Titel: Cleveland – die Kate Akten

Staffel 1 Folge 10: Von Streitigkeiten und Nichtigkeiten!

Autor: Endymion

Idee: Endymion

Datum: 30.05.04

Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir

Was bisher geschah:

Staffel 1 Folge 9:

Charlie: „Kate, erzähl, wie geht es dir?"

Kate: „Richtig gut. Ich weiß nicht wieso, aber die Albträume haben aufgehört. Bleibt nur noch James um den wir uns kümmern müssen."

Pike, Lindsey und Giles kamen rein.

Giles: „Ich muss mich für die letzten Tage entschuldigen. Ich hatte die Grippe. Ich lag im Bett und hab die Klingel ausgeschaltet. Wird nicht wieder vorkommen. War bei euch was los?"

Kate erzählte ihm in der Kurzversion was so passiert war. Gerade als sie geendet hatte, kam Andrew von oben runter gerannt.

Andrew: „Ihr werdet es nicht glauben. Ich habe bei einem Preisausschreiben gewonnen. Für mich und alle meine Freunde einen Urlaub in einem Luxushotel."

Alle: „Hey klasse."

Elisabeth Rohm als Kate Lockley

Shannen Doherty als Charlie Silverstone

Tom Lenk als Andrew Wells

Luke Perry als Pike

Anthony Stewart Head als Rupert Giles

Christian Kane als Lindsey McDonald

Drew Fuller als James Ashton aka der Meister des Grauens

Rose McGowan als Angela

Gaststar:

Kerr Smith als Matt Reling

Am Abend in Kates Wohnung:

Kate packte gerade ihre Koffer. Mit der einen Hand packte sie verschiedene Sachen in ihren Koffer, mit der anderen hielt sie ihr Telefon ans Ohr gedrückt.

Kate: „Ist das nicht richtig klasse? Nach dem ganzen Ärger in der letzten Zeit kann ich so eine kleine Reise wirklich gebrauchen. Eine Woche ausspannen in einem Luxushotel, Mensch kann es etwas Besseres geben?"

Am anderen Ende der Leitung war Charlie, die ebenfalls gerade packte.

Charlie: „Du hast Recht Kate. So ein Urlaub ist genau das, was wir gerade brauchen können. Sag mal, nimmst du trotzdem Waffen mit?"

Kate: „Waffen? Das ist ein Luxushotel. Was soll dort schon los sein? Dämonen die Menschen zubereiten und an die ahnungslosen Hotelgäste verteilen? Mach dich nicht lächerlich. Das wird nicht nötig sein. Das einzige was ich mitnehme ist mein Pflock. Der passt in meine Handtasche. Der Rest ist sicher nicht nötig."

Charlie: „Also glaubst du nicht, dass der Gewinn der Luxusreise was mit James zu tun hat?"

Kate: „Klar, mein Erzfeind schenkt mir mal eben eine Luxusreise. Das ist ein guter Witz Charlie."

Charlie: „Nun, du bist die Jägerin. Wenn du kein schlechtes Gefühl dabei hast, dann wird wohl nichts dran sein."

Kate: „Gut, ich mach Schluss. Mit einer Hand zu packen ist doch nicht ganz so leicht. Und morgen früh geht es los. Der Flug ist ja leider recht früh."

Charlie: „Nacht Süße. Bis morgen."

Kate: „Gute Nacht."

Kate legte auf und packte den Koffer fertig. Gerade als sie den neuen Bikini eingepackt und den Koffer geschlossen hatte, klingelte das Telefon. Kate nahm den Koffer vom Bett und stellte ihn neben die Tür. Dann nahm sie das Telefon ab.

Kate: „Hallo?"

Pike: „Hi Kate, ich bins, Pike."

Kate: „Hi Pike, was ist los?"

Pike: „Ich wollte fragen, ob du Lust hast, noch ne letzte Friedhofsrunde zu drehen. Wir werden immerhin ne Woche weg sein."

Kate: „Gute Idee. Es sind leider immer noch ein Paar Dämonen da, von der Versammlung, die James einberufen hat, als er nen Diener gesucht hat. Ein Paar sind geblieben. Vielleicht erhoffen sie sich, nach Angela der neue Diener für James zu werden. Treffen wir uns in zehn Minuten am Friedhof?"

Pike: „Ist gut. Bis gleich."

Zehn Minuten später trafen sich die Zwei am Friedhof.

Pike: „Sag mal, was ist mit Lindsey los?"

Kate: „Was soll mit dem los sein? Oder geht es noch immer um meine Umarmung?"

Pike: „Nein, ich finde nur, er zieht sich ziemlich zurück. Er war doch eigentlich hier geblieben, um der Gruppe zu helfen, aber alles in Allem tut er nicht sehr viel."

Kate: „Er sucht doch nach Fakten über James im Internet. Das ist doch schon mal was. Er war Anwalt. Was soll er also deiner Meinung nach groß kämpfen?"

Pike: „Nun, wir sollten nicht vergessen, dass er für Wolfram und Hart gearbeitet hat. Wir wissen also nichts über ihn. Vielleicht steht er noch immer auf der Seite des Bösen. Zumindest solltest du Vorsichtig sein, wenn du eine Beziehung zu ihm eingehst."

Kate: „Mein Gott, ich hab ihn umarmt, nicht abgeschlabbert und selbst wenn ich das hätte geht es dich nichts an. Wollten wir nicht Vampire vernichten? Oder wolltest du die ganze Zeit mit mir über Lindsey reden?"

Pike: „Ich sage ja nur, dass du vorsichtig sein solltest bei ihm."

Kate: „Angel arbeitet doch auch für Wolfram und Hart."

Pike: „Falsch, Angel hat Wolfram und Hart übernommen. Das ist was ganz Anderes."

Kate: „Er hat Lindsey zu uns geschickt. Das hätte er sicher nicht gemacht, wenn er ihm nicht trauen würde."

Pike: „Nein, er hat Lindsey geschickt um dich rauszuboxen, nicht damit du ihn hier behältst."

Kate: „Weißt du was? Ich muss mir das Zeug von dir über Lindsey nicht anhören. Heute jagen zu gehen war eine doofe Idee. Ich gehe heim und ich hoffe, dass du bis morgen eine etwas andere Sichtweise über unseren Freund haben wirst. Ohne ihn wäre ich jetzt im Gefängnis. Vielleicht wäre ich sogar auf dem elektrischen Stuhl gelandet. Ich für meinen Teil bin ihm sehr dankbar und ich finde er bemüht sich, uns bestens beizustehen. Wenn du das nicht so siehst tut es mir für dich Leid, dann weißt du nicht, was Freundschaf ist."

Pike: „So leicht ist das also für dich?"

Kate: „Ja, gute Nacht."

Pike: „So willst du also auseinander gehen?"

Kate: „Ja, du solltest schnellsten rausfinden, wo dein Problem liegt."

Pike: „Ich habe kein Problem, ich bin nur nicht so blind wie du."

Kate: „Sei lieber still."

Pike: „Achja, was ich beinahe vergessen hätte, es gibt keinen elektrischen Stuhl mehr, mittlerweile werden nur noch giftige Spritzen benutzt."

Kate: „Na, wenn das der wichtige Teil des Gesprächs für dich war."

Pike: „Tu das lieber nicht."

Kate: „Was tun?"

Pike: „So reagieren."

Kate: „Ich reagiere wie ich will."

Kate wandte sich von Pike ab und ging zurück nach Hause. Pike hingegen ging auf den Friedhof. Er sah eine Bande von 5 Vampiren. Er beobachtete sie kurz bis er raus hatte, wer der Anführer war. Dann rannte er auf die Gruppe zu und bevor diese ihn richtig realisiert hatten, pfählte er den Anführer. Die anderen 4 kreisten ihn ein. Alle hatten ihr Augenmerk auf ihn gerichtet. Wenn er einen boxte, bekam er von den 3 Anderen Tritte in den Magen und Rücken. Dann ertönte Kates Stimme.

Kate: „Vier gegen einen? Das ist aber nicht fair."

Vampir 1: „Verschwinde Mädchen!"

Kate: „Mädchen? Ich bin die Vampirjägerin."

Vampir 3: „Ach, das kann ja jede sagen. Wir sind gerade aus Jersey hergekommen. Dort war auch ne Tussi, die sich als Vampirjägerin ausgab."

Kate: „Ok, ich formuliere es um. Ich bin eine Vampirjägerin, nicht die Vampirjägerin."

Vampir 2: „Als ob es mehrere Vampirjägerinnen geben würde. Was für ein Schwachsinn."

Kate: „Nun, dann sollte ich euch vielleicht mal meine Kräfte demonstrieren."

Kate näherte sich der Vampirbande und riss 2 von Pike weg. Pike nutzte die Gunst der Stunde und pfählte einen der 2 Vampire die noch bei ihm waren. Kate vernichtete die beiden, die sie von Pike weggezogen hatte. Dann rannte sie dem letzten Vampir nach, der versuchte zu flüchten. Sie holte ihn ein und pfählte auch ihn.

Pike: „Danke."

Kate: „Keine Ursache. Also dann, bis morgen, ich hoffe, du gehst jetzt auch nach Hause."

Pike: „Wieso bist du überhaupt zurückgekommen?"

Kate: „Ich wollte nicht, dass wir im Streit auseinander gehen. Deshalb kam ich zurück."

Pike: „Ok, vertragen wir uns einfach und lassen das Thema vorerst nicht mehr auftauchen?"

Kate: „Ok. Fürs erste ist der Vorschlag annehmbar. Aber eins musst du begreifen."

Pike: „Was denn?"

Kate: „Ich bin nicht Buffy. Und welche Rolle du auch immer bei ihr gespielt hast, bei mir bist du nur einer im Team. Nicht mehr und nicht weniger. Wir sind bisher keine guten Freunde. Wir haben nur zufällig die selbe Gewohnheit. Also wenn ich einen Rat von dir will, frag ich. Ansonsten erteil mir bitte keine Ratschläge."

Pike: „Was ist bloß mit euch Jägerinnen los? Du bist genau wie Buffy. Jägerinnen tun irgendwie immer was sie wollen."

Kate: „Noch besser, dann kennst du die Situation ja schon. Also denn, gute Nacht."

Pike: „Nacht Kate."

Kate verschwand in der Dunkelheit der Nacht. Pike blickte ihr so lange nach, wie es ging. Als sie vollends verschwunden war, machte auch er sich auf den Weg nach Hause.

8Uhr – Flughafen

Alle standen an Gate 6. Sie warteten nur noch darauf, dass sie ins Flugzeug konnten. Andrew hatte schon ein T-Shirt an und eine Kurze Hose.

Andrew: „Hach, nur noch 2 Stunden und wir sind am Strand. Oder am Swimmingpool des Hotels."

Giles: „Ja, das wird uns allen gut tun, nach der Sache mit James."

Lindsey: „Oh ja, seid ich bei Wolfram & Hart gekündigt hab, hatte ich kein Geld mehr für ein solches Hotel."

Pike: „Na, verkauf doch deine Seele wieder und fang dort wieder an."

Kate: „Pike!"

Pike: „Was denn? Er scheint der Zeit wo er fürs Böse gearbeitet hat, ja anscheinend hinterher zu trauern."

Andrew: „Hey, lass ihn in Ruhe, jeder kann mal einen Fehltritt gemacht haben."

Pike: „Wie gut sich das anhört, wenn es aus dem Mund von einem Mörder kommt."

Charlie: „Pike, hör auf. Was soll das?"

Andrew: „Wenn du so über uns denkst, was machst du dann in unserer Gruppe?"

Pike: „Das frag ich mich auch. Momentan lass ich mich von ner Jägerin in Watte packen, damit ich bloß nicht alleine gegen die Vampire kämpfe."

Kate: „Nun, nächstes Mal lasse ich dich gerne sterben. Gestern schienst du ja wohl Dankbar gewesen zu sein."

Pike: „Wer ist denn Schuld, dass die Horde von Dämonen hier ist? Das bist ja wohl du. Bevor du hier Jägerin wurdest, gabs immer mal n paar Vampire hier, mehr nicht. Du bist ein verdammter Dämonenmagnet seid du als Jägerin erwacht bist. Wie oft brauchten Buffys Freunde wohl ihre Hilfe, bevor sie nach Sunnydale gegangen ist?"

Kate: „Buffy, Buffy, Buffy. Kennst du auch noch andere Wörter?"

Giles: „GENUG!"

Pike: „Wisst ihr was? Fahrt ohne mich in den Urlaub. Ich verzichte."

Kate: „Toll. Lauf weg anstatt dich deinen Problemen zu stellen. Das ist genau das Richtige."

Pike: „Ich brauch keinen Tipp was richtig ist von einem frustrierten Exbullen."

Kate: „Ich glaub du hast Recht, geh. Geh bevor ich dich gegen die nächste Wand klatsche."

Pike: „Als ob du das könntest. Du bist die Jägerin, nicht Hulk."

Giles: „Leute, es reicht jetzt wirklich."

Charlie: „Göttin Hekate, höre auf deinen Schützling. Lass einen Hauch von Frieden über deine geliebten Kin…"

Bevor Charlie aussprechen konnte, hielt Giles ihr die Hand vor den Mund.

Giles: „Ich glaub nicht, dass wir Hekate da mit rein ziehen müssen."

Charlie: „Aber Giles."

Giles: „Hexerei kann eine Hilfe sein, aber man sollte sie nicht für alles und jedes einsetzen."

Charlie: „Ich wollte doch nur die Gruppenharmonie zurückholen."

Giles: „Das sollten die Menschen unter sich klären, anstatt durch Magie gezwungen zu werden, sich zu mögen."

Charlie: „Ich bin nicht Willow. Ich praktiziere Magie seid ich sprechen kann. Ich komme aus einer Familie von Hexen und sie können versichert sein, dass ich weiß wie man mit Magie umgeht."

Giles: „Dann wüsstest du, dass man niemandem seinen Willen aufzwingen sollte."

Charlie: „Hören sie mir gut zu. Sie sind Kates Wächter, nicht meiner."

Giles: „Ich bin in dieser Gruppe der Älteste und ich habe die Pflicht auf die Gruppe zu achten. Das schließt die einzelnen Mitglieder mit ein."

Pike: „Mir reicht es. Ich gehe jetzt."

Pike nahm seinen Koffer, checkte aus und verließ den Flughafen. Am Gate erklang der Lautsprecher und lies verkünden, dass die Leute jetzt ins Flugzeug steigen könnten. Der Rest der Gruppe stieg ein. Im Flugzeug setzen sich Charlie und Kate zusammen. In der Reihe hinter ihnen saßen Giles, Andrew und Lindsey.

Kate: „Mensch, ich könnte Pike umbringen."

Charlie zuckte mit den Schultern.

Charlie: „Vergiss ihn. Lass uns einfach einen schönen Urlaub haben. Vielleicht hat er sich abgeregt, wenn wir wieder da sind."

Kate: „Hoffen wir es."

Mann: „Entschuldigen sie, ist der Platz neben ihnen noch frei?"

Kate schaute auf. Sie sah einen jungen Mann vor sich stehen.

Kate: „Ja, der Herr der hier sitzen sollte, hat in letzter Sekunde beschlossen, nicht zu fliegen."

Mann: „Würde es ihnen was ausmachen, wenn ich mich dort hinsetze?"

Kate: „Aber sie haben doch sicher schon einen Platz."

Mann im Flüsterton: „Ja, aber auf dem Platz daneben säße ein kleiner Junge. Der wird sicher die komplette Zeit laut sein, und spielen und so weiter."

Kate: „Ok, setzen sie sich ruhig. Mein Name ist Kate."

Mann: „Freut mich, ich bin Matt."

Charlie: „Hi Matt, ich bin Charlie."

Matt: „Freut mich sehr."

Kate: „In der Reihe hinter uns, das sind Mr. Giles, Andrew und Lindsey."

Matt schaute in die hintere Reihe. Die Drei nickten ihm zu und er grüßte sie.

Matt: „Darf ich fragen, was sie auf Hawaii machen?"

Kate: „Andrew hat eine Reise für sich und seine Freunde gewonnen, für ein Luxushotel mit 5 Sternen."

Matt: „Oh, dann seid ihr die anderen Gewinner?"

Charlie: „Die Anderen? Wer hat denn noch gewonnen?"

Matt: „Ich!"

Andrew: „Durftest du keine Freunde mitnehmen?"

Matt: „Nein, ich hab die Einpersonenreise gewonnen. Das war der 2. Preis. Du hast ja den ersten gewonnen."

Charlie: „War deine Freundin da nicht sauer, dass du so alleine gefahren bist?"

Matt: „Huh?"

Charlie: „Nun, wäre ich deine Freundin, dann wäre ich sehr sauer geworden, dass du ohne mich fährst."

Matt: „Um ehrlich zu sein, ich bin solo."

Charlie: „Oh, tut mir Leid. Ich dachte nur, wenn jemand so gut aussieht, wie sie dann."

Matt: „Sie finden ich sehe gut aus? Vielen Dank."

Charlie errötete.

Charlie: „Tut mir Leid, das hatte ich eigentlich nicht sagen wollen."

Matt: „Ach, nehmen sie das Kompliment doch nicht zurück."

Matt lächelte Charlie an.

Matt: „Aber bevor es zu Missverständnissen kommt. Ich fühle mich sehr geschmeichelt, aber aus uns könnte nichts werden."

Charlie: „Oh, sie sagen dass, ohne mir eine Chance zu geben?"

Matt: „Nun, seid ich 15 bin, weiß ich, dass ich nicht auf Frauen stehe. Selbst wenn sie so hübsch sind, wie sie."

Matt deutete auf Andrew und fing an zu flüstern: „Der da entspricht genau meinem Geschmack."

Cleveland – James Haus

James saß in einem Sessel. Plötzlich kam Angela rein.

Angela: „Meister, die Jägerin und ihre Freunde sind verschwunden."

James: „Was? Wo sind sie hin?"

Angela: „Tut mir Leid, ich weiß es nicht."

James: „Du hast sie aus den Augen gelassen? So lang, dass sie verschwinden konnten?"

Angela: „Es tut mir so Leid."

James: „Alles muss man selber machen."

James ging zu der Truhe, die neben dem Fernseher stand. Er nahm eine Kristallkugel raus. Er nahm ein Kissen vom Sofa, legte es auf den Tisch und setze die Kristallkugel darauf ab.

James: „Bei den Mächten der Finsternis. Kugel, ich beschwöre dich. Zeig mir, wo die Jägerin ist."

In der Kugel entstand ein Bild von einem Flugzeug. James berührte die Kugel mit seiner Hand und plötzlich zoomte die Kugel näher ran und ins Flugzeug rein. Sie sahen Kate und die Gruppe.

Angela: „Einer fehlt Meister."

James: „Das sehe ich selbst."

James konzentrierte sich einen Moment, dann erschien Pike in der Kugel.

James: „Dieser hier ist noch in Cleveland."

Angela: „Aber wieso ist der Rest der Gruppe weg? Und wieso ist er noch da?"

James: „Woher soll ich das wissen? Bin ich Hellseher?"

Angela: „Nun, was sie da gerade gemacht haben hat doch schon einen Touch vom Hell…"

James: „Klappe."

Angela: „Tut mir Leid."

James: „Tut mir Leid, tut mir Leid. Dir tut in letzter Zeit sehr viel Leid. Pass auf, sonst tut es dir irgendwann noch wirklich Leid."

Angela: „Ja, Meister."

James: „Wie dem auch sei. Ich habe einen Auftrag für dich."

Angela: „Worum geht es?"

James: „Bring Pike her."

Angela: „Wie bitte? Dann müssen sie ja schon wieder umziehen."

James: „Idiotin. Ich werde ihm ein paar Fragen stellen und dann sein Gedächtnis löschen. Bei der Jägerin wollte ich, dass sie sich erinnert. Sie sollte wissen, dass sie keine Chance gegen mich hat. Pike ist nur ein Werkzeug. Die Jägerin ist ein Spielzeug. Also tu endlich, was ich dir aufgetragen habe."

Angela: „Ja Meister."

Angela verschwand aus dem Haus. James stand auf, ging in den Keller und öffnete eine große Tür aus Eisen.

Stimme: „Oh nein, bitte nicht."

James: „Oh doch, jetzt sofort."

James betrat den Raum und ging rein. Die Tür krachte zu.

Cleveland – eine Kneipe

Pike saß an der Theke einer Kneipe.

Pike: „Noch n Bier her."

Barkeeper: „Meinst du nicht, du hattest heute schon genug Bier, Kumpel?"

Pike: „Ja, da hassu Recht, gib ma was stärkeres. Gib mir nen doppelten Whisky."

Barkeeper: „Nun, eigentlich wollte ich dir vorschlagen, dass du lieber nen Kaffee trinkst, und dann ein Taxi nach Hause nimmst."

Pike: „Hör mal, Kumpel, wenn ich n guten Ratschlag will, frag ich, aber ich hab nicht gefragt und jetzt her mit dem Whisky."

Der Barkeeper verdrehte noch die Augen, gab dann aber nach und gab Pike was er wollte. Als er den Whisky abgestellt hatte, öffnete sich die Tür der Kneipe und eine Frau trat ein. Pike drehte sich um und sah Angela.

Pike: „Angela, komm her, ich lad dich heute zu nem Drink ein."

Angela: „Gut, den kann ich brauchen. Barkeeper, einen Scotch mit Soda bitte."

Barkeeper: „Natürlich Miss."

Angela: „Und, was tust du hier Pike?"

Pike: „Ach, ich hatte Ärger mit der Jägerin. Hält sich für was Besseres und macht mit einem Ex-Anwalt von Wolfram und Hart rum. Aber verträgt keine Kritik."

Angela: „Hah und das hältst du für ein Problem? Diene mal 24 Stunden James. Du musst dich ständig entschuldigen für jede Frage oder jede Bemerkung und selbst das ist ihm nicht Recht, am liebsten hätte der nen Gedankenleser, der ihm jeden Wunsch erfüllt, bevor er ihn ausspricht."

Pike: „Was ist nur aus den Gruppen geworden, wo jeder gleichberechtigt ist?"

Angela: „Oh ja."

Pike: „Wenn James so schlimm ist, warum dienst du ihm dann noch?"

Angela: „Er ist der Mächtigste, bei ihm hört man nicht mal so eben auf. Sein erster Diener wurde von ihm gekillt, bevor er mich eingestellt hat."

Pike: „Hmm, könntest du nicht deinen Tod vortäuschen und abhauen?"

Angela: „Unmöglich, der Typ kann in Kugeln sehen, wo seine Opfer sind. Der hat so viel Macht, die kannst du nicht mal mehr erahnen. Was hält dich eigentlich bei Kate?"

Pike: „Gute Frage. Ich dachte ja, wir wären Freunde, aber sie hat mir heute unmissverständlich klar gemacht, dass ich nur ein Mitglied der Gruppe bin. Hah, ich habe 5-mal so viele Vampire fertig gemacht, bevor sie ihre Kräfte als Jägerin entdeckt hat."

Angela: „Du solltest diese doofe Kuh echt verlassen. Hast du mal erwogen, dich dem Bösen anzuschließen? Ich bin sicher, James würde dich mit genug Macht ausstatten, dass du Kate killen könntest."

Pike: „Danke für das Angebot, klingt auch Reizvoll, aber nein. Ich will noch immer für die Mächte der Ewigkeit Kämpfen. Aber vielleicht sollte ich Cleveland verlassen und mich Buffy anschließen."

Angela: „Du kennst Buffy?"

Pike: „Ja, wir waren ein Paar, bevor ihre Mutter mit ihr nach Sunnydale zog. Wir haben damals gemeinsam die Vampire gekillt."

Angela: „Wow, du kennst diese berühmte Jägerin."

Pike: „Ja, und dann bin ich mit so ner Versagertruppe wie der von Kate zusammen. Ne Hexe die nicht hexen kann, n Wächter der nur alles verbietet, n Exmörder, der Gutes tun will, aber alles was er beherrscht, ist es, Dämonen zu beschwören, n Anwalt der mal bei Wolfram und Hart war und eine viel zu alte Jägerin."

Angela: „Hast du fertig getrunken?"

Pike: „Ja, soll ich uns noch etwas bestellen?"

Angela: „Das was jetzt kommt, tut mir Leid."

Pike: „Wieso, was kommt denn jetzt?"

Angela stand auf, ging zu Pike und gab ihm einen Kuss. Zuerst war Pike überrascht, dann erwiderte er den Kuss. Plötzlich allerdings merkte er, dass der Kuss ihm seine Lebensenergie entzog. Dann schwanden ihm die Sinne und er wurde Ohnmächtig. Angela nahm ihn auf den Arm, verließ mit ihm die Kneipe und teleportierte sich dann zurück ins Haus von James. Dort fesselte sie Pike an die Wand.

Angela: „Meister, kommt her, ich habe ihn."

James erschien und schaute auf den bewusstlosen, gefesselten Pike.

James: „Gut gemacht. Gut gemacht in der Tat. Wann wacht er auf?"

Angela: „Wann immer ihr wollt, Meister. Ich brauche nur zu schnipsen."

James: „Ok, lass ihn aufwachen."

Angela schnipste und Pike wachte auf."

Pike: „Angela? Wo bin ich hier? James? Angela, wie konntest du nur?"

Angela: „Ich sagte doch, es tut mir Leid."

James: „Es tut dir Leid, meine Befehle auszuführen?"

Angela: „Nun, ich habe mit ihm geredet und er war richtig nett, wissen sie und da hätte ich lieber einen anderen Weg gewählt."

James: „Er war _nett_ ? Ich glaube du brauchst nachher eine Spezialbehandlung von mir."

Angela: „Oh, Meister, nein, bitte nicht, ich werde auch so gehorchen und alles tun."

Pike: „Spezialbehandlung?"

Angela: „Er will mir meine Seele stehlen und mich zu einem Golem machen, der seine Befehle blind ausführt."

Pike: „James, so was geht doch gegen ihre Rechte."

James: „Pike, diese Frau ist kein Mensch, sie ist ein Dämon. Sie sieht nur hübscher aus, als die meisten Dämonen, aber es unterscheidet sie nichts von anderen Dämonen. Aber dazu später nun erst ein mal zu dir."

Pike: „Zu mir? Was ist mit mir?"

James: „Nun, du kennst die Jägerin und die Gruppe. Und wir haben Zeit uns zu unterhalten, die anderen sind ja alle weg, keiner da, der dich retten könnte. Also werden wir uns jetzt in aller Ausführlichkeit über die Gruppe unterhalten."

Pike: „Wozu? Wenn das, das Kate sagte stimmt, reicht ein Wimpernschlag von ihnen um uns alle zu vernichten."

James: „Ja, aber Euch nur zu vernichten wäre doch langweilig. Also reden wir mal über Eure Schwächen und stärken."

Pike: „Pah, wenn sie denken, dass ich auch nur ein Wort über die Gruppe sagen werde, haben sie sich getäuscht."

James: „Weißt du, ich habe gehofft, dass du das sagen würdest."

Pike: „Wieso?"

James: „Jetzt habe ich einen Grund dich zu Quälen."

Angela: „Oh oh."

James: „Oh ja."

Pike: „Tu was du nicht lassen kannst."

Angela: „Meister, tut es nicht. Ich bitte Euch."

James: „Angela, sei lieber froh, dass du den Auftrag ausführen konntest ohne zu versagen. Nun geh und lass mich mit Pike alleine."

Angela: „Ja Meister."

Pike: „Was bist du? Sein Flaschengeist, der immer nur gehorcht?"

Angela: „Nun, er ist nun mal mein Boss."

Pike: „Und wieso dann Meister anstatt Boss?"

James: „Weil es unterwürfiger klingt. Und ich verlange Unterwürfigkeit von meinen Mitarbeitern. Nun geh endlich, Angela!"

Angela: „Jawohl Meister"

Nachdem Angela das Zimmer verlassen hatte, wandte sich James an Pike.

James: „Und nun zu dir. Fangen wir mit einer leichten Frage an, wieso sitzt die komplette Gruppe im Flugzeug, nur du bist hier?"

Pike: „Weil sie in das: Es-geht-dich-nichts-an-Land reisen."

James: „Falsche Antwort."

James Hand begann zu glühen. Er berührte Pike und jede Berührung glich einer Berührung mit einem Elektroschocker."

James: „Also nun noch mal. Warum sitzt die ganze Gruppe im Flugzeug und nur du bist noch in Cleveland?"

Pike: „Wenn du so mächtig bist, wie du tust, warum weißt du das dann nicht von selbst?"

James: „Nun, ich könnte deine Gedanken lesen, dann wüsste ich, warum, aber diese Methode ist doch viel schöner und viel erniedrigender. Und nun antworte."

Pike: „Ich habe dir nichts zu sagen."

James berührte Pike erneut. Dieses mal ließ er nicht so schnell wieder los.

Pike: „Sobald die Jägerin wieder da ist, wirst du dafür büßen."

James: „Hah, hast du etwa schon vergessen, wie sie nach der letzten Konfrontation mit mir aussah?"

Pike: „Mit dir? Wohl eher mit Angela. Bis auf die Nummer im Gericht, hast du noch gar nichts zu Stande gebracht."

James Augen funkelten wütend. Dann berührte er Pike wieder. Dieses mal machte er die Stromschläge stärker und hielt Pike länger fest.

James: „Du bist wirklich ein böser ungezogener Junge. Jetzt sag Papa, was er wissen will."

Pike: „Papa? Du meinst wohl eher Baby."

James: „Was glaubst du eigentlich, wer du bist? Du bist nur ein Mensch. Du hast nichts und du kannst nichts."

Pike: „Nun, ich kann sicher mehr als du."

James fing an zu lachen.

James: „Sag mal, ist das einfach nur Dummheit, oder bist du wirklich so mutig? Weißt du nicht, in was für einer Situation du dich hier befindest und dass ein falsches Wort dich umbringen kann? Ich hatte ja eigentlich nur vor, dich ein paar Sachen zu fragen, aber deine Leiche der Jägerin zu schicken wäre doch auch nett."

Pike: „Oh ja, das ist ja auch echt mal was Neues, Originelles. Lass dir doch endlich mal was Besseres einfallen."

James: „So, genug der Spielchen. Ich sehe schon, dass man aus dir nichts raus bekommt. Machen wir es also anders. Ich spiele noch ein etwas mit meiner Schockerhand und wenn du dann wieder aufwachst, werde ich in deinen Gedanken lesen."

James berührte Pike erneut. Dieses Mal ließ er die volle Voltkraft auf Pike wirken. Dieses Mal konnte Pike seine Schreie nicht unterdrücken. Nach ein paar Minuten verlor er vor Schmerz das Bewusstsein. James ging in ein anderes Zimmer, indem er es sich etwas gemütlich machte. Angela schlich zu Pike ins Zimmer. Sie band ihn heimlich los und teleportierte sich mit ihm zusammen in die Wohnung von Pike. Dort legte sie ihn aufs Bett.

Angela: „Wach auf Tiger."

Pike wachte langsam auf. Er schaute auf und sah in Angelas Gesicht.

Angela: „Es tut mir wirklich Leid. Du solltest so schnell wie möglich Cleveland verlassen."

Pike: „Wieso hast du mich gerettet?"

Angela: „Nun, wir haben uns in der Kneipe relativ gut verstanden. Außerdem hast du mir Leid getan. Erst Streit mit Buffy und Co und dann erduldest du noch alles, was James dir antut. So, ich verschwinde lieber, bevor James merkt, was passiert ist."

Bevor Pike noch etwas sagen konnte, war Angela verschwunden.

Im Flugzeug:

Stimme: „Meine sehr verehrten Damen und Herren. Bitte setzen sie sich hin. Bitte schalten sie alle elektrischen Geräte aus und schnallen sich an. Wir werden in Kürze landen. Ich hoffe sie hatten einen angenehmen Flug."

Charlie: „Juhuu, wir sind da."

Giles: „Wird auch Zeit. Andrew ist eingeschlafen, hat seinen Kopf auf meine Schulter gelegt und mich vollgesabbert."

Matt: „Ist er nicht süß?"

Kate: „Naja, jedem das seine."

Lindsey: „Hey Andrew, wach auf. Wir sind da."

Andrew: "Oh, wir sind schon da? Giles, sie haben da irgendwas auf ihrer Jacke."

Giles: „Danke, dass du mich drauf aufmerksam machst."

Stimme: „Wir sind soeben gelandet. Bitte stehen sie auf und begeben sich zu den Ausgängen. Bitte drängeln sie dabei nicht. Air America wünscht ihnen einen frohen Aufenthalt."

Die Gruppe verließ das Flugzeug. Sie warteten an der verabredeten Stelle auf den Pagen des Hotels der sie abholen sollte. Nach einer Weile waren alle anderen weg und es wurde dunkel.

Giles: „Ob wir mal beim Hotel anrufen? Vielleicht wurden wir vergessen."

Dämon: „Nicht mehr nötig."

Die Gruppe drehte sich um. Ein großer hässlicher Dämon stand vor ihnen.

Kate: „Hat James dich geschickt?"

Dämon: „Oh nein. Ich werde ihm eure toten Körper als Geschenk darlegen. Er wird so erfreut sein, dass er Angela rausschmeißt und ich sein Partner werde."

Kate: „Du weißt aber, dass James uns selbst erledigen wollte, oder?"

Dämon: „Ach, er wird viel zu froh sein, als dass er sauer werden könnte."

Andrew: „Du kannst mit uns kämpfen, aber lass Matt aus der Sache raus."

Dämon: „Den großen Magier Matt soll ich dabei rauslassen?"

Gruppe: „Den großen Magier Matt?"

Matt: „Nun, ihr habt mir auch nicht erzählt, dass ihr die Jägerin und deren Gruppe seid."

Dämon: „Nun da ihr Euch untereinander vorgestellt habt, darf ich euch ja sicher töten."

Matt: „Nicht so hastig. Ich werde nicht umsonst der große Magier genannt."

Dämon: „Hah, dann zeig mal was du kannst."

Matt: „Ich bin der Zauberer der Elemente. Keine Naturgewalt gibt es, die ich nicht kontrollieren oder sogar erschaffen könnte. Feuer, ich Matt dein Herrscher befehle dir, ergreife den Dämon und erlöse mich von dem Bösen."

Der Dämon fing plötzlich Feuer.

Dämon: „Hah, ist das alles was du zustande bringst? Ich kenne deine Kraft. Das Feuer kann mir nichts antun."

Charlie: „Göttin Hekate, erfülle den Wunsch deiner Dienerin, lasse den Dämon zu Stein erstarren."

Eine Steinschicht legte sich um den Dämon und schloss ihn schließlich ein. Doch schon kurz darauf zerbröselte der Stein unter den Schlägen des Dämons.

Dämon: „Dumme Hexe, meinst du das könnte mich aufhalten?"

Andrew: „Nun, du bist ein Plantan-Dämon. Es ist doch ganz klar, dass dir nur eins schadet. Eine Horde Pixi-Dämonen."

Dämon: „Ja, das stimmt. Aber wo willst du die herbekommen?"

Andrew malte ein Pentagramm auf den Boden. Dann nahm er eine Nadel und stach sich damit in den Finger. Schließlich fing er an, ein paar alte lateinische Beschwörungsformeln zu sprechen.

Kate: „Andrew. Eine Horde Pixi-Dämonen ist sicher nicht das was wir brauchen uns reicht doch schon dieser eine Plantan-Dämon hier."

Andrew: „Aber sonst gibt es Nichts, was den Plantan vernichten kann."

Giles: „Und Pixis? Wie vernichtet man die?"

Andrew: „Nun, die Turiso-Dämonen sind dafür bekannt, dass sie."

Matt: „Wie viele Dämonen willst du erschaffen? Und würde das überhaupt mal ein Ende nehmen?"

Andrew: „Nun… Habt ihr eine bessere Idee?"

Matt: „Naja, sie ist immerhin die Jägerin. Sie wird bestimmt mit ihm fertig."

Andrew: „Sie ist die Jägerin, nicht Superman."

Kate: „Auch als Jägerin habe ich ein paar Kräfte zur Verfügung."

Kate ging auf den Plantan-Dämon zu. Sie trat auf ihn ein und boxte ihn, was das Zeug hielt. Doch ihre Kräfte waren nicht genug. Sie war zwar stärker als er, wusste aber nicht, wie sie ihn vernichten konnte. Einen Moment passte sie nicht genau auf und stolperte. Der Dämon fing sie ein. Dann schnappte er auch den Rest der Gruppe und sperrte sie alle in ein Verließ in einer Höhle.

Andrew: „Nun, das ist nicht gerade das 5-Sterne-Hotel das ich mir vorgestellt hatte."

Matt: „Naja, immerhin bin ich mit dir hier."

Andrew: „Hmm, wieso sagst du das?"

Charlie: „Wo wir gerade beim Thema sagen sind. Hab ich nicht gesagt, du sollst viele Waffen einpacken, weil das eine Falle sein könnte."

Kate: „Na immerhin war es nicht James."

Giles: „Ein toller Trost."

Andrew: „Nun, wir werden das schon überleben."

Kate: „Wie kommst du da drauf?"

Andrew: „In einer Welt wo Buffy vom Tod wiedererweckt werden konnte, werden wir hier sicher auch raus kommen."

Kate: „Wie bitte?"

Andrew: „Nun, Buffy ist im Kampf gegen Glory gestorben. Daraufhin haben Willow, Xander, Tara und Anya sie wiedererweckt. Naja, hauptsächlich war es Willow. Aber die Sache hat nen Haken. Es können nur Leute wiedererweckt werden, die nen übernatürlichen Tod gestorben sind."

Kate: „Und das sagst du mir erst jetzt?"

Andrew: „Ja, wieso fragst du?"

Kate: „Wir müssen hier schleunigst raus. Und wenn wir draußen sind, werden wir zusammen mit Willow Tommy wiederbeleben."

Giles: „Das sind Kräfte mit denen man nicht spielen sollte. Dadurch das Buffy erweckt wurde, konnte das erste Böse erstmals Jägerinnen angreifen."

Kate: „Aber Tommy ist nur ein normaler Mensch. Da wird das nichts ausmachen, Charlie, kannst du die Tür sprengen?"

Charlie: „Ich kann es gerne mal probieren. Göttin Hekate, sprenge die Fesseln, die deine Dienerin an diesen Raum binden. Sprenge die Tür und schenke deiner Dienerin die Freiheit."

Nichts passierte.

Charlie: „Es klappt nicht."

Matt: „Vielleicht habe ich ja mehr Glück. Ich der Herrscher über die Naturgewalten. Blitz schlage in die Tür ein um uns den Weg zu öffnen in die Freiheit."

Wieder geschah nichts.

Matt: „Ich denke die Tür wurde gesichert, damit Magie sie nicht öffnen kann."

Kate rannte auf die Tür zu und versuchte sie aufzutreten.

Kate: „Meine Jägerinnenkräfte wirken auch nicht. Charlie, kannst du Pike hier her zaubern, damit er uns befreien kann?"

Charlie: „Keine Ahnung ob ich das alleine schaffe."

Matt: „Ich kann dir sicher dabei helfen."

Charlie: „Ok, erst mal nur telepathisch mitteilen, was los ist. Machen wir das zusammen? Die Entfernung ist recht groß und dieser Raum ist sicher auch auf diese Weise gesichert."

Matt: „Meinetwegen."

Cleveland:

Pike lag in seinem Bett. Er ließ das Geschehene Revue passieren. Angela hatte ihn tatsächlich gerettet. Ob sie in Wirklichkeit vielleicht ganz nett war?

Charlie: „Pike, kannst du mich hören?"

Pike: „Charlie? Wo bist du? Höre ich dich in meinem Kopf?"

Charlie: „Ja, das ist richtig. Wir sind alle eingesperrt. Dieser Raum ist durch Magie gesichert. Wir können also weder die Tür sprengen, noch durch Magie hier raus. Wir würden dich gerne herholen, damit du uns befreien kannst. Du musst dem Dämon der uns gefangen hält den Schlüssel klauen."

Pike: „Ok, holt mich zu Euch."

Charlie und Matt sprachen zusammen einen Zauber, der es ihnen ermöglichte, Pike vor die Höhle zu befördern. Dort angekommen schaute Pike vorsichtig in die Höhle rein. Den Dämon sah er sofort. Er hatte sich vor eine große Tür aus Eisen positioniert. Daraus konnte Pike schließen, dass seine Freunde hinter der Tür gefangen waren. Er wusste allerdings nicht, wie er diesen Dämon besiegen sollte. Er sah groß und stark aus. Alles was er dabei hatte, war eine Armbrust die er bei der Eile noch schnell hatte mitnehmen können. Er dachte kurz nach und hatte dann einen gewagten Plan gefasst. Er würde einen Pfeil auf den Dämon abschießen und sich dann verstecken. Der Dämon würde dann draußen nach ihm suchen und in der Zeit könnte er die anderen befreien. Gerade als er sich positionieren wollte um zu schießen, fiel ihm das Schlüsselloch auf und der große Schlüsselbund den der Dämon bei sich trug. Dadurch war er gezwungen, sich eine andere Lösung auszudenken. Da fiel ihm ein, dass er sich eine Packung schlafmittel gekauft hatte, um den Flug zu überstehen. Er kramte in seiner Jacke und wurde tatsächlich fündig. Nun, einen Dämon mit Schlaftabletten flach zu legen war vielleicht nicht spektakulär aber es könnte funktionieren. Er schaute sich um und entdeckte direkt ein Fass, aus dem der Dämon öfter mal zu trinken schien. Nun benutzte er seinen alten Plan, damit er in die Höhle kommen konnte. Er stellte sich in den Eingang, zielte auf den Dämon und feuerte einen Pfeil ab. Dann rannte er weg und versteckte sich nahe dem Höhleneingang. Der Dämon rannte raus und suchte nach ihm. Als er sich weiter von der Höhle entfernte schlich Pike sich rein und mischte die ganze Packung Schlaftabletten in die Flüssigkeit die in dem Fass war. Gerade als er damit fertig war, hörte er die Schritte des Dämons näher kommen. Er konnte nicht mehr nach draußen flüchten, deshalb versteckte er sich im hinteren Teil der Höhle der sehr dunkel war. Er betete jetzt, dass dieser Dämon nicht in der Dunkelheit sehen konnte. Der Dämon betrat jetzt die Höhle und war sehr wütend. Allerdings war er nach der Suche ziemlich durstig. Deshalb gönnte er sich erst mal einen großen Schluck aus dem Fass. Er lehrte es fast völlig. Dann positionierte er sich wieder vor der Tür. Pike beobachtete ihn vom hinteren Teil der Höhle aus. Nach 20 Minuten, die sich für Pike wie Stunden lang zogen, sackte er plötzlich zusammen. Pike schlich sich leise an und nahm ihm den Schlüsselbund ab. Er probierte einige Schlüssel und nach einer Weile fand er den richtigen. Er schloss auf und seine Freunde kamen raus. Zu ihnen gesellte sich noch ein anderer Mann, den Pike nicht kannte. Kate nahm sich die Armbrust von Pike, ging zu dem schlafenden Dämon und schoss ihm einen Pfeil ins Herz und den Anderen in den Kopf.

Kate: „So, hoffentlich wird ihn das umbringen. Wir sollten jetzt aber besser gehen."

Pike: „War ja wieder mal klar, dass ich von dir kein Danke zu hören bekomme."

Giles: „Bitte nicht hier und nicht jetzt."

Sie gingen aus der Höhle raus und zum Flughafen zurück. Auf dem Weg wurden sich Pike und Matt erst mal gegenseitig vorgestellt. Danach unterhielten sich Matt und Andrew eine lange weile.

Matt: „Ich gebe dir mal meine Nummer und meine Mailaddresse. Du kannst mich ja mal anrufen oder mir schreiben. Es würde mich freuen."

Andrew: „Ja, es wäre schön, wenn wir in Kontakt bleiben würden."

Sie kamen am Flughafen an. Matt flog direkt nach Los Angeles und der Rest flog nach Cleveland zurück. Auf dem Rückweg vertrugen sich Pike und Kate endlich wieder. Auch Charlie und Giles hatten ein klärendes Gespräch.

Ende Folge 10