Titel: Cleveland – die Kate Akten

Staffel 1 Folge 13: Der Roman

Autor: Endymion

Idee: Endymion

Datum: 17.10.04

Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir

Was bisher geschah:

Staffel 1 Folge 10:

Pike und Angela sitzen in einer Bar.

Angela: „Und, was tust du hier Pike?"

Pike: „Ach, ich hatte Ärger mit der Jägerin. Hält sich für was Besseres und macht mit einem Ex-Anwalt von Wolfram und Hart rum. Aber verträgt keine Kritik."

Angela: „Hah und das hältst du für ein Problem? Diene mal 24 Stunden James. Du musst dich ständig entschuldigen für jede Frage oder jede Bemerkung und selbst das ist ihm nicht Recht, am liebsten hätte der nen Gedankenleser, der ihm jeden Wunsch erfüllt, bevor er ihn ausspricht."

Pike: „Was ist nur aus den Gruppen geworden, wo jeder gleichberechtigt ist?"

Angela: „Oh ja."

Angela stand auf, ging zu Pike und gab ihm einen Kuss. Zuerst war Pike überrascht, dann erwiderte er den Kuss. Plötzlich allerdings merkte er, dass der Kuss ihm seine Lebensenergie entzog. Dann schwanden ihm die Sinne und er wurde Ohnmächtig. Angela nahm ihn auf den Arm, verließ mit ihm die Kneipe und teleportierte sich dann zurück ins Haus von James. Dort fesselte sie Pike an die Wand.

Später befreite sie ihn von James und rettete ihn und entließ ihn in die Freiheit.

Staffel 1 Folge 12:

Angela saß angekettet in ihrem Zimmer. Nachdem sie Pike zur Flucht verholfen hatte, war der Meister nicht gerade gütig mit ihr umgegangen. Er hatte drei Energiekugeln auf sie geschmissen. Keine davon war tödlich gewesen, aber jede davon war mit sehr großen Schmerzen verbunden. Plötzlich öffnete sich die Tür und James trat ein.

James: „Bist du nun bereit, mir bedingungslose Treue zu schwören, oder willst du noch etwas hier im Zimmer bleiben?"

Angela: „Ich bin bereit, Meister."

James: „Ich werde also nicht mehr Pausenlos Entschuldigungen von dir zu hören bekommen, sondern endlich ein paar Erfolgsberichte?"

Angela: „Ja Meister, ihr könnt Euch auf mich verlassen."

James: „Du würdest jeden meiner Befehle sofort ausführen?"

Angela: „Aber ja, Meister."

James: „Selbst wenn der nächste Befehl – bring Pike um – lauten würde?"

Angela stockte einen Moment, doch dann beantwortete sie auch diese Frage mit einem ja. James schaute sie an.

James: „Wieso wohl, glaube ich dir nicht?"

Angela: „Weil ich gestockt habe, meister?"

James: „Ja. Ich werde dich wohl noch eine Weile hier behalten müssen."

Elisabeth Rohm als Kate Lockley

Shannen Doherty als Charlie Silverstone

Tom Lenk als Andrew Wells

Luke Perry als Pike

Anthony Stewart Head als Rupert Giles

Christian Kane als Lindsey McDonald

Drew Fuller als James Ashton aka der Meister des Grauens

und

Rose McGowan als Angela

5 weitere Menschen spurlos verschwunden, das war auf dem Titelblatt von der Zeitung die Giles gerade in der Hand hielt zu lesen. Nachdem er den Artikel fertig gelesen hatte, faltete er nachdenklich die Zeitung zusammen. Da kam Andrew auf ihn zu.

Andrew: „Wollen sie noch etwas trinken, Giles?"

Giles: „Ein Kaffee bitte noch, Andrew."

Andrew: „Wird erledigt. Sie sehen nachdenklich aus, gibt es neue Arbeit für uns?"

Giles: „Ich befürchte, ja. Allerdings gibt es bisher keine Spur, auf welche Weise die bisher 20 Leute verschwunden sind."

Andrew: „Sie sind klug, ihnen wird schon etwas einfallen."

Giles: „Danke für dein Vertrauen in mich. Wenn ich es doch bloß selber hätte."

Andrew tätschelte Giles mitleidig die Schulter.

Andrew: „Es wird schon werden. So, ich bringe ihnen ihren Kaffee und geh dann wieder an die Arbeit."

Nachdem Andrew Giles den Kaffee gebracht hatte, kamen Kate und Lindsey rein. Man konnte ihnen noch immer die Nachwirkungen ihres letzten Kampfes ansehen.

Andrew: „Kate, deine Schicht beginnt doch erst in 20 Minuten, was machst du denn schon hier?"

Kate: „Darf ich das Geheimnis lüften?"

Lindsey: „Wenn es denn sein muss."

Kate: „Ich gebe Lindsey in letzter Zeit Karate-Stunden. Und heute war er wirklich gut, deshalb hab ich ihn auf einen Kaffee eingeladen."

Andrew: „Kaffee, Kaffee, Kaffee, wir sollten die Kneipe in ein hübsches kleines Cafe umrestaurieren, heute will jeder nur Kaffee."

Lindsey: „Sei doch lieber froh, dass du überhaupt was zu tun hast."

Andrew: „Du hast gut reden, du Arbeitest ja gar nicht, sondern lebst von deinen Ersparnissen, bei W&H. Andere dagegen sind froh, wenn sie mal etwas ruhe haben."

Lindsey: „Müsst ihr eigentlich immer darauf herumreiten, dass ich mal bei W&H gearbeitet hab?"

Andrew: „Vielleicht nur noch bis ins nächste Jahrhundert."

Lindsey: „Toll, bis dahin bin ich tot."

Andrew: „Sieh es positiv, wir könnten auf deinen Grabstein auch schreiben: Er arbeitet bei W&H. Aber da ich dir gerade versprochen hab, das du es bis dahin los bist."

Lindsey: „Ach, weißt du was, ich kenn dich gar nicht, wer bist du noch gleich? Tuckers kleiner Bruder?"

Das war zu viel. Andrew stürzte sich auf Lindsey und riss ihn mit sich zu Boden. In dem Moment kamen Charlie und Pike in die Bar. Pike stürzte sich genau wie Kate dazwischen. Pike schnappte sich Andrew und Kate schnappte sich Lindsey.

Andrew: „Das hast du nicht umsonst gesagt, du Verbrecheranwalt."

Lindsey: „Wie kannst du es wagen, du unwichtiger, kleiner Bruder des Tucker."

Pike: „Es reicht ihr Beiden, auseinander."

Charlie: „Mensch, und das hätte ich verpasst, wenn ich erst pünktlich zur Schicht hier gewesen wäre."

Lindsey: „Und dabei dachte ich immer, das zumindest du auf meiner Seite wärest, Andrew."

Andrew: „Nun, ich habe unter Einfluss des Urbösen meinen Freund umgebracht, das ist schlimm genug, aber du hast deine Seele freiwillig an den Teufel verkauft."

Kate: „Verdammt noch mal, beruhigt Euch, wir sind hier nicht die Einzigen. Es sind Gäste da. Andrew, rauf in dein Zimmer, Lindsey, raus aus der Bar, aber sofort. Und ich will keinen von Euch im Laufe des Tages noch mal sehen."

Andrew: „Was glaubst du, wer du bist? Du bist nicht meine Mutter, du hast nicht das Recht, mich auf mein Zimmer zu Schicken."

Kate: „Gut, dann verschwindet beide aus meiner Bar. Ich bin die rechtmäßige Eigentümerin und habe jedes Recht der Welt Euch raus zu schmeißen."

Andrew: „Aber ich wohne hier."

Kate: „Nun, jetzt nicht mehr. Du hast keinen Mietvertrag, ich kann dich also jeder Zeit rausschmeißen."

Lindsey: „Aber Kate, du kannst ihn doch nicht vor die Tür setzen."

Kate: „Doch, das kann ich, ich habe es gerade getan. Ich hab es entgültig satt, hier immer die Verständnisvolle, liebe gute Jägerin zu spielen. Um ehrlich zu sein könnt ihr beide mich mal. Ihr könnt nichts und seid für die Gruppe eher ein Störfaktor als eine Hilfestellung."

Andrew: „Das kann nicht dein Ernst sein."

Kate: „Ach nein? Wie viele Vampire hast du denn schon vernichtet, seid wir hier leben? Und wie viele Dämon konntest du besiegen?"

Andrew: „Als ob das die Hauptsache wäre."

Kate: „Nun, wenn wir sagen, die Hauptsache hier wäre der Gruppenzusammenhalt, dann hast du dich darin auch nicht gerade übertroffen. Ich hab es satt, dass sich hier ständig alle zoffen. Wenn ihr in der Gruppe sein wollt, dann lernt endlich euch zu vertragen. Das gilt übrigens auch für dich, Pike."

Pike: „Nun gehst du etwas zu weit."

Charlie: „Kate, willst du die ganze Gruppe rausschmeißen?"

Kate: „Welche Gruppe denn, Charlie? Ich sehe hier nur Einzelpersonen, die es nicht mal einen Tag schaffen, ohne Streit auszukommen. Unter solchen Bedingungen kann ich nicht arbeiten. Ich löse hiermit die Gruppe auf. Ich werde von nun an nur noch mit Giles arbeiten. Was der Rest macht, ist mir egal. Ich habe es so satt, ständig Babysitter für euch zu spielen, und euch zu retten, wenn es brenzlig wird. Seht doch, wie ihr alleine klar kommt. Wenn ihr die Gruppe wieder haben wollt, müsst ihr mir erst mal beweisen, dass ihr ohne Streit zusammen arbeiten könnt. Und nun Alle raus hier. Für dich gilt das allerdings nicht, Charlie, denn du bist nach wie vor Kellnerin, aber ansonsten war es das von meiner Seite her."

Giles: „Das kann nicht dein Ernst sein, Kate."

Kate: „Doch das ist es, sein sie mal ehrlich. Buffys Gruppe war sicher nicht so zerstritten wie diese hier, oder?"

Giles: „Nein, das war sie nicht, aber sie wuchs auch sehr langsam. Das kannst du nicht so vergleichen. Die Gruppe bestand anfangs nur aus Willow, Xander, ihr und mir. Und weitere Leute kamen sehr langsam hinzu. Hier hingegen wurden es schnell viele Leute, dass es da zu Reiberein kommt, ist dann doch nicht weiter verwunderlich."

Kate: „Trotzdem, es schafft kein gutes Arbeitsklima, also raus mit euch, und wagt es nicht, wieder zu kommen, bevor eure Probleme gelöst sind."

Geknickt verließen Andrew, Pike und Lindsey die Bar.

Andrew: „Was sollen wir jetzt machen?"

Pike: „Nun, du kannst vorläufig zu mir ziehen."

Andrew: „Das meinte ich weniger. Wie beweisen wir ihr, dass wir zusammen halten können?"

Lindsey: „Wir sollten uns Charlie schnappen, und einen Fall zu viert lösen. Ohne Kate oder Giles. Dadurch beweisen wir ihr, dass wir gutes Teamwork beherrschen."

Andrew: „So wie letztens vor der Disco?"

Pike: „Andrew hat Recht. Wir können Vampire killen, aber ehrlich gesagt, sind wir zu mehr doch nicht in der Lage."

Lindsey: „Zumindest recherchieren könnten wir doch."

Andrew: „Ich wüsste da einen Fall. Die verschwundenen Leute."

Pike: „Und wo sollen wir anfangen zu suchen?"

Charlie: „Nun, wir könnten damit anfangen, dass ich die Zeitung anfasse und auf eine Vision hoffe."

Charlie war gerade rausgekommen und hatte den Rest der Diskussion gehört.

Andrew: „Wieso bist du nicht drinnen bei deiner Schicht?"

Charlie: „Ich habe gekündigt. Wenn sie dich so rausschmeißt, habe auch ich keine Lust mehr, für sie zu arbeiten. Aber ich bin interessiert daran, den Fall mit euch zu lösen."

Lindsey: „Ok, gehen wir es an. Ich hole eine Zeitung. Am besten treffen wir uns in meiner Wohnung. Dort haben wir auch einen PC, falls das mit der Vision auf Bestellung nicht klappen will."

Gesagt, getan. Die Gruppe traf sich eine Stunde später bei Lindsey. Er führte sie ins Wohnzimmer, wo sie eine Sitzgelegenheit fanden. Außerdem stellte er Charlie direkt ein paar Tabletten gegen Kopfschmerzen und Wasser zum runter schlucken zur Verfügung. Daneben lag die Zeitung mit dem Artikel.

Andrew: „Schön hast du es hier."

Lindsey: „Danke. Wenn du willst kannst du hier wohnen, im Gästezimmer, bis dich Kate zurück in die Bar lässt. Oder du bleibst ganz hier wohnen. Die Wohnung ist sicher besser als das kleine Zimmer dort. Du brauchst auch keine Miete bezahlen, da dies hier eine Eigentumswohnung ist."

Andrew: „Oh, vielen, vielen Dank. Das nehme ich gerne an."

Pike: „Können wir zum Thema zurückkommen? Charlie, fang doch bitte an."

Die Gruppe verstummte und Charlie berührte die Zeitung. Innerlich bereitete sie sich schon auf die Schmerzen die folgen würden, vor. Aber die Schmerzen und die mit ihnen einhergehende, erhoffte Vision blieben aus.

Charlie: „Nichts."

Lindsey: „Ok, ich klemme mich hinter den PC."

Andrew: „Ich helfe dir."

Pike: „Ich mache eine kleine Runde über den Friedhof."

Charlie: „Ich komme mit und begleite dich."

Andrew: „Bis nachher ihr Zwei. Ich hoffe wir finden etwas heraus."

In der Bar:

Kate: „Giles, meinen sie ich habe richtig gehandelt? Werden die 4 nun endlich zusammen finden?"

Giles: „Du hast das geplant und absichtlich gemacht, damit die 4 eine Gruppe werden?"

Kate: „Natürlich, ich mag sie alle 4 sehr gerne. Ich hoffe, durch den gemeinsamen Feind, den ich ihnen erschaffen hab, mich, kommen sie zusammen, da sie nun für etwas zu kämpfen haben, bzw. gegen meine Behauptungen."

Giles: „Nun, ich hoffe dieses Vorhaben gelingt. Aber den ehrlichen Weg hätte ich bevorzugt."

Auf dem Friedhof:

Charlie und Pike hatten eine Gruppe von 5 Vampiren gefunden. Leise schlichen sie sich an. In einer gewagten Aktion sprintete Pike plötzlich auf die Gruppe zu und pfählte einen von ihnen, bevor die Vampire ihn realisierten. Spätestens aber, als einer von ihnen zu Staub zerfiel, nahmen sie Notiz von Pike. Einer der Vampire ergriff Pike. Er quetschte so fest am Handgelenk, dass Pike den Pflock fallen ließ. Er schmiss ihn in die Arme von 2 der anderen Vampire.

Vampir 1: „Du bist doch der Kriecher der Jägerin, oder? Plötzlich alleine hier? Das ist aber mutig."

Vampir 2: „Wir sollten ihn zum Vampir machen, dann kann er die Jägerin besuchen kommen."

Charlie: „Das halte ich nicht für so ne gute Idee."

Vampir 3: „Es ist die Hexe."

Vampir 4: „Dreht dem Menschen den Hals um und dann ergreift die Hexe."

Pike: „Lasst sie da raus, das ist eine Sache zwischen Euch und mir."

Vampir 4: „Falsch, ihr seid beide Anhängsel der Jägerin, damit geht ihr beide uns was an."

Charlie: „Göttin Hekate, höre den Wunsch deiner Dienerin."

Der vierte Vampir rannte auf Charlie zu. Bevor sie ihren Wunsch an Hekate weiter leiten konnte, hielt er ihr den Mund zu.

Zur gleichen Zeit im Haus von James:

James betrat wieder das Zimmer in dem er Angela angekettet hatte.

James: „Angel, bist du nun willig mir zu dienen?"

Da keine Antwort kam, schaute sich James um. Angela war verschwunden. Wütend ging er nach unten und suchte in seiner Kristallkugel nach ihr. Da sah er, dass sich Angela auf dem Friedhof rumtrieb. Und sie war auf dem Weg zu Pike und Charlie.

Angela: „Lasst sofort die Beiden los. Das ist ein Befehl von James."

Vampir 4: „Zu dumm, dass dein Meister nicht unser Meister ist."

Angela: „Du wirst es doch nicht etwa wagen, dich mit James anzulegen, oder?"

Vampir 4: „Dieser James ist mir egal. Ich meine, ok, ich bin ihm dankbar, da er die Jägerin ablenkt. So haben wir wieder ein leichteres Spiel bei der Jagd, aber wir haben nichts mit ihm zu schaffen."

Angela deutete mit ihrer Hand auf den Vampir. Dieser fing Feuer und zerfiel zu Staub. Dann ging sie zu den 2 Vampiren, die Pike festhielten. Dem einen riss sie den Kopf ab und dem anderen jagte sie einen Pflock ins Herz. Um den letzten Vampir hatte sich Charlie gekümmert. Sie hatte Hekate um ein kleines Feuer gebeten und dieses ließ gerade den Dämon verbrennen.

Charlie: „Wieso hilft James uns? Er ist doch nur an der Jägerin interessiert und nicht an uns."

James tauchte plötzlich vor ihnen auf.

James: „Genau Angela, warum sollte es mein Wille sein, dass diese 2 überleben? Und wie konntest du dich befreien?"

Pike: „Angela, hast du uns etwa aus freiem Willen geholfen?"

Angela: „Ja, weil ich…"

James: „Weil sie dich liebt."

Charlie: „Wie bitte? Hab ich irgendwas verpasst?"

James: „Soll das heißen, Pike hat nicht andauernd geschwärmt und euch von Angelas Rettungsaktion erzählt?"

Pike: „Das hab ich nicht gemacht, um sie zu schützen."

James: „Nun Angela, da du anscheinend lieber auf der Seite deines Liebsten kämpfen willst, soll dein Wunsch dir erfüllt werden, aber dein Traummann ist sterblich: So wie du."

Angela: „Aber ich bin doch nicht sterblich."

James: „Nun, dann nutz doch mal eine deiner Kräfte."

Angela versuchte zu teleportieren, aber es klappte nicht. Dann ließ James ein Messer aus dem Nichts erscheinen. Er ging zu Angela und schnitt ihr in den Arm. Es floss rotes Blut.

Angela: „Rotes Blut? Ich blute?"

James: „Ja, denn du bist nun sterblich. Und bald tot, genau wie der Rest dieser Gruppe. Aber ich bin ja kein Unmensch. Solltest du dich entschließen, mir doch wieder zu dienen und zwar vollkommen und ohne wenn und aber, dann melde dich bei mir. Rufe mich 3 Mal und deine Kräfte werden zurückkehren. Aber du wirst deine Seele verlieren."

Nun verschwand James. Zurück ließ er eine verwirrte Angela zusammen mit Pike und Charlie.

Pike: „Du hast das Alles für mich auf dich genommen? Und du liebst mich?"

Angela: „Ja, ich habe lange versucht gegen diese Gefühle anzukämpfen, aber seid dem Tag an dem wir uns in der Kneipe getroffen haben, gingst du mir nicht mehr aus dem Kopf."

Pike nahm Angela in seine Arme und küsste sie. Plötzlich wurde er von Charlie zurück gerissen.

Charlie: „Hast du sie nicht mehr alle? Das könnte eine Falle von Angela und James sein. Wie kannst du ihr dieses Theater abnehmen?"

Pike: „Was hätte sie denn davon?"

Charlie: „Sie könnte Informationen über die Jägerin sammeln."

Pike: „Genau, weil wir ja so in der Übermacht sind, dass James seine Angst kaum zu zügeln weiß."

Charlie: „Jetzt werd nicht sarkastisch. Es ist mir ernst."

Pike: „Aber ich liebe sie. Und wenn sie mich auch liebt, ist das meine glücklichste Stunde."

Charlie: „Genau, wer will nicht nen Exdämon zur Freundin."

Pike: „Nachdem was Andrew so erzählt, war Xander mit Anya glücklich."

Charlie: „Tu doch was du willst, aber du bringst sie zu keinem Treffen mit auf dem ich auch bin."

Angela: „Hast du nicht vielleicht einen Zauber, mit dem du rausfinden kannst, ob noch etwas dämonisches in mir steckt?"

Charlie: „Da müsste ich Willow anrufen."

Angela: „Tu es. Besorg dir den Zauber. Ich will wissen, woran ich bin."

Charlie: „Ich hoffe doch sehr, dass das eine Bitte war und kein Befehl."

Angela: „Bitte!"

Charlie: „Ok, ich schaue was ich tun kann, aber du bist zweitrangig, wir haben momentan größere Probleme."

Angela: „Kann ich helfen?"

Charlie: „Falls du wirklich ein Mensch bist, dann sicher nicht."

Angela: „Lass es mich wenigstens versuchen."

Pike: „Wir sollten zurück zu den Anderen, sie machen sich sonst sicher Sorgen."

Plötzlich kamen Andrew und Lindsey angerannt. Andrew warf sich auf Angela.

Andrew: „Du böser Dämon, verschone meine Freunde, verschwinde."

Lindsey: „Geht es Euch gut? Ihr kamt nicht zurück, da haben wir uns Sorgen gemacht und sind auch hergekommen und haben euch mit Angela zusammen gesehen."

Pike: „Andrew, geh runter von ihr. Sie ist jetzt ein Mensch."

Andrew und Lindsey: „Ein Mensch?"

Kurz und knapp erzählte Pike was vorgefallen war.

Andrew: „Oh, dann bist du jetzt so wie Anya. Du liebst es vielleicht nicht auch, Geld zu verdienen?"

Angela: „Geld? Da mache ich mir nicht viel draus. Meine Familie ist steinreich. Allerdings, ich denke sie werden mich ausstoßen, jetzt wo ich menschlich und noch viel schlimmer, sterblich bin."

Andrew: „Oh, wie alt bist du denn?"

Angela: „Noch recht jung eigentlich, ich bin erst 500 Jahre alt."

Charlie: „Nun Pike, da wird sie dir sicher viel erzählen können."

Angela: „Was für ein Problem habt ihr denn nun?"

Lindsey: „Es geht um die verschwundenen Personen. Darüber wurde in der Zeitung gesprochen."

Angela: „Ich denke, das war ein Plan von James. Aber ich komm nicht drauf, zusammen mit meinen Kräften und der Unsterblichkeit scheint er mir auch das Wissen über seine Pläne entnommen zu haben."

Charlie: „Gut, er kann dir das Wissen nehmen, aber nicht deine Vergangenheit."

Mit diesen Worten packte sie Angela am Arm und bekam direkt eine Vision. Sie sah die 20 Personen. Jede hatte das selbe Buch vor sich und las darin.

Charlie japste.

Charlie: „Das verschwinden hat etwas mit einem Buch zu tun, was sie alle gelesen haben."

Andrew: „Welches Buch?"

Charlie: „Das unendliche Grauen. So war der Titel."

Lindsey: „Oh mein Gott. Dieses Buch steht seid heute in jedem Magazin als Geheimtipp für langweilige, einsame Abende. Das heißt, bald wird es in den ganzen USA gelesen worden sein."

Charlie: „Ich werde es jetzt auch lesen, damit ich erfahre, was mit den Leuten passiert, die es lesen."

Andrew: „Hast du nicht The Ring gesehen? Dort ging es um ein Video, jeder der das Video gesehen hat, ist kurz darauf gestorben. Was, wenn das Buch eine ähnliche Wirkung hat?"

Charlie: „Du schaust noch immer zu viele Filme."

Lindsey: „Ich werde das Buch lesen. Ich bin von uns sicher der schnellste Leser. Am besten ist es, wenn ihr dabei seid und mich nicht aus den Augen lasst, während ich lese. Sollte ich verschwinden, werdet ihr es mitbekommen."

Andrew: „Das ist zu gefährlich, außer Kate kann sich doch keiner verteidigen."

Charlie: „Ich bin dafür, wir wollten Kate doch sowieso zeigen, dass wir etwas zusammen schaffen können."

Pike: „Ich bin dabei, aber ich will, dass Angela auch mit darf."

Lindsey: „Meinetwegen, warum nicht."

Charlie: „Es gibt gut 100 Gründe, warum nicht."

Andrew: „Aber…"

Charlie: „Kein Wort über Anyanka jetzt, Andrew."

Andrew: „Aber Anya war doch hinterher auch gut. Und wenn du ihr nicht glaubst, mach den Dämonentest doch wirklich jetzt."

Charlie: „Als ob sie mit ihrer Macht, oder James mit seiner, diesen Test nicht korrumpieren könnten. Er würde nichts beweisen."

Angela: „Du gibst mir also von vorneherein keine Chance?"

Charlie: „Qui Madame."

Pike: „Hey, sie hat diese Behandlung nicht verdient."

Charlie: „Genau, du hast Recht. Wir sollten den roten Teppich vor ihr ausrollen, da sie Kate so nett ihre Grenzen demonstriert hat."

Andrew: „Hört auf."

Lindsey: „Andrew hat Recht. Wir fangen schon wieder an, uns zu streiten, dabei sollten wir längst dabei sein, einen Fall zu lösen."

Charlie: „Dann lös den Fall doch mit Pike und seiner Dämonentussi. Ich bin weg."

Nachdem sie das gesagt hatte, stapfte Charlie davon. Die anderen blickten ihr hinterher.

Pike: „Wenn sie glaubt, ich würde ihr jetzt hinterher rennen, hat sie sich geschnitten. Sie sollte sich nicht so viel darauf einbilden, dass sie zaubern kann. Komm Angela, wir gehen."

Angela: „Halt, du solltest deinen Freunden helfen."

Pike: „Vergiss es. Kein Interesse. Nada, niente, nullo, zero!"

Andrew: „Aber Pike."

Pike: „Frag doch den tollen Lindsey, er kann doch jetzt ach so gut Karate. Er wird das schon schaffen."

Nun verschwand auch Pike. Angela blieb noch kurz stehen, zuckte mit den Schultern, stammelte eine kurze Entschuldigung und folgte dann Pike.

Andrew: „Was machen wir jetzt?"

Lindsey: „Nun, ich weiß was ich mache. Ich löse diesen Fall hier mit dir zusammen und dann nehme ich den Job in Los Angeles an, der mir vor kurzem angeboten wurde."

Andrew: „Du willst Cleveland verlassen?"

Lindsey: „Nun mal ehrlich, ich bin der Gruppe eher eine Last als eine Hilfe gewesen. Außerdem gibt es nun keine Gruppe mehr. Es ist beschlossene Sache. Achja, ich vermache dir die Eigentumswohnung. Du kannst sie haben. Aber jetzt lass uns erst mal diesen letzten Fall lösen. Vielleicht kann ich wenigstens dieses eine Mal der Gruppe wirklich helfen."

Dann gingen die zwei zu einem Buchladen, der rund um die Uhr geöffnet hatte. Lindsey kaufe sich das Buch und sie gingen in ihre Wohnung. Lindsey setzte sich auf die Couch und Andrew sich auf den Sessel.

Lindsey: „Egal was passiert, du wirst Kate nicht anrufen, ist das klar?"

Andrew: „Aber wenn…"

Lindsey: „Nein!"

Andrew: „Und falls…"

Lindsey: „Nein!"

Andrew: „Ok"

Andrew senkte den Kopf und gab nach. Lindsey fing an zu lesen. Andrew beobachtete ihn dabei sehr aufmerksam. Als Lindsey das zweite Kapitel erreichte, Leuchtete das Buch auf und zog ihn ein. Andrew saß auf dem Sessel und konnte nur ungläubig zusehen, wie sein Freund von dem Buch eingesogen wurde. Als er endlich kapierte, was er da sah, rannte er hin um Lindsey festzuhalten, aber es war zu spät. Seine Hand glitt durch das Restbild, was noch von Lindsey da war. Dann war auch das verschwunden. Andrew nahm das Buch in die Hand. Dann sah er, dass Lindsey McDonald plötzlich ein Teil der Handlung war. Andrew überlegte fieberhaft, was er tun sollte. Dann traf es ihn wie einen Blitz.

Andrew: „Natürlich, er sagte nur, ruf Kate nicht an, er sagte aber nicht, dass ich nicht Giles anrufen dürfte."

Andrew stürzte zum Telefon. Er rief bei Giles an. Er lies es mehrmals klingeln, aber keiner nahm ab. Andrew fing an zu fluchen. Dann ging er in Lindsey's Arbeitszimmer. Dort gab es einen Haufen Bücher über Dämonen. Dann erinnerte er sich daran, dass Willow ein mal eine Dämonendatenbank im Netz erwähnt hatte. Das würde vermutlich schneller gehen, als die Bücher durch zu Ackern. Als er wieder im Wohnzimmer war, stellte er fest, dass sich das Buch selber umgeschlagen hatte. Lindsey war jetzt bei Kapitel 9 angekommen. Sie hatten vorher nachgeschaut, und wussten, dass dieses Buch 20 Kapitel hatte. Wenn Lindsey sich so schnell in dem Buch voran bewegte, hatte Andrew nicht viel Zeit. Das wusste er. Er stürzte zum Computer und ging online. Auf der Dämonen Datenbank Seite fand er eine Stelle um nach Dämonen zu suchen. Er ging auf die erweiterte Suche und gab ein paar Kriterien an. Während die Seite die Datenbank abfragte, probierte er erneut, Giles zu erreichen, hatte aber keinen Erfolg.

Zur selben Zeit in Pikes Wohnung:

Pike und Angela waren gerade angekommen. Nachdem er ihren Mantel aufgehängt hatte, schaute sie sich suchen nach einer Couch um.

Pike: „Ich habe diese Wohnung noch nicht fertig eingerichtet. Ich habe momentan nur 2 Stühle in der Küche oder das Bett im Schlafzimmer."

Angela: „Nun, ich wäre für das Bett."

Pike: „Das bekommst natürlich du heute Nacht."

Angela: „Nun, ich wäre dafür, dass wir es uns teilen. Und nur um das gleich zu klären, man kann vieles von mir behaupten, aber nicht, dass ich prüde wäre."

Pike: „Und was genau willst du mir damit sagen?"

Angela: „Um es auf den Punkt zu bringen, ich will nicht dein Bett heute Nacht, sondern dich."

Pike: „Du meinst damit?"

Angela: „Wort wörtlich, lass es uns machen."

Pike: „Aber wieso jetzt schon? Wir kennen uns kaum."

Angela: „Und warum warten? Was würde das ändern?"

Pike: „Es wäre richtig."

Angela: „Nun, dann lass uns heute einen Fehler begehen."

Mit diesen Worten zog sie Pike mit sich ins Schlafzimmer. Als er protestieren wollte, küsste sie ihn und verhinderte damit, dass er dazu kam, etwas zu sagen. Langsam zog sie ihn beim küssen aus. Nun war auch Pike nicht mehr zu bremsen und zog auch sie aus. Dann zog sie ihn mit sich aufs Bett.

Lindseys Wohnung:

Noch immer konnte Andrew Giles nicht erreichen. Die Dämonendatenbank war derweil erfolgreich gewesen. Sie hatte nur einen Dämon zu den Angaben gefunden, die Andrew gemacht hatte. Er nannte sich Liberates. Alle 100 Jahre tauchte er mit einem Bestseller auf. Dieser Bestseller verschlang 100 Leute. Diese 100 Leute dienten ihm dann als Nahrung.

Andrew ging ins Badezimmer. Dort fand er wie erhofft fliesen. Er nahm einen Stift aus der Tasche und malte auf dem Boden schnell ein Pentagramm, welches er zu seinem Schutz segnete. Dann setzte er sich in die Mitte und beschwor Liberates. Andrew hatte schon länger keine Dämonen mehr beschworen, aber er bewies hier, dass er es noch nicht verlernt hatte. Liberates erschien.

Liberates: „Wer ruft mich, und was ist euer Begehr?"

Andrew: „Andrew Wells ruft dich, und er begehrt deinen Tod."

Liberates: „Wie kannst du es wagen, mich zu rufen und mir das zu erzählen?"

Liberates wollte sich auf Andrew stürzen, aber das Pentagramm, welches Andrew gesegnet hatte, hinderte ihn daran.

Andrew: „Nun, du hast leider auch einen Freund von mir in dein Buch gezogen. Das werde ich nicht zulassen."

Andrew nahm sein Messer, und verließ seinen geschützten Bereich. Er stürzte sich auf den Dämon und rammte ihm das Messer ins Herz.

Liberates: „Du machst wohl Witze, oder? Das kann mich nicht umbringen."

Da klingelte plötzlich das Telefon. Andrew rannte hin, dicht gefolgt von Liberates.

Giles: „Du hast mehrmals versucht, mich anzurufen, Lindsey?"

Andrew: „Ich bins, Giles. Ich hab rausgefunden, wer hinter dem verschwinden, der bisher 21 Leute steckt."

Giles: „Es waren doch aber nur 20."

Andrew: „Lindsey ist Nummer 21, aber das ist nicht der Punkt."

Während Andrew mit Giles telefonierte und gleichzeitig vor Liberates flüchtete, zerbrach hinter ihm eine Vase.

Giles: „Was ist denn das für ein Krach im Hintergrund?"

Andrew: „Nun, das ist der Dämon der dafür verantwortlich ist. Liberates, er lässt Leute verschwinden, die sein Buch lesen. Wir haben durch Angela und Charlie davon erfahren."

Giles: „Durch Angela? Warum sollte die uns denn helfen."

Andrew: „Oh, die ist jetzt mit Pike zusammen, aber zurück zu meinem Dämonenproblem."

Andrew zog den Kopf ein, und die Klaue von Liberates verfehlte ihn nur knapp."

Andrew: „Also, wo ist seine Schwachstelle? Sein Herz ist es auf jeden Fall schon mal nicht."

Giles: „Das ist doch leicht. Seine Macht liegt doch wohl in dem Buch, also wird er auch nur durch das Buch vernichtet werden."

Andrew: „Aber es gibt tausende Exemplare dieses Buches."

Giles: „Jedes davon hat die Kraft, die Leute einzusaugen, also steckt in jedem seine Kraft. Vertrau mir."

Andrew: „Schade ich damit dem Menschen, den es aufgesaugt hat?"

Giles: „Nun, dazu steht die Chance 50-50. Aber du hast keine andere Möglichkeit."

Andrew rannte zur Küche, der Dämon hinterher. Andrew legte auf, schnappte sich ein Messer und rannte wieder zurück ins Wohnzimmer. Wieder musste er sich ducken um einem Angriff des Dämons zu entkommen. Endlich hatte er Die Couch erreicht, auf der das Buch lag. Lindsey hatte gerade das 20. Kapitel erreicht. Andrew nahm das Buch, schlug es zu, knallte es auf den Tisch und stach das Messer in dessen Mitte.

Liberates: „Nein, nein, NEIN!"

Andrew: „Oh doch."

Liberates sackte zusammen und verlor immer mehr an Kraft. Lindsey erschien wieder neben dem Buch. Nun waren die letzten Sekunden des Dämons gekommen.

Andrew: „Warte, was ist mit den Anderen?"

Liberates: „Die sind verloren. Wer das Ende erreicht hat, ist tot, aber dieser Mann ist nicht der Einzige, den du heute Abend gerettet hast."

Das waren die letzten Worte von Liberates, denn danach machte er die Augen zu und starb.

Lindsey: „Das war knapp. Woher wusstest du das mit dem Buch?"

Andrew: „Sagen wir mal, ich hab zumindest nicht Kate angerufen."

Lindsey: „Also Giles."

Andrew: „Der Mann hat eindeutig was gut bei dir."

Andrew ging ins Gästezimmer und Lindsey ins Schlafzimmer, beide schliefen sofort ein.

Pikes Wohnung:

Pike: „Nun, das war wirklich der beste Fehler, den ich je gemacht habe."

Angela: „Bereit für Runde Zwei?"

Pike: „Auf jeden Fall." Ende Folge 13