Chapter 68
Am nächsten Tag waren Grissom und Sara beschäftigt das Abendessen vorzubereiten.
„Gil, könntest du bitte mal nach oben gehen und Nessi aus ihrem Bett holen, ich bin hier noch beschäftigt.", rief Sara aus der Küche.
Grissom ging nach oben und holte die quäkende Nessi aus dem Bett und ging mir ihr zu Sara in die Küche.
„Hier ich bring dir unseren kleinen Schreihals, sie will wohl heute gar nicht aufhören, die halbe Nacht geschrien und jetzt wieder.", sagte Grissom grummelnd.
Als Nessi ihre Mum sah, begann sie mit allen Vieren zu strampeln und beruhigte sich ein wenig.
„Gib mir sie mal, ich denke sie hat Hunger.", sagte Sara und streckte ihr Arme aus um Nessi in Empfang zu nehmen.
„Nichts lieber als das, Sara. Ich bin im Arbeitszimmer, wenn du mich brauchst. Ich muss noch etwas recherchieren zu einem Fall.", sagte Grissom vor sich hinmurmelnd und ging ins Arbeitszimmer.
„So, kleines Monster, wollen wir mal mit der Raubtierfütterung beginnen.", sagte Sara und lächelnd zu ihrer Tochter.
Sara ging rauf ins Kinderzimmer und wickelte zuerst ihre Tochter. Dann setzte sie sich in ihren Schaukelstuhl und stillte Vanessa.
„Du hast deinen Daddy heute Nacht ganz schön geärgert, Prinzessin. Sogar als ich mit dir unten war, hat dein Daddy nicht schlafen können.", Sara war etwas besorgt, denn Nessi war in der Nacht und auch schon den ganzen Tag etwas unruhig und schlief kaum.
Sara nahm an, dass Nessi Koliken hatte, wie es in den ersten 5 Monaten bei Babys auftauchte. Sie war am Morgen mit ihr bei Dr. Kennedy gewesen, die ihr ein paar Tropfen mitgab. Doch Nessi weigerte sich die Tropfen zu nehmen. Sodass Sara ihr daraufhin eine wenig Tee in der Flasche gab und sie damit überlistete. Denn Vanessa trank gierig den ganzen Tee aus.
„Autsch.", rief Sara erschrocken auf.
Nessi hatte zu fest an der Brust gesogen, das schmerzte.
Als Nessi endlich satt war, nahm Sara sie wieder mit nach unten. Sie legte sie in die Babywippe und stellte sie in die Küche neben sich und bereitete das Essen für das Barbecue heute Abend vor. Nessi schaute interessiert ihrer Mommy zu, bis Sara fertig war und leicht seufzte.
Sie war ziemlich müde und gestresst. Eigentlich sollte sie sich ja noch ein wenig schonen, aber sie wollte es sich nicht anmerken lassen. Grissom hatte die letzten Monate genug mit Nessi zu tun gehabt, jetzt war sie dran. Sie hatte schon genug verpasst.
Ein paar Stunden später als Nessi wieder eingeschlafen war, nachdem Sara mit ihr fast zwei Stunden lang in ihrem Zimmer auf und abgelaufen war und versucht, hatte sie zu beruhigen, lag sie völlig müde und erledigt im Wohnzimmer auf der Couch.
Grissom war noch mal ins Labor gefahren, da ein Fall das Team ziemlich beschäftigte. Sara war froh, dass ihr Mann nicht da war, denn er hätte sich nur wieder Sorgen gemacht, dass sie sich zu viel zumutete. Er wollte heute Nacht ihr schon Vanessa abnehmen, aber sie hatte ihn mit dem Argument überzeugt, dass sie einiges nachzuholen hatte.
Sara lag keine 5 Minuten auf der Couch, da war sie schon eingeschlafen. Sie hoffte nur, dass Nessi jetzt etwas schlafen würde.
„Hey Grissom, ich bin noch mal die Beweise durchgegangen, habe am Tatort noch Fasern gefunden mit Blut.", kam Nick ihm schon entgegen als Grissom das Labor betrat.
„Hast du etwas rausgefunden, stimmt die DNS mit dem Blut vom Tatverdächtigen überein?", Grissom sah Nick fragend an.
„Leider nein, aber die Fasern vom Teppich, sind die gleichen, wie die, die wir am Opfer gefunden haben."
„Danke Nick, ich werde jetzt mal in den Verhörraum gehen und noch mal den Tatverdächtigen in die Mangel nehmen.", sagte er und ging in den Verhörraum.
Nach dem Verhör ging Grissom in sein Büro. Er hatte heute Nacht trotz allem das Schreien von Nessi mitbekommen. Er hatte bei Sara noch nicht angerufen und gefragt, wie es bei Mel war, was sie gesagt hatte, warum Nessi so viel schrie.
Er beschloss gleich mal Sara anzurufen. Aber das Telefon klingelte unaufhörlich und Sara hörte es nicht, da sie so erschöpft war und eingeschlafen war. Er versuchte es noch mal auf ihrem Handy aber auch hier ging sie nicht ran.
Grissom war beunruhigt, hoffentlich war nichts Ernstes. Er hatte schon wieder leichte Panik in sich aufsteigen, aber er zwang sich ruhig zu bleiben. Es wird schon nichts passiert sein, sie ist sicher nur eingeschlafen, die letzte Nacht war sicher anstrengend. Aber wenn nicht, wenn sie überfordert war, sie hat ja schließlich die halbe Nacht nicht geschlafen, wenn Sara etwas passiert ist. Sie ist erst 2 Tage aus dem Krankenhaus und ich lasse sie schon in der Nacht aufstehen und fast den ganzen Tag alleine. Oh man was bin ich für ein Ehemann, schalt sich Grissom und schnappte sich seinen Sachen und ging eiligen Schrittes aus dem Büro. Auf dem Flur, stieß er mit Cal zusammen, da er völlig in Gedanken war.
„Gil, was ist los? Ist etwas passiert?", fragte Cal, als sie ihre Akten, die beim Zusammenprall mit ihm runtergefallen waren, aufhob.
Grissom bückte sich und half Cal ihre Akten aufzulesen.
„Ich weiß nicht, ich versuche Sara anzurufen und sie geht nicht ans Telefon. Ich mache mir ein wenig Vorwürfe, dass ich sie mit Nessi alleine gelassen habe, sie ist doch noch nicht richtig fit und erst 2 Tage aus dem Krankenhaus draußen.", sprudelte es aus ihm hervor.
Cal grinste Grissom an.
„Jetzt beruhige dich doch erst einmal wieder. Sie ist sicher nur eingeschlafen, ich habe vorhin kurz mit ihr telefoniert, sie war ziemlich fertig von der Nacht und dem Essen vorbereiten. Du kennst doch Sara gut genug, um zu wissen, dass sie gleich wieder alles an sich reißt. Sie hat mich auch schon nach den neuesten Fällen gefragt."
„Oh ja, ich kenne sie, so ist sie, keine Minute, ohne irgendetwas tun zu können. Sie hat dich allen Ernstes schon wieder nach der Arbeit gefragt?", kam von Grissom erstaunt zurück.
„Ja Gil, das hat sie. Glaube, wenn sie könnte, wäre sie schon wieder im Labor, also mach dich auf eine handfeste Diskussion gefasst, wenn sie spätestens in ein paar Wochen wieder arbeiten will.", sagte Cal lachend.
„Na ja in ein paar Wochen sieht das Ganze wieder anders aus. Irgendwann muss sie wieder arbeiten, und solange sie es ruhig angehen lässt, wird es schon gehen. Ich denke daran lieber zurzeit nicht daran, ich hoffe sie lässt sich noch ein wenig Zeit, um arbeiten zu gehen."
„Das wird sie sicher, ich denke sie wird es erst langsam angehen lassen. Aber das werdet ihr dann merken, was am besten ist."
„Wie geht es eigentlich dir? Was macht dein Kleines?"
„Ach ich kann mich nicht beschweren, ein klein wenig Morgenübelkeit, aber auch nicht jeden Tag, ansonsten fühle ich mich prima. Nur Nick sieht das ein klein wenig anders, der würde mich am liebsten zu Hause einsperren und in Watte packen.", lachte Cal.
„Ja Cal, das kann ich mir richtig gut vorstellen, wenn du willst, kann ich mit Nick heute Abend mal reden.", bot Grissom ihr an.
„Das kannst du gerne machen Griss, aber ich glaube nicht, dass Nick sich davon beirren lässt. Kommen Sam und Horatio eigentlich heute Abend auch?"
„Ja, Sam und Horatio kommen heute Abend auch, sie werden auch die nächsten Tage wieder zurück nach Miami fliegen. Der Fall von Ecklie ist abgeschlossen, so weit ich weiß. Ich werde jetzt mal nach Hause gehen und nach Nessi und Sara sehen. Wir sehen uns heute Abend Cal!", sagte Grissom und verabschiedete sich von Cal.
„Bis später Grissom.", verabschiedete sich auch Calleigh.
Grissom war ziemlich schnell nach Hause gefahren. Er hatte Angst und machte sich Vorwürfe, dass er Sara schon alleine gelassen hatte.
Er schloss die Haustüre auf und ging ins Wohnzimmer, aber Sara war weder in der Küche noch im Wohnzimmer. Er ging nach oben und schaute ins Schlafzimmer, aber da war Sara auch nicht und Nessi war auch nirgends zu entdecken. Ihn beschlich ein ungutes Gefühl. Er schaute auf sein Handy und erschrak, das Handy war die ganze Zeit aus. Er verfluchte sich, warum er nicht darauf geachtet hatte. Er schaltete es ein, aber es waren keine Nachrichten oder etwas auf der Mailbox. Das erleichterte ihn dann doch. Wenn etwas gewesen wäre, hätte Sara bestimmt angerufen. Oder konnte sie gar nicht mehr anrufen? Ging es ihm durch den Kopf.
Er schaute überall im Haus nach, wo Nessi und Sara sein konnten, aber keine von beiden war aufzufinden. Als ihm einfiel, dass er im Kinderzimmer noch nicht geschaut hatte, rannte er fast die Treppen wieder nach oben. Im Kinderzimmer angekommen, sah er Sara in ihrem Schaukelstuhl sitzen, sie war eingeschlafen mit Nessi in den Armen, die ebenfalls friedlich vor sich hinschlummerte.
Er ging zu Sara gab ihr einen Kuss auf die Stirn und wollte ihr Nessi aus dem Arm nehmen, um sie ins Bett zu legen.
Sara blinzelte verschlafen und wollte Nessi an sich drücken. Sie schlief noch und war sich nicht bewusst, wer ihr Nessi aus dem Arm nehmen wollte.
„Sch.. Darling, ich bin es Gil, ich lege Nessi ins Bettchen.", sagte er leise.
Sara nickte nur und schien weiterzuschlafen.
Gil nahm seine Tochter und legte sie im Kinderzimmer in ihr Bettchen. Nessi wachte kein einziges Mal auf und schmatzte im Schlaf nur, als ihr Vater sie in ihr Bettchen legte.
Dann ging er zu Sara, die immer noch schief, legte einen Arm um ihre Hüften und schob die Hand unter ihre Knie und hob sie hoch. Leise ging er mit ihr ins Schlafzimmer und legte sie ins Bett. Bevor er wieder nach unten ging, deckte er sie noch zu und gab ihr einen Kuss. Sara seufzte leise auf und drehte sich um und zog die Bettdecke an ihr Kinn. Sie hatte nicht bemerkt, dass ihr Mann sie ins Schlafzimmer gebracht hatte.
Als Grissom wieder nach unten gegangen war, hatte er zuvor im Schlafzimmer die Türe geschlossen, falls Vanessa aufwachen würde, dass sie Sara nicht weckte. Mit dem Babyfon bewaffnet ging er in die Küche und schaute nach, ob noch etwas zu erledigen war. Aber Sara hatte wohl den ganzen Tag geschuftet, das Essen war so weit fertig, sie hatte es für den Grill vorbereitet, auch wenn sie Vegetarierin war, hatte sie das Fleisch eingelegt und auch das Gemüse und die Tofu-Burger vorbereitet.
Ihm überkam ein schlechtes Gewissen, weil er ins Labor gegangen war. Eigentlich hätte er gar nicht gemusst, da er immer noch Urlaub hatte, aber er hatte einfach das Gefühl, das sie ihn im Labor brauchten.
Grissom hatte nichts mehr zu tun, er wollte sich auch nicht in sein Arbeitszimmer zurückziehen, er wollte bei Sara sein, also ging er kurz entschlossen nach oben ins Schlafzimmer. Als er sie so sah, wie sie zusammengerollt wie eine Katze, friedlich schlief, durchflutete ihn eine Wärme. Er liebte sie sehr und die letzten Monate waren verdammt hart gewesen. Aber er wollte jetzt nicht darüber nachdenken, vorsichtig legte er sich neben sie ins Bett und nahm sie in den Arm. Augenblicklich schmiegte sich Sara an ihn.
„Hey Honey, hast du mich ins Schlafzimmer gebracht?", fragte sie verschlafen.
„Ja, ich dachte du hast es bequemer hier, Nessi habe ich ins Bett gelegt im Kinderzimmer.", sagte er leise und mit rauer Stimme.
Langsam näherte er sich Saras Gesicht, sie konnte ihn seinen Augen das Verlangen sehen, das er hatte. Sie sehnte sich ebenfalls danach. Ihre Gesichter waren nur noch Zentimeter voneinander entfernt und als Grissom Sara küsste, war es als hätte sie ihren Mann seit Jahren nicht geküsst. Diese Gefühle, die sich bei ihr entwickelten, waren wunderbar. Die Erregung und das Verlangen steigerten sich bei beiden von Kuss zu Kuss.
Als sie sich gegenseitig auszogen und berührten, entfachte es in ihnen ein Feuer, das sie nur zu gut kannten. Sara stöhnte immer wieder auf, als Grissom ihren ganzen Körper liebkoste. Aber auch Sara wollte ihn berühren, sie drückte Gil leicht in die Kissen zurück und setzte sich auf ihn, langsam begann sie ihn zu küssen und rekelte sich leicht auf ihm. Sie wusste das würde Gil um den Verstand bringen, was auch so war. Immer wieder stöhnte er vor Erregung auf und auch Sara spürte die Erregung, die in ihm aufstieg.
Sie wanderte mit ihren Küssen dem Körper entlang, während Grissom seine Hände ins Laken krallte. Er hatte sich so danach gesehnt, endlich wieder Sara zu spüren und sie anfassen zu können. Sie war so schön.
Sara war fast da angekommen, wo sie hinwollte, als sie Gil zu sich hochzog und ihr zärtlich in die Augen schaute.
„Sara bitte, du bringst mich um den Verstand."
„Ich weiß Honey, das ist Absicht, aber glaube mir, mein Verstand hat schon nach deinem ersten Kuss ausgesetzt.", lachte sie leise.
Grissom küsste Sara voller Begierde und entlockte ihr damit erneut ein Stöhnen, langsam bahnte sich seine Hand den Weg zu ihrer intimen Stelle. Er bemerkte, dass auch sie ziemlich erregt war. Langsam ließ er seine Finger an ihrer intimen Stelle wandern und verwöhnte sie. Sara, die noch immer auf ihm saß wusste nicht, wie ihr geschah, diese Gefühle hatte sie noch nie gehabt, sie wusste nicht, was ihr Mann genau machte, doch es fühlte sich wunderbar an. Sie wollte sich jetzt einfach nur gehen lassen....
…. doch Nessi schien andere Pläne für ihre Eltern haben. Ein lautes Schreien drang aus dem Babyfon. Als Erstes, dachten beide, sie würde sich wieder beruhigen. Doch Baby Grissom dachte nicht daran ihren Eltern, den Spaß zu gönnen. Mit einem Seufzen erhob sich Sara und zog sich ihren Bademantel über und warf Grissom noch einen entschuldigenden, kläglichen Blick zu, den er genauso erwiderte. Sie ging zu Nessi ins Kinderzimmer und holte sie aus der Wiege.
„Du hast wieder ein ganz hervorragendes Timing, Prinzessin.", sagte Sara lächelnd zu ihrer Tochter.
Grissom lag immer noch im Bett und versuchte Herr der Lage zu werden, dann beschloss er erst einmal eine kalte Dusche zu nehmen, die er dringend nötig hatte.
Am späten Nachmittag, waren die 3 Grissoms auf der Terrasse. Für Nessi hatten sie den Laufstall draußen aufgebaut, sie lag nun strampelnd und glucksend in ihrem Laufstall und versuchte immer wieder, ob Absicht oder nicht, den Schmetterling, den Sara ihr darüber gehängt hatte, mit ihren Füßchen zu erwischen. Dabei gluckste sie immer wieder vor Vergnügen. Ihre Eltern betrachteten dieses Schauspiel mit einem Grinsen.
Es war mittlerweile Ende Mai und schon recht heiß in Vegas. Sara streckte ihre Beine aus und genoss die Sonne.
„Sara, ich will dich ja ungern stören, aber wir sollten langsam mal anfangen hier vorzubereiten."
„Hmm gleich Honey, ich genieße gerade mal ein wenig die Sonne, davon hatte ich in den letzten Monaten nicht sehr viel.", sagte Sara etwas schläfrig.
Grissom stand auf und beugte sich über Sara und nahm ihr damit die Sonne.
„Hey, was soll das, du nimmst mir die ganze Sonne weg.", beschwerte sich Sara.
„Hm ich dachte ich wäre dir lieber als die Sonne.", gab Grissom mit gespielter Beleidigung zurück.
„Nicht wirklich, die Sonne ist wenigstens warm und ich kann entspannen.", gab Sara kess zurück aber hielt immer noch ihre Augen geschlossen.
„Bei mir kannst du auch entspannen, und ich bin mehr als nur warm.", machte er die Anspielung.
„Gil Grissom, woran denkst du schon wieder?", gab Sara lachend zurück.
„Nur an dich Sara, nur an dich.", Grissoms Gesicht kam ihr immer näher und dann küsste er seine Frau innig und zärtlich.
Sara erwiderte den Kuss und schlang ihre Arme um seinen Hals, jetzt schaute sie ihm in seine eisblauen Augen. Gott ich könnte mich direkt noch mal in ihn verlieben, wenn ich es nicht schon wäre, dachte sich Sara.
„Komm Specialgirl, lass uns reingehen, Nessi ist hier im Schatten und spielt vergnügt."
„Honey, lieber nicht, wenn ich in der Sonne liege, ist es wenigstens nicht ganz so schlimm, wenn ich aufstehen muss, wenn unsere Tochter meint, sie hat Hunger.", gab Sara lachend zurück.
Mit einem leichten Grummeln löste sich Grissom von Sara gab ihr noch einen leichten Kuss auf die Stirn und ging rein, um die Sachen für das Barbecue zu holen.
Als Sara den Tisch gedeckt hatte und alles so weit vorbereitet hatte, ging sie nach oben um sich zu duschen.
Grissom unterdessen alberte wieder mal mit seiner Tochter im Garten rum. Er hatte eine Decke auf der Wiese ausgebreitet, auf der er Nessi gelegt hatte, und spielte nun mit ihr.
„Hey Prinzessin, wollen wir mal wieder Flieger machen?", sprach Grissom zu seiner Tochter.
Grissom nahm sie hoch und legte sie bäuchlings auf seinen Arm und begann sie hin und her zu bewegen. Vanessa gluckste begeistert vor sich hin, es schien ihr zu gefallen.
Sara kam gerade die Treppe runter, als es an der Tür klingelte. Es waren Greg, Nick und Cal.
„Hey Sar-Honey! Wow du siehst ja schon wieder toll aus.", begrüßte Greg sie und umarmte sie stürmisch.
„Hey Greggo, danke, na ja Nessi ist ja auch schon fast 4 Monate auf der Welt.", lachte sie.
„Hey Nicky, hey Cal, schön euch zu sehen.", Sara umarmte die Beiden nacheinander.
„Hallo Sara, Greg hat recht, du siehst echt sehr gut aus!", machte Cal ihr ebenso ein Kompliment.
Sara grinste und sah an sich runter. Sie hatte in den Wochen, seit sie mit Luka gearbeitet hatte, ihr alte Figur wieder zurückbekommen. Sie war sehr froh darüber, dass ihr endlich ihre Shirts und ihre Jeans wieder passten.
„Geht schon mal vor in den Garten, Grissom ist mit Nessi draußen.", sagte Sara, da sie gerade sah, dass Luka ankam.
„Hey Luka, du lässt dich auch noch mal Blicken.", lächelte Sara vergnügt.
„Sorry Sara, ich wäre ja gerne früher zurückgekommen, aber ich hatte Stau auf dem Highway, hatte vorhin von Griss angerufen und ihm Bescheid zu sagen, aber das warst du unter der Dusche.", sagte er und umarmte Sara herzlich.
Luka wollte Sara irgendwie nicht loslassen, er hielt sie an sich gedrückt. Sara spürte, dass irgendetwas mit Luka war.
„Luka Dacanti, sieh mich an und sag mir, was mit dir los ist?", sagte sie ernst.
„Lass uns erst einmal reingehen, dann erzähle ich dir alles.", sagte er etwas mitgenommen.
Luka erzählte ihr, weshalb er nach Bakerfield gefahren war. Er hatte Freunde besucht, die Frau, war ebenfalls schwanger, hatte allerdings nicht so viel Glück wie Sara. Mutter und Sohn starben beide bei der Geburt.
Sara musste schlucken.
„Das tut mir sehr leid Luka, warum hast du denn nicht vorher etwas gesagt?", fragte sie ein klein wenig vorwurfsvoll.
„Ich habe es ja selber erst gestern Morgen erfahren. Als mein Freund mich angerufen hatte."
„Das muss schrecklich gewesen sein.", Sara nahm Luka in den Arm und küsste ihn sanft auf die Wange.
Luka schluckte, dass ihm nicht die Tränen kamen. Es hatte ihn ganz schön mitgenommen, er musste immer an Sara denken, dass es bei ihr ebenso knapp war.
Es klingelte gerade an der Tür, Grissom, der von draußen beobachtet hatte, dass Sara und Luka ein Gespräch führten, ging zur Tür um sie zu öffnen.
„Hi Grissom, sind wir zu spät?", fragte Horatio, der mit Sam vor der Tür stand.
„Nein, kommt rein, es fehlt nur noch Dr. Kennedy, dann kann es losgehen.", sagte er.
Horatio nahm seine Sonnenbrille ab und er und Sam gingen rein.
Sam ging zu Luka und Sara und begrüßte die beiden, ging aber gleich nach draußen, weil sie bemerkte, dass die beiden etwas zu besprechen hatte. Horatio war schon in den Garten vorausgegangen.
Grissom wollte gerade die Türe schließen, als Melinda kam.
„Hallo Mel, schön sie zu sehen. Sie sind die Letzte, kommen sie mit in den Garten, dann können wir auch anfangen zu grillen.", sagte Grissom.
„Hallo Grissom, vielen Dank für ihre Einladung.", sagte sie und ging mit Grissom in den Garten.
Als sie Sara und Luka sah, ging sie auf die Beiden zu und begrüßte sie ebenfalls. Was ist nur mit Luka los, er sieht schrecklich mitgenommen aus, dachte sie sich. Sie wünschte sie könnte an Saras Stelle sein und ihm beiseite stehen.
Sara stand auf und ging mit Mel in den Garten. Luka ging ins Gästebad, um zu duschen und sich umzuziehen. Er war froh, wieder bei Grissom und Sara zu sein. Etwas fröhlicher zu sein. Und vor allem war Mel hier, er freute sich darüber.
Nick und Greg hatten sich schon mit Nessi auf die Wiese verzogen und zeigten ihr alle möglichen Grimassen. Greg zeigte ihr, wie man den Schnuller ausspucken konnte, innerhalb von wenigen Minuten hatte es Nessi kapiert und spuckte immer wieder ihren Schnuller raus und fing an zu schreien.
„Greggo, was bringst du Nessi für Unsinn bei? Wenn sie jetzt nachts ihren Schnuller ausspuckt und nicht schlafen kann, bringe ich sie zu dir. Sie lässt uns so schon kaum schlafen.", sagte sie ein wenig ärgerlich.
„Ok ich höre ja schon auf, Sar.", sagte Greg schuldbewusst.
Nick der danebenstand grinste Greg nur an.
„Ich habe es dir ja gesagt, das Sar sauer wird. Wenn du unserem Kind auch so etwas beibringst, bist du erledigt Greg Sanders.", sagte Nick und grinste ihn diabolisch an.
„Für euer Kind werde ich mir was ganz besonderes ausdenken.", gab Greg grinsend zurück.
