Auch wenn es ein wenig gedauert hat, aber hier die nächsten Kapitel. Reviews wären einsame Spitze!!

Chapter 30

Sara kam nach 15 Minuten bei Cath an.

„Hey wurde ja auch Zeit, ich dachte schon, du kannst dich überhaupt nicht von Gil trennen.", begrüßte sie Sara.

„Hey Cath, sorry aber was hast du denn heute noch so Wichtiges vor. Wir haben doch Zeit!", sagte sie und schüttelte den Kopf.

„Sara du bist echt unmöglich, wir haben einen Friseurtermin heute Nachmittag und müssen noch mal zur Kapelle.", sagte sie streng.

„Ist gut Cath, ich weiß, jetzt verbreite hier mal nicht so nen Stress, bin sowieso schon nervös genug wegen morgen."

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Grissom saß auf der Terrasse und trank seinen Kaffee, als es an der der Tür klingelte.

„Hi Nick, komm rein, aber wenn du zu Sara willst, sie ist vor ein paar Minuten zu Cath gefahren.", sagte Grissom.

„Nein, ich wollte zu dir, ich werde mich bestimmt nicht in die Höhle des Löwen wagen zu Cath.", sagte er lachend.

Grissom sah in verwirrt an.

„Höhle des Löwen? Was hat Cath jetzt schon wieder angestellt.", fragte Grissom verdutzt.

„Naja sie hat Warrick, Greg und mich heute Morgen schon um 9 Uhr aus dem Haus geschmissen. Sie wollte die Party für heute Abend vorbereiten. Sie hat gesagt, sie will uns heute nicht mehr im Haus sehen."

„Na das ist ja mal wieder typisch Cath, hat alles im Griff und kommandiert jeden herum, das konnte sie schon immer gut.", entgegnete Grissom lachend.

„Aber ich bin hier, weil ich mit dir reden wollte Griss.", Nick sah in ernst an.

„Geht es um Calleigh?", Grissom sah ihn verwirrt an.

„Ja auch, aber auch um Sara."

„Sara? Ist ihr etwas passiert? Geht es ihr nicht gut?", Grissom sah Nick erschrocken an.

Nick musste lächeln. Er hatte seine Antwort schon.

„Nein, es ist alles in Ordnung Gil, Sara geht es gut. Aber du hast mir meine Frage soeben beantwortet.", sagte er grinsend.

Grissom sah Nick noch konfuser an als eben. Was wollte Nick?

„Du weißt wie Sara und ich zueinander stehen, wir kennen uns schon sehr lange und sie ist für mich wie eine Schwester.", Nick sah Grissom ehrlich an.

„Nick, du weißt ich bin nicht die Sorte von Mensch, die mit anderen über ihre Gefühle spricht. Aber ich kann dir versichern, ich liebe Sara mehr als ich es ausdrücken, oder sagen könnte, ich denke das wolltest du doch wissen.", Grissom war ernst geworden und hatte glänzende Augen, als er von Sara sprach.

„Ja, ich dachte es mir schon, ich wollte es nur aus deinem Mund noch mal hören. Ich möchte nicht, dass ihr jemand noch mal so weh tut. Im Krankenhaus habe ich bemerkt, dass egal was auf euch zu kommt, ihr das meistert. Ihr habt in dem Jahr, wo ihr zusammen seid, schon so viel durchgestanden. Man hat euch angesehen, dass ihr euch einfach ohne Worte versteht.", Nick hatte feuchte Augen, als er endete.

„Nick ich werde für Sara immer da sein. Aber du kennst sie auch gut genug um zu wissen, dass sie manche Entscheidungen selber treffen muss. Ich werde ihr aber immer zur Seite stehen. Sie ist eine eigenständige Frau und kein Kind. Das solltest du manchmal einfach berücksichtigen.", sagte Grissom lächelnd zu Nick

„Ja du hast recht Griss, das ist glaube ich der Beschützerinstinkt, der bei mir immer wieder die Überhand nimmt. Calleigh hat sich auch schon beschwert.", Nick grinste Grissom an.

„CSI zu sein im Beruf und auch Privat ist nicht immer ganz einfach. Ich musste auch erstmal begreifen, was es heißt Risiko im Privatleben einzugehen und es mit der Arbeit zu vermischen. Aber ich habe es geschafft, auch wenn es lange gedauert hat. Da wirst du es auch noch hinbekommen. Calleigh ist eine liebe Frau, sie macht dich glücklich und du sie und das ist das wichtigste im Leben.", Grissom war über sich selbst erstaunt, dass er so mit Nick reden konnte.

„Wow Grissom, vor einem Jahr hätte ich dich als Alien betrachtet, hättest du so mit mir gesprochen. Aber seit du mit Sara zusammen bist, hast du dich sehr positiv geändert. Man hätte kaum gedacht, dass du auch Privat reden kannst.", stichelte Nick leicht.

„Ja Nick, wir alle ändern uns einmal.", sagte Grissom lächelnd.

„Jetzt mal zu dir und Calleigh, geht es um die Stelle, habt ihr mit Sara geredet?", fragte er ihn.

„Ja, Calleigh hat gestern auch noch mal mit Sara gesprochen. Sobald Sara in die Babypause geht, würde Calleigh gerne, für die paar Monate ein wenig uns zur Hand gehen. Danach entscheiden wir uns, ob sie die Stelle bei Ecklie annimmt.", sagte er.

„Sara wird auch nicht mehr in die Nachtschicht zurückkehren, wenn das Baby da ist. Sie wird vermutlich dann mit Calleigh zusammen in der Tagschicht arbeiten."

„Dann hat Calleigh wenigstens jemand vertrautes um sich herum.", sagte Nick freudig.

„Gehe ich richtig in der Annahme, dass Warrick und Greg auch gleich hier auftauchen werden?" Grissom sah Nick fragend an.

„Ja, ich nehme es an, zumindest wollten sie nicht bis heute Abend warten mit der Party.", grinste Nick.

Grissom seufzte, warum nur hatte er diese komischen Party zugesagt. Er hätte viel lieber den Abend mit Sara verbracht.

Er klappte sein Handy auf und schrieb Sara eine SMS.

Darling, hast du Mitleid mit einem armen, alten Mann und befreist ihn hier? Nick ist schon hier und die anderen werden wohl auch gleich auftauchen. Ich vermisse dich! Love Gil

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Sara, war gerade mit Cath beim Friseur, sie musste sich schon seit 1 Stunde die verschiedensten Frisuren über sich ergehen lassen.

Sie klappte ihr Handy auf und schmunzelte über die SMS von Grissom. Sie war froh, etwas von ihm zu hören, denn sie vermisste ihn, wenn sie daran dachte, dass sie heute Nacht alleine schlafen sollte ohne Grissom, sank ihre Laune gegen Null.

Hi Honey, ich würde dich gerne befreien, aber ich hänge hier auch fest. Schon 1 Stunde und Cath hat immer noch nicht genug von Frisuren. Hol mich hier raus! Ich vermisse dich auch! Love Sara.

Sara klappte ihr Handy wieder zusammen, denn ihr stand die nächste Frisur bevor. Sie hätte sich ja gerne schon für die erste Frisur entschieden, wollte aber Cath nicht vor den Kopf stoßen, da sie sich so viel Mühe machte.

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Bei Grissom waren inzwischen auch Greg und Warrick angekommen. Sie saßen alle auf der Terrasse und tranken Bier. Er war doch froh, dass die Jungs vom Team da waren. Es war erstaunlich, dass man sich mit Greg auch über Entomologie unterhalten konnte.

Sein Handy summte und er grinste in sich hinein, denn er vermutete, dass es eine Antwort von Sara war.

Bei der Antwort musste er unweigerlich ein wenig lachen, denn er kannte Sara, sie verabscheute nichts mehr als lange Friseurtermine.

„Griss was grinst du so?", holte ihn Warrick aus seinen Gedanken.

„Ach nichts.", sagte er und klappte sein Handy zu.

Der Tag verlief ganz angenehm. Sie grillten zum Abend auf der Terrasse. Horatio wusste dass Grissom nichts von „wilden" Party's hielt. Also hatten sie sich darauf geeinigt dass sie einfach nur so ein wenig auf der Terrasse saßen und grillten.

„Möchte irgendjemand einen Cocktail?", Greg sah fragend in die Runde.

„Wo willst du Cocktails herbekommen?", Nick sah Greg verwirrt an.

„Ich habe heute Mittag mit Warrick ein wenig eingekauft. Als ich studiert habe, habe ich in einer Cocktailbar gearbeitet.", sagte er und grinste Nick an.

„Na wenn das so ist, nehme ich gerne einen, mach mir mal einen SpecialCocktail.", sagte Nick.

Horatio, Warrick und Grissom stimmten ebenfalls zu einen Cocktail zu trinken.

Aber es blieb nicht bei einem Cocktail. Greg mixte sehr gute Cocktails und alle waren begeistert davon.

Sogar Grissom trank ein paar Cocktails.

Doch später zog er es mit Horatio vor auf Whiskey umzusteigen.

„Grissom, jetzt mal raus mit der Sprache, wie hast du Sara eigentlich rumgekriegt.", Horatio sah ihn belustigt an.

Alle hatten schon einiges getrunken und waren nicht zu bremsen von der Idee, dass Grissom ihnen erzählte, wie er mit Sara zusammengekommen war.

„Ja, das würde mich allerdings auch interessieren, die liebe Sara, ist ja verschlossen wie ein Grab.", sagte Greg.

„Jungs, das geht nicht, Sara würde mir den Kopf abhacken, wenn ich das euch erzähle.", Grissom grinste.

„Jetzt mach schon Grissom, sie erfährt es sicherlich nicht! Oder erzählt hier einer etwas?", Nick sah fragend in die Runde.

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Ein wenig früher bei Sara.

Endlich hatte sie den Friseurtermin hinter sich und wusste welche Frisur sie morgen hatte. Sie hätte sich die letzte Stunde sparen können, denn die Frisur, die ihr gefiel war die 2. die die Friseurin ausprobiert hatte.

„Deine Frisur wird wunderschön werden.", Cath sah Sara glücklich an.

„Kann es sein, dass du dir mehr Gedanken um meine Hochzeit machst als ich.", Sara musste lächeln.

„Sara du wirst morgen heiraten, bist du denn nicht nervös?", Cath sah sie ungläubig an.

„Naja im Moment nicht, ich finde es wenn ich ehrlich bin, etwas nervenaufreibend, so lange beim Friseur zu sitzen nur für eine Frisur.", sagte Sara ehrlich.

Cath sah Sara ungläubig an.

„Jetzt weiß ich auch warum Gil und du, warum ihr so gut zusammenpasst. Ihr seid euch beide in vielem so ähnlich."

„Cath, bitte sei jetzt nicht sauer, es ist eben nicht meine Art so etwas zu tun. Wobei ich dir sehr dankbar bin, dass du das alles für mich tust!", Sara versuchte Cath zu beruhigen.

„Schon gut, ich wollte dich ja nicht dazu zwingen. Ich möchte nur, dass es für dich eine genauso unvergesslicher Tag wird, wie meine Hochzeit mit Warrick."

„Danke Cath, und so schlimm, war es nicht beim Friseur, die Frisur gefällt mir besser als wenn ich es selber machen müsste.", Sara sah Cath mit einem Lächeln an.

So, dann wollen wir mal in die Ladies-Night starten. Lindsay und Calleigh warten sicherlich schon auf uns.

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„Na komm schon Gil, lass dir nicht alles aus der Nase ziehen.", Warrick und die anderen bedrängen Grissom die ganze Zeit, dass er seine Geschichte erzählte.

„Also gut Jungs, aber wenn Sara etwas davon erfährt, könnt ihr euch in Vegas vor Papierkram nicht mehr retten.", sagte er grinsend.

„Sara wird nichts davon erfahren, jetzt sag schon.", drängte Greg.

„Na gut, also Sara war ja hier um sich zu erholen, nachdem sie niedergestochen wurde, das wisst ihr ja. Ich war in der Gegend und hatte einen Fall zu recherchieren."

„Du meinst wohl eher, du bist zu ihr gefahren, weil du sie vermisst hast.", unterbrach ihn Greg und sah Grissom grinsend an.

„Wie du auch immer meinst Greg. Naja, jedenfalls kamen wir uns hier näher.", schloss Grissom und er lächelte bei den Erinnerungen.

„Du willst uns jetzt nicht wirklich die jugendfreie Version erzählen, das gilt nicht.", Horatio sah ihn grinsend an.

„Alles Weitere ist Privatsache.", grinste Grissom.

Ein paar Cocktails und Bier später erzählte Grissom doch einige Details mehr. Er hoffte nur, dass Sara davon nichts erfahren würde.

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Bei Cath ging es nicht anders zu, die Mädels bombardierten sie mit Fragen. Und sie tranken Wein und Sekt, und das nicht wenig. Außer Lindsay, die mittlerweile schon im Bett war, waren alle schon ein wenig beschwipst. Sara hatte natürlich auf Alkohol verzichtet und nippte an einem Kinder-Sekt.

Das Spiel „Tat oder Wahrheit" war schon einige Runden im Gange und Sara musste auch schon einige Details preisgeben.

„Cath du musst drehen.", sagte Calleigh.

Cath drehte mit Schwung die Flasche und sie blieb wieder mal bei Sara stehen.

Cath grinste Sara wissend an.

„Tat oder Wahrheit?", fragte sie.

„Ich hatte schon so viel Tat für heute, ich nehme Wahrheit.", sagte Sara.

„Sara, hattest du mit Grissom schon Sex? Und wie war er?"

Sara verschluckte sich an ihrem Fruchtcocktail - den Cath extra für sie ohne Alkohol gekauft hatte - den sie gerade trank.

„Cath was soll das?"

Calleigh hatte ein breites Grinsen im Gesicht, denn eine ähnliche Frage hatte ihr Sara vorhin auch gestellt.

„Komm schon Sara, ich musste die Frage vorhin auch beantworten.", sagte Calleigh.

Cath sah Sara immer noch grinsend an und wartete auf die Antwort.

„Um… Ja ich hatte mit ihm schon Sex, und er war…", Sara musste grinsen. „Er war vedammt gut.", sie wurde rot.

Cath und Calleigh sahen sich an und grinsten zufrieden.

„Hätte ich Griss nicht zugetraut.", sagte Cath trocken.

Calleigh konnte sich wegen dem Kommentar von Cath kaum noch halten vor Lachen, auch Sara steckte das Lachen an.

„Ihr seid echt unmöglich, ich glaube ihr solltet nicht mehr soviel trinken, sonst habt ihr morgen einen Kater.", lachte Sara.

Es ging noch einige Runden weiter, bis Sara wieder an der Reihe war die Flasche zu drehen. Sie zeigte auf Calleigh.

„Tat oder Wahrheit?", fragte sie Calleigh.

„Ich nehme mal Tat, nachdem ihr ja alle Wahrheit nehmt.", grinste Calleigh.

„Ok, du nimmst jetzt dein Handy und rufst Nick an und sagst ihm, dass du nach der Hochzeit zu ihm nach Vegas ziehst und die Stelle in der Tagschicht annimmst!", sie grinste Calleigh diabolisch an.

„Sara das kannst du nicht von mir verlangen, ich habe mich doch noch gar nicht entschieden, und außerdem weiß ich nicht ob das Nick so recht ist. Das kann ich nicht.", sagte sie verzweifelt, sie hoffte, Sara hatte Mitleid mit ihr.

„Calleigh du hast Tat gewählt und du kannst ja Nick morgen sagen, dass alles nur Spaß war. Aber heute musst du ernst klingen. Und wenn er es nicht will dann ist es ja auch nicht schlimm, wenn du ihm morgen sagst dass es nur ein Fake war.", schaltete sich Cath ein.

„Oh man, ok ich mache es, aber wenn Nick mich morgen nicht mehr anschaut und sauer ist, bist du Schuld Sara!", sagte sie leicht nervös.

„Calleigh vertrau mir, er wird nicht sauer sein!", sagte Sara und schenkte Calleigh ein aufmunterndes Lächeln.

Calleigh klappte ihr Handy auf und wählte die Nr. von Nick. Sie war nervös und zitterte leicht, sie dachte vielleicht ist es auch der Alkohol.

„Stokes", erklang es am anderen Ende.

„Hey Sweety, Calleigh hier.", sagte sie schüchtern. Es war ihr peinlich vor Sara und Cath so zu sprechen.

„Hey Babe, schön dich zu hören, was gibt es? Oder hattest du Sehnsucht nach mir?", fragte er, im nicht mehr ganz so nüchternern Zustand.

„Sweety, ich habe eine Neuigkeit für dich. Wenn du nach der Hochzeit nach Vegas gehst, komme ich mit dir und nehme die Stelle in der Tagschicht an.", Calleigh schluckte innerlich.

Stille breitete sich aus am Telefon.

„Calleigh ist das wahr, meinst du das ernst?", fragte Nick nach ein paar Sekunden.

„Ja, ist mein ernst.", sagte sie etwas unsicher.

„Ich bin sprachlos, ich freue mich wahnsinnig, damit hätte ich nicht gerechnet. Das ist wunderbar Babe!"

Calleigh hätte mit allem gerechnet aber nicht dass Nick sich so freuen würde.

„Wir sehen uns morgen Sweety. Love you.", sagte sie etwas flüsternd.

„Ich dich auch Babe, bis morgen."

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Nick klappte sein Handy zu und schaute fassungslos in die Runde.

„Was ist los Nick, ist etwas passiert?" Grissom sah ihn fragend an.

Nick wandte sich an Horatio.

„Hast du es gewusst?"

Horatio sah ihn verwirrt an. Er wusste nicht von was Nick sprach.

„Von was sprichst du Nick? Ich verstehe nur Bahnhof. Aber ich glaube das liegt nicht wirklich am Alkohol."

„Ich spreche von Calleigh, hast du gewusst dass sie nach der Hochzeit mit nach Vegas kommt und dort arbeitet?", jetzt sah Nick Horatio konfus an.

„Naja, sie hat wohl gesagt, dass sie nach Vegas will, aber erst wenn Sara nicht mehr arbeitet."

„Grissom hast du uns was verschwiegen? Ist Sara schon kurz vor der Entbindung?" jetzt war es an Greg, der ebenfalls genug getrunken hatte, nichts zu kapieren.

„Greg, von was redest du? Sara ist im 3. Monat schwanger. Meiner Rechnung nach hat sie noch 6 Monate vor sich.", Grissom sah Greg mit hochgezogener Augenbraue an.

„Bist du dir sicher?", fragte Greg lallend.

„Greg ich weiß doch wohl noch wann meine Frau unser Kind bekommt", Grissom war nun völlig verwirrt. Was wollte Greg von ihm, hatte er schon so viel getrunken?

Jetzt brachen alle in Gelächter aus. Nur Grissom saß da und wusste nicht warum die anderen lachten.

Warrick sah dass Grissom etwas verwirrt war.

„Grissom hast du nicht gemerkt dass du eben Sara schon als deine Frau bezeichnet hast.", sagte er lachend.

Grissom lief rot an, hatte er wirklich eben Sara als seine Frau bezeichnet.

„Gott ich glaube ich habe genug getrunken für heute.", fiel er in das Lachen ein.

„Was ist denn jetzt mit Calleigh?", wollte Warrick wissen.

„Ach so, ja, Calleigh geht mit mir zurück nach Vegas und arbeitet in der Tagschicht. Das heißt, dass wir zusammenziehen werden.", sagte Nick freudig.

„Das heißt du hast mir soeben eine meiner besten CSI abgeworben.", sagte Horatio scherzend zu Grissom.

„Ausgleichende Gerechtigkeit Horatio, du wolltest mir Sara ja auch ausspannen.", sagte er lachend.

Beide fielen in ein Lachen ein, dass nicht so schnell aufhörte, da sich keiner beruhigen konnte. Die anderen wussten nicht was daran so lustig war. Vor allem hatten sie Grissom noch nie so herzlich lachen hören. Es musste wohl am Alkohol liegen, dachten sie.

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„Danke Sara.", sagte Calleigh und umarmte Sara.

„Ich habe doch gesagt, dass Nicky sich darüber freuen wird.", sagte sie erleichtert.

„So jetzt mal weiter mit unserem Spiel.", sagte Cath.

Calleigh, du bist dran.

„Nein Cath, ich setze eine Runde aus und gehe mich mal kurz frisch machen.", sagte sie und stand auf.

„Gut Sara, dann weißt du ja, dass du dran bist. Was nimmst du?", Cath hoffte, dass sie Wahrheit sagte, denn sie hatte eine Frage für Sara, die ihr als gute Freundin von Gil und Sara auf dem Herzen lag.

„Ok, dann letzte Runde für mich, denn es ist schon spät… ähm früh, ich wollte morgen keine Ringe unter den Augen haben. Aber ich nehme Wahrheit, denn für Tat bin ich einfach zu müde."

Cathrine, sah sie ernst an und stellte ihr die Frage.

„Bist du nervös wegen morgen? Und hast du schon mal daran gezweifelt, in dem Jahr in dem ihr verlobt seid, Grissom zu heiraten?"

Sara sah sie mit aufgerissenen Augen an. Was war das für eine Frage, was wollte Cath damit bezwecken?

„Ja Cath… ich bin nervös, sogar sehr. Und nein, ich habe niemals daran gezweifelt, seit Gil mich gefragt hat, ob ich seine Frau werden will.", sagte sie ernst.

„Warum bist du nervös? Hast du Angst? Wenn ja vor was."

Cath wollte von Sara die Wahrheit wissen. Sie wollte wissen, ob Sara sich wirklich sicher war.

„Ich bin nervös, weil ich nicht weiß, was auf mich zu kommt morgen. Und Angst habe ich, dass es sich Gil anders überlegen könnte. Cath du weißt wie sehr ich ihn liebe, warum fragst du mich das alles?", Sara sah Cath verwirrt an.

Cath antwortete ihr nicht. Sondern stellte gleich die nächste Frage und kam damit zur Sache.

„Bist du dir wirklich sicher, dass du Gil morgen heiraten willst?"

„Cath ich war mir in meinem Leben noch nie einer Entscheidung so sicher wie mit dieser! Aber was soll das jetzt?"

„Das war die Antwort nicht auf meine Frage, sondern auf die Frage die du dir selber schon den ganzen Abend stellst.", sagte Cath plötzlich.

Sara sah Cath an.

„Ich glaube du hast für heute Abend auch genug getrunken.", sagte sie zu Cath.

„Ich meine es ernst Sara. Du hast den ganzen Abend darüber nachgedacht ob es die richtige Entscheidung war „Ja" zu sagen.", Cath sah sie durchdringend an. Sie wollte Sara aus der Reserve locken.

„Cath, das Einzige worüber ich den ganzen Abend nachgedacht habe, war dass ich Gil wahnsinnig vermisse. Verstehe mich jetzt nicht falsch, es ist schön mit euch, aber wir haben in letzter Zeit alle viel erlebt und meine Liebe zu Griss, kann mir keiner streitig machen, auch wenn du noch so sehr mich danach fragst, ob ich sicher bin. Du bekommst immer nur eine Antwort von mir und die ist, dass ich mir noch nie so sicher war in meinem Leben!" Sara war lauter geworden als beabsichtigt und sah Cath nun wütend an.

„Das war das was ich wollte!", sagte Cath und umarmte Sara.

„Ich wollte nur wissen ob ich recht habe. Ich wollte dich mal aus der Reserve locken, damit du deine Angst mal vergisst und darüber nachdenkst. Das was du gesagt hast, gibt dir die Antwort darauf ob Gil nicht doch einen Rückzieher macht!", Cath sah die lächelnd an.

„Cath habe ich dir schon mal gesagt, dass du total verrückt bist?", lachte Sara.

Sie war jetzt froh, dass Cath ihr die Frage gestellt hatte. Denn sie fühlte jetzt, dass sie keine Angst haben musste.

„Ich glaube ich gehe jetzt mal lieber schlafen, bevor ich morgen doch noch Augenringe habe. Nacht Cath, und danke!" sie lächelte Cath dankbar an.

„Nacht Sara und schlaf schön, bis morgen.", sagte Cath ebenfalls mit einem Lächeln.

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Sara ging ins Zimmer von Greg, der ja heute Nacht bei Grissom im Haus schlafen würde. Sie lag eine ganze Weile schon im Bett und konnte nicht einschlafen. Sie vermisste Grissom und war nervös, aber nicht mehr ängstlich.

Sie nahm ihr Handy und klappte es auf und schrieb Grissom eine SMS.

Hey Honey, kann nicht schlafen, miss you! Sara"

Sie klappte ihr Handy wieder zu. Sie dachte Grissom würde sicher schon schlafen. Umso überraschter war sie, als ihr Handy nach ein paar Minuten vibrierte.

Hi Darling, ich auch nicht, muss immer an dich denken! War der Abend schön? Gil"

Dachte du schläfst schon . Ja war ein schöner Abend, Cath hat mich ausgequetscht. Sie ließ nicht locker und wollte wissen ob ich mir sicher bin wegen der Hochzeit! Sara"

Sara sendete die SMS ab und wartete ob noch etwas zurückkam. Tatsächlich kam wenige Minuten eine Antwort zurück.

Und, bist du dir sicher? Freut mich, dass du einen schönen Abend hattest. Ich würde dich jetzt gerne küssen meine Süße und noch viel mehr! Gil"

Sara musste über den letzten Satz schmunzeln, denn wenn Grissom ihr so etwas schrieb, dann hatte er schon eine Menge getrunken. Sie antwortete gleich, ohne seine Frage zu beantworten.

Wieviel hast du getrunken? Was würdest du jetzt mit mir machen? Sara"

Grissom starrte auf sein Handy und wartete darauf, dass eine Antwort von Sara kam. Er schrieb gleich zurück als die Nachricht von ihr kam.

Eine Menge, glaube ich zumindest. Du hast mir meine Frage nicht beantwortet! Komm zu mir, ich möchte dich in meinen Armen halten und überall küssen und dich verführen. Gil"

Sara glaubte zu träumen. Gil hatte ihr in dem Jahr, wo sie zusammen waren noch nie so eine eindeutige SMS geschrieben, er musste wohl einiges zu viel getrunken haben.

Oh ja, ich bin sehr sicher! Ich würde dich jetzt auch gerne küssen, aber nicht auf deinen Mund, sondern an ganz anderen Stellen, besonders die eine, ich bin verrückt nach dir Honey! Sara"

Als die Antwort kam und er sie las, musste er grinsen. Er versuchte seine Gedanken zu ordnen, nach dieser Nachricht.

DU machst mich verrückt Darling! ." Gil

Ihre SMS kamen jetzt fast schon im 10 Sekunden Takt.

Du hast damit angefangen, also komme mir nicht damit, ich würde dich verrückt machen. Sara"

Ein paar Sekunden später die Antwort von Grissom.

Mit was habe ich angefangen? Ich habe doch nur geschrieben dass ich dich Küssen möchte. Ich begehre dich so Sara, ich kann es kaum abwarten bis morgen." Gil.

Sara sah auf ihr Handy, war das wirklich Griss, der ihr schrieb, sie konnte sich ein leises Lachen nicht verkneifen und antwortete wie folgt.

Worauf willst du hinaus? Telefonsex? Ganz schön verwegen Dr. Grissom. Sara"

Nein Darling, du weißt dass du mir live und zum anfassen lieber bist. Wollte dich nur ein wenig heiß machen (noch)Miss Sidle. Gil"

Sara wusste, dass er genauso dachte wie sie, was Telefonsex anging.

Ja das dachte ich mir schon Darling. Ich hoffe du kannst jetzt gut schlafen. Ich denke ich schon, nach deinen Worten . Ich liebe dich und freue mich auf morgen! Love Sara"

Das war seine Sara, sie wusste genau was er wollte. Er lächelte über ihre Antwort und schrieb ein letztes mal zurück.

Gute Nacht meine Schöne und pass gut auf dich und unser Kleines auf ! Träum süß! Ich freue mich morgen dich zu sehen. Ich liebe dich auch! Love Gil"

Sara war schon fast eingeschlafen, als ihr Handy noch mal vibrierte. Als sie die Nachricht von Grissom laß, lächelte sie glücklich und klappte ihr Handy zu und legte es auf den Nachttisch. Ein paar Minuten später war sie eingeschlafen.