz hinsetzen und OHMMMMM summen."

Charlie: „Nun, wenn dir das lieber ist."

Andrew: „Witzig. Fangen wir also mit Yoga an."

In Tommys Bar:

Kate: „Sie sind nicht hier."

Pike: „Stell dir mal vor, dass sehe ich auch."

Kate: „Wo sie wohl sind?"

Pike: „Sicher bei Giles. Wir sollten es dort versuchen."

Kate: „Also los."

Als die beiden die Bar verließen, stockte ihnen der Atem. Eine Gruppe verschiedenster Dämonen kam die Straße entlang.

Kate: „Oh mein Gott. Sie werden alle den Meister suchen."

Pike: „Und nun?"

Kate: „Du gehst zu Giles, ich schließe mich der Gruppe an. Ich will wissen wer der Meister ist."

Pike: „Vergisst du da nicht etwas?"

Kate: „Was denn?"

Pike: „Ohne deine Kräfte ist das der reinste Selbstmord. Selbst mit den Kräften wäre das schon Wahnsinn."

Kate: „Nein, das ist die perfekte Tarnung. Dieser Meister hat mich sicher sowieso noch nie gesehen."

Pike: „Na schön. Ich werde mich dann mal dafür einsetzen, dass schnell zurück getauscht wird. Für alle Fälle. Und bitte, tu nichts Unüberlegtes."

Kate: „Das sagst du mir?"

Pike: „Ja, genau wie du es letztes Mal mir gesagt hast."

Die Zwei trennten sich. Kate folgte der Gruppe und Pike rannte zu Giles Wohnung.

Giles Wohnung:

Andrew versuchte eine Figur nach zu machen, die Charlie ihm zeigte. Er war sich nicht so sicher, dass er sich durch diese merkwürdigen Verrenkungen besser würde konzentrieren können. Gerade hatte er sich so einigermaßen in die Figur eingefunden, als plötzlich die Tür aufstieß. Vor Schreck fiel Andrew um. Er schaute zur Tür und sah Pike dort ziemlich aufgeregt stehen. Dieser erzählte der Gruppe jetzt, was passiert war. In dem Moment kam Lindsey zur Tür rein. Pike wiederholte noch mal das Wichtigste.

Andrew: „Und all diese Dämonen rennen mitten am Tag die Straßen von Cleveland ab?"

Pike: „So sieht es aus."

Lindsey: „Aber wieso sollten sie?"

Pike: „Oh, der Meister des Grauens sucht einen neuen Diener und hat aufgerufen, zu ihm zu kommen."

Lindsey: „Was verpasst man am Höllenschlund eigentlich noch alles, wenn man sich um einen Job bemüht und mal nen Tag nicht bei euch auftaucht?"

Pike: „Ich denke, das war es so im großen und ganzen."

Giles: „Charlie, Andrew, wie weit seid ihr?"

Andrew: „Ich hoffe wir haben es bald."

Charlie: „Das wird schon."

Die Höhle von James:

Kate und die Horde von Dämonen näherten sich der Höhle. Kate hatte sich den Weg genau gemerkt. Sie ging zusammen mit den Dämonen rein. Drinnen erwartete sie James. Er hielt eine Rede an die Dämonen.

James: „Gut das ihr mittlerweile alle da seid. Ich suche einen neuen Diener, wie ihr sicher alle erfahren habt. Ich möchte wissen, welche Kräfte ihr habt und was ihr mir bringen würdet."

Ein Dämon mischte sich plötzlich ein und unterbrach James in seiner Rede.

Dämon: „Und ich möchte wissen, was dich besser macht als uns."

James funkelte ihn wütend an, richtete seine Hand auf ihn, und der Dämon brach unter den Schmerzen zusammen, die James ihm bereitete, ohne ihn auch nur anzufassen. Dann konzentrierte James sich einen Moment, und der Dämon fing an zu brennen. Als er verbrannt war, fuhr James seine Rede fort.

James: „Nun, ich bin der Mächtigste hier. Ich mache jeden fertig, der mir nicht in den Kram passt. Ich kann euch Macht bieten. Achja, willkommen, Jägerin."

Kate: „Sie? Sie waren doch der Anwalt, sie wussten es die ganze Zeit?"

James: „Aber ja."

Kate: „Das werden sie büßen."

James: „Du willst mich herausfordern? Ohne deine Kräfte?"

Kate: „Woher weißt du das denn?"

James: „Ich weiß vieles."

Kate: „Dann weißt du auch, dass ich dich fertig machen werde."

James: „Lustig. Willst du, dass ich am Lachen ersticke oder wie hast du dir das vorgestellt?"

Kate nahm ihren Pflock aus der Tasche und vernichtete den Vampir neben sich.

Kate: „Wie du siehst, bin ich auch ohne meine Kräfte noch ich."

James: „Nun, er war überrascht. Du könntest keinen Vampir killen, der dich jetzt angreift."

Kate: „Lass mich gegen einen beliebigen Dämon hier Kämpfen und ich beweise dir das Gegenteil."

James lies seinen Blick durch den Raum streifen. Ihm fiel eine weibliche Dämonin auf, die genau wie er, sehr menschlich aussah.

James: „Wie heißt du?"

Dämonin: „Mein Name ist Angela."

James: „Willst du den Job?"

Angela: „Aber ja, Meister."

James: „Dann kämpf gegen die Jägerin."

Angela: „Ohne ihre Kräfte? Was soll das bringen? Sie ist viel zu schwach. Das wäre zu langweilig."

James: „Deine Einstellung gefällt mir. Ich glaube, ich helfe der Hexe und dem Dämonenbeschwörer mal, und stelle den Urstand wieder her."

James: „Hekate du dumme Göttin. Hier spricht James. Mit meiner Macht befehle ich dir, nein, dich bitten käme für mich nicht in Betracht, verschwinde und brich deinen Einfluss auf die vier Menschen ab."

Kate, Andrew, Charlie und Pike fingen kurz an zu schweben. Sie fielen wieder zu Boden. Damit hatte Kate ihre Kräfte zurück.

James: „So, ich mach es noch spannender. Jägerin, wähle eine Waffe deiner Wahl."

Kate: „Dann will ich ein Schwert aus Silber haben."

James: „So sei es."

Schon hatte Kate ein Schwert in der Hand.

James: „Nun, Angela, jetzt Kämpf gegen die Jägerin."

Angela: „Mit Vergnügen, Meister."

Kate: „Nun, was ist, wenn ich lieber mit dir Kämpfen würde, als mit Angela?"

James: „Schlag sie und du hast mein Wort, dass wir gegeneinander kämpfen."

Kate hob ihr Schwert an und ging damit auf Angela los. Angela sah das und schickte einen Feuerstrahl auf Kate zu. Kate ging in Deckung. Angela bündelte ihre geistige Kraft und lies Kate gegen eine Wand knallen. Kate stand auf und ging nun wieder auf Angela zu. Angela schaute sie an und lächelte.

Angela: „Verstehst du es noch immer nicht? Du hast keine Chance."

Kate: „Das werden wir ja noch sehen."

Angela: „Meister, darf ich schon zum Finalschlag ansetzen oder soll ich noch etwas mit ihr spielen?"

James: „Spiel noch etwas mit ihr."

Angela: „Wie ihr wünscht, Meister."

Kate: „Bist du jetzt sein Flaschengeist oder weshalb immer das Meister? Er ist einfach James. Nicht mehr und nicht weniger."

James: „Nun, das wird sich noch rausstellen, Jägerin."

Angela lies Kate nun erneut gegen einen Wand fliegen. Anschließend ging sie auf sie zu und prügelte auf sie ein. Dann nahm sie sie und wollte den letzten Schritt tun um die Jägerin zu töten.

James: „Halt, das reicht für heute. Töten können wir sie noch ein anderes Mal. Schmeiß sie einfach aus der Höhle. Du hast mich überzeugt und bist eingestellt."

Angela: „Ja Meister. Wie ihr wünscht."

Angela holte etwas Schwung und warf Kate dann aus der Höhle. Kate war ziemlich ramponiert und humpelte zur Wohnung von Giles.

James: „Nun, die Jägerin kennt die Höhle. Ziehen wir also um in ein nettes Haus in Cleveland selbst."

Angela: „Oh, das wird nett."

James: „Nett? Oh ja, nett wird es noch."

James klatschte in die Hände, schon waren Angela und er in einem stattlichen Haus in Cleveland.

Giles Wohnung:

Kate kam in der Wohnung an. Sie berichtete den Anderen was genau passiert war.

Giles: „Und selbst die Dienerin des Meisters konnte dich einfach so zurichten?"

Kate: „Leider muss ich das bejahen. Und das trotz meiner Kräfte, die er mir wieder gegeben hat."

Giles: „Dann können wir von der Zukunft nichts Gutes erwarten."

Lindsey: „Dann müssen wir jetzt mehr über James Ashton rausfinden. Falls er vor Gericht seinen richtigen Namen benutzt hat."

Kate: „Nun, der Vorname zumindest war der Richtige."

Andrew: „Gut, dann setzen wir uns wohl dran."

Alle fingen an in den Büchern zu suchen. Lindsey suchte im Internet und Kate legte sich hin um sich auszuruhen.

Ende Folge 8