Die Begegnung
Edwards Sicht
„Edward", sagte meine Mutter Esme. „Geh doch unsere neue Nachbarin begrüßen. Sie wird wohl ganz alleine hier wohnen, ein bisschen Gesellschaft würde ihr bestimmt gut tun."
„Genau, Edward!", rief Emmett.
„Ach, sei doch still", keifte ich zurück. Müssen immer alle so auf mir herumhacken?
„Ja, Mom", rief ich, diesmal zu Esme.
„Oh, und eins noch: Wenn sie nichts Besseres vorhat, bring sie doch gleich mit. Damit sich auch andere" – Sie blickte tadelnd zu Emmett. – „bei ihr vorstellen können."
Ich kicherte und bewegte mich dann zur Tür raus. Zögernd blieb ich vor ihrer Haustür stehen. Los, Edward. Du hast keine andere Wahl. Du hast das Mädchen schließlich schon von weitem gesehen. Einfach nur Hallo sagen, vielleicht lohnt es sich ja doch. Ganz ruhig. Ich drückte auf die Klingel und wartete ab.
Bellas Sicht
„Hi", begrüßte ein junger Mann mich. Er war ungefähr so alt wie ich. Moment … Das ist doch der von vorhin! Der Typ, der mich vorhin beobachtet hatte … „Du musst neu hier sein, nicht wahr? Mein Name ist Edward Cullen. Freut mich, dich kennen zulernen."
Er lächelte. Ich schluckte. Sah der gut aus! Jetzt, wo ich ihn ja bestens sehen konnte …
„Ich bin Isabella Swan. Freut mich ebenfalls, dich kennen zulernen." Sehr sogar. Er streckte mir seine Hand entgegen, ich ergriff sie schnell. Seine Hand war so schön warm, ich seufzte wohlig. Aber so, sodass er es nicht hören konnte. Sein warmer Händedruck taute meine Hände auf.
Aber … Herrgott noch mal, er sah so gut aus! Würde mich wundern, wenn er noch keine Freundin hatte. Er musterte mich neugierig. Er war groß – ein Kopf größer als ich, hatte einen muskulösen Körper. Seine haut war blass, so wie meine. Er hatte bronzefarbene Haare und ein sehr schönes Gesicht, aus dem zwei tiefgrüne Augen zu mir herunter blickten.
Ich spürte, wie mir das Blut in die Wangen schoss. Versteinert stand ich in der Tür und wusste nicht, wie ich meine Gastfreundlichkeit zeigen sollte – Möbel hatte ich ja keine. Ich schaute verlegen drein, und er merkte, dass etwas nicht stimmte. Zuerst schaute er mir ins Gesicht, das ich so gut es ging, gesenkt hielt, damit man mir nicht ansehen konnte, wie peinlich mir das ganze war. Dann blickte er über meine Schulter und schien zu begreifen. Ich rechnete mit einem Lachanfall, oder das er sich sonst über mich lustig machen könnte, weil ich in dem Moment ziemlich idiotisch aussah. Doch es kam ganz anders.
„Hey, Isabella" Ich schaute immer noch nicht auf.
„Bella, bitte", nuschelte ich. Ich fragte mich, ob es er überhaupt verstanden hatte. Tatsächlich. Er hatte es verstanden.
„Okay, Bella dann." Erneut lächelte er, was mir nicht entging. Erleichtert blickte ich zu ihm auf. „Wie wärs, wenn ich dir meine Familie vorstelle? Sie würden sich bestimmt freuen, dich kennen zulernen." Ich hatte Glück, dass er nicht auf meine fehlende Gastfreundschaft einging.
„Ja, gerne. Ich hatte eh nichts Besseres vor."
„Okay." Er griff nach meiner Hand und zog mich hinter sich her, doch als er merkte, was er da tat, ließ er schnell wieder los und ließ rot an.
„'tschuldigung", murmelte er verlegen und grinste mich reumütig an. Ich senkte erneut meinen Kopf. Ich spürte, wie mein Herz wild zu schlagen begann. Aber dennoch: So einen Jungen lernt man schließlich nicht alle Tage kennen …
„Und, wie gefällt es dir in Alaska?", fragte er schnell, um sich nichts anmerken zu lassen.
Edwards Sicht
Bella war ungefähr so alt wie ich. Sie war sehr hübsch. Erneut lief ich rot an. Zum Glück schien sie es nicht zu bemerken. Wieder betrachtete ich sie. Bella war mittelgroß und hatte einen gut gebauten Körper… Edward! Reiß dich zusammen! So etwas ist unhöflich …
Ich schaute wieder zu ihr hinunter. Sie hatte ein schönes, rundes Gesicht. Volle Lippen, schokobraune Augen. Ihr Teint war blass. Und sie hatte sehr lange, mahagonifarbene Haare.
Schließlich antwortete sie auf meine Frage.
„Also, ich finds toll hier.", sagte sie etwas unsicher. Ich konnte das Zittern in ihrer Stimme hören.
„Das sehe ich genauso", sagte ich und versuchte ein klein wenig zu lächeln, sie lächelte schüchtern wieder zurück. Sie war zu verlegen, um ein weiteres Gespräch mit mir anzufangen – und mir ging es nicht anders, also schwiegen wir Beide. Als wir angelangt waren, blieb ich kurz stehen und machte ihr die Tür auf.
„Ladies first"
„Danke"
Bellas Sicht
Seine Familie saß im Wohnzimmer. Sobald ich ins Haus kam, sahen alle zu mir auf. Sie kamen mir entgegen. Ein blondhaariger Mann begrüßte mich als Erster. Er war überraschend jung.
„Hallo, herzlich Willkommen in unserer Nachbarschaft! Ich bin Carlisle Cullen, Edwards Vater." Er schüttelte mir die Hand. Vater? Wow, er sah dafür wirklich ziemlich jung aus … Dann möchte ich erstmal die Mutter sehen …
„Mein Name ist Isabella Swan."
„Bella", verbesserte Edward mich und grinste verschmitzt, alle lachten leise. In Carlisles Augen funkelte etwas.
„Swan?", wiederholte er.
„Ja", sagte ich verwundert.
„Bist du etwa die Tochter von Chief Swan? Er wohnt doch in Forks, oder?"
„Ja. Kennen Sie etwa meinen Vater?"
„Aber sicher", antwortete er lächelnd.
„Darüber könnt ihr aber auch später reden", hörte ich eine Frauenstimme sagen. Zwischen Edwards Vater und noch einem diversen Unbekannten trat eine junge Frau hervor. Auch sie sah sehr jung aus. Zu jung, irgendwie. Sie reichte mir die Hand.
„Entschuldige, dass ich einfach so in euer Gespräch dazwischenfunke", sie zwinkerte mir zu, „aber ich konnte es einfach nicht abwarten, dich kennen zulernen. Ich bin übrigens Esme."
Ihr karamellfarbenes Haar schmiegte sich geradezu an ihr Gesicht, sie war einfach wunderschön."
„Edwards Mutter, nehm ich an."
„Genau!", erwiderte sie fröhlich. Ein Mädchen mit kurzen, schwarzen Haaren kicherte.
Edward fuhr fort.
„So, jetzt stelle ich dir meine Geschwister vor: Alice … " – Er zeigte auf das Mädchen, das vorhin gekichert hatte. Sie war sehr dünn, aber ihr Gesicht hatte etwas Engelhaftes an sich. Sie sah aus, wie eine Elfe.
„Hi, Bella!!", rief sie erfreut. Sie klang wie eine Sopransängerin. Edward zeigte auf einen großen, Löwenhaften, blonden Jungen. Er hielt sich mehr zurück, als die anderen. Vielleicht war er depressiv?
„ … Jasper …"
„Hi.", sagte er kurz, dennoch klang es freundlich.
„ … Emmett …" Ich sah zu einem großen, braunhaarigen Jungen. Er hatte Muskeln, wie ein Gewichtheber. Bei seinem Anblick kam ich mir ziemlich klein vor.
„Hi!", begrüßte er mich, seine gute Laune war ansteckend.
„und zuletzt: Rosalie."
Ich schaute auf eine blondhaarige Frau. Sie war eine klassische Schönheit. War sie Model? Es war fast schon schmerzhaft, sie anzusehen. Wenn ich daran dachte, dass ich im Gegensatz zu ihr absolut durchschnittlich war. Sie sah ziemlich stur aus, doch sie lächelte mir freundlich zu.
„Hallo, Bella."
Ich ergriff das Wort.
„Freut mich, euch alle kennen zulernen. Ihr habt wirklich ein sehr schönes Haus.", fügte ich noch hinzu, um nicht unhöflich zu sein.
„Vielen Dank", erwiderte Esme. „Möchtest du vielleicht etwas trinken?"
„Nein, vielen dank."
„Hast du vielleicht Lust, dich hier ein bisschen umzuschauen? Natürlich nur, wenn du Zeit hast."
„Ja, das würde ich sehr gerne!"
„Okay, dann suchen wir mal einen Führer für"
„Ich mach das schon, Mom", antwortete Edward, der plötzlich hinter neben mir auftauchte. Esme lächelte. Dann verschwand sie in die Küche, und die anderen wandten sich ihren Beschäftigungen zu. Ich sah zu Alice, die mich eindeutig musterte. Als ich ihr in die Augen sah, blitzte etwas in ihren auf, als würde sie sich an etwas erinnern. Sie drehte sich plötzlich um, und verharrte in ihrer Bewegung. Jasper kam auf sie zu, und beide gingen in einen anderen Raum. Edward, der mich beobachtet hatte, unterbrach meine Gedanken.
„Keine Sorge, sie hat nur einen kleinen Anfall. Sie wird sich bald wieder beruhigen. Komm, ich soll dir doch alles zeigen."
„Okay"
Edward führte mich durchs Wohnzimmer, das sehr hell angestrichen war. Genau wie in meinem Haus. Er führte mich an einem Konzertflügel vorbei, das auf einem Podest stand und ich blieb stehen. Er sah meine Interesse.
„Spielst du?", fragte er.
„Nein, kein bisschen. Und du?"
„Ich spiele schon seit längerem."
„Wem gehört er?"
„Mir", antwortete er schlicht. Ich bekam große Augen. Kann es vielleicht sein, dass seine Familie nicht nur gut aussah, sondern auch Geld hatte? Ich schluckte. Wieder schaute ich zu ihnen – auch zu Alice und Jasper, die wieder aus dem Zimmer kamen. Sie alle hatten den gleichen blassen Teint, die Schönheit. Doch in einem Punkt unterschieden sich alle von Edward. Es waren die Augen. Seine waren grün. Doch die der anderen waren … topas? So eine Farbe habe ich bei Menschen ja noch nie gesehen! Sie müssen bestimmt etwas besonderes sein. Oder waren es vielleicht einfach nur Kontaktlinsen? Ich wusste es nicht.
„Können wir weitergehen?", fragte Edward mich freundlich. Die Tatsache, dass er Wir sagte, ließ mich aufhorchen.
„Ja, sicher."
Er zeigte mir, die vielen Schlafzimmer, die dieses Haus hatte, das Arbeitszimmer seines Vaters, die Badezimmer. Und zuletzt blieben wir vor einer Tür stehen.
„Mein Zimmer", sagte er und öffnete die Tür. Er gab mir die Erlaubnis, einzutreten. Das Zimmer hatte statt ein oder zwei Fenster, eine große, dicke Glaswand, die eine ganze Wand übernahm. Er hatte ein großes Bett, am Fenster stand ein riesiges Regal voller CDs und daneben eine große Musikanlage. Alles sah so teuer aus, sodass ich mich nicht traute, irgendetwas anzufassen.
Edward trat auf mich zu. Ich schluckte und wurde rot. Er schaute mir direkt in die Augen.
„Und? Gefällt's dir?" Er zog seinen Mundwinkel zu einem schiefen Lächeln hoch.
„Ja", brachte ich mühsam raus. Es war nicht einfach, jetzt und hier vor ihm zu sprechen, besonders, wenn er so nahe stand. Ich konnte es nicht länger aushalten, sonst wäre mein Gesicht bald so rot wie eine Tomate gewesen, das wollte ich am Besten vermeiden, also drehte ich mich von ihm weg, um die CDs zu begutachten.
„Sind die sortiert?", fragte ich. Er war sofort neben mir.
„Ja, nach Jahr, und innerhalb des Jahres nach meinen Vorlieben."
„Das sind aber wirklich viele CDs. Hörst du Musik aus den Fünfzigern?"
„Nun ja, Geschmackssache, würd ich sagen. So ganz unter uns: die Musik aus den Sechzigern und Siebzigern find ich furchtbar. Die aus den Achtzigern ist so halbwegs erträglich.", sagte er und tat auf Unschuldig, ich lachte. Er stimmte in mein Lachen mit ein. Es klopfte an der Tür und Esme trat ein.
„Sag mal, Bella, möchtest du vielleicht hier zu Abend essen? Es ist ja spät, und vielleicht hast du Hunger. Aber das sag ich dir lieber mal im Voraus: Nur Edward kann hier bleiben. Ich und die anderen müssen in die Innenstadt, um etwas zu besorgen. Und mein Mann muss einen Arzt heute Abend vertreten. Ich hoffe, es ist nicht so schlimm, dass wir dir dann nicht Gesellschaft leisten können.", sagte sie entschuldigend.
„Wie schade … aber, ich würde sehr gern etwas essen, wenn es nicht zu viel verlangt ist."
Ihr Gesicht hellte auf. „Aber nein, natürlich nicht." Dann wandte sie sich an Edward.
„In zehn Minuten seid ihr unten, das Essen steht dann auf dem Tisch. Oh, und eins noch, benimm dich ja gegenüber der Lady hier.", sagte sie tadelnd und lächelte mir zu. Edward straffte sie und tat so, als wär er beim Militär. „Ja, Ma'am!" Esme lachte, und auch ich musste kichern. Sie winkte mir zu, dann schloss sie die Tür. Und wir waren allein. Allein. Wir beide. Sofort fing es in meinem Bauch spürbar zu kribbeln. So was ist mir ja noch nie passiert …
„Bella?"
„Hm?
„Auf welche Schule gehst du denn hier in Alaska?"
„Ähm, aufs College."
„Wirklich?" Er betonte das Wort ziemlich.
„Ja." Das klang eher wie eine Frage.
„Oh, ich auch!"
„Echt?" Mir fiel auf, wie aufgeregt das klang, zu meiner Verlegenheit schien er das auch noch zu bemerken. Es schien ihn zu freuen …
„Ja, möglicherweise sind wir dann auch in einer Klasse. Zumindest hoffe ich das" Als er das sagte, verstummte er plötzlich. Schweigen breitete sich aus. Nach etlichen Minuten räusperte er sich schließlich.
„Ähm, du, ich glaub, wir sollten jetzt runter gehen. Essen wartet." Er räusperte sich erneut.
Ich schaute ihn kurz aus den Augenwinkeln an, er sah ziemlich betreten aus. Ich versuchte, die Stimmung etwas zu erheitern, wusste aber nicht wie.
„Ach komm schon", ich stieß im leicht mit dem Ellbogen in die Seite. Zuerst war er verwundert über das, was ich gerade eben getan hatte. Dann tat er so, als würde seine Seite unheimlich schmerzen. Er sank auf die Knie. „Ich bin tot", sagte er nur und fiel einfach vor meine Füße. Ich hielt das für kindisch, aber die Art, wie er das machte, brachte mich zum Lachen, auch er lachte.
„Was bist du denn für ein Kauz?", fragte ich und kicherte noch immer.
„Ein ganz gemeiner"
„Was zum"
Ohne, dass ich es mitbekommen konnte, sprang er wieder auf seine Füße und warf mich über seine Schulter und ging so hinunter ins Esszimmer. Ich war immer noch erschrocken, als er mich auf einen Stuhl setzte, doch er, ganz Herr der Lage nahm mir gegenüber Platz.
Ich schaute ihn an, er sah amüsiert aus.
„Guten Appetit", rief Esme, die sich in die Richtung Tür machte. Alice, die etwas weiter hinten stand, kicherte. Sie fand es sicher lustig, wie Edward mich „transportiert" hatte. Dann wandte sie sich zu Jasper und sie schien mit ihm zu reden. Ihr Mund bewegte sich unbeschreiblich schnell. Mir entging nicht, dass ihr das Wort „jagen" entfallen war. Aus reiner Höflichkeit drehte ich mich um, Edward musterte mich neugierig.
„Wünsch euch beiden noch viel Spaß!", rief Emmett und zwinkerte Edward verschwörerisch zu, er verdrehte die Augen.
„Emmett!", zischten Alice und Rosalie gleichzeitig, Jasper kicherte. Sie schauten mich noch ein letztes Mal an, und dann glitten sie mit einer anmutigen Bewegung alle nacheinander zur Tür hinaus. Edwards Vater war anscheinend schon weg.
„Auf Wiedersehen Bella, Edward", sagte Esme noch schnell, Edward winkte ihr noch einmal zu, ohne sich umzudrehen, dann ging die Tür zu. Edward ging sofort wieder auf das vorhin ein.
„Du hast mich gefragt, was für ein Kauz ich bin, daraufhin hab ich dann auch geantwortet."
„Ich habe aber nichts von dir gehört."
„Nun ja, ich meine eben die Körpersprache." Er lächelte wieder. Wir schauten uns eine Zeit lang in die Augen. So was erinnerte mich an solche Wettstreite, in denen es darum geht, so lange einem in die Augen zu schauen, ohne zu lachen. Er zwinkerte mir zu, ich prustete los.
„Das war unfair!", beschuldigte ich ihn.
„Wirklich?" Schon wieder diese Betonung!
„Aber sicher!"
„Was war denn unfair?" Das machte mich kurz sprachlos. Er wusste ja nicht, warum. Jedenfalls tat er so. Ach, keine Ahnung. Er brachte mich irgendwie durcheinander.
„Revenge?", fragte er auf Einmal. Ich nickte langsam.
Dann bohrte sich sein Blick in meinen, die Kraft seiner grünen Augen war unbeschreiblich. Wir verharrten eine ganze Weile so. Bis ich ihm – tja, man muss doch irgendeine Gelegenheit ausnutzen – ans Schienbein trat, ganz sachte nur, dennoch fing er an zu lachen.
„Das war unfair!", beschwerte er sich. Ich drehte den Spieß um.
„Wirklich?" Ich wiederholte seine Betonung, mit Bedacht darauf, wie ein unschuldiges Kind auszusehen.
„Aber sicher!" Er war einfach ein verrückter Typ, dennoch war er mir sympathisch. Ich mochte ihn. Mich würde es interessieren, was er über mich dachte.
„Genug der Witze!", sagte er und lachte noch immer. „Lass uns essen."
„Geht klar"
Erst jetzt fiel mir auf, was es überhaupt gab. Lasagne! Ich fing an zu essen. Es schmeckte köstlich!
„Deine Mom kann echt gut kochen."
„Ich weiß!" Er grinste.
Doch dann schloss mein Gehirn wieder zu mir auf und ich dachte wieder an seine Familie. Die Schönheit, die graziösen Bewegungen, die seltsame Augenfarbe … Und vor allem, das war ja der Punkt, wovon sich alle von Edward unterschieden. Es war seltsam … Einfach seltsam. Wie ist das möglich? Edward schwieg, als es nichts zu bereden gab. Sein Blick war dann anders. Er war nachdenklich. Bestimmt hatte es damit zu tun, da er mich ja vorhin gemustert hatte. Diese Familie verbarg etwas, das wusste ich. Es war ein sehr großes Geheimnis …
