Chapter 50

Die Vier nahmen sich alles noch einmal vor. Aber keiner konnte auch nur einen Hinweis auf die Fingerabdrücke finden.

„Damned, die müssen doch zu jemanden gehören.", entfuhr Greg, als sie auch die deutsche Datenbank abgefragt hatten.

„Ganz ruhig Greg, es nützt uns nichts, wenn wir hier ungeduldig werden.", sagte Warrick.

„So ein Täter, kann doch nicht das erste Mal gemordet haben. Der muss doch schon mehrmals auffällig gewesen sein.", Greg war nervlich überreizt, den ganzen Nachmittag saßen sie schon an den verdammten Fingerabdrücken.

Inzwischen hatten auch Nick, Calleigh und Grissom die Akten durch, und keiner hatte etwas gefunden.

Grissom hatte die kompletten zwei Teams, die inzwischen vollzählig wieder im Labor waren, in den Besprechungsraum konsultiert.

Er teilte allen die neuesten Ereignisse mit und er und Calleigh verteilten die Aufgaben für die Nacht.

„Ich verabschiede mich mal für heute Nacht. Ihr kommt doch klar, oder Calleigh?", fragte Grissom.

„Klar, geht du nur zu deiner Frau und grüße sie von mir.", sagte Calleigh.

Grissom fuhr ins Krankenhaus, er freute sich bei Sara zu sein. Gerade nach der letzten Nacht. Auf der Fahrt dorthin kam ihm eine Idee. Er rief beim Pizzadienst an und bestellte Pizza für sie beide.

Für Sara eine vegetarische Pizza mit Gemüse und für ihn eine Thunfisch Pizza. Er fuhr aber selber vorbei um die Pizza gleich abzuholen. Das wird Sara sicher freuen, mal etwas anderes zu Essen zu bekommen als immer nur das Krankenhausessen, dachte er sich.

„Oh Mr. Grissom sie haben uns Pizza mitgebracht, wie nett.", sagte eine der Schwestern, die gerade bei Sara aus dem Zimmer kam.

„Nein da muss ich sie enttäuschen, die Pizzen sind für meine Frau und mich, ich dachte etwas Abwechslung im Essen tut ihr mal ganz gut.", lachte Grissom.

„Na dann lassen sie es sich mal schmecken, ich schaue später noch mal bei ihr vorbei.", sagte die Schwester.

Grissom ging den Flur entlang zum Zimmer seiner Frau. Als er reinkam war Sara gerade damit beschäftigt zu telefonieren. Sie bemerkte nicht, wie ihr Mann ins Zimmer kam.

Sara erzählte dem anderen Teilnehmer am Telefon dass sie gerne mal duschen würde. Aber da sie ja nicht aufstehen durfte, musste sie sich immer von den Schwestern waschen lassen, was ihr auf die Dauer unangenehm war.

Grissom war der Überzeugung, dass es sich um Cath oder Reena handeln musste, da sie sicher nicht mit Nick am Telefon über so etwas sprach.

Jetzt hatte Sara ihn bemerkt, oder war es eher der Geruch von der Pizza. Grissom konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sie ungläubig auf die Pizza starrte.

„Cath, ich muss aufhören, Gil ist gerade gekommen und hat Pizza mitgebracht.", sagte sie.

Hatte er also doch richtig getippt, es war Cath am Telefon.

„Ok Sara, dann sag ihm viele Grüße und ich besuche dich dann morgen, bye.", sagte Cath und legte auf.

Sara drehte sich zu Grissom um und sah ihn glücklich und grinsend an.

„Du hast Pizza, mitgebracht, das ist super! Das Krankenhausessen steht mir nämlich mittlerweile bis zum Hals.", sagte sie lachend.

„Ja, das dachte ich mir schon, deswegen habe ich dir ja auch eine Pizza mitgebracht. Ist aber eine große Pizza, was du nicht schaffst…..

„Wie kommst du darauf dass wir die nicht schaffen?", unterbrach ihn Sara und hatte ein breites Grinsen im Gesicht.

„Oh ich vergaß, du isst ja für zwei.", entgegnete er ihr lachend.

„Aber obwohl, wenn ich nachdenke, du hast eigentlich schon immer für zwei gegessen.", fuhr er frech fort.

„Gil Grissom, du bist aber mutig heute.", sagte sie, und stopfte sich genüsslich ein Stück Pizza in den Mund.

Grissom hatte sich mittlerweile zu ihr ans Bett gesetzt und nahm sich ebenfalls ein Stück von seiner Pizza. Er war der Überzeugung, dass Sara die Pizza nicht wirklich schaffte.

Aber Sara aß genüsslich ein Stück nach dem anderen und verschlang die ganze Pizza. Während Grissom schon nach einem dreiviertel der Pizza schlapp machte.

„So Mr. Grissom, wer schafft hier die Pizza nicht?", neckte Sara ihren Mann.

„Sorry Darling, aber ich weiß nicht wie du die Pizza schaffen konntest, ich krieg echt kein Bissen mehr hinunter.", sagte er.

Grissom räumte die Pizzaschachteln weg und setzte sich zu Sara aufs Bett.

Er nahm sie zärtlich in seine Arme und zog sie an sich ran. Er legte seine Lippen auf die Ihre und küsste sie intensiv und leidenschaftlich. Sara schob ihre Zunge zwischen seinen Zähnen hindurch in seinen Mund. Grissom stöhnte dabei kurz auf. In ihm regten sich diese Gefühle wieder. Jetzt begann Grissom unter Sara's T-Shirt zu gehen. Mit seinen Händen streichelte er sanft über ihren Bauch, wanderte weiter hinauf zu ihren Brüsten und massierte diese leicht. Sara drängte sich nun enger an ihn, ihre Begierde nach ihm steigerte sich von Kuss zu Kuss.

„So, Darling jetzt werde ich dir eine 1A Waschmassage verpassen.", sagte Grissom, als sie sich wieder voneinander gelöst hatten.

„Wie Waschmassage, was soll ich darunter verstehen?", fragte sie verwundert.

„Na ja, ich habe doch vorhin ein wenig dein Gespräch mit Cath mitbekommen. Ich dachte mir, dass es dir angenehmer ist, wenn ich dich etwas wasche.", sprach er.

„Ja, das ist mir natürlich lieber, wenn du das machst. Gil, das wäre echt wundervoll.", sagte sie und lächelte ihn dankbar an.

Grissom stand auf und holte in dem Schränkchen unter dem Waschbecken, die Schüssel und einen Waschlappen hervor. Er füllte diese mit warmem Wasser und nahm die Seife vom Waschbecken. Grissom legte den Waschlappen in das warme Wasser, nahm ein Handtuch mit und ging damit zurück zu Sara.

„So my Specialgirl, jetzt musst du dich aber ausziehen, sagte er grinsend.

„Würdest du mir bitte helfen Honey, ich schaffe das nicht alleine, der Bauch schränkt mich jetzt doch etwas ein.", sie sah ihn bittend an.

Grissom ging auf sie zu und zog ihr vorsichtig ihre Jogginghose und ihren Slip aus. Dann machte er sich an ihrem T-Shirt zu schaffen und schließlich zog er ihren BH aus. Nun saß Sara komplett nackt im Bett. Grissom tauchte den Waschlappen vorsichtig in das Wasser, er rieb ihr sanft ihre Beine und Füße mit dem warmen Waschlappen ab, um sie direkt danach mit der Seife ein wenig einzuseifen. Er wusch die Seife mit dem warmen Wasser wieder ab. So verfuhr er mit ihrem Bauch, ihrem Rücken und ihren Armen. Als er sich gerade sanft am Hals zu schaffen machte, entfuhr Sara ein leichtes Seufzen. Sie genoss diese Art von Berührung von Gil.

Grissom trocknete sie ebenso sanft ab, wie er sie gewaschen hatte. Er nahm nun die Bodylotion und cremte zuerst ihren Bauch ein. Er massierte vorsichtig die Creme ein.

„Hey kleine Prinzessin, wie geht es dir?", sein Hand lag nun sanft auf Saras Bauch.

Sara hatte sich ein wenig zurückgelehnt und beobachtete Grissom und genoss seine Berührungen. Wie auf Kommando trat das Baby in Saras Bauch. Sara, die die Augen zu hatte, schreckte hoch und ließ ein leises „Autsch" verlauten.

„Alles ok, Darling?", fragte Grissom gleich besorgt.

„Ja, ja du hast ja selbst gespürt, dass unsere Kleine schon wieder Turnübungen veranstaltet hat.", sagte sie lächelnd.

Grissom fuhr fort seine Frau einzucremen. Als er am Rücken angekommen war, massierte er sie ein wenig. Sara stöhnte ab und zu immer wieder auf. Ihr tat es so gut, dass ihr Mann so zärtlich war und sie massierte.

Er zog sie etwas an sich ran und sie lehnte sich gegen ihn. Zärtlich küsste er ihren Hals.

„Ich liebe dich Gil, das tut so gut.", sagte sie schon etwas schläfrig.

„Ich liebe dich auch Sara.", sagte er und drehte sie leicht zu sich um und küsste sie sehr zärtlich auf ihren Mund.

Anschließend zog er ihr, ihren Slip an, den er zuvor aus dem Schrank geholt hatte. Ihr Sleepshirt zog er ihr ebenfalls an. Danach räumte er die Sachen wieder zum Waschbecken.

Als er sich ebenfalls umgezogen hatte, saß er nun in Jogginghose und T-Shirt neben Sara auf dem Bett. Er hatte seine Hand wieder auf ihren Bauch gelegt.

„Honey, hast du dir schon mal überlegt, wer die Paten unserer Kleinen werden sollen?", Sara sah Grissom fragend an.

„Hm also ich hätte gerne Cath als Patentante.", sagte er nach kurzer Überlegung.

„Dann nehmen wir noch Nicky, den hätte ich auch gerne als Paten. Was hältst du davon?, fragte Sara ihren Mann.

„Das ist eine gute Idee, Darling, dann wird unsere Kleine die zwei als Paten haben.", Grissom sah Sara lächelnd an.

„Dann sollten wir die Beiden fragen, wenn ich wieder zu Hause bin, Honey.", sagte Sara und schmiegte sich gähnend an Grissom.

„Hey Specialgirl, bist du müde?", fragte er sanft.

„Ja ein wenig, aber bitte bleibe bei mir, es ist so schön, wenn du bei mir bist."

Grissom hatte seine Sara in die Arme gezogen und beide genossen die Nähe des anderen.

„Keine Angst Darling, ich halte dich fest, bis du eingeschlafen bist!", sagte er liebevoll.

Keine 5 Minuten später war sie eingeschlafen.

„Schlaf gut Specialgirl.", sagte er leise und gab ihr noch einen Kuss.

Grissom wollte nicht in das andere Bett gehen, der Traum der letzten Nacht hatte ihn noch zu sehr mitgenommen. Er kuschelte sich eng an Sara und schlief ebenfalls nach wenigen Minuten ein.

Die Nachtschwester kam noch mal herein, aber als sie sah, dass beide schon schliefen, lächelte sie über das Bild, dass sich ihr bot, und ging wieder aus dem Zimmer. Sie schloss leise die Tür hinter sich, damit die Beiden nicht aufwachten.

Ein paar Tage später, als Grissom ins Labor kam, rief er Cath, Nick, Calleigh, Warrick, Sasha, Reena und Greg in sein Büro.

„Boss was gibt es Interessantes?", fragte Greg, als alle im Büro waren.

„Ich möchte euch um etwas bitten. Sara kommt in ein paar Tagen aus dem Krankenhaus. Ich möchte, sie unter keinen Umständen alleine lassen.", begann er.

„Und was haben wir damit zu tun?", fragte Cath.

„Na ja ich möchte euch bitten, bei Sara zu bleiben, wenn sie wieder zu Hause ist. Ich hätte da einen Vorschlag, dass ihr euch abwechselt, und jeder Mal bei Sara zu Hause bleibt. Ich werde unser Gästezimmer herrichten."

„Gil, weißt du da eigentlich, was du gerade gesagt hast?", fragte Cath entgeistert.

„Ja, warum Cath?", er sah sie fragend an.

„Na ja, wie hast du dir das denn vorgestellt, jeder hat ja auch noch ein Privatleben.", sagte Cath.

„Es ist ja nur Nachts, so lange ich nicht bei ihr sein kann.", sagte Grissom.

„Ja, aber sag uns doch mal den Grund, warum du Sara nicht alleine lassen willst. Denn ich glaube wir kennen alle Sara gut genug, dass ihr das gar nicht gefallen wird, wenn sie so „kontrolliert" wird.", gab jetzt Nick von sich.

„Nick du hast Recht. Aber Sara ist in keiner guten Verfassung und darf so gut wie nichts machen. Ich möchte nicht, dass sie das Baby verliert, oder ihr gar noch selber etwas passiert, weil sie sich übernimmt. Außerdem habe ich ihr versprochen, dass ich sie nicht alleine lasse, und da ich es ja unmöglich alleine machen kann, dachte ich an euch als Freunde.", schloss Grissom und sah fragend in die Runde.

„Also mit mir kannst du jedenfalls rechnen.", sagte Nick und schaute Calleigh an, die ihm schon vorher ihr Einverständnis durch Nicken bestätigt hatte.

„Ja selbstverständlich kannst du auf mich auch zählen.", gab Greg von sich.

„Klar bin ich dabei.", sagte Sasha.

Calleigh, Warrick und auch Reena gaben natürlich ihr Einverständnis dazu.

„Prima, ich danke euch sehr dafür! Glaubt mir, es fällt mir nicht leicht, aber es ist besser so.", sprach Grissom.

„Grissom und ich werden dann die Schichten so einteilen, dass immer jemand bei Sara ist.", gab Calleigh noch hinzu.

Grissom nickte ihr dankend zu, das hätte er fast vergessen zu erwähnen.

„Hattet ihr heute Nacht noch Glück, was die Fingerabdrücke von unserem Täter angeht.", fragte Grissom in die Runde, als Calleigh geendet hatte.

Die Anderen schüttelten den Kopf und verneinten.

„Hat sich der Ladenbesitzer noch mal gemeldet? Er hatte ja gesagt, dass noch ein Kunde im Geschäft war. Haben wir den schon ausfindig machen können?", fragte Grissom.

„Ja, ich habe die Daten von dem Käufer gerade vorhin bekommen.", sagte Cath.

„Ok, dann sollten wir gleich mal hinfahren. Ich sage Brass bescheid, dass er mitkommt.", sagte Grissom.

Eine halbe Stunde später trafen, Capt. Brass, Cath und Grissom vor der Wohnung des Zeugen ein.

Brass klopfte an die Tür.

„Las Vegas Police, ich hätte ein paar Fragen an sie.", sagte er mit fester Stimme.

Die Tür öffnete sich und ein Mann im Alter von ca. 30 Jahren sah die drei erstaunt an.

„Guten Tag, was kann ich für sie tun?"

„Guten Tag, mein Name ist Capt. Brass vom LVPD und dass sind Mrs. Willows-Brown und Mr. Grissom vom CSI, wir hätten ein paar Fragen, zu dem Kauf ihrer Waffe.", entgegnete Brass.

„Was wollen sie von mir wissen, ich habe einen Waffenschein, der berechtigt mich eine Waffe zu kaufen.", sagte er etwas aggressiv.

„Dürfen wir hereinkommen?", fragte Cath, die sich schon an dem Mann in die Wohnung vorbeischlängelte.

Der Mann schaute er hinterher.

„Ja sicher dürfen sie hereinkommen.", und gab die Tür für die anderen Beiden frei.

Er bot ihnen einen Platz im Wohnzimmer an. Als er die Hand ausstreckte und auf das Sofa deutete entging dem geübten Blick der Ermittler nicht, dass er ein Tattoo hatte. Das gleiche Tattoo, welches die Zeugen beschrieben hatten.

Grissom tauschte mit den anderen Beiden Blicke. Alle nickten, so dass er denn Mann darauf ansprach.

„Sir, dieses Tattoo, dass sie auf der Hand haben, ist das gleiche Tattoo, dass uns die Zeugin beschrieben hat, welche angeschossen wurde.", sagte Grissom und blickte den jungen Mann scharf an.

„Verdächtigen sie mich jetzt, oder was?", fragte er sichtlich gereizt.

„Wir verdächtigen keinen, das sind nur Routine-Fragen.", sagte Cath mit durchdringendem Blick

„Wo waren sie am 16. zwischen 3 und 8 Uhr morgens?", fragte Brass.

„Also hören sie mal, ich habe niemanden erschossen, und in dem Zeitraum war ich bei meiner Freundin und habe geschlafen. Sie können sie gerne fragen, ich gebe ihnen ihre Telefonnummer.", sagte er und sah die Ermittler mit zusammengekniffenen Augen an.

„Das werden wir mit Sicherheit überprüfen.", sprach Cath.

„Tatsache ist, dass sie das gleiche Tattoo haben, wie der Täter, den wir suchen.", sagte Grissom und zeigte auf das Tattoo auf der Hand des Mannes.

„Ach sie meinen das Tattoo. Das Tattoo hat in meinem Land fast jeder, der schon einmal geklaut hat, oder negativ aufgefallen ist.", sagte er und grinste hämisch.

„Was soll das heißen in ihrem Land?", Grissom wurde hellhörig.

„Na ja ich bin in Kasachstan geboren, und habe das Tattoo, schon seit ich 13 bin und das erste mal geklaut habe. Ich war damals in einer sogenannten Gang, die das Zeichen als Erkennungsmerkmal hatte. Aber mittlerweile lässt es sich jeder 2. Jugendliche auf seine Hand tätowieren. Jeder der meint er wäre rebellisch. Von daher, kenne ich schon allein in Amerika bzw. hier in Las Vegas mindestens 100 Leute, die das Tattoo auf der Hand haben.", sagte er grinsend.

„Na ja, wir werden auf jeden Fall ihr Alibi überprüfen und sie im Auge behalten.", sagte Brass.

Die drei Ermittler standen auf und verabschiedeten sich.

Als sie auf dem Flur waren, konnte man den drei die Enttäuschung ansehen. Sie waren davon überzeugt, dass er der Täter war. Aber wenn es wirklich so war, wie er sagte, und davon waren die 3 fast überzeugt, hatten sie große Mühe und Arbeit den Täter anhand des Tattoos zu finden.

Als sie wieder im Labor waren, überprüfte Catherine sofort das Alibi des Mannes. Es stimmte. Die Freundin bestätigte, dass er die ganze Nacht bei ihr war. Sie wusste es so genau, da sie nicht schlafen konnte, und die Nacht ab 3 Uhr bis um 9Uhr morgens Fernsehen schaute und ihr Freund neben ihr im Bett lag und schlief.

Grissom setzte sich an den Computer und las sich auf der Interpol-Site, die Erklärung über das Tattoo und die Gang, durch. Er erfuhr zudem, dass das Tattoo überall auf der Welt wohl verbreitet war. Aber das Interessante war, dass es von einer Organisation ausging. Diese hatten dieses Zeichen vor ca. 30 Jahren ins Leben gerufen als ein Symbol von Rebellion. Es war vorwiegend in der Ukraine und ins Kasachstan ausgeprägt.

Als er später Cath auf dem Flur des Labors traf, erzählte er ihr, was er herausgefunden hatte. Cath staunte nicht schlecht.

„Das heißt, dass unser Täter vermutlich aus dem Osten kommt, oder zumindest dort einmal gelebt hat.", sagte Cath

„Ja sieht wohl so aus, ich werde gleich mal die Datenbank aus dem Osten mit den Fingerabdrücken speisen, vielleicht finden wir ja etwas.", Grissom wollte schon wieder in sein Büro, als Cath ihn zurück hielt.

„Gil, es tut mir leid, dass ich heute Morgen so reagiert habe, wegen Sara. Aber ich bin in letzter Zeit etwas übermüdet und die Sorgen um Sara kommen auch dazu.", sagte sie.

„Cath, das ist schon in Ordnung. Ich weiß zwar nicht warum du noch immer hier bist, aber das beste ist, du gehst jetzt erstmal nach Hause und schläfst dich aus.", sagte er und schaute Cath mit durchdringendem Blick an.

„Ja, werde ich auch gleich. Ach und du kannst natürlich auch auf mich zählen, wenn es um Sara geht.", sagte Cath und lächelte Grissom an.

„Danke Cath, das weiß ich zu schätzen. Ich werde es wieder gut machen.", er sah seine Freundin dankbar an.

„Du musst nichts gut machen Gil, das ist selbstverständlich, Sara und du, ihr seid meine Freunde, das ist das mindeste was ich tun kann. Außerdem hast du mir damals bei Edi sehr viel geholfen und warst für mich da. Also lass mich auch mal was für dich tun!", Cath sah in ernst an.

„Ok Cath, trotzdem Danke.", sagte Gil.

„Wann kommt Sara eigentlich aus dem Krankenhaus?"

„Ich denke zum Ende der Woche. Das Wochenende habe ich erstmal frei, und dann werde ich schauen wie wir es machen.", sagte er.

„Übrigens, ich würde gerne dich und Warrick am Sonntag zum Essen einladen. Nick und Calleigh werde ich ebenfalls fragen. Könnt ihr es einrichten?", fragte Grissom Cath.

„Ja, sicher! Wann Sonntag, mittags oder abends?"

„Ich würde sagen zum Abendessen. Wir haben mit Euch etwas zu besprechen. Aber wir Beide möchten es Euch gemeinsam sagen.", antwortete er geheimnisvoll.

„Oh Gil, du sprichst schon wieder in Rätseln, du weißt ich hasse das. Es ist doch alles in Ordnung mit Sara und dem Baby?", fragte Cath besorgt.

„Ganz ruhig Cath, dem Baby geht es gut. Aber lass dich einfach überraschen. Seid einfach am Sonntag um 18h bei uns.", sagte er grinsend.

„Ok Gil. Dann werde ich mich jetzt mal nach Hause begeben, sonst schlafe ich hier wirklich noch im Labor, und dazu habe ich keine große Lust, auch wenn mir meine Arbeit Spaß macht!", sie grinste Grissom an.

„Gut Cath, bis morgen und erhole dich ein wenig.", sagte er und ging in sein Büro.

TBC