Chapter 36
Sara und Gil saßen inzwischen wieder auf ihren Plätzen als die nächste Tanzrunde begann.
Der Sänger der Band stand am Mikrofon.
„Auf Wunsch von dem Bräutigam, der seine Braut damit überraschen möchte, spielen wir jetzt das Lied „One more try".
Grissom war inzwischen aufgestanden und stand vor Sara und reichte ihr die Hand.
„Darling darf ich bitten.", sagte er grinsend.
„Liebend gerne Honey.", antwortete Sara freudig.
Gil und Sara gelang es doch tatsächlich, jetzt wieder miteinander zu tanzen. Sie waren beide schon etwas außer Atem, zum Glück hatte Grissom das Lied rausgesucht, so dass sie sich eng aneinander kuscheln konnten. Sie brachen keinen Moment ihren Augenkontakt ab.
„Ich liebe dieses Lied und dich.", sagte Sara leise zu Gil.
„Ich weiß Sara, deswegen wollte ich es spielen lassen, Ich liebe dich auch.", sprach er ebenso leise zu seiner Frau.
„Was hast du noch alles vor Gil Grissom?", sagte sie lachend während sie engumschlungen weitertanzten.
„Das Darling, zeige ich dir wenn wir später zu Hause sind.", flüsterte er ihr leise ins Ohr.
Sara legte ihren Kopf auf seine Schulter und er zog sie enger an sich ran und sie tanzten langsam zu dem Lied, mit dem sie beide viele Erinnerungen verbanden.
One More Try - by Timmy T
It's been a long time since you left me
I didn't mean to, make you cry
I didn't mean to, disappoint you
I didn't mean to, tell you lies
And after all that, we have been through
Won't you let me, tell you why
One more try
I didn't know how much, I loved you
One more try
Let me put my, arms around you
Living all these lonely nights without you
Oh baby can we give it, one more try
It's been a long time since I kissed you
It always used to, feel so good
And if you know, how much I missed you
You'd forgive me, if you could
And now that we have, found each other
Can't we give it, one more try (one more try)
One more try
I didn't know how much, I loved you
One more try
Let me put my, arms around you
Living all these lonely nights without you
Oh baby can whe give it, one more try
And after all that, we have been through
Won't you let me, tell you why...
And now that we have, found each other,
Can't we give it, one more try (one more try)
One more try
I didn't know how much, I loved you
One more try
Let me put my, arms around you
Living all these lonely nights without you
Oh baby can we give it, one more try
Oh girl, you know I love you
I just want you to know, my love I'll always treasure
So please, just don't let me go...
Sara, konnte nichts dafür, das Lied weckte so viele Erinnerungen in ihr, dass ihr die Tränen über das Gesicht liefen.
Grissom merkte dass sie weinte und sah ihr tief in ihre wunderschönen braunen Augen.
„Sara, du hast mich heute so unendlich glücklich gemacht. Ich weiß ich habe viele Fehler die letzten Jahre gemacht. Verzeih mir! Ich möchte niemals wieder ohne dich leben, du bist mein Leben, du bist alles was ich mir je gewünscht habe. Dich zu heiraten war mein Traum und mein Traum ist heute in Erfüllung gegangen. Ich werde dich niemals wieder verlassen oder dir weh tun, das verspreche ich dir!", Grissom sprach mit leiser belegter Stimme, er hatte Tränen in den Augen.
„Gil, das ich heute deine Frau geworden bin, habe ich schon nicht mehr für möglich gehalten. Wir haben gemeinsam die Entführung überstanden. Wir haben einiges überstanden in dem letzten Jahr. Aber ich kann dir versichern, ich bin noch nie so glücklich gewesen in meinem Leben wie heute!"
Jetzt war es ganz um Sara's Fassung geschehen, sie weinte leise an seiner Schulter. Der Schmerz der vergangenen Jahre und das Glück das sie hatte überwältigte sie in diesem Moment. Gil hielt sie fest und strich ihr sanft mit der Hand über den Kopf und küsste sie immer wieder.
Die Umstehenden bemerkten es ebenfalls. Sie wussten wie sehr die Beiden über die Jahre hinweg gelitten hatten und was sie sich bedeuteten. Das Glück das beide jetzt endlich das hatten was sie wollten, freute sie.
Inzwischen hatten sich auch Calleigh und Nick, Warrick und Cath und Reena und Sasha zu dem Paar gesellt um zu tanzen. Auch der Sheriff und seine Frau ließen es sich nicht nehmen zu diesem wunderbaren Stück zu tanzen.
Nachdem das Lied geendet hatte stürmten Reena und Sasha die Bühne. Sasha nahm das Mikro in die Hand und sah Reena grinsen an. Reena nickte ihm zu.
„Dürfte ich mal kurz um Gehör bitten? Ich möchte jetzt mal Sara bitten zu uns auf die Bühne zu kommen."
Sara sah Grissom an, der auch nur mit den Schultern zuckte.
Sara ging auf die Bühne.
Als sie auf der Bühne zwischen Reena und Sasha stand, fuhr Sasha fort.
„So liebe Sar, jetzt erinnere dich mal 10 Jahre zurück an San Francisco. An meinen Geburtstag in der Bar in Frisco."
Sara sah in verwirrt an. Sie wusste nicht was Sascha meinte. Sie waren oft in der Bar an seinem Geburtstag, was war da so besonders? Sie schaute Grissom an, der nur wissend grinste.
Warum wusste er, was die beiden meinten?
„Kannst du dich nicht erinnern? Damals hast du - wenn auch ungewollt von euch beiden - sozusagen dein erstes Date mit deinem Mann gehabt.", setzte Sasha hinzu.
Sara wusste nun was Sasha meinte. Zumindest glaube sie zu wissen. Sie schaute Sasha an, sie wollten doch nicht, vor all den Leuten? Doch genau das wollten sie.
„Deinem Gesicht nach zu urteilen erinnerst du dich daran Sara.", sagte nun Reena grinsend.
Sara nickte nur. Sie ahnte was jetzt auf sie zukommen würde.
„Ladies and Gentleman, Sara wird nun mit uns zusammen, wie schon mehrmals damals in San Fransisco singen.", sprach Reena die Gäste an.
Sara hatte es gewusst. Sie wusste aber auch, dass sie jetzt da nicht rauskommen würde. Da sie ja selbst noch eine Überraschung plante.
„Reena, Sasha, das könnt ihr doch nicht machen."
„Doch Sar das können und wollen wir, und nicht nur wir! Möchte noch jemand, dass Sara mit uns singt?"
Sasha sah die Gäste im Saal an.
Die Gäste klatschten begeistert und riefen ihnen zu, dass Sara singen sollte.
„Du hörst es Sara, sie wollen dich singen hören.", Reena sah sie grinsend an.
Sara sah hilflos zu Grissom hinunter, der ihr aufmuntert zunickte. Er wollte dass Sara sang, er hatte sie seit San Francisco nie wieder singen gehört.
„Also gut, ihr zwei, was habt ihr denn schönes rausgesucht?"
„Wie wäre es mit unserem Celebration, denke wir sind sicher noch ein gutes Team.", sprach Sasha.
„Ok das ist gut, das habe ich zwar schon lange nicht mehr gesungen, aber wir haben es ja damals ständig gesungen, also werde ich es noch können."
Sara schnappte sich ein Mikrofon und die Drei auf der Bühne gaben der Band ein Zeichen, dass sie anfangen konnte.
Kaum hatte die Musik eingesetzt, befanden sich Sara, Reena und Sasha schon ganz woanders. Sie hatten sich schon ganz in den Song reinversetzt. Die Drei waren kaum wiederzuerkennen, sie standen Arm in Arm auf der Bühne und bewegten sich zu der Musik und nach dem Intro fing Sara als erste an zu singen. Grissom erkannte das Lied, es war „Celebration - Kool and the Gang"
Die anwesenden Gäste staunten nicht schlecht. Denn keiner, außer noch Grissom und Nick, hatten sie jemals singen gehört.
„wusstest du, dass Sara so gut singen kann.", fragte Cath
„Jap, ich wusste es, sie hat schön öfters mit den beiden gesungen damals in San Francisco."
„Uhm…. das ist ja fantastisch.", murmelte Greg, der neben den Beiden stand.
„Unglaublich, ich fasse es nicht, da kennen wir Sara jetzt schon fast 8 Jahre und keiner außer Grissom und Nick wussten dass sie singen kann.", Warrick schaute hinauf zur Bühne.
Grissom stand neben Cath und Nick und brachte das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht und auch die Augen nicht mehr von Sara. Es hatte ihn in Frisco schon so fasziniert sie singen zu sehen und zu hören.
Sara stand auf der Bühne und war total mit dem Song und den anderen zwei verbunden. Sie performten den Song einfach fantastisch. Als dann Sara in die Hände klatschte und die Gäste ermunterte mitzumachen. Bekamen Cath, Warrick, Nick und die anderen Gäste vor Staunen den Mund nicht mehr zu.
War das wirklich die Sara, die sie kannten dort auf der Bühne. So völlig in Spaß und nur am lächeln. Sie bewegte sich so perfekt zur Musik wie Reena und Sasha. Es sah so aus, als ob die Drei nie etwas anderes getan hätten als zu singen und zu tanzen.
Sara versuchte ebenfalls wie damals in San Francisco nach Grissom Ausschau zu halten. Ihre Blicke begegneten sich. Und Sara hatte wieder das gleiche Gefühl wie damals. Auch Grissom ging es nicht anders. Er hielt diesmal ihrem Blick stand und lächelte sie stolz und liebevoll an. Auch Sara wendete den Blick nicht von ihrem Mann, sie lächelte ihn die ganze Zeit an. Die Blicke der Beiden sprachen für sich selbst.
Als das Lied geendet hatte, verbeugten sich die drei vor den Gästen und bedankten sich. Sie gingen wieder von der Bühne.
Grissom kam auf Sara zu und nahm sie liebevoll in die Arme.
„Das war toll Darling, ich bin stolz auf dich!", sagte er mit sanfter Stimme.
„Danke, erst wollte ich ja nicht, aber du weißt ja wie es damals in SF war, wenn ich einmal anfange, dann hält mich nichts mehr.", lachte sie.
„Wenn du genauso über uns denkst, dann kann ja nichts mehr schief gehen.", lacht er.
„Ja Honey, diese Antwort bekommst du gleich.", sagte sie und lächelte in geheimnisvoll an.
Sara drehte sich abrupt um und ging wieder Richtung Bühne. Vorher warf sie Nick, Reena und Sasha bedeutungsvolle Blicke zu. Die alle wussten, was sie zu tun hatten.
Reena und Sasha besprachen etwas mit der Band. Daraufhin wurde es dunkel im Saal. Nick hatte inzwischen Cath von Saras Plan eingeweiht und die beiden standen jetzt neben Grissom.
„Was ist jetzt? Wo ist Sara so plötzlich hin? Ist ihr nicht gut?", Grissom blickte die beiden neben sich fragend an.
„Nein alles ok Gil, du wirst gleich sehen was Sara vor hat.", sagte Cath
Nick ging und holte einen Stuhl für Grissom, denn sie wussten nicht, wie er reagieren würde, auf das was Sara vor hatte. Die beiden aber setzten sich vorsichtshalber ebenfalls daneben, denn sie wussten nicht genau was sie vorhatte. Es sollte eine Überraschung für Grissom sein.
Nach ein paar Sekunden, setzte die Musik ein. Es war noch immer dunkel auf der Bühne. Dann setzte das Licht ein und man sah Sara auf einem Barhocker auf der Bühne sitzen. Sie hatte den Kopf leicht nach unten gebeugt. Ihr Kleid hatte sie leicht hochgerafft, dass sie sich mit übereinander geschlagenen Beinen auf den Hocker setzten konnte. Das Kleid war kurz über das Knie hochgerafft auf der einen Seite.
Grissom sog scharf den Atem ein. Sie sah so verführerisch aus, wie sie so da saß. Er konnte nicht vermeiden, dass sich in ihm etwas regte, wie er sie so sah. Er konnte kaum glauben, dass das seine Sara war.
Sara nippte leicht mit ihrem Fuß zum Takt des Intros und begann dann den Kopf zu heben und zu singen. Sie schaute ihrem Mann dabei direkt in die Augen!
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This
song is for you
Gil Grissom Honey
It shall guide you through
the night
And help you through the day
whenever things go
wrong
I'll be with you
Whenever clouds are there
we'll
fight it through
You never walk alone (
I'll be with you )
Never
walk alone (
I'll be with you )
And
when you think you have to cry
Then rest a little by my side
You
should know,
You never walk alone
This song is for you
Gil
Grissom Honey
It's
a song just for you
To brighten up your day
Whenever things
go wrong
I'll be with you
Whenever
clouds are there
We'll fight it through
You never walk alone ...
Grissom saß da wie versteinert. Er konnte nur an eines denken und zwar an Sara die dort oben saß und ihn direkt ansah. Kein Ausweichen des Blickes. Ihre Augen waren so voller Liebe und Leidenschaft für ihn. Er musste schlucken. Er hätte niemals erwartet, dass Sara für ihn singen würde.
Der Blick mit dem Grissom seine Frau ansah war ebenso voll Leidenschaft und Liebe, wie der ihrige. Er wirkte überwältigt von all den Emotionen, dachte Sara, als sie ihn ansah.
Sara sang das Lied mit so viel Gefühl für Grissom, dass jeder im Saal den Atem anhielt. Die Spannung der beiden war einfach magisch. Die Blicke die sie füreinander hatten, jeder wusste dass diese Paar für immer zueinander gehörte.
Sara stand langsam auf und ging die Bühne hinunter. Kein einziges mal, wendete sie den Blick von Grissom. Ihr Mann sah sie wie gebannt an.
Sie ist einfach so wunderschön. Er konnte es nicht fassen, dass sie den Song für ihn sang. Er musste lächeln, als er merkte, dass sie den Text an einer Stelle geändert hatte.
Sara ging in langsamen Schritten auf ihren Mann zu und hielt die ganze Zeit den Blick auf ihm. Als sie vor ihm stand, lächelte sie ihn - mit all ihrer Liebe für ihn, in ihrem Blick – an.
Sie setzte sich auf seinen Schoß und sah ihn an und sang weiter. Sie sah, dass ihm die Tränen die Wangen runterliefen, sie lächelte ihn zärtlich an und wischte ihm sanft die Tränen aus dem Gesicht!
Grissom konnte kaum diesen Emotionen stand halten. Er war einfach überwältigt. Wie konnte Sara nur so ruhig bleiben beim singen. Er hatte seine Frau inzwischen in den Arm genommen und Sara den Kopf an ihn gelehnt.
Die umstehenden Gäste betrachteten das Brautpaar und lächelten sich an. Es bedurfte zwischen den Beiden einfach keine Worte.
Sara musste sich beherrschen, denn auch ihr liefen nun die Tränen über das Gesicht. Aber dennoch performte sie den Song mit fester Stimme weiter. Ihr Mann wischte nun ihr zärtlich die Tränen vom Gesicht.
„You never walk alone", endete Sara.
Jetzt konnten beide ihre Emotionen nicht mehr halten. Beiden liefen nun die Tränen nur so übers Gesicht.
Als sie geendet hatte, sah sie Grissom mit ihrem Lächeln an, dass er so an ihr liebte und sagte mit rauer Stimme.
„Ich liebe dich Gil Grissom."
Grissom sah sie ebenfalls an und hatte ein Lächeln im Gesicht.
„Ich liebe dich auch Sara Grissom."
Sie sahen sich voller Liebe an und ihre Lippen näherten sich. Dieser Kuss versprach mehr als nur Liebe. Es war ein Kuss voller Leidenschaft und Versprechen.
Ein donnernder Applaus ließ die Beiden wieder in die Realität zurückkehren.
Beide grinsten verlegen und Sara stand auf und bedankte sich für den Applaus mit etwas belegter Stimme.
Grissom stand inzwischen neben ihr und nahm sie zärtlich in die Arme.
„Danke my Dear, du hast wundervoll gesungen."
„Bitte Honey, und danke für das Kompliment."
Viel mehr konnten die Beiden nicht sagen und es war auch nicht mehr nötig, denn sie sahen sich schon wieder an und konnten ihre Blicke nicht voneinander lösen.
Grissom küsste seine Frau erneut mit einer solchen Sanftheit und Zärtlichkeit, dass es Sara den Atem nahm. Sie schlang die Arme um ihn und er zog sie noch enger an sich, er wollte sie jetzt ganz nah bei sich spüren.
