Chapter 52

Am nächsten Morgen klingelte der Wecker bei Sara und Gil. Da der Wecker auf Grissoms Seite stand und er nicht reagierte, versuchte Sara sich über ihn zu beugen, und den Wecker auszustellen. Mit viel Mühe gelang es ihr, sich mit ihrem mittlerweile, doch etwas kugeligem Bauch über Gil hinwegzuquälen und erreichte den Wecker, der gerade wieder in den Sleepmodus verfallen war. Sie seufzte genervt auf. Der Morgen fing ja schon gut an. Sie stellte den Wecker ganz aus, zumindest hoffte sie dass er ganz aus war und wollte sich gerade wieder zurückdrehen, als Grissom seine Arme um sie legte.

„Morgen Darling, war süß, wie du dich so angestrengt hast, den Wecker auszustellen. Aber du hättest auch etwas sagen können.", grinste er in ihr Gesicht.

„Gil Grissom, du Schuft, du warst die ganze Zeit wach? Und du sagst ich wäre ein Biest, du übertriffst ja alles!", sagte sie und näherte sich ihm mit ihren Lippen und stoppte kurz davor.

Sie lächelte ihn teuflisch an, und drehte sich auf die Seite zurück. Damit hatte Grissom nicht gerechnet. Sie entglitt ihm doch glatt aus seinen Armen.

„Hey was soll das, komm wieder her.", sagte er gespielt beleidigt.

„Wenn du was von mir willst, kommt doch du, ich habe mich eben schließlich gequält um den Wecker auszustellen. Außerdem schau dir meinen Bauch an. Ich glaube im 9. Monat bin ich geplatzt.", sagte sie lachend.

„Sara, dein Bauch ist süß und ich liebe ihn, genauso wie alles andere an dir!", sagte er und beugte sich über sie.

„Hm, schau dir doch diese Kugel mal an, ich bin gerade mal Anfang 6. Monat schwanger."

Grissom hob ihr Sleepshirt hoch und küsste sie sanft auf ihren Bauch.

„Guten Morgen Prinzessin, gut geschlafen?"

„Gil, sie tritt schon wieder, das macht sich immer wenn du mit ihr so redest. Wie wird Baby Grissom erst, wenn es auf der Welt ist?", Sara legte ihre Hand auf den Bauch.

„Hey Kleine, nicht so heftig, deine Mummy verträgt das nicht so gut.", sprach sie jetzt selber zu ihrer Kleinen.

„Ich denke sie wird genauso wie du werden, genauso frech und wunderschön wie ihre Mummy.", sagte Grissom mit einem Lächeln.

Sara schmiegte sich jetzt in Grissoms Arme, der sich gerade wieder neben sie gelegt hatte.

Sie sah ihm in die Augen und verlor sich wieder darin. Es folgte ein zärtlicher Kuss und Grissom zog sie enger an sich. Als sie sich atemlos voneinander gelöst hatten, ergriff Grissom das Wort.

„Du solltest dich mal anziehen, denke Nick wird hier wahnsinnig nervös und überpünktlich erscheinen."

„Woher weißt du das? War es etwa bei dir auch so?", sie grinste ihren Mann an.

„Du musst nicht alles wissen Sara, manche Dinge behalte ich lieber für mich.", grinste er.

„Komm sag schon Griss, ich bin neugierig.", sagte sie und knuffte ihn leicht.

„Ok, damit du mich in Ruhe lässt. Ja ich war damals extrem nervös, besonders an dem Tag und den ganzen Abend, bevor ich dir den Antrag gemacht habe.", sagte er und wurde etwas verlegen.

„Also ganz ehrlich, davon habe ich aber nichts gemerkt, ich habe ja nicht einmal gemerkt, dass du etwas vor hattest.", sagte sie und gab ihm einen leichten Kuss auf seinen Mund.

„Darling, ich möchte dich ja nur ungern aus unserem Bett schmeißen, aber ich habe so die Vermutung, wenn Nick nur halb so nervös ist, wie ich, und glaube mir, er wird es sein, dann taucht er hier in einer halben Stunde auf.", sagte er lachend.

„Ok Honey, ich mache mich ja schon auf um ins Bad zu kugeln.", sagte sie und grinste ihren Mann an.

„Aber nicht, bevor ich dich noch einmal geküsst habe, wer weiß wie lange Nick dich entführen will!"

Grissom zog sie abermals an sich, da sie schon halb aus dem Bett war und küsste sie ganz sanft und leidenschaftlich.

Sara ging ins Bad um sich fertig zu machen. Zuvor hatte sie im Schrank ein dunkelblaues Sweatshirt von Grissom herausgeholt, da ihre Sachen, ihr nicht mehr passten. Bei ihrer Jeans hatte sie einfach ein Hosengummi ins Knopfloch geflochten. So konnte sie den Reißverschluss zwar hochziehen, aber den Knopf offen lassen bzw. mit dem Gummi oben rum schließen, dass der Bund etwas weiter war. Sara musste bei dem Anblick etwas lachen. Das Sweatshirt, war ihr zwar etwas weit, aber es ging noch. Wie gut, dass sie nicht viel kleiner war als Grissom, so hing ihr das Shirt wenigstens nicht bis zu den Knien. Sie beschloss sie später etwas zum Anziehen zu kaufen, auch wenn Cath nicht dabei war. Musste eben Nick herhalten.

Sara kam aus dem Bad und Gil sah sie verwirrend an.

„Sara, täusche ich mich, oder ist das mein Sweatshirt?"

„Ja Gil, sorry aber meine Sachen passen mir doch nicht mehr.", sagte sie lachend, als sie sein Gesicht sah.

„Steht dir gut Darling, vielleicht etwas weit, aber sonst sieht es nicht schlecht aus.", nun musste er grinsen über den Anblick seiner Frau.

„Danke, wenigsten bin ich ziemlich groß, so dass mir das Sweatshirt nicht bis zu den Knien geht."

„Ich glaube du solltest später einkaufen gehen.", sagte er grinsend.

„Ja, Nicky muss dran glauben.

Es klingelte an der Tür. Sara ging hin um aufzumachen. Als sie die Tür aufmachte, stand ein nervöser Nick vor der Tür. Sara lachte, Griss hatte recht gehabt, es war halb neun gerade.

„Morgen Nicky, du siehst aber blass aus, alles in Ordnung?", fragte sie und schenkte ihm ein umwerfendes Lächeln.

„Morgen Sar, ja alles ok, bin nur etwas nervös. Aber ich glaube ich sollte dich fragen. Was hast du denn für ein Sweatshirt an? Hast du Gil's Schrank ausgemistet und hast dich seiner Sachen angeeignet.", sagte er und grinste sie frech an.

„Nein Nicky, mir passen meine Sachen nicht mehr und ich habe nichts anderes, ich muss erst mal einkaufen gehen. Das einzige was mir noch passt sind Griss Sweatshirts."

Sara verabschiedete sich von ihrem Mann und fuhr mit Nick in die Stadt. Da sie schon etwas gegessen hatte, einigten sie sich drauf erst zum Juwelier zu fahren.

Sara und Nick parkten im Parkhaus. Sara hatte Nick zu verstehen gegeben, dass sie die paar Schritte in die Innenstadt schon schaffen würde ohne sich zu Übernehmen.

Sara hakte sich bei Nick ein und sie gingen in Richtung Innenstadt zum Juwelier. Als sie den Laden betraten kam ihnen ein Verkäufer schon entgegen.

„Guten Tag, kann ich ihnen helfen?", fragte er.

„Guten Tag. Ich hätte gerne für meine Freundin einen Verlobungsring.", sagte Nick und kaute nervös an seiner Unterlippe.

„Was hatten sie sich denn vorgestellt?", fragte der Verkäufer wiederum.

Nick wurde immer blasser, er hatte keine Ahnung welchen Ring er für Calleigh kaufen sollte.

„Ich denke Silber wäre gut.", übernahm Sara für Nick.

Nick nickte ihr dankbar zu.

Der Verkäufer ging nach hinten und holte die Ringe. Sara nahm die Gelegenheit war und wandte sich an Nick.

„Nicky, jetzt reiß dich mal zusammen, es wird heute Abend schon alles gut gehen. Calleigh liebt dich und du liebst sie, ihr seid jetzt schon 2 Jahre zusammen und sie hat sich gut in LV eingelebt. Warum also sollte sie dich nicht heiraten?", Sara lächelte ihren Freund an.

„Du hast ja recht, trotzdem kann ich es mir nicht vorstellen, dass Calleigh und ich bald heiraten werden. Ich war nie sonderlich begeistert vom Heiraten, aber seit ich Calleigh getroffen habe, denke ich ganz anders darüber."

„Nicky wir sind uns ähnlicher, als wir denken. Du weißt doch wie meine Einstellung zum Heiraten war. Sogar noch, als ich mit Gil zusammen gekommen bin, war ich davon überzeugt nicht zu heiraten.", sagte sie lachend.

„Und wann hast du dich umentschieden?", fragte er, aber die Antwort blieb Sara ihm schuldig, weil der Verkäufer mit den Ringen zurückkam.

Nick nahm sich vor, Sara noch mal danach zu fragen, denn er kannte seine Freundin, so leicht ließ sie sich von einer Meinung nicht abbringen.

„So, hier habe ich ein paar Ringe zur Auswahl, wenn sie mal schauen möchten.", sagte der Verkäufer und sah die beiden lächelnd an.

Nick und Sara sahen sich die Ringe an. Irgendwie konnte sich Nick nicht entscheiden, ihm gefiel kein Ring für Calleigh.

Er schaute Sara etwas enttäuscht an. Auch Sara fand, dass keiner der Ringe zu Calleigh passte.

„Ich habe noch ein paar außergewöhnliche Stücke im Schauraum.", sagte der Verkäufer und verschwand auch schon und holte die andern Ringe.

Nick und Sara sprang sofort ein Ring ins Auge. Der Ring war wunderschön aus Edelstahl gearbeitet
und mit 8 Diamanten. In der Öffnung des Spannrings strahlte ein blauer Aqua Topaz.

„Das ist er.", riefen Nick und Sara gleichzeitig vor Begeisterung.

Der Verkäufer lächelte, er wusste dass einer dieser Ringe den beiden gefallen würde.

„Möchten sie den Ring einmal anprobieren, damit ich ihn gleich ändern kann.", lächelte der Mann Sara an.

Sara war zuerst ein wenig verwirrt, bis sie begriff, was der Verkäufer meinte. Sie lachte und schüttelte den Kopf.

„Nein der Ring ist nicht für mich, ich bin nur seine beste Freundin, nicht seine Verlobte.", Sara hob ihre Hand, an der ihr Ehering blitzte.

„Oh Verzeihung, ich dachte sie wären die Glückliche.", sagte der Verkäufer und wurde rot.

Jetzt musste Nick auch lachen.

„Na ja so unglücklich ist sie auch nicht, sie hat auch erst vor ein paar Monaten geheiratet.", sagte Nick grinsend.

„Haben sie denn einen Ring von ihrer Zukünftigen dabei, wegen der Größe?", fragte der Verkäufer Nick.

„Ja, ich habe hier einen Ring.", er gab ihm den Ring.

„Na, das ist ja prima, die Ringgröße stimmt schon mal.", sagte der Verkäufer.

„Soll in den Ring eine Gravur mit rein?", fragte er noch.

„Ja, bitte! Only You! Sollte eingraviert werden. Und wenn es geht, noch das Datum von heute, 26.11.2007. Er wird doch heute noch fertig, oder?", fragte Nick unsicher.

„Also das mit der Gravierung geht in Ordnung, das passt, es sind ja nicht viel Worte. Und da der Ring ja die richtige Größe hat, kann ich ihn später gleich gravieren. Allerdings müssten sie sich ein paar Stunden gedulden.", sagte der Verkäufer.

„Ja, das geht in Ordnung, wir haben sowieso noch einiges zu erledigen.", sagte Nick dem Verkäufer und grinste Sara von der Seite an.

Sie einigten sich darauf, dass sie den Ring in 2 Stunden wieder abholen konnten.

Nick war glücklich und nicht mehr ganz so nervös wegen dem Antrag. Er legte Sara den Arm um die Schulter und gemeinsam schlenderten sie weiter und setzten sich in ihr Stammcafé und frühstückten erstmal.

„Sar-Sweety, hast du denn noch Hunger? Du hast ja schon etwas gegessen.", fragte Nick Sara.

„Sicher, habe ich Hunger, du weißt, ich kann immer essen.", sagte sie und grinste Nick an.

„Ok, ich sehe schon, gegen deinen Hunger komme ich immer noch nicht an. Ich dachte im Krankenhaus, hätten sie dir den Appetit verdorben, mit dem Essen.", lachte er.

„Na ja ich hatte ja noch Gil, der mir ab und zu eine Pizza oder einen Veggie-Burger vorbeibrachte.", lachte Sara.

Beide bestellten sich ihr übliches Frühstück, dass sie hier immer bestellten.

Als sie bestellt hatten, brannte Nick auf die Antwort auf die Frage zu ihrem Antrag von Griss.

„Also Sar, jetzt mal raus mit der Sprache, warum und vor allem wann hast du dich entschieden Griss zu heiraten?", fragte er schmunzelnd.

„So mit dem Gedanken hatte ich mich eigentlich so langsam angefreundet, als ihr zu meinem Geburtstag nach Miami gekommen seid. Cath hatte mich gefragt, ob ich denn ihn nicht auch heiraten wollte. Damals habe ich ihr noch gesagt, dass ich das lieber anderen überlasse. Aber so nach und nach, fand ich es eine schöner Gedanke Mrs. Gil Grissom zu sein.", Sara lächelte versonnen.

„Aha und wann warst du dir sicher, dass du ihn heiraten willst.", bohrte Nick weiter.

„Na ja erst als er mich damals an meinem Geburtstag fragte. Ich meine ich wusste dass ich Gil über alles liebe. Aber ans Heiraten hatte ich nicht gedacht. Na ja eigentlich war das keine große Überlegung mehr, nachdem mir Gil den Antrag gemacht hatte. Ich hatte nur kurz überlegt, aber als ich in ansah, war mir klar, es ist der Mann den ich liebe und mit ihm will ich mein Leben verbringen, Zweifel oder Gedanken hatte ich eigentlich keine weder in dem Moment noch irgendwann anders. Es war eben so ein Gefühl, dass alles so sein sollte. Ich war glücklich darüber. Aber das weißt du doch, du hast mich ja schließlich damals am Strand schon gefragt ob ich glücklich darüber bin.", schloss Sara.

„Das ist so typisch Sara wieder. Eigentlich eine große Kritikerin in Sachen Heiraten, aber sobald du eines besseren belehrt worden bist, nimmst du es hin als wäre es das normalste von der Welt.", sagte er lachend.

„Jetzt tu mal nicht so, als ob es bei dir anders war. Du wolltest genauso wenig heiraten, wie ich und jetzt hast du einen Verlobungsring für Calleigh ausgesucht.", sagte sie und grinste ihren besten Freund an.

„Ja, bei Calleigh weiß ich einfach sie ist die Richtige für mich. Ich liebe sie über alles und ich will sie einfach für immer an meiner Seite haben.", sagte Nick und schmunzelte.

Sara wusste was ihr Freund empfand, ihr erging es nicht anders mit ihrem Mann. Sie war froh ihn geheiratet zu haben. Bald würden sie zu dritt sein und darauf freute sich Sara besonders. Gedankenverloren streichelte sie sanft über ihren Bauch.

Als sie gefrühstückt hatten, schleppte Sara Nick mit zum Einkaufen. Sie brauchte unbedingt Schwangerschaftskleidung. Sie hatte schnell gefunden, was sie suchte. Ein schwarzes Kleid und einen Rock für besondere Anlässe. Ansonsten eher praktische Sachen. Eine Jeanslatzhose. Ein paar Blusen und Shirts. Und noch zwei Jeans. Sie war froh, endlich Kleider zu haben, die ihr passten. Nick staunte nicht schlecht, als Sara eins nach dem anderen anprobierte und sich recht schnell entschloss.

„Wow, du bist ja echt unkompliziert beim Klamotten kaufen.", witzelte er.

„Sicher, hast du gedacht, ich wühle stundenlang in Klamotten rum. Schau dir meinen Bauch an, dann weißt du warum es schnell geht.", lachte sie.

„Da fällt mir ein, willst du eigentlich auch Kinder mit Calleigh? Habt ihr schon mal darüber gesprochen?", fragte sie.

„Ähm ja, wir wollen schon irgendwann Kinder haben. Aber erst will Call heiraten. Außerdem arbeitet sie ja erst ein paar Monate in Vegas und will noch befördert werden.", sagte er etwas verlegen.

„Ja kann ich verstehen, ich hatte auch nicht geplant gleich schwanger zu werden. Aber trotzdem freue ich mich drauf."

Sara bezahlte ihre Kleider und sie gingen noch mal zu dem Juwelier zurück und holten den Ring ab. Es war alles richtig, die Gravierung sowie das Datum. Nick grinste wie ein Honigkuchenpferd, als er die kleine mit Samt ausgelegte Schachtel entgegennahm.

Gemeinsam gingen sie zurück zum Auto. Nick fuhr Sara nach Hause.

„Danke dir Sweety, dass du mitgekommen bist.", sagte er, als sie vor ihrem Haus angekommen waren.

„Hey Nicky, das habe ich doch gerne gemacht. Bitte sage Calleigh liebe Grüße von mir. Ich wünsche dir heute Abend viel Glück! Musst mir morgen Abend alles erzählen, wenn ihr kommt.", sagte sie freudig.

„Sicher, ich erzähle dir morgen alles. Wenn ich es vor lauter Nervosität heute schaffe.", lächelte er.

„Hey Nicky, wenn es Gil geschafft hat mich vor dem ganzen Team zu fragen, dann schaffst du das in Zweisamkeit schon lange!", lachte sie und gab ihm zum Abschied einen Kuss auf die Wange.

Als sie im Haus war, bemerkte sie, dass ihr Mann nicht zu Hause war. Er hatte ihr eine Notiz auf der Pinnwand hinterlassen.

Hey Specialgirl,

hoffe du hattest Spaß mit Nick. Ich wurde zu einem Tatort gerufen, tut mir leid!

Aber bin bis heute Abend sicher wieder da. Hoffe du hast dir auch etwas Passendes zum Anziehen gekauft. Heute Abend entführe ich dich zum Essen! Love Gil!"

Sara war nicht enttäuscht, dass ihr Mann nicht zu Hause war. So, musste sie kein schlechtes Gewissen haben, weil sie schon wieder müde war. Sie beschloss sich zuerst ein wenig hinzulegen und dann zu duschen. Sie war froh, dass sie noch einkaufen war und sich ein Kleid gekauft hatte. Sie hängte es gleich an den Schrank, damit es nicht knitterte.

Ein paar Stunden später kam Grissom nach Hause. Er wunderte sich, warum es so ruhig war. Er ging nach oben ins Schlafzimmer und sah seine Frau im Bett liegen, sie schlief tief und fest. Gil beschloss, sich zu duschen und anschließend ein wenig in einem Forensic-Magazin zu lesen. Er wollte Sara schlafen lassen, er war sicher, dass sie müde und erschöpft war, als sie aus der Stadt kam.

Ein wenig später wachte Sara auf und ging nach unten um sich fertig zu machen. Sie sah Gil auf dem Sessel sitzen und in einem Magazin blättern. Er bemerkte sie noch nicht.

Sara ging auf ihm zu und strich ihm liebevoll über seine grauen Haare. Grissom legte sofort die Zeitschrift weg und zog Sara auf seinen Schoß und küsste sie liebevoll.

„Hey Darling, hast du gut geschlafen. Ich wollte dich nicht wecken, du hast so fest geschlafen.", sagte er lächelnd.

„Schon ok, ich war ein wenig erledigt vom Einkaufen."

„Ja, das dachte ich mir schon. Hast du Nick beruhigen können?"

„Zumindest habe ich es versucht! Ich gehe mich jetzt erst mal duschen und mich anziehen. Gut dass ich heute shoppen war, habe glaube ich das Passende für heute Abend gefunden.", sagte sie und lächelte frech.

„Sara, was hast du wieder vor? Ich hoffe doch, dass du nicht wieder in einer meiner Sweatshirts weggehen willst?"

„Na ja eigentlich nicht, aber wenn du mich schon auf die Idee bringst, die passen mir sicherlich.", neckte sie ihren Mann.

„Geh du mal unter die Dusche, bevor ich dir etwas antue, was nicht passend für deinen Zustand wäre.", lachte er.

Sara gab ihm einen flüchtigen Kuss und verschwand ins Bad.

Sie duschte sich und steckte ihr Haare hoch. Als sie sich leicht geschminkt hatte, zog sie sich das schwarze Kleid an. Sie musste eine wenig schmunzeln bei dem Gedanken, was ihr Mann dazu sagen würde.

Das Kleid war kein typisches Umstandskleid, sondern eher etwas schicker. Es war lang, figurbetont und hatte einen tiefen Ausschnitt. Es wurde am Hals oben geschlossen, der Rücken war frei und wurde ein zweites Mal mit einem Band hinten, ein klein wenig oberhalb der Taille geschlossen. So dass man meinen konnte, es wäre ein Zweiteiler. Woraus ein kleines freies Stück zwischen dem Teil knapp über dem Po und dem Teil am Rücken entstand. Das Band, das am Rücken gebunden wurde, viel in zwei kurze Stoff-Streifen über das freie Stück.

Sara ging aus dem Bad, schaute kurz prüfend in den großen Spiegel im Flur und ging zu Grissom, der im Wohnzimmer auf sie wartete.

Als er seine Frau entdeckte, weiteten sich seine Augen. Scharf sog er die Luft ein. Sie sieht so verdammt sexy und wunderschön aus, ging es ihm durch den Kopf. Er ließ seine Augen über ihren ganzen Körper wandern. Egal wie schwanger sie war, sie war so erotisch und wunderschön. Die Schwangerschaft tat ihrer Figur nicht den geringsten Schaden. Ganz im Gegenteil sie hebt einiges noch hervor. Besonders ihr Busen war größer geworden. Gil wurde rot, als er sich bei diesen Gedanken ertappte.

Grissom grinste breit, als er Sara in die Augen schaute.

„Darling, weißt du eigentlich wie toll du aussiehst in diesem Kleid?", sagte er mit rauer Stimme.

„Danke Honey, ich dachte mir, dass es dir gefällt.", sie lächelte ihn kess an.

„Mir gefallen? Kein Ausdruck dafür.", sagte er und zog Sara sanft an sich ran.

„Du siehst aber auch sehr gut aus Honey, bekomme dich selten so zusehen.", gab sie zurück.

Grissom hatte eine schwarze Stoffhose und ein hellblaues Hemd an. Das stand ihm ausgesprochen gut, wie Sara feststellte.

Als er mit der Hand ihre Taille umfasste spürte ihr ihre nackte Haut am Rücken. Ihm wurde augenblicklich heiß, und das Verlangen in ihm nach Sara erwachte. Gil, reiß dich zusammen, du kannst jetzt nicht und du darfst jetzt nicht so denken, sprach er in Gedanken zu sich.

Doch Sara ließ ihm keine Chance. Sie streifte seine Lippen nur leicht und dass ließ Grissom aufstöhnen. Sara drängte ihn rückwärts auf den Sessel, in den sich Grissom fallen lies. Er zog Sara auf seinen Schoß. Die Küsse der beiden wurden immer fordernder und als Grissom ihr nun sanft über den Rücken strich, stöhnte Sara auf.

„Oh Sara.", keuchte er, als sie sich enger an ihn drängte.

Ihr blieb die Reaktion von Grissom nicht verborgen. Auch sie konnte sich nur schwer zurückhalten. Sie beschloss aufs Ganze zu gehen und rutschte etwas von ihm herunter. Sie blickte ihm in seine eisblauen Augen und begann langsam die Knöpfe an seiner Hose zu öffnen.

„Sara bitte nicht, ich kann mich kaum noch zurückhalten."

„Dann halte dich nicht zurück.", sagte Sara.

„Wir dürfen doch aber nicht", keuchte er, als Sara nicht davon abließ, seine Hose zu öffnen.

„Wer sagt das, dass wir nicht wieder dürfen? Ganz ruhig Honey, ich habe heute Mittag bei Dr. Kennedy angerufen, sie hat grünes Licht gegeben.", sagte sie und lächelte ihn liebevoll und verlangend an.

„Ist das wahr? Warum hast du mir nichts gesagt?"

„Ich wollte dich überraschen."

„Sara du kleines Biest! Ich liebe dich."

„Ich dich auch Honey!", sagte sie und machte sich weiter dran, ihm seine Hose auszuziehen.

Nachdem sie ihm die Hose ausgezogen hatte, schob sie sich wieder auf seinen Schoß. Grissom zog seine Frau augenblicklich nah an sich ran und umschloss ihren Mund mit einem gierigen Kuss. Seine Hände wanderten an ihre Brüste, langsam und zärtlich schob er seine Hand in ihren Ausschnitt und ließ dabei nicht davon ab, sie weiter zu küssen. Als er ihre Brüste umfasste stockte er kurz.

„Darling du hast ja nichts drunter an.", flüsterte er mit belegter Stimme.

Sara musste ein wenig grinsen.

„Gil, bei diesem Kleid, kann ich nichts drunter ziehen. Wie du ja schon selber sicher feststellen konntest, ist das Kleid Rückenfrei."

Grissom schüttelte nur ungläubig den Kopf und küsste Sara wieder. Seine Hände allerdings wanderten hinauf zu ihrem Hals um den Verschluss des Kleides zu öffnen. Langsam streifte er ihr das Kleid über ihren Oberköper, Sara stand kurz auf und das Kleid ging zu Boden.

Grissom hielt den Atem an. Sie war so wunderschön. Er konnte seine Erregung kaum noch kontrollieren.

Er zog sie wieder zu sich auf den Schoß. Sara spürte seine Erregung durch seine Shorts. Sie begann langsam Grissoms Hemd aufzuknöpfen und schaute ihm dabei verlangend in seine blauen Augen. Langsam und sanft zog sie ihm sein Hemd aus und konnte dabei der Versuchung nicht wiederstehen auf seinen Oberkörper immer wieder kleine Küsse zu hauchen. Das brachte Grissom fast um den Verstand. Abermals stöhnte er auf. Er hob Sara hoch und trug sie vor den Kamin, wo immer noch das Feuer brannte, das er vergessen hatte zu löschen. Sanft legte er sie auf den Teppich vor dem Kamin ab und löste ihre Haarspange. Saras braune, langen Haare fielen ihr über die Schultern. Gil liebte es, wenn sie ihre Haare offen trug. Er fing an ihre Brüste mit seiner Zunge zu liebkosen. Diesmal war es Sara, die lustvoll aufstöhnte.

„Oh Griss…", keuchte sie atemlos.

Saras Hände strichen sanft über seinen Kopf sie wühlte in seinen Haaren. Grissom wanderte immer weiter runter. Er küsste und liebkoste zärtlich ihren Bauchnabel, was Sara noch mehr erregte. Sie wusste nicht wie lange sie dem Drang stand halten konnte. Es schien ihr jetzt schon kaum zum aushalten. Grissom spürte Saras Leidenschaft und liebkoste ihren Körper weiter. Langsam und sacht zog er ihr ihren Slip aus. Sara hätte am liebsten vor Sehnsucht aufgeschrien, als er ihr einen Kuss auf ihre intimste Stelle hauchte, als er ihr den Slip abstreifte. Sie richtete sich auf und drückte ihren Mann sanft aber bestimmt auf den Boden und setzte sich auf ihn. Sie spürte durch seine Shorts, die er immer noch anhatte, wieder seine Erregung. Nun begann sie abermals ihm kleine leichte Küsse auf seinen Oberkörper zu hauchen. Gil konnte nicht mehr klar denken. Ihm wurde schwindelig von den Gefühlen, die Sara ihm bescherte. Er begehrte sie so sehr. Er konnte nichts mehr tun, außer Sara tun lassen was sie auch immer mit ihm vorhatte. Die Lust hatte ihn vollkommen unter Kontrolle.

Sara war dabei, ihm langsam seine Shorts auszuziehen und ihn immer wieder Küsse an ein paar Stellen aufzuhauchen. Gil war wie betäubt. Sara las die Gier in seinen Augen, als sie sich wieder über ihn beugte und ihn küsste. Sie setzte sich wieder auf ihn und langsam und bestimmt begann sie sich auf ihm zu bewegen. Jetzt war es völlig um Grissom geschehen. Er stöhnte nur noch ihren Namen. Die Erregung steigerte Sara so ins unermessliche. Jetzt war es an ihm, Sara wieder zu verwöhnen, sonst hätte er dem Bedürfnis nicht wiederstehen können. Er drückte Sara sanft in den Teppich und näherte sich ihren Lippen, sanft streifte er nur er ihre Lippen. Sara wurde durch diese Berührung daran erinnert wie sehr sie ihren Mann doch wollte. Grissom küsste Saras Oberkörper, sanft liebkoste er wiederum ihre Brüste, nicht lange und er begann ihr Küsse auf ihre intimste Stelle zu hauchen. Wie auch schon zuvor, steigerte dies die schon ohnehin große Begierde in ihr.

„Gil bitte, ich will dich jetzt.", stöhnte sie atemlos hervor.

Das lies sich Grissom nicht zweimal sagen. Langsam und sanft drang er in sie ein. Sara schrie vor Lust auf, als er in sie eindrang. Auch Grissom konnte ein Stöhnen nicht unterdrücken. Es fühlte sich so gut an. Sie fühlte sich so gut an. Beide hatten schnell ihren Liebesrhythmus gefunden. Sara richtete sich ein wenig auf und Grissom zog sie an sich ran. Beide wollten ganz nah beieinander sein. Die Abhängigkeit voneinander lies ihnen kaum Luft. Nach ein paar Minuten drückte Sara, Gil wieder zurück auf den Boden. Sie verflocht ihre Hände mit seinen und bewegte sich mit ihm im gleichen Liebestakt.

„Oh Sara … bitte."

Grissom bettelte regelrecht darum erlöst zu werden. Er konnte sich kaum noch zurückhalten, aber wollte Sara nicht wehtun.

Nun hatte Grissom wieder die Macht und kniete über ihr. Ebenso wie seine Frau vorhin, verflocht er seine Hände mit ihren und bewegte sich ganz langsam in ihr. Sara stöhnte immer wieder auf. Sie schaute ihm, mit ihren wundervollen braunen Augen tief in seine eisblauen Augen.

„Griss, bitte schneller.", stöhnte sie verlangend auf.

Grissom lies sich das nicht zweimal sagen. Er wurde immer schneller und fester. Sara schien das zu gefallen. Sie hatte ihre Beine um seine Hüfte geschlungen und ihn an sich ran gezogen.

„Oh mein Gott Sara das ist so wunderbar.", keuchte er auf, als sie sich ihm wieder entgegen bog.

Sara konnte sich kaum noch zurückhalten.

„Gil, bitte ich komme gleich.", stöhnte sie vor Verlangen.

Grissom hatte sich etwas aus ihr herausgezogen. Er drang abermals, aber diesmal fester und leidenschaftlicher in sie ein. Beide schauten sie sich tief in die Augen. Es dauerte nicht lange da kam für sie beide der ersehnte Höhepunkt. Beide stöhnten sie lustvoll auf.

„Ich liebe dich Specialgirl.", sagte er völlig außer Atem.

„Ich dich auch, Honey.", Sara war ebenfalls völlig außer Puste.

Grissom ließ sich neben sie nieder und nahm sie zärtlich in die Arme, sofort schmiegte sich Sara eng an ihn. Eine ganze Weile verharrten sie so.

„Wollen wir noch Essen gehen?", fragte er sie mit einem Grinsen.

„Das fragst du mich? Du weißt doch, ich bin immer dabei wenn es Essen gibt.", lächelte sie.

Beide beschlossen getrennt noch mal kurz unter die Dusche zu springen, denn sonst würden sie heute nicht mehr im Restaurant auftauchen, sondern fielen womöglich erneut übereinander her.

.... TBC