Disclaimer: Wäre schön wenn irgendetwas mir gehören würde. Sollte JKR jemals ihre Rechte los werden wollen.. ich bin hier!
Summery (vollständig): Draco reist für den Orden in der Zeit zurück.. und die Vergangenheit ist nichts von dem, was er sich jemals vorgestellt hat. Wie ist aus diesem.. Freak.. jemals sein Vater geworden?
Pairings: Lucius M. x Bellarix B., später Lucius M. x Narzissa B.
Warnungen: Lucius ist evtel. etwas OOC, in wie weit müsst ihr entscheiden. Rechtschreibung.. wenn jemand freiwillig Beta machen will - gerne! 'smile' Word findet nicht alles.. und selbst beim dritten mal drüber lesen finde ich noch etwas.. und habe sicher doch nicht alles erwischt. 'seufz'
Thanks: Koko, best RPG-Buddy ever!
See the light
„Was, etwa Angst?", fragte Harry, seinem Gegenüber einen mentalen Stups versetzend; und erhielt auch prompt die erwartete Antwort in Form seines typisch durchdringenden Blickes ála ‚Dreh dich um und stirb'.
„Gut, was hält dich also davon ab?", fragte der Schwarzhaarige nach – lehnte sich bewusst provokativ auf seinem Stuhl zurück und neigte leicht den Kopf zur Seite. Dracos Blick wandelte sich von ‚Dreh dich um und stirb' langsam zu ‚Dreh dich um und stirb qualvoll'. Es war teils immer wieder erstaunlich wie viele unterschiedliche Facetten der Blonde von diesem Ausdruck in den silbergrauen Augen beherrschte.. und wie viele er davon allein für seinen ehemaligen Lieblingsfeind reserviert hielt, während er dem Rest der Welt eine gleichgültige Mine präsentierte.
„Der Nutzen.", erwiderte er schließlich langsam, wieder selbstbeherrscht. „Würde es wirklich so viel ändern meinen Vater derart zu manipulieren?"
„Das können wir nicht wissen ohne es zu versuchen. Fakt ist, dass dein Vater seine rechte Hand war über Jahrzehnte – ihm viele Erfolge ermöglicht hat. Besonders in Hinblick auf das Ministerium." Draco zog nicht gerade eine Mine als würde er diese Dinge gerne noch einmal verdeutlich haben wollen und winkte ab, noch ehe der Dunkelhaarige ganz zu Ende gesprochen hatte.
„Nur nicht so viele Neuigkeiten auf einmal, Potter."
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Die Szene wirkte mit einem Wort „normal". Jeder von ihnen hatte ein Glas vor sich und zwischen ihnen stand eine Flasche guten, alten Feuerwhiskys. Kleine, gelbliche Schatten von den Kerzen, welche den Raum erhellten, tanzten über die alte Oberfläche des Tisches und hauchten der bernsteinfarbenen Flüssigkeit ein eigenes Leben ein. Wie zwei alte Freunde, die Freitag Abends auf einen guten Start ins Wochenende anstießen – nicht wie zwei ehemalige Erzfeinde, welche durch die Situation gezwungen waren zusammen zu arbeiten.. über eine illegale Zeitreise und deren Sinn.. oder Unsinn.. sprachen.
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Harry beschloss diesen Ausspruch einfach zu übergehen – er wusste aus der gemeinsamen Schulzeit und der Zusammenarbeit der letzten zwei Jahre zur genüge, dass es Draco oft genug schwer fiel die Zunge hinter den Zähnen zu behalten. Ebenso wie es ihm selbst schwer gefallen war dem jungen Malfoy zu vertrauen, als dieser die Hilfe des Ordens gesucht hatte. Nach der Szene auf dem Turm, eine Nacht die ihn noch heute in seinen Albträumen heimsuchte – ihn sich schwach fühlen lies und mit hilfloser Wut erfüllte – hatte er jedoch einen Einblick in Draco bekommen wie wohl nie jemand zuvor. Von der Maulenden Myrte einmal abgesehen, wie ein kleines, boshaftes Stimmchen ihm einflüsterte.
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Der großmäulige Slytherin, gehässig und spöttisch in jeder Faser.. immer darauf aus jemanden zu verletzten – und wenn es nicht klappte versteckte man sich eben hinter Vater. Er hatte sich unbewusst immer selbst blamiert, indem er die Art von Lucius Malfoy zu imitieren versucht hatte. Das aristokratische Auftreten, dessen Mimik und Haltung, der sanfte und doch so zynische Tonfall, der einem kalte Schauer über den Rücken jagte. Es hatte nicht zu Draco gepasst, würde nie zu ihm passen.. hatte ihn ungeschickt und knabenhaft wirken lassen. Aber man hatte schmerzlich erfahren müssen, zu was dieser „kleine Junge" fähig war.
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„Das ist einfach.. lächerlich.", murmelte er, seine Stimme kaum mehr als ein Windhauch. Und doch war es mehr als klar genug für sein Gegenüber zu verstehen.
„Es ist eine Chance. Für jeden von uns." – Es lag eine absonderliche Betonung auf dem Wort „jeden", wobei der Schwarzhaarige unverwandt in die silbergrauen Augen sah.. und ein Schnauben zur Antwort bekam.
„Der Finger sitzt schon an der richtigen Stelle, fehlt nur noch etwas Salz, Potter. Dann würde es vielleicht brennen."
Das Glitzern in seinen Augen verriet Harry, dass er den Silberblonden damit hatte – und ein leichtes Lächeln zupfte verschlagen an seinen Mundwinkeln.
„Ich bekomme also doch noch mein 7tes Jahr in Hogwarts.. ."
