Ahhh, ich hab vergessen zu posten!!! Ich hab vor lauter Wochenende und Schule und die FF an sich zu schreiben, vergessen, dass ich ja weiter posten sollte!!! Es tut mir sehr leid, ich weiß wie nervend es ist zu warten!!! Sooorry

Aber wenn sich jemand erbarmen sollte und Fb schreibt, dann poste ich vielleicht heute noch einen Teil^^ (Einen etwas Aufschlussreicheren Teil)

Liebe Grüße!!! : )

Rosalie PoV

Ich glaube wirklich, dass sie versucht, nicht gehört zu werden. Aber wenn man das Zimmer neben dem Badezimmer hat, dann gewöhnt man sich daran, Nachts hin und wieder geweckt zu werden und eigentlich hörte ich es schon überhaupt nicht mehr. Doch etwa seit einer Woche werde ich Morgens regelmäßig von Esme geweckt. Wie gesagt unabsichtlich. Das erste Mal glaubte ich, es sei Edward, der sich im Bad übergab und ich stand kerzengerade im Bett und innerhalb von Sekunden mitten im Badezimmer, um dann fest zu stellen, dass ich mich geirrt hatte.

Ich schaute auf die Uhr, halb fünf. Ich zog die Augenbraun hoch, legte die Bettdecke zur Seite und schwang die Beine aus dem Bett. Ich trank einen Schluck Wasser, griff in meine Nachttischschublade und holte zwei Schwangerschaftstest hervor. Nein, normaler weiße lagere ich so etwas nicht, aber gestern hatte ich beschlossen, mich um die Sache zu kümmern. Entschlossen lief ich aus meinem Zimmer und blieb vor der nächsten Tür stehen, ich klopfte.

„Esme? Kann ich rein kommen?" es dauerte einen Moment, bis ich eine Antwort bekam.

„Ist schon gut Rose, alles in Ordnung."

„Nein, ist es nicht, bitte Esme! Ich komm jetzt rein, okay?" ich wartete auf Protest und als dieser nicht kam, öffnete ich die Türe und betrat das große Badezimmer und wie ich vermutet hatte, saß Esme neben der Toilette. Tränen standen in ihren Augen und sie zitterte am ganzen Körper. Ich legte die Tests auf das Waschbecken und machte ein Waschlappen nass und lief zu ihr hinüber, ich kniete mich vor sie.

„Du kannst wieder zurück ins Bett, Rose. Mir geht's gut!" sie schaute mir nicht in die Augen, als sie das sagte.

„So siehst du nicht aus, Esme und ich will dir helfen!" ich drückte ihr den Waschlappen in die Hand und erlaubte mir, ihr Haar wieder ordentlich zurück zubinden.

„Danke Rose!" murmelte sie und atmete tief durch, vermutlich um eine erneute Welle von Übelkeit zu überwinden. Ich wartete einen Moment und dann stand ich auf und lief zum Waschbecken, ich nahm einen der zwei Tests und lief langsam zu ihr zurück und kniete mich wieder vor sie. Sie schaute mich mit großen Augen an, als sie entdeckte, was ich da bei mir trug.

„Ich, also es tut mir Leid, dass ich das einfach gemacht hab, aber die letzten Wochen, ich weiß nicht, die wahren ohnehin so chaotisch, aber mit ist aufgefallen, wie du dich benimmst wenn es um Essen geht und so weiter und die ganze Woche übergibst du dich Morgens um halb fünf schon und ich dachte einfach, da gibt es nur zwei Möglichkeiten..." ich redete und redete und schaute ihr immer wieder in die Augen, die jedes Mal etwas mehr Akzeptanz zeigten.

„Naja, entweder du hast dir irgendeinen Virus eingefangen, was ich nicht hoffe, weil mit Edward hier und na ja, du weißt schon, das wäre wirklich nicht gut oder du bist Schwanger und ich finde, du solltest eines der beiden Sachen jetzt ausschließen." Ich drückte Esme die Packung in die Hände und sie schaute sie sich lange an, unentschlossen und nervös.

„Also, wenn du willst geh ich jetzt einfach raus und du kannst hier machen was du willst oder..." doch Esme schüttelte ihren Kopf.

„Bleib bitte hier!" ich nickte und bot Esme meine Hand, nachdem ich aufgestanden war und sie nahm sie und erhob sich und wir standen uns für einen Moment gegenüber, dann irgendwann lächelte mich Esme dankbar an und ich lächelte zurück.

„Danke Rose!"

„Kein Problem, Esme!" ich ging die Tür abschließen und setzte mich dann auf den Badewannenrand. Und dann begannen wohl die längsten Minuten meines Lebens. Wie es Esme gerade ging, wollte ich mir überhaupt nicht vorstellen. Ich wollte mir überhaupt gar nicht vorstellen, was passieren würde, wenn dieser Test positiv ausfallen würde.

Während wir als auf das Ergebnis warteten, hingen wir unseren Gedanken nach. Esme rechnete hin und her und überlegte, dachte wahrscheinlich über Dinge nach, die mit Dad zu tun hatten und die ich mir nicht vorstellen wollte und dann irgendwann war die Zeit vorbei. Und Esme, die nervös die ganze Zeit durch de Raum gelaufen war, ging vorsichtig zum Waschbecken. Ich löste meinen Blick vom Fenster und schaute zu ihr und musste beobachten, wie sie plötzlich in Tränen ausbrach. Ich biss mir auf die Unterlippe und lief zu ihr und nahm sie in den Arm, dabei erhaschte ich einen Blick auf die Tests, positiv, beide.

Für einige Minuten weinte ich mit ihr und ich wusste nicht ob ich Glücklich war oder nicht. Freude war natürlich dabei... aber war das jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt?

Irgendwann saßen wir beide auf der Badewanne und Esme weinte in meinen Armen und mit jeder Minute konnte ich sie besser verstehen, was in ihr vorgehen musste.

Gegen halb Sechs tat es dann einen Schlag und ich vermutete, dass jemand versucht hatte durch die verschlossene Badezimmertür zu laufen, das schreckte uns beide auf und Esme versuchte zuweinen aufzuhören und sich die Tränen vom Gesicht zu wischen.

„Hey, wer auch immer gerade da drin ist, zerstört den Badezimmerplan, Alice bringt uns um!" es war Jasper.

„Sei still und geh!" schrie ich. Esme lief jetzt zitternd zum Waschbecken und versuchte, so auszusehen, als ob alles gut sei. Nebenbei entsorgte ich alle Spuren der letzten Stunde.

„Aber Rose!"

„Nein, es geht gerade nicht!"

„Was tust du denn? Dann lass mich wenigstens rein!"

„Nein!" schriee ich dieses Mal und das schien ihn zu vertreiben. Womit ich nicht gerechnet hatte, war, dass Dad nur Minuten später der nächste war, der von mir verlangte, die Badezimmertür zu öffnen.

„Rose Schatz, was ist den los?" Ich schaute zu Esme, die vehement den Kopf schüttelte.

„Nichts, ich bin jeden Moment draußen, Jasper soll warten, geh wieder ins Bett Dad!" rief ich.

„Ist wirklich alles in Ordnung, Schatz?" in dem Moment schien Esme sich um zu entscheiden. Sie lief zu Türe und schloss sie auf und Dad schaute sie mit großen Augen an, als sie plötzlich vor ihm stand, ich lächelte ihn an, als er verwirrt zwischen mir und seiner Frau hin und her blickte und dann entschloss ich, den Raum zu verlassen, ich schlüpfte an Dad vorbei nach draußen. Auf dem Gang traf ich Jasper, der jetzt glaubte, endlich ins Bad zu können, doch gerade, als er wieder die Tür erreicht hatte, würde sie vor seiner Nase geschlossen.

„Er murmelte irgendwas undeutliches und während ich mich auf den Weg nach unten machte, stürmte er in Alice Zimmer. Wahrscheinlich um Alice zu beweißen, dass er an nichts Schuld hatte.