Chapter 77
Einige Wochen später, Sara saß gerade mit Nick im Wohnzimmer bei sich zu Hause, als es an der Tür klingelte. Sara öffnete sie und sah in Lukas strahlendes Gesicht.
„Luka, was machst du hier?", fragte sie verwundert.
„Hey Sara, auch schön dich zu sehen!", begrüßte er sie und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
„Hallo Nick, wie geht es Mel?", begrüßte er Nick, der im Wohnzimmer saß.
„Hey Luka, Mel geht es prima, der Countdown läuft!", grinste er.
„Luka, bevor du dich jetzt hier häuslich niederlässt, würde ich gerne von dir wissen, weshalb du hier bist!", sagte sie herausfordernd.
„Entschuldige Sara, aber ich habe gute Neuigkeiten!", platze Luka heraus.
„Ok setze dich erstmal, dann kannst du in Ruhe erzählen!", lachte Nick.
„Also, ich ziehe nach Las Vegas, ich habe mich versetzen lassen.", sagte Luka strahlend.
„Oh Luka, das sind ja fantastische Nachrichten!", Sara stand auf und umarmte Luka stürmisch.
„Was sagt denn Melinda dazu?", fragte Nick grinsend.
„Naja, das ist ein kleiner Haken dran, Mel weiß davon noch nichts, und sie soll auch vor Weihnachten nichts erfahren. Ich muss jetzt erstmal eine Wohnung finden.", sagte Luka.
„Hm ok Luka, ich helfe dir dabei!", bot sich Sara an.
„Danke Sara, ich habe gehofft, dass du mir helfen wirst!", grinste Luka.
„Also mit der Wohnung könnte ich eventuell weiterhelfen. Ich habe gerade heute Sara erzählt, dass Cal und ich uns ein Haus hier in der Nachbarschaft gekauft haben. Wenn du willst, kannst du gerne meine Wohnung haben, bin sowieso auf der Suche nach einem Nachmieter!", sagte Nick.
„Nick, das ist ja spitze, ich danke dir!", freute sich Luka.
„Ab wann wird deine Wohnung frei?"
„Du kannst ab nächste Woche anfangen zu renovieren, denn es müsste einiges neu gemacht werden! Aber da wir schon viele Sachen im Haus haben, kann ich dir gerne dabei helfen, ich bin Mel noch einen Gefallen schuldig!", erinnerte sich Nick.
Nick hatte damals, als Sara im Krankenhaus und Grissom zusammengebrochen war, sich wahnsinnige Sorgen um Gil gemacht. Mel hatte ihm damals erzählt, was mit Grissom los ist, sodass er Melinda damals versprochen hatte, sie hatte was Gut bei ihm.
„Luka, ich helfe dir natürlich auch und Gil sicher auch. Ach ist das schön, wenn du jetzt in Vegas lebst! Mel wird sich sicher total freuen. Wann willst du es ihr denn überhaupt sagen?"
„Naja ich dachte an Weihnachten, ist ja nur noch einen Monat!", sagte Luka.
Die Drei saßen noch eine Weile zusammen, bis sich Nick verabschiedete. Luka hatte mit Sara ausgemacht, dass er so lange bis seine Wohnung renoviert war, bei ihnen wohnen konnte.
Zwei Wochen später hatte Luka den größten Teil der Wohnung renoviert. Nick, Sara, Greg, Reena und Gil hatten ihm geholfen. Er wollte in den nächsten Tagen in seine Wohnung ziehen.
Sara und Grissom saßen gemeinsam auf der Couch und unterhielten sich über Nessi, die inzwischen ihre ersten Stehversuche machte. Dann klingelte das Telefon im Hause Grissom. Sie wunderten, wer sie jetzt anrufen sollte, denn sie hatten fast schon acht Uhr und Grissom musste gleich zur Arbeit.
„Grissom.", meldete sich Sara
„Hallo Sara, hier ist Mel, ich wollte nur sagen, dass ich in ca. 10 Minuten bei euch bin, komme gerade vom Einkaufen und habe was für Nessi dabei!", sagte sie freudig.
„Uhm ok Mel bis gleich.", sagte Sara erschrocken.
Sara erschrak, als Mel sagte, sie käme in 10 Minuten, das hieße sie mussten schnellsten Luka aus dem Haus bringen.
„Gil, Mel kommt in 10 Minuten, sie ist unterwegs und bringt uns was für Nessi!", sagte Sara panisch zu ihrem Mann.
„Wir sollten Luka schnellstens aus dem Haus schaffen, ich rufe Nick an, sage du Luka bescheid!", gab Gil zurück.
„LUUUUKAAA! Mel wird in 10 min hier sein, sieh zu, dass du deine Sachen verschwinden lässt und dich ebenfalls.", rief Sara nach oben, wo sich das Gästezimmer befand.
„Nein, das kann nicht sein, so ein Mist!", murmelte er vor sich hin und fing an seine Sachen verschwinden zu lassen.
Grissom hatte inzwischen bei Cal und Nick angerufen und bescheid gesagt, das Luka kommen würde. Die Beiden konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen, als sie die Story hörten.
Luka und Sara unterdessen wuselten wie gestört im Haus herum um alle Spuren von Luka zu beseitigen. Denn er hatte in den 2 Wochen, doch die einen oder anderen Sachen im Haus verteilt.
„Luka du solltest verschwinden, Mel kann jeden Augenblick hier sein!", sagte Grissom.
„Uhm, ok ja ich bin schon weg. Ich denke ich müsste alles eingesammelt haben!", sagte Luka und ging nach nebenan, ins Haus zu Nick und Calleigh.
Kurz darauf klingelte es auch schon an der Haustüre von den Grissoms.
„Hallo Mel, wie geht es dir?", Sara umarmte Mel zur Begrüßung.
„Hey Sara, eigentlich ganz gut.", sagte sie freudig.
„Hallo Mel, schön dich zu sehen.", sagte Grissom, der im Wohnzimmer saß.
„Hey Gil, schaut mal ihr zwei, habe für Nessi ein süßes Kleid entdeckt, ich konnte einfach nicht daran vorbeigehen!", sagte sie lachend.
Mel hielt das Kleid hoch, es war Rosa mit Weiß und hatte viele kleine Schmetterlinge eingestickt.
„Oh das ist wirklich sehr schön, Mel, danke dir!", freute sich Sara.
Mel bemerkte, dass irgendwas mit den zwei anders war als sonst. Sie wirkten irgendwie ein wenig abwesend. Grissom ließ immer wieder den Blick durch das Wohnzimmer wandern, das irritierte Mel ein wenig. Unauffällig folgte sie Grissoms Blick, der immer wieder zu Sara blickte und dann wieder den Blick durch das Zimmer schweifen lies. Dann blieb ihr Blick an einem Stuhl vom Esstisch hängen. Sie hätte schwören können, dass das Lukas Jacke war. Aber sie ließ sich nichts anmerken und lächelte Sara an, die neben ihr stand.
„Habt ihr etwas von Luka gehört?", fragte sie unauffällig?
„Wir? Ähm nein, ich denke er wird wieder undercover sein!", sagte Sara.
Mel war es nicht entgangen, dass Sara schnell das Thema wechseln wollte.
„Und wie läuft es bei dir so im Krankenhaus?", fragte sie schnell um das Thema zu wechseln.
Warum ist Sara das Thema Luka so unangenehm? Weiß sie etwa etwas, was ich nicht weiß. Hat Luka vielleicht eine andere Freundin? Naja ich kann ja nicht gerade behaupten, dass ich seine Freundin bin. Mel war verwirrt.
„Ganz gut Sara! Aber sag mal ist das nicht Lukas Jacke, die dort auf dem Stuhl liegt?", fragte Mel neugierig.
Grissom sprang von der Couch auf und nahm schnell die Jacke vom Stuhl. Er zögerte ein paar Sekunden, denn wusste er nicht, was er machen sollte. Er schaute Sara an, die genauso geschockt schien, wie er. Er zögerte nun nicht mehr lange.
„Nein das ist meine Jacke, die ist neu!", sagte Grissom schnell.
Gil zog sich die Jacke an. Natürlich passte ihm die Jacke nicht, denn Luka war etwas schmäler als er. Sara musste sich zusammenreisen, dass sie nicht loslachte.
„Ich gehe mich mal für die Schicht fertig machen!", sagte Grissom mit rotem Kopf, als er sich in die Jacke gezwängt hatte.
Grissom verschwand eiligst nach oben und Mel runzelte ungläubig die Stirn. Sara musste sich das Lachen so sehr verkneifen, dass Mel schon Verdacht schöpfte, dass etwas nicht stimmte.
„Was ist hier los Sara?", fragte Mel, die sich sicher war, dass es Lukas Jacke war.
„Warum, was soll los sein?", fragte Sara sichtlich angespannt.
Sara war unendlich erleichtert, als sich zu diesem Zeitpunkt gerade Nessi meldete. Sie war die ganze Zeit in ihrem Zimmer gewesen und hatte dort im Bettchen gespielt.
„Kommst du mit nach oben, ich will Nessi bettfertig machen!", Sara sah Mel fragend an.
„Nein, tut mir leid Sara, aber ich habe heute Nachtdienst und muss gleich los!", sagte Mel.
„Oh schade, du arbeitest viel zu viel Mel!", sagte Sara, um die Stimmung ein wenig aufzulockern.
„Hm, das sagst ausgerechnet du mir!", lachte Mel.
„Gib Nessi einen Kuss von mir, ich werde die Tage noch mal vorbeikommen!", sagte Mel und verabschiedete sich.
„Gil, ich wünsche dir eine ruhige Nacht!", sagte sie zu Grissom, der gerade umgezogen wieder nach unten kam.
„Danke Mel, die wünsche ich dir auch!", sagte er freundlich.
Als Mel die Tür draußen war, brach Sara in Lachen aus.
„Oh man Honey, was für eine Idee war das denn? Die Jacke anzuziehen? Die war doch viel zu klein!", lachte Sara.
„Hättest du eine bessere Idee gehabt, Sara?", fragte er grinsend.
„Nein, nicht wirklich, aber sahst echt zu ulkig darin aus!", sage sie immer noch lachend.
„Ich muss mal zu Nessi nach oben, sie bettfertig machen!", sagte Sara.
„Ich komme mit und sage ihr noch Gute Nacht.", erwiderte Grissom.
Als die Beiden nach oben kamen und Nessi sie sah, lachte sie übers ganze Gesicht, sie stand in ihrem Bettchen und streckte die Ärmchen aus und brabbelte „Moma" vor sich hin. Gil wollte sie hoch nehmen, doch Nessi blickte an ihm vorbei und rief wieder, diesmal energischer „Moma".
„Hm scheint so, als ob sie dich meint!", lachte Grissom.
„Ja sieht so aus!", grinste Sara und nahm ihre Tochter hoch.
Sobald sie sie auf dem Arm hatte, gluckste Nessi freudig vor sich hin und wollte an Saras Kette ziehen.
„Nein Nessi, nicht anfassen, das ist Momys Kette!", sagte Sara ernst zu Nessi.
Nessi fing augenblicklich an zu weinen. Aber Sara wusste, dass Nessi jetzt nur weinte, weil sie die Kette nicht haben durfte. Nessi sah zu ihrem Vater und in der nächsten Sekunde grinste sie wieder, streckte die Ärmchen ihm entgegen und rief „Dada".
„Naja ich glaube sie will jetzt zu dir!", lachte Sara.
Gil nahm seine Tochter auf den Arm und sofort ließ sie sich nach hinten fallen. Sie strampelte und gluckste bei Gil auf dem Arm. Grissom wusste, was Nessi wollte, sie wollte wieder Flieger spielen.
„Hey Prinzessin, du willst wohl wieder Flieger spielen.", sagte Gil sanft zu seiner Tochter.
Nessi grinste über das ganze Gesicht und brabbelte munter vor sich hin. Gil legte Vanessa bäuchlings auf seinen Arm und Nessi hielt augenblicklich ganz still. Doch als ihr Vater nach ein paar Sekunden immer noch nicht angefangen hatte „Flieger" zu spielen wurde sie unruhig und zappelte auf Grissoms Arm umher.
Als Gil endlich mit seiner Tochter „Flieger" spielte, gluckste und lachte sie freudig.
„Na, Prinzessin, das scheint dir zu gefallen, was ich mit dir mache.", lachte Grissom, als er das freudige Glucksen von Nessi hörte.
Grissom war völlig außer Atem und hatte aufgehört mit Vanessa „Flieger" zu spielen, da begann Nessi ihn anzuschauen, und Sara und Grissom konnten betrachten, wie ihre kleine Tochter die Mundwinkel verzog und anfangen wollte zu weinen.
„Ist ja gut Nessi, dein Daddy macht ja gleich weiter, ich wollte nur eine Pause machen.", lachte Grissom.
Als er nach einer Weile wieder aufhörte, war Nessi dann auch zufrieden.
„So, Prinzessin, Mommy bringt dich jetzt ins Bett und Daddy geht arbeiten.", sagte Sara zu ihrer Tochter.
Gil verabschiedete sich mit einem Kuss bei seinen beiden Ladys und fuhr ins Labor.
„Catherine, kann ich mal mit dir reden?", Warrick war zu seiner Frau getreten, die gerade im Badezimmer stand.
„Warrick können wir es verschieben, ich muss noch so viel machen. Lindsay kommt morgen von dem Schüleraustausch wieder.", sagte Cath.
„Nein Cath, es kann nicht warten. Seit der Taufe von Vanessa bist du total verändert. Auch bei der Arbeit hast du meistens schlechte Laune. Was ist los Cath, ich mache mir Sorgen!", sagte Warrick und hatte Cath sanft an den Schultern gepackt.
„Ach Warrick, das verstehst du nicht, dazu bist du zu…"
„Was bin ich dafür… zu jung?", oder was wolltest du sagen?
„Ich wusste ich kann mit dir nicht reden!", fauchte Cath ihn an und stürzte an ihm vorbei ins gemeinsame Schlafzimmer.
„Cath bitte, ich weiß nicht was ich noch sagen soll, alles was ich sage, scheint falsch zu sein.", Warrick war seiner Frau nachgegangen, die sich auf das Bett gesetzt hatte.
„Warrick es tut mir leid, ich weiß auch nicht, was mit mir los ist, ich mache mir in den letzten Wochen eben viele Gedanken.", sagte Cath traurig.
„Bereust du es, mich geheiratet zu haben?", fragte Warrick und sah Cath direkt an.
„Nein, natürlich nicht! Du weißt, dass würde ich auch nie! Ich liebe dich Warrick!", warf Cath ein.
„Dann sag mir, was los ist, warum du so seltsam bist!", Warrick verlor allmählich die Geduld.
Er kannte seine Frau so nicht. Cath hatte immer über alles mit ihm gesprochen. Aber seit Wochen schon kam er nicht mehr an sie ran. Sie blockte beinahe jedes Gespräch ab.
„Warrick es ist nicht so einfach!", begann Cath zu sprechen.
„Cath, du weißt du kannst mir alles sagen, doch bitte tue das auch, sonst kann ich dir nicht helfen.", sagte Warrick und nahm sie liebevoll in den Arm.
Cath atmete tief ein und fuhr fort.
„Ich habe mir damals schon vor der Taufe von Nessi die Gedanken gemacht wegen einem Baby.", sagte sie und sah Warrick an.
„Bist du….?"
„Nein, Warrick ich bin nicht schwanger. Und wenn ich ehrlich bin, möchte ich es auch nicht werden. Ich habe Lindsay und so jung bin ich auch nicht mehr.", sagte sie etwas traurig.
„Aber was hat das denn mit mir zu tun?", Warrick verstand nicht, worauf Cath hinaus wollte.
„Naja ich weiß ja, dass du dir immer eine Familie und Kinder gewünscht hast, aber ich möchte einfach kein Baby mehr, ich bin dafür zu alt!", sagte sie.
„Oh Cath, sicher habe ich mir eine Familie und Kinder gewünscht, auch Eigene. Aber ich respektiere deine Entscheidung. Linds ist für mich wie eine eigene Tochter und das Schönste ist für mich, wenn sie mich Dad nennt. Du weißt, wie sehr ich Lindsay mag.", sagte er erleichtert, weil er dachte, dass es schlimmer wäre, was Cath zu sagen hatte.
„Wirklich? Du bestehst nicht darauf, dass wir ein Kind bekommen?", frage Cath sichtlich erleichtert.
„Nein, was wäre ich denn für ein Ehemann, der darauf bestehen würde! Ich will, dass wir alle glücklich sind und wenn es eben ist, dass wir kein gemeinsames Kind haben, ist es so!", gab Warrick zurück.
Cath schmiegte sich dankbar an ihren Mann. Der sie daraufhin liebevoll küsste. Beide kamen an dem Abend nicht mehr aus dem Bett raus, was für sie ganz und gar nicht schlimm war.
Es war mittlerweile eine Woche vor Weihnachten. Lukas Wohnung war inzwischen fertig renoviert. Mel bekam von all dem nichts mit. Sie wunderte sich nur, warum die Mails immer weniger wurden und warum sie auch keine Briefe mehr von Luka bekam.
Calleigh und Nick hatten sie an diesen Abend mit Reena und Greg verabredet und wollten zusammen Billard spielen gehen.
„Greg, dich mache ich heute fertig, ich spiele dich in Grund und Boden!", sagte Nick lachend, als sie im Billard-Restaurant saßen.
„Ach ja, das wollen wir doch mal sehen Nick!", grinste Greg.
„Oh man Jungs, ihr habt wohl noch nie uns spielen gesehen! Wer sagt denn, dass wir euch nicht schlagen!", lachten Cal und Reena.
Greg und Nick schauten sich einen Moment verdutzt an, aber schüttelten gleich daraufhin lachend den Kopf.
„Nein nie im Leben. Cal du bist schwanger, unser Kleiner soll in einer Woche kommen, also wirst du dich nicht halb über den Billardtisch legen!", sagte Nick energisch.
„Lieber Nicky, ich glaube das wirst DU mir kaum verbieten können. Ich habe dir schon mal gesagt übertreibe es nicht mit deiner Fürsorge!", sagte Cal mit einem zuckersüßen Lächeln.
Greg und Reena standen daneben und grinsten sich an. Wie schon so oft in letzter Zeit hatten die Beiden so ihre Probleme, weil Nick extrem war, was die Vorsicht mit Cal anbetraf.
„Wollen wir ein Spielchen wagen, während die zwei Streithähne noch diskutieren?", fragte Greg Reena.
„Klar, wenn du eine Niederlage einstecken kannst.", gab Reena lachend zur Antwort.
„Ach Engel, du wirst sehen, wie schnell ich dich schlage.", sagte Greg immer noch von sich überzeugt.
Doch Reena lachte nur über Gregs Angeberei.
Währenddessen diskutierten Cal und Nick weiter. Cal war etwas sauer auf Nick, da er wieder zu besorgt um sie war.
„Nick wir sind heute Abend hierher gekommen um unseren Spaß zu haben und nicht um uns zu streiten!", Cal wollte dem Streitgespräch ein Ende zu setzen.
„Du hast ja recht, aber ich mache mir eben Sorgen um dich!", sagte Nick.
„Babe, mit mir ist alles in Ordnung! Ich will einfach nur Spaß haben heute Abend. Und jetzt lass uns spielen!", sagte Cal und gab ihrem Verlobten einen innigen Kuss.
„Ok lass uns ein Spielchen machen.", sagte Nick, stand auf und hielt Cal die Hand auf.
Gemeinsam gingen sie zum Spieltisch zu Reena und Greg.
„Hey ihr beiden, bin gerade am gewinnen.", prahlte Greg bei den Beiden.
„Klar Greggo, dann schau mal, wie viel Kugeln Reena gerade versenkt hat!", lachte Nick.
„Das wird dir auch gleich blühen Babe. Komm lass uns an den Nebentisch gehen und ein Spielchen wagen.", sagte Cal.
„Oh Nick, ich würde aufpassen, nicht dass dich deine Frau noch abzockt!", lachte Greg.
„Das wird nicht vorkommen Greggo, und wenn doch, dann werde ich heute Abend noch Cal heiraten!", grinste Nick.
„Babe nimm mal deinen Mund nicht so voll, denn das glaube ich dir nicht!", stichelte Cal ihrem Verlobten.
Nick nahm seine Frau in die Arme und sah sie ernst an.
„Sweetie, ich meine es ernst, sollte ich wirklich verlieren, werde ich dich heute Abend heiraten. Dann hat unser Sohn auch meinen Nachnamen! Aber davon abgesehen verliere ich sicher nicht!", setzte er mit einem Grinsen hinzu.
„Ok Babe, aber dir ist bewusst, dass ich dich schlagen werde!", sagte Cal, gab Nick einen flüchtigen Kuss und ging zum Billardtisch.
Greg inzwischen fluchte am Nebentisch, er hatte das Spiel gegen Reena verloren.
„Noch fragen Greggo?", grinste Reena in frech an.
„Hmpf.", gab Greg von sich und ging zum Tresen um sich ein Bier zu bestellen.
Cal und Nick spielten am Nebentisch wie verbissen ihre Partie. Es war ein geben und nehmen. Mal versenkte Cal eine Kugel mal Nick mehrere auf einmal.
„Man ihr macht es aber spannend, aber es sieht so aus, als würdest du verlieren Nicky!", lachte Reena.
„Reena, ich werde ganz sicher nicht verlieren, ich will nur Cal ein wenig das Gefühl geben zu gewinnen, dass sie nicht so enttäuscht ist, wenn sie gleich verliert.", sagte Nick.
„Babe freue dich mal nicht zu früh und überlege dir schon mal, wo du gleich die Ringe für die Hochzeit herbekommst!", neckte Cal ihren Verlobten.
„Nick wird doch nicht auch verlieren.", stichelte Greg.
Er gab Reena ein Bier, dabei streifte er ihren Arm. Reena durchfuhr ein angenehmes Prickeln. Sie sah Greg in die Augen und wusste, er hatte das Gleiche gespürt. Aber so schnell der Moment gekommen war, so schnell war er wieder vorbei.
„Greg, hast du mir auch was zu trinken mitgebracht?", fragte Cal.
„Ähm ja klar, hier ist dein O-Saft.", Greg gab Cal etwas verwirrt den Saft.
„Und wo ist mein Bier, Greggo?", beschwerte sich Nick.
„Sorry Nick, aber ich habe nur 2 Hände und ich hatte Reena und Cal schon was zu trinken gebracht.", sagte er entschuldigend.
Nick sah besorgt zu Cal rüber. Die sich gerade den Bauch hielt. Sofort war er bei ihr.
„Cal, Sweetie, ist alles ok?", Nicks Sorge war herauszuhören.
„Ja alles ok, unser Kleiner hat nur getreten und das sehr heftig.", lächelte Cal tapfer.
„Cal wir sollten aufhören, nicht das noch etwas passiert!", sagte er.
„Nein Nicky, unser Kleiner hat sich nur bewegt und das ist normal!", gab Cal zurück und machte sich schon daran weiterzuspielen.
Nick ging kopfschüttelnd auf die andere Seite und schaute ihr zu. Er hatte die Befürchtung er würde verlieren.
Nick sah Cal fassungslos zu, wie sie eine Kugel nach der anderen versenkte.
Nick ging zu Calleigh und nahm sie in den Arm, er küsste sie innig und leidenschaftlich.
„Glückwunsch Sweetie. Willst du mich heute Abend heiraten?", fragte er sie leise uns sah sie lächelnd an.
„Ja, Nick ich will dich heute Abend heiraten.", sagte Cal glücklich.
„Greg, Reena, würdet ihr unsere Trauzeugen sein?`", fragte Nick die Beiden.
„Wie, ihr wollt doch nicht wirklich heute Abend heiraten?", fragte Greg fassungslos.
„Doch Greggo, Nick hat mich gerade eben noch mal gefragt und ich habe ja gesagt!", grinste Cal.
„Na dann sollten wir uns auf den Weg zu einer Kapelle machen und vorher noch Ringe besorgen!", sagte Reena.
Die Vier machten sich auf den Weg eine geeignete Kapelle zu finden. Cal und Nick ließen sich während der ganzen Fahrt über nicht aus den Augen. Greg fuhr und die beiden saßen auf dem Rücksitz. Nicks Hand lag die ganze Zeit auf Cals Bauch. Er war glücklich Cal heiraten zu können und dass sein Sohn seinen Nachnamen tragen würde.
… TBC
