Titel: Cleveland – die Kate Akten

Staffel 1 Folge 22: Die Gilde der Dämonen Teil 2

Autor: Endymion

Idee: Endymion

Datum: 15.11.04

Disclaimer: I do not own the characters in this story, nor do I own any rights to the television shows "Buffy the Vampire Slayer" or "Angel". They were created by Joss Whedon and belong to him, Mutant Enemy, Sandollar Television, Kuzui Enterprises, 20th Century Fox Television, the WB Television Network and UPN Televison.
Copyright: bei Mir

Was bisher geschah:

Staffel 1 Folge 5:

Willow: „Buffy? Nachdem wir aus Los Angeles zurück kamen, ist sie mit Dawn nach Spanien gefahren, ihren Vater suchen und Urlaub machen. Und Xander, der ist spurlos verschwunden. Nachdem Sunnydale zerstört wurde, hat sich die Clique ganz auseinander gelebt."

Staffel 1 Folge 7:

Dann ging James in den Kerker, welcher unter der Höhle Lag. Er öffnete eine Holztür, die beim öffnen quietschte.

Stimme: „Oh nein, bitte nicht schon wieder."

Die Steintür schloss sich unter Ächzen und Quietschen.

Staffel 1 Folge 10:

James stand auf, ging in den Keller und öffnete eine große Tür aus Eisen.

Stimme: „Oh nein, bitte nicht."

James: „Oh doch, jetzt sofort."

James betrat den Raum und ging rein. Die Tür krachte zu.

Staffel 1 Folge 20:

Willow: „Um die Welt zu retten, tue ich was notwendig ist, darauf kannst du dich verlassen, Kate."

Kate: „Mit anderen Worten, ich habe die Wahl, ob ich James töte, bevor er sich verwandelt, oder ob ich ihn danach töte."

Charlie: „Den großen Dämon wirst du nicht töten können. Du hast nur die Wahl, deinen Bruder zu töten, bevor er unter großen Schmerzen diese Welt verlässt oder das Ende der Welt billigend in Kauf zu nehmen."

Willow: „Nun, Buffy hat sogar Angel umgebracht, obwohl sie ihn geliebt hat, um die Welt zu retten. Aber wenn du das nicht kannst, verstehe ich das. In dem Fall werden wir es ohne dich tun. Ich könnte Faith dazu anrufen."

Kate: „Einen Teufel wirst du, hier ne andere Jägerin anzuschleppen."

Staffel 1 Folge 21:

James: „Es ist an der Zeit, meine lieben Freunde. Bald werde ich mich verwandeln und Platz machen für einen mächtigen Dämon. Er wird den Höllenschlund öffnen. Bis das geschieht, sind die Jägerin und ihre Gruppe unter allen Umständen aufzuhalten. Tötet sie. Damit dies gelingt, solltet ihr als eine geordnete Gruppe angreifen. Einzelne Dämon kann die Gruppe ohne Probleme ausschalten, aber mit einer Liga, einer Gilde der Dämonen werden sie nicht fertig."

James begann, die Dämonen in Gruppen einzuteilen. Dann bestimmte er ein paar zu den Anführern der jeweiligen Gruppen.

James: „Angela, höre nun deinen letzten Befehl: töte Pike!"

Pike schaute entgeistert von James zu Angela und zurück.

Angela: „Ja Meister."

Angela: „Oh mein Gott, Pike, was habe ich getan?"

Pike: „Es wird alles gut, Liebling."

Angela: „Ich glaube das nicht, ich werde immer schwächer."

Pike: „Wir sterben gerade. Nimm meine Hand."

Die zwei griffen ihre Hände und hielten sich fest.

Andrew: „Für jeden, den wir vernichten, erscheinen neue. Es ist fast, als ob alle Dämonen Clevelands es auf uns abgesehen haben. Es ist wie Charlie sagte, sie haben sich zusammen geschlossen, und koordinieren ihre Angriff…"

Weiter kam Andrew nicht, denn in diesem Moment war er von hinten angegriffen worden. Der Dämon hatte ihm einen Stein an den Kopf geschleudert und Andrew sackte am Boden zusammen.

Willow: „Ich habe etwas, ich habe etwas gefunden."

Giles: „Was denn?"

Willow: „Einen Zauber, er nennt sich Schlaf der Reinigung, wir müssen ihn über James verhängen, dann…"

James: „Würde ich den Dämon ausschwitzen und wieder ein Mensch mit geringer Zauberkraft werden. Ich bin beeindruckt Hexe. Ich dachte nicht, dass ihr diesen Zauber finden würdet."

Giles stürzte zum Telefon.

Giles: „Faith, du musst sofort nach Cleveland kommen, wir haben einen schrecklichen Fehler begangen und…"

Stimme: „Giles, Giles sagen sie doch etwas."

James nahm das Telefon an sich.

James: „Nun, wer immer sie sind, wenn sie herkommen, sterben sie wie ihre Freunde, bleiben sie also lieber weg."

James legte auf. Dann verschwand er nach Hause. Nach kurzer Zeit hatten die Dämonen es geschafft, Charlie bewusstlos zu prügeln. Sie schauten zu Willow und Charlie, und beurteilten sie als Tod. Giles beurteilten sie als bewusstlos ein, aber das reichte ihnen in diesem Fall. Nur der Werwolf war widerspenstiger als sie gedacht hatten.

Elisabeth Rohm als Kate Lockley

Shannen Doherty als Charlie Silverstone

Tom Lenk als Andrew Wells

Luke Perry als Pike

Anthony Stewart Head als Rupert Giles

Rose McGowan als Angela

Drew Fuller als James Ashton

Gaststars:

Seth Green als Daniel „Oz" Osbourne

Alyson Hannigan als Willow Rosenberg

Eliza Dushku als Faith

Melissa Joan Hart als Krankenschwester

Nicholas Brendon als Alexander „Xander" Harris

Kate schlug immer noch auf diverse Dämonen ein. Sie schaute kurz nach unten. Andrew lag noch immer am Boden. Er musste dringend in ein Krankenhaus.

Kate: „Es tut mir Leid, dass ich euch nun verlassen muss, aber wir verschieben das hier auf später."

Dämon: „Als ob du an uns allen vorbeikommen könntest."

Faith: „Nun, es kommt doch auf einen Versuch an."

Kate schaute überrascht hinter sich, wo Faith etwas abseits der Dämonen stand, lässig an eine Wand angelehnt.

Kate: „Faith, was tust du denn hier?"

Faith: „Nun, Willow meinte, ihr könntet Hilfe gebrauchen. Sie hat mich gestern angerufen. Ich bin hergeflogen und im Hotel in einem Vorort unter gekommen. Giles hat mich vorhin dort angerufen und meinte ich sollte schnellstmöglich herkommen."

Kate: „Nun, eigentlich wollte ich das nicht, aber jetzt bin ich ganz froh drum. Kannst du dir Andrew schnappen, während ich hier weiter kämpfe?"

Faith: „Klar, könnt nicht besser sein."

Kate: „Könnt nicht besser sein, was meinst du damit?"

Faith: „Son Spruch von mir. Das klären wir, wenn wir aus dieser Situation raus sind. Ich würde sagen, wir treffen uns dann nachher in der Kneipe?"

Kate: „Ok!"

Dämon: „warum sollten wir dich denn gehen lassen, wie hießt du noch gleich, Faith?"

Faith: „Weil ich jeden von Euch umbringe, der sich mir und Andrew in den Weg stellt."

Dämon: „Gesundes Selbstvertrauen."

Faith: „Könnt nicht besser sein!"

Faith boxte sich einen Weg bis zu Andrew vor. Sie hob ihn auf. Die ersten Dämonen, die sich ihn in den Weg stellten, wurden von Kate angegriffen, da sie noch nah genug an den beiden dran war. Dann kämpfte sich Faith selber frei. Sie erreichte es nach einiger Zeit aus der Dämonenansammlung loszukommen. Sie blickte kurz zurück, und sah wie Kate die restlichen Dämonen vermöbelte. Dann rannte sie mit Andrew auf den Armen in Richtung Krankenhaus.

Faith: „Dieser junge Mann hier wurde draußen von einer Gang angegriffen, helfen sie ihm bitte."

Krankenschwester: „Aber natürlich Miss, ich rufe sofort Doktor Baker."

Faith: „Vielen Dank."

Dann rannte Faith aus dem Krankenhaus raus und zur Kneipe. Dort angekommen, sah sie, wie ein Werwolf gegen die anderen Dämonen ankämpfte. Allerdings war er ziemlich übel zugerichtet und würde nicht mehr lange durchhalten. Als er Faith erblickte, verwandelte sich Oz zurück.

Oz: „Faith, hilf Willow, Charlie und Giles."

Faith: "Ich tue, was ich kann."

Faith kämpfte sich bis zu Oz durch.

Faith: „Du scheinst den Wolf in dir besser kontrollieren zu können, als damals im Abgangsjahr, wo ich zu euch gestoßen bin."

Oz: „Nun, ein paar Zauber hier, ein paar Kräutertees da, die Hilfe von ein paar Leuten aus Rumänien und schon klappt das."

Faith: „Freut mich zu hören."

Oz: „Wenn wir den Smalltalk jetzt beenden könnten, und die Leute hier ins Krankenhaus schleppen könnten, wäre ich dir sehr dankbar."

Faith: „Ok, hier sind recht wenig Dämonen."

Oz: „Die meisten sind schon gegangen, nachdem Willow und Charlie am Boden lagen."

Faith kümmerte sich schnell um die zehn übrig gebliebene Dämonen. Gekonnt tötete sie einen nach dem nächsten.

Faith: „Ruf ein Taxi, es wird dann einfacher sein, die drei ins Krankenhaus zu bekommen."

Oz: „Was sollen wir dem Fahrer sagen, wenn er fragt, was ihnen zugestoßen ist."

Faith: „Einbruch, und wir sind gerade erst gekommen. Du siehst so lädiert aus, weil du den Einbrechern noch begegnet bist."

Oz: „Ok."

Oz rief den Taxidienst und bestellte ein Taxi vor die Kneipe. Als das Taxi angekommen war, brachten Faith und er die 3 zum Taxi. Oz fuhr mit ihnen zum Krankenhaus und Faith rannte zurück zu der Stelle, wo sie Kate alleine gelassen hatte. Als sie dort ankam, sah sie wie Kate noch immer kämpfte. Sie hatte einige Dämonen töten können, aber es waren zu viele für sie alleine. Faith stürzte sich ins Getümmel und half Kate. Zusammen schafften sie es, die meisten Dämonen zu töten. Ein paar entwischten ihnen allerdings. Plötzlich tauchte James hinter ihnen auf.

James: „Wozu kämpft ihr noch? Die Hexen sind, laut meinen Dämonen, tot. Ihr könnt euren Zauber also nicht mehr sprechen."

Kate: „Zauber, welchen Zauber?"

James: „Oh, diese Willow hat einen wirksamen Zauber gefunden, natürlich konnte ich nicht zulassen, dass sie ihn anwendet, deshalb musste sie sterben, und diese andere Hexe, Charlie natürlich auch. Charlie ist zwar schwach, aber ich kann es nicht riskieren, dass sie doch mal nen ordentlichen Zauber zustande bringt."

Kate: „Charlie und Willow sind tot?"

James: „So ist es Schwesterherz."

Faith: „Schwesterherz?"

Kate: „Darf ich vorstellen? Mein Halbbruder James."

Faith: „Nette Familie hast du da."

Kate: „Nun ist er zu weit gegangen, ich werde ihn umbringen müssen."

James: „Als ob du das könntest, du bist doch viel zu schwach."

Kate: „Das wird sich ja gleich rausstellen."

Faith: „Kate, ich sollte dir da noch was sagen."

Kate: „Nicht jetzt. Hör zu. Ich werde ihn angreifen, du gehst in sein Haus und schaust, ob du dort vielleicht etwas findest, was zu seiner Vernichtung beitragen kann."

Faith willigte ein. Als sie an Kate vorbei ging, flüsterte sie ihr noch schnell etwas zu.

Faith: „Willow und Charlie leben. Sie sind allerdings bewusstlos und werden gerade von Oz ins Krankenhaus gebracht."

Dann verschwand Faith ins Haus.

James: „Was sollte sie dort schon finden? Aber es ist gut, dass sie weg ist, Schwesterlein, so haben wir uns mal gegenseitig alleine."

Kate rannte zu James und trat ihn in den Bauch.

James: „Um mich zu verletzten, musst du dich schon etwas mehr anstrengen."

Kate: „Du hast Pike und Angela getötet, das verzeihe ich dir nicht."

James: „Vergiss Willow und deine Freundin Charlie nicht."

Kate rannte wieder zu ihm und schlug ihn an mehreren Stellen.

James: „Allerdings hat Angela und Pike getötet, wenn man es genau nimmt, nicht ich."

In Pikes Wohnung:

Angela und Pike lagen auf dem Boden des Schlafzimmers. Sie hielten noch immer die Hand des anderen.

Angela: „Pike, mir wird so schrecklich kalt. Und es fällt mir so verdammt schwer, zu sprechen."

Pike: „Ich weiss, mir geht es eben so."

Angela: „Kann man dieses Sterben nicht aufhalten? Außerdem verstehe ich nicht, warum ich sterbe. Als Dämon war ich eigentlich unsterblich."

Pike: „Sicher hat James es so geplant und dir nur einen Teil deiner Kräfte zurück gegeben."

Angela: „Pike, Pike ich kann deine Hand nicht mehr spüren, Pike…"

Pike bemühte sich, seine Augen noch mal zu öffnen. Es kostete ihn unendlich viel Kraft. Dann, als er es endlich geschafft hatte, sah er den Grund. Angela löste sich langsam auf. Sie war schon durchsichtig und hatte keine festen Konturen mehr.

Pike: „Fürchte dich nicht Angela, es wird alles in Ordnung kommen. Wir sehen uns in der Hölle wieder."

Angela: „Sag doch so was nicht."

Pike: „Nun, wir haben uns gegenseitig umgebracht, warum also sollten wir in den Himmel kommen?"

Angela: „Weil weder du noch ich etwas dafür können, du hast einen Dämon erledigt, und ich wurde ferngesteuert."

Pike: „Angela, noch eins, bevor wir gehen. Ich liebe dich, ich habe dich immer geliebt und ich werde dich immer lieben."

Pike: „Angela? Angela!"

Pike schaute auf die Stelle, wo bis eben Angela gelegen hatte. Sie hatte sich aufgelöst. Ihm fielen wieder die Augen zu. Es strengte ihn zu sehr an, sie länger offen zu halten.

Pike: „Kate, Buffy, wo immer ihr seid, beschützt unsere Welt, auf das noch lange Leute dort leben werden. Angela, ich komme zu dir."

Dann verließen ihn die Sinne. Kurze Zeit später war er tot.

In James Haus:

Faith durchstöberte das Haus. Sie fand eine Menge Bücher über Magie und höhere Dämonenbeschwörung. Nun ging sie in den Keller. Sie fand eine große Tür aus Eisen vor sich. Die Tür war sehr schwer, aber dank ihrer Stärke, schaffte Faith es, sie zu öfnen.

Stimme: „Oh nein, bitte nicht schon wieder."

Faith: „Nicht schon wieder was?"

Sie öffnete die Tür vollständig, so dass Licht in den kleinen Raum drang, der dahinter lag. An eine Wand war ein Mann gefesselt. Faith ging näher ran und erkannte, dass es Xander war.

Faith: „Xander, oh mein Gott, was ist mit dir passiert?"

Xander: „Faith? Faith! Was machst du denn hier?"

Faith: „Einen Weg suchen, James zu bezwingen. Oh mein Gott, was hat er dir angetan und seid wann bist du hier?"

Xander: „Nach 60 Tagen hab ich aufgehört zu zählen."

Faith befreite Xander von den Fesseln. Dann half sie ihm hinaus.

Faith: „Willow ist hier, sie ist gerade im Krankenhaus, Ohnmächtig. Ich bringe dich lieber zu ihr, die Ärzte sollten sich auch gleich mal um dich kümmern."

Vor dem Haus:

Kate schlug immer noch auf James ein, diesem bereitete das allerdings nicht mal einen Kratzer.

James: „Du hast mich jetzt lange genug gelangweilt, ich denke, wir sollten das jetzt beenden."

Plötzlich kamen Faith und Xander aus dem Haus.

James: „Oder besser gesagt, nicht wir sollten das beenden, sondern ich. Ich werde dich jetzt ein für alle mal töten."

Faith: „Das wirst du nicht, Süßer, denn sie wird noch gebraucht."

Kate schaute auf Xander, der von Faith gestützt wurde.

Kate: „Wer ist denn das?"

Xander: „Ich bin Xander, bist du die Jägerin dieser Gegend?"

Kate: „Ja."

Xander: „Bist du nicht ein Bisschen zu alt um Jägerin zu sein?"

Kate: „Hey, ich bin gerade mal 30."

Xander: „Für eine Jägerin ist das alt."

James: „Hallo, vergesst nicht den Bösen hier, der euch gleich alle vernichtet."

Xander: „Lieber vernichtet werden, als das, was du die letzte Zeit mit mir angestellt hast."

Kate: „Wieso, was hat er getan?"

Xander: „Mich auf jede erdenkliche Art gequält. Mit nem scharfen Messer, mit Feuer, mit Eis, mit Elektroschocks."

James: „Würde meine Verwandlung nicht kurz bevorstehen, würde ich dich auch sicher noch behalten, aber so töte ich dich lieber gleich."

Kate: „Wieso? Wieso gibst du alles auf? Von dir wird nichts mehr übrig bleiben."

James: „Danke, ich kenne den Vertrag selbst, den ich eingegangen bin."

Kate: „Aber irgendwas muss es doch geben, für das es sich zu leben lohnt."

James: „Meine Rache an dir, aber die ist ja mit dem Ende der Welt abgeschlossen."

Kate: „Es muss irgend etwas anderes geben."

James: „Halt den Mund du dummes Ding."

Im Krankenhaus:

Charlie und Willow lagen zusammen auf einem Zimmer. Giles wurde in ein anderes gebracht. Oz, der von seinem letzten Kampf noch sehr geschwächt war, hatte sich vor dem Zimmer von Willow und Charlie positioniert. Plötzlich hörte er drinnen ein Geräusch. Er riss die Tür auf, und erwartete schon, einen Dämon zu sehen. Als er das Zimmer betrat merkte er aber, dass das Geräusch von Charlie kam, die gerade dabei war, aufzuwachen.

Oz: „Willkommen zurück unter den Lebenden."

Charlie: „Willow, ist sie schon wach?"

Oz: „Nein, Willow ist nach wie vor bewusstlos. Der Schlag muss sehr stark gewesen sein."

Charlie: „Wie sind wir da raus gekommen?"

Oz: „Ich habe euch vor den Dämonen verteidigt, einige sind aber nach eurem vermeintlichen Tod schon abgehauen. Die Restlichen haben mit mir gekämpft. Sie wurden dann aber von Faith zu Strecke gebracht. Auf Giles Anruf hin, kam sie her. Sie hat auch mich gerettet."

Charlie: „Willow muss endlich aufwachen, dieser Zauber den sie gefunden hat, der funktioniert nur, wenn 2 Hexen ihn anwenden."

Oz: „Bitte doch Hekate."

Charlie: „Das werde ich mit Hekate nicht schaffen."

Oz: „Nicht um den Schlaf der Reinigung, sondern um Willows Erwachen."

Charlie: „Gute Idee. Göttin Hekate, höre meinen Wunsch und lasse die Schlafende Hexe erwachen. In großer Not und Demut bitte ich um dieses Geschenk zur Rettung der Welt."

Plötzlich erschien ein Nebel und ein Gesicht bildete sich darin.

Hekate: „Charlie, es tut mir Leid, meine Kraft vermag es nicht, Göttinnen in ihrem Schlaf zu stören."

Charlie: „Aber sie ist doch eine Hexe, nur eine Hexe."

Hekate: „Nein, das sterbliche Leben einer Hexe ist nur noch ihre Hülle, da sie sich noch nicht traut, ihre volle Macht zu verwenden und sie sich einzugestehen. Glaube mir Charlie, was du vor dir siehst, ist eine Göttin. Diese Ebene erreichte sie, als sie ihren letzten Zauber in Sunnydale verwendete."

Charlie: „Aber wie sollen wir dann die Welt retten?"

Hekate: „Nun, wenn sich die eine Tür schließt, öffnet sich meist eine andere."

Charlie: „Hekate, bitte sprich nicht in Rätseln."

Doch der Nebel verflüchtigte sich schon. Zur selben Zeit schlug Willow die Augen auf.

Willow: „Der Zauber, ich… Wo bin ich?"

Oz: „Im Krankenhaus, es ist alles ok."

Willow: „Ok? Nichts ist ok. Wir müssen schnellstens den Zauber sprechen, bevor es zu spät ist."

Oz: „Was für ein glücklicher Zufall, dass ich an das Buch gedacht habe."

Oz überreichte Willow ein Buch. Willow blätterte darin herum, bis sie den Zauber gefunden hatte, dann fiel ihr auf, dass Oz und Charlie sie die ganze Zeit anschauten.

Willow: „Warum schaut ihr mich so komisch an?"

Oz: „Willow, ich weiss nicht, wie ich es dir sagen soll…"

Willow: „Was denn? Haben wir etwa schon verloren? Hat sich James schon verwandelt? Sind wir zu spät dran?"

Charlie: „Nein, nein. Etwas Positives, denke ich zumindest."

Willow: „Dann sagt es mir endlich Leute, wir haben keine Zeit für so was."

Oz: „Nun, Hekate, sie war gerade da und sie sagte…"

Willow: „Ja was denn? Was hat sie gesagt?"

Charlie: „Dass du eine Göttin bist."

Willow: „Wie bitte?"

Oz: „Wir haben Hekate gerufen, damit sie dich aus der Bewusstlosigkeit weckt, und sie sagte uns wörtlich, dass sie keine Göttinnen von ihrem Schlaf erwecken kann und das du eine Göttin bist, seid deinem letzten Zauber in Sunnydale."

Willow: „Als ich durch die Sense die Kraft der Jägerin auf alle Jägerinnen verteilt habe, wurde ich zu einer Göttin?"

Charlie: „Das zumindest hat Hekate gesagt."

Willow: „Was denn für eine Göttin?"

Oz: „Keine Ahnung."

Willow: „HEKATE, KOMM HER!"

Der Nebel zog sich erneut über ihnen zusammen.

Hekate: „Du hast mich gerufen, oder eher nach mir gebrüllt?"

Willow: „Du behauptest ich sei eine Göttin, was für eine Göttin bin ich denn?"

Hekate: „Ist das nicht offensichtlich?"

Willow: „Nun, mir nicht."

Hekate: „Du bist die neue Hüter-Göttin. Die letzte wurde von Caleb erschlagen. Du wurdest zu ihrer Nachfolgerin bestimmt, als du die Macht der Sense nutztest um die Kraft der aktuellen Jägerin zu verteilen auf alle potentiellen Jägerinnen. Dadurch wurdest du unsterblich. Zumindest kannst du nicht an Altersschwäche sterben. Es muss schon eine starke böse Macht sein, die dich jetzt noch umbringen will."

Willow: „So wie James."

Hekate: „Nein, James wäre dazu nicht in der Lage, allerdings musst du deine Kräfte akzeptieren, damit du geschützt wirst. Du selbst fühlst dich als sterbliche, deshalb konnten dir diese Dämonen auch so viel anhaben. Und nun werde ich euch wieder verlassen. Wage es aber nie wieder, so nach mach zu rufen. Du hast es schon bei einem anderen Gott gemacht. Er mochte es auch nicht. Dir sollte klar sein, dass du selbst als Göttin andere Götter respektieren solltest."

Der Nebel löste sich wieder auf.

Willow: „Nun, darüber können wir nachher philosophieren, nun müssen wir erst einmal den Zauber sprechen, um James zu stoppen."

Willow und Charlie setzen sich hin. Oz hatte zum Glück auch die Nötigen Zutaten mitgebracht. Die beiden befolgten nun die Anweisungen des Buches. Als sie den Zauber gesprochen hatten, passierte anders als erwartet nichts mit James. Aber das Pulver, welches sie aus den Zutaten hergestellt hatten, begann zu glühen.

Willow: „So, dieses Pulver muss nun noch über James gestreut werden."

Charlie: „Na, dann aber schnell."

Zur selben Zeit vor James Haus:

Nachdem Kate gemerkt hatte, dass man mit James nicht mehr rational reden konnte, waren sie und Faith in den direkten Angriff übergegangen. Aber auch gemeinsam erreichten sie keinen Deut mehr, als Kate alleine. James holte aus und schon war Faith gegen die nächste Mauer geprallt.

Faith: „Es hat keinen Zweck. Lass uns zum Krankenhaus gehen."

Xander: „Gute Idee, da gehöre ich auch hin."

James: „Wollt ihr euren Wächter und den Werwolf noch ein letztes mal sehen? Oder diesen Nichtskönner eines Dämonenbeschwörers?"

Die drei rannten los. Als James sich ihnen in den Weg stellen wollte, bekam er erneut einen Schwächeanfall verbunden mit großen Schmerzen.

Kate: „Was hat er denn plötzlich?"

James: „Es… geht….. bald…. los"

Nun nahm die Geschwindigkeit von Kate und Faith noch einen Schritt zu. Nach einer Weile erreichten sie endlich das Krankenhaus.

Krankenschwester: „Oh, sie sind gekommen, um den jungen Mann zu besuchen, den sie vorhin hergebracht haben?"

Faith: „Nein, ich suche ein paar Freunde von mir. Willow Rosenberg und Charlie Silverstone. Ich habe erfahren, dass sie hier sind."

Krankenschwester: „Einen Moment, ich schaue kurz wo sie sind."

Faith: „Bitte beeilen sie sich."

Krankenschwester: „Immer diese Hektik. Ah, ich habe sie, Zimmer 409. Das ist im 4. Stock Miss."

Kate: „Danke!"

Krankenschwester: „Aber jetzt gerade sind eigentlich keine Besuchszeiten. Aber ich mache eine Ausnahme, weil sie sich um den jungen Mann so nett gekümmert haben."

Faith: „Vielen Dank!"

Die drei rannten zum Fahrtstuhl und fuhren in den 4. Stock. Nach einer kurzen Zeit hatten sie Zimmer 9 gefunden. Sie traten ein. Sie sahen, dass Willow und Charlie über ein Pulver gebeugt waren.

Oz: „Kate, Faith und Xander!"

Willow: „Gut das ihr da seid. Ihr müsst mit dem Pulver nahe an James ran kommen und ihn quasi damit bombardieren. Dann setzt der reinigende Schlaf ein und er wird den Dämon ausschwitzen. Hi Xander, wo kommst du denn her?"

Xander: „Das sollten wir ein andermal klären."

Kate: „Du hast also wirklich etwas gefunden, womit wir ihn retten können."

Willow: „Ich habe etwas gefunden, womit wir die Welt retten, ja. Und deinen Bruder als Dreingabe."

Faith: „Gib mir das Pulver, wir sollten dann schnell los."

Kate: „Wie schnell wirkt es, Willow?"

Willow: „Nun, nach 20 Minuten sollte der Vorgang abgeschlossen sein und James wieder normal."

James: „Das sehe ich nicht so."

Alle: „James!"

James: „Ihr seid wirklich weit gekommen, Respekt. Aber hier endet Eure kleine Rebellion gegen das Ende der Welt."

James erschaffte einen Blitz und ließ ihn auf das Päckchen mit dem Pulver niedergehen. Das Päckchen platzte und das Pulver war vernichtet.

James: „Und nun zu Euch."

In dem Moment trat die Krankenschwester ein, sie hatte Andrew und Giles im Schlepptau.

Krankenschwester: „Ich wollte diese zwei Herren zu ihnen bringen, sie sind gerade aufgewacht… Was geht denn hier vor sich?"

James richtete nun einen Blitz auf die Krankenschwester und ließ sie so gegen die nächste Wand knallen. Die Krankenschwester sackte bewusstlos zu Boden.

James: „Dann habe ich ja jetzt die komplette Gruppe hier. Fein, fein. Ich vernichte Euch alle gleichzeitig, kurz bevor ich…"

Noch bevor er den Satz zuende sprechen konnte, bekam er erneut einen Schwächeanfall, der auch dieses Mal mit Schmerzen verbunden war. Anders als die anderen Anfälle, hörte dieser nicht wieder auf.

James: „Jetzt? So kurz vor meiner Rache? NEIN!"

Kate handelte geistesgegenwärtig. Sie warf sich auf den Boden und sammelte die Reste des Staubes zusammen und warf sie über James. Es war leider nicht sehr viel mehr als eine Priese übrig geblieben, aber es wirkte. Die Schmerzen von James hörten auf und er sank in einen tiefen Schlaf. Sie legten ihn auf eines der Betten.

Willow: „Xander, erzähl, was tust du hier?"

Xander: „James hatte mich, kurz nachdem wir Sunnydale verlassen haben, aufgegabelt. Ich war dabei, endlich meine Amerika-Reise nachzuholen. Ich bin bei ihm mitgefahren, ein schwerer Fehler. Er hat mich überwältigt und in einen Kerker in einer Höhle gesperrt. Immer wenn er wohl bei euch versagt hatte, kam er zu mir, um seine Wut abzureagieren. Er quälte mich einfach nur des Spaßes halber."

Willow: „Nun, wenigstens bist du nun hier. Ich habe eine Gute Nachricht für dich. Beim durchwühlen dieser ganzen Bücher, um etwas Wirksames gegen James zu finden, fand ich einen Zauber, der den Körper wieder herstellt."

Xander: „Und was hat das mit mir zu tun?"

Willow: „Caleb, Augenklappe, fehlendes Auge."

Xander: „Du kannst mein Auge wieder herstellen?"

Willow: „Ja."

Charlie: „Aber du brauchst doch dafür sicher keinen Zauber mehr, jetzt als Göttin."

Xander, Faith, Kate, Giles, Andrew: „Göttin?"

Oz: „Ja, Hekate hat uns Erzählt, dass Willow nun eine Göttin ist. Sie wurde zur Göttin, als sie die Sense benutzte um die Macht der Jägerin in jeder potentiellen zu erwecken."

Willow vertraute ihrer neuen Macht als Göttin noch nicht so Recht, deshalb benutzte sie den Spruch um Xanders Auge zu heilen.

Nachdem sie den Spruch beendet hatte, schaute Kate auf James. Dieser schlief aber noch immer.

Kate: „Die 20 Minuten sind um, warum schläft James noch immer?"

Willow: „Nun, du hast eine winzige Menge des Pulvers genommen, ich schätze damit dauert es länger.

Kate: „Wie lange denn?"

Willow: „Schwer zu sagen, Stunden, Tage, Wochen, Monate? Alles ist möglich. Aber wir können froh sein, dass es überhaupt gewirkt hat.

Ein paar Tage später:

Die Gruppe hatte sich langsam wieder erholt. Der Schock, Pike tot in seiner Wohnung gefunden zu haben, war aber noch nicht vergangen. Sie hatten inzwischen einen Anruf von Buffy erhalten, die von ihrem Europatrip zurück war. Sie hatte ihren Vater gefunden, und Dawn gleich bei ihm gelassen. Sie hatte außerdem eine Menge Jägerinnen gefunden, denen sie nun beibringen wollte, wie man jagt. Sie hatte Xander und Faith als Verstärkung angefordert, und beide waren zu ihr gefahren. Willow allerdings hatte beschlossen, erst mal bei Oz in Cleveland zu bleiben. Buffy hatte gehört, dass ihr alter Freund Pike tot war. Sie hatte schon zugesagt, bei seiner Beerdigung nach Cleveland zu kommen. Andrew hatte Lindsey in Los Angeles angerufen und auch dieser hatte zugesagt, zur Beerdigung nach Cleveland zu kommen.

Ende Staffel 1