Chapter 51

Grissom jagte die Fingerabdrücke durch die Datenbank von Interpol. Tatsächlich wurde er fündig, aber die Daten waren gesperrt, er konnte nicht darauf zugreifen. Es wurde ihm zwar angezeigt, dass er eine Übereinstimmung hatte, aber er konnte keinen Namen zuordnen, weil die restlichen Daten gesperrt waren. Grissom nahm entnervt das Telefon und wählte die Nr. von Interpol, die er vorher rausgesucht hatte. Das aber auch nichts klappen wollte in diesem Fall.

Aber Interpol, sah die Sache wohl etwas anders als die Kollegen aus Las Vegas. Sie wollten ihm keinen Zugriff auf die Dateien geben. Grissom wurde wütend. Wie wichtig nahmen die sich denn. Er musste zuerst einen schriftlichen Antrag stellen, der vom Sheriff zu unterschrieben war. Er verfluchte die Demokratie in diesem Moment. Er setzte das Schreiben auf und lies es dem Sheriff zukommen. Es dauerte wohl, bis er das Schreiben wegschicken konnte, da das erst geprüft werden musste.

Ein paar Tage später waren Grissom und Nick gerade im Beweisraum und untersuchten an einem anderen Fall die Kleider des toten Opfers.

„Ich habe hier Blutspuren auf der Bluse gefunden. Ich denke wir haben ihn.", gab Nick von sich.

„Ja, wenn jetzt das Blut auf der Kleidung noch mit dem vom Opfer übereinstimmt, dann hast du Recht, dann haben wir ihn.", gab Grissom zurück.

Nick machte sich gleich daran das Blut zu vergleichen. Es war tatsächlich das gleiche Blut. Nick rief Warrick an und teilte es ihm mit. Er, Reena und Brass, waren gerade bei dem Verdächtigen. Sie konnten ihn sofort festnehmen, die Beweise waren nicht nur ausreichend, sondern erdrückend.

Grissom schaute nervös immer wieder auf seine Uhr.

„Griss, hast du heute noch etwas vor?", fragte Nick neugierig.

„Ja, Sara kommt heute aus dem Krankenhaus, und ich will sie heute Nachmittag abholen.", sagte er und lächelte leicht.

„Oh, das wusste ich ja nicht, das ist ja super, geht es ihr wieder gut?"

„Sie hat sich ganz gut erholt. Trotzdem muss sie sich sehr schonen. Ich bin froh, dass ich auf euch zählen kann.", sagte er erleichtert.

„Was hältst du davon, wenn du jetzt gehst, du bist sowieso ein halbes „nervliches Wrack". Ich schaffe das aufräumen auch noch alleine.", grinste Nick.

„Danke Nick. Wenigsten haben wir einen Fall abschließen können. Ich frage mich nur, wie ich die ganzen Informationen Sara schonend beibringen soll im Fall Carter.", Grissom sah Nick hilfesuchend an.

„Gil, sag ihr einfach die Wahrheit. Sara weiß, dass wir den Mörder noch nicht haben, und sie ist glaube ich so weit, dass sie sich darüber nicht aufregt."

„Du hast Recht. Wie ich Sara kenne, will sie sowieso alles wissen, jetzt wo sie wieder zu Hause ist.", sagte er.

„Darf ich dich noch etwas fragen Gil?", fragte Nick vorsichtig.

„Was ist los Nick?", Grissom sah ihn fragend an.

„Wie hast du damals Sara den Verlobungsring gekauft? Ich meine, ich weiß, dass du ihn in Miami gekauft hast, aber wie wusstest du ihre Ringgröße?", Nick spielte nervös mit seinen Fingern.

Grissom musste grinsen. Nick hatte also vor, Calleigh zu fragen ob sie seine Frau werden wollte. Unweigerlich schweiften seine Gedanken an den Tag zurück, als er Sara den Antrag gemacht hatte. Er wusste, dass sie nicht viel vom Heiraten hält, so nervös wie er war als er sie fragte, war er erstaunt, dass es ihm gelungen war, ohne zu stottern die Worte rauszubringen. Auch wenn sie erst etwas überrascht und zögerlich erschien, hatte sie ja gesagt. Das war einer der schönsten Momente in seinem Leben.

„Griss?", riss ihn Nick aus den Gedanken.

„Was? Oh, entschuldige Nick, ich war in Gedanken.", sagte Grissom und grinste noch immer.

„Ich habe es gesehen, so wie du gegrinst hast.", gab Nick zurück.

„Ich hatte mir damals einen Ring von Sara mitgenommen und war mit Cath unterwegs.", sagte er schmunzelnd.

„Prima, dann werde ich mir sicher mal in den nächsten Tagen deine Frau klauen, ich möchte nämlich Cal einen Heiratsantrag machen.", sagte er etwas verlegen.

„Hey Nick, gratuliere, Calleigh wird sich sicher freuen. Sara freut sich sicher, wenn du sie mitnimmst, da kommt sie wenigstens mal ein wenig raus.", sagte Grissom.

„Ja ich hoffe doch, dass Cal meinen Antrag annimmt.", sagte Nick.

„Gut, dann sehen wir uns am Sonntag, habe mal wieder ein freies Wochenende.", sagte Grissom und ging in sein Büro um die Blumen, die er beim Blumenhändler gekauft hatte zu holen.

„Bye Griss.", rief ihm Nick noch hinterher.

Grissom fuhr erst noch mal nach Hause, er hatte für Sara einen wunderschönen Blumenstrauß gekauft, den er erst mal ins Wasser stellte. Er sprang schnell unter die Dusche. Danach zog er sich Jeans und ein schwarzes T-Shirt an. Das liebte Sara an ihm. Er freute sich, endlich seine Frau wieder nach Hause holen zu können. Fast 6 Wochen war sie im Krankenhaus gewesen.

Er machte sich auf den Weg ins Krankenhaus. Als er in Sara's Zimmer kam, stand sie schon fix und fertig am Fenster und wartete auf ihn. Sie bemerkte nicht, als er hereinkam. Er ging zu ihr und legte die Arme um sie.

„Hey Darling, bist du bereit um nach Hause zu gehen?", fragte er fröhlich.

Sara drehte sich um und schaute ihn strahlend an. Sie legte ihre Arme um seinen Hals und schaute ihm tief in seine eisblauen Augen.

„Ja ich bin bereit um endlich nach Hause zu gehen!", sagte sie überglücklich.

Grissom zog sie nah an sich ran und kam ihren Lippen mit seinen immer näher. Als er kurz vor ihren Lippen war, stoppte er und grinste sie an. Sie zog ihn nun stürmisch an sich ran und küsste ihn voller Begehren und Leidenschaft, bis er keine Luft mehr bekam.

„Hey nicht so stürmisch junge Frau, so was kannst du mit einem alten Mann nicht machen!", sagte er lachend, als er wieder Luft bekam.

„Alter Mann, wart mal ab, was ich noch alles mit dir machen kann.", feixte sie.

„Na, darauf bin ich aber gespannt!", lachte er.

„Komm Gil, lass uns hier raus gehen, ich will nicht länger als nötig hier bleiben, ich hasse Krankenhäuser.", sagte sie und hakte sich bei ihm ein.

„Ok Darling, ich weiß dass Krankenhäuser nicht dein Fall sind, ich mag sie auch nicht. Dann lass uns mal nach Hause gehen.", sagte er, nahm ihre Tasche und sie gingen zum Auto.

Grissom half Sara beim Einsteigen ins Auto.

Als sie zu Hause angekommen waren, war Sara erschöpft und müde. Sie sah den großen Blumenstrauß auf dem Esszimmertisch stehen.

„Ist der für mich?", fragte sie erstaunt.

„Ja, ein kleines Willkommensgeschenk für dich.", sagte Grissom und zog sie in seine Arme.

„Danke Honey, das ist total lieb von dir!", sagte sie und gähnte.

„Willst du dich ein wenig hinlegen Sara?", fragte Gil.

„Ja, ich glaube es ist wirklich besser, wenn ich etwas schlafe.", sagte sie und ging nach oben ins Schlafzimmer.

Als sie ein paar Stunden geschlafen hatte, wurde sie von einem Geräusch geweckt. Zuerst wusste sie nicht wie sie es zuordnen sollte. Doch als sie nach unten ging, hörte sie aus der Küche Geschirr klappern. Sie ging in die Küche und sah ihren Mann, der in Küche hantierte. Sie musste grinsen, als sie Grissom sah. Er stand am Herd und hatte eine Kochschürze um.

„Hey Honey, kann ich dir helfen.", sagte sie und grinste ihren Mann an.

„Sara, du bist schon wach? Nein ich komme hier gut zurecht.", sagte er und nahm sie in die Arme und gab ihr einen leichten Kuss.

„Was machst du hier? Chaos?", lachte sie.

„Nein, ein First-Class Dinner für meine liebe Ehefrau.", erwiderte er mit einem Grinsen.

„Womit habe ich das verdient?", Sara hatte feuchte Augen.

„Darling, ich bin einfach nur unglaublich glücklich, dass du wieder zu Hause bist und es dir gut geht. Ich möchte dich einfach ein wenig verwöhnen, wenn ich schon mal ein Wochenende frei habe.", sagte er und wischte Sara eine Träne von der Wange.

Sara war einfach überwältigt von Grissoms Zuneigung und Liebe. Sie war ebenfalls froh, wieder zu Hause zu sein.

„Hey Specialgirl nicht weinen, ich wollte dich nicht traurig machen.", sagte Grissom und wischte ihr zärtlich eine Träne von der Wange.

„Nein, du machst mich nicht traurig, ich bin nur überwältigt, von dem was du für mich tust.", sagte sie.

„Sara, ich freue mich, dass du wieder zu Hause bist, und du weißt, dass ich es gerne mache."

„Ja, Griss ich weiß, ich bin auch sehr froh, dass ich wieder bei dir bin. Aber da du ja so toll für mich kochst und es hier aussieht als hätte eine Bombe eingeschlagen, gehe ich lieber in die Wanne bist du fertig bist.", sie grinste ihren Mann an und wollte aus der Küche gehen.

Grissom hielt sie aber immer noch fest.

„Bekomme ich denn keine Belohnung?", fragte er und versuchte Sara ernst anzusehen.

„Belohnung? Du bist doch noch gar nicht fertig, oder irre ich mich da?", sie lachte ihn frech an.

„Oh Sara, bitte, du kannst mich doch hier nicht einfach so stehen lassen. Hast du schon mal etwas davon gehört, dass Liebe durch den Magen geht?"

„Darling, keine Chance die Belohnung gibt es erst, wenn wir gegessen haben.", sie wand sich lachend aus seinen Armen und ging Richtung Badezimmer.

Auf dem Weg ins Badezimmer, hörte sie das Telefon klingeln. Sie nahm ab und meldete sich mit Grissom

„Hey Sar-Sweety, wie geht es dir? Bist sicher froh, wieder zu Hause zu sein?", sagte Nick am Telefon.

„Hey Nicky, schön dass du anrufst. Ja ich bin sehr froh wieder aus dem Krankenhaus raus zu sein."

„Sag mal Sweety, hast du morgen schon etwas vor?"

„Nein Nicky, was sollte ich schon groß vorhaben? Du weißt doch, ich soll mich schonen."

„Das ist prima, dann lade ich dich morgen zum Frühstück ein und anschließend musst du mir helfen für Calleigh einen Verlobungsring auszusuchen."

„Du willst Calleigh einen Antrag machen? Das sind ja mal gute Neuigkeiten, ich freue mich. Ja, ich helfe dir gerne."

„Prima, dann hole ich dich morgen um 9 Uhr ab."

„Super Nicky, bis morgen und sage Calleigh liebe Grüße von mir."

„Mach ich Sar-Sweety, bis morgen, bye."

„Bye Nicky."

Als sie aufgelegt hatte stieg sie in die Wanne. Sie genoss es seit Wochen mal wieder zu baden. Sie entspannte sich und schloss ein wenig die Augen.

Nach 15 Minuten kam Grissom zu ihr ins Bad.

„Soll ich dir den Rücken schrubben?", fragte er und grinste sie an.

„Danke Honey, das wäre großartig."

Grissom beugte sich über Sara, gab ihr einen kleinen Kuss und nahm den Schwamm vom Rand der Badewanne und tauchte ihn ins Wasser. Zärtlich fuhr er Sara damit über den Hals, ihre Schultern, ihren Rücken hinunter.

Sara genoss es in vollen Zügen. Es war für sie eine willkommene Abwechslung für ihre Gefühle und Empfindungen, wenn sie schon nicht anderweitig mit ihrem Mann beieinander sein konnte. Sie fragte sich, was sie all die Jahre ohne seine Zärtlichkeiten auskommen konnte. Wenn es jetzt schon nach 8 Wochen so schlimm war.

Grissom schien ihre Gedanken lesen zu können. Er widmete sich jetzt ihrer Vorderseite. Er begann mit dem Schwamm an ihrem Hals entlang zu fahren, ebenso wieder vorbei an Saras Armen, dann wieder hinauf zu ihren Schultern und lies den Schwamm zärtlich hinunter zu ihren Brüsten wandern. Auch er konnte eine Regung nicht vermeiden. Schließlich saß seine wunderschöne Frau nackt vor ihm in der Wanne. Er lies den Schwamm langsam über ihre Brüste wandern. Sara hatte sich inzwischen zurückgelehnt und die Augen geschlossen.

Behutsam streifte er über ihren Bauch, bei dem er sich besonders viel Zeit lies. Jetzt konnte er dem Drang nicht wiederstehen, er legte den Schwamm beiseite und näherte sich langsam Saras Lippen. Er umschloss ihren Mund mit einem begehrenden Kuss. Sara erwiderte seinen Kuss mit einer solchen Leidenschaft, dass es Gil's Blut in den Adern in Wallung brachte. Ihm entrann ein leichtes Stöhnen. Während er sie weiterhin fordernd küsste, wanderte seine Hand zu ihren Brüsten, sachte streichelte er diese. Sara seufzte leicht auf. Grissom lies ab Sara zu küssen, er begann Ihre aufgestellten Brustwarzen mit seinem Mund zu liebkosen. Sara entrann diesmal ein etwas lauteres Stöhnen.

Für Gil war es eine Bestätigung, dass es ihr gefiel. Er hatte sich so nach ihr gesehnt, und auch diese Berührungen für seine Frau hatte er vermisst. Er liebte es, sie verrückt zu machen und genoss es, wenn sie so darauf reagierte.

Mit seiner Hand, streichelte er zärtlich ihren Bauch und wanderte weiter zu ihren Beinen. Erst das linke Bein dann das Rechte, dann ließ er seine Hand an ihre Innenschenkel wandern. Behutsam streichelte Gil ihre Innenschenkel. Sara's Atem ging schneller. Als er schließlich seine Hand an ihre intime Stelle wandern ließ und sie dort weiterstreichelte, stöhnte Sara laut auf.

Sie blickte ihn leicht verwundert mit ihren braunen Augen an. Ihr blitzten ein paar eisblauen Augen entgegen. Stumm bettelte Sara, dass Grissom weitermachen sollte. Als Grissom sich von ihrem Blick wenden konnte, beugte er sich zu Sara und küsste sie erneut fordernd und voller Begierde. Gleichzeitig wanderte seine Hand erneut zwischen ihre Schenkel und begann sie wieder zu streicheln. Sara's Atem wurde schneller. Ihr entrann immer wieder ein Stöhnen.

Sara konnte sich kaum noch halten. Sie stöhnte immer wieder lustvoll auf. Gil wollte sie ein wenig ärgern, er ließ seine Hand wieder an ihre Innenschenkel wandern und streichelte sie dort sanft.

„Griss, bitte nicht aufhören!", stöhnte sie hervor.

Grissom hatte nicht vor aufzuhören. Er begann sie wieder zu streicheln, diesmal etwas fordernder und schneller. Sara atmete immer schneller und seufzte immer wieder. Sie hatte das Gefühl innerlich zu explodieren. Als sie auf dem Höhepunkt der Gefühle war, zuckte sie leicht zusammen und stöhnte auf. Grissom beugte sich zu ihr, nahm sie zärtlich in die Arme und küsste sie sanft.

„Alles in Ordnung Specialgirl?", fragte er und lächelte seine Frau an.

„Ja, es war wundervoll, oh Griss…", sie schmiegte sich an ihn, so gut es ging.

Sie musste erst mal wieder zu Atem kommen.

„Du solltest jetzt aber mal aus der Wanne kommen, das Essen ist fertig.", sagte er und half Sara aus der Wanne.

Behutsam trocknete er sie ab und ging aus dem Bad um nach dem Essen zu schauen.

Sara zog sich an und ging ebenfalls ins Esszimmer. Es duftete gut, so langsam machte sich ihr Hunger bemerkbar.

Grissom grinste bei dem Anblick seiner Frau. Sara stand da, mit roten Wangen und ihr runder Bauch blitzte so allmählich unter dem T-Shirt hervor.

Sara schaute an sich herunter und musste nun ebenfalls grinsen.

„Ich glaube ich sollte Cath mal fragen, ob sie mir mit einkaufen geht."

„Ja, wäre besser, denn so kannst du sicher nicht rumlaufen. Obwohl ich finde den Anblick ja sexy.", grinste Grissom.

„Was hast du denn gekocht Honey? Und vor allem wie sieht die Küche aus?", fragte sie und versuchte ihren Mann ernst anzusehen. Aber das Zucken um ihre Augen verriet sie.

„Die Küche bekomme ich schon wieder hin, keine ernsthaften Schäden, Ma'am. Und jetzt lass uns essen.", sagte Grissom und zog den Stuhl für Sara zurück und schob ihn, während sie sich setzte leicht an den Tisch.

„Wow, womit habe ich das verdient, Gil Grissom ganz Gentleman like.", kicherte sie.

„Das hast du immer verdient Darling.", sagte er.

„Ich werde dich daran erinnern, wenn ich nicht mehr schwanger bin.", neckte sie ihren Mann.

Grissom hatte eine Gemüsesuppe als Vorspeise gemacht. Als Hauptgericht, hatte er einen Kartoffel-Spinatauflauf mit Auberginen und Zucchini gezaubert. Sara blieb der Mund offen stehen.

„Das hast du alles selber gekocht?", fragte sie erstaunt.

„Ja, Sara, ich glaube mittlerweile müsstest du wissen dass ich kochen kann. Schließlich leben wir schon fast 2 Jahre zusammen."

„Ja sicher weiß ich, dass du kochen kannst, aber ich habe dich noch nie so ein Gericht kochen gesehen."

„Na ja um ehrlich zu sein, habe ich mich das erste Mal an so etwas versucht. Habe mir von Cath Tipps geholt.", sagte er und grinste Sara an.

„Oh God, und ich soll jetzt Versuchskaninchen spielen. Hey weißt du dass du einen Doppelmord anrichtest. Schließlich tötest du deine Tochter gleich mit. Und als guter CSI solltest du wissen, dass so etwas als Doppelmord zählt.", sie blitze Griss frech an.

„Hey das ist aber jetzt unfair von dir, hat dir schon mal etwas nicht geschmeckt, was ich gekocht habe?"

„Ähm, lass mich mal überlegen…."

„Sara Grissom du bist und bleibst ein Biest.", sagte er und knuffte sie leicht in die Seite.

„Ok Honey, dann lass uns mal anfangen, bevor das Essen kalt wird.", sagte sie lachend.

„Lass es dir schmecken Darling.", sagte Grissom, als er sich ihr gegenüber an den Tisch setzte.

„Danke, du dir auch."

Als sie mit Essen fertig waren, stand Sara auf und wollte den Tisch abräumen, aber Grissom war schneller.

„Das überlässt du mir, setz' du dich mal auf die Couch und mache es dir bequem, ich bringe uns gleich die Nachspeise."

„Sag mal Gil, willst du mich mästen, oder was? Ich bin jetzt schon total satt.", sagte sie lachend und hielt sich den Bauch.

„Na das ist ja auch kein Wunder bei den Mengen die du eben gegessen hast.", neckte er sie.

„Dann verschieben wir den Nachtisch auf später.", sagte er und trug das Geschirr in die Küche.

Sara machte es sich indessen auf der Couch bequem, sie fröstelte ein wenig, denn so langsam wurde es kalt abends in Las Vegas. Sie hatten ja auch schon November.

Griss kam aus der Küche und sah, dass Sara fror. Er nahm eine Decke aus dem Schrank und setzte sich zu ihr auf die Couch. Er breitete die Decke über sie beide aus und Sara schmiegte sich eng an Gil, der sie in die Arme nahm.

„Und nun, Musik hören oder Film schauen?", fragte Sara ihren Mann.

„Ich denke, dass du bei beiden sicher bald einschlafen wirst, wie du jetzt schon gegähnt hast."

„Ja, sorry Honey, aber ich bin seit ich schwanger bin ganz extrem müde.", sagte sie entschuldigend.

„Hey Specialgirl, das ist nicht schlimm, wir können auch ins Bett gehen. Ich habe die letzten Wochen auch nicht besonders geschlafen."

„Ja, wir können hier noch ein wenig sitzen bleiben, den Nachtisch essen und dann ins Bett gehen.", gab Sara gähnend zurück.

„Aber als erstes möchte ich gerne wissen, weshalb du mich seit Wochen Specialgirl nennst.", sie sah ihn neugierig an.

„Das ist ganz einfach, weil du eben meine Sara bist, meine Frau und etwas besonderes, deswegen Specialgirl. Der Name ist mir eben eingefallen und ich finde er passt zu dir.", grinste er etwas verlegen.

„Ja ist schön, gefällt mir.", sagte Sara lächelnd.

„Wer hat eigentlich vorhin angerufen?"

„Ach so, das hätte ich ganz vergessen, es war Nick, er will dass ich mit ihm Morgen früh zum Juwelier gehe. Er will für Calleigh einen Verlobungsring aussuchen und braucht meine Hilfe. Er will mich morgen früh um 9 Uhr abholen."

„Ja, er hatte es mir schon diese Woche im Labor gesagt."

„Aber dann übernimm dich bitte morgen nicht, du weißt, du sollst dich schonen.", sagte er zu ihr.

„Ja Gil, ich weiß schon, ich werde mich sicher nicht übernehmen und auch Nicky wird schon dafür sorgen.", sagte sie leicht genervt.

„Sara, bitte sei nicht sauer, ich meine es nur gut. Ich habe nur Angst, dass dir oder dem Baby was passiert.", sagte Grissom ernst.

„Nein Honey, ich bin nicht sauer. Aber ich kann auch auf mich aufpassen, und bin vorsichtig.", Sara gab Grissom einen leichten Kuss.

Als sie ein wenig später den Nachtisch gegessen hatten, saßen sie noch eine Weile aneinander geschmiegt auf der Couch, bis Sara vor Müdigkeit die Augen nicht mehr offen halten konnte.

Grissom half ihr die Treppe hoch in den 1. Stock wo sich das Schlafzimmer befand.

Sara war froh, endlich im Bett zu sein. Sie merkte nicht mehr, wie Grissom aus dem Bad kam und sie in die Arme nahm, denn sie war schon eingeschlafen.

Gil musste unweigerlich lächeln, als er seine schon schlafende Frau sah, als er aus dem Bad kam. Er stellte wiederum fest, wie auch schon in der Wanne, wie wunderschön sie war. Wie sehr er sie doch liebte. Er hoffte nur, dass jetzt alles gut ging in der Schwangerschaft und sie das Kind doch nicht früher holen mussten.

TBC