Und was genau war das jetzt?"
Obwohl dir das Zeichen von der Weltmeisterschaft nicht aus dem Kopf will, hast du immer noch keine Ahnung, woher du es kennst.
„Es ist das dunkle Mal."
Hermine nickt, um sich selbst zuzustimmen. Dabei schlingt sie die Decke enger um ihre Schultern.
Harry, Ron, Hermine und du sitzt zusammen auf Rons Bett. Morgen werdet ihr nach Hogwarts fahren, frühestens in den Weihnachtsferien werdet ihr wiederkommen. Die Ereignisse von vorhin stecken euch noch tief in den Knochen. Mr. Wealey hat euch erstmal in den Fuchsbau zurückgebracht.
Natürlich könnt ihr jetzt nicht mehr schlafen.
„Was ist das?" Auch Harry hat keine Ahnung, was das war.
„Du weißt das nicht? Das Dunkle Mal ist das Zeichen von Du-wisst-schon-wem. Seine Anhänger haben es überall dort erscheinen lassen, wo sie gemordet haben."
„Voldemorts Anhänger?"
Hermine und Ron zucken zusammen als Harry seinen Namen ausspricht. Was du echt lustig findest, zumindest bei Hermine.
Sie kennt diesen Begriff erst, seit sie elf ist, und ihr Familie hat auch nie etwas damit zu tun gehabt. Also wieso hat sie so eine Angst bei dem Namen?
Bei Ron verstehst du es ja noch, wer weiß, wer alles von seinen Verwandten durch ihn und seine Gefolgschaft ermordet wurde und was er sich als kleines Kind alles für Horrorgeschichten anhören musste, aber bei Hermine? Das ist nichts als Panikmache der breiten Masse.
„Sag doch nicht seinen Namen. Ja, seiner Anhänger. Sie heißen Todesser und haben dieses Zeichen auf ihren Arm tätowiert. Damit konnte er sie zu sich rufen. Echt gruselig, wenn du mich fragst." Er schüttelte sich und blickte verstört drein.
Du nickst und kuschelst dich in deine Decke.
„Wir sollten versuchen, nochmal etwas zu schlafen." Du siehst Hermine dankbar an. Du hättest gerne noch einen Moment für dich. Ihr legt euch alle in eure Betten und starrt an die Decke. Erst, als die ersten Sonnenstrahlen raus kommen, dämmerst du ein.
An Gleis 9 ¾ schlingst du deine Arme um Charlie. Er vergräbt seine Nase in deinen Haaren und atmet tief ein. Du drückst dein Gesicht an seine Schulter und schließt die Augen. Wenn dieser Moment nur für immer andauern würde! Ihr hattet so wenig Zeit für einander in dem Chaos.
„Denk an mich."
„Ich werde jede Sekunde an dich denken", murmelt er wie selbstverständlich und drückt dich an den Schultern von sich weg.
„Du musst los."
Du nickst traurig und küsst ihn nochmal. Als du seine warmen, weichen Lippen spürst durchspült dich ein Gefühl von Trauer und Alleinsein. Dein Herz verkrampft sich und scheint zu bluten und tausend Tode zu durchleben. Du siehst ihm in die Augen und siehst die gleiche Melancholie. Du verziehst deine Mundwinkel zu einem brüchigen Schmunzeln. Dann drehst du dich um.
Heute morgen sind alle herum gehetzt, und obwohl wohl keiner von euch ein Auge zu machen, geschweige denn erholsam schlafen konnte seit ihr viel zu spät dran gewesen. Mrs. Weasley war am schlimmsten; ständig ist sie um euch herum gewuselt und euch angezischt, ob dies und jenes schon gepackt habt. Ginny war am Ende so verzweifelt und verunsichert, dass sie alles nochmal neu gepackt hat. Natürlich musstet ihr, kaum dass ihr losgefahren seit, nochmal umdrehen, da Fred irgendetwas total Wichtiges für die Experimente vergessen hatte.
Jetzt stehst du hinter dem Fenster eines Abteils, das ihr gefunden habt. Ein lautes Pfeilen ertönt als ihr losfahrt. Du winkst so lange, bis du Charlie nicht mehr sehen kannst. Zuletzt wirft er dir noch einen Kuss zu. Traurig lässt du dich auf deinen Platz neben dem Fenster fallen, lehnst deinen Kopf an die Wand und schweifst mit deinen Gedanken ab. Draußen ist alles grau und dunkel – selbst für Großbritannien im September ein nicht allzu normaler Anblick. Du hast mal Bilder von Frankreich um diese Zeit gesehen. Sonne satt und Leute in kurzen Hosen und Röcken. Zuerst starrst du nur aus dem Fenster und wartest auf den Regen, der sicher noch kommen wird, doch dann hörst du, wie Hermine auf Harry einredet.
„Sei ganz ehrlich Harry. Deine Narbe hat weh getan, oder?"
Harrys Hand schnellt runter, doch dir ist klar, dass er gerade seine berühmte Narbe gerieben hat. Auf seinem Schoß liegt die heutige Ausgabe des Tagespropheten. Ganz vorne prangt die Schlagzeile „Terror auf der Quidditch Weltmeisterschaft" und darunter ein Bild des Dunklen Mals. Hermine beugt sich vor und senkt ihre Stimme.
„Du solltest Sirius davon berichten. Er möchte sowas bestimmt wissen."
Harry sieht nach draußen. Dann holt er aus seinem Koffer über ihm auf der Gepäckablage einen Bogen Pergament und seine Feder. Mit seiner krakeligen Schrift bedeckt er fast die ganze Seite und steckt ihn dann in einen Umschlag. Außen schreibt er 'Schnuffel' drauf – Sirius' Spitzname. Er bindet ihn an Hedwig´s Bein und schickt ihn nach draußen.
Die restliche Fahrt über passiert nichts spannendes. Ron nascht Unmengen an Süßigkeiten – anscheinend war die Süßigkeitentante da während du geistig abwesend warst. Als ihr endlich ankommt ist es noch hell. Doch anstatt wie sonst sofort in die Große Halle zu gehen, werdet ihr auf halbem Weg quasi aufgehalten. Ein kleiner Junge schreit „Kutsche!" und zeigt auf den Himmel. Sofort stürzt ihr hin.
Tatsächlich fliegt eine große, gold-blaue Kutsche am Himmel, gezogen von mehreren geflügelten Pferden. Du traust deinen Augen kaum. Warum in Gottes Namen fliegt eine Kutsche auf das Schlossgelände? Hagrid, der versucht die Pferde zu lotsen, fuchtelt wild mit zwei Scheiben rum und wirft sich gerade noch rechtzeitig zur Seite, bevor er von fast von der Kutsche getroffen wird. Neben dir rufen alle wild durcheinander und zeigen mit den Fingern auf das Spektakel.
„Also hier wird einem ja richtig was geboten!", schreit einer der Zwillinge – du könntest schwören es ist George – direkt in dein Ohr.
Dann wirst du auf noch etwas aufmerksam. Ein kleines Boot mit einer Flagge treibt auf euch zu. Nur ein einziger Mann ist zu sehen. Du tippst Harry an und nickst zum See. Genau in dem Moment erhebt sich das kleine Boot und wächst zu einem riesigen Schiff heran. Das Wasser schäumt auf, unzählige Flaggen wehen im Wind, das Hauptsegel wird herunter gelassen und zeigt einen Drachen.
Dann werdet ihr von Professor McGonagall in die Große Halle gescheucht.
Du setzt dich in die Mitte des Gryffindortisches, Harry neben und Ron und Hermine gegenüber dir. Seamus Finnigan, Neville Longbottom und Dean Thomas setzen sich zu euch. Ihr sprecht über das gerade Gesehene, die Ferien und natürlich über die Weltmeisterschaft. Gerade, als Seamus Vermutungen äußern will, wer das Dunkle Mal heraufbeschworen haben könnte, öffnet sich die große Eingangstür. Augenblicklich wird es still im Saal. Eine Reihe von neuen Erstklässlern geht den Durchgang entlang nach vorne, angeführt von Professor McGonagall. Als sie vorne stehen, stellt sie einen dreibeinigen Stuhl auf die erste Stufe, sodass alle Schüler ihn sehen können. Darauf legt sie den Sprechende Hut, der bereits sehr abgenutzt zu seien schien. Du hättest schwören können, dass seit deinem ersten Jahr noch ein Flicken dazu gekommen ist. Nach einem kurzen Augenblick zitterte der Hut leicht und ein Schlitz, eine Art Mund, öffnete sich vorne. Dann beginnt er mit seinem Eröffnungsreim.
Wie eigentlich jedes Jahr hörst du kaum zu und starrst stattdessen die gegenüber liegende Wand an. Als du wieder aufblickst, setzt sich bereits die erste Neue, ein blondes kleines Mädchen, auf den Stuhl und wird nach Rawenclaw geschickt.
„Hab ich etwas wichtiges verpasst?"
Ron schüttelt den Kopf. „Nö, der Hut hat nur etwas gesungen. Nicht besonderes."
Du nickst und starrst auf den Teller vor dir. Du hast einen Bärenhunger und außerdem musst du ständig an Charlie denken. Was er jetzt wohl macht? Ob er auch an dich denkt?
Ungeduldig wartest du, bis auch die letzte Person – ein blasser Junge, der ab jetzt in Gryffindor seien wird – eingeteilt worden war.
Dann erhebt sich Dumbledore. Alle hören mit dem Geschnatter auf und sehen zu ihm hoch.
„Jetzt, da wir uns alle niedergelassen haben, möchte ich eine Ankündigung machen. In diesem Jahr wir dieses Schloss nicht nur euch ein Zuhause bieten, sondern auch ein paar ganz besonderen Gästen." Du bist dir sicher, dass er die Kutsche und das Schiff meint, dass ihr vorhin gesehen habt. Zeitgleich geht das Haupttor nochmal auf und Filch, der seltsame Hausmeister, kaum herein gehastet. Seine langen Haare nach hinten gekämmt und sein Gesicht schweißbedeckt, keucht er wie nach einem Marathon. Seine linke Hand hat er auf die Brust gedrückt; sofort fragst du dich, wer alles trauern würde, wenn er einen Herzinfarkt bekommen würde.
„Ihr müsst wissen, dass Hogwarts ausgewählt wurde..." Weiter kommt er nicht. Filch keucht noch kurz weiter und haspelt dann etwas Unverständliches. Die Schüler fangen zu tuscheln und teilweise auch zu lachen an. Dumbledore erwidert leise etwas und schickt Filch wieder raus. „Nun denn. Hogwarts wurde ausgewählt, Schauplatz einer legendären Veranstaltung, des Trimagischen Turniers zu werden. Für alle, die es nicht wissen, das Trimagische Turnier ist eine Begegnung dreier Schulen in einer Reihe von magischen Wettstreiten. Von jeder Schule wird nur ein Schüler ausgewählt um anzutreten. Eines muss klar sein: einmal ausgewählt, müsst ihr allein da durch. Und glaubt mir wenn ich euch sage, diese Wettstreite sind nichts für schwache Herzen.
Schön, später mehr dazu. Aber zuvor, begrüßt zusammen mit mir die charmanten Schülerinnen von der Beauxbatons-Akademie für Zauberei und ihre Schulleiterin, Madame Maxime."
Die Tür geht auf und herein kamen etwas ein Dutzend Mädchen in blauen Schuluniformen, allesamt bildhübsch. Nach ein paar Schritten blieben sie stehen und seufzten den Personen rechts von ihnen zu. Die hatten einen verträumten Gesichtsausdruck und lächelten verschwommen vor sich hin. Und musst schmunzeln. Wie leicht manche Jungs den Verstand verlieren! Dann liefen die Mädchen weiter und blieben auf eurer Höhe stehen. Sie drehten sich zu euch und seufzten wieder auf. Du schaust sie dir genau an. Wer von ihnen wird wohl teilnehmen? Dir kommen sie alle etwas zu mädchenhaft und empfindlich vor, doch wer weiß was sie alles drauf haben? Harry und Ron dagegen hatten den selben, fast schon bekifften, Ausdruck in den Augen. Ron starrte den Mädchen hinterher als sich nach vorne hüpften. Vorne machten sie einen leichten Knicks, blaue Vögel erschienen, flogen in der gesamten Halle umher und verpufften zu blauem Glitzerregen. Eine Tänzerin und ein kleines Mädchen in einem kunstvollen weiß-orangenem Ballettanzug liefen ganz hinten. Dann kam die Schulleiterin rein, eine große Frau mit einem braunen Bob und einem seltsamen Kostüm. Als sie vorbeilief zog sie alle Blicke auf sich. Die zwei Tänzerinnen nahmen sich an der Hand und verbeugten sich vor der Schulleiterin. Die ganze Halle klatschte Beifall, die Jungs standen sogar auf und kriegten sich kaum mehr ein. Dumbledore lief der fast doppelt so großen Madame Maxime entgegen und küsste ihre Hand.
Dann lief Dumbledore wieder zu seinem Pult. „Und nun unsere Freunde aus dem Norden, begrüßen wir die stolzen Söhne von Durmstrang und ihren Schulleiter, Igor Karkaroff."
Diesmal kam eine Gruppe Jungs herein, Jungen mit grimmigen Gesichtern, dicken Pelzmänteln und -mützen und je einem goldenen Stab. Mit diesem donnerten sie auf den Steinboden. Du spürst das rhythmische Klopfen deine Bein hoch ziehen, alles in dir scheint mit zu vibrieren. Dann, mit einem letzten Schwenken, legen sie die Stäbe nieder und hechten nach vorne. Ihr dreht eure Köpfe und schaut sie bewundernd an. So etwas hast du noch nie gesehen! Die Vordersten fangen an, einen Überschlag zu machen und und raue Schritte zu tanzen. In dem Moment kommen drei weitere Personen rein: ein Schüler, der dir bekannt vorkommt, ganz vorne; hinten ein junger Mann; und der auffälligste, ein Mann mit einem eiskalten Gesichtsausdruck im weißen Mantel und einer schwarzen Pelzmütze.
„Ich werd' verrückt. Das ist Victor Krum!", meint Ron. Du schaust dir den Ersten nochmal an. Stimmt, du kennst ihn von der Weltmeisterschaft! Du hättest nie geglaubt, dass er noch zur Schule geht.
Vorne halten zwei Schüler je einen Stab und pusten. Zwei Drachen aus Feuer fliegen durch die Luft und brüllen, bevor sie sich vereinen und mit einer Hitzewelle verschwinden.
Igor Karkaroff geht direkt auf Dumbledore zu und umarmt ihn. Dumbledore klopft ihm auf die Schulter.
Die beiden Schulleiter setzten sich zu den restlichen Lehrern, die Schüler je an einen eigenen Tisch, der an den von Rawenclaw bzw. Slytherin angrenzt. Dumbledore eröffnet das Essen und vor euch tauchen das beste Essen auf, da man sich nur vorstellen kann. Türme aus Eiscreme, Krüge mit Kürbissaft, Schichten an Hähnchenschenkel. Nachdem du dich mit Wackelpudding vollgestopft hast, bringen vier Männer und der Leitung von Filch etwas nach vorne, dass aussieht wie ein prächtiger Turm aus mehreren Stufen; Gold, Edelsteine und Glasmosaik verzierten das Gebilde. Alle werden automatisch leise, als Dumbledore wieder nach vorne tritt.
„Ich bitte um Aufmerksamkeit. Ich würde gern einige Worte sagen. Nie endender Ruhm winkt dem Schüler, der das Trimagische Turnier gewinnt. Aber dazu muss dieser Schüler drei Aufgaben überstehen. Eine gefährlicher und riskanter als die andere."
Fred und George schräg gegenüber von dir murmeln gleichzeitig ein „voll krass" und auch du hältst gespannt die Luft an. Du kannst es kaum erwarten mehr zu hören, etwas in deinem Herzen zieht dich zu dem goldenen Turm da vorne und drängt dich zur Teilnahme am Turnier. Du liebst Abenteuer.
„Deshalb da das Ministerium eine neue Regel aufgestellt. Um all das zu erklären, ist der Leiter für internationale magische Zusammenarbeit bei uns, Mister Bartemius Crouch."
Mr. Crouch, ein Mann mittleren Alters mit einem ziemlich durchfurchten Gesicht und einem Schnauzer, trat nach vorn neben Dumbledore und der großen spitzen Truhe.
Im selben Augenblick kracht etwas, Blitze erhellen die Halle und die magische Decke, die den Himmel draußen widerspiegelt, spielt verrückt. Du zuckst zusammen; so etwas hast du noch nie erlebt. Auch alle anderen werden panisch, ducken sich, schauen sich nach der Decke um und fangen an zu kreischen, als eine Art Erschütterung durch die Halle geht.
Plötzlich schießt ein orangefarbener Lichtstrahl zur Decke, der die Situation entschärft. Alle werden still und starren nach vorne.
Ein Mann tritt ins Kerzenlicht. Er ist relativ groß und korpulent. Seine Klamotten sind nass und matschig und er stützte sich auf einen Stock, der laut auf den Steinboden hämmerte. Seine strähnigen Haare fallen im ins Gesicht. Und als du dir eben dieses Gesicht ansiehst krampft sich dein Magen zusammen. Es ist von Narben durchfurcht und strahlte eine seltsame Brutalität und Härte aus. Aber das Erschreckenste waren seine Augen: Sein rechtes Auge schien normal zu sein, klein und schwarz. Doch sein Linkes war blau und groß, etwa so groß wie eine Galleone, und blickte in die Schülermenge hinein. Dann bewegt es sich, völlig unabhängig vom normalen Auge, nach links, rechts, nach oben und nach unten; und plötzlich drehte es sich nach hinten, blickte in seinen Kopf hinein, sodass man nur noch den weißen Augapfel sehen konnte.
Der Fremde ging direkt auf Dumbledore zu und schüttelte ihm die Hand.
„Verdammtes Sauwetter", knurrte er. Seine tiefe Stimme, die eher nach einem wütenden Bär als nach einem Menschen klang, hallte von den Wänden wider. Dumbledore schien davon nicht beeindruckt.
Auf einmal fingen alle an zu tuscheln, jeder drehte sich zu seinem Nachbarn um und zischte ihm etwas zu.
„Das ist Mad-Eye Moody."
„Alastor Moody? Der Auror?"
„Auror?" Dean runzelt verwirrt die Stirn.
„Er jagt schwarze Zauberer. Askaban verdankt die Hälfte seiner Häftlinge ihm. Soll jetzt aber total verrückt sein."
Moody humpelte zur Wand und holte einen Flachmann aus seiner Manteltasche. Er nahm einen kräftigen Schluck und schüttelte sich.
„Was er da wohl trinkt?"
„Keine Ahnung. Aber Kürbissaft wird's wohl nicht sein."
Eure Aufmerksamkeit wird wieder nach vorne gezogen. Mr. Crouch tritt noch einen Schritt vor und breitet die Arme aus. Dabei blinzelte er ständig nervös und zuckte mit seinen Händen, was dich auch nervös macht. „Nach reiflicher Überlegung hat das Ministerium beschlossen, dass um der eigenen Sicherheit willen kein Schüler, der jünger ist als siebzehn Jahre, sich um die Teilnahme am Trimagischen Turnier bewerben darf." Ein Aufschrei geht durch die Halle. Überall protestieren die unterschiedlichsten Schüler, sie stehen auf und beschweren sich über die Einschränkung. Fred und George sind am lautesten. „Das ist ja voller Schwachsinn! Sie haben ja keine Ahnung!"
Dumbledore schreit mit lauter Stimme „SEID RUHIG!". Obwohl immer noch vereinzelt ein Protest zu hören ist wird es wieder still. Dann lässt er die goldene Truhe mit seinem Zauberstab in sich zusammen schmelzen, Stufe um Stufe sinkt zusammen und gibt den Blick auf einen massiven Kelch frei. Oben ist eine Reihe Runen eingraviert und auch sonst macht er einen magischen, ungeheuer alten Eindruck, als würde es ihn schon seit Anbeginn der Zeit geben. Eine blaue Flamme erscheint und brennt in der Luft.
„Das ist der Feuerkelch. Wer sich für das Turnier bewerben möchte, braucht bloß seinen Namen auf ein Stück Pergament zu schreiben und es bis Donnerstag Abend um diese Zeit in die Flamme zu werfen. Tut das nicht leichtfertig! Seid ihr erst ausgewählt, gibt es kein Zurück mehr.
Jetzt, in diesem Moment, hat das Trimagische Turnier begonnen."
