Titel: Cleveland – die Kate Akten

Staffel 1 Folge 20: James Geheimnis

Autor: Endymion

Idee: Endymion

Datum: 02.11.04

Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir

Was bisher geschah:

Buffy Staffel 4 Folge 19

Oz: „Ich liebe dich, aber du bist momentan der Auslöser für mich zum Wolf zu werden."

Willow: „Ich liebe dich auch Oz. Ich werde dich immer lieben. Ich weiß, wenn ich irgendwann mal eine einsame Straße entlang wandere und mich umblicke wirst du da sein."

Oz verlässt Sunnydale.

Cleveland Staffel 1 Folge 18

Giles: „Nun, Andrew, wolltest du uns nicht auch etwas sagen?"

Andrew: „Ähm, ach ja. Nächste Woche kommt eine tolle Band nach Cleveland. Ich wollte fragen, ob ihr mit ins Konzert wollt."

Pike: „Welche Band?"

Andrew: „Dingoes Ate My Baby."

Angela: „Ist der Gitarrist nicht schnuckelig? Daniel Osbourne."

Giles: „Daniel Osbourne? Natürlich, das ist die Gruppe von Oz."

Cleveland Staffel 1 Folge 19

Angela, Pike, Andrew und Charlie warteten auf Giles. Andrew hatte ihnen schon erklärt, warum Kate nicht kommen würde und was es mit Oz auf sich hatte. Sie standen schon vor dem Eingang für die VIPs. Plötzlich öffnete sich die Tür und Oz trat heraus, zusammen mit Devon.

Devon: „Oh, hi Leute, wer seid ihr denn?"

Andrew: „Hi, wir sind die Bekannten von Giles."

Oz: „Du kommst mir etwas bekannt vor, wer bist du?"

Andrew: „Ich bin Andrew."

Oz: „Der Name sagt mir leider nichts."

Andrew seufzte und ergab sich seinem Schicksal.

Andrew: „Ich bin Tuckers Bruder."

Später:

Die Gruppe saß in Kates Bar. Andrew und Kate hatten gerade Schicht. Es war noch recht früh, so dass sie keine Gäste erwarteten. Aber plötzlich ging die Tür auf. Alle schauten in die Richtung und Willow trat ein.

Oz: „Willow."

Elisabeth Rohm als Kate Lockley

Shannen Doherty als Charlie Silverstone

Tom Lenk als Andrew Wells

Luke Perry als Pike

Anthony Stewart Head als Rupert Giles

Rose McGowan als Angela

Drew Fuller als James Ashton

Gaststars:

Seth Green als Daniel „Oz" Osbourne

Alyson Hannigan als Willow Rosenberg

Willow: „Hi Leute"

Andrew: „Willow, schön dich mal wieder zu sehen, aber sagtest du nicht, du hättest momentan zu viele eigene Probleme, um her zu kommen?"

Willow: „Wir haben Schluss gemacht. Es hat einfach nicht mehr funktioniert. Als Kennedy zur Jägerin wurde, hat sie sich so sehr verändert. Anders als Buffy war sie nicht an Gruppenarbeit interessiert. Sie war pausenlos auf der Jagd und ich saß alleine in ihrem Haus. So konnte es nicht mehr weiter gehen. Deshalb haben wir uns getrennt."

Oz: „Es tut mir so Leid für dich, Will."

Will: „Buffy und Dawn sind noch immer in Europa. Sie suchen dort wie gesagt ihren Vater und weitere Jägerinnen. Ich konnte sie nicht erreichen. Und Xander ist immer noch verschwunden. Ich habe mittlerweile sogar einen Suchzauber gesprochen, aber Erfolglos. Wahrscheinlich hat er sich absichern lassen, um nicht gefunden zu werden. Nun, aber was ich sagen wollte, ich wusste nicht, wo ich sonst hingehen soll. Sunnydale ist zerstört, meine Freunde verstreut und unauffindbar. Andrew hat mir ja am Telefon erzählt, dass du hier bist, Oz und ich wollte dich so gerne sehen. Außerdem sind sie auch hier, Giles."

Giles: „Es ist ok, du kannst bei mir wohnen."

Andrew: „Sie kann auch bei mir wohnen. Die Wohnung ist sicher groß genug für 3 Leute. Außerdem hat sie Oz ja dort."

Willow: „Ich danke euch."

Andrew: „Oz, was hältst du davon, mit Willow direkt mal zu der Wohnung zu gehen, damit sie ihre Koffer dort abstellen kann? Gib ihr am besten erst mal das Klappbett im Arbeitszimmer. Ein richtiges Bett können wir morgen kaufen."

Oz: „Ist in Ordnung, komm Willow, wir gehen."

Die zwei verließen die Bar.

Kate: „Wieso hast du Oz mit ihr losgeschickt?"

Andrew: „Nun, ich denke die Zwei haben sich viel zu erzählen, private Dinge. Immerhin waren sie mal zusammen, und Oz liebt sie noch. Und er bedeutet ihr auch sehr viel. Ich finde, sie sollten etwas Zeit haben, um mal gründlich über alles zu reden."

Giles: „Wann bist du so erwachsen und vernünftig geworden, Andrew?"

Charlie: „Ich finde, er hat sich schon von Anfang an recht vernünftig benommen. Den Andrew, den sie uns immer aus Sunnydale beschreiben, den gibt es doch schon lange nicht mehr."

Andrew: „Danke Charlie."

Pike: „Nun, manchmal überschätzt er sich, oder backt Frauen, aber im großen und ganzen ist er doch schon recht Vernünftig."

Andrew: „Hui, das könnte man ja schon fast für ein Kompliment halten, Pike."

Pike: „Aber lass es dir nicht zu Kopf steigen."

Lindsays Wohnung:

Oz schleppte Willows Koffer in die Wohnung. Er zeigte ihr die Wohnung und dann stellten sie zusammen das Klappbett auf.

Willow: „Oz, sag was. Was hälst du davon, dass ich hier bin? Bei dir."

Oz: „Nun, unser letztes Treffen war nicht das Beste."

Willow: „Da hast du Recht, aber du weichst meiner Frage aus."

Oz: „Was soll ich sagen? Ich weiß ja nicht mal, auf welcher Ebene wir stehen. Sind wir Freunde, sind wir Verliebte, sind wir Ex-Freunde oder irgendwie etwas von Allem? Und in welcher Beziehung brauchst und willst du mich?"

Willow: „Das kann ich dir nicht sagen. Ich habe nur gefühlt, dass du die Person bist, die ich sehen will und die ich brauche."

Oz: „Weil Buffy nicht greifbar ist?"

Willow: „Das ist unfair. Sie ist meine beste Freundin. Aber ich denke, auch wenn ich die direkte Wahl gehabt hätte, hätte ich mich für dich entschieden."

Oz: „Es mag scheinen, dass ich gerade gemein bin, aber ich will einfach nur Klarheit in dieses Chaos bringen. Ich dachte, ich hätte dich überwunden, aber kaum stehst du vor mir, kann ich wieder an nichts anderes denken, als dich zu berühren, dir nahe zu sein und dich zu lieben."

Willow: „So geht es mir auch. Das war auch immer so und wird auch immer so sein. Das mit Tara…"

Oz: „War ein Ausrutscher?"

Willow: „Nein, wie kannst du so etwas sagen?"

Oz: „Was war das mit Tara? Oder mit Kennedy?"

Willow: „Tara war für mich da, als du mich verlassen hast. Und es war genau so eine reine Liebe wie zu dir."

Oz: „Nun, was war mit Kennedy?"

Willow: „Ich bin dir doch keine Rechenschaft über mein Leben schuldig. Du hast sicher nach mir auch noch andere Partner gehabt."

Oz: „Nein. Die Band, die Proben, und mein kleines Mondscheinproblem haben mich davon abgehalten."

Willow war sprachlos.

Oz: „Nun, wie dem auch sei, ich mache dir ja keinen Vorwurf, dass du nach mir zwei Partner hattest, es geht mir eher darum zu verstehen, warum du erst mich hattest, dann zwei Frauen und jetzt wieder mich willst."

Willow: „Woah, halt, Stopp. Ich hab nicht gesagt, dass ich dich jetzt will. Ich hab nur gesagt, dass ich dich noch liebe."

Oz: „Dann willst du also nicht, dass wir wieder zusammen kommen?"

Willow: „Das habe ich auch nicht gesagt."

Oz: „Ich dachte immer, dass wir einen guten Draht zueinander hatten, aber irgendwie scheint sich das geändert zu haben."

Willow: „Versteh das bitte nicht falsch. Ich weiß einfach momentan selber noch nicht genau, was ich will. Ich weiß nur, dass ich dich nicht wieder verlieren will, Oz. Ich liebe dich noch. Und was die Sache mit den zwei Frauen angeht. Ich habe beide geliebt, das ist so und du wirst auch nie etwas anderes zu hören bekommen. Tara habe ich so geliebt, wie ich dich liebe und was das mit Kennedy war, kann ich nicht beschreiben, aber es war da. Ich hoffe du kannst damit leben. Aber sag mir, warum ist dir die Vergangenheit wichtig? Sollten nicht die Gegenwart und die Zukunft wichtig sein?"

Oz: „Da hast du Recht. Es geht mir doch nur darum, es zu verstehen, andererseits hast du Recht. Die Gegenwart ist wichtig, und dass du mich noch liebst. Aber was willst du?"

Willow antwortete nicht mit Worten. Sie zog Oz zu sich rüber und küsste ihn. Er war einen Moment überrascht, dann begann er den Kuss zu erwidern.

Oz: „Sind wir also wieder zusammen?"

Willow: „Vielleicht sollten wir es einfach geschehen lassen und erst mal schauen, wohin es uns führt, bevor wir der Sache ein Etikett aufsetzen."

Oz: „Das ist ok für mich."

Willow: „Wir werden sicher eine tolle Zeit haben, jetzt wo ich hier bin."

Oz: „Das denke ich weniger."

Willow: „Wieso, was ist los?"

Oz: „Nun, nach allem, was mir die anderen erzählt haben, werden wir es bald mit James zu tun bekommen. Wir wissen bisher aber nur, dass er sehr stark ist, vielleicht unbesiegbar und der Bruder von Kate."

Willow: „Und dieser James, woher kommt seine Kraft? Welche art von Dämon stellt er da?"

Oz: „Er ist ein Mensch, mit magischen Kräften. Er hat eine zusätzliche Kraftquelle, welche das ist, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass es sein Ziel ist, Kate zu bestrafen. Sie hat als Kind dafür gesorgt, dass sich ihr Vater von seiner Mutter trennt. Sie war damals schon mit ihm schwanger, aber das wusste ihr Vater nicht."

Willow: „Charlie ist doch eine Seherin, oder?"

Oz: „Ja, warum fragst du?"

Willow: „Ich habe da mal ein Ritual in einem Buch gesehen, mit dem eine starke Hexe eine Seherin an einen beliebigen Zeitpunkt zurückversetzen kann mit einer Vision und die Seherin sieht dort, was die Hexe ergründen möchte."

Oz: „Mit anderen Worten lässt du Charlie sehen, wie James zu seinen Kräften kam?"

Willow: „Genau, vielleicht gibt uns das einen Anhaltspunkt, wie wir ihn töten können."

Oz: „Ich bezweifle, dass Kate ihren Bruder wird töten wollen."

Willow: „Nun, zumindest wissen wir dann mehr über ihn. Wenn er ein Ritual benutzt hat, um an seine Kräfte zu kommen, könnte es ein Gegenritual geben."

Oz: „Das ist ein guter Vorschlag. Lass uns sofort in die Bar gehen und alle versammeln. Mal schauen, was die anderen davon halten."

Willow: „Also los."

Die zwei verließen die Wohnung und gingen zurück zur Bar. Dort angekommen sagte Willow Kate sofort, dass sie alle herholen sollte. Als alle da waren, gingen sie in Andrews ehemaliges Zimmer über der Kneipe. Mit Oz's Geld hatten sie sich dort eine richtige Zentrale eingerichtet. Mit Funkgeräten, Einem Pc, einem Beamer, einem großen Fernseher, einer top Internetanbindung und allem anderen, was man sich bei dieser Arbeit nur so wünschen konnte.

Willow: „Wow, ich bin beeindruckt, so etwas hatten wir noch nicht, als wir mit Buffy die Dämonen gejagt haben."

Andrew: „Wir haben das alles auch erst seid zwei Tagen, dank Oz."

Angela: „Weshalb sollten wir nun also alle kommen, Kate? Pike und ich waren gerade dabei, auf andere Weise zu kommen."

Pike: „Angela, kannst du so was nicht für dich behalten?"

Angela: „Nun, sie sind alle erwachsen, oder? Sie werden schon wissen, dass zwei erwachsene so etwas machen."

Oz: „Trotzdem wäre der eine oder andere froh, es sich nicht bildlich vorstellen zu müssen."

Willow: „Wie dem auch sei, Oz hat mir von James erzählt und das ihr nicht wisst, woher er seine Kraft hat. Ich habe vor kurzem von einem Zauber gelesen, der genau das aufdecken kann. Zum Glück habt ihr Charlie hier, denn der Zauber verlangt eine Seherin."

Kate: „Und dann wird Charlie sehen, wie James seine Kräfte erhielt?"

Willow: „Genau."

Giles: „Willow, es ist wie immer eine Freude, mit dir zu arbeiten."

Willow: „Danke Giles."

Kate: „Und dann? Dann wissen wir mehr, ok, aber da er uns in naher Zukunft umbringen wird, in wie weit wird uns das helfen?"

Willow: „Wenn wir sehen, wen oder was er beschworen hat, um diese Kräfte zu erlangen, wissen wir, wen oder was wir beschwören müssen, damit er sie wieder verliert. Oder wir wissen, welche Schwachstelle er hat und wie wir ihn töten können."

Kate: „vielleicht weißt du es noch nicht, aber James ist mein Bruder. Ich werde ihn nicht umbringen. Andrew konnte seinen nicht mal hinter Gitter bringen lassen, da kann kaum jemand von euch erwarten, dass ich den meinen töte."

Willow: „Nun, Buffy hat sogar Angel umgebracht, obwohl sie ihn geliebt hat, um die Welt zu retten. Aber wenn du das nicht kannst, verstehe ich das. In dem Fall werden wir es ohne dich tun. Ich könnte Faith dazu anrufen."

Kate: „Einen Teufel wirst du, hier ne andere Jägerin anzuschleppen."

Willow: „Um die Welt zu retten, tue ich was notwendig ist, darauf kannst du dich verlassen, Kate."

Andrew: „Leute, Leute. Sollten wir nicht erst mal diesen Zauber durchführen. Danach wissen wir mehr. Dann könnt ihr euch immer noch die Köpfe einschlagen, wenn James Tod die einzige Lösung sein sollte. Aber vielleicht haben wir ja Glück und es geht anders."

Charlie: „Ich bin bereit dazu, lass es uns machen Willow."

Kate: „Ihr könnt mich alle mal. Tut doch was ihr wollt. Ich werde euch dabei nicht helfen. Er ist mein Bruder und ich werde ihm nichts tun. Vielleicht gibt er sich ja damit zufrieden, mich zu töten und lässt die Welt dann in Ruhe."

Willow: „Wenn es sein einziges Ziel wäre, dicht zu töten, hätte er es sicher längst getan. Ich denke er hat mehr vor als nur das."

Kate: „Was du nicht alles denkst. Du kennst ihn doch nicht mal, Willow. Du bist gerade vor zwei Stunden hier angekommen und schon fängst du an zu denken."

Willow: „Nun, deine Gruppe weiß mich zu schätzen, im Gegensatz zu dir. Außerdem solltest du einsehen, dass du nicht die Jägerin bist, sondern einfach nur eine von vielen."

Kate: „Du bist auch nicht die Hexe, sondern nur eine. Aber in diesem Team bin ich die einzige Jägerin, du bist die zweite Hexe und damit überflüssig. Ich kann Kennedy gut verstehen. Ich hätte mich auch von dir getrennt, wenn ich lesbisch wäre."

Willow: „Zum Glück für alle Frauen bist du es nicht und bleibst jeder von uns erspart."

Kate: „Wie kannst du es wagen, Hexe?"

Willow: „Ist das eine Herausforderung Jägerin?"

Giles: „HÖRT AUF, SOFORT!"

Kates Augen blitzten gefährlich. Dann drehte sie sich um, ging zur Tür, schlug sie hinter sich zu und verließ die Bar.

Willow: „Nun, sie wird sich an den Gedanken gewöhnen müssen, James umzubringen. Die ganze Zeit von ihrem Bruder zu sprechen, anstatt einfach nur den Namen zu benutzen, erschwert es allerdings. Aber lasst uns loslegen, vielleicht finden wir ja einen anderen Weg als den Tod von James."

Charlie: „Ja, zu wünschen wäre es ihr."

Giles: „Willow, seid wann bist du so schroff? So kenne ich dich gar nicht."

Willow: „Nun, ich denke, ich habe etwas überreagiert. Es kam wohl dadurch, dass ich noch immer sauer bin wegen der Sache mit Kennedy, oder sagen wir eher, aufgewühlt. Als sie mich dann herausgefordert hat, war das für mich wohl eine willkommene Gelegenheit, meinen Frust mal los zu werden."

Andrew: „Wirst du dich…"

Willow: „Entschuldigen? Ja! Aber jetzt haben wir erst mal etwas Wichtigeres zu tun."

Charlie: „Ok, was soll ich also tun?"

Willow: „Leg dich auf den Tisch. Ich setze stelle mich vor dich hin, dann wirst du anfangen zu schweben und die Visionen empfangen. Wenn die Schmerzen zu stark werden, Cordelia hat mir mal am Telefon erzählt, dass solche Visionen mörderisch sind, gibst du mir ein Zeichen und hebst deine rechte Hand, dann werde ich den Zauber beenden."

Charlie: „Ok!"

Charlie legte sich auf den Tisch. Willow stellte sich vor ihren Kopf. Sie hielt ihre Hände zu beiden Seiten von Charlies Kopf. Dann fing Charlie an zu schweben. Zur selben Zeit spürte sie eine Vision kommen.

In der Vision sah Charlie sofort James vor sich. Er konnte sie allerdings nicht sehen. Diese Vision war anders, als normale Visionen. In dieser war sie dabei und konnte alles erleben. Sie konnte zwar nicht eingreifen, aber sie stand als Person dort. Sie schätzte James auf Ca. 17 Jahre in dieser Zeit. Als sie merkte, dass er zu sprechen begann, konzentrierte sie sich.

James: „Die Macht der Alten Dämonen rufe ich herbei! Hört mich an!"

Der Himmel verdunkelte sich über James.

Stimme: „Was willst du, Junge?"

James: „Ich brauche mehr Macht. Ich will diese Welt vernichten."

Stimme: „Das wollten schon Viele, aber niemand hat es bisher geschafft."

James: „Im Gegensatz zu den anderen bin ich bereit, mich selbst zu opfern. Mir liegt nichts an mir selbst oder dieser Welt."

Stimme: „Da muss doch mehr hinter stecken."

James: „Nun, zusätzlich will ich Rache nehmen an meiner Schwester, die dafür gesorgt hat, dass diese Welt eine Qual für mich ist."

Stimme: „Hör mich an, James. Ich habe dir einen Vorschlag zu machen. Anstatt sie zu vernichten, werden wir dir helfen, diese Welt auf eine andere Weise zu zerstören. Wir statten dich mit Macht aus. Du wirst so in der Lage sein, den Höllenschlund von Cleveland zu öffnen. Wenn das geschieht, werden die verschiedensten Dämonen das Land betreten und du kannst dir sicher sein, dass sie alles menschliche zerstören werden. Das schließt dich mit ein."

James: „Gut, und wie werde ich das bewerkstelligen?"

Stimme: „Wir werden dir die macht eines vollständigen Dämons geben. Da du gesagt hast, dir liegt nichts an deinem Leben, können wir das machen. Der Dämon wird in dir ausbrechen, wenn die Zeit gekommen ist. Er wird den Schlund öffnen. Bis das geschieht, verfügst du über seine Kräfte. In dem Moment, wo er in dir ausbricht, wird deine sterbliche Hülle zerbrechen genau so wie dein Geist. Nichts was dich ausmacht, wird dann noch existieren."

James: „Eine Symbiose also, die hinterher zu meinem Tod führt. Das ist ok, ich willige ein."

Stimme: „Deine Aufgabe ist es, in Cleveland aufzupassen, bis dieser Tag gekommen ist. Töte schwache Dämonen, töte Menschen, tu im Prinzip, was immer du willst. Aber verlasse die Stadt nicht. Auch nicht für die Rache an deiner Schwester. Sie müsste schon zu dir kommen. Aber auch sie wird an dem Tag sterben, wo sich der Schlund öffnet."

James: „Wann, wann ist dieser Tag?"

In der Kneipe:

Willow: „Ich kann nicht mehr, der Zauber kostet zu viel Kraft, ich schaffe es nicht mehr, die Verbindung aufrecht zu erhalten."

Willow beendete den Zauber und lies Charlie wieder auf den Tisch hinunter schweben. Diese wachte auf.

Charlie: „Schick mich zurück, sofort!"

Willow: „Ich kann nicht mehr, der Zauber raubt mir zu viel Kraft."

Charlie: „Aber der interessante Teil kam gerade erst. Die Zerstörung der Welt, bzw. das Datum wurde gerade erfragt."

Willow: „Tut mir wirklich Leid, aber ich bin ausgepowert. Außerdem kann jeder Seher diesen Zauber nur ein mal miterleben."

Giles: „Hast du denn schon etwas wichtiges erfahren, Charlie?"

Charlie berichtete der Gruppe, was sie erfahren hatte.

Willow: „Das ist ja genau wie damals in Sunnydale, mit dem Bürgermeister."

Giles: „Nur das wir den Bürgermeister nicht retten wollten. Vielleicht gelingt es uns, einen Weg zu finden, die Symbiose aufzuhalten."

Angela: „Sprecht ihr über Bürgermeister Wilkins?"

Willow: „Ja!"

Angela: „Das war was anderes. Dieser Dämon war zwar auch einer der alten, aber er war einer der harmlosen. Er konnte durch Feuer vernichtet werden. Der Bürgermeister war nicht mal stark, also war auch der Dämon schwach. James dagegen ist sehr sehr stark. Wenn er sich verwandelt hat, könnt ihr ihn nicht töten, denn der Dämon wird noch ein paar Millionen mal so stark sein."

Willow: „Also müssen wir die Symbiose stoppen oder James als James umbringen, sonst ist die Welt verloren."

Giles: „Ich werde mit Kate sprechen."

Willow: „Nein, das übernehme ich. Auch wenn sie uns nicht helfen wird, ist es wichtig, sie vorzubereiten auf das, was mit James passieren wird."

Charlie: „Ich bin ihre beste Freundin, vielleicht sollte lieber ich das übernehmen. Außerdem hab ich es ja selbst gesehen."

Willow: „Ok, richte ihr bitte auch von mir aus, dass es mir Leid tut, vor allem der Ton."

Charlie: „Mache ich."

Charlie ging direkt zu Kate und erzählte ihr alles, was sie gesehen hatte.

Kate: „Mit anderen Worten, ich habe die Wahl, ob ich James töte, bevor er sich verwandelt, oder ob ich ihn danach töte."

Charlie: „Den großen Dämon wirst du nicht töten können. Du hast nur die Wahl, deinen Bruder zu töten, bevor er unter großen Schmerzen diese Welt verlässt oder das Ende der Welt billigend in Kauf zu nehmen."

Zur selben Zeit im Haus von James:

James schaute in seine Kristallkugel. Er sah, was Kate und ihre Gruppe machten.

James: „So ist das also. Ihr kommt mir also gerade auf die Schliche, ich glaube, es ist Zeit, nun zu handeln."

Als er aufstand, brach er plötzlich unter großen Schmerzen zusammen.

James: „Es scheint bald so weit zu sein. Der Tag meiner Vernichtung, und der Vernichtung der Welt ist nicht mehr fern.

Ende Folge 20