Hallo ihr Lieben,

Diesmal musstet ihr nicht so lange auf den nächsten Teil warten. Dank einer schlaflosen Nacht, in der ich dieses Kapitel geschrieben habe, bin ich schneller fertig geworden.
Viel Spaß beim lesen und eure Meinung ist wie immer gefragt.

Lg love-dark

Kapitel 13 – Dumbledores Rede und Sals Entscheidung

Draco nickte langsam, auch wenn er lieber mit Sal alleine geblieben wäre, er musste in die Halle gehen.
Harry strich mit seiner Hand über Dracos Wange. Der Blonde schmiegte sich an Harrys Hand und schloss die Augen.
Blaise, der immer noch in der Tür stand, beobachtete die Beiden und grinste zufrieden. Er kannte Draco schon so lange, doch noch nie hatte er gesehen dass der Blonde seine Gefühle zeigte. Er hoffte nur, dass die Beiden auch glücklich werden würden.

Nach einigen Küssen liefen die drei zusammen zur Halle.
Dort angekommen sah Harry, dass der gesamte Green – Clan vor der verschlossenen Tür stand und auf ihn zu warten schien. Er seufzte leise, da er wusste, dass, wenn alle auf ihn warteten, es nichts Gutes bedeuten konnte.

„Ich muss zu Dad.", sagte er ernst, gab Draco einen kurzen Kuss auf die Lippen und lief zum Clan. Blaise und Draco sahen ihm verwirrt hinterher.

„Hey, was gibt es?", fragte Sal seinen Vater als er bei ihm ankam. „Dumbledore will etwas zu den Schüler sagen und wir dürfen so lange nicht in die Halle.", war Severus Antwort. Sal zog erstaunt seiner Augenbraue hoch und betrachtete seinen Vater. „Und warum darf ich dann nicht rein? Ich bin auch ein Schüler. Und du bist Lehrer."

Will legte seine Hand auf Sals Schulter. „Das ist so Kleiner, Dumbledore hat Severus gekündigt und ihm nahe gelegt das Schloss zu verlassen. Auch soll er seinen Sohn, also dich, von der Schule nehmen."
„Was? Aber...", sagte Sal aufgebracht.
„Beruhige dich. Dumbledore wollte dich und Severus loswerden. Aber er hat nicht daran gedacht, dass ihr zum Clan gehört, das heißt, dass ihr beiden solange wir hier im Schloss sind, auch bleibt.", erklärte Will und verstärkte seinen Griff auf Sals Schulter.
Der Vampir wusste dass Sal kurz davor war in die Halle zu stürmen.

„Es ist besser so mein Sohn. Wir wollten Hogwarts nach dem Kampf sowieso verlassen. Und da ich nicht mehr unterrichten und du nicht mehr am Unterricht teilnehmen musst, haben wir mehr Zeit zum trainieren. Außerdem müssen Will und ich dir noch etwas Wichtiges sagen.", Severus ging auf seinen Sohn zu und sah ihn eindringlich an.
„Ihr habt also was gefunden, was uns gegen Voldemort hilft?", fragte Sal nach und Severus nickte.

Draco und Blaise standen ein paar Meter von dem Clan entfernt und hatten alles mit angehört.
Während Blaise sich fragte was der Clan gegen Voldemort gefunden hatte, fragte sich Draco ob Sal ihn nach dem Kampf verlassen würde. Bei diesem Gedanken zog sich sein Magen krampfhaft zusammen und er musste sich zusammenreißen um nicht in Tränen auszubrechen. Er senkte seinen Kopf und versuchte seine kalte Maske aufzusetzen.

Sal, der Dracos Gedanken mitbekommen hatte, strich Wills Hand von seiner Schulter und ging auf Draco zu. Sanft zog er den Blonden in seine Arme.
„Glaube mir mein Süßer, ich werde dich nie verlassen. Niemals.", flüsterte er in Dracos Ohr. Der Blonde sah ihn fragend an. „Woher?"
„Ich kann Gedanken lesen.", sagte Sal leise und lächelte den Blonden an. Der wurde darauf leicht rot und fragte sich ob Sal wusste an was er heute Morgen gedacht hatte.
Der Schwarzhaarige nickte und sein Lächeln wich einem Grinsen.
„Du bist unmöglich, Sal.", sagte Draco nervös.
„Ich weiß. Aber bald mein Süßer... werden wir das machen an was du gedacht hast. Und glaube mir... ich werde dir die Sterne zeigen.", hauchte er dem Blonden ins Ohr und gab ihm einen kleinen Kuss auf die Lippen. Draco sah ihn mit offenen Mund an, was Sal wieder zum Lächeln brachte.
Sal hielt Draco immer noch in seinen Armen als die Flügeltüren der großen Halle geöffnet wurden und Professor McGonagall herauskam.

„Mr. Malfoy, Mr. Zabini würden sie endlich in die Halle kommen. Professor Dumbledore wartet.", sagte sie streng.
Sal löste sich von Draco. „Na geh schon. Wir sehen uns später."
Blaise und Draco folgten mit gemischten Gefühlen Professor McGonagall und setzten sich an ihren Haustisch.
Kaum hatten sie sich hingesetzt erhob sich Dumbledore und bat um Ruhe.

„Meine lieben Schüler, wie ich heute erfahren musste, wurde ein Schüler von einem Mitglied des Green – Clans angegriffen. Ich habe diesen Vorfall schon dem Ministerium mitgeteilt. Doch das Ministerium ist nach wie vor der Meinung, dass der Green – Clan hier in Hogwarts bleibt. Ich weise sie hiermit nochmals an, sich von den Mitgliedern des Clans fernzuhalten. Es ist jedem Schüler verboten sich dem Clan zu nähern. Das Ministerium, teilte mir außerdem mit, das in drei Tagen noch mehr Mitglieder erscheinen werden. Was der Clan hier will und wie viele Mitglieder des Clans hier noch eintreffen werden, weiß ich nicht. Minister Fudge, wird ebenfalls in drei Tagen hier eintreffen und erklären was der Clan hier will. Beherzigen sie meine Anweisungen, sich dem Clan nicht zu nähern.
Ehe ich es vergesse, Professor Snape wird nicht länger Zaubertränke unterrichten, bis wir einen anderen Lehrer gefunden haben, werde ich Professor Snapes unterricht übernehmen. Außerdem ist Mr. Potter, oder auch Mr. Salvus Snape nicht mehr länger Schüler dieser Schule. Ich wünsche ihnen noch einen Guten Appetit.", mit diesen Worten setzte sich Dumbledore wieder.
Er ärgerte sich immer noch das er vom Ministerium nicht erfahren hatte, was der Clan hier in Hogwarts macht und das er weder Snape noch Potter von der Schule verweisen konnte.

Kaum hatte sich Dumbledore gesetzt, wurde auch schon die Tür der Halle aufgestoßen und der Clan trat geschlossen mit ernsten Gesichtern ein. Sie liefen den Gang bis zu ihrem Tisch entlang und warfen jedem einen Angsteinflößenden Blick zu.
Als sie sich an ihren Tisch gesetzt hatten, blieben Severus und Sal stehen, hoben wieder ihre Hände und auf dem Tisch erschienen die verschiedensten Speisen und Getränke. Während sich die meisten Schüler fragten, ob der rote Saft wirklich Blut war, sahen Blaise und Draco gebannt zum Tisch.
Beide wussten dass es Blut war und beobachteten Sal, wie er sich ebenfalls einen großen Becher mit der roten Flüssigkeit nahm und ihn in einem Zug leerte. Draco der wusste dass Sal kein Blut brauchte, fragte sich warum der Schwarzhaarige es plötzlich trank.

Sal saß wie immer zwischen Severus und Will, der ihn amüsiert angrinste.
„Grins nicht so blöd.", sagte Sal leise und schaute Will an.
„Ist ja gut. Man so schlechte Laune? Dabei warst du doch den ganzen Tag mit Blondie zusammen.", erwiderte Will und zog gekonnte eine Augenbraue hoch.
Sal musterte den Vampir und atmete tief ein um sich zu beruhigen. Doch als er tief Luft holte, roch er etwas und fing an zu grinsen.

Will, der Sals Blick sah, fragte sich warum der andere ihn so angrinste. „Was?", fragte er gereizt.
„Oh nichts. Hattest wohl deinen Spaß heute.", sagte Sal so leise das nur Will ihn hören konnte.
„Ähm... ich weiß nicht was du meinst."
„Ich rieche Zabini.", flüsterte er dem Vampir ins Ohr. Der riss seine Augen auf und sah Sal unsicher an. Er selbst hatte vor Jahren geschworen nichts mehr mit einem Menschen anzufangen, da solche Beziehungen nie von Dauer waren. Etwas nervös sah er zu Severus der ihn interessiert musterte.
„Können wir das später bereden?", flüsterte er und Sal nickte.

„Also Dad, du hast gesagt ihr habt was gefunden. Was denn?", wandte Sal sich an Severus. Der betrachtete seinen Sohn eine Weile und wusste nicht wie er es sagen sollte.
Er straffte seine Schultern und beugte sich zu Sal.
„Das Blutritual.", sagte er leise. Sal riss seine Augen auf und starrte Severus ungläubig an, dann sah er zu Will der bestätigend nickte.
„Was?", fragte er laut. „Nicht so laut, Sal. Muss ja nicht jeder wissen. Wir erklären es dir nachher.", versuchte Will seinen Freund zu beruhigen.
„Nachher? Was soll das überhaupt heißen? ICH werde mich nicht mit einem von EUCH verbinden. Vergiss das!", Sal wurde immer lauter.
In der Halle wurde es Still und jeder Schüler sah gespannt zu Clan Tisch an dem ein ziemlich aufgebrachter Salvus Snape stand.
„Sal setz dich.", forderte Severus seinen Sohn auf.
„NEIN! Vergesst es.", sagte er wütend und lief eilig aus der Halle.

Will stand ebenfalls auf und folgte Sal. Vor den Räumen des Clans holte er den Schwarzhaarigen ein.
„Hey jetzt warte mal."
„Wieso sollte ich? Ihr habt doch schon alles beschlossen."
„Du hast Recht, wir haben alles beschlossen. Wir wissen, dass dieses Ritual uns Macht verleiht. Und diese Macht brauchen wir, das weißt du.", sagte Will barsch, er war wütend das Sal sich nicht erklären lassen wollte, was er und Severus meinten.

„Schön für euch. Aber ich werde mich nicht verbinden.", schrie Sal Will ins Gesicht.
„Das hat auch niemand gesagt. Du sollst dich auch nicht verbinden.", meinte Will ruhig und grinste, als er Sals fragendes Gesicht sah.
Eine Weile sah Sal Will nur an und sagte nichts, bis ihn die Erkenntnis traf wer außer ihm noch in fragte kam, das Blutritual durchzuführen.
„Dad?", fragte er ungläubig und Will nickte.
„Ja, Severus wird sich Verbinden."
„Aber mit wem? Er ist doch schon so lange alleine.", Sal überlegte mit wem sich sein Vater verbinden könnte.
„Du?"
„Was, Ich? Nein er wird sich nicht mit mir verbinden.", lachte Will.
„Aber mit wem denn dann? Will nun komm schon, sag mir mit wem Dad sich verbinden will.", fragte Sal neugierig.
„Tut mir Leid Kleiner, aber das kann ich dir nicht sagen."
„Wieso nicht?", maulte Sal.
„Weil ich es nicht weiß. Severus hat es keinem von uns gesagt."
„Ich werde Poppy fragen, ihr erzählt er fast alles.", meinte Sal bestimmt und machte sich ohne auf Will zu achten auf den Weg in die Krankenstation.
Er war froh, das Poppy, als sie vor einem Jahr herausgefunden hatte das Severus sein Vater ist, es für sich behalten hatte. Er mochte die Krankenschwester von Anfang an und war erstaunt als sie ihm erzählte, das sie schon lange den Verdacht hatte, das Harry nicht der ist für den ihn alle hielten.
Doch hatte sie nie irgendeinen Beweis für ihre Vermutung, bis zu dem Tag, als Harry wieder einmal in der Krankenstation lag, da er sich beim Quidditch den Arm gebrochen hatte.

Flashback

„Mr. Potter ich muss eine Blutprobe von ihnen nehmen sie sehen so blass aus.", sagte Poppy mit mütterlicher Stimme.
Harry verdrehte die Augen und nickte ergeben. Er wusste wenn Poppy sich etwas vorgenommen hatte dann war jeder Widerstand zwecklos.
Poppy wollte gerade die Spritze ansetzen als die Tür des Krankenflügels aufging und ein sichtlich besorgter Severus Snape den Raum betrat.
„Was ist geschehen Poppy?", fragte er barsch.
„Mr. Potter hat sich beim Training den Arm gebrochen, Severus. Nichts schlimmes, das bekomme ich wieder hin.", sagte sie und versuchte die Spritze hinter ihrem Rücken zu verstecken. Harry der das sah zog eine Augenbraue fragend in die Höhe.
„Gut dann heilen sie den Arm. Mr. Potter muss bei mir gleich nachsitzen und da braucht er beide Arme.", forderte Snape und verschränkte seine Arme vor der Brust.
„Ich... ich werde Mr. Potter gleich heilen und ihn dann zu dir schicken.", Poppy wurde immer nervöser unter den strengen Augen des Tränkelehrers. Snape sah kurz zu Harry der leicht nickte. Mit einem Brummen verlies er die Krankenstation.
Als die Tür sich hinter ihm geschlossen hatte, drehte sich Poppy wieder zu Harry.
„So und nun nehme ich dir ein bisschen Blut ab."
„Wieso wollen sie das tun?", fragte Harry unsicher.
„Ich brauche es nur für einen Test der... der mir sagt ob alles in Ordnung ist.", sagte sie schnell und noch ehe Harry etwas erwidern konnte, hatte sie ihm die Nadel in den Arm gestochen und nahm ein wenig von seinem Blut. Danach schwang sie ihren Zauberstab und heilte seinen gebrochenen Arm.
Stirnrunzelnd sah Harry sie an, stand wortlos auf und verlies eilig die Krankenstation.
In den Kerkern angekommen ging er sofort zu seinem Vater und erzählte ihm alles über das seltsame Verhalten von Poppy.
Doch auch Severus wusste nicht was die Krankenschwester mit dem Blut von seinem Sohn wollte.

Ohne lange darüber nachzudenken, ging er wieder in den Krankenflügel, in dem Poppy gerade das Blut untersuchte.
„Und hast du gefunden, wonach du suchst?", fragte er kalt.
Poppy hatte sich über das plötzliche auftauchen von Snape so erschrocken das ihr die Phiole mit dem Blut herunterfiel.
„Severus was... was machst du hier?"
„Ich? Nichts. Was hast du gesucht Poppy?", wollte er wissen und ging auf die zitternde Krankenschwester zu.
Er stand genau vor ihr und sah sie kalt an.

„Severus es ist nicht... nicht so wie du denkst. Ich..."
„Was denke ich denn Poppy?", unterbrach er sie.
„Hör auf ihr Angst zu machen.", hörte er hinter sich die Stimme seines Sohnes.
„Mache ich dir Angst Poppy?", fragte er und ignorierte seinen Sohn.
„Ich... ein bisschen.", stotterte die Krankenschwester und sah zu Harry der hinter den Tränkeprofessor trat und ihm eine Hand auf die Schulter legte.

„Dad, bitte.", sagte er leise. Severus drehte sich zu ihm und sah ihm in die Augen. „Sie weiß es.", sagte er tonlos.
„Poppy, sie werden niemandem erzählen was sie herausgefunden haben. Oder?", fragte Harry.
„Nein werde ich nicht. aber ich verstehe es nicht ganz. Mr. Potter sie sind kein Potter, ihr Blut..."
„Ich weiß. Ich bin Professor Snapes Sohn."
„Sie wissen es?", fragte Poppy erstaunt und sah von dem Tränkelehrer zu Harry.
„Natürlich, ich hätte es bemerken müssen. Die schwarzen Haare, auch wenn die Frisur James Potter sehr ähnlich sieht, doch ihre Art sich zu bewegen... ist der von Severus so ähnlich. Wieso habe ich das nicht bemerkt?", fragte sie und betrachtete die beiden Männer vor sich.

„Poppy niemand soll es wissen. Ich habe es selbst erst vor einem Jahr erfahren. Und glauben sie mir, ich war zuerst nicht begeistert davon, das mein verhasster Lehrer mein Vater sein soll.", meinte Harry und grinste.
„Hey pass auf was du sagst Junge. Auch wenn du schon fünfzehn bist, ich könnte dich immer noch übers Knie legen.", schnarrte Severus.
„Dad du weißt wie ich es meine.", sagte Harry schnell und ging zu Severus, der ihn mit einem kleinen Lächeln in die Arme nahm und ihm durch die Haare fuhr. „Ja ich weiß. Also Poppy, was werden sie jetzt tun nachdem sie wissen, das Harry mein Sohn ist.", wollte er von der Frau wissen.

„Was soll ich denn tun? Nichts. Niemand wird es von mir erfahren." Sagte sie ernst.
„Danke. Aber wieso?", fragte Harry nach.
Poppy erzählte den Beiden das sie schon länger vermutete das Harry nicht der war, für den ihn alle hielten, doch sie hatte nie einen Beweis. Sie sagte ihnen, dass sie froh wäre, dass er endlich eine Familie hatte und sie sich nur wünschte dass er glücklich sei. Es ginge niemanden etwas an. Auch wunderte sie sich immer, das Dumbledore ihn zu seinen Verwandten schickte, obwohl er wusste dass es ihm dort nicht gut ging.
Severus erfuhr auch, das Poppy versucht hatte, den Jungen über die Sommerferien in Hogwarts zu lassen, doch Dumbledore bestand darauf dass er zu seinen Verwandten fuhr.

Harry war von ihren Worten gerührt und fiel der überraschten Poppy um den Hals.
„Danke.", flüsterte er.
„Gern geschehen.", sagte sie leise und gab dem Jungen einen Kuss auf die Stirn.

„So ihr Beiden. Ich habe noch eine Menge Arbeit vor mir. Also ab mit euch.", sagte sie und wischte sich verstohlen über ihre Augen. Harry und Severus nickten und machten sich mit der Gewissheit das Poppy niemandem etwas sagen würde auf den Weg in die Kerker.

Flashback ENDE

Als Sal den Krankenflügel erreicht hatte, atmete er einmal tief durch und öffnete die Tür. „Poppy bist du da?"
„Ja hier hinten.", hörte er die Stimme der Medie – Hexe.
„Poppy ich muss dich etwas fragen.", sagte Sal auch sofort und ging in den hinteren Raum in dem Poppy ihre Heiltränke sortierte.
„Oh Sal du bist es. Was gibt es denn?", fragte sie freundlich.
„Es geht um Dad, er will sich verbinden. Weißt du mit wem? Und wann?", sprudelte es aus Sal heraus.
„Ähm... tut mir leid Sal, aber das kann ich dir nicht sagen. Ich wusste nicht das Severus sich verbinden will.", sagte Poppy und sah Sal fragend an.
„Dann weißt du auch nichts?", fragte er enttäuscht.
„Nein tut mir leid.", sage Poppy und strich dem Schwarzhaarigen über die Wange.
„Hallo Will.", sagte sie und nickte dem Vampir zu.
„Hey Poppy."
„Warum fragst du nicht Severus mit wem er sich verbinden will?", wollte sie wissen.
„Er wird es mir nicht sagen. Ich kenne ihn.", maulte Sal.
„Wir wollen dann auch nicht weiter stören.", mischte sich Will ein, drehte sich um und verlies gefolgt von Sal den Krankenflügel.

Schweigend liefen sie durch die Gänge, jeder hing seinen eigenen Gedanken nach.
„Sag mal was ist mit dir und Blaise?", durchbrach Sal die Stille und sah seinen Freund fragend an.
„Was soll da denn sein?"
„Na was wohl. Du hast mit ihm geschlafen, ich konnte es an dir riechen. Wie geht es nun mit euch weiter? Seid ihr zusammen?", fragte Sal.
„Ich weiß es nicht."
„Er ist ein Mensch Will. Du weißt was das heißt."
„Ja das weiß ich. Wenn ich mich auf ihn einlasse, werde ich ihn irgendwann verlassen müssen. Und wenn er sich in mich verliebt werde ich ihm das Herz brechen. Verdammt ich weiß es!", knurrte Will.

„Ihr könntet vielleicht glücklich werden.", warf Sal ein.
„Ja vielleicht. Doch die Chancen stehen schlecht. Er ist ein Mensch, ich ein Vampir. Ich werde nicht älter, er jedoch wird es werden.", Will seufzte und wünschte sich in diesem Moment, das er nichts mit dem dunkelhaarigen Slytherin angefangen hätte.

Er wusste aus eigener Erfahrung, was es hieß eine Beziehung mit einem Menschen zu haben. Dabei zusehen zu müssen, wie der Mensch den man liebt älter wird und er selber jung blieb. Er hatte schmerzlich erfahren müssen, wie es ist, wenn die geliebte Person in den Armen stirbt. Auch wenn er einer der gefährlichsten und ältesten Vampire war.
Wenn er einmal jemanden liebte, was selten vorkam, dann mit allem was er hatte. In dieser Beziehung war er ein anderer, nicht brutal und unbarmherzig, sondern zärtlich und gefühlvoll.

„Lass uns ein bisschen an den See gehen.", schlug Sal vor und zog den schweigsamen Will hinter sich her.
Am See angekommen, setzte sich Sal an den Baum und Will nahm neben ihm Platz. Eine Weile sahen Beide schweigend in den nun Sternenbedeckten Himmel, bis Sal zu seinem Freund sah.
„Weißt du, ich habe nach Jacks Tod geglaubt, dass ich nie wieder jemanden lieben könnte. Doch nun liebe ich Draco und würde alles für ihn tun. Die Liebe Will, kann man sich nicht aussuchen.
Ich weiß, dass Beziehungen zwischen Vampire und Menschen meist nicht gut gehen. Aber ich habe Jack auch geliebt und wäre für immer bei ihm geblieben, wenn nicht Baal..."

„Das mit dir und Jack ist was anderes. Du bist kein Mensch.", unterbrach Will Sals Erklärungsversuche.
„Das ist richtig. Ich bin kein Mensch. Aber ich bin auch kein richtiger Vampir. Ich werde älter, gut nur bis zu einem gewissen Alter... aber jeder von uns kann irgendwann sterben.", Sal brach ab und sah den Vampir an.

„Liebst du ihn?", stellte er schließlich die frage die ihn am meisten interessierte.
„Ich weiß es nicht. Ich finde ihn anziehend, aber ob ich ihn liebe, kann ich dir nicht sagen. Dazu kenne ich ihn noch nicht gut genug.", meinte Will und grinste leicht.

„Mit der Liebe ist das so ´ne Sache. Oder?", sagte Sal leise und schaute wieder in den Himmel.
Will beobachtete ihn und seufzte, er hatte gewusst, das wenn Sal das mit Blaise mitbekommen würde, er mit ihm reden wollte.

„Was machen wir nun?", fragte Sal nach einer Weile.
„Was meinst du?"
„Die Sache mit Draco und Blaise.", sagte Sal nur.
Will zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Wegen Draco, weiß er was du bist?"
„Nein, noch nicht. Doch ich glaube er ahnt etwas.", gab Sal zu.
„Was glaubst du wie er reagiert wenn er weiß was du bist?"
„Wenn ich das wüsste. Er sagt zwar dass er mich liebt, egal was ist. Doch wenn er erfährt was ich bin... wie viel Macht ich besitze. Ich weiß nicht wie er reagieren wird.", seufzte Sal und wünschte sich das er Draco schon gesagt hätte was er ist.

„Er liebt dich, er wird es verstehen und dich so akzeptieren wie du bist.", sagte Will, doch auch er war sich nicht sicher ob der blonde Slytherin es wirklich akzeptieren würde.
„Wir werden es sehen. Und was machst du nun mit Blaise?"
„Ihm sagen dass ich ihn mag und er nicht nur eine kurze Affäre für mich ist. Und wenn er will, würde ich gerne mit ihm zusammen sein, doch vorher werde ich ihm sagen was es heißt eine Beziehung mit einem Vampir zu führen.", sagte Will entschlossen.

„Gut. Erzähle es ihm, er soll selbst entscheiden ob er mit dir zusammen sein will. Er muss wissen auf was er sich da einlässt. Wie Draco es wissen muss und das noch heute.", Sal stand auf, nickte Will zu und machte sich auf den Weg zu Draco. Er musste ihm jetzt sagen was er ist und dem Blonden die Entscheidung überlassen ob er wirklich mit ihm zusammen sein will, mit allen Konsequenzen.

Das Gespräch mit Will hatte ihm gezeigt, das er ehrlich zu Draco sein musste, auch wenn es ihm schwer viel.
Während Sal bei Dracos Zimmer ankam und leise hineinging, war Will auf dem Weg zu Blaise.

„Hey suchst du jemanden?", hörte er Blaise stimme hinter sich.
„Ja, dich.", sagte Will drehte sich um, zog den Slytherin in seine Arme und gab ihm einen Kuss auf die Lippen.
Als er sich von Blaise löste sah er ihn an. „Ich muss mit dir reden.", sagte er ernst. Blaise nickte, wies Will an ihm zu folgen und ging mit gemischten Gefühlen in einen leeren Klassenraum.
Dort angekommen stellte er sich an eines der Fenster und sah hinaus.
„Um was geht es?", fragte er leise, wobei er immer noch aus dem Fenster sah.
„Um dich... um uns.", sagte Will und hoffte dass er die richtigen Worte finden würde.
Blaise sagte nichts, sondern wartete darauf was ihm der Vampir sagen wollte.

Will sah auf Blaise Rücken und ging langsam auf den Dunkelhaarigen zu. Sanft legte er seine Hände auf Blaise Schultern und fuhr langsam über dessen Oberarme.
„Blaise... bevor du was sagst höre mir zu.", sagte er und Blaise nickte bestätigend.
„Das alles ist nicht so einfach. Ich war lange allein, wollte auch keinen Gefährten. Doch nun kenne ich dich. Du weckst in mir Gefühle... die ich lange Zeit nicht mehr hatte. Wenn du in meiner Nähe bist, fühle ich mich gut. Doch ob ich dich liebe, kann ich jetzt noch nicht sagen. Blaise das alles ist nicht so einfach, du bist... bist ein Mensch und ich bin ein Vampir.", Will brach ab, da Blaise sich abrupt umgedreht hatte. Der Slytherin wollte gerade etwas sagen, doch Will legte einen Finger auf Blaise Lippen und hinderte ihn daran.
„Lass mich ausreden. Bitte! Die Sache ist die, ich weiß was es heißt einen Menschen zu lieben und ihn sterben zu sehen. Das habe ich vor über 100 Jahren selbst durchgemacht. Und glaube mir wenn ich sage, das es nicht leicht war, meine... meine Frau sterben zu sehen."

„Deine Frau?", fragte Blaise erstaunt.
„Ja meine Frau, sie war wunderschön. Doch sie wollte nicht dass ich sie verwandle... und so wurde sie alt und starb. Du musst wissen, wir Vampire legen uns nicht auf ein Geschlecht fest.", erklärte Will ruhig.
„Es ist so Blaise... wenn du und ich... wenn wir uns auf eine Beziehung einlassen, musst du dir klar werden das ich nicht älter werde. Du hingegen schon. Du bist ein Mensch. Es würde nicht einfach werden.", Will brach ab und sah Blaise in die Augen.
„Wenn ich es einfach haben wollte, würde ich die Frau heiraten die meine Eltern für mich aussuchen. Ich weiß was du bist. Doch wenn wir beide nicht das Risiko eingehen würden... dann würden wir uns immer fragen. Was wäre wenn? William ich habe mich in dich verliebt und möchte mit dir zusammen sein.", sagte Blaise, beugte sich zu Will und versiegelte die Lippen des Vampirs mit seinen.
Der Kuss war sanft, vorsichtig und voller Hoffnung.

Als Beide den Kuss lösten sahen sie sich an. „Es könnte gefährlich werden.", sagte Will.
„Ich weiß, doch wir werden es zusammen schaffen. Ich bin schließlich ein Slytherin.", meinte Blaise und zog Will zu einem weiteren Kuss zu sich.

Tbc?

bis bald love-dark