Chapter 41
Sara, Ryan und Grissom verließen das Labor und fuhren mit Horatio in seinem SUV zum Krankenhaus.
„Gute Arbeit Sara, ich wusste du findest etwas.", sagte Grissom zu ihr als sie im Auto saßen.
„Danke Griss, bekomme ich jetzt eine Belohnung?", sie sah ihren Mann grinsend an.
„Die bekommst du wenn wir zu Hause sind, Darling.", flüsterte ihr Grissom zu und grinste.
Später im Krankenhaus verhörte Horatio nochmals Detektive Stiller. Sie konfrontierten ihn mit den Ergebnissen von Sara. Das Geständnis von Stiller ließ nicht lange auf sich warten.
Ryan flüsterte Sara zu:
„Jetzt haben wir ihn."
Es war tatsächlich so, dass Stiller korrupt war. Damals erpresste Detektive Stiller Leon Jammerson. Er wollte die Drogen gegen seine Freilassung. Jammerson willigte ein. Stiller nahm die Drogen um sie zu verkaufen. Jammerson aber, bekam ein schlechtes Gewissen, und vertraute sich seinem Vater an, der darauf hin eine Anzeige gegen Stiller machte wegen Korruption. Stiller aber drohte Senator Jammerson, wenn er die Anzeige nicht zurücknahm, würde er seinen Sohn umbringen. Daraufhin nahm der Senator die Anzeige zurück.
Aber Leon Jammerson wollte Detektive Stiller keine Drogen mehr beschaffen, darauf hin erdrosselte Detektive Stiller, Jammerson.
Grissom und Sara waren auf dem nach Hause weg, Grissom schlug ihr vor, noch etwas essen zu gehen, da sie beide heute nicht viel gegessen hatten.
Sara schaute Grissom an und sprach leise.
„Sorry Griss, aber es ist besser, wir fahren nach Hause."
Grissom blickte sie an und ihm wurde klar warum. Sie sah nicht gut aus. Sara ging es nicht gut, ihr war wieder übel.
Kaum waren sie am Haus angekommen, stürmte Sara aus dem Auto ins Haus und ins Badezimmer. Sie überkam ein Würgegefühl und musste sich übergeben.
Grissom fand sie vor der Toilette kniend vor.
Beruhigend legte er ihr seine Hand auf den Rücken und strich ihr die Haare aus dem Gesicht während er sich neben sie kniete.
"Gehts wieder?"
Seine Stimme zitterte leicht während Sara erneut zu würgen begann.
Grissom stand auf, nahm aus dem kleinen Schränkchen unter dem Waschbecken einen Waschlappen hervor, drehte den Wasserhahn auf und wartete bis sich der Waschlappen mit dem eiskalten Wasser vollgesogen hatte und wrang ihn dann aus. Er kniete sich erneut neben Sara und wischte ihr mit dem Lappen über die Stirn und den Nacken.
Sie tat ihm so unendlich leid in diesem Moment. Sara wurde ein drittes mal von einem Würgeanfall geschüttelt und übergab sich erneut. Tränen bahnten sich ihren Weg über ihr Gesicht und sie begann zu schluchzen:
"Es, es, es tut mir so leid, Griss. Ich."
"Schscht. Das braucht es nicht."
Er strich ihr erneut eine Haarsträhne aus dem Gesicht.
„Geht es so besser?"
Sara atmete tief durch ehe sie antwortete:
"Ich denke schon. Vielleicht fordert der Stress der letzten Wochen einfach nur seinen Tribut."
„Ich werde uns erst einmal etwas zu essen machen. Du musst was essen Sara."
Sara sah ihn an und gab keine Widerrede, da sie zu erschöpft war.
Als sie gegessen hatten, lehnte sich Sara immer noch etwas mitgenommen an Grissom's Schulter.
„Ich habe eine Idee, ich komme gleich wieder.", sagte er grinsend und ging ins Badezimmer.
Als er nach ein paar Minuten wiederkam, war er nur mit einem Handtuch um die Hüften bekleidet. Und hatte ein weiteres Handtuch in seiner Hand. Sara starrte ihn lächelnd an.
„Was hast du jetzt vor Gil?"
„Frage lieber, was wir jetzt vor haben.", gab er grinsend zurück.
„Ok Mr. Supervisor, was haben wir vor?", Sara konnte sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.
„Ich dachte, ich helfe dir ein wenig, damit du dich etwas entspannen kannst.", sagte er fürsorglich.
Sara schaute ihn fragend an. Sie wusste nicht wirklich was er meinte.
„Wir gehen jetzt gemeinsam duschen, den Rest überlässt du mir, du entspannst dich einfach."
„Du hast selbst gesagt duschen entspannt dich und hilft dir ein wenig gegen die Übelkeit."
Grissom zog Sara sanft an sich ran und hauchte ihr einen Kuss auf ihre Lippen. Dann machte er sich daran Sara langsam auszuziehen. Dabei ließ er nicht von ihr ab sie zu küssen. Sara wusste nicht wie ihr geschieht. Sie erwiderte den Kuss leidenschaftlich. Sei war einfach zu erschöpft um sich zu wehren und ließ Grissom gewähren, sie auszuziehen.
Als er sie ausgezogen hatte, zog er sie hinter sich ins Bad und stellte die Dusche an.
Gemeinsam stellten sie sich unter die Dusche. Sara lehnte sich an ihn während Gil beschützend seine Arme um sie schlang und beide es genossen, wie das warme Wasser über sie hinweg lief.
"Wenn wir noch lange hier stehen, wachsen uns noch Schwimmhäute.", murmelte sie nach 10 Minuten Stille an seine Schulter gepresst hervor.
Es scheint ihr besser zu gehen, dachte Grissom, der gewisse Empfindungen nicht ganz unterdrücken konnte und auf sie hinab sah. Auch Sara hatte bemerkt was mit ihm los war und sie hob ihren Kopf und erkannte das Glühen in seinen Augen und dass er gleichzeitig versuchte, sich in den Griff zu bekommen.
Das kannst du jetzt nicht von ihr verlangen, Gil! Nicht nachdem sie sich dreimal übergeben hat. Also reiß dich gefälligst zusammen! Aber Sara lächelte nur geheimnisvoll und schmiegte sich noch enger an ihn.
Sara kicherte leise.
"Stimmungsschwankungen sind in der Schwangerschaft völlig normal."
"Sara, ich also... .", begann er erneut zu stottern.
Weiter kam er aber nicht denn sie hatte seinen Kopf in ihre Hände genommen und zog ihn zu sich herunter um ihn zu küssen. Grissoms Versuche, sich zurückzuhalten endeten schlagartig, als ihre Zunge sich den Weg zwischen seinen Lippen hindurch in seinen Mund bahnte.
Sara's Übelkeit war einem Verlangen gewichen, dass sie so nicht von sich kannte. Keuchend löste sie sich von ihm. Grissom liebkoste ihren ganzen Körper. Sara stöhnte leise auf. Er hatte es wieder geschafft, sie mit seinen Berührungen in den 7. Himmel zu befördern. Saras Finger krallten sich in seine Oberarme als sie sich auf ihre Zehenspitzen stellte und ihn sanft auf sein Schlüsselbein küsste.
Grissom gluckste und Sara erwiderte seine Liebkosungen. Das warme Wasser das über ihren Körper lief in Verbindung mit dem Dampf der sich gebildet hatte, lies ihn in ihren Augen besonders sinnlich aussehen.
Plötzlich berührten Saras Lippen zärtlich die seinen. Als er spürte, wie ihm ihre Hände sanft über den Rücken streichelten, sah er ihr tief in die Augen und murmelte liebevoll
"Langsam, Sara. Dafür ist aber definitiv zu wenig Platz hier drin."
"Meinst du?"
Grissom konnte das Verlangen in ihren Augen sehen, und ein Kribbeln bereitete sich in seinem Bauch aus. Verdammt, was tust du hier, Gil Grissom, war sein letzter Gedanke, bevor er vergaß wo er war und die Zeit auch keine Rolle mehr spielte. Er versank in einem leidenschaftlichen Kuss mit Sara. Sie war das einzige, was er noch wahrnahm.
"Mmmmmpf. Mehr haben wollen.", sie sah ihn mit funkelten Augen an.
"Für deine Gemeinheit soll ich dich auch noch belohnen?", kam es scherzhaft von Grissom während er eine ihrer Haarsträhnen um seinen Finger wickelte.
"Bitte."
Diesem Blick aus ihren braunen Rehaugen konnte er nicht widerstehen und presste seine Lippen sanft wieder auf die ihren.
Mit einem Ruck hob er sie hoch und begann sie erneut leidenschaftlich zu küssen. Augenblicklich schlang Sara ihre Beine um seine Hüften und erwiderte seinen Kuss. Nach einer Weile, als sie beide wieder zu Atem gekommen waren, stellte er sie vorsichtig mit den Füßen wieder auf dem Boden ab und meinte glücklich:
"Jetzt wird aber geduscht und dann ab ins Bett mir dir. Du brauchst Ruhe."
Zärtlich trocknete sie Grissom ab.
"So, und jetzt nimmst du noch deine Tabletten und dann Abmarsch in die Federn!"
"Griss, die Tabletten brauch ich nicht."
„Typisch Sara, immer widersprechen."
"Keine Widerrede. du legst dich hin und ich hol die Medikamente."
Er schob sie in Richtung Bett und holte aus der Küche ein Glas Wasser.
"So, Mund auf."
"Gil, ich."
"CSI Sara Grissom, machen sie den Mund auf!" Grissom hatte seinen besten Befehlston drauf. Sara gab sich geschlagen.
"Bevor du mich noch anklagst, will ich mich mal fügen."
Sie nahm das Wasserglas und die Tabletten und schluckte beides mit einer Grimasse hinunter.
"Siehst du, es geht doch. Kriegst auch noch eine Belohnung." Grissom küsste sie zärtlich und kuschelte sich neben sie unter die Decke.
Sofort schlang er seinen Arm und sie und zog sie an sich. "Weißt du, als ich damals bei der Entführung angeschossen wurde... ." Grissom Stimme zitterte was Sara aufblicken lies.
Nanu? Er redet über seine Gefühle?
"Ich hatte Angst, dass ich nicht überleben würde. Angst, dich zu verlieren." Tränen stiegen in seine Augen und Gil begann zu zittern und zu schluchzen.
"Ich hätte es nicht gekonnt, dich, alleine zu lassen. Der Gedanke daran war schrecklich. Es tut so verdammt weh wenn ich daran denke."
Sara war überrascht, anhand dieses Gefühlsausbruches. Sie setzte sich auf, zog ihn zu sich her und nahm ihn fest in ihre Arme. Ich hab ihn noch niemals so weinen sehen. Nicht mal während wir damals dachten wir würden Nick nicht wieder finden.
Beruhigend strich sie ihm über seinen Rücken und hielt ihn einfach nur fest. Grissom bebte am ganzen Körper. Ganz langsam beruhigte er sich wieder.
"Du solltest mich nicht so sehen, Sara.", murmelte er an ihre Schulter gepresst.
"He, hör mir mal zu, Gil. Man kann nicht immer den Helden spielen. Es gibt Dinge, die müssen einfach mal raus. Und das hier, ist so eine Sache."
Hab ich das gerade wirklich gesagt, wunderte sie sich über sich selbst.
"Und vor mir darfst du weinen. Soviel du willst."
Sara sah in ein paar rotgeweinte, eisblaue Augen die all den Schmerz zeigten, der in den vergangenen Minuten in Gil hoch gekommen war.
"Lass mich nie alleine, versprich es mir, Sara."
"Versprochen."
Liebevoll wischte sie mit ihrer Hand die Tränen von seiner Wange und drückte ihn sanft zurück in sein Kissen.
"Halt mich ganz fest, Griss. Bitte."
Er zog sie so eng wie möglich an sich und Sara löschte das Licht.
"Schlaf gut, Honey."
Zur Antwort erhielt sie einen Kuss auf ihre Stirn.
Ein paar Tage später saßen Grissom und Sara auf der Terrasse und ließen den Tag Revue-Passieren.
„Danke, für den tollen Tag, Darling. Hat mir wahnsinnig gut gefallen im Museum.", Grissom sah Sara lächelnd an.
„Ja mir hat der Tag auch unheimlich Spaß gemacht. Ich weiß jetzt mehr über Tiere, als ich je für möglich gehalten hätte.", sagte sie und grinste ihn frech an.
Aber beide waren auch etwas wehmütig, denn morgen waren ihre Flitterwochen um.
„Meinst du wir schaffen das?", Sara sah Grissom ernst an.
„Was meinst du?"
„Na ja du in der Nachtschicht, ich in der Tagschicht. Bis jetzt haben wir ja immer zusammengearbeitet und uns ständig gesehen während der Arbeit.", sagte sie etwas traurig.
„Darling, das schaffen wir schon. Ich weiß es wird nicht einfach für uns, aber wir haben schon andere Dinge gemeistert.", Grissom nahm Sara's Hand und drückte sie sanft.
Plötzlich kingelte Sara's Handy, welches Grissom noch einstecken hatte. Er sah auf das Display und sagte zu Sara:
„Ist Cath." und hielt ihr das Handy entgegen.
„Geh du ran und sag ihr ich bin nicht da, ich habe keine Lust, wir haben noch Urlaub.", sagte sie grinsend.
Grissom rollte mit den Augen und sah Sara strafend an, während er ans Handy ging.
„Grissom"
„Ähm Gil? Hier Cath….."
„Hey Cath was gibt es?"
„Kannst du mir bitte mal Sara geben.", sagte Cath völlig aufgelöst."
Grissom schaute Sara an, die leicht genervt nickte. Er gab ihr das Handy.
„Ja Cath, hier Sara, was gibt es denn wichtiges?"
„Du weißt ich würde nicht anrufen, wenn es nicht wichtig wäre, aber wir haben ein Problem…."
... TBC
