Hey ihr Lieben,
Ich bin es... ja wirklich, tut mir leid das es so unendlich lange gedauert hat ... ich habe ein neues Kapitel mit. Unsicher um die Ecke schaue... seid ihr mir sehr böse?
Kapitel reinstelle und mich vorsichtig aus dem Staub mache.
Viel Spaß beim lesen.
Kapitel 11 – Bereit zu Leben und zu Lieben?
„Gut, dann bringe ich dich mal ins Bett.", seufzte der blonde ergeben. Legte seinen Arm fester um Harrys Hüfte und lief mit ihm in die Kerker. Er wusste, wo die Privaträume seines Paten waren und so steuerte er zielsicher darauf zu. Vor der Tür angekommen, hob er die Hand und klopfte an.
Doch auch nach fünf Minuten, öffnete sie sich nicht. Draco schaute verwirrt zur Tür, als er neben sich ein leises kichern hörte.
„Was ist so lustig?", fragte er gereizt.
„Du.", war die Antwort. „Ach ja?", Draco sah Harry fragend an.
Der schwarzhaarige nickte und kicherte erneut.
„Dad is nisch da.", nuschelte er schließlich.
„Wieso hast du mir das nicht gesagt?", fragte der blonde vorwurfsvoll.
„Du hast nisch fragt."
„Ja schon gut, also wie kommen wir nun rein?", fragte Draco und ging nicht auf das erneute kichern des schwarzhaarigen ein.
„Mit Paschwort.", murmelte Harry und schmiegte sich enger an den blonden, der daraufhin wieder rote Wangen bekam.
„Na dann. Wie heißt es?", wollte Draco wissen und räusperte sich kurz, als er Harrys Atem an seinem Hals spürte.
„Kann ich nisch sagen."
„Wieso nicht?" Harry hob seinen Kopf von Dracos Schulter und blinzelte. „Du kannst es nisch spre... spreschen."
Draco zog die Stirn kraus und fragte sich was der Gryffindor damit meinte.
Als hätte Harry geahnt was den blonden beschäftigte grinste er. „Es ist Parsel.", sagte er leise.
„Parsel? Aber... Professor Snape kann Parsel?", fragte Draco erstaunt und Harry nickte bestätigend.
„Na dann sag du es.", sagte er, doch Harry schüttelte den Kopf.
„Kann nich." „Wieso nicht?"
„Bin zu betrunken.", Draco sah ihn verwirrt an. „Und das bedeutet?"
„Die Tür würde nisch... aufgehen. Dad hat das scho gemach dasch Stimme klar sein musch. Isch meine aber nich.", nuschelte Harry und legte seinen Kopf wieder auf die Schulter des blonden.
Der seufzte erneut und fragte sich, was er denn nun mit dem dunkelhaarigen machen sollte. Eine Weile musterte er Harry, bevor er ihn sanft an der Wange berührte.
„Hey, nicht schlafen.", sagte er leise und Harry öffnete seine Augen.
„Bin müde.", sagte er nur und wollte die Augen wieder schließen doch Draco hinderte ihn daran, da er sich umdrehte und mit Harry weiterging.
„Wohin willst du?"
„Du bist müde, also bringe ich dich ins Bett.", sagte er nur und lief mit Harry zielstrebig zu dem Gemeinschaftsraum der Slytherins. Dort angekommen, war er froh, das sie dort niemanden antrafen.
Ohne darüber nachzudenken ob es richtig war, was er da tat, zog er Harry mit sich, in sein Zimmer.
Kaum hatte er die Tür geschlossen, ging er zu seinem Bett und legte Harry sanft darauf ab. Da der dunkelhaarige aber nicht daran dachte Draco loszulassen, blieb dem blonden nichts anderes übrig, als sich neben ihn zu legen.
Harry hatte seinen Kopf auf Dracos Brust gelegt und schlief mit einem lächeln auf den Lippen ein. Der blonde strich gedankenverloren durch die schwarzen Haare und wunderte sich, wie weich diese doch waren. Er beugte sich zu Harry und gab ihm einen Kuss auf die Haare. Dann legte er sich zurück in die Kissen, schlang seine Arme beschützend um den anderen und deckte beide mit einem Schlenker des Zauberstabes zu.
Er schloss ebenfalls die Augen und war kurz darauf eingeschlafen.
Während die beiden in Dracos Zimmer schon schliefen, war Blaise mit Will und den anderen des Clans, in dessen Räume gegangen. Unsicher sah er sich dort um.
„Setz dich doch, Blaise.", sagte Will und zeigte auf einen Sessel am Kamin. Blaise nickte und kam der Aufforderung nach.
„Willst du was Trinken?", fragte Will, doch der Slytherin schüttelte mit dem Kopf.
„Nein, danke. Ich vertrage nicht viel.", sagte er.
Während die anderen des Clans, sich in ihre Schlafräume begaben, setzten sich Will und David zu ihm und sahen in eine Weile schweigend an.
Blaise räusperte sich: „Kann ich euch mal was fragen?"
„Klar was denn?", wollte Will wissen und musterte den Slytherin.
„Ihr habt vorhin gesagt, das... na ja. Harry seltsam ist, wenn er was getrunken hat.", sagte er leise.
„Oh das. Na ja er ist nicht seltsam, aber ziemlich nervig.", grinste Will.
„Wie meint ihr das denn?"
Will und David sahen sich an und nickten sich leicht zu.
„Okay wir werden es dir erzählen.", meinte David.
„Also das war so. Es war an Weihnachten, vor einem Jahr."
„Das war nach unserem vierten Jahr. Oder?", unterbrach Blaise Will und der nickte.
„Ja genau. Harry war ja gerade mal 14 und er war an diesem Weihnachten, mit Severus bei uns. Jedenfalls, es war ein Tag vor Weihnachten und Severus war... unterwegs. Wir hatten es uns in der Bibliothek gemütlich gemacht und haben was getrunken. Keiner von uns hatte so richtig auf Harry geachtet, da er meistens in irgendeinem Buch vertieft war. Tja, wir hätten wohl besser auf ihn achten sollen. Denn er hatte sich heimlich, etwas von dem Punsch genommen, der dort stand. Und plötzlich haben wir rosa Hasen gesehen.", lachte Will als er daran dachte, wie diese rosa Hasen plötzlich vor ihm erschienen waren.
„Rosa Hasen?", fragte Blaise verwirrt.
„Ja, rosa Hasen. Wir haben zuerst gedacht das Severus was in den Punsch getan hatte. Man weiß bei ihm ja nie. Doch dann haben wir Harry gesehen... wie er auf dem Sofa stand und mit seinem Zauberstab rumfuchtelte.", Will brach ab, da er bei dieser Erinnerung laut lachen musste.
„Ja und dann... dann kam Severus wieder und du kannst dir nicht vorstellen was er für einen Aufstand gemacht hat. David musste Harry dann ins Bett bringen und auf ihn aufpassen. War gar nicht leicht, denn der kleine Zauberte immer wieder neue Hasen herbei. Und wollte einfach nicht schlafen.", sagte Will etwas ernster.
„Oh ja... Severus war schon schlimm. Aber, Jack der ist regelrecht ausgerastet. Der schrie die ganze Zeit rum, was wir mit seinem Schatz angestellt haben. Erst als Jack sich zu Harry legte, wurde der kleine ruhig und schlief ein.", sagte David und wurde plötzlich still.
„Wer ist Jack?", fragte Blaise neugierig.
Kaum hatte er diese frage gestellt, sah er wie sich Wills und auch Davids Gesichtsausdruck änderte. Beide Vampire wurden still und sahen in den Kamin. Es herrschte eine unangenehme Stille und Blaise wagte es kaum zu atmen.
Schließlich seufzte Will und sah Blaise in die Augen. „Jack, war mein bester Freund.", sagte er traurig.
„Jack ist... war Harrys...", Will brach ab und sah traurig in den Kamin.
„Was Will sagen will ist, das Jack Harrys Partner war.", sagte David und Will sah in dankbar an.
„Harrys Partner? War er mit Jack verbunden?", fragte Blaise vorsichtig.
Will und David nickten. Blaise sah beide eine Weile an und so langsam klärten, sich einige fragen die er hatte.
#Harry war also mit diesem Jack zusammen. Er ist tot. Aber warum? Was ist passiert? Ob sie ahnen das Draco was von Harry will? #, überlegte er.
„Hey, alles okay mit dir?", fragte Will und riss so, Blaise aus seinen Überlegungen.
„Ja, alles in Ordnung."
„Gut. So und nun lassen wir mal die Vergangenheit ruhen. Was glaubst du was Blondchen und Harry jetzt machen?", fragte Will und grinste Blaise an.
„Also ich denke mal, das Draco ihn ins Bett gebracht hat.", meinte Blaise und wurde etwas rot, als Will ihn mit hochgezogener Augenbraue musterte.
„So ins Bett also? Müsstest du denn nicht auch langsam ins Bett?", fragte Will und sah Blaise in die Augen.
„J... ja. Ich werde dann mal gehen. War ne... nett mit euch zu reden.", stotterte er verwirrt und stand auf. Als er die Tür öffnete, legte sich eine Hand auf seine Schulter, erschrocken drehte er sich um und schaute direkt in die blauen Augen von Will.
„Ich begleite dich ein Stück.", sagte der Vampir leise und Blaise konnte nur nicken.
Beide liefen die Gänge entlang, wobei Will seine Hand immer noch auf Blaise Schulter hatte. Als sie am Eingang, der zum Gemeinschaftsraum der Slytherins führte, ankamen blieb Blaise stehen und drehte sich zu Will um.
Beide sahen sich in die Augen und konnten den Blick nicht von dem anderen nehmen. Langsam hob Will seine andere Hand und strich sanft über Blaise Wange. Der Slytherin wagte es nicht sich zu bewegen und sah weiterhin gebannt in Wills blaue Augen.
Vorsichtig kam Will Blaise immer näher und legte seine Lippen sanft auf die des anderen. Blaise war zuerst geschockt über den plötzlichen Kontakt, sodass er sich leicht versteifte. Doch das Gefühl das Wills Lippen auslösten war einfach schön und er schloss langsam seine Augen und erwiderte den Kuss vorsichtig.
Wills rechte Hand die bisher immer noch auf Blaise Schulter lag, wanderte auf den Rücken des Slytherins und zog ihn näher zu sich heran.
Blaise lies es geschehen und legte seine eigenen Hände unsicher um Wills Hals. Als er Wills Zunge spürte, die über seine Lippen strich, dachte er nicht mehr nach, sondern öffnete langsam seinen Mund um kurz darauf Wills Zunge in seinem Mund zu Spüren, die seine eigene Anstupste.
Will zog Blaise fester an sich und vertiefte den Kuss, den der Slytherin, nach einer Weile atemlos abbrach.
Er sah in Wills Augen, die nun nicht mehr blau, sondern leicht golden schimmerten.
„Ich... das war... schön.", seufzte er und schaute verlegen zur Seite. Will legte seine Hand an Blaise Kinn und zwang ihn sanft ihn anzusehen.
„Ja, das war schön... Blaise.", sagte er leise.
„Ich sollte gehen.", brachte er mit mühe hervor und Will nickte.
„Schlaf schön.", sagte er und hauchte dem Slytherin noch einen sanften Kuss auf die Lippen, danach drehte er sich um und verschwand um die nächste Ecke.
Blaise sah ihm hinterher und fuhr sich mit seiner Hand, lächelnd über die Lippen.
Als Will nicht mehr zu sehen war, drehte er sich um, sagte das Passwort und durchquerte, immer noch lächelnd, den Gemeinschaftsraum. In seinem Zimmer angekommen, zog er sich aus und legte sich ins Bett. Mit dem Gedanken an den Kuss mit Will schlief er ein.
Als Harry am nächsten morgen wach wurde, spürte er dass sich sein Kissen, seltsamer Weise bewegte. Er öffnete verschlafen die Augen und blinzelte ein paar Mal, dann schaute er sich sein Kissen an und stutzte.
Langsam hob er seinen Kopf, schaute nach oben und lächelte leicht, als er das schlafende Gesicht von Draco sah.
#Er sieht aus wie ein Engel. #, ging es ihm durch den Kopf.
Harry seufzte, seit langem hatte er nicht mehr so gut geschlafen und er spürte dass es daran lag, dass er diesmal nicht bei seinem Vater, sondern in Dracos Armen geschlafen hatte.
Er betrachtete immer noch, den schlafenden blonden und dachte an die letzten Tage.
Auch fiel ihm Dracos frage, nach seinem Tattoo ein. Durch diese frage, wurde ihm bewusst, dass er schon lange etwas für den blonden Slytherin empfand. Es sich jedoch nie eingestehen wollte, aus Angst, Jack zu verraten.
Doch nun wusste er, dass es an der Zeit war, wieder zu 'Leben'. Er wollte nicht mehr allein sein, wollte endlich wieder jemanden Lieben.
Er war nun bereit, wieder – zu Leben und zu Lieben.
Aber um dies tun zu können, musste er Draco erklären, warum er sich so verändert hatte. Was der Grund war, wieso er Dracos frage, ob er wirklich verbunden sei, ausgewichen war. Vorsichtig um den anderen nicht zu wecken, strich er mit seiner Hand, eine Haarsträne aus Dracos Gesicht und fuhr mit seinen Fingern, sanft über die Wange des blonden.
#Er fühlt sich so gut an. #
„Morgen.", hörte er plötzlich, Dracos stimme. Er schaute ihn an und sah dass der blonde lächelte.
„Morgen.", sagte er leise.
„Hast du gut geschlafen?", fragte Draco und strich mit seiner Hand über Harrys Wange. Der schwarzhaarige lehnte sich an die Hand des blonden und schloss die Augen.
„Ja habe ich... sehr gut sogar.", sagte er leise und bekam rote Wangen.
Draco der das bemerkte, lächelte ihn liebevoll an, beugte sich weiter zu Harry und gab ihm schüchtern einen Kuss auf die Stirn.
Harry öffnete die Augen und sah Draco an.
Dann beugte er sich zu dem blonden, sah ihm noch einmal tief in die Augen, bevor er seine Lippen auf Dracos legte.
Der seufzte und zog Harry fest an sich, um den Kuss zu vertiefen. Nach einer Weile lösten sie sich von einander und sahen sich mit roten Wangen an.
Verträumt strich Draco ihm wieder über die Wange.
„Was... habe ich was angestellt?", fragte Harry und sah Draco unsicher an. „Was meinst du?"
„Na ja... hast du irgendwelche rosa Hasen gesehen?"
Draco sah ihn verwirrt an und schüttelte den Kopf.
„Gut. Wie bin ich denn in dein Bett gekommen?", wollte Harry wissen. Draco lächelte leicht und erzählte ihm, wie er hierher kam.
„Und da du mich nicht loslassen wolltest, habe ich mich neben dich gelegt.", schloss der blonde seine Erklärung und sah Harry an.
„Tut mir leid, dass ich so war. Ich trinke eigentlich nicht. Aber, als Ron und die anderen aufgetaucht sind... musste ich mich irgendwie ablenken, sonst...", Harry lies den Satz offen, löste sich aus Dracos Umarmung und setzte sich hin.
Der blonde betrachtete ihn und fragte sich, ob Harry ihm je sagen würde, warum er sich so verändert hat.
„Draco... könnte ich bei dir vielleicht Duschen?", fragte er.
„Ähm... ja, da hinten ist das Bad.", sagte der blonde und zeigte auf eine Tür hinter Harry.
Der schwarzhaarige nickte und verschwand ohne ein Wort zu sagen im Bad.
Nach einer halben Stunde kam er wieder aus dem Bad und hatte sich, eines der Handtücher, um die Hüfte gewickelt.
Draco wurde rot als er Harry so mit freiem Oberkörper stehen sah. „Ich... ich gehe auch mal Duschen.", sagte er und ging schnell ins Bad.
Harry sah sich unsicher um, nach kurzem überlegen ob er auf Draco warten sollte oder nicht, setzte er sich, immer noch das Handtuch um die Hüften, auf einen der Sessel am Kamin.
Es dauerte auch nicht lange und Draco kam aus dem Bad, allerdings hatte er, ein T-Shirt und Boxershorts an. Als er sah dass Harry am Kamin saß, ging er auf ihn zu und betrachtete ihn.
Harry hatte Draco nicht bemerkt, da er gedankenverloren in den Kamin starrte.
Vorsichtig um den anderen nicht zu erschrecken, legte der blonde ihm eine Hand auf die Schulter. „Hey, ist alles in Ordnung?", fragte er leise.
Harry hob seinen Kopf und sah Draco in die Augen, ohne ein Wort zu sagen, legte er eine Hand um Dracos Hüfte und zog den blonden auf seinen Schoss.
Der war viel zu überrascht, um regieren zu können. Doch als er auf dem Schoss des anderen saß, lehnte er sich an Harrys Brust und atmete tief ein.
Der Gryffindor streichelte sanft über Dracos Rücken und genoss diese nähe.
Doch dann überkamen ihn die Erinnerungen an Jack und er wusste das er Draco jetzt sagen musste, warum er oft nachdem sie sich geküsst hatten, einfach davon lief.
„Draco ich muss mit dir reden.", sagte er ernst und der blonde sah ihn verwirrt an.
Harry sah die Verwirrung und Unsicherheit in den Augen des blonden und seufzte.
Er zog Draco wieder an sich und streichelte ihm sanft durch die blonden Haare.
„Ich weiß nicht wie ich es sagen soll... Wir haben uns schon ein paar Mal geküsst... und es war schön. Aber..."
„Du magst mich nicht.", unterbrach Draco ihn und wollte von Harrys Schoss aufstehen, doch der hielt ihn fest und schüttelte den Kopf.
„Draco ich mag dich... sehr sogar. Aber, es gibt dinge die du nicht weißt.", sagte er und stich wieder über Dracos Haare. Der blonde schmiegte sich an ihn und genoss die Zärtlichkeiten des Gryffindor.
„Draco ich muss dir etwas sagen und das... das fällt mir nicht leicht. Ich habe noch mit niemandem, außer Dad und Will, darüber geredet. Doch ich weiß auch das... ich es dir sagen muss. Ich mag dich und bevor wir beide, uns auf etwas einlassen, solltest du etwas über mich wissen.", sagte er leise und Draco hörte ihm ruhig zu.
„Du weißt das Snape mein Vater ist, aber es gibt da noch etwas was du wissen solltest. Du hast mich mal gefragt, ob ich wirklich verbunden bin. Und ich habe dir keine Antwort darauf gegeben... ich war nicht bereit dir das zu erzählen. Doch nun möchte ich es dir sagen.", Harry brach ab, da ihm Tränen in den Augen standen. Draco hob seinen Kopf von Harrys Brust und sah den schwarzhaarigen an.
Sanft strich er über Harrys Wange und gab ihm einen Kuss darauf. Er ahnte wie schwer es dem anderen viel, darüber zu reden und wollte ihm zeigen wie sehr er ihn mochte.
Harry war ihm für diese Geste dankbar, er atmete einmal tief durch, bevor er weiter sprach.
„Ich war 14 da hab ich einen Mann kennen gelernt. Es war in den Sommerferien nach dem vierten Jahr, ich war durcheinander wegen dem Trimagischen Turnier und war abends unterwegs. Sollte für meinen Onkel etwas besorgen. Ich habe ihn getroffen und irgendwie zog er mich magisch an. An diesem Abend, hat er mich nach Hause gebracht und wir haben uns am nächsten Abend wieder getroffen. Es ging eine Weile so, das wir uns trafen und redeten. Dann war ich mit ihm in einer Bibliothek und habe dort etwas gesehen... was mich ziemlich geschockt hatte. Ein Bild von meiner Mutter und Snape, sie hatten zusammen getanzt. An diesem Abend haben wir uns zum ersten Mal geküsst.
Ich weiß nicht wieso... aber es war ein schönes Gefühl.
Ich hatte keine Erfahrungen gehabt, weder mit Mädchen noch mit Jungs, aber dieses Gefühl was er in mir auslöste, konnte nicht falsch sein.
Danach habe ich Will kennen gelernt und er kannte Snape. Will war es auch, der ein treffen mit Dad arrangierte. So habe ich ihn getroffen und wir haben lange geredet. Ich war geschockt zu erfahren dass er, ausgerechnet er, mein Vater sein soll. Doch mit der Zeit, lernte ich ihn besser kennen. Und erfuhr auch, dass er mich nicht hasste. Sondern Angst hatte, das jemand erfuhr das er mein Vater ist.", Harry brach kurz ab und seufzte, nun hatte er Draco also schon einen Teil erzählt, aber die Sache mit Jack hatte er bis jetzt, nur umschrieben.
Er schaute in den Kamin und dachte daran wie es war, als er sich seine Liebe zu Jack eingestanden hatte.
Draco hob vorsichtig seinen Kopf von Harrys Brust und sah wie der schwarzhaarige, traurig in den Kamin sah. Er ahnte, wenn er jetzt etwas sagen würde, würde es Harry noch schwerer fallen alles zu sagen.
So blieb er still und lies Harry die Zeit die er brauchte um weiter zu reden.
Draco kuschelte sich wieder an Harrys Brust, nahm Harrys Hand und verschränke sie mit der seinen.
Als Harry spürte wie Draco ihre Hände miteinander verschränke, schloss er die Augen.
#Es ist schwerer als ich dachte. #
„Der Mann den ich getroffen hatte, war Jack. Er hatte mir an dem Abend als wir uns zum ersten Mal Küssten, gesagt dass er ein Vampir sei. Anfangs wollte ich es nicht glauben, doch er hatte sich dann verwandelt und da bestand kein Zweifel, er war ein Vampir, genauso wie Will. Ich hatte Gefühle für Jack, die mit der Zeit, immer mehr wurden. Ich hatte mich in ihn verliebt. Und er sich auch in mich. Wir hatten uns nicht darüber unterhalten ob wir nun zusammen waren oder nicht. Es war einfach selbstverständlich. Ich verbrachte die restlichen Sommerferien bei ihm, Dad hatte meinen Verwandten einen Gedächtniszauber gegeben, so das sie dachten ich war in der ganzen Zeit bei ihnen. Auch in den Weihnachtsferien im fünften Jahr, war ich bei ihm. Sonst blieb ich ja immer in Hogwarts, aber diesmal, war ich bei Jack, Dad und Will waren auch da.
Es war das erste Mal in meinem Leben, das ich Weihnachten wirklich mochte.
Jack tat alles damit ich mich wohl fühlte, wir redeten nicht nur, wir unternahmen auch viel miteinander. Er drängte mich zu nichts... wofür ich ihm unendlich dankbar war.
Als dann die letzten Sommerferien begannen, trainierte Dad mich in... Verteidigung. Jack trainierte mich schon seit einem Jahr in Kampfkunst. Deshalb kann ich mit Schwertern kämpfen. Weißt du, der Clan besitzt starke Magische Kräfte... aber sie Kämpfen auch auf die alte Art, mit Schwertern, Äxten und so weiter. Du hast bestimmt bemerkt, das der Clan keine Zauberstäbe hat... da sie die Stablose Magie beherrschen, brauchen sie keine Zauberstäbe. Aber bitte, behalte es vorerst für dich, ich weiß nicht ob sie wollen, das ganz Hogwarts das weiß.", bat Harry und Draco nickte bestätigend. Er würde niemandem sagen, das der Clan die stablose Magie beherrschte, innerlich stellte er sich die erstaunten Gesichter der anderen vor.
„Ich hatte mich sehr auf die Sommerferien gefreut... doch sie wurden nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte.", an dieser stelle brach Harry ab, seit er angefangen hatte von Jack zu erzählen, sammelten sich Tränen in seinen Augen, die er bisher zurückgehalten hatte. doch nun liefen sie ihm unaufhaltsam über die Wangen.
Draco hatte ihm die ganze Zeit ruhig zugehört und sah das Harry weinte. Er wollte ihm schon sagen dass er nicht weiter zu reden braucht, wenn es ihn so sehr schmerzte, als Harry sich energisch die Tränen aus dem Gesicht wischte und weiter sprach.
„Die ersten Wochen, waren super. An meinem fünfzehnten Geburtstag... ich weiß nicht ob ich dir das sagen sollte... an diesem Tag habe ich, zum ersten Mal mit Jack geschlafen. Er hatte mich nie zu etwas gedrängt... doch ich wollte es. Es mag vielleicht nicht richtig sein... wenn ich dir das jetzt sage, aber, es war wunderbar.
Ich dachte schon, dass ich endlich glücklich sein kann. Ich hatte endlich einen Dad der mich liebte, ich hatte wahre Freunde im Clan gefunden und ich hatte mit Jack, meine große Liebe.
Doch anscheinend meint es das Schicksal nicht gut mit mir.
Zwei Wochen bevor ich wieder nach Hogwarts musste, kam Will in die Bibliothek gestürmt... mit einer Nachricht, die alles veränderte.
Jack und Will hatten lange darüber diskutiert wie sie vorgehen sollten. Ein Clan von Höllendämonen hatte den Green – Clan angegriffen. Diese Dämonen waren sehr stark, stärker als der Clan. Um sie zu besiegen... musste eine Entscheidung getroffen werden. Dad und ich hatten angeboten ihnen zu helfen, da wir auch sehr... Ähm... Jack wollte das allerdings nicht. Er wollte nicht dass ich in Gefahr bin. Doch Will hatte noch eine andere Lösung... ein Ritual... ein Blutritual... eines das sehr alt und schwierig ist. Doch da Jack und ich die Voraussetzungen erfüllten, stand für mich fest dass ich es tun werde.
Jack war zuerst dagegen... denn durch dieses Ritual würden wir für immer verbunden sein... so lange bis einer der Gefährten stirbt. Will und Dad hatten alles vorbereitet. Wir haben das Ritual durchgeführt und so waren Jack und ich mächtiger als vorher. Doch als der Kampf gegen diese Höllendämonen begann... hatte ich Jack aus den Augen verloren. Die meisten der Dämonen waren schon gefallen, als ich einen schmerz in meiner Brust fühlte. Das war der Moment... in dem ich ihn verlor. Jack... er war tot. Getötet von diesem Baal.", Harry konnte nicht mehr weiter reden, er weinte und hielt sich verzweifelt an Draco fest.
Der blonde, hielt ihn fest und strich ihm über den Rücken. Er hatte nicht gedacht, dass Harry ihm all das erzählen würde. Auch wenn es ihm einen Stich in seinem Herzen versetzte, das sein Harry, den er so sehr liebte, um einen anderen Mann weinte. So war er auch erleichtert dass er endlich wusste, warum der Gryffindor sich so verändert hatte, doch spürte er auch, das Harry ihm noch nicht alles erzählt hatte. Irgendetwas verschwieg ihm der schwarzhaarige noch, doch Draco hoffte, das Harry ihm auch das, bald erzählen würde.
„Sch... ist ja gut. Ich bin bei dir.", flüsterte er ihm ins Ohr.
Harry hob seinen Kopf, den er in Dracos Halsbeuge vergraben hatte, und sah den blonden an.
„Es tut mir so leid.", sagte er.
„Was tut dir denn leid, mein... mein Engel.", fragte Draco unsicher.
Harry sah ihn mit großen Augen an und Draco wurde erst jetzt bewusst das er ihn ‚Engel' genannt hatte. Er wollte schon etwas sagen, als Harry seine Hand hob und über seine Wange streichelte.
„Ich... ich liebe dich, mein... Drache.", sagte Harry leise und sah dem blonden dabei in die Augen.
Er wusste nicht warum er ausgerechnet jetzt Draco sagte das er ihn liebte, doch er spürte das es genau jetzt das richtige war.
Während er Draco von Jack erzählt hatte, wurde ihm bewusst dass er diesen blonden Mann liebte und er es ihm auch sagen musste. Dank seiner Kenntnisse in Legilimentik, wusste er schon lange das Draco ihn liebte und nun war es an der Zeit dem blonden zu sagen, das er ihn auch liebt.
Draco sah Harry mit ungläubigen Augen an und hoffte das er sich nicht verhört hatte.
„Ich Liebe dich, mein Drache.", sagte Harry noch einmal.
Als Draco diese Worte wieder aus dem Mund des anderen hörte, begann er zu lächeln.
„Ich Liebe dich auch, mein Engel. Schon so lange.", sagte er leise, beugte sich zu Harry und gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. Als er sich wieder von dem anderen löste, sah er ihm in die smaragdgrünen Augen.
Harry erwiderte den Blick und ihm war bewusst das er Draco auch sagen musste das er Jack immer lieben würde. Egal wie sehr er den blonden liebte, so konnte er doch seine große liebe nicht vergessen. „Draco ich... ich werde Jack immer..."
„Sch... du brauchst es nicht zu sagen, ich weiß es auch so. Jack wird immer einen platz in deinem Herzen haben.", unterbrach Draco, Harrys Erklärungsversuche und der Gryffindor konnte nur bestätigend nicken.
„Ich weiß, es klingt seltsam, aber ich kann dich verstehen.", sagte Draco nach einer Weile. Harry vergrub seinen Kopf wieder an Dracos Halsbeuge und sog den duft des blonden ein.
Lange saßen sie so vor dem Kamin und keiner der beiden wollte sich von dem anderen lösen.
Doch diese Entscheidung wurde ihnen abgenommen, als es laut an der Tür klopfte.
Draco wollte gerade fragen wer denn da sei, als die Tür auch schon mit Schwung geöffnet wurde und ein grinsender Blaise Zabini in sein Zimmer marschierte.
„Morgen ihr zwei. Na gut geschlafen?", fragte er fröhlich und lies sich, ohne auf Dracos warnenden Blick zu achten, auf dem anderen Sessel nieder und sah die beiden grinsend an.
„Zabini was machst du hier?", fragte Draco wütend.
„Euch wecken, aber wie ich sehe seid ihr schon wach. Na wie war die Nacht, irgendwelche Hasen gesehen, Draco?"
Harry sah Blaise fragend an und als hätte dieser geahnt was der andere wissen wollte, lachte er und meinte: „Will und David haben mir das erzählt."
„Dachte ich mir schon, dass die beiden das ausplaudern werden.", sagte Harry und schüttelte lächelnd seinen Kopf.
„Ja, haben sie und ich fand es ziemlich witzig. Wenn ich mir vorstelle das ich plötzlich lauter Rosa Hasen sehen würde.", lachte Blaise und Harry stimmte mit ein. Ja diese Vorstellung war schon komisch.
Doch plötzlich wurde Harry wieder ernst, als er sich daran erinnerte, das Will mit dieser Geschichte wohl auch Jack erwähnt hatte. Doch wie viel Will und David, Blaise gesagt hatten, das wusste er nicht. Er konzentrierte sich und drang, ohne das Blaise es bemerkte, in die Gedanken des Slytherins ein. Schnell erfuhr er, dass die beiden Vampire, ihm nicht viel gesagt hatten. Erleichtert seufzte Harry und zog sich aus Blaise Gedanken zurück.
Er hatte die ganze Zeit darauf geachtet, das er nur die Gedanken des letzten abends las und nichts anderes.
Draco sah die ganze Zeit fragend, zwischen Blaise und Harry hin und her.
„Könnte mir vielleicht jemand sagen was so witzig ist? Und wieso, Rosa Hasen?", fragte er die beiden.
„Das erzähle ich dir nachher, mein Süßer.", sagte Harry und gab den blonden einen Kuss auf die Lippen. Blaise der das sah, schmunzelte. Hatte der Tag gestern die beiden anscheinend näher zusammen gebracht.
„So ich will auch nicht weiter stören. Macht euch einen schönen Tag. Wir sehen uns morgen beim Frühstück, Draco.", sagte er und verlies das Zimmer des blonden.
Harry sah dem anderen hinterher und lächelte.
„So mein Süßer, was machen wir denn heute?", fragte er Draco.
„Weiß nicht. Es ist Sonntag, also werden die meisten wieder nach Hogsmeade gehen.", sagte Draco.
„Willst du auch dahin?"
„Nein, ich möchte mit dir allein sein.", gab der blonde zu und bekam leicht rote Wangen.
Als Harry das sah, gab er ihm einen Kuss auf die Stirn.
„Alles, was du willst, mein Süßer."
TBC?
Und was sagt ihr?
Ich hoffe dass euch das Kapitel gefallen hat. Hoffe es ging nicht zu schnell, dass Harry Draco seine Liebe gesteht. Doch ich wollte ihn nicht noch länger, leiden lassen.
Anmerkung: Ich habe eine frage an euch. Stört es euch, das ich mal Harry und dann wieder Sal schreibe?? Eigentlich wollte ich nur noch Sal schreiben, doch ich weiß nicht ob ihr das wollt! Ich will ja nicht das es verwirrend wird.
