Titel: Cleveland – die Kate Akten

Staffel 1 Folge 18: Lieb Schwesterlein Mein

Autor: Endymion

Idee: Endymion

Datum: 01.11.04

Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir

Was bisher geschah:

Staffel 1 Folge 4:

Kate: „Hast du neben dem Feuerzauber noch andere Kräfte?"

Charlie: „Ich kann ein Paar Zauber sprechen, aber ich habe meine Aktive Kraft noch nicht erhalten. Und ich weiß auch noch nicht, was es sein wird."

Kate: „Eine aktive Kraft?"

Charlie: „Ja, meine Mutter ist gut im Umgang mit Tarotkarten, sie kommuniziert auf diese Weise mit den Mächten der Ewigkeit, und ihr wurde gesagt, ich werde mit der Jägerin zusammen arbeiten, und ich werde, wenn ich sie brauche, meine Aktive Kraft erhalten."

Staffel 1 Folge 12:

Charlie schreibt einen Brief an ihre Mutter und teilt ihr mit, dass sie ihre neue Kraft erhalten hat. Sie kann von nun an Visionen erhalten. Zuletzt hängt sie noch ein PS an den Brief an.

PS: Ich vermisse dich und die Familie.

Staffel 1 Folge 16:

Joey: „Was immer noch nichts an der Tatsache ändert, dass du mich für einen Mörder gehalten hast. Wenn du mich fragst, du und deine Freundin, ihr seid wahnsinnig. So ist das."

Charlie: „Sag mal, warum packst du eigentlich?"

Joey: „Ich habe die Firma gerade aufgekauft. Nun werde ich nach Nebraska ziehen und dort die Firma leiten."

Charlie: „Bitte, bitte tu es nicht. Gib uns noch eine Chance. Ich liebe dich."

Joey: „Und ich bitte dich, meine Wohnung augenblicklich zu verlassen und mir nie, nie wieder unter die Augen zu treten. RAUS."

In ihrer Wohnung angekommen legte Charlie sich ins Bett, griff sich das Kopfkissen und weinte.

Staffel 1 Folge 17:

Kate: „Ich bin der falsche Ansprechpartner. Ich finde, du solltest das mit Matt besprechen, Andrew."

Andrew schreibt Matt in einer Mail, dass er schwul ist.

Elisabeth Rohm als Kate Lockley

Shannen Doherty als Charlie Silverstone

Tom Lenk als Andrew Wells

Luke Perry als Pike

Anthony Stewart Head als Rupert Giles

Rose McGowan als Angela

Gaststar:

Busy Philipps als Jessy Silverstone

Charlie stürmte in die Bar. Die Gruppe saß dort vollzählig versammelt. Andrew hatte sie herbestellt, da er ihnen etwas sagen wollte. Andrew wollte gerade erklären, warum er sie alle zusammen gerufen hatte, da platzte die Neuigkeit schon aus Charlie heraus.

Charlie: „Sie kommt, sie kommt. Meine jüngste Schwester kommt vorbei. Ich bin ja so froh."

Kate: „Es tut gut, dich mal wieder fröhlich zu sehen, Charlie."

Giles: „Wann kommt deine Schwester, Charlie?"

Charlie: „Sie kommt schon morgen früh. Ich hole sie um 10 am Flughafen ab. Kann ich mir morgen frei nehmen? Dann könnte ich ihr die Stadt zeigen."

Kate: „Aber natürlich."

Charlie: „Danke, danke, danke, danke Kate. Und Andrew, vielen Dank, dass du meine Schicht übernimmst."

Andrew: „Hey, ich… ok."

Charlie: „Du bist ein Schatz. Dafür werde ich bei meiner Schwester ein gutes Wort für dich einlegen, vielleicht geht ihr mal miteinander aus, wenn sie hier ist. Du könntest dann endlich eine Freundin finden, Andrew."

Andrew und Kate tauschen Blicke untereinander aus. Kate wusste, dass Andrew der Gruppe gegenüber heute sein Coming Out hatte haben wollen. Sie vermutete, dass er jetzt nach Charlies froher Botschaft einen Rückzieher machen würde.

Andrew: „Ja, sicher doch. Das wäre klasse."

Angela: „Klasse. Dann hast du ja auch endlich jemanden."

Pike: „Hey, hey. Bisher haben die zwei sich nicht mal gesehen. Warte damit, bis sie fest zusammen sind."

Giles: „Nun, Andrew, wolltest du uns nicht auch etwas sagen?"

Andrew: „Ähm, ach ja. Nächste Woche kommt eine tolle Band nach Cleveland. Ich wollte fragen, ob ihr mit ins Konzert wollt."

Pike: „Welche Band?"

Andrew: „Dingoes Ate My Baby."

Giles: „Hmm, der Name der Gruppe kommt mir irgendwie bekannt vor."

Kate: „Ich komme mit. Die Gruppe ist nicht schlecht."

Charlie: „Oh ja, ich liebe sie."

Angela: „Ist der Gitarrist nicht schnuckelig? Daniel Osbourne."

Giles: „Daniel Osbourne? Natürlich, das ist die Gruppe von Oz."

Andrew: „Ach stimmt ja. Daniel war ja zwei Klassen höher als ich, in der Sunnydale High. Ich hatte mit ihm nie was zu tun."

Giles: „Ok, dann komme ich auch mit."

Andrew: „Hat sich Daniel oft Bücher ausgeliehen oder weshalb kennen sie ihn so gut?"

Giles: „Oz war ein Freund von Willow. Er gehörte also mit zu Buffys Gruppe."

Andrew: „Dann kennt er sie genau wie wir als Wächter?"

Giles: „Ja."

Charlie: „Oh, können sie mal mit ihm sprechen? Ich hätte unheimlich gerne ein Autogramm."

Angela: „Ich auch."

Giles: „Lässt sich sicher machen."

Kate: „Giles, fragen sie Daniel doch mal, ob er nicht Backstagepässe für uns hat."

Andrew: „Ja, das wäre klasse."

Giles: „Nun, ich muss mal rumfragen, ob jemand seine Nummer noch hat. Vielleicht Willow."

Kate: „Tun sie das. Ok, wenn's das war, dann lasst uns jetzt schlafen gehen. Wir müssen morgen ja alle früh raus."

Angela: „Wieso?"

Kate: „Nun, wir werden doch alle zusammen Charlies Schwester am Flughafen begrüßen."

Pike: „Werden wir das?"

Charlie: „Oh, darüber würde sie sich sicher freuen."

Andrew: „Wie heißt deine Schwester überhaupt?"

Charlie: „Oh, hab ich das noch nicht gesagt? Sie heißt Jessy."

Am nächsten Morgen am Flughafen:

Die Gruppe stand versammelt am Flughafen. Plötzlich verdüsterte sich Kates Gesicht.

Kate: „Hier haben wir vor kurzer Zeit erst Lindsey verabschiedet. Ich möchte mal wissen wie es ihm geht."

Andrew: „Du hast Recht, das war hier. Er kommt bestimmt irgendwann zurück."

Charlie: „Bei einem Job, der so gut bezahlt wird? Außerdem waren wir sicher keine guten Freunde für ihn."

Pike: „Hey, schau mich nicht so an."

Charlie: „Du warst aber gemeint. Er hat versucht, seine Vergangenheit wieder gut zu machen und du hast es ihm gedankt, indem du ihn ständig böse und verkommen genannt hast."

Pike: „Nun, es war seine Wahl, oder? Andrew war besessen vom ersten Bösen, Angela war ein Dämon, aber Lindsey war ein normaler Mensch. Wo ist also seine Entschuldigung."

Andrew: „Er ist in armen Verhältnissen aufgewachsen. Die Familie hatte kaum genug zu essen. Er hat sich damals geschworen, nie wieder arm zu werden. Und dann kam halt Wolfram und Hart."

Pike: „Er hätte auch als normaler Anwalt nicht am Hungertuch genagt."

Giles: „Jetzt hört auf zu streiten."

Pike: „Ist ja schon gut. Ich gebe ja zu, in letzter Zeit hat er sich wirklich bemüht und wenn er zurück kommt, werde ich ihn mit offenen Armen empfangen und keine Gemeinheit mehr über ihn sagen."

Kate: „Na bitte, na bitte, es geht doch."

Charlie: „Da kommt sie, da kommt sie."

Jessy rannte los, als sie ihre Schwester sah. Auch Charlie rannte los. Die beiden umarmten sich lange. Dann schauten sie sich an.

Charlie: „Oh mein Gott, du bist blond."

Jessy: „Nun, der Flug hatte einen Zwischenstop von über 5 Stunden, da bin ich einfach zum Frisör gegangen und habe sie färben lassen. Wie findest du es?"

Charlie: „Ist gut geworden. Wirklich gut. Aber was wird Mom sagen, den Ärger dafür bekomme sicher ich. Ich sollte ja auf dich aufpassen."

Jessy: „Ich kann es ja vorher durch nen Spruch rückgängig machen. Vergiss nicht, dass wir Hexen sind."

Andrew: „Du kannst auch zaubern?"

Jessy: „Huch, wer bist denn du? Für einen Wächter siehst du zu jung aus und für eine Jägerin zu männlich."

Charlie: „Das ist Andrew. Das dahinten sind Pike, Mr. Giles, Angela und Kate."

Jessy: „Und wer von ihnen ist die Jägerin?"

Kate: „Das bin ich. Freut mich, dich kennen zu lernen, Jessy."

Jessy: „Mr. Giles ist sicher der Wächter. Was ist mit dem Rest?"

Andrew: „Ex-Dämonenbeschwörer."

Pike: „Dämonenjäger."

Angela: „Ex-Dämon."

Jessy: „Cool, du bist der erste Dämon, den ich je gesehen hab. Beschreib mal, wie du als Dämon ausgesehen hast. Sicher hattest du drei Augen, und Krallen anstatt Finger."

Angela: „Nein, ich sah genau so aus wie jetzt. Allerdings war ich sehr viel stärker."

Jessy: „Dämon und hübsch, na das ist ja ungerecht."

Angela: „Nun, Hexe und hübsch ist doch auch nichts anderes."

Giles: „Lasst uns gehen. Das sind keine Themen für die Öffentlichkeit."

Jessy: „Sie sind ja echt voll Wächtermäßig, so richtig am ermahnen direkt von der ersten Sekunde an."

Giles wurde rot, deshalb wandte er sich um und ging Richtung Ausgang."

Andrew: „Du kannst also genau so zaubern wie deine Schwester?"

Jessy: „Oh nein, ich bin nicht annähernd so mächtig. Aber das liegt daran, dass ich bei meinem 16 Geburtstag beschlossen hab, mich nicht einer Göttin unter zu ordnen, sondern meine eigenen Kräfte walten zu lassen. Charlie ruft jedes Mal nach Hekates Hilfe. Viele bevorzugen Gaya. Ich dagegen zaubere durch eigene Kraft."

Andrew: „Oh, mach mal, das will ich sehen."

Jessy: „Nicht hier, Dummkopf."

Sie waren nun bei den Taxis angekommen. Sie besetzten 2 Taxis und fuhren zur Bar.

Charlie: „Da lasse ich mir extra freigeben und unsere erste Station ist mein Arbeitsplatz."

Jessy: „Hier arbeitest du also? Nicht schlecht. Wer ist denn dieser Tommy?"

Kate: „Tommy ist mein Ex-Freund. Nachdem er gestorben ist, hat er mir die Bar vermacht. Dann haben wir ihn wiederbelebt. Nun pendelt er in der Welt rum."

Jessy: „Charlie, das hast du zugelassen? Mit solchen Mächten spielt man nicht leichtfertig rum. Die Toten sind tot und sollten es auch bleiben. Hast du denn gar nichts aus dem gelernt, was Mom uns erzählt hat?"

Charlie: „Misch dich nicht in unsere Angelegenheiten."

Andrew: „Bitte streitet euch nicht."

Kate: „Andrew hat recht. Dafür ist die kurze Zeit die ihr hier verbringen könnt doch viel zu schade."

Jessy: „Meinetwegen. Ok, was machen wir heute?"

Charlie: „Wir können machen, was du willst."

Jessy: „Ich will Vampire sehen."

Charlie: „Aber…"

Jessy: „Ach bitte, in unserem kleinen Kaff hab ich bisher keine gesehen."

Charlie: „Meinetwegen, aber du wirst nur von weitem dabei sein. Andrew steht neben dir und du schaust nur zu, wie Kate und Pike sie vernichten."

Jessy: „Ok."

Charlie: „Nun, damit müssen wir warten, bis es nacht geworden ist. Was machen wir also jetzt?"

Jessy: „Lass uns ins Kino gehen."

Charlie: „Ok. Will noch jemand mit?"

Andrew: „Hmm, Kino."

Kate: „Vergiss es, du hast heute ne Doppelschicht."

Andrew: „Ach verdammt, stimmt ja."

Jessy: „Nächstes Mal, Andrew."

Andrew: „Ok."

Jessy ging auf Andrew zu, umarmte und drückte ihn kurz und ging dann mit Charlie raus.

Jessy: „Andrew ist ja süß. Schade das er schwul ist."

Charlie: „Wie bitte?"

Jessy: „Wusstest du das nicht? Merkt man doch sofort."

Charlie: „Wie?... Woran?... Bist du sicher?"

Jessy: „Klar. Wenn ein Typ auf diese Weise auf das Randrücken reagiert, und dazu beim Reden in die Augen schaut anstatt auf meine Möpse, dann kannst du sicher sein, dass er schwul ist. Außerdem merkt man es an seiner ganzen Art."

Charlie: „Er könnte doch auch einfach nur schüchtern sein."

Jessy: „Lass es dir von jemandem sagen, der Erfahrung damit hat."

Charlie: „Wieso Erfahrung?"

Jessy: „Ach, ich hatte in letzter Zeit Pech mit den Typen. Meine zwei letzten Freunde haben sich als Schwul rausgestellt. Aber ich bin mit beiden noch sehr gut befreundet. Aber daher kenne ich die Anzeichen inzwischen."

Charlie: „Warum hat er uns dann nichts gesagt?"

Jessy: „Nun, ich kenne ihn noch nicht gut, aber ich denke er ist sehr schüchtern. Sicher braucht er noch Zeit. Oder er weiß es selbst noch nicht."

Charlie: „Was soll ich machen, wenn er mit nem Freund ankommt?"

Jessy: „Ihn wie immer behandeln. Was ist denn das für eine Frage?"

Charlie: „Aber findest du die Vorstellung an zwei Männer nicht komisch?"

Jessy: „Mein Gott. Du erweckst Tote aber bist so verklemmt wenn es um dieses Thema hier geht? Wie prüde kann man sein?"

Charlie: „Hey, du bist nicht fair. Du hast damit schon Erfahrung, ich dagegen nicht."

Jessy: „Werd erwachsen, Charlie."

Charlie: „Das sagst du mir?"

Jessy: „Weißt du was, geh alleine ins Kino. Auf mich kannst du verzichten."

Jessy drehte sich um und ging zur Bar zurück. Gerade kam Andrew raus. Sie ging auf ihn zu.

Jessy: „Hast du ne Minute?"

Andrew: „Klar, immer doch. Was gibt's?"

Jessy: „Nun, deine Schicht fängt doch erst in zwei Stunden an. Es ist ja noch früh. Lass uns ein paar Videos ausleihen und Filme schauen, was meinst du?"

Andrew: „Hey, das hört sich spitze an."

Jessy: „Achja, keine Angst, ich werde dich nicht anmachen."

Andrew: „Hast du denn nen Freund?"

Jessy: „Nein, aber ich respektiere dich. Warum hast du es ihnen nicht gesagt?"

Andrew: „Was gesagt?"

Jessy: „Dass du schwul bist."

Andrew: „Woher weißt du das?"

Jessy: „Ich hab es an der Art gemerkt, in der du mit mir umgehst."

Andrew: „Oh."

Jessy: „Ich wusste nicht, dass es ein Geheimnis ist. Deshalb hab ich mich bei Charlie verquatscht. Aber den Anderen werde ich nichts erzählen."

Andrew: „Naja, ich wollte es ihnen gestern sagen. Kate weiß es. Und dann kam Charlie mit der Nachricht, dass du heute vorbeikommst, und meinte, sie will uns verkuppeln. Da hab ich den Mut verloren, es den Anderen zu sagen."

Jessy: „Das wird schon."

Andrew: „Es ist echt erfrischend, mal mit jemandem reden zu können, so offen meine ich. Kate akzeptiert es zwar, hat dort aber keine Erfahrungen und redet deshalb nicht viel drüber mit mir. Und ansonsten, der einzige den ich kenne, mit dem hab ich nur Mail kontakt."

Jessy: „Du warst noch nie mit einem Jungen aus?"

Andrew: „Nein. Ich kann mir nicht mal vorstellen, einen zu küssen. Das alles ist noch sehr neu für mich."

Jessy: „Du wirst das schon packen."

Dämon: „Glaube ich nicht, denn ich werde Euch packen."

Beide drehten sich zu der Stimme um. Ein Dämon stand vor ihnen.

Jessy: „Oh, das ist also ein Dämon."

Dämon: „Du bist aus der Gruppe der Jägerin, ich werde euch töten, und eure Leichen James vorlegen. Ich will an Angelas Stelle treten."

Jessy: „Wer ist James?"

Andrew: „Der Meister des Grauens. Der Herrscher des Bösen. Und der Halbbruder der Jägerin, aber das ist n anderes Thema."

Jessy: „Wow, bei euch erlebt man echt Abenteuer."

Andrew: „Du kannst zaubern oder? Das wäre jetzt ein wirklich guter Moment, wenn du mich fragst."

Jessy: „Der alten Kräfte mein – Dämon werde zu Stein."

Der Dämon wurde zu einer Steinstatue.

Jessy: „Weg hier, das wird nicht lange halten."

Andrew: „Ein Reim?"

Jessy: „Ja, ich habe mich auf Reim-Zauber spezialisiert. Sie wirken bei mir nur, wenn ich reime, und jetzt weg hier."

Andrew nahm Jessy bei der Hand und rannte mit ihr davon. Er schleifte sie durch verschiedene Gassen.

Andrew: „Wir haben ihn sicher abgehängt."

Dämon: „Da wäre ich nicht so sicher."

Andrew: „Kannst du noch mehr zaubern?"

Jessy: „Da dort steht ein Ungeheuer, Dämon fange Feuer!"

Dämon: „Hah, Feuer kann mir nichts anhaben. Und nun werde ich dich umbringen, Hexe."

Andrew: „Wenn du sie töten willst, musst du erst an mir vorbei."

Als der Dämon das hörte brach er in Gelächter aus.

Dämon: „Guter Witz, schade für sich, dass man sich nicht wirklich totlachen kann, denn sonst wäre ich jetzt wohl tot."

Andrew: „Ruf sofort Charlie an. Sag ihnen, wo wir sind. Ich halte ihn so lange auf."

Dämon: „Und wie willst du das anstellen? Du bist doch die Niete der Gruppe. Was willst du schon machen?"

Andrew nahm ein Stück Kreide aus seiner Tasche.

Dämon: „Tut mir Leid, ich leide nicht an einer Kreideallergie."

Andrew malte mit der Kreide einen Schutzraum um sich und Jessy.

Andrew: „Das wird ihn nicht lange aufhalten."

Dämon: „Da hast du Recht, das wird mich wirklich nicht lange aufhalten."

Der Dämon schlug auf die Unsichtbare Schutzwand ein, die sich um Jessy und Andrew aufgebaut hatte.

Jessy: „Nun, ich hätte nicht erwartet, so früh zu sterben."

Andrew: „Ich schwöre dir, wenn wir hier lebend rauskommen, werd ich's den anderen sagen."

Bei Charlie klingelte das Handy. Sie schaute nach, wer gerade anrief. Es war ihre Schwester. Obwohl sie einen Streit gehabt hatten, rief sie sie an. Das war untypisch für Jessy. Sie gab normal nie nach. Eigentlich musste man immer zu ihr kommen. Charlie war gespannt, was sie ihr zu sagen hatte. Mit einem Lächeln nahm sie das Gespräch an.

Charlie: „Na Schwesterherz, willst du dich entschuldigen?"

Jessy: „Hör zu, Andrew und ich sind in der Hillroad. Ein Dämon ist hinter uns her. Andrew hat einen Schutzwall errichtet. Aber Andrew wird langsam schwächer. Hilf uns bitte."

Charlie legte auf und rannte los. In ihrem Auto angekommen, rief sie Kate und Pike an und sagte ihnen, wo sie hin kommen sollten.

Sie kamen alle recht gleichzeitig an. Kate war als Erste da. Sie sah, wie Andrew und Jessy in einem Kreis aus Kreide saßen und wie ein Dämon auf eine unsichtbare Mauer einschlug. Außerdem sah sie, wie erschöpft Andrew wirkte. Man konnte sehen, dass er gleich einschlafen würde.

Jessy: „Andrew gib nicht auf, schlaf nicht ein. Wenn du einschläft, ist der Schutzwall weg und der Dämon bringt uns um."

Andrew: „Tut mir Leid, ich kann nicht mehr. Ich habe keinen Funken Energie mehr."

Andrew schloss die Augen. Im gleichen Moment verschwand der Wall.

Dämon: „Und so endeten die Hexe und der Zauberer."

Kate: „Falsch, denn so endete der dumme hässliche, fette Dämon."

Dämon: „Die Jägerin."

Charlie: „Und die Hexe."

Pike: „Nicht zu vergessen, der Dämonenjäger."

Angela: „Und die Ex-Dämonin."

Dämon: „Angela."

Kate rannte zu dem Dämon und verpasste ihm einige Schläge ins Gesicht und in den Magen.

Kate: „Igitt, du hast ja drei Augen."

Angela: „Pass auf, aus dem dritten Auge kann er einen Feuerstrahl abschießen."

Kate: „Danke für die Warnung."

Kate nahm einen Pflock aus ihrer Tasche.

Dämon: „Hah, ich bin doch kein Vampir."

Kate: „Aber dein drittes Auge ist sicher empfindlich."

Sie stieß ihm den Pflock ins dritte Auge.

Angela: „NEIN!"

Aber die Warnung von Angela kam zu spät. Nachdem Kate das Auge ausgestochen hatte, fing der Dämon an zu wachsen. Außerdem kamen zwei weitere Arme Hervor.

Angela: „Das macht ihn stärker."

Kate: „Warum hat er sich das Auge nicht selber ausgestochen?"

Angela: „Weil es für den Effekt ein Gegner machen muss."

Dämon: „Danke. Nun bin ich 10 mal so stark, 5 mal schneller und.."

Kate: „Und du redest trotzdem zu viel."

Kate nahm ein Messer und schlitzt damit die Kehle des Dämons durch. Dieser sackte vor ihr zu Boden und starb.

Angela: „Wow."

Kate: „Nun, er kannte seine neuen Kräfte selber noch nicht so genau, solche zusätzlichen Kräfte muss man trainieren, sonst bringen sie einem Nichts. Und ich wollte nicht, dass er die Gelegenheit dazu bekommt, seine neuen Kräfte mal zu testen."

Charlie: „So Jessy, du fährst sofort nach Hause, hier ist es viel zu gefährlich für dich."

Jessy: „Och schade."

Charlie: „Wie soll ich es Mom erklären, wenn du tot bist? Also keine Wiederrede, du fährst heim."

Jessy: „Ok, aber versprich mir, offen für Andrew zu sein und für seine Sorgen, falls er mal zu dir kommt. Er braucht jetzt wirklich dringend gute Freunde."

Charlie: „Na schön, ich werde mir Mühe geben."

Pike: „Wieso, was ist denn mit Andrew?"

Angela: „Haben wir was verpasst?"

Jessy: „Das wird er euch zu gegebener Zeit schon selbst erzählen."

Charlie rief über Handy beim Flughafen an. Sie buchte eine Ticket für Jessy.

Charlie: „Ok, der nächste Flieger geht in einer Stunde, also lasst uns losfahren."

Jessy: „Du hast es ja richtig eilig mich los zu werden."

Charlie: „Du hättest gerade sterben könne. Ich wusste nicht, dass Andrew diesen Beschützungsspruch kann, aber stell dir vor, er hätte ihn nicht gekannt. Dann wäret ihr beide schon tot. Ich will nicht, dass du dich weiter solchen Gefahren aussetzt."

Andrew: „Ich kannte diesen Spruch aber und ihr ist nichts passiert."

Jessy: „Andrew, du bist ja wach."

Jessy umarmte Andrew dieses mal richtig lang.

Angela: „Hey, jetzt hat Andrew doch noch eine Frau gefunden, ich sagte doch, dass es nützlich ist, der Angebeteten das Leben zu retten. Funktioniert also doch."

Alle lachten. Dann fuhren sie zum Flughafen und verabschiedeten sich von Jessy. Vor allem Andrew fiel der Abschied schwer. Jessy war die Einzige, die ihn nicht als einen ehemaligen Mörder sah, sondern als einen netten Jungen, mit dem es Spaß macht, zusammen zu sein. Er hatte ihr alles vom ersten Bösen, Sunnydale und seinen Freunden erzählt, trotzdem mochte sie ihn sehr gerne. Die Verabschiedung der Beiden dauerte einiges länger als die der Anderen.

Jessy: „Hör mal Andrew, solltest du je Probleme haben, ruf mich an. Ich komme sofort zu dir, wo auch immer du bist und egal wie viel es mich kostet."

Andrew: „Danke, das selbe gilt für mich. Wäre ich hetero, dann wärst du für mich die perfekte Freundin."

Jessy: „Du würdest mich tatsächlich Sandy vorziehen?"

Jessy strahlte. Die beiden umarmten sich eine Ewigkeit.

Andrew: „Hey, lass mich dein Will sein, und du bist meine Grace."

Jessy: „Abgemacht Will."

Andrew: „Wir sehen und sicher wieder, Grace."

Jessy: „Wer ist unser Jack?"

Andrew: „Gute Frage, eine Karen brauchen wir auch noch. Und wenn du deinen Leo findest, ruf mich an."

Beide kicherten. Dann umarmte Jessy noch einmal Charlie, bevor sie in das Flugzeug stieg.

Zurück in der Bar setzte Andrew an der Stelle an, wo er gestern unterbrochen wurde.

Andrew: „Nun, ich muss euch etwas sagen. Ich hatte darüber schon gestern mit euch sprechen wollen, doch dann hat mich der Mut verlassen."

Giles: „Ach ja, die Tickets hab ich bekommen. Oz hat sie mir per Eil-Kurier geschickt."

Andrew: „Nun, darum geht es nicht. Es geht um etwas, das mich betrifft."

Charlie: „Sag es ihnen."

Angela: „Oh, sicher willst du uns sagen, dass du dich in Jessy verliebt hast. Willst du etwa zu ihr ziehen?"

Kate: „Lasst ihn doch endlich mal aussprechen."

Angela: „Tut mir Leid, also spucks aus, was wolltest du uns sagen?"

Andrew: „Als ich Sandy erschaffen hab und sie mit mir schlafen wollte, ist mir etwas aufgefallen."

Pike: „Ja, Sex ist die schönste Nebensache der Welt, schön, dass du das Gefühl auch endlich kennst, willkommen in der Reihe der Männer."

Andrew schluckte. Es wurde immer schwieriger, zu sagen, was er sagen wollte, da er ständig unterbrochen wurde.

Andrew: „Ich hatte keinen Sex mit Sandy."

Pike: „Oh, so nobel?"

Andrew: „Nein, das ist nicht der Grund. Ich formuliere es mal anders. Ich hatte nie sex mit einem Mädchen, habe momentan keinen Sex mit einem Mädchen und werde auch in der Zukunft nie mit einer Frau schlafen."

Giles: „Du willst Mönch werden und im Zölibat leben?"

Andrew: „Nein, was ich hier die ganze Zeit versuche zu sagen ist."

Angela: „Ja, was denn nun?"

Andrew: „Ich bin schwul."

Ende Folge 18