Sorry, dass es so lange gedauert hat, bis ich geupdatet habe. Jetzt gibt es erstmal 3 Kapitel an einem. Ich denke, dass ich bald weitere poste, die Story ist noch lange nicht zu Ende :) Thanks to my Beta Steinchen!
Reviews wären eine tolle Sache und ich würde mich sehr darüber freuen!
Chapter 27
Sie wurde vom Klingeln ihres Handys wach.
"Ja", sagte sie verschlafen ins Telefon.
"Hey Darling, habe ich dich geweckt?", fragte Grissom.
"Ja, wie spät haben wir es?"
"Gleich 11 Uhr, seit wann schläfst du?", fragte er sie.
"Seit ich um 6 Uhr nach Hause gekommen bin.", gab sie immer noch recht verschlafen zurück.
"Wie geht es dir Sara? Alles ok mit dir? Wie war die Schicht, gab es viel zu tun?", fragte er sie.
"Mir geht es ganz gut, etwas müde noch. Die Schicht war ganz ok, hatten nicht allzu viel zu tun. Eine Entführung die dann Gott sei Dank keine war. Ein Mord an einer Prostituierten ansonsten eine ganz ruhige Nacht."
"Ich glaube du solltest nach der Hochzeit nur noch im Innendienst arbeiten.", sagte er am Telefon.
"Grissom ich bin schwanger aber nicht krank, wie oft soll ich dir das denn noch sagen?", sagte Sara etwas ärgerlich.
"Sara, ich meine es nur gut. Ich möchte nicht, dass du dich überanstrengst."
"Ja, ja ihr meint es alle nur gut. Ich glaube ich kann es ganz gut alleine einschätzen, wie weit ich gehen kann.", sagte sie.
"Ist ok. Weshalb hattest du angerufen?", fragte Sara immer noch etwas sauer.
"Ich wollte dich hören, ich habe dich vermisst.", sagte er lächelnd.
"Ja, ich habe dich auch vermisst. Wie weit bist du im Haus gekommen?", fragte Sara.
"Das Wohnzimmer habe ich gestrichen und wenn Nick kommt werden wir die Lampen montieren und wollten das Schlafzimmer streichen. Es klingelt gerade an der Tür, ich denke es ist Nick, Darling, wir sehen uns später. Wann kommst du?"
"Ich muss noch etwas erledigen und dann mein Auto aus der Werkstadt holen. Denke später Nachmittag."
"Ok Sara, pass auf dich auf! Bis später bye!"
"Bye Honey, bis später.", sagte Sara und legte auf.
Keine 10 Minuten später, Sara hatte gerade ihren Kaffee in der Hand, klingelte es bei ihr an der Tür. Es war Greg, der sie abholen wollte.
"Hey Greggo, komm rein, ich bin erst vor ein paar Minuten geweckt worden, ich muss noch duschen.", sagte sie lächelnd.
"Hey Sar, kein Problem, solang du mir einen Kaffee gibst, denn ich habe nur 3 Stunden geschlafen, seit der Schicht.", sagte Greg gähnend.
"Was war los, musstest du Cath so früh zum Flughafen fahren?"
"Ja Cath hat Stress gemacht, sie wollte, dass sie unbedingt 4 Stunden vorher am Flughafen sind, damit sie auf gar keinen Fall den Flug verpassen.", sagte er und rollte mit den Augen.
"Oh man, armer Greggo, dann komm erst mal rein, ich mach dir einen Kaffee und dann gehe ich duschen.", sagte sie mitfühlend.
Sara machte für Greg einen Kaffee und ging unter die Dusche. Sie war auch noch müde, sie fühlte sich heute extrem schlapp. Aber Gott sei Dank war ja Wochenende und sie hatten mal wieder ein ganzes Wochenende frei.
Als Sara geduscht und umgezogen war, fühlte sie sich schon etwas besser. Als sie ins Wohnzimmer kam, war Greg auf der Couch eingeschlafen.
"Hey Greggo, aufwachen!", sie rüttelte ihn sanft an der Schulter.
"Wie, Was?" Gregg schreckte hoch.
"Ganz ruhig Greggo, du bist bei mir nur auf der Couch eingeschlafen.", sagte sie lachend.
"Hm, oh man ich war vielleicht müde.", sagte er entschuldigend.
"Kannst du fahren? Du kannst mir auch dein Auto geben und ich bringe es dir später."
"Nein, nein ich kann natürlich fahren! Ich will mir das nicht entgehen lassen, vor Grissom zu wissen wie du im Brautkleid aussiehst.", sagte Greg grinsend.
"Greggo, du bist einfach schrecklich", sagte sie lachend.
"Komm lass uns gehen. Sag, könntest du mich später zur Werkstadt fahren, damit ich mein Auto abholen kann?", fragte Sara, als sie im Auto saßen.
"Ja klar, mach ich gerne Sar!"
"Dann mal los, ich muss heute noch weiter das Haus renovieren. Gibt ein stressiges Wochenende.", sagte sie zähneknirschend.
"Soll ich euch am Wochenende ein wenig helfen beim Renovieren?", fragte Greg.
"Ich will dir nicht das einzig freie Wochenende seit langem streitig machen. Du hast sicherlich was besseres vor."
"Nein schon ok, ich habe für das Wochenende sowieso nichts geplant. Wie du ja weißt hat meine Freundin mich sitzen gelassen.", sagte Greg dramatisch.
"Na ja dann, klar Hilfe könnten wir immer gebrauchen.", sagte Sara freudig.
"Ich will heute Nachmittag das Kinderzimmer streichen, dabei kannst du mir helfen. Denke Gil und Nick haben genug zu tun."
"Welche Farbe willst du das Kinderzimmer streichen, weißt du schon was es gibt?", Greg sah sie neugierig an.
"Nein, ich weiß noch nicht ob es ein Mädchen oder ein Junge wird, das Zimmer wird neutral in Lindgrün gestrichen. Da ist es egal ob Mädchen oder Junge.", sagte sie lachend.
Als sie in der Brautboutique ankamen, begrüßte sie die Verkäuferin herzlich.
"Hallo Miss Sidle, ihr Kleid ist gestern fertig geworden. Sie müssen es aber noch mal anprobieren, damit wir wissen ob die Änderungen korrekt sind."
"Ja, kein Problem, ich habe noch Zeit, ich probiere es gleich noch mal an.", sagte sie lächelnd.
"Macht es ihnen nichts aus, wenn ihr zukünftiger Mann das Kleid schon zu sehen bekommt?", fragte sie die Verkäuferin und schaute Greg an.
"Ähm nein, das ist nicht mein Mann, das ist ein guter Freund von mir.", sagte Sara lachend.
Sie schaute Greg grinsend an und sah, dass auch er ein breites Grinsen auf dem Gesicht hatte.
"Nein ich bin leider nicht der zukünftige Ehemann. Der Glückliche ist ein anderer.", sagte Greg ebenso lachend.
Sara ging in die Umkleidekabine und die Verkäuferin half ihr beim Umziehen. Sie hatte, wie ihr das letzte mal gesagt wurde ihr Korsage und ihre Schuhe dabei.
Als sie aus der Umkleide kam, und Greg sie sah, verschluckte er sich an dem Kaffee, den er bekommen hatte.
"Boah Sar, du siehst ja... ", Greg suchte nach Worten... "Du siehst traumhaft aus.", sagte er als er seine Sprache wiedergefunden hatte.
Sara lächelte ihn dankend an.
"Danke Greggo, ich gefalle mir auch gut in dem Kleid."
"Gut gefallen ist die Untertreibung des Jahres. Ich habe dich noch nie in einem Brautkleid gesehen.", sagte er bewundernd.
"Es ist klar, dass du mich noch nicht in einem Brautkleid gesehen hast, denn ich habe auch noch nie geheiratet.", entgegnete Sara ihm grinsend.
"Hmpf, ja klar, du weißt was ich meine.", Greg sah sie zerknirscht an.
"Hat dich Nick oder Gil schon im Kleid gesehen?", fragte er.
"Nein, weder Gil noch Nick, und Gil wird es sicher nicht vor der Hochzeit zu sehen bekommen. Cath war dabei, als ich das Kleid rausgesucht habe.", sagte sie lachend.
"Oh was für eine Ehre, dass ich mitkommen durfte, ich als Mann.", sagte er grinsend.
"Greggo du bist echt einmalig.", sagte Sara lachend.
"Das Kleid passt und die Änderungen sind auch alle korrekt, Miss Sidle. Wollen sie es gleich mitnehmen?", die Verkäuferin sah sie an.
"Ja ich werde es gleich mitnehmen.", antwortete Sara ihr.
Greg und sie fuhren erst noch zu Sara's Wohnung und sie hing das Kleid in ihren Schrank, da es Grissom ja nicht sehen sollte vor der Hochzeit.
Sara spürte ein leichtes Ziehen im Unterleib. Sie krümmte sich und hielt die Hand vor den Bauch. Sie versuchte langsam zu atmen, aber genauso schnell wie der Schmerz kam, war er auch schon vorbei. Sie legte ihre Hand auf den Bauch und lächelte in sich hineine. Das waren also die Schmerzen von denen der Arzt gesprochen hatte, wenn das Kleine in ihr wuchs. Sie freute sich auf das Kind.
"Was es wohl wird.", überlegte sie laut.
"Wird sicher ein wunderhübsches Kind.", sagte Greg, der nach ihr schaute, was sie so lange in der Wohnung machte.
"Man Greg hast du mich erschreckt.", tu das nie wieder, später könnte das Wehen verursachen, neckte sie ihn.
"Sorry Sar, das wollte ich nicht", sagte er erschrocken und schuldbewusst
"Schon gut, noch bin ich ja nicht so weit.", sagte sie lachend.
Ihr Handy klingelte.
"Sidle", hob sie ab.
"Hey Darling, ich bin es. Alles ok bei dir? Ich mache mir langsam Sorgen, wo du so lange bist.", Grissom klang etwas besorgt am Telefon.
"Greg ist gleich bei Euch, ich lasse mich nur noch zur Werkstadt fahren um mein Auto abzuholen.", sagte sie.
"Ok, bitte sei vorsichtig! Was habt ihr eigentlich so lange gemacht?", fragte er neugierig.
"Ich habe mein Brautkleid abgeholt und habe es zu mir gebracht, du sollst es ja nicht sehen.", entgegnete sie ihm lachend.
"Wie Brautkleid, wann hast du dass denn ausgesucht? Davon weiß ich ja nichts.", sagte Grissom verblüfft.
"Honey, das erzähle ich dir alles später, ich hole jetzt erst mal mein Auto ab."
"Ok bitte lass nicht so lange auf dich warten, ich vermisse dich Sara.", sagte Grissom liebevoll.
"Nein Honey, ich beeile mich, bevor du das halbe CSI auf meine Spur hetzt, im Gedanken mir könnte etwas passiert sein.", gab sie lachend zurück.
"Ich war schon am überlegen Brass anzurufen.", lachte er.
"Ok Darling pass auf euch zwei auf und streichel unser Kleines mal von mir."
"Mach ich Honey, bis später, ich liebe dich, bye."
"Ich liebe dich auch Darling, bye.", sagte Grissom und sie legten auf.
Greg stand grinsend neben Sara.
"Man, hat Grissom Angst, ich könnte dich entführen oder warum will er das halbe CSI auf uns hetzen?"
Sara musste lachen, bei der Vorstellung dass Greg sie entführen wollte.
"Ich weiß nicht Greggo, ich glaube mit Nick zu arbeiten hat ihn auf irgendwelche Ideen gebracht. Wer weiß was Nick über dich sagt."
"Sara mach keine Witze darüber, du weißt ich würde dir nie was antun!", sagte Greg geschockt.
"Greggo nimm es nicht so ernst, Griss hat wohl mehr Angst, dass mir und dem Baby was zustoßen könnte.", sagte sie beschwichtigend.
Sara und Greg gingen zurück zum Auto. Er setzte sie bei der Werkstatt ab und fuhr weiter zu Nick und Grissom.
Sara holte den Wagen und dachte, dass die Jungs sicher hungrig sind. Sie rief den Pizzadienst von unterwegs an und bestellte Pizza.
Als sie vor ihrem neuen Haus ankam, saßen die drei auf der Terrasse und tranken ein Bier.
"Hey Guys, macht ihr schon Pause, aber ich habe hier was, was euch noch fehlt.", sie hielt lachend die Pizza hoch.
"Darling, du bist ein Engel und kannst Gedanken lesen, wir hatten gerade vor auf dich zu warten und den Pizzadienst anzurufen.", umarmte sie Grissom lachend.
Sara lächelte als sie sah wie Nick und Greg über die Pizza herfielen.
"Hast du dir auch was mitgebracht?", fragte Grissom.
"Sicher Honey, ich will ja nicht riskieren, dass ich Ärger mit dir bekomme.", sagte sie grinsend.
"Sara Sidle, du machst dich mal wieder über mich lustig.", sagte er lachend.
"Darling ich finde es einfach zu süß wie du dich um mich sorgst.", sagte sie und sah ihn liebevoll an.
"Ich habe dich vermisst.", sagte Grissom und küsste sie zärtlich.
"Ich dich auch Honey.", sie küsste ihn ebenso zärtlich zurück.
"Lass uns erstmal essen, dann habe ich eine Überraschung für dich!", sagte er grinsend und schaute Nick und Greg vielsagend an.
"Hm, das ist völlig fies von euch, Greg von dir hätte ich mehr Respekt erwartet, gerade wegen heute.", sagte sie scherzend.
"Hm Leute, ich sag euch was, Sar sieht einfach nur very, very fantastic in ihrem Hochzeitskleid aus.", er sah Sara grinsend an.
"Greggo, das büßt du mir.", sagte sie und stand auf und schüttete Greg ihr Glas Wasser über den Kopf und grinste diabolisch.
"Ah, Sar was tust du?", Greg schaute wie ein begossener Pudel drein.
"Ich? Nichts, habe mich nur an dir gerächt.", sie grinste immer noch teuflisch.
"Boah Sar...", Greg nahm nun die Flasche Wasser und ging auf Sara zu.
Sara sprang auf, als sie sah, dass Greg die Flasche in die Hand nahm. Er schüttelte die Flasche mit Gas ein paar Mal und versuchte die flüchtende Sara zu erwischen.
"Bleib stehen du miese kleine Kröte.", sagte er scherzend.
"Greg hör zu, ist gut, Waffenstillstand, ok?" sie sah ihn lachend an.
"Ok Sar, Waffenstillstand.", er ging auf Sara zu.
"Ich glaube nicht, dass Greg so einfach aufgibt.", sagte Nick lachend zu Grissom, die noch auf der Terrasse saßen und sich lachend das Schauspiel ansahen.
Grissom rief zu Sara, "Pass auf...", er sah, dass Greg die Flasche noch immer in der Hand hielt. Aber es war schon zu spät, denn Greg übergoss Sara mit der Flasche Wasser.
"Greggo du Schuft, was soll das, ich biete dir meine Hand an und was machst du?" "Sie wollte Greg einen Tritt verpassen, aber er war schon geflüchtet.
"Pah, ich bin so nett und bring dir eine Pizza mit und du schüttest mir ne Flasche mit Wasser über den Kopf", Sara tat beleidigt.
"Ok Sara, verzeihst du mir?", Greg kam ihr entgegen und lachte sie an.
"Ich weiß nicht, hast du noch eine Flasche in der Hand?", fragte sie lachend.
"Nein wirklich nicht, Sar-Honey, ich schwöre.", er grinste sich frech an.
Sara sah zu Grissom und Nick, die sich vor Lachen kaum halten konnten.
"Darling, Greg hat nichts mehr in der Hand, kannst ihm vertrauen.", sagte Grissom mit Tränen vor Lachen in den Augen
Nick stimmte ebenfalls zu.
"Ok Greggo ich verzeihe dir.", sie lachte.
"Danke Honey.", sagte er grinsend und umarmte sie herzlich.
Arm in Arm gingen sie zurück auf die Terrasse, wobei sie sich ständig kappelten.
"Hey Greg, das ist meine zukünftige Frau die du da in den Armen hältst, ich glaube ich muss mit dir mal ein ernstes Wörtchen reden.", sagte Grissom ernst, aber im Scherz zu Greg.
Greg lies sie sofort los.
"Entschuldige Grissom, ich... ich wollte..., sie ist nur eine Freundin.", sagte Greg verwirrt und lief rot an.
Er merkte nicht, dass die anderen inklusive Grissom, sich das Lachen verkneifen mussten.
"Ach Greg, komm setzt dich, das ist doch nur Spaß.", sagte Grissom jetzt lachend.
"Puh, ich dachte schon du wärst jetzt sauer.", sagte er noch etwas verwirrt, aber lächelnd.
Sara und Nick sahen sich an und prusteten vor Lachen los.
"Hey Nick, das ist nicht witzig, ich habe echt gemeint Grissom reißt mir den Kopf ab.", sagte er etwas eingeschnappt.
"Ach Greggo, beruhige dich mal wieder.", sagte Nick immer noch lachend.
„Du musst mich wohl auch für ein besseres Monster halten.", sagte Grissom.
„Nein, so ist das nicht.", Greg gestikulierte wild mit seinen Händen.
„Ich glaube ich sollte langsam gehen, bevor ich mich hier noch unbeliebt mache."
„Greggo, das könntest du nicht.", sagte Sara und lächelte ihn an.
„Aber ich mache mich jetzt trotzdem auf den Weg, bin ziemlich erledigt.", entgegnete ihr Greg.
„Ja, ich gehe dann auch mal. Danke Sar für die Pizza!", Nick umarmte Sara zum Abschied.
„Danke Nick für Deine Hilfe.", sagte Grissom.
„Wann sollen wir morgen wieder da sein?", fragte Greg.
„Ich würde sagen so früh wie ihr könnt. Sara will das Kinderzimmer noch streichen. Und ich könnte Euch beim Aufbau der Möbel gebrauchen.", Grissom sah Greg und Nick an.
„Ja klar, kein Problem, da kommen wir um 8 Uhr gleich vorbei und bringen Frühstück mit.", schlug Nick vor.
„Das wäre wunderbar Nicky. Die Küche ist ja schon fertig, also Kaffee ist dann auch kein Problem.", sagte Sara.
Sara umarmte Greg noch zum Abschied, dann gingen die beiden zu ihren Autos.
Als sie mit Grissom alleine war, begutachtete sie, was die Jungs den Tag gemacht hatten. Ihr gefiel es wie sie das Schlafzimmer und das Wohnzimmer gestrichen hatten.
Sie stand im Schlafzimmer und schaute es bewundernd an.
„Gefällt es dir?", fragte Grissom, der hinter sie trat und die Arme um sie legte.
„Ja es gefällt mir sehr! Danke Honey.", Sara drehte sich zu Grissom um und schaute direkt in seine blauen Augen.
„Ich bin wirklich sehr glücklich, dass ich dich habe. Ein Leben ohne dich könnte ich mir nicht mehr vorstellen.", sagte Sara.
„Ich bin auch sehr, sehr glücklich Sara."
Grissom sah ihn liebevoll an und gab ihr einen leichten Kuss.
„Jetzt mal zu etwas anderem, seit wann hast du ein Hochzeitskleid. Wann hast du es gekauft?", Grissom sah sie fragend an.
„Ich war doch mit Cath in der Stadt. Wir waren nicht nur beim Arzt letzte Woche, sondern waren auf Weddingshopping, wie es Cath genannt hatte.", sagte sie lachend.
Grissom sah sie etwas verwirrt an.
„Was ist, hast du gedacht ich heirate in Jeans und T-Shirt?", sagte sie schmunzelnd, als sie Grissoms Gesicht sah.
„Nein, nur hatte ich daran ehrlich gesagt gar nicht gedacht, ich hatte wohl zuviel andere Dinge im Kopf.", sagte er schuldbewusst.
„Hey das ist ja auch Frauensache.", sagte sie lächelnd.
„So, jetzt zu meiner Überraschung."
Grissom trat wieder hinter sie und band Sara einen Seidenschal um ihre Augen.
Grissom führte Sara ins Kinderzimmer nebenan. Er nahm ihr den Schal von den Augen.
„Ich hoffe, diese Überraschung glückt mir mehr als die letzte.", sagte er.
Sara stand da, sprachlos vor Staunen.
„Honey, woher wusstest du, das ich mir so etwas wünsche?", sie freute sich.
In der Ecke von dem noch leeren Kinderzimmer stand ein großer einladender Schaukelstuhl aus hellem Holz.
Sara hatte ihn, als sie die Möbel für das neue Haus aussuchten angeschaut. Sie wollte schon immer so einen haben. Für sie war es so was wie ein Ruhepool so einen Stuhl zu haben.
„Honey das ist so lieb von dir! Vielen Dank!" sagte sie freudig.
Grissom's Handy klingelte. Jim Brass war am Telefon, er wollte etwas über einen Fall wissen. Er ging nach unten um die Akte zu suchen, die er mitgenommen hatte aus dem Labor.
Sara stellte den CD-Player an, denn sie sich schon in den Raum gestellt hatte, da sie ja morgen streichen wollte. Sie hatte sich eine besondere CD mitgenommen. Es war die Single-CD von Timmy T. – One more Try, sie hatte diese CD letztes Weihnachten geschenkt bekommen. Das Lied hatte besondere Bedeutung für sie.
Sie setzte sich auf den Schaukelstuhl und schloss ihre Augen und hörte den Song. Die Erinnerung die mit diesem Lied verbunden waren, waren Positive aber auch Negative.
It's been a long time since you left me
I didn't mean to, make you cry
I didn't mean to, disappoint you
I didn't mean to, tell you lies
And after all that, we have been through
Won't you let me, tell you why
One more try
I didn't know how much, I loved you
One more try
Let me put my, arms around you
Living all these lonely nights without you
Oh baby can we give it, one more try….
Sara ließ ihren Tränen freien Lauf. Sie war jetzt glücklich, das war alles was zählt. Wie und wann es dazu gekommen ist, spielte keine Rolle mehr. Doch war es für sie schwer, das Verletzte in all den Jahren einfach zu vergessen. Sie liebte Grissom mehr denn je und hatte Angst ihn zu verlieren. Was war, wenn er es sich doch noch mal anders überlegte und wieder einen Rückzieher machte. Sie schüttelte ihre Gedanken ab. Sie wusste, er liebt sie, doch war irgendwas in ihr, dass Angst hatte.
Grissom hatte aufgelegt und hörte das Lied, Sara hatte die Lautstärke ziemlich hoch gestellt. Er lächelte bei den Gedanken an den Song. Er ging zu ihr und fand sie im Schaukelstuhl, die Beine an sich rangezogen.
Er umarmte sie und gab ihr einen Kuss auf ihren Kopf.
Sara sah ihn an, mit Tränen in den Augen. Grissom schmerzte es, sie so verletzt zu sehen. Er hatte sie jahrelang so gesehen, den Schmerz in ihren Augen, wenn er ihr wieder mal, wenn auch unabsichtlich, weh getan hatte.
„Hey Darling, ich bin hier, es ist alles gut.", sagte er leise.
Sie schlang die Arme um ihn und schmiegte sich an ihn. Er nahm sie hoch und setzte sich auf den Stuhl.
Grissom hielt Sara fest in seinen Armen.
„Sorry Honey, seit der Schwangerschaft bin ich total emotional geworden.", sagte sie wieder lächelnd.
„Sei unbesorgt, es ist alles ok, ich bin bei dir und werde auch immer bei dir bleiben!", sagte Grissom liebevoll.
Grissom verstand sie einfach zu gut. Sara musste insgeheim lächeln. Er hat sie immer verstanden, schon als sie noch in San Fransisco war.
„Ich musste nur an letztes Weihnachten denken, als ich die CD geschenkt bekam. Ich glaube ich habe mich noch nie bis jetzt bei dir dafür bedankt. Danke Gil!", sagte Sara und gab dem verwirrten Grissom einen zärtlichen Kuss.
„Woher wusstest du, dass das Geschenk von mir war?", fragte er erstaunt.
Sara musste bei seinem verdutzten Gesichtsausdruck lachen.
„Gil, das war Intuition. Aber mal ehrlich, wer schenkt mir so eine CD, mit diesem Lied? Und wer schreibt einfach nur auf die Karte: Frohe Weihnachten, G."
Jetzt musste auch Grissom schmunzeln.
„Es hätte ja auch Greg sein können."
„Ja ganz sicher sogar, Greg hätte da glaube ich ganz andere Maßnahmen ergriffen.", erwiderte sie lachend.
„Ich weiß, ich konnte einfach nicht über meine Gefühle mit dir sprechen. Ich dachte immer das kann nicht gut gehen, nicht hier im Lab, mit Ecklie als Leiter.", sagte er nachdenklich.
„Was hat dich umgestimmt?", fragte Sara neugierig.
„Du", sagte er lachend.
„Ok ich sollte die Frage anders stellen. Wann war es dir egal, was Ecklie und die Anderen dachten?", Sara sah ihn fragend an.
„Seit ich mit dir in der Diamond Bar getanzt habe und ich dich danach in meinem Büro geküsst habe.", Grissom sah Sara zärtlich an und kam ihrem Gesicht immer näher.
Er näherte sich ihren Lippen und küsste sie leidenschaftlich und zog sie fest an sich ran.
„Seit dem weiß ich, dass ich niemals wieder ohne dich sein will. Sara du bist mein Leben und trägst ein weiteres Leben von uns in dir. Das ist das Schönste, was ich mir je wünschen konnte.", Grissom sah sie liebevoll an.
„Oh Gil, du machst mich so glücklich.", sagte Sara und schmiegte sich an ihn
