Titel: Cleveland – die Kate Akten
Staffel 1 Folge 19: Wenn der Mond heult
Autor: Endymion
Idee: Endymion
Datum: 02.11.04
Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir
Was bisher geschah:
Buffy Staffel 2 Folge 4
Oz schaut auf Willow.
Oz: „Ich würde gerne mal wissen, wer sie ist."
Buffy Staffel 2 Folge 6
Oz sieht wieder Willow, die ein heißes Kostüm zu Halloween an hat.
Oz: „Wow, die sieht ja heiß aus. Die würde ich gerne mal kennen lernen."
Buffy Staffel 2 Folge 9
Willow und Oz werden beide zu einem Privatgespräch mit dem Boss einer Computerfirma eingeladen, als alle anderen Eignungstest machen.
Oz: „Hi, ich bin Oz."
Willow: „Ich heiße Willow."
Willow: „Und, wirst du den Job annehmen?"
Oz: „Nein, meine Interessen liegen mehr bei der Musik. Ich bin der Gitarrist der Gruppe Dingoes ate my Baby."
Buffy Staffel 2 Folge 13
Die Gang plant eine Geburtstagsparty für Buffy anlässlich ihres 17. Geburtstags. Willow bringt Oz mit zu der Feier. Buffy kommt zusammen mit einem Vampir an, gegen den sie gerade kämpft. Sie pfählt ihn. Die Gruppe klärt Oz darüber auf, dass es Vampire und andere Dämonen wirklich gibt.
Oz: „Nun, das erklärt zumindest eine Menge."
Buffy Staffel 2 Folge 15
Willow: „Wir müssen reden."
Oz: „Mir passt es gerade nicht so gut, können wir das nicht verschieben?"
Willow: „Nein, wir sollten jetzt reden."
Oz: „Du verstehst das nicht, ich mache gerade ziemliche Veränderungen durch."
Willow: „Welcher Teenager tut das nicht?"
Willow sieht die Fesseln, mit denen sich Oz anketten wollte, als sie ihn durch ihr Kommen davon abgehalten hat. Dann schaut sie zu Oz, der sich in diesem Moment in einen Werwolf verwandelt.
Später in der Folge:
Oz: „Nun, sicher wirst du jetzt nichts mehr mit mir zu tun haben wollen."
Willow: „Es gibt auch bei mir ein paar Tage im Monat, wo ich nicht ansprechbar bin."
Buffy Staffel 4 Folge 6
Oz lernt Veruca kennen, einen weiblichen Werwolf. Während der Vollmondnacht paaren sie sich. Am nächsten Tag reden die zwei.
Oz: „Das war ich nicht, das war nur der Wolf."
Veruca: „Wach auf Oz, du bist der Wolf, er mag zwar nur an drei Abenden im Monat erscheinen, aber er ist immer in dir."
Später in der Folge:
Veruca versucht Willow zu töten, während sie ein Werwolf ist. Oz tötet daraufhin Veruca um Willow zu retten. Als der Morgen graut ist er entsetzt. Er hat allerdings gelernt, dass Veruca Recht hat. Der Werwolf ist ein Teil von ihm und er ist immer da. Er verlässt Sunnydale und lässt eine traurige Willow zurück.
Buffy Staffel 4 Folge 19
Oz kehrt nach Sunnydale zurück. Er hat in Tibet gelernt, wie er den Wolf selbst in Vollmondnächten unter Kontrolle halten kann. Als er merkt, dass Willow mittlerweile Tara liebt, verliert er die Kontrolle und verwandelt sich am Tag in den Werwolf. Er geht auf Tara los. Die Initiative fängt ihn ein. Sie experimentieren an ihm herum und erkennen, dass Schmerzen den Wolf ebenfalls hervorrufen und nicht nur der Vollmond. Mit Hilfe von Riley und seinen Freunden kann Oz entkommen. Er und Willow sitzen in seinem Wagen.
Oz: „Ich liebe dich, aber du bist momentan der Auslöser für mich zum Wolf zu werden."
Willow: „Ich liebe dich auch Oz. Ich werde dich immer lieben. Ich weiss, wenn ich irgendwann mal eine einsame Straße entlang wandere und mich umblicke wirst du da sein."
Oz verlässt Sunnydale.
Cleveland Staffel 1 Episode 18
Giles: „Nun, Andrew, wolltest du uns nicht auch etwas sagen?"
Andrew: „Ähm, ach ja. Nächste Woche kommt eine tolle Band nach Cleveland. Ich wollte fragen, ob ihr mit ins Konzert wollt."
Pike: „Welche Band?"
Andrew: „Dingoes Ate My Baby."
Angela: „Ist der Gitarrist nicht schnuckelig? Daniel Osbourne."
Giles: „Daniel Osbourne? Natürlich, das ist die Gruppe von Oz."
Andrew: „Hat sich Daniel oft Bücher ausgeliehen oder weshalb kennen sie ihn so gut?"
Giles: „Oz war ein Freund von Willow. Er gehörte also mit zu Buffys Gruppe."
Andrew: „Dann kennt er sie genau wie wir als Wächter?"
Giles: „Ja."
Kate: „Giles, fragen sie Daniel doch mal, ob er nicht Backstagepässe für uns hat."
Später:
Giles: „Ach ja, die Tickets hab ich bekommen. Oz hat sie mir per Eil-Kurier geschickt."
Am Ende der Folge gesteht Andrew der Gruppe, dass er schwul ist.
Elisabeth Rohm als Kate Lockley
Shannen Doherty als Charlie Silverstone
Tom Lenk als Andrew Wells
Luke Perry als Pike
Anthony Stewart Head als Rupert Giles
Rose McGowan als Angela
Gaststars:
Seth Green als Daniel „Oz" Osbourne
Jason Hall als Devon
Brad Kane als Tucker Wells
Alyson Hannigan als Willow Rosenberg
An diesem Tag war die Bar geschlossen. Kate hatte das entschieden, da alle zum Konzert der Dingoes gehen würden. Um sich darauf einzustimmen, nahm sie die neueste CD der Gruppe aus dem Schrank und legte sie ein. Das dritte Lied auf der CD war ihr absoluter Favorit, weshalb sie das Lied gleich auf Repeat programmierte. Sie fand es klasse, dass Giles einen solchen Star kannte. Er hatte ihnen sogar Backstage Pässe besorgt. Sie wanderte zum Bad und nahm erst mal eine lange Dusche. Sie dachte darüber nach, dass sie seid ihr James erklärt hatte, dass er ihr Bruder war, sie nichts mehr von ihm gehört hatte. Sie hoffte inständig, dass weder er, noch ein anderer Dämon das Konzert stören würde. Sie war ein großer Fan der Dingoes. Sie hatte allerdings nicht gewusst, dass Devon und Daniel anfangs in Sunnydale in einem kleinen Club namens Bronze kostenlos für andere Schüler aufgetreten waren. Mittlerweile waren sie richtig berühmt. Devon hatte das College beendet, und sich danach mit Daniel wieder vereinigt zu dieser Band. Seid dem waren sie richtig erfolgreich geworden. Sie hatten mehrere Top10-Hits gehabt seid dem. Und ihr Wächter kannte den süßen Gitarristen der Gruppe. Das Leben konnte doch wirklich nicht schöner werden. Würde James ihr diesen Abend verderben, dann würde sie nicht mehr für seine Sicherheit garantieren können. Plötzlich klingelte es an der Tür. Sie schlüpfte schnell in ihren Bademantel, dann ging sie zur Tür und öffnete. Vor ihr stand Giles, er begrüßte sie weder, noch wartete er eine Aufforderung zum Eintreten ab. Er betrat sofort die Wohnung und hielt ihr eine Zeitung vor die Nase. Kate griff nach der Zeitung und las. Der Artikel den er wohl meinte hatte die Überschrift: Gestern Nacht 3 Leute von großem Hund zerfetzt
Kate: „Giles, bitte nicht heute. Ich hab mich so auf das Konzert gefreut."
Giles: „Kate, was hab ich Euch über Oz erzählt?"
Kate: „Nun, er ist der Freund von Willow gewesen. Er war deshalb in der Gruppe und kennt sie als Wächter und weiß alles über Jägerinnen und so."
Giles: „Ach Gott, dann hab ich dir das Wichtigste ja gar nicht gesagt."
Kate: „Was denn?"
Giles: „Oz ist ein Werwolf. In der Nacht vor Vollmond, in der Vollmond nacht selbst und in der Nacht nach Vollmond verwandelt er sich in einen Werwolf. Gestern war die Nacht vor Vollmond."
Kate: „Aber wieso sollte er dann sein Konzert auf eine Vollmondnacht legen?"
Giles: „Nun, er hat erzählt, dass er geheilt sei."
Kate: „Und sie glauben ihm das nicht?"
Giles: „Nun, der Artikel sagt doch klar was anderes."
Kate: „Nun, dann ist es am besten, wenn wir zu dem Konzert gehen, und ihn dort dann fragen. Und sollte er sich wirklich verwandeln kann ich dort ja auch am ehesten einschreiten."
Giles: „Jetzt hör bitte auf, immer nur an das Konzert zu denken."
Kate: „Aber Giles."
Giles: „Kein aber, das hier ist wichtig. Und wenn er es wirklich nicht ist, ist es noch viel wichtiger für dich, heute Nacht auf Streife zu gehen."
Kate: „Na schön, sie haben es geschafft, ich habe meine Gute Laune verloren, und die Hoffnung aufs Konzert zu gehen, zum Backstage Bereich."
Kate ging zum Telefon und wählte die Nummer von Andrew."
Andrew: „Hallo? Andrew Wells hier in der McDonald Residenz."
Kate: „Andrew, ich brauche deine Hilfe."
Andrew: „Probleme das richtige Kleid zu finden?"
Kate: „Nein, etwas Ernstes. Du musst die Tourdaten von den Dingoes ate my Baby rausfinden. Und dann die Zeitungsartikel der jeweiligen Orte vergleichen, ob in der Zeit wo sie dort waren, Leute von Hunden umgebracht oder angegriffen wurden."
Andrew: „Von Hunden?"
Kate: „Oder von Werwölfen, aber die Leute werden in der Zeitung wohl eher schreiben, großer Hund, anstatt Werwolf."
Andrew: „Ok, ich checke das mal. Ich versuche schnellstmöglich was zu finden. Am Besten rufe ich Willow an, die ist die Expertin, wenn es darum geht so was schnell zu finden."
Andrew legte auf, bevor Kate ihm sagen konnte, dass Willow da raus gehalten werden sollte, weil sie annahm, dass Oz die Morde verübt hatte, in seiner Werwolfsgestalt.
Kate: „Andrew hat zu schnell aufgelegt, er will Willow mit hinein ziehen."
Giles: „Nun, das ist Ok. Sie kennt die Oz-Problematik. Außerdem wissen wir ja noch nicht, ob Andrew überhaupt etwas finden wird."
Nach zwei Stunden klingelte bei Kate das Telefon. Sie bekam gerade Nachhilfe in Werwolfskunde von Giles. Kate ging zum Telefon und nahm ab.
Andrew: „Du hättest mir ruhig sagen können, dass Oz der Werwolf ist, den ihr hinter den Anschlägen vermutet. Nun, das Traurige ist, dass wir wirklich in jeder Stadt wo er aufgetreten ist, solche Angriffe gefunden haben. Wo auch immer die Dingoes sind, gabs diese Anschläge. Willow hat mir aber gesagt, dass sie nicht herkommen will. Sie würde das nicht schon wieder verkraften können. Noch dazu steht es gerade sehr schlecht um ihre Beziehung mit Kennedy. Wenn sie jetzt wegen einem Ex-Freund nach Cleveland kommen würde, wäre die Beziehung wohl beendet."
Kate: „Danke für deine Arbeit. Viel Spaß beim Konzert. Ich muss dann wohl heute Nacht auf Streife gehen."
Andrew: „Wieso gehst du nicht zum Konzert? Was wenn er sich dort verwandelt?"
Kate: „Nun, ich hoffe, dass etwas oder jemand anderes dafür verantwortlich ist, und will schauen, ob ich ihn oder es fangen kann. Außerdem seid ihr alle dort. Du und Charlie, ihr zwei würdet ihn sicher aufhalten können."
Andrew: „Ok, ich sag Charlie bescheid. Was ist mit Giles?"
Kate: „Der geht mit euch zum Konzert, damit ihr rein kommt. Euch kennt Oz ja nicht."
Andrew: „Ok, grüß ihn von mir. Und dir wünsche ich viel Erfolg. Bye."
Kate: „Bye bye Andrew."
Kate legte auf, dann wandte sie sich an Giles.
Kate: „Wo auch immer die Dingoes waren, wurden Leute von einem großen Hund umgebracht oder angegriffen."
Giles: „Das sieht nicht gut aus."
Kate: „Unklar sind leider oft die Uhrzeiten, so dass wir nicht wissen, ob während der Konzerte oder danach."
Giles: „Nun, ich werde Oz nachher mal darauf ansprechen."
Kate: „Ich nehme allerdings an, dass irgendjemand es macht, der der Gruppe nachreist und sie in Misskredit bringen will."
Giles: „Nun, zu hoffen wäre es."
Kate: „Sie sollten langsam los. Sie müssen ja mit, damit der Rest der Gruppe rein darf. Wenn wir das Alles hinter uns haben, will ich übrigens Oz auch kennen lernen."
Giles: „Sollte sich machen lassen."
Giles verschwand und auch Kate machte sich fertig.
An der Konzerthalle:
Angela, Pike, Andrew und Charlie warteten auf Giles. Andrew hatte ihnen schon erklärt, warum Kate nicht kommen würde und was es mit Oz auf sich hatte. Sie standen schon vor dem Eingang für die VIPs. Plötzlich öffnete sich die Tür und Oz trat heraus, zusammen mit Devon.
Devon: „Oh, hi Leute, wer seid ihr denn?"
Andrew: „Hi, wir sind die Bekannten von Giles."
Oz: „Du kommst mir etwas bekannt vor, wer bist du?"
Andrew: „Ich bin Andrew."
Oz: „Der Name sagt mir leider nichts."
Andrew seufzte und ergab sich seinem Schicksal.
Andrew: „Ich bin Tuckers Bruder."
Oz: „Ach, du bist das. Freut mich dich mal kennen zu lernen."
Devon: „Was hattest du denn mit diesem Sonderling Tucker zu tun, Oz?"
Oz: „Ach, Buffy, Willow, Xander und ich hatten mal Stress mit Tucker."
Devon: „So, ich geh mir noch schnell was zu trinken besorgen."
Damit war Devon verschwunden.
Oz: „Ok, wer von euch ist Kate?"
Charlie: „Ich bin Charlie, die Hexe, das dort ist Angela, die Exdämonin. Und das dort ist Pike."
Oz: „Spike? Ich kannte mal nen Vampir der so hieß, übler Geselle, soll aber Mittlerweile tot sein."
Pike: „Nein, nein. P I K E, nicht Spike."
Oz: „Oh, sorry."
Andrew: „Man ist das cool, dich mal kennen zu lernen."
Oz: „Nun, wo sind denn nun Kate und Mr. Giles?"
Charlie: „Du nennst ihn Mr. Giles?"
Oz: „Das Mr. Weg zu lassen, scheint sich erst eingebürgert zu haben, als ich Sunnydale schon verlassen hatte."
Nun kam Giles an.
Giles: „Hi Oz."
Oz: „Hallo Mr. Giles."
Giles: „Ach, nenn mich einfach nur Giles. Das Mr. ist in letzter Zeit abhanden gekommen."
Oz: „Ok, dann Hallo Rupert."
Giles: „Lieber Giles."
Oz: „Ok, dann also hallo Giles."
Charlie: „Na, geht doch."
Giles: „Wie läuft es so bei dir, Oz? Hast du deine, sagen wir mal, mondliebende Seite unter Kontrolle?"
Oz: „Oh ja, mittlerweile hab ich es komplett unter Kontrolle. Ich kann mich jetzt sogar als Wolf steuern und verliere nicht die Kontrolle über meinen Körper. Und ich kann an jeder nur denkbaren Stelle die Verwandlung unterbrechen. In einigen bin ich schon sehr stark aber noch relativ menschlich. Als Wolf kann ich nicht sprechen, hab ich festgestellt. Hmm, ihr wisst doch, dass ich zum Wolf werden kann, oder Leute?"
Charlie: „Keine Sorge, wir wissen bescheid und wir werden es schon nicht weiter erzählen."
Angela: „Nun, ich fand Werwölfe immer knuddlig."
Giles: „Oz, es gibt etwas Ernstes zu besprechen."
Oz: „Schießen sie los."
Giles: „Wo auch immer ihr gerade auftretet, werden in der Nacht nach dem Auftritt Leute von einem großen Hund ermordet oder angegriffen."
Oz: „Ich schwöre es ihnen, Giles. Ich bin es nicht. Ich hab es nun komplett unter Kontrolle."
Giles: „Ja, nur es passiert immer dort, wo eure Band ist. Weiß jemand außer den Leuten aus Sunnydale von der Werwolfsgeschichte?"
Oz: „Nein. Nur meine Tante, da mein Cousin ja auch ein Werwolf ist. Der hat mich ja damals angesteckt. Aber ich denke nicht, dass die mir etwas antun würden, zumal ich ihm auch gezeigt hab, wie man den Wolf in sich kontrolliert."
Giles: „Gut. Kate wird versuchen, den Schuldigen zu finden. Vielleicht ist es ja ein anderer Werwolf. Ein Fan, der zu jedem eurer Konzerte fährt oder so."
Oz: „Da kommt Devon. So, ich muss also auf die Bühne, viel Spass bei der Show, Leute."
Oz verschwand wieder in den VIP Bereich. Bevor die Anderen ihm folgten, begann Andrew noch ein kurzes Gespräch.
Andrew: „Sagten sie nicht, er wäre so ein stiller, grüblerischer Typ, Giles? Er hat doch richtig viel gesprochen."
Giles: „Nun, das ist neu bei ihm, so gesprächig kannte ich ihn auch noch nicht. Aber lasst uns jetzt rein gehen."
Die Gruppe genoss das Konzert. Die erste Hälfte durch passierte nichts Außergewöhnliches. Dann gab es erst mal eine Pause, wo sich Oz wieder zu ihnen gesellte.
Oz: „Giles, haben sie etwas von Willow gehört? Ist sie noch mit Tara zusammen?"
Andrew: „Das weißt du noch gar nicht?"
Oz: „Was?"
Andrew: „Tara ist tot. Sie wurde erschossen."
Oz: „Was? Erschossen? Von wem denn bloß?"
Andrew: „Von Warren, dem Anführer, meiner Gruppe."
Oz: „Deiner Gruppe?"
Andrew: „Nun, Warren, Jonathan und ich, wir haben uns zu einer Gruppe zusammengeschlossen. Warren ging zu weit. Erst tötete er seine Freundin und hinterher, als er Buffy töten wollte, mit einer Knarre, hat er sie verfehlt, und Tara erschossen."
Oz: „Oh mein Gott. Was tut denn Willow jetzt? Und wie konntest du dann ein Freund von Buffy werden?"
Andrew: „Nun, Willow wurde böse. Sie ist mittlerweile eine richtig starke Hexe, nunja, sogar eine Göttin. Und sie hat dann Warren gehäutet. Dann war sie hinter mir und Jonathan her. Buffy und der Rest der Gruppe haben Jonathan und mich beschützt. Als Willow rehabilitiert war, kamen Jonathan und ich zurück nach Sunnydale. Dann habe ich, da mich das erste Böse ausgetrickst hat, Jonathan getötet. Irgendwie kam ich dann zu der Gruppe, erst als deren Gefangener, später als ein Freund. Und um meine Schuld wieder gut zu machen, bin ich hier nach Cleveland gekommen, zumal sich Anya geopfert hat, damit ich leben kann, als wir den Höllenschlund zerstört haben."
Oz: „Und Willow geht es wieder gut?"
Andrew: „Also die alte Sache hat sie mittlerweile überwunden, aber sie hat wohl starke Probleme in ihrer neuen Beziehung."
Oz: „Mann oder Frau?"
Giles: „Wieder eine Frau."
Oz: „Nun, dann scheint sich Willow ja entgültig entschieden zu haben."
Andrew: „Damit würde ich nicht rechnen, an deiner Stelle. Sie liebt dich immer noch, das konnte ich heute am Telefon in ihrer Stimme hören."
Oz: „Du hast heute mit ihr geredet?"
Andrew: „Ja, ich habe über diese Todesfälle in Verbindung mit eurer Band im Internet gesucht. Und da sich Willow dort am besten auskennt, hab ich sie angerufen und um Hilfe gebeten. Und als dein Name gefallen ist, ich schwöre dir, da hab ich Sehnsucht und Liebe in der Stimme erkannt."
Oz: „Ich hoffe es geht ihr gut."
Devon: „Oz komm, es geht weiter."
Auf dem Parkplatz des Konzertes:
Kate hatte die ganze Stadt durchsucht aber nichts Besonderes entdeckt. Sie hatte gesehen, dass das Konzert noch ne Weile laufen würde, deshalb hatte sie beschlossen, doch noch hin zu gehen. Sie war also zur Konzerthalle gelaufen und jetzt gerade auf dem Parkplatz angekommen. Sie war gerade auf dem Weg zum VIP-Eingang, als sie hinter sich ein Geräusch hörte. Sie drehte sich um und sah einen Jungen, den sie auf 1-2 Jahre älter als Andrew schätzte.
Mann: „Nun, heute ist ihr Pechtag, Miss. Sie werden jetzt sterben."
Kate: „Das wird sich noch herausstellen, wessen Pechtag das ist."
Mann: „Sehen sie dieses kleine Höllenhündchen hier neben mir?"
Kate: „Klein? Dieser Höllenhund ist riesig."
Mann: „Irgendwie sind sie nicht sehr überrascht, einen Dämon zu sehen."
Kate: „Nun, das ist bei mir ne Berufskrankheit."
Mann: „Egal, sie werden jetzt sterben. Brutus, fass!"
Der Höllenhund sprang auf Kate zu. Sie brauchte ihre gesamte Kraft, um ihn daran zu hindern, sie ins Gesicht zu beißen. Nun öffnete der Mann die Tür seines Kombis und es entsprangen weitere Höllenhunde.
Mann: „Dieses Mal werde ich erstmals direkt im Konzert angreifen. Vorher hat irgendwie keiner die Verbindung erkannt."
Er ließ die Höllenhunde los und sie stürmten in die Konzerthalle.
In der Konzerthalle:
Gerade hatten Oz und Devon ihren vorletzten Song beendet. Nun trat Devon an das Mikrofon.
Devon: „Nun haben wir noch eine kleine Überraschung für sie. Unser letzter Song ist neu. Es ist ein Cover des Songs "It's the end of the world as we know it" von R.E.M. Ich hoffe es gefällt euch. Also viel Spaß mit…"
Weiter kam Devon nicht, denn plötzlich kamen durch alle Türen Höllenhunde gerannt. Der erste sprang auf ihn zu und biss ihn in die Kehle. Dann kamen weitere und griffen die Fans an, die vor der Bühne standen. Schon fand dort drin das reinste Chaos an, als alle versuchten, die Ausgänge zu erreichen. Nun sprang auch auf Oz ein Höllenhund zu. Er riss Oz mit sich hinter einen Vorhang. Dort verwandelte sich Oz in einen Werwolf, um den Kampf etwas gleichberechtigter zu gestalten. Es gelang ihm, den Höllenhund zu töten. Daraufhin verwandelte er sich zurück, kam hinter dem Vorhang her und sah vor sich Devon, der tot dort lag. Oz stürzte zu ihm. In der Zwischenzeit hatte Andrew den Saal verlassen. Er hatte eine Vorstellung davon, wer dafür verantwortlich war. Draußen traf er auf Kate, die noch immer mit dem Höllenhund kämpfte und auf den Mann, der sie freigelassen hatte. Dieser war gerade dabei, in seinen Wagen zu steigen.
Andrew: „Warte Tucker, bleib hier."
Tucker: „Andrew, du hier?"
Inzwischen hatte Kate den Höllenhund erledigt.
Kate: „Das ist dein Bruder, Tucker?"
Andrew: „Ja."
Kate: „Passt du auf ihn auf? Dann geh ich rein und schaue, ob ich helfen kann."
Andrew: „Sicher."
Kate verschwand nach drinnen um dort zu helfen, das Chaos zu beseitigen.
Tucker: „Du bist ja ziemlich rumgekommen, Andrew. Dachte du wärst in Sunnydale gestorben."
Andrew: „Und ich dachte, du wärst noch immer im Gefängnis."
Tucker: „Brüderchen, steng dein Gehirn an, nur ein mal. Das Gefängnis war irgendwann lehr, denn alle Sunnydaler haben Sunnydale verlassen, nur du und deine Clique nicht. Und in der Zeit konnte ich fliehen, ohne Probleme."
Andrew: „Und wieso die Wut auf Oz?"
Tucker: „Nicht Oz, Devon."
Andrew: „Was hat Devon dir denn getan?"
Tucker: „Weißt du noch, damals bei meinem Abschlussball?"
Andrew: „Das Mädchen, das du eingeladen hast, hatte einen anderen, deshalb wolltest du dort alle umbringen, aber Buffy hat dich aufgehalten."
Tucker: „Nun, das Mädchen ging mit einem gewissen Devon zum Abschlussball. Als ich gelesen hab, dass die Dingoes plötzlich so groß rauskamen, musste ich etwas unternehmen."
Andrew: „Und du hast wieder zu deinen Höllenhunden gegriffen? Du hast dich echt nicht weitergebildet, oder? Erbärmlich ist das."
Tucker: „Und du? Warst erst Buffy's Gegner, jetzt bist du das Schoßhündchen der Jägerin, bzw. beider Jägerinnen. Das nenne ich erbärmlich."
Andrew: „Einen Vorfall über so viele Jahre nicht zu verkraften, dass nenne ich erbärmlich, Junge."
Tucker wandte sich zu seinem Auto, da kam Andrew auf ihn zu und hielt ihn fest.
Tucker: „Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass du mich aufhalten kannst, oder?"
Andrew: „Teste mich!"
Tucker schlug mit seiner Faust auf Andrews Kinn, prallte aber an einer unsichtbaren Wand ab.
Tucker: „Du schützt dich durch einen kleinen Zauber, ok, das hilft dir aber nur in der Verteidigung, nicht dabei, mich hier fest zu halten."
Tucker riss sich von Andrew los, rannte einen Meter in die entgegengesetzte Richtung und prallte wieder gegen die unsichtbare Mauer.
Tucker: „Andrew, was hast du gemacht?"
Andrew: „Ich hab im Gegensatz zu dir ein paar Tricks dazu gelernt."
Tucker: „Ok, du hast meinen Respekt, im Gegensatz zu mir bist du stärker geworden. Aber ahst du dir mal überlegt, was mit mir passiert, wenn sie mich mitnehmen?"
Andrew: „Du kommst wieder in den Knast."
Tucker: „Falsch, dieses Mal haben meine Höllenhunde viele Leute umgebracht, was macht man hier in den USA mit Massenmördern, noch dazu welchen, die geflohen sind, was meinst du wohl, Andrew?"
Andrew: „Keine Ahnung."
Tucker. „Todesstrafe, sagt dir das was? Willst du Schuld sein, dass dein Bruder gestorben ist?"
Andrew: „Du trägst die Verantwortung und die Schuld dafür."
Tucker: „Nun, du musst ja damit leben, ich ja dann nicht mehr."
Andrew geriet ins Wanken.
Andrew: „Versprichst du mir, von nun an keine Höllenhunde mehr aufzuziehen? Oder andere Dämonen? Gehst du bitte zum Psychiater und arbeitest daran, deine Besessenheit los zu werden?"
Tucker: „Ja, das mache ich, wenn du mich laufen lässt."
Andrew zeriss einen Zettel.
Andrew: „Der Bann ist genommen. Und trete mir nie wieder unter die Augen, ich will nie wieder etwas von dir hören. Machst du so etwas noch mal, kannst du sicher sein, dass ich dich persönlich töte, verstanden?"
Tucker verschwand. Schon machte sich Andrew Vorwürfe. Da tauchte plötzlich Giles hinter ihm auf.
Andrew: Giles, haben sie es etwa mitbekommen?"
Giles: „Was ich gesehen habe war, dass du unglaublich tapfer gegen deinen Bruder gekämpft hast, war ja echt Pech, dass dich diese überraschende Rechte so hart erwischt hast, dass du bewusstlos zusammen gesackt bist. Und noch dümmer ist es, dass ich nicht mehr schnell genug bei dir war, um Tucker aufzuhalten, nicht wahr?"
Andrew: „Aber Giles…"
Giles: „Nun, was mich betrifft, war es so."
Andrew: „Danke!"
Giles: „Und fühl dich nicht schuldig. Jeder hätte so gehandelt, da bin ich mir sicher. Du hast das Richtige getan."
Giles nahm Andrew in die Arme und ließ es zu, dass sich Andrew bei ihm ausweinte.
Andrew: „Giles, warum? Warum tut er so etwas Schreckliches?"
Giles: „Wer weiß. Vielleicht haben sich deine Worte ja bei ihm eingebrannt, außerdem ist Devon nun tot. Vielleicht hilft es ihm, seine Wut endlich zu vergessen. Und vielleicht wird er wirklich auf deinen Rat hören und daran arbeiten."
Andrew: „Wie geht es den Anderen?"
Giles: „Nun, sie sind dabei, die letzten Höllenhunde zu töten. Mach dir darum keine Sorgen."
Dann vergrub sich Andrew wieder in Giles Schulter und weinte hemmungslos. Plötzlich kam der Rest der Gruppe zusammen mit Oz raus.
Kate: „Aber Andrew, wein doch nicht. Es hätte jedem passieren können, so überrumpelt zu werden. Du hast dich tapfer geschlagen."
Andrew: „Giles hat für mich gelogen, und es wirklich gut gemeint. Aber es war anders. Als mir Tucker von den Konsequenzen erzählt hat, die das für ihn haben wird, habe ich ihn laufen lassen. Er ist mein Bruder, und ich konnte ihn doch nicht in den Tot schicken. Es tut mir Leid Leute. Und wenn ihr wollt, werde ich mich noch heute von der Gruppe verabschieden."
Oz: „Nun, ich glaube jeder hätte so gehandelt, egal, was für ein Arsch der Bruder ist."
Kate: „Jeder, nur ich werde anders handeln müssen."
Oz: „Wieso?"
Kate: „James, unser Gegner, er ist mein Halbbruder und ich werde ihn sogar eigenhändig töten müssen."
Oz: „Das tut mir Leid für dich!"
Kate: „Was wirst du jetzt machen, Oz?"
Oz: „Nun, ich denke, die paar Millionen, die ich habe werde ich behalten, und mich vom Musikgeschäft zurück ziehen. Alleine werde ich nicht weiter machen. Außerdem kann ich als Gitarrist das ja auch gar nicht."
Giles: „Wenn du willst, kannst du bei uns bleiben. Jemanden, der wie du das werwolfsein so steuern kann, wäre sicher hilfreich."
Oz: „Klar, wieso nicht."
Andrew: „Das ist klasse."
Angela: „Wow, das wird super, dich hier im Team zu haben."
Pike: „Willkommen im Club, wir brauchen hier wahre Männer."
Oz: „Wie meinst du das?"
Pike: „Nun, ich brauch ja jemanden, mit dem ich über Girls reden kann. Giles ist zu alt und Andrew ist schwul."
Oz: „Nun, viel reden tue ich normalerweise nicht. Bin eher der stille Typ."
Pike: „Trotzdem, willkommen in der Gruppe."
Einige Tage später:
Die Gruppe saß in Kates Bar. Andrew und Kate hatten gerade Schicht. Es war noch recht früh, so dass sie keine Gäste erwarteten. Aber plötzlich ging die Tür auf. Alle schauten in die Richtung und Willow trat ein.
Oz: „Willow."
Ende Folge 19
