Chapter 10
Sara versuchte trotz dem Schock zu lächeln.
"Hi Grissom", sie schaffte es zu lächeln.
Sara sah umwerfend aus, wie sie so in der Türe stand. Grissom holte tief Luft. Die Gefühle für sie waren doch noch stärker als er dachte. Er hatte nur wenige Tage gebraucht um rauszufinden wo sie war. Aber er ließ ihr Zeit sich zu erholen. Doch er hielt es nicht mehr aus. Grissom musste sie sehen. Er musste irgendwie mit ihr sprechen.
"Hi Sara, du siehst sehr gut aus", lächelte er zurück.
Sara stockte fast der Atem, dieses Lächeln, oh wie hatte sie es vermisst. Wie hatte sie Gil Grissom doch vermisst.
"Danke, ich genieße meine Zeit hier auch", sagte sie.
"Ich wollte mal sehen, wie es dir geht, und da ich hier in Miami zu tun habe, dachte ich, ich schaue mal bei dir vorbei", log Grissom.
Er war natürlich nicht zufällig hier, er wollte Sara sehen.
"Ja dann komm mal rein, ich bin gleich wieder da, ich wollte gerade Frühstück holen", sagte Sara.
"Mach es dir bequem, ich bin in 10 Minuten wieder da", fuhr sie fort und verschwand auch gleich Richtung Parkplatz.
Grissom war hier, sie konnte es nicht glauben, was wollte er hier? Sie hatte Panik. Sara musste zugeben, dass sie Grissom vermisst hatte, aber sie wollte nicht dass er hier war. Sie litt noch zu sehr unter seinen Zurückweisungen.
Grissom saß auf der Terrasse mit der Sonnenbrille auf, er war müde, angeschlagen, hatte die letzten Wochen kaum geschlafen, seit das mit Sara passiert war.
Als sie wiederkam, frühstückten sie gemeinsam.
"Möchtest du dich vielleicht etwas hinlegen?" fragte sie Grissom, als sie sah wie angeschlagen er war, sie machte sich sorgen.
"Ich habe genug Schlafzimmer hier", fuhr sie fort.
"Das wäre eine gute Idee, danke Sara", Grissom war zu müde um noch irgendwas zu sagen.
Er ging in sein Schlafzimmer und zog sich eine Short an und legte sich aufs Bett und schlief gleich ein.
Sara fragte sich, wie er sie gefunden hatte. Sie wählte die Nr. von Cath.
"Willows", kam von der anderen Ende der Leitung.
"Cath, hier Sara", sagte sie, froh ihre Freundin zu hören.
"Hast du einen Moment Zeit, ich müsste mit dir reden", fuhr Sara fort.
"Klar schieß los Süße".
"Hast du oder Nick, habt ihr Grissom etwas gesagt, wo ich bin?" fragte sie.
"Nein, warum, Grissom ist auch nicht hier, er hat einen Fall in ...", weiter kam Cath nicht, ihr viel es wie Schuppen von den Augen.
Miami, natürlich er hatte gar keinen Fall, er wollte zu Sara. Cath musste grinsen.
"Gil Grissom stand nämlich heute morgen vor meiner Tür", fuhr Sara fort.
"Sara, weder Nick noch ich, hatten Griss irgendetwas gesagt, er hatte vor ein paar Wochen, als dein Brief kam, von Nick wissen wollen wo du bist, aber Nick blieb hart." sagte Cath.
Sara hörte im Hintergrund Stimmen.
"Ich gebe dir mal Nicky, er will unbedingt mit dir reden.
"Hey Sara, Honey, wie geht es dir? Bist du wieder gut in Form für unseren Wettlauf nächste Woche, wenn ich komme", fragte Nick, sie gutgelaunt.
"Klar Nicky, ich werde dich wie immer schlagen" gab sie lachend zurück.
"Grissom ist wirklich bei dir?".
"Ja Nicky, er stand heute morgen vor meiner Tür".
"Hm würde mich mal interessieren, wie er dich gefunden hat, denn wir haben ehrlich nichts gesagt!"
"Ich sage es dir, wenn ich es rausgefunden habe" sagte Sara.
"Gib mir bitte mal wieder Cath".
"Ja ok Kleine, dann erhol dich noch gut, wir sehen uns nächste Woche, hab dich lieb!, hängte Nick noch an.
"Hab dich auch lieb, freue mich auf nächste Woche".
"Sara hier bin ich wieder, was ist los?", fragte Cath.
"Wollte noch wissen, wann ihr nächste Woche kommt, und wissen, ob ihr Lust habt auf ein Barbeceau mit den CSI's von Miami.
"Klar, brüllte Greg von hinten ins Telefon".
Sara musste lachen, das war mal wieder typisch Greggo, alles was mit Party zu tun hatte, taute er richtig auf.
"Greg brüll mir nicht so ins Ohr, sonst werde ich ganz taub", klang es von Cath entnervt.
"Ok Cath, ich muss jetzt los, ich will noch zu Horatio, er wartet auf mich."
"Ok Süße, es ist so schade, dass du gehen willst, aber ich kann dich verstehen."
"Ja Cath ich kann einfach nicht mehr in Vegas bleiben."
"Weiß es Gil eigentlich schon?" fragte Cath
"Nein, und er erfährt es auch erst, wenn ich zurück in Vegas bin um zu kündigen, also halt den Schnabel".
"Ja Sara, ich sage sowieso nichts, außerdem weiß ich nicht, ob ich Grissom vorher noch mal sehe, bevor wir zu dir kommen."
"Ciao Sara und lass dich nicht unterkriegen", sagte Cath am Ende.
"Bye Cath", Sara legte auf.
Grissom hatte das Gespräch teilweise mitbekommen. Sara wollte Vegas verlassen? Er war entsetzt. Und wem hatte sie gesagt, dass sie ihn lieb hat? Grissom traf die Eifersucht hart. Er war einfach zu müde Sara gleich zur Rede stellen, außerdem was hätte er sagen sollen, dass er am Telefon gelauscht hätte? Grissom schlief wieder ein.
Vorsichtig öffnete Sara die Tür zu Grissom's Schlafzimmer.
"Grissom, ich fahre ins Crime-Lab zu Horatio. Bin erst heute Nachmittag wieder zurück. Mach es dir bequem, im Kühlschrank ist genug Essbares, auch wenn nur Vegetarisch." Sara grinste.
"Ok Sara, ich werde sicher noch eine Weile schlafen."
"Bis später, bye Gil".
"Bye Sara", und schon war Grissom wieder eingeschlafen.
Als Sara am Nachmittag wieder kam, schlief Grissom immer noch.
Sie zog sich um, um schwimmen zu gehen.
Sie stürzte ins Meer und schwamm, bis sie außer Atem war. Das tat gut, um sich abzulenken und abzureagieren. Sie hatte bei Horatio alles erledigt für ihren Wechsel nach Miami. Jetzt musste Sara nur noch in Las Vegas kündigen, und das war das schwerste bei der ganzen Sache.
Grissom stand auf der Terrasse und beobachtete Sara. Als sie aus dem Wasser stieg, blieb ihm der Atem weg. Die sonst so blasse Sara lief braun gebrannt Richtung Haus. Sie entdeckte Grissom nicht sofort. Erst als sie schon fast am Haus war.
"Hey Grissom, gut geschlafen? So kenne ich dich gar nicht, den ganzen Tag zu schlafen" neckte sie ihn.
"Naja war wohl ein wenig übermüdet" antwortete Grissom lächelnd.
Sara's Herz schlug schneller, da war es wieder, dieses unwiderstehliche Lächeln. Sie empfand so viel für ihn. Am liebsten hätte sie ihn sofort geküsst.
"Kommst du noch mal mit schwimmen", riss Grissom Sara aus ihren Gedanken.
"Ähm, du willst wirklich schwimmen gehen?" sie klang verwundert.
"Sicher Sara Sidle, ich habe manchmal auch Spaß, wenn ich nicht arbeite" entgegnete er ihr lustig.
"Ok dann komm, ich warte im Meer auf dich!" sagte sie mit einem Grinsen auf den Lippen.
"Gehe mich nur umziehen".
Als Grissom zurückkam, mit einer Badeshort nur bekleidet, blieb Sara fast der Atem weg. Grissom sah so sexy aus. Sie liebte und brauchte ihn so sehr.
Grissom ging vorsichtig ins Wasser. Sara nahm eine Hand voll Wasser uns spritzte ihn nass. Sie lachte und versuchte vor Grissom, der ihr dicht auf den Fersen war ins Meer zu flüchten. Er hatte sie dann eingeholt, als sie nicht mehr stehen konnte. Sie versuchte noch zu schwimmen, aber zu spät. Grissom hatte sie eingeholt. Er legte seine Arme um ihre Taille und versuchte sie unterzutauchen. Sara fühlte sich so verdammt gut an, sie war einfach nur sexy. Diese Berührung lies Grissom's Herz fast aussetzen. Auf einmal war es so, als würde die Welt still stehen, sie waren sich beide so nahe. Sie hörten auf sich zu ärgern und schauten sich tief in die Augen. Grissom kam für einen Moment auf die Idee Sara zu küssen, doch er tat es nicht. Er war einfach viel zu schüchtern. Auch Sara konnte sich nicht bewegen, sie verlor sich in Grissom's blaue Augen.
Als sie sich wieder losgelassen hatten schwammen sie noch ein wenig um die Wette. Als sie aus dem Wasser gingen, war es schon Zeit um Abend zu essen.
"Hast du Lust heute Abend mit mir Essen zu gehen?" fragte Grissom Sara.
"Ja warum nicht, hier um die Ecke ist ein nettes Restaurant. Habe ehrlich gesagt auch nicht mit Gäste gerechnet", grinste sie Grissom an.
"Ok, ich hole dich..." er schaute auf die Uhr, sie hatten jetzt 6..."... um 8 Uhr ab." er schenkte Sara eines der Lächeln, das sie unwiderstehlich fand.
"Wo wohnst du eigentlich?"
"Ein paar Meilen von hier, ein Freund, hat mir sein Strandhaus zur Verfügung gestellt. Also um 8, geht das in Ordnung?" fragte er Sara.
"Ja klar" antwortete sie.
Grissom drehte sich um und ging.
"Gil... " rief Sara ihm hinterher.
"Sara?" er sah sie verwundert an.
"Schön, dass du da bist".
Sie wusste nicht was in sie gefahren war, warum zur Hölle, sagte sie das zu Grissom. Sie wurde rot, vor Verlegenheit.
"Danke, ich freue mich auch, dass ich bei dir bin", sagte er lächelnd und ließ eine verdutzte Sara zurück.
Hatte er gerade gesagt, dass er sich freute, weil er bei ihr ist. Sara konnte es nicht glauben. Aber sie freute sich.
Sie ging ins Badezimmer um zu duschen. Danach überlegte sie was sie anziehen sollte. Sie entschied sich für einen dunkelgrünen Hosenanzug mit einem schwarzen Neckholder-Top drunter.
Die Haare ließ sie an der Luft trocknen, daher lockten sie sich leicht. Dann entschied sie sich für ein leichtes Puder, Mascara und Lipgloss für ihr Make-up. Sie schaute auf die Uhr, gleich 8 Uhr. Gutes Timing Sara. Sie zog ihre schwarzen Stiletten an und schon klingelte es an der Tür. Sara öffnete die Tür. Grissom stand da in Jeans und einem schwarzen Shirt. Über der Schulter hatte er seine Jeansjacke.
"Hey Sara, du siehst umwerfend aus", begrüßte er sie.
"Kann ich nur wiedergeben, du bist verdammt sexy", sie lächelte schüchtern.
Oh man Sara, was sagst du schon wieder, du blamierst dich ja auch ständig heute.
... TBC
Ein paar Reviews wären schon eine schöne Sache, würde mich Freuen! LG Serafin
