Chapter 71
Sara war gerade dabei zu duschen. Sie war sich merkwürdig vorgekommen, als sie das Haus so verlassen vorgefunden hatte. Sie vermisste Nessi jetzt schon. Aber Sara war auch der Meinung, dass die zwei Tage mit Grissom sicher wunderbar werden würden. Die 6 Monate, wo Nessi auf der Welt war, kamen ihr wie eine Ewigkeit vor. Die Zeit vorher, als sie noch kein Kind hatte, kam ihr irgendwie verloren vor. Sie liebte ihre kleine Tochter wirklich sehr und konnte sich, trotz jedem Stress, ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen.
Ihre Sachen hatte sie schon in den kleinen Trolley gepackt. So langsam vergaß sie die Zweifel wegen Nessi und war aufgeregt wegen heute Abend. Sie wählte ein Kleid, das gut zu ihr passte. Sie war froh, dass sie ihre alte Figur wieder hatte. Das Kleid war ein braunes, langes Neckholder-Kleid mit tiefem Ausschnitt. Es war von unterhalb der Brust bis zur Taille eng anliegend, gerafft und mit wenigen winzigen Strasssteinen verziert. Danach fiel es gerade und schlicht nach unten wo es sich in Einzelne
Fransen teilte. Dazu hatte sie sich für ihre, mit etwas höheren Absatz, Sandaletten entschieden. Ihre Haare knetete sie, weil sie wusste, dass Grissom es mochte, wenn sich ihre Haare etwas lockten. Ein dezentes Make-up, das zu ihrem Typ passte, hatte sie aufgelegt. Als sie sich jetzt im Spiegel betrachtete, was sie sehr zufrieden mit sich. Es verwunderte sie doch sehr, dass sie so sexy aussehen konnte. Sie war gespannt was Grissom dazu sagen würde, oder eher zu dem, was sie drunter trug. Sara musste bei dem Gedanken daran grinsen. Diesmal war keine Nessi da um sie zu stören. Endlich hatte sie ihren Mann mal wieder für sich alleine.
Sara stand nun fertig angezogen im Wohnzimmer und war fast so nervös wie bei ihrer Hochzeit. Es war Viertel vor sieben und sie hoffte, das Taxi würde bald kommen. Sie hatte noch mal bei Nick und Cal angerufen um sich zu vergewissern, dass Nessi alles hatte, was sie brauchte, bevor sie losfuhr.
Als es an der Tür klingelte, nahm Sara ihren Trolley und ihre Handtasche und ging nach draußen.
Die Fahrt zum Lake Mead dauerte etwa eine Stunde. Das letzte Mal, dass sie so extrem nervös war, war, als Grissom sie in Miami zum Essen abholte. Damals wusste sie noch nicht, was alles auf sie zukommen würde. Doch sie bereute keine Minute davon.
Als Sara ankam, staunte sie nicht schlecht. Das Hotel war groß und prangte am Strand wie ein Denkmal. Das Taxi hielt und eine Hand half ihr beim Aussteigen.
Grissom nahm ihre Hand und zog sie sanft aus dem Taxi. Er lächelte sie an.
„Hey Sara, schön, dass du endlich da bist, ich habe dich vermisst.", sagte er sanft.
„Hey Honey, ich freue mich auch dich zu sehen.", erwiderte sie, unfähig mehr zu sagen, denn ihr Herz schlug bei Grissoms Anblick schneller.
Grissom hatte sich für eine schwarze Hose und ein hellblaues Kurzarmhemd entschieden. Sara konnte die Augen nicht von ihm lassen. Gott Sara, reiß dich zusammen, das ist schließlich dein Mann und du siehst ihn jeden Tag. Er sieht so verdammt gut und sexy aus, dachte sie sich.
Auch Grissom ließ den Blick über das Kleid von Sara wandern. Er sog scharf die Luft ein, sie war unglaublich sexy und wunderschön.
„Sara du siehst so wunderschön und so verdammt sexy aus.", flüsterte er ihr ins Ohr.
Sara lächelte ihn an und gab ihm einen innigen Kuss, dass Grissom fast den Verstand verlor.
„Ma'am, Sir, ich bringe ihr Gepäck auf ihr Zimmer.", sagte der Page vom Hotel.
„Äh ja, vielen Dank.", sagte Grissom und drückte dem Pagen 2 Dollar in die Hand.
„Wollen wir noch etwas spazieren gehen? Ich habe den Tisch in einer halben Stunde im Restaurant reserviert.", sagte Grissom zu Sara.
„Ja gerne Gil, der Sonnenuntergang erinnert mich ein wenig an Miami.", lachte sie und sah direkt in seine eisblauen Augen, die strahlten vor Glück.
Sara und Grissom gingen Hand in Hand am Strand spazieren. An einer kleinen abgelegenen Stelle blieb Sara stehen und genoss die letzten Sonnenstrahlen und schaute den Sonnenuntergang an. Grissom war hinter sie getreten und hatte sie fest in die Arme geschlossen.
Sie duftet so gut und sieht so atemberaubend aus, ich könnte nicht glücklicher sein, dachte er sich und seufzte leise auf.
„Was ist los Honey?", Sara hatte sich zu ihm umgedreht und schmiegte sich an ihn.
„Nichts Darling, ich bin einfach nur glücklich, mit dir hier zu sein. Dich mal wieder ganz für mich alleine zu haben.", sagte er.
„Ja Honey, ich bin genauso froh wie du. Was meinst du ob Nick und Cal mit Nessi zurechtkommen?"
„Sara, Nick und Cal bekommen das sicher gut hin. Entspanne dich und denke nicht so viel an Nessi.", sagte er und küsst sie zärtlich.
Sara wusste, dass Grissom recht hatte. Sie schlang ihre Arme um seinen Nacken und küsste ihn aufreizend, indem sie leicht an seiner Unterlippe knabberte. Sie wusste, wie Grissom darauf reagieren würde. Sofort spürte sie seine Reaktion unterhalb seiner Gürtellinie.
„Specialgirl, was tust du wieder? Du bringst mich schon wieder völlig an den Rand des Wahnsinns.", sagte er lachend, als er einen kurzen Moment innehielt.
„Honey das ist pure Berechnung, warte nur, bis wir auf dem Zimmer sind.", antwortete sie lachend.
„Du kleines Biest, Sara.", entfuhr es Grissom lachend.
„Ich weiß nicht was du hast, ich bin eben nur nett zu dir?", grinste sie frech.
„Aha, na dann warte mal ab, wie nett ich dann zu dir bin.", sagte er rau und zog Sara erneut an sich.
Grissom fuhr mit seiner Zunge über Saras Lippen und wanderte weiter und bedeckte ihren Hals und ihr Dekolleté mit Küssen. Sara entfuhr ein leichter Seufzer. Jetzt war er es, der sie um den Verstand brachte. Auch Grissom wusste, wie Sara darauf reagierte, wenn er sie so küsste.
„Ich liebe dich mehr als ich dir sagen kann Sara.", sagte er, nachdem er von ihr gelassen hatte.
„Gil, ich liebe dich wahnsinnig! Danke für alles hier.", entgegnete sie ihm.
„Darling, du musst dich nicht bedanken, das ist das Mindeste, was ich tun kann, um dich und mich glücklich zu machen.", Grissom sah Sara in ihre braunen Augen und verlor sich darin.
„Honey ich will mal Nick anrufen, um zu fragen, ob alles mit Nessi in Ordnung ist, aber ich sollte auch sagen, dass ich gut angekommen bin.", Sara zog ihr Handy aus der Handtasche.
Grissom stöhnte auf und rollte die Augen.
„Sara, Nessi geht es gut und Nick weiß, wenn wir uns nicht melden, geht es uns beiden gut."
Sara hörte schon nicht mehr, was Grissom sagte, denn sie hatte schon die Nr. von Nick und Cal gewählt.
„Hey Nicky hier Sara, wie geht es Nessi? Schläft sie schon?", fragte Sara gleich, als Nick abnahm.
„Hey Sar, warum rufst du an? Bist du nicht bei Gil?", fragte Nick erstaunt.
„Doch doch, ich wollte nur fragen, wie es Nessi geht und euch sagen, dass ich gut angekommen bin.", sagte sie.
Nick musste lachen. Er hatte erwartet, dass Sara noch mal anrufen würde, er konnte sich noch daran erinnern, wie es war, als Vanessa den ersten Tag bei Mrs. Ashleys war. Soweit Gil erzählt hatte, hatte sie den Vormittag insgesamt fünfmal angerufen. Aber Mrs. Ashleys hatte sie jedes Mal beruhigen können. Es war nicht ungewöhnlich, dass die Mütter so reagieren, wenn sie das erste Mal ihr Kind weggaben.
„Sara bitte versprich mir, dass ihr euch einen schönen Abend macht! Nessi geht es gut und sie fühlt sich wohl!", sagte Nick nun bestimmt.
„Ok Nicky, ich melde mich wieder, danke.", sagte Sara und legte auf, bevor Nick noch irgendetwas erwidern konnte.
„Und alles in Ordnung?", Gil sah sie an und wusste die Antwort sowieso schon.
„Ja, Nessi schläft schon. Du hast gewusst, dass es ihr gut geht, oder?", sagte Sara und sah ihren Mann an.
„Sara ich vertraue Nick und Cal, die machen das schon. Und wir beide gehen jetzt erst einmal essen, und du tust mir bitte den Gefallen und entspannst dich ein wenig!"
Sara nickte nur leicht. Gemeinsam gingen sie zurück zum Hotel, in dem Grissom den Tisch reserviert hatte.
Als sie in das Restaurant kamen, war Sara beeindruckt. Es war sehr groß und modern eingerichtet und in der Mitte stand ein Springbrunnen.
„Gefällt es dir Darling?", fragte Grissom sie, als sie an einem Tisch direkt neben dem Springbrunnen Platz genommen hatten.
„Ich glaube das müsstest du mir angesehen haben, dass es mir hier gefällt, ich finde das wunderbar und der Springbrunnen mitten in einem Restaurant, so etwas gibt es auch nicht alle Tage.", lachte sie.
„Schön, dass es dir gefällt Specialgirl.", sagte er und nahm ihre Hand.
Sara aber beachtete Grissom nicht mehr, sie kramte in ihrer Handtasche wieder ihr Handy hervor.
„Was willst du mit dem Handy?", fragte er sie scharf.
„Ich will nur ganz kurz Cal etwas fragen, wegen einem Fall.", sagte sie.
Grissom war es zu viel, er hatte die 2 Tage deshalb gebucht, damit sie ausspannen konnten. Er wusste sie wollte Cal nicht wegen dem Fall anrufen, sondern wegen Nessi. Er reagierte jetzt nur noch, denn er wollte, dass sie sich entspannte.
Er griff nach dem Handy, nahm es Sara ab und warf es in den Springbrunnen, der neben dem Tisch stand.
Sara wusste im ersten Moment nicht, wie ihr geschah. Verdutzt schaute sie auf ihre Hand, wo so eben noch ihr Handy war, dann langsam schaute sie Grissom an und wollte gerade aufstehen, sie schob ihren Stuhl zurück.
„Wage dich jetzt nicht aufzustehen, um dein Handy da rauszufischen.", sagte Grissom leise und in einem bestimmten Ton, der Sara dazu brachte, sich wieder hinzusetzen.
„Morgen bekommst du von mir ein neues Handy. Aber für heute ist erst einmal Funkstille! Nick hat hier die Nr. vom Hotel und unsere Telefon-Nr. vom Zimmer. Wenn etwas ist, kann er jederzeit anrufen. Aber DU! rufst heute und die nächsten zwei Tage nicht an!", schloss Grissom.
Sara musste schlucken, sie saß immer noch da und konnte nicht glauben, was ihr Mann da gerade getan hatte. Sie wagte sich jetzt auch nichts zu sagen. Sie sah es ja ein, dass sie es ein wenig übertrieben hatte.
„Sara bitte verstehe mich….", Grissom hatte ihre Hand genommen „… ich möchte nur, dass wir beide ein paar schöne Tage hier haben. Du sollst Nessi nicht vergessen, ich vergesse sie auch nicht, aber sie ist sehr gut bei den beiden aufgehoben!", versuchte er ihr zu erklären.
Sara musste die aufkommenden Tränen runterschlucken. Gil hatte ja recht. Er wollte einfach nur mit ihr alleine sein. Sie lächelte leicht.
„Ist ok Honey, es tut mir leid, dass ich so extrem war, lass uns jetzt den Abend genießen."
Grissoms Gesicht hellte sich auf, als er sah, dass Sara es ernst meinte. Er hauchte ihr einen Kuss auf ihre Hand und lächelte sie dankbar an.
Beim ganzen Essen konnte Sara kaum die Augen von ihrem Mann lassen. Sie überlegte, wann sie das letzte Mal so extrem starke Gefühle hatte und auf irgendeine seltsame Art war sie nervös. Sie liebte ihren Mann sicherlich über alles, aber heute Abend, das war anders als im Alltag. Heute Abend gab es nur sie beide. Sie wusste nicht, warum sie sich auf einmal nur noch wünschte, seine Nähe zu spüren.
Auch Grissom ging es nicht anders, er konnte die Augen kaum von Sara wenden, immer wieder musste er unweigerlich lächeln, wenn er sie ansah. Ein Stilles flirten, er konnte sich nicht daran erinnern, wann er zuletzt so nervös war. Oh doch, konnte er, an dem Tag, an dem er Sara in Miami aufsuchte und sie vor ihm stand und ihn anlächelte. Er war damals so nervös und gleichzeitig so froh, dass er sie endlich gefunden hatte. Er hätte sie am liebsten sofort in die Arme geschlossen.
„Das Essen ist wirklich sehr gut.", sagte Sara, als der Kellner den Hauptspeisenteller wegräumte.
Grissom hatte sich Fisch bestellt und Sara hatte sich ein Gericht mit 3 verschiedene Nudelsorten und Soßen bestellt.
„Essen wir noch einen Nachtisch, oder bist du ausnahmsweise Mal satt zu bekommen.", fragte Grissom Sara und grinste sie an.
„Nein Gil, ich esse kein Nachtisch mehr, ich bin echt satt. Die Vorspeise hätte eigentlich fast schon gereicht! Aber ich hätte da so eine Idee, was den Nachtisch angeht.", grinste sie.
„Also ich brauche schon einen Nachtisch, aber ich glaube kaum, dass ich den hier bekomme."
Grissom sah Sara verliebt an. Sara wurde es ganz anders, Ihre Gefühle fuhren Achterbahn.
Als Grissom bezahlt hatte, ging er zur Rezeption und fragte nach Nachrichten und holte den Schlüssel. Es waren keine Nachrichten oder Anrufe für die beiden an der Rezeption.
„So, Mrs. Grissom darf ich ihnen jetzt ihre Suite zeigen?", fragte Grissom sie.
„Gerne Mr. Grissom, bin schon ganz gespannt drauf.", sagte Sara und lächelte ihn an.
Sie stiegen in den Fahrstuhl und Grissom betrachtete die ganze Zeit seine Sara. Sara ging einen Schritt auf ihn zu und Grissom schloss sie in die Arme. Schon während dem Essen hätte er sie am liebsten nur noch geküsst, er sehnte sich nach ihrer Nähe.
Als Sara ihn nun sanft auf den Mund küsste. Musste Grissom ein leichtes Stöhnen unterdrücken. Die Gefühle flammten in ihm auf, als hätte er Sara schon seit Jahren nicht mehr geküsst. Er erwiderte den Kuss mit einer Sanftheit, der auch Sara fast den Atem nahm. Der Kuss war weder leidenschaftlich noch fordernd. Er drückte die ganze Zuneigung und Liebe von beiden aus!
Als sie sich endlich voneinander gelöst hatten, hielt auch schon der Aufzug in der 4. Etage, in der sich ihre Suite befand.
Grissom legte den Arm um Sara und gab ihr einen leichten Kuss auf ihre Lippen und gemeinsam traten sie aus dem Aufzug und gingen zum Zimmer. Davor angekommen öffnete Grissom die Türe mit der Schlüsselkarte und gab Sara den Vortritt, um ins Zimmer zu gehen.
Sara ging hinein, sie konnte ihren Augen nicht trauen. Die Suite war zwar nicht groß, aber dafür der pure Luxus. Neben dem regulären Bad, eine Badezimmer, mit Whirlpool und einer kleinen Sauna, nachdem sie alle Zimmer gesehen hatte, ging sie zurück ins Wohnzimmer, sie fand Grissom auf dem Balkon.
„Darling, das ist ja traumhaft hier! Ich glaube du bist ein wenig verrückt, wir hätten uns doch auch zu Hause zwei schöne Tage machen können."
„Ja vielleicht bin ich verrückt, verrückt nach dir, weil ich unbedingt mit dir alleine sein möchte. Zu Hause wäre nicht das Gleiche gewesen, hier sind wir völlig ungestört und weg von der Stadt.", sagte Grissom ernst.
„Honey, ich bin auch sehr froh und glücklich endlich mit dir alleine zu sein."
Sara stand jetzt so nahe vor Grissom, dass er ihren Atem spüren konnte. Er nahm sie wieder in die Arme und küsste sie, aber diesmal fordernder und erregender als im Fahrstuhl. Sara klammerte sich regelrecht an ihn und erwiderte den Kuss mit einer Leidenschaft, dass es Grissom Gefühle brachte, die er die letzten Monate unterdrückt hatte.
Als sie sich voneinander gelöst hatten, zog Sara ihn mit ins Wohnzimmer. Sie schaute ihn herausfordernd und voller Begehren direkt in seine eisblauen Augen. Grissom ließ keinen Moment von ihr ab und zog sie mit seinen Blicken schon fast aus.
Als sie im Wohnzimmer angekommen waren, ging Sara erneut auf Grissom zu, und fuhr mit ihrer Zunge leicht über seine Lippen. Mit ihren Händen hatte sie seine umfasst. Als er sie in den Arm nehmen wollte, hielt sie seine Hände fest. Sie hatte sich vorgenommen, Grissom ein klein wenig das heimzuzahlen, was er vorhin mit ihrem Handy getan hatte.
Sie fuhr immer wieder mit ihrer Zunge über seine Lippen und knabberte sanft an seiner Unterlippe. Sie stand nur ein paar Zentimeter von ihm entfernt, aber berührte ihn mit ihrem Körper nicht. Schließlich sagte er ihr ja des Öfteren, dass sie ein Biest sei, also bekommt er es heute auch zu spüren, dass ich ein Biest sein kann, dachte sie sich und musste innerlich grinsen.
Grissom wusste nicht so recht, was Sara mit ihm machte. Er wusste nur, er wollte sie endlich berühren und sie ausziehen. Sie hatte, auch wenn das Kleid noch so schön war, eindeutig zu viel an.
Sara unterdessen küsste ihren Mann mit einem Verlangen und innig, dass ihm nun wirklich ein leichtes Stöhnen entrann.
„Sara bitte lass mich dich berühren.", bettelte er fast.
„Nein, Honey, du glaubst doch nicht wirklich ich lasse dich ungeschoren davonkommen, mein Handy einfach so in den Springbrunnen zu werfen.", als sie es sagte, blitze es in ihren Augen vor Schalk.
Grissom wusste nur nicht, ob es der Schalk war, oder das Begehren, das in ihren Augen aufblitzte.
Sie begann weiter seinen Hals zu liebkosen und sein linkes Ohr zu küssen. Sie flüsterte ihm immer wieder Sachen ins Ohr, dass seine Gefühle zu ihr nur noch steigerten. Aber umgekehrt war es genauso. Er durfte sie vielleicht nicht anfassen, aber mit seinen Küssen brachte er ihre Gefühle ebenfalls in Wallung.
Auch er liebkoste ihren Hals und Sara versuchte die Kontrolle zu bewahren.
„Darling du machst mich wahnsinnig.", flüsterte Grissom rau.
„Ich weiß! Aber wenn es dich beruhigt, mir geht es nicht anders.", sagte sie mit heiserer Stimme.
Sara lies Grissoms Hände los, doch er machte keine Anstalten sie zu berühren, was Sara mit Verwunderung feststellt.
Grissom wollte abwarten, was Sara nun vorhatte. Gleich darauf hatte sie ihr Hände an den Knöpfen seines Hemdes und langsam, ihn immer in die Augen blickend, öffnete sie einen Knopf nach dem anderen.
Als sein Hemd zu Boden gefallen war, hauchte sie ihm sanfte Küsse auf seine Brust. Grissom war unfähig sich zu bewegen, zumal sie wieder seine Hände festhielt. Er wusste nicht, wie lange er sich dem Spielchen von Sara noch hingeben konnte. Er hätte sie am liebsten sofort ins Schlafzimmer getragen.
Sanft begann Sara seinen Oberkörper zu streicheln. Grissom, der seine Hände nun wieder freihatte. Konnte nicht länger an sich halten und zog sie in die Arme.
„Sara du bist ein Biest, mich so zu quälen!", flüsterte er ihr ins Ohr.
Sie wollte antworten, aber Grissom umschloss ihren Mund mit einem Kuss. Seine Hände strichen ihr sanft über den Rücken und öffneten den Reisverschluss ihres Kleides. Er zog das Band, das in ihrem Nacken, das Kleid noch hielt auf und streifte ihr das Kleid ab.
Als sie jetzt vor ihm Stand, glaubte er, er könne kaum noch atmen, sie war so wunderschön. Die halterlosen, schwarzen Strümpfe und der ebenfalls schwarze Slip aus einem Hauch von nichts und Spitze raubten ihm fast den Verstand. Zudem hatte sie keinen BH an, dass ihn noch mehr erregte.
„Specialgirl, du bist so wunderschön!", bekam er gerade noch so heraus.
Als Grissom sie nun berührte, war es an Sara nach Luft zu ringen. Die Berührungen von ihm brachten nun sie fast um den Verstand.
Sara machte sich unterdessen an Grissoms Hose zu schaffen. Sie hatte den Gürtel geöffnet und machte sich nun daran seinen Knopf an der Hose zu öffnen. Als Grissoms Hose nun ebenfalls auf dem Boden lag, zögerte er nicht mehr lange.
Er zog Sara an sich ran, wobei sie durch seine enge Boxershorts spüren konnte, wie erregt er war. Grissom legte eine Hand unter ihre Knie und mit der anderen umfasste er ihre Taille, er hob sie hoch und küsste sie immer wieder auf dem Weg ins Schlafzimmer. Dort angekommen legte er sie sanft im Bett ab, und beugte sich über sie um ihren Körper immer wieder Küsse aufzuhauchen. Er wanderte immer weiter runter und seine Hände umfassten den Bund ihres Slips und zog ihn ihr sanft über die Hüften. Als er sich wieder zu ihr beugte, um sie dort zu berühren, wo eben ihr Slip noch alles verdeckt hatte, stöhnte Sara auf. Sie bog sich ihm regelrecht entgegen.
Sara begann nun ebenfalls damit, Grissoms Shorts auszuziehen, die ebenfalls, wie zuvor schon ihr Slip, irgendwo im Schlafzimmer auf dem Boden landete. Nun drückte sie ihn sanft in das Kissen und beugte sich über ihn und fing an seinen ganzen Körper zu liebkosen. Grissom stöhnte immer wieder vor Verlangen auf.
„Gott Sara, weißt du eigentlich, wie sehr ich dich begehre."
„Weißt du, wie sehr ich das vermisst habe, Gil?", entgegnete sie ihm rau, als er sie auf sich gezogen hatte, um sie zu küssen.
Als sie sich von seinem Kuss gelöst hatte, begann sie ihn sanft zu streicheln, sie liebkoste seine Brustwarzen und wanderte langsam mit ihren Händen weiter runter. Als Sara nun seine Männlichkeit umfasste und sanft streichelte, schrie Grissom leise auf. Er berührte mit seinen Händen ihren Busen, sanft streichelte er ihre harten Brustwarzen.
Er merkte, wie sehr es seine Frau erregte. Grissom richtete sich auf und nahm Sara hoch und setzte sie auf seinen Schoß, er zog sie sanft und fest an sich.
Sara wusste nicht mehr, was sie denken sollte, sie wollte nur noch ihren Mann berühren und ihn endlich spüren. Der Drang daraufhin wurde für sie schön schmerzhaft. Als Grissom sie nach einer Weile sanft zurück ins Kissen drückte und damit begann mit seinen Händen ihren Körper und auch ihre intime Stelle zu streicheln, stöhnte sie lustvoll auf.
Doch so schnell wollte er ihr keine Genugtuung geben. Er streichelte ihre Schenkel und hauchte ihr immer wieder Küsse auf ihre Innenschenkel. Sara erbebte unter seinen Liebkosungen. Als er dann auch noch sie mit seiner Zunge verwöhnte, war es um sie geschehen. Sie krallte sich mit den Händen in das Bettlaken.
„Gil bitte, ich will dich jetzt, bitte lass mich dich spüren.", sagte sie voller Sehnsucht.
„Noch nicht Specialgirl, ich möchte dir zuerst zeigen und dich spüren lassen, wie sehr ich dich liebe", entgegnete er ihr heiser.
Grissom liebkoste ihre intime Stelle mit seiner Zunge und Sara stöhnte immer wieder auf vor Erregung. Sie wusste nicht mehr was ihr Mann tat, sie wusste nur es fühlte sich so gut an.
„Ohhhh Griss, ja bitte, nicht aufhören."
„Es gefällt dir, Specialgirl? Habe ich recht?", grinste er.
Aber Sara stöhnte nur leise, als ein erneuter Kuss auf dieser Stelle landete.
Sara erbebte unter seinen Liebkosungen und dem Höhepunkt, den er ihr damit schenkte, und sank erschöpft tief in das Kissen.
Langsam richtete er sich auf und blickte in zwei braune, völlig verklärte Augen. Gil legte sich neben sie und zog ihren immer noch bebenden Körper in seine Arme.
Als sich ihr Atem etwas beruhigt hatte, begann Grissom von Neuen sie zu liebkosen. Sara wusste bis heute nicht, dass sie so darauf reagierte. Sie hätte nicht gedacht, wie schnell ihr Mann bei ihr das Verlangen steigern konnte. Besonders nicht nach so einem Orgasmus, den sie eben erlebt hatte.
Als er mit nacktem Oberkörper auf ihr lag, begann sie mit ihren Händen über seine warme Haut zu streicheln. Sara gelang es, sich mit ihm so zu drehen, dass nun er mit dem Rücken auf dem Bett lag. Sie setzte sich auf seine Oberschenkel und rutschte langsam höher, während sie ihre Hände über seinen muskulösen Oberkörper gleiten lies. Grissom wurde beinahe verrückt. Ihre weichen Hände, die über seine Haut glitten und ihn in kreisenden Bewegungen liebkosten, lösten in ihm ein Feuer aus, wie er es schon lange nicht mehr erlebt hatte.
Sara hingegen glitt etwas höher.
„Oh Sara.", keuchte er hervor.
Mit einem Ruck richtete er sich auf, wobei er sie am Rücken stützte und ihr tief in die Augen blickte. Er begann sie zu küssen. Seine Berührungen waren nur ein Hauch, ließen aber Sara tief aufseufzen. Sie spürte seine Hände an ihrem nackten Rücken und lies sich dagegen sinken. Ihr Blut kochte bereits jetzt, und sie wusste nicht, wie sie ihre Leidenschaft noch aushalten sollte.
Behutsam lies er Sara mit ihrem Körper auf seine Schenkel und Knie sinken, um sie ein kleines Stück von seinem Schoss zu schieben, damit er sie besser verwöhnen konnte. Gils warme Hände strichen über die freie Haut zwischen ihren Strümpfen, was Sara erneut elektrisierte. Er beugte sich über sie und begann damit, ihren flachen Bauch zu küssen. Ihren Nabel liebkoste er besonders intensiv. Sara wusste nicht, auf was sie sich denn nun konzentrieren sollte.
Sie rutschte etwas zurück, sodass sie auf seinen Oberschenkeln saß, und begann nun ihn zu liebkosen. Gil krallte sich in die Decke und genoss nur. Das Gefühl war unglaublich. Sara grinste zufrieden in sich hinein. Sie liebte es, ihren Mann so zu sehen. Grissom entfuhr ein leiser Schrei. Er liebte es, wenn sie ihn so verwöhnte. Er stöhnte nur noch. Er war nicht mehr Herr über seinen Körper. Ein Kribbeln bereitete sich von seinem Bauch in seine Lenden aus. Sara widmete sich wieder seinen Lippen. Zärtlich biss sie hinein. Grissom öffnete langsam seine verklärten Augen und erwiderte ihren Kuss mit aller Zärtlichkeit, die er hatte. Vorsichtig umschlang er sie mit seinen Armen und drehte sich mit ihr auf den Rücken.
Ohne den Augenkontakt abzubrechen lies er sich zwischen ihre Schenkel gleiten.
Er drang langsam und vorsichtig in sie ein, es war schließlich das erste Mal seit der Geburt ihrer Tochter, wo sie miteinander schliefen. Sara schrie kurz vor Schmerzen auf.
„Darling, alles in Ordnung, ich wollte dir nicht wehtun.", sagte Grissom schuldbewusst.
„Es hat nur kurz wehgetan, aber es ist schon wieder vorbei…", sie lächelte leicht…"… immerhin habe ich das Vergnügen und erlebe sozusagen das „Erste Mal" diesmal mit dir".
„Sara ich liebe dich, ich verspreche dir, ich bin ganz vorsichtig.", sagte er und küsste sie sanft.
Aber Sara wollte mehr.
"Nicht so ungeduldig, Specialgirl. Genies es. Ich will doch, dass es was Besonderes wird."
Er spielte dieses überaus heiße Spiel weiter und Sara begann zu betteln und rammte ihm ihre Fingernägel in die Schulter. Aber Grissom spürte diesen Schmerz nicht. Er war fasziniert von Sara unter ihm. So hatte er sie das letzte Mal in ihrer Hochzeitsnacht erlebt. Es kostete ihn einige Mühe, sich zurückzuhalten. Dieses Spiel erregte ihn mindestens genauso wie sie. Dann konnte er einfach nicht mehr an sich halten. Er gab sich ganz seiner Leidenschaft hin, und Sara ging es nicht anders. Nach einer Weile sackte er kraftlos über ihr zusammen und lies seinen Kopf an ihre Schulter sinken.
Sara streichelte ihm durch sein nun völlig verschwitztes Haar, während sie nach Atem rang.
Grissom rollte sich neben sie und zog seine Frau in die Arme.
„Sara ich liebe dich so und endlich! Ich habe mich so sehr nach dir gesehnt. Es war so wow.", sagte er und schaute ihr verliebt in die Augen.
„Ja, Darling, das war wirklich wow. Gil ich liebe dich so sehr, ich bin so wahnsinnig glücklich mit dir und auch Nessi.", antwortete sie ebenfalls total verliebt.
Sie lagen noch lange eng aneinander geschmiegt im Bett, bis Grissom fand, sie sollten doch mal den Whirlpool ausprobieren.
Es war zwar schon mitten in der Nacht, aber keiner von beiden verspürte Müdigkeit. Im Gegenteil es war, als wären sie frisch verliebt. Wollten die Nähe des anderen genießen.
…. TBC
