Chapter 37
Nach einem Blick auf die Uhr, beugte sich Grissom zu Sara um in ihr Ohr zu flüstern:
"Was hältst du davon, wenn wir uns jetzt davon stehlen? Es ist ja immerhin schon halb drei."
Seine Stimme hatte etwas verführerisches, dem Sara nicht widerstehen konnte. Sie legte den Kopf etwas zur Seite, was Grissom dazu nutzte ihr einen flüchtigen Kuss auf den Hals zu hauchen.
„Hmm. Dann lass uns mal verschwinden, Darling."
„Na dann komm."
Grissom zog Sara vorsichtig von ihrem Stuhl nach oben.
Legte ihr ihre Stola um die Schultern. Verließ mit ihr den Saal und beide traten ins freie hinaus.
Es war eine milde Nacht in Miami. Trotzdem fröstelte Sara ein wenig.
„Frierst du Darling? Du zitterst ja."
„Ja ein wenig."
„Hier nimm meine Jacke."
Grissom zog seine Smoking-Jacke aus und legte sie Sara über die Schultern.
„Soll ich euch nach Hause bringen?", Nick war ihnen gefolgt, er dachte sich schon, dass die Beiden endlich nach Hause wollten.
„Ja das wäre nett von dir Nick.", sagte Grissom und sah in dankbar an.
Der SUV hielt vor der Garageneinfahrt, als sich Grissom zu Sara hinüber beugte um sie erneut zu küssen.
„Ich bring nur schnell die Sachen rein. Dann komme ich zurück und hole dich ab. Warte so lange hier, Darling."
„Keine Sorge, Honey. Ich laufe nicht weg."
Wieder trafen sich ihre Lippen. Griss zog sich grinsend zurück um die Haustür aufzuschließen. Damit Nicky, der auch noch ein paar Geschenke geschnappt hatte, herein konnte.
„Danke sehr. Stelle es einfach in den Flur."
„Okay Gil."
Grissom stellte die restlichen Geschenke ab und nach einem letzten, prüfenden Blick ins Schlafzimmer, machte er sich auf den Rückweg zu Sara. Cath und Greg haben das perfekt hingekriegt. Sara wird sich vielleicht freuen, dachte er grinsend während er zur Haustür hinaus ging. Vor dem Fahrzeug blieb er stehen und öffnete die Tür.
„Sara? Darf ich dir helfen?", er sah sie lächelnd an.
„Gerne." Sara reichte ihm ihre Hand bevor sie vorsichtig ausstieg.
„Danke, Nick fürs fahren. Und schönen Sonntag noch.", Grissom nickte ihm zu.
„Nichts zu danken, habe ich gerne gemacht".
Er umarmte Sara noch und dann fuhr er wieder.
Dann wandte sich Gil Sara zu.
„So, und jetzt wird der Bräutigam seine Braut über die Schwelle tragen."
Damit hob er sie hoch und blickte ihr tief in die Augen während er sich vorsichtig auf den Weg zur offenstehenden Haustür machte.
„Willkommen im vorläufigen zu Hause, Mrs. Grissom."
Grissom drückte ihr einen fordernden Kuss auf die Lippen den Sara sofort erwiderte. Sie hatte ihre Arme um seinen Nacken geschlungen und war einfach nur glücklich. Mit einem kräftigen Fußtritt beförderte sie die schwere Haustür ins Schloss während Grissom sie behutsam ins Schlafzimmer trug. Dort angekommen setzte er sie ab.
„So, und jetzt schau dich um." Grissom drehte sie langsam um, da er mit dem Rücken zuerst durch die Tür gekommen war, und Sara begann ungläubig zu staunen.
„Wow. Wann hast du dass den alles gemacht?"
„Mein Geheimnis."
Überall im Schlafzimmer standen Teelichter in den entsprechenden Haltern auf Glasschalen drapiert, über dem mit weißem Satin überzogenen Bett war ein Betthimmel mit weißer Spitze angebracht worden und irgendwo verbreitete ein Räucherstäbchen seinen betörenden Duft. Sara zog Grissom fordernd an sich, bevor sie flüsterte:
"Wie hast du das denn alles organisiert?"
„Mein Geheimnis.", grinste er wieder.
Im Hintergrund spielte Musik, die Grissom vorher noch schnell angemacht hatte. Sara mochte dieses Lied gerne. Leise sang sie das Lied mit und schaute Grissom dabei in seine eisblauen Augen die verführerrisch blitzten.
"I just called to say I love you
I just called to say how much I care
I just called to say I love you
And I mean it from the bottom of my heart."
Grissom zog sie dichter in seine Arme und begann sie zu küssen. Seine Hände waren derweil an ihre Schultern gewandert und schoben die Stola etwas zur Seite. Sara erzitterte unter seinen Berührungen und ihre Knie wurden weich. Aber ihre Hände waren auch nicht untätig. Sie führte sie an das kleine Häkchen, das seinen Kragen an seinem Hals schloss und öffnete es geschickt. Danach lies sie ihre Hände an den ersten Knopf seines Hemdes sinken und öffnete auch diesen.
Gil schaute ihr dabei fasziniert zu, bevor er seine Lippen an ihr Ohr wandern lies und dort seinen warmen Atem hineinhauchte. Gleichzeitig hatten Gils Hände ihr über den Rücken gestreichelt, und begannen nun, den Reißverschluss vorsichtig nach unten zu ziehen. Aber er verharkte sich auf halber Höhe.
Grissom löste einen Moment seine Lippen von ihrem Hals und murmelte:
"Dreh dich mal bitte um, Darling."
„Hmmhmm."
Sara drehte sich langsam in Grissoms Umarmung, wobei die Seide ihres Kleides verführerisch raschelte. Dann fühlte sie seine warmen Hände an ihrem Rücken und hörte das leise Geräusch, dass der Reißverschluss machte als ihn Gil nach unten zog.
„Willst du mich verführen?", flüsterte er ihr atemlos und mit etwas heißerer Stimme zu.
Sara lehnte sich zurück, schloss die Augen und stöhnte:
"Wer verführt hier wen, Gil?"
„Das weiß ich auch nicht so genau, Darling."
Hoffentlich drücke ich nicht zu fest, fragte sich Grissom insgeheim da er Angst hatte, Sara weh zu tun. Aber er lies seine Hände wo sie waren, während seine Lippen sich weiterhin mit ihrem Hals beschäftigten. Grissom hatte derweil begonnen, ihr das Oberteil des Kleides hinab zu streifen.
Als er das Oberteil unten hatte, gingen seine Hände erneut auf Entdeckungsreise. Sanft drehte er sie wieder zu sich um und blickte ihr in die Augen.
„Jetzt musst du mir aber helfen, das Kleid über den Kopf zu ziehen. Alleine schaff ich das nicht.", Sara lächelte ihn an.
„Sicher. Fass es unten am Rocksaum und ich helfe dir beim halten."
Grissom hauchte ihr noch einen Kuss auf die Lippen bevor er sich vor sie kniete und den Stoff umfasste. Langsam aber bedächtig schob er ihn nach oben und Sara half ihm beim ausziehen. Behutsam legte er es auf einen Stuhl um sie augenblicklich wieder an sich zu ziehen.
Grissoms Hände begannen, den Verschluss ihres Unterrocks zu öffnen. Als er ihn endlich offen hatte, fiel der Unterrock zu Boden und Gil sog scharf die Luft ein. Der Anblick Saras raubte ihm beinahe den Verstand. Die weiße Spitzencorsage, die ihre Figur so herrlich betonte, die ebenfalls weißen Strümpfe die ihre Beine perfekt zur Geltung brachten und die von einem blauen und einem weißen Strumpfband gehalten wurden, dazu ihre filigranen Schuhe die sie trug, das war einfach nur göttlich. Er liebte diese Frau.
„Du hast aber jetzt definitiv zu viel an, Honey."
Saras Stimme klang ebenfalls heißer als sie langsam auf ihn zu kam und ihre Hände an seine Brust legte. Sie begann ihn zu küssen und gleichzeitig sein Hemd aufzuknöpfen. Grissom strich ihr dabei immer wieder zärtlich über den Rücken, über die freie Haut an ihren Oberschenkeln und beugte sich schließlich hinab, um einen Kuss auf ihre Brüste zu hauchen, die sich hoben und senkten während sie schwer in der Korsage ruhten. Immer intensiver widmete er sich so ihrer Brust, bis ihn Sara sanft am Kinn nach oben zog.
„So kann ich dich aber nicht ausziehen."
Grissom lächelte.
„Und so?"
Er hatte sich stocksteif hingestellt und die Arme von ihr genommen und lies sie nun seitlich an sich herunter hängen. Sara umfasste das Hemd und zog sie langsam über seine Arme und seinen Rücken nach unten um sie auf den Stuhl zu werfen, wo schon ihr Brautkleid lag. Dann streichelte sie mit ihren Händen über seine nackten Arme bis zum Ärmel seines T-Shirts. Grissom stöhnte dabei auf. Das Gefühl auf seiner Haut war einfach nur wunderschön.
Sara lies ihre Hände über seine Wangen in seinen Nacken wandern und begann ihn dort sanft zu streicheln. Gil hatte derweil ihre Hüften umfasst und zog sie näher zu sich. Saras Atem ging schneller und ihre Augen bekamen wieder dieses Funkeln. Langsam lies sie ihre Hände über sein T-Shirt nach unten zu seinen Hosen gleiten und machte sich an seinem Knopf und dem Reißverschluss zu schaffen. Grissom derweil hatte damit begonnen, sich seine Schuhe abzustreifen. Er genoss einfach nur Saras Berührungen.
Auf sein Gesicht schlich sich ein Lächeln. Sara hingegen hörte auf ihn zu massieren, stellte sich auf ihre Zehenspitzen und presste ihren Mund nun fordernd auf den seinen. Gil begann zu keuchen.
„Sara, lass uns zum Bett gehen.", brachte er atemlos hervor.
„Ja.", entgegnete ihm Sara ebenso schwer atmend bevor sie geschwind seine Hosen nach unten streifte.
Das lies sich Grissom nicht zweimal sagen. Schnell umfasste er ihre Taille und ihre Knie, hob sie hoch und trug sie hinüber zu ihrem Bett.
Vorsichtig legte er sie auf dem Satin ab um sie einen Augenblick voller Bewunderung zu betrachten. Dann krabbelte er über sie und begann erneut sie zu küssen. Zuerst nahm er ihr die Blüten aus dem Haar, bevor er mit seinen Händen durch ihre braunen Haare strich und sie überall zu liebkosen begann. Sara unterdessen hatte ihre Hände an seinem Rücken unter dem T-Shirt vergraben und hielt sich an Gils Schultern fest. Der Duft des Räucherstäbchens, betörte ihre Sinne nur noch mehr.
„Griiiisssss, bitte.", seufzte sie auf als sie bemerkte, dass er dieses Spiel auf keinen Fall unterbrechen würde.
„Gefällt dir das nicht, Darling?", fragte er sie heißer.
Sara hatte es dann irgendwie geschafft, ihm sein T-Shirt so weit nach oben zu schieben, dass sie es ihm über den Kopf ziehen konnte.
Als er mit nacktem Oberkörper auf ihr lag, begann sie mit ihren Händen über seine warme Haut zu streicheln. Sara gelang es, sich mit ihm so zu drehen, dass nun er mit dem Rücken auf dem kühlen Satin lag. Sie setzte sich auf seine Oberschenkel und rutschte langsam höher, während sie ihre Hände über seinen muskulösen Oberkörper gleiten lies. Grissom wurde beinahe verrückt. Ihre weichen Hände, die über seine Haut glitten und ihn in kreisenden Bewegungen liebkosten, lösten in ihm ein Feuer aus, wie er es noch nie erlebt hatte. Was wohl diese Nacht so alles bringen wird? Schoss ihm durch den Kopf.
Sara hingegen glitt etwas höher.
„Oh Sara.", keuchte er hervor.
Vorsichtig begann er, die Schnürung vorne an ihrer Korsage zu öffnen. Langsam, beinahe in Zeitlupe, lies er seinen Zeigefinger zwischen ihren Brüsten hindurch gleiten um die Schnüre aus ihren Ösen zu ziehen. Sara genoss dieses Spiel und schaute ihm fasziniert dabei zu.
Als er das Satinband vollständig herausgezogen hatte, schob er die Korsage zur Seite wobei sie aufs Bett fiel, da sie ja nun keinen Halt mehr hatte, und legte seine Hände auf ihre Hüften. Grissom schaute sie voller Liebe an. Sara schmolz unter seinem Blick regelrecht dahin. Bei ihren früheren Partnern hatte sie oft Scham empfunden, wenn sie sie so betrachteten, bei Gil jedoch war das von der ersten Stunde an, als er sie zum ersten Mal ausgezogen hatte, anders gewesen.
Mit einem Ruck richtete er sich auf wobei er sie am Rücken stützte und ihr tief in die Augen blickte. Er begann sie zu küssen. Seine Berührungen waren nur ein Hauch, ließen aber Sara tief aufseufzen. Sie spürte seine Hände an ihrem nackten Rücken und lies sich dagegen sinken. Ihr Blut kochte bereits jetzt, und sie wusste nicht wie sie ihre Leidenschaft noch aushalten sollte.
Behutsam lies er Sara mit ihrem Körper auf seine Schenkel und Knie sinken, um sie ein kleines Stück von seinem Schoss zu schieben damit er sie besser verwöhnen konnte. Gils warme Hände strichen über die freie Haut zwischen ihren Strümpfen und ihrem Slip, was Sara elektrisierte. Er beugte sich über sie und begann damit, ihren noch flachen Bauch zu küssen. Ihren Nabel liebkoste er besonders intensiv. Sara wusste nicht, auf was sie sich denn nun konzentrieren sollte.
Gil unterdessen hatte beschlossen, ihre Lage etwas zu verändern, damit es für sie beide bequemer wurde. Er hob sie von sich herunter und legte sie auf dem Bett ab. Zärtlich schob er ihre Schenkel wieder auseinander und kniete sich dazwischen bevor er nach einem Kopfkissen griff und es ihr unter ihren Kopf legte, damit sie ihn leichter ansehen konnte. Wieder begann er sie zu küssen.
Immer tiefer glitt er, bis zum Bund ihres Slips. Sara erbebte und Gil grinste.
„Das gefällt dir, mein Schatz. Hab ich Recht?"
Aber Sara stöhnte nur leise als ein erneuter Kuss auf dieser Stelle landete. Er streifte ihr das Höschen vollends ab, bevor ihm ein heißeres „Wow!" entfuhr.
Sara lächelte ihn verheißungsvoll an.
„Gefällts dir?"
Grissom aber nickte nur. So hatte ihn der Anblick gefangen. Er begann sie zu liebkosen. Sara schloss dabei die Augen. Gil kniete sich wieder zwischen ihre Beine und streichelte ihren, nackten Körper mit seiner freien Hand. Bis er anschließend sie mit seinen Lippen ihre empfindsamste Stelle liebkoste.
„Oh mein Gott, du machst mich wahnsinnig Gil! Ich halt das nicht mehr aus!", entfuhr es ihr.
Grissom liebkoste ihr Lustzenturm bis sie erbebte und sie erschöpft auf das Bett sank.
Langsam richtete er sich auf und blickte in zwei braune, völlig verklärte Augen. Gil legte sich neben sie und zog ihren immer noch bebenden Körper in seine starken Arme.
„Alles in Ordnung, Darling?", flüsterte er an ihrem Ohr bevor er an ihrem Ohrläppchen zu knabbern begann.
Aber Sara konnte nur noch nicken. Sie war einfach nur unglaublich glücklich.
Sara kuschelte sich in seine Umarmung und konnte spüren, wie erregt er sein musste. Sie presste sich nun gegen seinen Schoss und sofort begann er sie erneut zu liebkosen. Er hatte ein Lächeln aufgesetzt als er sich von ihr löste und auf den Rücken drehte.
„Bitte, es gehört alles dir."
Aber Sara grinste nun auch. Sie kniete zwischen seinen Schenkeln und hauchte ihm auf der Innenseite Küsse darauf.
Der Satin auf seiner zarten Haut, entlockte Grissom ein lautes Stöhnen. Mit einem Ruck entfernte Sara die weiße Baumwolle von seinen Beinen und beförderte sie aus dem Bett. Sie lies ihre Hände in kleinen, kreisenden Bewegungen über seinen Oberkörper streicheln, erforschte seine Muskeln und glitt dann tiefer. Nun war sie es, die an ihm zu knabbern begann. Saras Zärtlichkeiten ließen Gil die Augen schließen. Er griff nach ihren Brüsten um sie zu kneten.
Für beide war es aufregend zu erkunden, wie ihre Körper auf die Zärtlichkeiten die sie sich schenkten reagierte. Dann beugte sie sich vor und begann Gils Gesicht mit ihren Lippen zu liebkosen. Sie wanderte über seine Lieder, seine Wangen zu seinem Ohr und knabberte lustvoll daran.
Sie rutschte etwas zurück so dass sie auf seinen Oberschenkeln saß und begann nun ihn zu liebkosen. Gil krallte sich in die Decke und genoss nur. Das Gefühl war unglaublich. Sara grinste zufrieden in sich hinein. Sie liebte es, ihren Mann so zu sehen. Grissom entfuhr ein leiser Schrei. Er liebte es, wenn sie ihn so verwöhnte. Er stöhnte nur noch. Er war nicht mehr Herr über seinen Körper. Ein Kribbeln bereitete sich von seinem Bauch in seine Lenden aus.
„Oh jaaaaaa, Sara."
Sara widmete sich wieder seinen Lippen. Zärtlich biss sie hinein. Grissom öffnete langsam seine verklärten Augen und erwiderte ihren Kuss mit aller Zärtlichkeit, die er hatte. Vorsichtig umschlang er sie mit seinen Armen und drehte sich mit ihr auf den Rücken.
Ohne den Augenkontakt abzubrechen lies er sich zwischen ihre Schenkel gleiten. Aber Sara wollte mehr.
"Nicht so ungeduldig, Sara. Genies es. Ich will doch dass es was Besonderes wird für uns."
Er spielte dieses überaus heiße Spiel weiter und Sara begann zu betteln und rammte ihm ihre Fingernägel in die Schulter. Aber Grissom spürte diesen Schmerz nicht. Er war fasziniert von ihrem Gebaren unter ihm. So hatte er sie noch selten erlebt. Es kostete ihn einige Mühe, sich zurück zu halten. Dieses Spiel erregte ihn mindestens genauso wie sie.
„Gil, ich will Dich endlich in mir Spüren. Bitte", bettelte sie.
Dann beschloss er, dass es genug war. Er gab sich ganz seiner Leidenschaft hin, und Sara ging es nicht anders. Nach einer Weile sackte er kraftlos über ihr zusammen und bettete seinen Kopf auf ihrem bebenden Busen.
Sara streichelte ihm durch sein nun völlig verschwitztes Haar während sie nach Atem rang.
„Das war wunderschön, Gil."
Aber statt einer Antwort erhielt sie nur einen Kuss auf ihren Busen. Sie genoss seine Schwere auf ihr und dass sie ihn noch immer in sich spüren konnte. Irgendwie schien er noch nicht ganz von seinem Höhenflug herunter gekommen zu sein. Plötzlich rollte er sich mit ihr in seinen Armen zur Seite und fischte nach der Decke, die während ihres feurigen Spiels aus dem Bett gefallen war.
Vier Stunden später wurde Gil als erster wach. Sara lag zusammengerollt auf seinem Bauch und schlief tief und fest. Er schaute ihr eine Weile beim schlafen zu, ehe er ihr einen Kuss auf die Stirn hauchte, sie mit seinen Armen umfasste und sich sanft mit ihr drehte, damit sie im Bett zum liegen kam. Sara seufzte nur leise im Schlaf auf, während Gil ihr lächelnd die Decke feststeckte damit sie nicht fror. Er selber musste aufstehen, da er mal dringend wo hin musste. Behutsam stieg er aus dem Bett, suchte sich seine Shorts, zog diese an und tapste auf den Flur und verschwand im Badezimmer.
Als er sich wieder auf den Weg zurück ins Schlafzimmer machte, erwartete Sara ihn bereits.
„Das ist nicht nett. Mein Kuscheltier verschwindet einfach so.", schmollte sie gespielt.
Gil grinste:
"Na, dann sollte ich mich schnellstens beeilen, wieder ins Bett zu kommen." Er nahm Anlauf und sprang über Sara auf seine Seite des Bettes hinüber in die Kissen.
Mit einem Handgriff hatte er sie umschlungen und zu sich in den Deckenberg gezogen. Sara quiekte vor Vergnügen auf.
„Gut so?"
Bevor sie aber antworten konnte, hatte ihr Grissom die Lippen mit einem mehr als hungrigen Kuss verschlossen. Sara aber lehnte mit geschlossenen Augen an seiner breiten Brust und stöhnte schon wieder leise auf.
Gil lächelte über das ganze Gesicht über diese Reaktion ihres Körpers, als er auch schon Sara los lies und zurück in die Kissen sank. Beinahe sofort sahen ihn zwei empörte, braune Augen böse an.
„Heeeeee, was soll das?"
Grissom grinste aber nur.
„Ich bin der Meinung, nach der Schwerstarbeit die ich schon verrichtet habe, bist jetzt du dran, mich zu verwöhnen."
Sara krabbelte mit allen vieren über ihn, hauchte ihm einen Kuss auf seinen Brustkorb und meinte:
„Wie sie wünschen, Sir."
Dann lies sie sich auf ihn fallen und begann ihn zu liebkosen.
Grissom schaute eine Weile zum Betthimmel hinauf, ehe er seine Augen schloss und sich fallen lies. Sara spürte, wie er sich immer mehr entspannte und wie seine Muskeln schlaff wurden. Immer wieder seufzte er auf. Gil schmeckte leicht salzig vom Schweiß der letzten Stunden, aber Sara störte das überhaupt nicht. Sie schob seinen Arm etwas zur Seite, damit sie besser an seine Flanke kam da sie herausgefunden hatte, dass er dort besonders empfindlich auf ihre Zärtlichkeiten reagierte.
Als sie so seine Rippen zu liebkosen begann, stöhnte er auf. Sara lächelte zufrieden. Sie liebte es, ihn so zu sehen, auch wenn er eigentlich nur da lag und genoss. Ihr Blick fiel jetzt auf seine Shorts, in denen sich offensichtlich etwas zu rühren begann, wie ihr die sanfte Ausbuchtung zeigte. Da kam ihr eine Idee.
„Du hast mir viel zu viel an, Griss.", stellte sie mit verführerischem Klang fest bevor sie ihre Hände links und rechts in den Bund schob und die weiße Baumwolle nach unten zog.
Grissom spürte den kühlen Lufthauch auf seiner nackten Haut. Sara bemerkte das natürlich auch. Sie spreizte seine Beine etwas, so dass sie sich dazwischen knien konnte, und begann seine Hüften zu küssen.
Gils Reaktion lies keine Sekunde auf sich warten.
„Ooooh Sara! Nicht aufhören.", stöhnte er hervor.
Aber Sara wollte ihn etwas quälen. Sie begann nun die Innenseiten seiner Schenkel zu küssen. Wieder stöhnte er auf, und begann nun zu betteln. Grissom wünschte sich momentan nichts sehnlicher, als das um was er gerade bettelte. Aber Sara lies ihn zappeln. Gils Atem hatte dabei begonnen schwerer zu gehen, während er gleichzeitig das Gefühl hatte, innerlich zu verbrennen.
Er hielt dieses Spiel kaum noch aus. Grissom griff mit seinen Händen in ihr Haar und wuschelte damit herum. Irgendwie musste er seine Leidenschaft ja kompensieren. Sara verstand.
„Oooooooooh jaaaaaaaaa, das ist guuuuut.", keuchte er mit geschlossenen Augen hervor.
Das Gefühl war einfach nur unglaublich. Er liebte diese Art des verwöhnt werdens, seit sie es bei ihm zum ersten Mal getan hatte. Sie rutschte etwas höher und setzte sich nun neben Gil, während sie ihn immer weiter verwöhnte. Gil konnte nicht widerstehen, ihn brachte dieser Anblick um seinen Verstand. Er stopfte sich die beiden Kopfkissen unter seinen Kopf, damit er eine bequeme Position hatte. Nun war es Sara, die vor Wonne laut stöhnen musste.
Gil war so erregt, er konnte sich nur mit Mühe beherrschen während er seine Liebkosungen intensivierte. Sara lies nun von ihm ab, da sie ja noch etwas mehr von ihm haben wollte, und genoss ganz seine Zärtlichkeiten die er ihr schenkte. Dann war es soweit. Sie brachte ihn gerade um seinen Verstand. Dann lies das Zittern nach und sie entzog sich ihm indem sie sich aufsetzte und umdrehte. Ein atemberaubender Kuss folgte.
Gil richtete sich nun mit Sara etwas auf. Sara zuckte zuerst etwas zusammen, aber dann lies sie ihren Kopf in den Nacken sinken und schloss ihre Augen. Sie war zwar verdammt empfindlich an ihrer Brust, aber Gil war auch sehr vorsichtig, bei dem was er da tat. Als er von ihr ab lies, schaute er ihr in ihre Augen und lächelte. Auch Sara lächelte.
Gil umschlang sie mit seinen Armen, drückte sie eng an sich und flüsterte ihr zu:
"Lass mich dich lieben, Sara. Lass mich dich so zärtlich lieben, wie noch kein Mann zuvor. Lass mich dabei in deine Augen sehen."
„Ja, Gil. Bitte. Ich werde dich mich lieben lassen, so wie du es möchtest."
Gil küsste sie erneut während er sich mit ihr auf seinem Schoss drehte und sie sanft in die Kissen drückte.
Er blickte ihr tief in die Augen. Sara lächelte ihn glücklich an. Grissom legte sich vorsichtig auf sie und sah ihr tief in die Augen, während er seine Finger mit den ihren verflocht und damit begann, langsam in sie einzudringen. In seinen Augen las sie nur unendliche Liebe, während sie leise seufzen musste. Gil hauchte ihr einen Kuss auf die Lippen.
Seine Bewegungen waren sanft, nicht stürmisch oder hart. Nur unendlich sanft, aber Sara genoss diese Art des Liebesspiels. Er hatte nicht gewusst, ob er es durchhalten würde so zärtlich zu bleiben, oder ob ihn irgendwann seine Leidenschaft einholen würde, aber es schien zu funktionieren.
Sein Körper zitterte zwar ab und an etwas und er musste auch öfters sich durch Stöhnen etwas Luft verschaffen, aber Saras langsame Bewegungen erleichterten es ihm etwas. Es fühlte sich einfach nur wunderschön an. Grissom fühlte, wie sich in ihm ein Höhepunkt aufbaute. Ganz langsam, nicht explosionsartig. Auch Saras Stöhnen wurde lauter während ihr Körper zu beben begann. Gil blickte ihr fasziniert in die Augen.
Sein Atem auf ihrer Haut löste ein Schauer nach dem anderen aus und er in ihr trieb sie zur Ekstase. Saras Augen bekamen diesen entrückten Glanz und sie stöhnte wohlig auf. Gerade als sie den Orgasmus erreichte, spürte sie, wie sich Grissom in ihr ergoss. Sie pressten sich fest aneinander, genossen den Rausch des Höhepunktes und sahen sich dabei fest in die Augen. Seine eisblauen Augen leuchteten, als er leise sagte:
„Ich liebe dich für immer!"
„Ich dich auch Gil!"
Sie besiegelten dieses Versprechen mit einem langen Kuss. Er rollte sich, Sara liebevoll das verschwitzte Gesicht küssend, mit ihr auf die Seite.
„Ich bin so unendlich Glücklich!"
Sara drehte sich um, küsste ihn und schloss dann ihre Augen um noch etwas Schlaf abzubekommen.
„Ich auch my Dear.", flüsterte Grissom müde zurück ehe auch er ins Land der Träume abdriftete.
... TBC
