p class="MsoNormalCxSpFirst"emHi,/em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"da mehrere Leute mich angeschrieben haben, dass sie sich noch mehr über ein Drarry-Pairing gefreut hätten, statt über ein Charlie x Harry, ist dies nun eine Variante der Kurzgeschichte „ein One-Night-Stand mit Folgen" mit Draco x Harry./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"Wer die Variante mit Charlie schon kennt, wird hier natürlich keine komplett neue Story finden, aber dennoch ist, denke ich, genug geändert um dennoch interessant zu sein. Besonders das letzte Kapitel ist stark überarbeitet./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"Für alle die noch nicht die Variante mit Charlie gelesen haben, es ist die Fortsetzung von meinem Oneshot „Missverständnisse". Es ist kein Vorwissen nötig, da die Geschichten inhaltlich mehrere Jahre auseinander liegen und der Oneshot nur Harrys Outing enthält./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"Über Meinungen, Verbesserungsvorschläge und natürlich auch Lob würde ich mich wirklich freuen./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle" /p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"~~~~~~/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle" /p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Gedankenverloren starrte Harry in sein Glas. Er hätte nicht herkommen sollen. Seit fast acht Jahren mied er England wie die Pest. Und doch war er hier. Es fühlte sich … falsch an. Er sollte mit Ron und Hermine an einem der Tische sitzen, auf einen abgeschlossenen Fall anstoßen und mit ihnen über Rita Kimmkorns dämlichen letzten Artikel lästern. Doch stattdessen saß er hier alleine an der Bar und hatte keine Ahnung was seine ehemals besten Freunde so trieben./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"War es das wert?,/em schoss es ihm durch den Kopf. Er schnaubte und kippte seinen Whiskey in einem Zug runter. Es brannte in seiner Kehle und wärmte seinen Bauch. Harry nieste eine kleine Rauchwolke aus und bestellte sich den nächsten Drink. Die Freundschaft mit Ron und Hermine war schon lange vorbei. Kein Grund ihnen hinterher zu weinen./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Wie hatte es nur so weit kommen können? Das goldene Trio, das gemeinsam gegen Monster kämpfte, Abenteuer erlebte und einen Krieg beendete … zerbrochen wegen einer dummen Meinungsverschiedenheit. Sie alle hatten nach dem Krieg zahlreiche Angebote bekommen. Sie könnten Auroren werden, ohne eine Prüfung ablegen zu müssen, die sie vermutlich eh nicht geschafft hätten. Sie könnten in jede Abteilung ihrer Wahl gehen und in fünf Jahren zum Leiter werden. Sie könnten nach Hogwarts zurückkehren, für ein letztes Jahr, und sich endlich mit Fug und Recht top ausgebildete Zauberer nennen können. Doch Harry lehnte ab. Sein ganzes Leben war geprägt von Gewalt, Missgunst und reißerischen Zeitungsartikeln. Er wollte einfach nur seine Ruhe, ein klein wenig Frieden finden vielleicht./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Nun, zu sagen das seine Freunde schlecht reagierten, wäre wohl untertrieben gewesen. Ron, der ewige Sidekick im Schatten des großen Harry Potters, einer von vielen, selbst in seiner Familie. Bei dem Gedanken an Ruhm und Anerkennung, daran als einer der Helden der Geschichte bekannt zu werden, bekam der fast ein feuchtes Höschen. Er nahm jubelnd das Angebot an ein Auror zu werden. Und Hermine? Die Strebsame, die Perfekte. Sie wollte zurück nach Hogwarts. Natürlich. Schule mit Bestleistung abschließen, studieren gehen, im Ministerium die Welt verändern. So sah ihr Plan aus, seit sie von der magischen Welt erfahren hatte. Vielleicht sogar schon eher. Es war wohl dumm zu erwarten, dass sie Verständnis haben würden all dem Drama und Leiden zu entkommen./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Als er verkündete, dass er eine Weltreise machen und andere Kulturen kennenlernen wolle, für unbestimmte Zeit, da hielten sie ihm Standpauken die sich gewaschen hatten. Als er im Ministerium stand, in der Abteilung für interkontinentale Portschlüsselreisen, hatte er sich hoffnungsvoll nach ihnen umgesehen. Doch sie kamen nicht. Sie straften ihn mit Missachtung für seine Entscheidung. Und so zerbrach ihre Freundschaft./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Manch einer mochte sagen, dass es kindisch war. Sie hätten sich einfach zusammen setzen und reden sollen. Doch als auch der fünfte Brief unbeantwortet blieb, akzeptierte es Harry. Sie hatten ihr Leben, er hatte seins. Sie hatten sich entschieden. Und so saß er nun hier, alleine in einer Bar in der Moonlight-Street, der Partystraße des magischen Londons, und kippte seinen sechsten Whiskey in drei Stunden. Es lebe der Ausnüchterungstrank! Dennoch fühlte er sich ein wenig beduselt. Er sollte echt weniger trinken./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Die nächsten paar Stunden schaltete er ab, genoss die laute Musik, die ausgelassene Stimmung und traute sich sogar auf die Tanzfläche. Ein hübscher Kerl zwinkerte ihm zu und bewegte verführerisch seine Hüften im Beat. Harry lachte ausgelassen, erwiderte eine Weile das flirten, wandte sich dann aber wieder ab Richtung Bar. Durch das viele Tanzen war er ganz ausgedörrt. Mit einem Drink in der Hand saß er zehn Minuten später auf einem der Barhocker und beobachtete die Menge. Als eine Hand seine Schulter berührte, sprang er vor Schreck fast in die Luft./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Hey" em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em „ist hier noch ein Platz" em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em „frei?" Die Stimme klang als wäre der Abend bereits etwas sehr gut verlaufen. Harry grinste unwillkürlich, wandte sich um und … erstarrte. Diese bedenklich schwankende Gestalt vor ihm, war das nicht …/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Malfoy?" Ungläubig starrte Harry ihn an, nicht sicher ob er schon so besoffen war das er halluzinierte. Seinen früheren Schulfeind hatte er nun wirklich nicht treffen wollen. Angesprochener runzelte irritiert die Stirn./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Verzeih-„ em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em „-ung, kennen wir uns?" Malfoy klang wirklich etwas verloren./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Für einen kurzen Moment war Harry beleidigt. Sie waren einander sechs Jahre lang fast täglich an die Gurgel gegangen, er hatte Malfoy em style="mso-bidi-font-style: normal;"das Leben gerettet/em und em style="mso-bidi-font-style: normal;"für ihn ausgesagt/em, verdammt nochmal! Andererseits waren acht Jahre doch eine etwas zu lange Zeit waren um jemanden wieder zu erkennen, den man eigentlich nicht mal richtig kannte. Immerhin waren sie erwachsen geworden, hatten sich verändert in den Jahren. Malfoy hätte er vermutlich auch nicht erkannt, wenn dieser nicht die typischen lächerlich weichen, blonden Haare, diese Alabasterweiße Haut und die sturmgrauen Augen gehabt hätte … em style="mso-bidi-font-style: normal;"Verflucht Harry, reiß dich zusammen!/em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Lang nicht gesehen Malfoy, dir tut es offenbar gut das du nicht mehr in Ärsche kriechen kannst", murmelte er und sah mit flammenden Wangen zu Boden, als seine Gedanken in eine wirklich unangebrachte Richtung gingen. War es schlau das zu sagen? Malfoy zu provozieren hatte nie gut geendet und Kimmkorn hatte vermutlich nicht grade nette Worte benutzt um sein fortlaufen zu erklären. Doch Malfoy schien zu betrunken zu sein für böses Blut - seine Stimme riss ihn aus seinen Gedanken./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Potter?! Ist das dein Ernst? Sieh mich an! Bei Salazars Sackhaaren, du hast dich ganz schön verändert!", rief er ungläubig und starrte ihn ungeniert an. Harry wandte verlegen die Augen ab. Unwillkürlich fiel sein Blick auf die Spiegelung hinter der Bar. Ja, es stimmte, es erinnerte wirklich nicht mehr viel an den blassen, dürren Jungen von damals, mit den riesigen Brillengläsern und dem Vogelnest auf dem Kopf. Die Jahre in der Wildnis hatten ihn braun gebrannt und etwas an Muskeln zulegen lassen, seine Haare waren nach italienischer Mode in Schulterlange Locken geschnitten und in einem wirren Knoten gebunden. Ohne die Brille leuchteten seine Augen in einem satten Grün und seine Narbe war seit Voldemorts Tod zum Glück auch passé./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Malfoy begutachtete ihn kritisch. Dann lehnte er sich vor und fuhr mit einem Finger andächtig über Harrys Haut. Diese kribbelte angenehm bei der Berührung, ein leichter Duft eines teuren Parfums und der Schweiß eines verschwitzten Körpers stiegen Harry in die Nase und sein Mund wurde schlagartig trocken. Sich räuspernd trank er hastig noch einen Schluck und hustete diesmal einen Rauchkringel aus. Teufelszeug, dieser Feuerwhiskey. Sein Instinkt schrie ihn an zurückzuweichen, doch etwas hielt ihn zurück, ließ ihn wie erstarrt auf dem Hocker verbleiben. Malfoy strich derweil noch immer über seine Haut und schien eindeutig fasziniert./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Woher hast du denn die Tattoos, Potter?", fragte er schließlich mit rauer Stimme./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Kurz war Harry geneigt zu sagen „Welche Tattoos?", aber der Witz schien irgendwie unangebracht in dieser Stimmung. Nervös befeuchtete er seine Lippen. „Das sind Magieströme. In einer afrikanischen Provinz lernt jedes Kind in Trance seine Magieströme zu sehen. Sie winden sich über den Körper wie Schlangen, man sieht sie als pure Energie, es ist … berauschend. Noch nie habe ich mich meiner Magie so nahe gefühlt, es war unglaublich. Als ich wieder zu mir gekommen bin, habe ich den Schamanen gebeten mir die Ströme zu tätowieren. Sie brennen sich die Linien eigentlich ein, aber das war mir dann doch etwas zu heftig, also …" Er brach ab und schloss peinlich berührt die Augen. Er plapperte. So viel wollte der verfluchte Kerl vermutlich gar nicht wissen./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Doch der Ex-Slytherin schien kein bisschen gelangweilt. „Warum sind sie dann weiß und nicht, keine Ahnung, rot oder so?", fragte er neugierig. Es war seltsam. Da trafen sie sich nach all den Jahren wieder, nach Jahrelangem beleidigen, verpetzen, duellieren und einem Krieg und jetzt standen sie hier in dieser Bar und es war als hätten sie gemeinsam in einem Schlafsaal gelebt. Ein Hoch auf die Drinks! Wie viele hatte er nochmal gehabt?/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry riss sich zusammen und zuckte die Achseln. „Magie wirkte immer so rein auf mich. So unschuldig, trotz ihrer Macht. Ich fand es passend."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Der Blonde trat näher. Noch näher. Zu nah! Harry konnte die einzelnen Schweißperlen auf seiner Haut sehen, er sah jede Falte in dem blauen Seidenhemd, das sich eng an den durchtrainierten Körper schmiegte. Spielte Malfoy noch immer Quidditch oder wieso war er so … em style="mso-bidi-font-style: normal;"Stopp!,/em befahl er sich. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Das ist Malfoy, verdammt, hör auf damit!/em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Und gehen sie nur über deine Arme, oder …" Malfoys Kopf neigte sich, seine Haarspitzen kitzelten Harrys Wange, sein Mund berührte Harrys Haut und er pustete neckend über die geschwungenen Linien. „Oder gehen sie über deinen ganzen Körper?" Das Letzte hauchte er verführerisch in Harrys Ohr und lachte leise als Harry wimmerte./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"Wie, bei Merlins geblümten Strapsen, war das nur so schnell eskaliert?, /emschoss es Harry durch den Kopf. Mühsam riss er sich zusammen. Aber er würde garantiert nicht klein beigeben, so weit kam es noch! Er stellte sich auf die Zehenspitzen, brachte seinen Mund so nah an Malfoys ran, dass er dessen Atem auf seinen Lippen spüren konnte. „Finde es doch heraus", murmelte er und hauchte einen kleinen Kuss auf seine Mundwinkel. Der ehemalige Slytherin schnappte nach Harrys Hüften und stöhnte frustriert als dieser lachend auswich. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Das ist ja wie beim Quidditch früher/em, grinste er in sich hinein./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Suchen wir uns einen Tisch? Da hinten ist es etwas ruhiger, glaub ich." em style="mso-bidi-font-style: normal;"Wie kam er denn jetzt darauf? War ein Billywig in sein Ohr gekrabbelt?/em Harry deutete auf einen absenkten Bereich. Sein Ex-Rivale bestellte noch zwei Butterbiere und zwei kleine Phiolen Ausnüchterungstränke. Die bot inzwischen fast jede Bar an, damit die Gäste immer weiter feiern konnten ohne umzukippen. Harry erspähte in der Zwischenzeit einen kleinen freien Tisch und winkte den Anderen eilig dorthin. Einander stützend taumelten sie durch die dicht gedrängte Menge./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Die nächsten Minuten schwiegen sie, tranken ihr Bier und suchten angestrengt nach Gesprächsthemen. Irgendwann warf Malfoy verzweifelt seinen Kopf in den Nacken und rief entnervt: „Das reicht jetzt! Tut mir leid, Potter, aber ich bin echt nicht gut darin nett zu warten bis man von selbst mit der Sprache rausrückt, also … wo zur Hölle warst du? Das letzte Mal kam ein Bericht über dich vor fünf Jahren, als du in Paris gesehen wurdest. Was hast du all die Zeit gemacht?" Der unverschämt schöne Reinblüter stützte sich mit den Armen auf den Tisch und sah Harry erwartungsvoll an./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry zuckte die Achseln. „Mal hier mal dort. Ich schreibe inzwischen Bücher, ziemlich erfolgreich sogar. Und das ganz ohne meinen Namen", ergänzte er mit grimmigem Stolz. Malfoy lachte leise. Und nicht mal spöttisch. Naja, zumindest nicht sehr. „Ich erkunde fremde magische Kulturen. Viele von ihnen leben sogar offen unter den Muggeln, zum Beispiel die Roma in Italien oder die Schamanen der Aborigines. Ich habe sogar eine Zwergenkolonie in den Rocky Mountains gefunden und einen Stamm Selkies an einer französischen Küste. Oh, und eine Gemeinschaft Sabberhexen in Belgien wollte mich kochen, kannst du das glauben?" Mit leuchtenden Augen sah er seinen Gegenüber an. Er liebte diese Reisen einfach, so viele Abenteuer, niemand kannte ihn, niemand erwartete irgendwas von ihm. Bis auf einen Liebhaber in Maldovien, der ihn unbedingt vor den Traualtar zerren wollte. Versonnen erinnerte Harry sich an seine Flucht, die ihn direkt in einen ausbrechenden Vulkan geführt hatte./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Malfoy räusperte sich und Harry schrak peinlich berührt zusammen. „Und was führt dich nach England, nach all den Jahren?" Es klang ein wenig kühl./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Mein Verleger bestand auf eine Lesereise, zu Werbezwecken. Zum Glück kennen auch sie nur mein Akronym unter dem ich veröffentliche. Und was machst du hier? Ich hätte gedacht du bleibst nach dem Krieg in eurem Manor und lässt dir alles hinterher tragen oder dass du in die Karibik ziehst und dich von einer Reihe exotischer Schönheiten verwöhnen lässt?", grinste er fragend./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Malfoy schüttelte sich und warf ihm einen angeekelten Blick zu. „Wie kommt man auf so eine bescheuerte Idee, Potter? Ich hatte Spitzennoten in Hogwarts, habe eine Hauseigene Bildung um die mich jeder beneidet, habe ein Studium in Salem als einer der Besten meines Fachbereichs abgeschlossen und ich zähle zu den mächtigeren Zauberern in England. Als würde ich mein Leben und meine Intelligenz damit verschwenden nur Elfenwein schlürfend im elterlichen Palast zu hocken."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Hektische Flecken waren auf seinen Wangen erschienen und seine grauen Augen hielten Harrys Blick fest. Gegen seinen Willen empfand Harry einen Anflug von Respekt für seinen früheren Widersacher. Er war offenbar erwachsen geworden. Nichts war mehr zu sehen von dem verwöhnten Papisöhnchen. Aber dieser unbändige Stolz, den hatte er wohl nicht verloren. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Gut. Sonst wäre es einfach nicht mehr Malfoy./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Und nun?", fragte Harry heiser. Seine Stimme brach und er räusperte sich. Malfoy zuckte nonchalant die Achseln, lehnte sich zurück und genoss sichtlich die Aufmerksamkeit./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Ich habe bei ANCESTORS SONS gearbeitet, sagt dir das was?"/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Der Schwarzhaarige runzelte nachdenklich die Stirn und trank einen Schluck Butterbier, um die peinlich lange Stille zu überspielen. Söhne der Ahnen, was für ein bescheuerter Name. Aber ja, es kam ihm vage bekannt vor …/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Ist das nicht dieses Privat-Museum für berühmte Personen der magischen Geschichte?", fragte er langsam. Malfoys spöttischer Blick tat seinem Selbstbewusstsein nicht grade gut. Aber er lebte überall auf der Welt, verdammt nochmal, er konnte doch nicht jeden dämlichen Laden kennen./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Fast richtig. Es ist ein Auktionshaus für Gegenstände von berühmten oder historisch wichtigen magischen Personen. Jedenfalls war ich dort aufgestiegen bis zum stellvertretenden Leiter aufgestiegen, bis ich … nunja, ein wenig die Beherrschung verlor letzten Monat."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Interessiert lehnte sich Harry vor. Malfoy kratzte einen Wachsfleck vom Tisch und schüttelte seine langen, seidigen Haare aus dem Gesicht, dann fuhr er fort./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Ein Kunde hat ständig ein Gemälde von Gwendelyn Sawish von 1462 betatscht, welches Gifford Ollerton bei seinem legendären Sieg über den berüchtigten Riesen Hengist von Upper Barnton zeigt. Er hat em style="mso-bidi-font-style: normal;"Flecken/em hinterlassen! Und ich fand es passender em style="mso-bidi-font-style: normal;"ihn/em, statt das Gemälde, mit dem em style="mso-bidi-font-style: normal;"Imperturbatio/em-Zauber zu belegen. Natürlich konnte ihn daraufhin niemand mehr anfassen oder sonst wie zu ihm durchdringen, wie es bei Kunstwerken ja auch Sinn macht. Der Kunde hat sich jedoch furchtbar darüber aufgeregt, dass er nicht mal mehr duschen konnte. Der Gestank war zugebener Maßen äußerst widerlich nach einigen Wochen. Also wurde ich gefeuert. Und deswegen …" Er hob sein Glas und prostete Harry zu „betrinke ich mich heute ein wenig."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry prustete ins Glas und bemühte sich em style="mso-bidi-font-style: normal;"wirklich/em nicht lauthals zu lachen. Aber dieser Malfoy war ihm doch außerordentlich sympathisch. Wer hätte gedacht das dieser versnobte Reinblüter so was rumtreiberisches an sich hatte?/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Die nächsten Minuten tranken sie schweigend. Hin und wieder warfen sie einen Ausnüchterungstrank ein, dann bestellten sie eine neue Runde. Nach einer Weile gingen sie auf die Tanzfläche, bewegten sich ungeschickt im Takt der wummernden Bässe. Malfoy sah Harry an und in seinen Augen funkelte das Feuer seiner Namensvettern. Er kam näher, legte seine Hände auf Harrys schmale Hüften und zog ihn zu sich. Seine Zähne blitzten im Dämmerlicht als er lachte und sein Becken an Harrys rieb. Dieser folgte den Bewegungen, brachte seine Hüfte noch etwas näher an die des schönen Blonden./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Hast du schon mal darüber nachgedacht unsere Spannungen … anderweitig abzubauen?", hauchte Harry in das Ohr des Anderen. Man sah Malfoy an das er angestrengt nachdachte. Gar nicht so einfach mit genug Schnaps im Blut um einen Hippogreifen besoffen zu machen. Harry half ihm auf die Sprünge. „Stell dir vor wir hätten …" em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Verfluchter Schluckauf! /em„… darum gekämpft, wer besser …." em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em "auf einem Besen reiten kann …" em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em „… oder so", endete er und war nun selbst etwas verwirrt. Irgendwie war sexy sein gar nicht so leicht, wenn man betrunken war. Doch der Blonde lachte und Harry fühlte ein wohliges Blubbern im Bauch./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Wie wär's, wenn wir erstmal was gegen deinen Schluckauf tun?", murmelte Malfoy. Draco. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hübscher, hübscher Draco./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Seine Lippen streiften Harrys Ohr, knabberten sacht daran und erneut hickste Harry. Malfoy – em style="mso-bidi-font-style: normal;"Draco!/em - krümmte sich vor Alkoholgetränkter Heiterkeit. Grummelnd über das Amüsement seines Tanzpartner, schnappte Harry sich den Anderen und zog ihn ein Stück nach unten. Sein Herz pochte laut genug um mit den Bässen mitzuhalten, ihre Münder trafen aufeinander, gierig küssten sie sich immer inniger. Die nächsten Minuten sagte keiner von ihnen mehr irgendwas. Stöhnend und keuchend rieben sie sie ihre harten Körpermitten gegeneinander, küssten sich verlangend und nahmen von dem ausgelassenen feiern um sie herum nichts mehr wahr. Sie unterbrachen ihren Kuss erst, als jemand sie anrempelte und Dracos elegante Hose mit Butterbier tränkte. Empört unterbrach Draco ihre Knutscherei, doch der Kerl war schon längst in der tanzenden Masse untergetaucht. Missmutig wandte er sich wieder Harry zu./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Wollen wir gehen? Ich muss dringend aus dieser Hose raus!", schrie er über die Musik hinweg./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry nickte. Die unbeabsichtigte Zweideutigkeit ließ seine Hose nun auch deutlich zu eng werden. Er zog ihn zum Ausgang, die Hand fest um Dracos Unterarm geschlungen, nicht das dieser noch in der Menge verloren ging. Oder abhaute. Im Apparierraum hielt er inne./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Hast du eine eigen Wohnung? Ich wohne im Tropfenden Kessel zurzeit." Angewidert rümpfte er seine Nase und dachte an das schmale Einzelbett und das dreckige Badezimmer. Für eine Nacht zur Not okay, aber nicht grade geeignet für … naja, mehr eben./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Draco schüttelte den Kopf. Eine Strähne fiel in sein Gesicht. „Nicht wirklich. Ich wohne im Manor meiner Familie, bis sich meine Eltern aus der Gesellschaft zurückziehen. Also noch lange nicht. Aber ich habe einen eigenen Flügel."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Unschlüssig sahen sich die beiden an. Der Gedanke ins Manor zu gehen, wo Voldemort gehaust hatte und Gefangene gehalten wurden, behagte ihm nicht grade. Doch um ehrlich zu sein, wurde er langsam ungeduldig. Seine Hose war immer noch ganz schön eng und Draco roch verdammt verführerisch. Dieser hatte offensichtlich auch genug vom warten – entnervt knurrend packte er den Jüngeren und kurz darauf wurden sie durch ein Luftloch gequetscht und kamen würgend und hustend vor einem riesigen Torbogen wieder raus. Alkohol und Apparieren vertrug sich wirklich nicht gut. Eine Weile standen sie aneinander gelehnt in der frischen Nachtluft. Beide keuchten heftig, diesmal jedoch wegen den brummenden Schädeln, statt aus Erregung. Keiner von beiden bewegte sich. Eine aufkommende Brise kühlte ihre erhitzten Leiber, eine Eule kreischte im Jagdfieber und die Bäume des nahen Waldes raschelten im Wind./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Draco war der Erste, der wieder zu Atem kam. Er ergriff Harrys Hände und hauchte mit einem sehr Slytherinhaften Grinsen zwei schnelle Küsse auf die Handrücken. Harry zitterten die Knie bei dieser unerwartet romantischen Geste. Er wollte etwas erwidern, doch der Reinblüter schüttelte den Kopf, küsste ihn sacht auf den Mund, schob das melodisch klingende Tor auf und zog ihn über den weißen Kies zum imposanten Haupthaus./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Das Hereinschleichen gestaltete sich schwierig. Angeheitert wie sie waren, stolperten sie unelegant die Treppe vor dem Eingang hoch. Draco fiel über eine Stufe und taumelte mit dem Kopf gegen die großen Türflügel. Harry musste sich beide Hände auf den Mund pressen um ein Kichern zu unterdrücken. Draco zog eine Grimasse und klopfte dann schwungvoll an die Tür. Zum Glück ließen die Hauselfen sie rein, ohne auch nur in Erscheinung zu treten oder ein großes Trara zu machen. Mit einer höfisch eleganten Verbeugung ließ der Adelsspross seinem Gast den Vortritt./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Sei bloß leise, ja?", zischte er mit gedämpfter Stille. "Das Haus ist voller Gemälde unserer Ahnen und meine Mutter dreht durch, wenn sie erfährt das ich trinken war und jemanden mitbringe!" Es lag Grauen in seiner Stimme. Harry erinnerte sich nur zu gut an die Miene der Lady Malfoy, die immer so aussah als hätte sie auf eine Zitrone gebissen, und es schauderte ihm unwillkürlich./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Leise traten sie ein. Das Brüllen eines Drachens hallte durch das Anwesen und sie sahen das steinerne Abbild jenes stolzen Wesens langsam wieder in die Wand zurückweichen. Beide zuckten zusammen. Tja, offenbar machte das Manor sehr nachdrücklich klar, wenn der Erbe nach Hause kam. Eine Tür schlug auf, Schritte hallten die Flure entlang und die kühle Stimme von Lady Malfoy ertönte. Draco winkte hektisch Harry zur Seite, der sah sich eilig nach einem Versteck um und hechtete mit einem rettenden Sprung hinter eine Skulptur, die wohl die legendäre Hexe Circe darstellen sollte und vermutlich lächerlich überteuert war. Versteckt von ihrer steinernen Robe, lauschte er dem Tadel der besorgten Mutter./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Wo kommst du her, Draconis? Es gehört sich nicht seine Mutter warten zu lassen. Du bereitest mir Sorgen und beschämst unsere Familie mit deinen … Aktivitäten, das ist nicht akzeptabel. So betrunken wie du bist, hätte man dich ausrauben oder deinen Stab entwenden können. Vermutlich liegst du eines Tages zersplintert in einer dreckigen Gasse, wie ein ungebildeter Squib, wenn das so weiter geht." Harry hörte ihre Schuhe über den Marmorboden klackern. Scheinbar kam sie noch näher heran. Ihm brach der Schweiß aus und er duckte sich tiefer in den Schatten der Statue. „Hast du eine Ahnung was die Zeitungen über uns berichten würden, wie unsere Geschäftspartner von uns denken würden? Was wäre, wenn jemand deinen Zustand ausgenutzt und dich in ein Duell verwickelt hätte? Salazar weiß, ich habe getan was ich konnte um dir eine anständige Erziehung zukommen zu lassen, doch statt eine angemessene Ehe einzugehen, wie es längst an der Zeit wäre, zauberst du in der Weltgeschichte rum. Glaub mir, Draconis, du …"/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Ich bin erwachsen, Mutter!", unterbrach Draco die Tirade, die Stimme eisig wie der Schwarze See im Winter. "Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt, ich bin alt genug um feiern zu gehen so em style="mso-bidi-font-style: normal;"oft/em es mir beliebt und em style="mso-bidi-font-style: normal;"wo/em ich es möchte!" Versöhnlicher fuhr er fort, das missbilligende Zungenschnalzen seiner Mutter ignorierend. "Sieh mal, ich habe regelmäßig Ausnüchterungstränke genommen, bin keinem Reporter begegnet, habe nichts unterschrieben oder versprochen, brauchte nicht meinen Zauberstab, noch bin ich zersplintert. Ich hatte einfach nur einen höchst erfreulichen und entspannten Abend. Darf ich mich nun in meine Räumlichkeiten zurückziehen oder muss ich mir etwa im Tropfenden Kessel ..."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Untersteh dich!", unterbrach die Dame des Hauses mit deutlich hörbaren Grauen in der Stimme. Harry linste neugierig zwischen den Roben hervor. Im Halbdunkel war es schwer zu erkennen, doch Mrs. Malfoy schien sich zu beruhigen. Sie glättete ihr Kleid, strich ihrem einen Kopf größeren Sohn über die Wange und ging Kopfschüttelnd die Treppe wieder hoch. Draco wartete einige Sekunden und rief Harry schließlich endlich leise aus seinem Versteck hervor./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry stellte sich auf Zehenspitzen und küsste den Blonden genüsslich. Dessen finstere Miene hellte sich Augenblicklich auf. Gemeinsam schlichen sie die geschwungene Marmortreppe hinauf, immer wieder stoppend um weitere heiße Küsse zu tauschen. Der Slytherin knurrte verzweifelt und knetete genüsslich Harrys Hintern. Ganz der Abenteurer, löste sich Harry aus seinen Armen und wackelte übertrieben mit seinem Hintern beim hochlaufen. Mann, war er besoffen. Dracos angeturntes Keuchen trieb ihn an. Bis zum nächsten Hindernis. Statt der besorgten Mutter, stand nun ein schlaftrunkener Lucius Malfoy vor ihnen. In einem em style="mso-bidi-font-style: normal;"Nachthemd!/em Bodenlang, aus fließendem Stoff und … cremefarben? Und waren das em style="mso-bidi-font-style: normal;"Zöpfe/em?! Eilig schubste Draco seinen Lover durch die nächste Tür, in eines der fünfzehn Badezimmer des altehrwürdigen Hauses. Grade noch rechtzeitig konnte Harry sich am Waschbecken auffangen, bevor er kopfüber in ein Badebecken gekippt wäre. Er drehte sich um und spähte hinter Dracos Rücken in den Gang./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Guten Abend Vater, hat Tabby dich wieder geweckt in seinem Putzwahn?", fragte Draco und versuchte unauffällig den Blick ins Bad zu versperren. Harry hoffte das nur er hörte wie panisch Draco klang. Sein Vater sah ihn finster an./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Ich sollte dieses Nichtsnutzige Vieh entlassen, wie soll ich denn schlafen, wenn alle paar Minuten meine Decke zurecht gezupft wird? Was tust du noch hier, Draconis? Wenn du nicht schlafen kannst, solltest du lernen, nicht mit dem Pöbel verkehren." Pikiert trat der Lord näher. "Ich komme grade von einer siebenwöchigen Konferenz in Florenz und du trampelst hier rum wie ein Tierwesen! Jetzt lass mich ins Bad, ich brauche einen Schlaftrunk", seufzte er und sah wirklich ziemlich geschlaucht aus./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Nein! Äh ... ich muss mal. Lass dir einen bringen, wenn die Gemälde dich so sehen, fallen sie noch vor Lachen von der Wand." Draco versuchte selbstbewusst auszusehen und baute sich unauffällig vor dem Türspalt auf. Harry zuckte unwillkürlich zurück, als Lucius Malfoy trotz Nachthemd und Zöpfen eine Miene machte, als wolle er die Wände mit Blut färben./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Wie bitte? Du wurdest wohl vom Billywig gestochen, mein Sohn, so mit mir zu reden. Wenn dein Benehmen derartig unter deiner Lebensweise leidet, sollten wir dir bald eine Ehefrau suchen. Und nun geh, ich möchte dich heute Nacht nicht mehr sehen."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Mit mörderischem Blick ging Mr. Malfoy ins Bad. Harry sah noch Dracos weit aufgerissene Augen, dann wich er eilig zurück und versteckte sich hinter der Badewanne mit den riesigen Klauenfüßen. Die nächsten Minuten wurden … unangenehm. Mr. Malfoy schien sich zu denken das er sich auch gleich einmal erleichtern könnte, wenn er schon mal im Bad war und das plätschernde Geräusch ließ Harrys Ständer mit einem herzlichen „Nein, Danke" verschwinden. Nach einer gefühlten Unendlichkeit wurde der Lord endlich fertig, schnappte sich, dem Klirren nach zu urteilen, den Schlaftrank aus dem Schrank und verschwand. Angewidert krabbelte Harry hinter der Wanne hervor. Das lief hier echt nicht wie geplant. Vielleicht wäre der Tropfende Kessel doch die bessere Wahl gewesen. Seufzend trat er in den Flur und hielt unsicher nach Draco Ausschau. Ein Pfiff ließ ihn herumfahren. Eine dunkle Silhouette stand am anderen Ende des Flurs und schien zu warten. Eilig trabte Harry dorthin und pikste Draco in die schmale, doch muskulöse Brust./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Ganz ehrlich, dafür musst du dir jetzt echt Mühe geben. Die Stimmung ist so was von im Arsch. Und wehe" knurrte er, "du machst jetzt Witze darüber was besser im Arsch ist!" Finster blickte Harry ihn an. Ergeben hob sein ehemaliger Rivale die Hände und führte seinen angepis-, äh, missmutigen Lover in sein Schlafzimmer./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"da mehrere Leute mich angeschrieben haben, dass sie sich noch mehr über ein Drarry-Pairing gefreut hätten, statt über ein Charlie x Harry, ist dies nun eine Variante der Kurzgeschichte „ein One-Night-Stand mit Folgen" mit Draco x Harry./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"Wer die Variante mit Charlie schon kennt, wird hier natürlich keine komplett neue Story finden, aber dennoch ist, denke ich, genug geändert um dennoch interessant zu sein. Besonders das letzte Kapitel ist stark überarbeitet./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"Für alle die noch nicht die Variante mit Charlie gelesen haben, es ist die Fortsetzung von meinem Oneshot „Missverständnisse". Es ist kein Vorwissen nötig, da die Geschichten inhaltlich mehrere Jahre auseinander liegen und der Oneshot nur Harrys Outing enthält./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"Über Meinungen, Verbesserungsvorschläge und natürlich auch Lob würde ich mich wirklich freuen./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle" /p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"~~~~~~/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle" /p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Gedankenverloren starrte Harry in sein Glas. Er hätte nicht herkommen sollen. Seit fast acht Jahren mied er England wie die Pest. Und doch war er hier. Es fühlte sich … falsch an. Er sollte mit Ron und Hermine an einem der Tische sitzen, auf einen abgeschlossenen Fall anstoßen und mit ihnen über Rita Kimmkorns dämlichen letzten Artikel lästern. Doch stattdessen saß er hier alleine an der Bar und hatte keine Ahnung was seine ehemals besten Freunde so trieben./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"War es das wert?,/em schoss es ihm durch den Kopf. Er schnaubte und kippte seinen Whiskey in einem Zug runter. Es brannte in seiner Kehle und wärmte seinen Bauch. Harry nieste eine kleine Rauchwolke aus und bestellte sich den nächsten Drink. Die Freundschaft mit Ron und Hermine war schon lange vorbei. Kein Grund ihnen hinterher zu weinen./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Wie hatte es nur so weit kommen können? Das goldene Trio, das gemeinsam gegen Monster kämpfte, Abenteuer erlebte und einen Krieg beendete … zerbrochen wegen einer dummen Meinungsverschiedenheit. Sie alle hatten nach dem Krieg zahlreiche Angebote bekommen. Sie könnten Auroren werden, ohne eine Prüfung ablegen zu müssen, die sie vermutlich eh nicht geschafft hätten. Sie könnten in jede Abteilung ihrer Wahl gehen und in fünf Jahren zum Leiter werden. Sie könnten nach Hogwarts zurückkehren, für ein letztes Jahr, und sich endlich mit Fug und Recht top ausgebildete Zauberer nennen können. Doch Harry lehnte ab. Sein ganzes Leben war geprägt von Gewalt, Missgunst und reißerischen Zeitungsartikeln. Er wollte einfach nur seine Ruhe, ein klein wenig Frieden finden vielleicht./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Nun, zu sagen das seine Freunde schlecht reagierten, wäre wohl untertrieben gewesen. Ron, der ewige Sidekick im Schatten des großen Harry Potters, einer von vielen, selbst in seiner Familie. Bei dem Gedanken an Ruhm und Anerkennung, daran als einer der Helden der Geschichte bekannt zu werden, bekam der fast ein feuchtes Höschen. Er nahm jubelnd das Angebot an ein Auror zu werden. Und Hermine? Die Strebsame, die Perfekte. Sie wollte zurück nach Hogwarts. Natürlich. Schule mit Bestleistung abschließen, studieren gehen, im Ministerium die Welt verändern. So sah ihr Plan aus, seit sie von der magischen Welt erfahren hatte. Vielleicht sogar schon eher. Es war wohl dumm zu erwarten, dass sie Verständnis haben würden all dem Drama und Leiden zu entkommen./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Als er verkündete, dass er eine Weltreise machen und andere Kulturen kennenlernen wolle, für unbestimmte Zeit, da hielten sie ihm Standpauken die sich gewaschen hatten. Als er im Ministerium stand, in der Abteilung für interkontinentale Portschlüsselreisen, hatte er sich hoffnungsvoll nach ihnen umgesehen. Doch sie kamen nicht. Sie straften ihn mit Missachtung für seine Entscheidung. Und so zerbrach ihre Freundschaft./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Manch einer mochte sagen, dass es kindisch war. Sie hätten sich einfach zusammen setzen und reden sollen. Doch als auch der fünfte Brief unbeantwortet blieb, akzeptierte es Harry. Sie hatten ihr Leben, er hatte seins. Sie hatten sich entschieden. Und so saß er nun hier, alleine in einer Bar in der Moonlight-Street, der Partystraße des magischen Londons, und kippte seinen sechsten Whiskey in drei Stunden. Es lebe der Ausnüchterungstrank! Dennoch fühlte er sich ein wenig beduselt. Er sollte echt weniger trinken./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Die nächsten paar Stunden schaltete er ab, genoss die laute Musik, die ausgelassene Stimmung und traute sich sogar auf die Tanzfläche. Ein hübscher Kerl zwinkerte ihm zu und bewegte verführerisch seine Hüften im Beat. Harry lachte ausgelassen, erwiderte eine Weile das flirten, wandte sich dann aber wieder ab Richtung Bar. Durch das viele Tanzen war er ganz ausgedörrt. Mit einem Drink in der Hand saß er zehn Minuten später auf einem der Barhocker und beobachtete die Menge. Als eine Hand seine Schulter berührte, sprang er vor Schreck fast in die Luft./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Hey" em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em „ist hier noch ein Platz" em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em „frei?" Die Stimme klang als wäre der Abend bereits etwas sehr gut verlaufen. Harry grinste unwillkürlich, wandte sich um und … erstarrte. Diese bedenklich schwankende Gestalt vor ihm, war das nicht …/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Malfoy?" Ungläubig starrte Harry ihn an, nicht sicher ob er schon so besoffen war das er halluzinierte. Seinen früheren Schulfeind hatte er nun wirklich nicht treffen wollen. Angesprochener runzelte irritiert die Stirn./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Verzeih-„ em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em „-ung, kennen wir uns?" Malfoy klang wirklich etwas verloren./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Für einen kurzen Moment war Harry beleidigt. Sie waren einander sechs Jahre lang fast täglich an die Gurgel gegangen, er hatte Malfoy em style="mso-bidi-font-style: normal;"das Leben gerettet/em und em style="mso-bidi-font-style: normal;"für ihn ausgesagt/em, verdammt nochmal! Andererseits waren acht Jahre doch eine etwas zu lange Zeit waren um jemanden wieder zu erkennen, den man eigentlich nicht mal richtig kannte. Immerhin waren sie erwachsen geworden, hatten sich verändert in den Jahren. Malfoy hätte er vermutlich auch nicht erkannt, wenn dieser nicht die typischen lächerlich weichen, blonden Haare, diese Alabasterweiße Haut und die sturmgrauen Augen gehabt hätte … em style="mso-bidi-font-style: normal;"Verflucht Harry, reiß dich zusammen!/em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Lang nicht gesehen Malfoy, dir tut es offenbar gut das du nicht mehr in Ärsche kriechen kannst", murmelte er und sah mit flammenden Wangen zu Boden, als seine Gedanken in eine wirklich unangebrachte Richtung gingen. War es schlau das zu sagen? Malfoy zu provozieren hatte nie gut geendet und Kimmkorn hatte vermutlich nicht grade nette Worte benutzt um sein fortlaufen zu erklären. Doch Malfoy schien zu betrunken zu sein für böses Blut - seine Stimme riss ihn aus seinen Gedanken./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Potter?! Ist das dein Ernst? Sieh mich an! Bei Salazars Sackhaaren, du hast dich ganz schön verändert!", rief er ungläubig und starrte ihn ungeniert an. Harry wandte verlegen die Augen ab. Unwillkürlich fiel sein Blick auf die Spiegelung hinter der Bar. Ja, es stimmte, es erinnerte wirklich nicht mehr viel an den blassen, dürren Jungen von damals, mit den riesigen Brillengläsern und dem Vogelnest auf dem Kopf. Die Jahre in der Wildnis hatten ihn braun gebrannt und etwas an Muskeln zulegen lassen, seine Haare waren nach italienischer Mode in Schulterlange Locken geschnitten und in einem wirren Knoten gebunden. Ohne die Brille leuchteten seine Augen in einem satten Grün und seine Narbe war seit Voldemorts Tod zum Glück auch passé./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Malfoy begutachtete ihn kritisch. Dann lehnte er sich vor und fuhr mit einem Finger andächtig über Harrys Haut. Diese kribbelte angenehm bei der Berührung, ein leichter Duft eines teuren Parfums und der Schweiß eines verschwitzten Körpers stiegen Harry in die Nase und sein Mund wurde schlagartig trocken. Sich räuspernd trank er hastig noch einen Schluck und hustete diesmal einen Rauchkringel aus. Teufelszeug, dieser Feuerwhiskey. Sein Instinkt schrie ihn an zurückzuweichen, doch etwas hielt ihn zurück, ließ ihn wie erstarrt auf dem Hocker verbleiben. Malfoy strich derweil noch immer über seine Haut und schien eindeutig fasziniert./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Woher hast du denn die Tattoos, Potter?", fragte er schließlich mit rauer Stimme./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Kurz war Harry geneigt zu sagen „Welche Tattoos?", aber der Witz schien irgendwie unangebracht in dieser Stimmung. Nervös befeuchtete er seine Lippen. „Das sind Magieströme. In einer afrikanischen Provinz lernt jedes Kind in Trance seine Magieströme zu sehen. Sie winden sich über den Körper wie Schlangen, man sieht sie als pure Energie, es ist … berauschend. Noch nie habe ich mich meiner Magie so nahe gefühlt, es war unglaublich. Als ich wieder zu mir gekommen bin, habe ich den Schamanen gebeten mir die Ströme zu tätowieren. Sie brennen sich die Linien eigentlich ein, aber das war mir dann doch etwas zu heftig, also …" Er brach ab und schloss peinlich berührt die Augen. Er plapperte. So viel wollte der verfluchte Kerl vermutlich gar nicht wissen./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Doch der Ex-Slytherin schien kein bisschen gelangweilt. „Warum sind sie dann weiß und nicht, keine Ahnung, rot oder so?", fragte er neugierig. Es war seltsam. Da trafen sie sich nach all den Jahren wieder, nach Jahrelangem beleidigen, verpetzen, duellieren und einem Krieg und jetzt standen sie hier in dieser Bar und es war als hätten sie gemeinsam in einem Schlafsaal gelebt. Ein Hoch auf die Drinks! Wie viele hatte er nochmal gehabt?/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry riss sich zusammen und zuckte die Achseln. „Magie wirkte immer so rein auf mich. So unschuldig, trotz ihrer Macht. Ich fand es passend."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Der Blonde trat näher. Noch näher. Zu nah! Harry konnte die einzelnen Schweißperlen auf seiner Haut sehen, er sah jede Falte in dem blauen Seidenhemd, das sich eng an den durchtrainierten Körper schmiegte. Spielte Malfoy noch immer Quidditch oder wieso war er so … em style="mso-bidi-font-style: normal;"Stopp!,/em befahl er sich. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Das ist Malfoy, verdammt, hör auf damit!/em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Und gehen sie nur über deine Arme, oder …" Malfoys Kopf neigte sich, seine Haarspitzen kitzelten Harrys Wange, sein Mund berührte Harrys Haut und er pustete neckend über die geschwungenen Linien. „Oder gehen sie über deinen ganzen Körper?" Das Letzte hauchte er verführerisch in Harrys Ohr und lachte leise als Harry wimmerte./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"em style="mso-bidi-font-style: normal;"Wie, bei Merlins geblümten Strapsen, war das nur so schnell eskaliert?, /emschoss es Harry durch den Kopf. Mühsam riss er sich zusammen. Aber er würde garantiert nicht klein beigeben, so weit kam es noch! Er stellte sich auf die Zehenspitzen, brachte seinen Mund so nah an Malfoys ran, dass er dessen Atem auf seinen Lippen spüren konnte. „Finde es doch heraus", murmelte er und hauchte einen kleinen Kuss auf seine Mundwinkel. Der ehemalige Slytherin schnappte nach Harrys Hüften und stöhnte frustriert als dieser lachend auswich. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Das ist ja wie beim Quidditch früher/em, grinste er in sich hinein./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Suchen wir uns einen Tisch? Da hinten ist es etwas ruhiger, glaub ich." em style="mso-bidi-font-style: normal;"Wie kam er denn jetzt darauf? War ein Billywig in sein Ohr gekrabbelt?/em Harry deutete auf einen absenkten Bereich. Sein Ex-Rivale bestellte noch zwei Butterbiere und zwei kleine Phiolen Ausnüchterungstränke. Die bot inzwischen fast jede Bar an, damit die Gäste immer weiter feiern konnten ohne umzukippen. Harry erspähte in der Zwischenzeit einen kleinen freien Tisch und winkte den Anderen eilig dorthin. Einander stützend taumelten sie durch die dicht gedrängte Menge./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Die nächsten Minuten schwiegen sie, tranken ihr Bier und suchten angestrengt nach Gesprächsthemen. Irgendwann warf Malfoy verzweifelt seinen Kopf in den Nacken und rief entnervt: „Das reicht jetzt! Tut mir leid, Potter, aber ich bin echt nicht gut darin nett zu warten bis man von selbst mit der Sprache rausrückt, also … wo zur Hölle warst du? Das letzte Mal kam ein Bericht über dich vor fünf Jahren, als du in Paris gesehen wurdest. Was hast du all die Zeit gemacht?" Der unverschämt schöne Reinblüter stützte sich mit den Armen auf den Tisch und sah Harry erwartungsvoll an./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry zuckte die Achseln. „Mal hier mal dort. Ich schreibe inzwischen Bücher, ziemlich erfolgreich sogar. Und das ganz ohne meinen Namen", ergänzte er mit grimmigem Stolz. Malfoy lachte leise. Und nicht mal spöttisch. Naja, zumindest nicht sehr. „Ich erkunde fremde magische Kulturen. Viele von ihnen leben sogar offen unter den Muggeln, zum Beispiel die Roma in Italien oder die Schamanen der Aborigines. Ich habe sogar eine Zwergenkolonie in den Rocky Mountains gefunden und einen Stamm Selkies an einer französischen Küste. Oh, und eine Gemeinschaft Sabberhexen in Belgien wollte mich kochen, kannst du das glauben?" Mit leuchtenden Augen sah er seinen Gegenüber an. Er liebte diese Reisen einfach, so viele Abenteuer, niemand kannte ihn, niemand erwartete irgendwas von ihm. Bis auf einen Liebhaber in Maldovien, der ihn unbedingt vor den Traualtar zerren wollte. Versonnen erinnerte Harry sich an seine Flucht, die ihn direkt in einen ausbrechenden Vulkan geführt hatte./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Malfoy räusperte sich und Harry schrak peinlich berührt zusammen. „Und was führt dich nach England, nach all den Jahren?" Es klang ein wenig kühl./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Mein Verleger bestand auf eine Lesereise, zu Werbezwecken. Zum Glück kennen auch sie nur mein Akronym unter dem ich veröffentliche. Und was machst du hier? Ich hätte gedacht du bleibst nach dem Krieg in eurem Manor und lässt dir alles hinterher tragen oder dass du in die Karibik ziehst und dich von einer Reihe exotischer Schönheiten verwöhnen lässt?", grinste er fragend./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Malfoy schüttelte sich und warf ihm einen angeekelten Blick zu. „Wie kommt man auf so eine bescheuerte Idee, Potter? Ich hatte Spitzennoten in Hogwarts, habe eine Hauseigene Bildung um die mich jeder beneidet, habe ein Studium in Salem als einer der Besten meines Fachbereichs abgeschlossen und ich zähle zu den mächtigeren Zauberern in England. Als würde ich mein Leben und meine Intelligenz damit verschwenden nur Elfenwein schlürfend im elterlichen Palast zu hocken."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Hektische Flecken waren auf seinen Wangen erschienen und seine grauen Augen hielten Harrys Blick fest. Gegen seinen Willen empfand Harry einen Anflug von Respekt für seinen früheren Widersacher. Er war offenbar erwachsen geworden. Nichts war mehr zu sehen von dem verwöhnten Papisöhnchen. Aber dieser unbändige Stolz, den hatte er wohl nicht verloren. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Gut. Sonst wäre es einfach nicht mehr Malfoy./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Und nun?", fragte Harry heiser. Seine Stimme brach und er räusperte sich. Malfoy zuckte nonchalant die Achseln, lehnte sich zurück und genoss sichtlich die Aufmerksamkeit./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Ich habe bei ANCESTORS SONS gearbeitet, sagt dir das was?"/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Der Schwarzhaarige runzelte nachdenklich die Stirn und trank einen Schluck Butterbier, um die peinlich lange Stille zu überspielen. Söhne der Ahnen, was für ein bescheuerter Name. Aber ja, es kam ihm vage bekannt vor …/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Ist das nicht dieses Privat-Museum für berühmte Personen der magischen Geschichte?", fragte er langsam. Malfoys spöttischer Blick tat seinem Selbstbewusstsein nicht grade gut. Aber er lebte überall auf der Welt, verdammt nochmal, er konnte doch nicht jeden dämlichen Laden kennen./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Fast richtig. Es ist ein Auktionshaus für Gegenstände von berühmten oder historisch wichtigen magischen Personen. Jedenfalls war ich dort aufgestiegen bis zum stellvertretenden Leiter aufgestiegen, bis ich … nunja, ein wenig die Beherrschung verlor letzten Monat."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Interessiert lehnte sich Harry vor. Malfoy kratzte einen Wachsfleck vom Tisch und schüttelte seine langen, seidigen Haare aus dem Gesicht, dann fuhr er fort./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Ein Kunde hat ständig ein Gemälde von Gwendelyn Sawish von 1462 betatscht, welches Gifford Ollerton bei seinem legendären Sieg über den berüchtigten Riesen Hengist von Upper Barnton zeigt. Er hat em style="mso-bidi-font-style: normal;"Flecken/em hinterlassen! Und ich fand es passender em style="mso-bidi-font-style: normal;"ihn/em, statt das Gemälde, mit dem em style="mso-bidi-font-style: normal;"Imperturbatio/em-Zauber zu belegen. Natürlich konnte ihn daraufhin niemand mehr anfassen oder sonst wie zu ihm durchdringen, wie es bei Kunstwerken ja auch Sinn macht. Der Kunde hat sich jedoch furchtbar darüber aufgeregt, dass er nicht mal mehr duschen konnte. Der Gestank war zugebener Maßen äußerst widerlich nach einigen Wochen. Also wurde ich gefeuert. Und deswegen …" Er hob sein Glas und prostete Harry zu „betrinke ich mich heute ein wenig."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry prustete ins Glas und bemühte sich em style="mso-bidi-font-style: normal;"wirklich/em nicht lauthals zu lachen. Aber dieser Malfoy war ihm doch außerordentlich sympathisch. Wer hätte gedacht das dieser versnobte Reinblüter so was rumtreiberisches an sich hatte?/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Die nächsten Minuten tranken sie schweigend. Hin und wieder warfen sie einen Ausnüchterungstrank ein, dann bestellten sie eine neue Runde. Nach einer Weile gingen sie auf die Tanzfläche, bewegten sich ungeschickt im Takt der wummernden Bässe. Malfoy sah Harry an und in seinen Augen funkelte das Feuer seiner Namensvettern. Er kam näher, legte seine Hände auf Harrys schmale Hüften und zog ihn zu sich. Seine Zähne blitzten im Dämmerlicht als er lachte und sein Becken an Harrys rieb. Dieser folgte den Bewegungen, brachte seine Hüfte noch etwas näher an die des schönen Blonden./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Hast du schon mal darüber nachgedacht unsere Spannungen … anderweitig abzubauen?", hauchte Harry in das Ohr des Anderen. Man sah Malfoy an das er angestrengt nachdachte. Gar nicht so einfach mit genug Schnaps im Blut um einen Hippogreifen besoffen zu machen. Harry half ihm auf die Sprünge. „Stell dir vor wir hätten …" em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Verfluchter Schluckauf! /em„… darum gekämpft, wer besser …." em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em "auf einem Besen reiten kann …" em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hicks/em „… oder so", endete er und war nun selbst etwas verwirrt. Irgendwie war sexy sein gar nicht so leicht, wenn man betrunken war. Doch der Blonde lachte und Harry fühlte ein wohliges Blubbern im Bauch./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Wie wär's, wenn wir erstmal was gegen deinen Schluckauf tun?", murmelte Malfoy. Draco. em style="mso-bidi-font-style: normal;"Hübscher, hübscher Draco./em/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Seine Lippen streiften Harrys Ohr, knabberten sacht daran und erneut hickste Harry. Malfoy – em style="mso-bidi-font-style: normal;"Draco!/em - krümmte sich vor Alkoholgetränkter Heiterkeit. Grummelnd über das Amüsement seines Tanzpartner, schnappte Harry sich den Anderen und zog ihn ein Stück nach unten. Sein Herz pochte laut genug um mit den Bässen mitzuhalten, ihre Münder trafen aufeinander, gierig küssten sie sich immer inniger. Die nächsten Minuten sagte keiner von ihnen mehr irgendwas. Stöhnend und keuchend rieben sie sie ihre harten Körpermitten gegeneinander, küssten sich verlangend und nahmen von dem ausgelassenen feiern um sie herum nichts mehr wahr. Sie unterbrachen ihren Kuss erst, als jemand sie anrempelte und Dracos elegante Hose mit Butterbier tränkte. Empört unterbrach Draco ihre Knutscherei, doch der Kerl war schon längst in der tanzenden Masse untergetaucht. Missmutig wandte er sich wieder Harry zu./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Wollen wir gehen? Ich muss dringend aus dieser Hose raus!", schrie er über die Musik hinweg./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry nickte. Die unbeabsichtigte Zweideutigkeit ließ seine Hose nun auch deutlich zu eng werden. Er zog ihn zum Ausgang, die Hand fest um Dracos Unterarm geschlungen, nicht das dieser noch in der Menge verloren ging. Oder abhaute. Im Apparierraum hielt er inne./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Hast du eine eigen Wohnung? Ich wohne im Tropfenden Kessel zurzeit." Angewidert rümpfte er seine Nase und dachte an das schmale Einzelbett und das dreckige Badezimmer. Für eine Nacht zur Not okay, aber nicht grade geeignet für … naja, mehr eben./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Draco schüttelte den Kopf. Eine Strähne fiel in sein Gesicht. „Nicht wirklich. Ich wohne im Manor meiner Familie, bis sich meine Eltern aus der Gesellschaft zurückziehen. Also noch lange nicht. Aber ich habe einen eigenen Flügel."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Unschlüssig sahen sich die beiden an. Der Gedanke ins Manor zu gehen, wo Voldemort gehaust hatte und Gefangene gehalten wurden, behagte ihm nicht grade. Doch um ehrlich zu sein, wurde er langsam ungeduldig. Seine Hose war immer noch ganz schön eng und Draco roch verdammt verführerisch. Dieser hatte offensichtlich auch genug vom warten – entnervt knurrend packte er den Jüngeren und kurz darauf wurden sie durch ein Luftloch gequetscht und kamen würgend und hustend vor einem riesigen Torbogen wieder raus. Alkohol und Apparieren vertrug sich wirklich nicht gut. Eine Weile standen sie aneinander gelehnt in der frischen Nachtluft. Beide keuchten heftig, diesmal jedoch wegen den brummenden Schädeln, statt aus Erregung. Keiner von beiden bewegte sich. Eine aufkommende Brise kühlte ihre erhitzten Leiber, eine Eule kreischte im Jagdfieber und die Bäume des nahen Waldes raschelten im Wind./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Draco war der Erste, der wieder zu Atem kam. Er ergriff Harrys Hände und hauchte mit einem sehr Slytherinhaften Grinsen zwei schnelle Küsse auf die Handrücken. Harry zitterten die Knie bei dieser unerwartet romantischen Geste. Er wollte etwas erwidern, doch der Reinblüter schüttelte den Kopf, küsste ihn sacht auf den Mund, schob das melodisch klingende Tor auf und zog ihn über den weißen Kies zum imposanten Haupthaus./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Das Hereinschleichen gestaltete sich schwierig. Angeheitert wie sie waren, stolperten sie unelegant die Treppe vor dem Eingang hoch. Draco fiel über eine Stufe und taumelte mit dem Kopf gegen die großen Türflügel. Harry musste sich beide Hände auf den Mund pressen um ein Kichern zu unterdrücken. Draco zog eine Grimasse und klopfte dann schwungvoll an die Tür. Zum Glück ließen die Hauselfen sie rein, ohne auch nur in Erscheinung zu treten oder ein großes Trara zu machen. Mit einer höfisch eleganten Verbeugung ließ der Adelsspross seinem Gast den Vortritt./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Sei bloß leise, ja?", zischte er mit gedämpfter Stille. "Das Haus ist voller Gemälde unserer Ahnen und meine Mutter dreht durch, wenn sie erfährt das ich trinken war und jemanden mitbringe!" Es lag Grauen in seiner Stimme. Harry erinnerte sich nur zu gut an die Miene der Lady Malfoy, die immer so aussah als hätte sie auf eine Zitrone gebissen, und es schauderte ihm unwillkürlich./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Leise traten sie ein. Das Brüllen eines Drachens hallte durch das Anwesen und sie sahen das steinerne Abbild jenes stolzen Wesens langsam wieder in die Wand zurückweichen. Beide zuckten zusammen. Tja, offenbar machte das Manor sehr nachdrücklich klar, wenn der Erbe nach Hause kam. Eine Tür schlug auf, Schritte hallten die Flure entlang und die kühle Stimme von Lady Malfoy ertönte. Draco winkte hektisch Harry zur Seite, der sah sich eilig nach einem Versteck um und hechtete mit einem rettenden Sprung hinter eine Skulptur, die wohl die legendäre Hexe Circe darstellen sollte und vermutlich lächerlich überteuert war. Versteckt von ihrer steinernen Robe, lauschte er dem Tadel der besorgten Mutter./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Wo kommst du her, Draconis? Es gehört sich nicht seine Mutter warten zu lassen. Du bereitest mir Sorgen und beschämst unsere Familie mit deinen … Aktivitäten, das ist nicht akzeptabel. So betrunken wie du bist, hätte man dich ausrauben oder deinen Stab entwenden können. Vermutlich liegst du eines Tages zersplintert in einer dreckigen Gasse, wie ein ungebildeter Squib, wenn das so weiter geht." Harry hörte ihre Schuhe über den Marmorboden klackern. Scheinbar kam sie noch näher heran. Ihm brach der Schweiß aus und er duckte sich tiefer in den Schatten der Statue. „Hast du eine Ahnung was die Zeitungen über uns berichten würden, wie unsere Geschäftspartner von uns denken würden? Was wäre, wenn jemand deinen Zustand ausgenutzt und dich in ein Duell verwickelt hätte? Salazar weiß, ich habe getan was ich konnte um dir eine anständige Erziehung zukommen zu lassen, doch statt eine angemessene Ehe einzugehen, wie es längst an der Zeit wäre, zauberst du in der Weltgeschichte rum. Glaub mir, Draconis, du …"/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Ich bin erwachsen, Mutter!", unterbrach Draco die Tirade, die Stimme eisig wie der Schwarze See im Winter. "Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt, ich bin alt genug um feiern zu gehen so em style="mso-bidi-font-style: normal;"oft/em es mir beliebt und em style="mso-bidi-font-style: normal;"wo/em ich es möchte!" Versöhnlicher fuhr er fort, das missbilligende Zungenschnalzen seiner Mutter ignorierend. "Sieh mal, ich habe regelmäßig Ausnüchterungstränke genommen, bin keinem Reporter begegnet, habe nichts unterschrieben oder versprochen, brauchte nicht meinen Zauberstab, noch bin ich zersplintert. Ich hatte einfach nur einen höchst erfreulichen und entspannten Abend. Darf ich mich nun in meine Räumlichkeiten zurückziehen oder muss ich mir etwa im Tropfenden Kessel ..."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Untersteh dich!", unterbrach die Dame des Hauses mit deutlich hörbaren Grauen in der Stimme. Harry linste neugierig zwischen den Roben hervor. Im Halbdunkel war es schwer zu erkennen, doch Mrs. Malfoy schien sich zu beruhigen. Sie glättete ihr Kleid, strich ihrem einen Kopf größeren Sohn über die Wange und ging Kopfschüttelnd die Treppe wieder hoch. Draco wartete einige Sekunden und rief Harry schließlich endlich leise aus seinem Versteck hervor./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Harry stellte sich auf Zehenspitzen und küsste den Blonden genüsslich. Dessen finstere Miene hellte sich Augenblicklich auf. Gemeinsam schlichen sie die geschwungene Marmortreppe hinauf, immer wieder stoppend um weitere heiße Küsse zu tauschen. Der Slytherin knurrte verzweifelt und knetete genüsslich Harrys Hintern. Ganz der Abenteurer, löste sich Harry aus seinen Armen und wackelte übertrieben mit seinem Hintern beim hochlaufen. Mann, war er besoffen. Dracos angeturntes Keuchen trieb ihn an. Bis zum nächsten Hindernis. Statt der besorgten Mutter, stand nun ein schlaftrunkener Lucius Malfoy vor ihnen. In einem em style="mso-bidi-font-style: normal;"Nachthemd!/em Bodenlang, aus fließendem Stoff und … cremefarben? Und waren das em style="mso-bidi-font-style: normal;"Zöpfe/em?! Eilig schubste Draco seinen Lover durch die nächste Tür, in eines der fünfzehn Badezimmer des altehrwürdigen Hauses. Grade noch rechtzeitig konnte Harry sich am Waschbecken auffangen, bevor er kopfüber in ein Badebecken gekippt wäre. Er drehte sich um und spähte hinter Dracos Rücken in den Gang./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Guten Abend Vater, hat Tabby dich wieder geweckt in seinem Putzwahn?", fragte Draco und versuchte unauffällig den Blick ins Bad zu versperren. Harry hoffte das nur er hörte wie panisch Draco klang. Sein Vater sah ihn finster an./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Ich sollte dieses Nichtsnutzige Vieh entlassen, wie soll ich denn schlafen, wenn alle paar Minuten meine Decke zurecht gezupft wird? Was tust du noch hier, Draconis? Wenn du nicht schlafen kannst, solltest du lernen, nicht mit dem Pöbel verkehren." Pikiert trat der Lord näher. "Ich komme grade von einer siebenwöchigen Konferenz in Florenz und du trampelst hier rum wie ein Tierwesen! Jetzt lass mich ins Bad, ich brauche einen Schlaftrunk", seufzte er und sah wirklich ziemlich geschlaucht aus./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Nein! Äh ... ich muss mal. Lass dir einen bringen, wenn die Gemälde dich so sehen, fallen sie noch vor Lachen von der Wand." Draco versuchte selbstbewusst auszusehen und baute sich unauffällig vor dem Türspalt auf. Harry zuckte unwillkürlich zurück, als Lucius Malfoy trotz Nachthemd und Zöpfen eine Miene machte, als wolle er die Wände mit Blut färben./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"„Wie bitte? Du wurdest wohl vom Billywig gestochen, mein Sohn, so mit mir zu reden. Wenn dein Benehmen derartig unter deiner Lebensweise leidet, sollten wir dir bald eine Ehefrau suchen. Und nun geh, ich möchte dich heute Nacht nicht mehr sehen."/p
p class="MsoNormalCxSpMiddle"Mit mörderischem Blick ging Mr. Malfoy ins Bad. Harry sah noch Dracos weit aufgerissene Augen, dann wich er eilig zurück und versteckte sich hinter der Badewanne mit den riesigen Klauenfüßen. Die nächsten Minuten wurden … unangenehm. Mr. Malfoy schien sich zu denken das er sich auch gleich einmal erleichtern könnte, wenn er schon mal im Bad war und das plätschernde Geräusch ließ Harrys Ständer mit einem herzlichen „Nein, Danke" verschwinden. Nach einer gefühlten Unendlichkeit wurde der Lord endlich fertig, schnappte sich, dem Klirren nach zu urteilen, den Schlaftrank aus dem Schrank und verschwand. Angewidert krabbelte Harry hinter der Wanne hervor. Das lief hier echt nicht wie geplant. Vielleicht wäre der Tropfende Kessel doch die bessere Wahl gewesen. Seufzend trat er in den Flur und hielt unsicher nach Draco Ausschau. Ein Pfiff ließ ihn herumfahren. Eine dunkle Silhouette stand am anderen Ende des Flurs und schien zu warten. Eilig trabte Harry dorthin und pikste Draco in die schmale, doch muskulöse Brust./p
p class="MsoNormalCxSpMiddle""Ganz ehrlich, dafür musst du dir jetzt echt Mühe geben. Die Stimmung ist so was von im Arsch. Und wehe" knurrte er, "du machst jetzt Witze darüber was besser im Arsch ist!" Finster blickte Harry ihn an. Ergeben hob sein ehemaliger Rivale die Hände und führte seinen angepis-, äh, missmutigen Lover in sein Schlafzimmer./p
